Trans World Hotels Germany GmbH

Am Reitpfad 4, 63500 Seligenstadt, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Offenbach am Main HRB 48085
Vorher
Blitz 03-1120 GmbHSibylle Hotel GmbH
Eingetragen
3.12.2003
Branche
Vermittlungstätigkeiten für BeherbergungsdienstleistungenBeteiligungsgesellschaftenBetrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
Gegenstand
Errichtung und Betrieb eines Hotels sowie aller Einrichtungen und Anlagen, die den Hotelbetrieb zu fördern geeignet sind.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Pavel Marsik
seit 19.10.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Palasino Holdings Limited
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Trans World Corporation
United States
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Trans World Hotels Germany GmbH

Seligenstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023

Lagebericht

A. Grundlagen des Unternehmens

Die Trans World Hotels Germany GmbH betreibt drei Hotels in Deutschland.

Die Gesellschaft betreibt in Seligenstadt das vier-Sterne Konferenzhotel Columbus. Das Hotel zeichnet sich durch 117 Zimmer für Geschäftsreisende und Privatgäste aus. Ferner stehen den Gästen ein Restaurant und moderne Tagungsräume zur Verfügung.

In Hann. Münden wird das vier-Sterne Hotel Auefeld betrieben. Das Freizeithotel hat 93 Zimmer, ein Restaurant und bietet den Gästen diverse Freizeiteinrichtungen (Sauna, Fitness-Studio, Kegelbahn, Bowling, Squash und Tennis).

Das Sporthotel Kranichhöhe wird in Much betrieben. Das Hotel hat 107 Gästezimmer, ein Restaurant, ein Wellness- und Fitness-Bereich sowie ein Hallenschwimmbad. Ferner gibt es Indoor- und Outdoor-Tennisplätze.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2022 sowie im ersten Quartal 2023 insbesondere von den Folgewirkungen der Corona-Pandemie sowie des Ukraine-Krieges geprägt. Der Verbraucherpreisindex erhöhte sich im Jahr 2022 um 7,9 % im Vergleich zum Vorjahr. Insbesondere verteuerten sich Energieprodukte im Vergleich zum Vorjahr um 34,7 % sowie Nahrungsmittel um 13,4 %.

Das deutsche Gastgewerbe verzeichnet 2022 im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 einen Umsatzrückgang um nominal 0,2 %. Im Gesamtjahr 2022 gab es 450,7 Mio. Übernachtungen im Beherbergungsgewerbe, was ein Rückgang von 9,1 % im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 bedeutet. Die Übernachtungszahlen sind im Jahr 2022 im Vergleich zu 2021 von 310 Mio. auf 450 Mio. angestiegen und näheren sind somit dem Vorkrisenjahr 2019 mit 495 Mio. Damit einhergehend lag die Anzahl der Beschäftigten im Gastgewerbe per Stichtag 30.09.2022 bei 2.056.344 im Vergleich zu 1.819.530 per 30.09.2021 (Quelle: DEHOGA Branchenverband).

Für das erste Quartal 2023 wurden vom Branchenverband DEHOGA noch keine Branchenzahlen veröffentlicht. Durch den andauernden Ukraine-Krieg in Verbindung mit der aktuellen Preissteigerung in den Bereichen Lebensmittel-, Energie und Personalkosten ist die Lage in der Branche weiterhin kritisch.

2. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und der Lage des Unternehmens

Auf die an uns gestellten Anforderungen haben wir auch im vergangenen Geschäftsjahr schnell und flexibel reagiert.

a) Finanzielle Leistungsindikatoren

Zur Steuerung des Unternehmens werden die wesentlichen Steuerungsgrößen, die sich aus operativen Kennzahlen der Gewinn- und Verlustrechnung (insbesondere Umsatz, Rohergebnis, Ergebnis vor Steuern, EBITDA) ableiten, verwendet. Ferner werden branchenspezifische Kennzahlen verwendet (insbesondere Belegungsrate, Umsatz pro verfügbarem Zimmer, Wareneinsatzquote).

b) Umsatz- und Ertragslage

Unser Unternehmen konnte im ersten Jahr nach der Corona-Krise die Umsatzerlöse wieder steigern.

In dem Zeitraum vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 wurden Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 8.406 (Vorjahr: TEUR 4.408) erzielt.

Der Materialaufwand beträgt in der Berichtsperiode TEUR 1.344 und ist mit einer Materialaufwandsquote von 15,99 % um 1,36 % Prozentpunkte höher als im vorherigen Wirtschaftsjahr.

Der Personalaufwand liegt mit TEUR 3.230 bei 38,42 % bezogen auf die Umsatzerlöse und ist damit um 7,58 Prozentpunkte niedriger als im vorherigen Wirtschaftsjahr.

Die Abschreibungen betragen in der Berichtsperiode auf Grund von planmäßigen Abschreibungen TEUR 885. Die Abschreibungsquote ist mit 10,53 % auf Grund der gestiegenen Gesamtleistung niedriger als im Vergleich zum vorherigen Wirtschaftsjahr (19,88 %).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit TEUR 2.821 auf Grund der angestiegenen Gesamtleistung höher als im Vorjahr (TEUR 2.273).

Die Zinsaufwendungen für das gesamte Geschäftsjahr betragen TEUR 166 und sind aufgrund planmäßiger Tilgungen geringer als im Vorjahr (TEUR 190).

Die Gesellschaft erzielte insgesamt einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 20 (Vorjahr: Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 108).

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) beträgt für die Berichtsperiode TEUR 1.031 (Vorjahr: TEUR 958).

c) Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme ist zum 31. März 2023 im Vergleich zum 31. März 2022 von TEUR 16.661 um TEUR 893 auf TEUR 15.768 gesunken.

Die Abschreibungen auf Sachanlagen und Gebäude überstiegen die Zugänge aus Anschaffungs- und Herstellungskosten, so dass sich die Bilanzposten in Summe um TEUR 811 reduzierten. Darüber hinaus sank das Umlaufvermögen um TEUR 99.

Auf der Passivseite der Bilanz hat sich die Kapitalrücklage gegenüber dem Vorjahr um TEUR 100 reduziert. Ferner haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten auf Grund geleisteter Tilgungen um TEUR 667 und sonstige Verbindlichkeiten um TEUR 168 reduziert.

Das Unternehmen verfügt durch seine Konzerneingliederung über eine gesicherte Liquidität. Währungs- und Zinsrisiken bestehen nicht.

C. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

1. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Unter normalen Voraussetzungen in Verbindung mit der Absicherung durch die Konzerneingliederung ist auch für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024 und darüber hinaus zu erwarten, dass sich das Unternehmen erfolgreich in seinem Markt behaupten und über den Rahmen des gesamtwirtschaftlichen Wachstums seinen Geschäftsumfang steigern kann.

Trotz der aufgehobenen Corona-Beschränkungen wird mit Blick auf den andauernden Ukraine-Krieg in Verbindung mit den enormen Preissteigerungen (insbesondere Energie- und Lebensmittelkosten) auch die Entwicklung in den Jahren 2023 und 2024 herausfordernd bleiben.

Wir gehen davon aus, dass unser Hotelbetrieb mittelfristig wieder Vorkrisenniveau erreichen wird und mittelfristig wieder einen Gewinn erwirtschaften wird.

Im Geschäftsjahr 2023/2024 sind keine großen Umbaumaßnahmen, sondern nur Instandhaltungen geplant, so dass sich die Vermögenslage der Gesellschaft nicht wesentlich ändern wird.

2. Risiken

Die Risiken der Corona-Pandemie sind im Wesentlichen überstanden und der Hotelbetrieb kann mittlerweile wieder ohne signifikante Einschränkungen betrieben werden. Die finalen Schlussabrechnungen der Corona-Hilfen stehen noch aus.

Die Auswirkungen des aktuell andauernden Ukraine-Kriegs sind aktuell nur durch die bereits erwähnten Kostensteigerungen spürbar, die nicht in vollem Umfang an unsere Kunden weitergegeben werden können. Wir gehen aktuell davon aus, dass der Krieg das Nachfrageverhalten unserer Kunden weiterhin nicht beeinflusst. Allerdings verändert die hohe Inflation das Konsumverhalten.

Neben den vorgenannten Risiken ist unser Unternehmen den branchenüblichen Geschäftsrisiken ausgesetzt, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können. Dazu gehören insbesondere der demografische Wandel auf der einen Seite sowie der Fachkräftemangel auf der anderen Seite. Viele Fachkräfte haben den Gastronomiesektor bereits verlassen.

Die Gesamtbewertung der Risikosituation ergibt für uns eine fragile Situation des Gastgewerbes mit erhöhten Risiken für unser Unternehmen. Der Fortbestand des Unternehmens ist jedoch durch die komfortable Eigenkapitalausstattung in Verbindung mit der Finanzierungsabsicherung durch die Muttergesellschaft sowie den bereits umgesetzten Krisenmaßnahmen nicht gefährdet. Aktuell sind keine Tendenzen erkennbar, die zukünftig eine Bestandsgefährdung darstellen.

3. Chancen

Wir beobachten weiterhin für das Gastgewerbe eine Konsolidierung sowie eine Bereinigung der Branche. Dadurch können sich neue Chancen für unser Unternehmen ergeben, die sich positiv auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken können. Durch den Zugewinn von Marktanteilen in den Bereichen Tourismus und Veranstaltungen besteht die Möglichkeit, die Auslastung der drei Hotels verbessern zu können.

Überdies bemerken wir eine steigende Tendenz im Bereich der inländischen Nachfrage, die sich auch in einer längeren Reise-/Buchungszeit bemerkbar macht.

Darüber hinaus sehen wir Chancen in einem konsequenten Kostenmanagement, das wir insbesondere nach der Aufhebung der Corona-Beschränkungen weiterhin verfolgen werden.

Bei einer langfristigen Beruhigung der pandemischen Lage in Verbindung mit einer Analyse der krisenbedingten Veränderungen sollen die Hotels in den kommenden Jahren kontinuierlich modernisiert und renoviert werden, um wettbewerbsfähig zu bleiben und Marktanteile auszubauen.

D. Risikobericht über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten gehören im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Guthaben bei Kreditinstituten und Verbindlichkeiten. Die Fakturierung erfolgt in Euro.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Derivative Finanzinstrumente sind nicht im Einsatz. Preisänderungs-, Ausfall-, Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen bestehen nach unserer Einschätzung nicht.

 

Seligenstadt, den 15. Mai 2023

Pavel Marsik, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.3.2023
EUR
31.3.2022
EUR
A. Anlagevermögen 13.943.889,73 14.754.297,28
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 75.791,44 74.650,44
1. Geschäfts- oder Firmenwert 57.321,00 65.328,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 18.470,44 9.322,44
II. Sachanlagen 13.858.351,29 14.669.899,84
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.969.909,17 12.341.530,17
2. technische Anlagen und Maschinen 121.978,00 127.637,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.758.464,12 2.200.732,67
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.000,00
III. Finanzanlagen 9.747,00 9.747,00
1. Beteiligungen 9.747,00 9.747,00
B. Umlaufvermögen 1.737.904,13 1.836.738,62
I. Vorräte 45.327,64 34.692,99
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 507.497,80 687.620,52
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.575,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 507.497,80 685.045,52
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.185.078,69 1.114.425,11
C. Rechnungsabgrenzungsposten 86.387,59 70.291,77
davon Disagio 5.999,50 7.599,58
Aktiva 15.768.181,45 16.661.327,67

Passiva

31.3.2023
EUR
31.3.2022
EUR
A. Eigenkapital 9.211.518,21 9.331.319,90
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 10.925.000,00 11.025.000,00
III. Verlustvortrag 1.718.680,10 1.610.461,83
IV. Jahresfehlbetrag 19.801,69 108.218,27
B. Rückstellungen 451.919,62 448.511,69
C. Verbindlichkeiten 6.104.743,62 6.881.308,89
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.259.419,83 5.926.614,81
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 684.457,16 667.194,94
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 4.574.962,67 5.259.419,87
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 10.811,79 12.816,16
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 10.811,79 12.816,16
3. sonstige Verbindlichkeiten 834.512,00 941.877,92
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 541.261,00 405.196,92
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 293.251,00 536.681,00
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 187,19
Passiva 15.768.181,45 16.661.327,67

Gewinn- und Verlustrechnung

1.4.2022 - 31.3.2023
EUR
1.4.2021 - 31.3.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.157.515,77 5.331.772,48
2. Personalaufwand 3.230.006,33 2.028.150,78
a) Löhne und Gehälter 2.692.283,41 1.701.336,34
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 537.722,92 326.814,44
davon für Altersversorgung -690,48 -751,79
3. Abschreibungen 884.986,03 876.598,07
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 884.986,03 876.598,07
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.821.602,40 2.273.612,72
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 106,91 0,63
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 166.150,50 189.916,43
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 27,20
8. Ergebnis nach Steuern 54.850,22 -36.504,89
9. sonstige Steuern 74.651,91 71.713,38
10. Jahresfehlbetrag 19.801,69 108.218,27

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Trans World Hotels Germany GmbH wurde auf der Grundlage der aktuellen Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Trans World Hotels Germany GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Seligenstadt
Registereintrag: 01.12.2014
Registergericht: Offenbach am Main
Register-Nr.: HRB 48085

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Beteiligung wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Die Rechnungsabgrenzungsposten sind zu Anschaffungskosten bewertet. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Auszahlungen vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Passivseite Einzahlungen vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das in den Rechnungsabgrenzungsposten enthaltene Disagio wurde zum Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.04.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.03.2023
EUR
kumulierte Abschreibung 01.04.2022
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 50.219,07 17.926,22 68.145,29 40.896,63 8.778,22
2. Geschäfts- oder Firmenwert 120.043,00 120.043,00 54.715,00 8.007,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 170.262,07 17.926,22 188.188,29 95.611,63 16.785,22
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.051.946,17 15.051.946,17 2.710.416,00 371.621,00
2. technische Anlagen und Maschinen 525.597,23 14.078,88 539.676,11 397.960,23 19.737,88
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.043.176,99 36.035,38 44.749,30 5.032.438,33 2.840.419,58 476.841,93
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 8.000,00 8.000,00 0,00
Summe Sachanlagen 20.618.695,65 58.114,26 44.749,30 20.632.060,61 5.948.795,81 868.200,81
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 9.747,00 9.747,00 0,00
Summe Finanzanlagen 9.747,00 9.747,00 0,00
Summe Anlagevermögen 20.798.704,72 76.040,48 44.749,30 20.829.995,90 6.044.407,44 884.986,03
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibung 31.03.2023
EUR
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.03.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.03.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 49.674,85 18.470,44 9.322,44
2. Geschäfts- oder Firmenwert 62.722,00 57.321,00 65.328,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 112.396,85 75.791,44 74.650,44
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.082.037,00 11.969.909,17 12.341.530,17
2. technische Anlagen und Maschinen 417.698,11 121.978,00 127.637,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 43.287,30 3.273.974,21 1.758.464,12 2.200.732,67
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 8.000,00 0,00
Summe Sachanlagen 43.287,30 6.773.709,32 13.858.351,29 14.669.899,84
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 9.747,00 9.747,00
Summe Finanzanlagen 0,00 9.747,00 9.747,00
Summe Anlagevermögen 43.287,30 6.886.106,17 13.943.889,73 14.754.297,28

Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 15 Jahre festgelegt.

Die Gründe für eine betriebliche Nutzung von mehr als 5 Jahre sind: Die langjährige Kundenstruktur und die langfristige Etablierung des Hotels im Markt.

Disagio

Das Disagio aus Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurde gem. § 268 Abs. 6 HGB aktiviert und über die Laufzeit von 10 Jahren abgeschrieben.

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

(§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte Betrag
EUR
Forderungen 0
Verbindlichkeiten 10.811,79

Angaben und Erläuterungen zu den Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Rückstellungen Betrag
EUR
für Personalkosten 76.440,11
für Abschluss- und Prüfungskosten 40.000,00
für Sonstiges 297.955,75

Die Rückstellungen für Sonstiges beinhalten im Wesentlichen voraussichtliche Rückzahlungsverpflichtungen aus Corona- Überbrückungshilfen in Höhe von TEUR 253.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR 1.654.842,07 (31.03.2022: EUR 2.444.745,86) und betrifft ausschließlich Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, betrifft Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und beträgt EUR 5.259.419,83 (31.03.2022: EUR 5.926.614,81).

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:

Grundpfandrechte, Raumsicherungsübertragung, Verpfändung von Guthaben

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen innerhalb eines Jahres aus Leasing- und Mietverhältnissen in Höhe von TEUR 35 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Darüber hinaus bestehen jährliche Verpflichtungen aus Erbbaurechtsverträgen in Höhe von TEUR 26.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
General Manager 1
Angestellte 94
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 95.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Jan Rutgers, Capelle aan den Ijssel (NL) Hoteldirektor, bis 8. November 2022
Pavel Marsik, Hostivice (CZ) Finanzdirektor

Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Konzernzugehörigkeit

Die Trans World Hotels Germany GmbH wird in den Konzernabschluss der Trans World Hotels & Entertainment a.s., Ceská Kubice, einbezogen.

Die Trans World Hotels & Entertainment a.s., Ceská Kubice, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Konzernkreis auf. Der Jahresabschluss ist auf der Homepage der Justice (www.justice.cz) einzusehen.

Die Far East Consortium International Limited, Cayman Islands, (FEC) stellt den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis auf. Der Jahresabschluss ist auf der Homepage der Gesellschaft (http://www.fecil.com.hk) einzusehen.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Der Jahresfehlbetrag wird gemäß gesetzlicher Vorgabe auf neue Rechnung vorgetragen.

Nachtragsberichterstattung

Eine Nachtragsberichterstattung ist in diesem Geschäftsjahr nicht erforderlich. Wesentliche Ereignisse haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ereignet.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Seligenstadt, 15. Mai 2023

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 15.05.2023 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Wir weisen darauf hin, dass sich der nachstehend abgedruckte Bestätigungsvermerk auf den vollständigen Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. März 2023 bezieht.

[Wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen bei der Offenlegung gemäß § 327 HGB wird der Jahresabschluss lediglich teilweise offengelegt.]Dies vorausgeschickt, haben wir nach unserer pflichtgemäßen Prüfung dem Jahresabschluss der Trans World Hotels Germany für das zum 31. März 2023 endende Geschäftsjahr den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

An die Trans World Hotels Germany GmbH, Seligenstadt:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Trans World Hotels Germany GmbH, Seligenstadt - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Trans World Hotels Germany GmbH, Seligenstadt, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stefan Schwindl, Wirtschaftsprüfer

Dr. Bernd Waffler, Wirtschaftsprüfer

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