Stammdaten

Register
Amtsgericht Kleve HRB 6028
Vorher
Buderus Feinguss GmbHBFG Feinguss Niederrhein GmbH
Eingetragen
18.9.2001
Branche
LeichtmetallgießereienBuntmetallgießereienGraugießereien
Gegenstand
Herstellung und der Vertrieb von Feingussprodukten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Torsten Wolf
seit 24.6.2024
Prokura
Rui Wang
seit 7.12.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Impro Europe S.à r.l.LUX
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
240.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BFG Feinguss GmbH

Moers

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

Die BFG Feinguss GmbH (BFGF) ist Tochtergesellschaft der IMPRO Europe SARL. mit Sitz in Luxemburg. Die IMPRO Europe SARL. gehört zum börsennotierten Konzern der IMPRO Precision Industries Limited (HKEX 1286), Cayman Islands, einem führenden Hersteller von Feinguss-, Sandguss- und Präzisionsbearbeitungsprodukten. Oberste Muttergesellschaft ist die Impro Development Limited, British Virgin Islands.

I. Grundlagen der Gesellschaft

Geschäftsmodell der Gesellschaft

Die BFG Feinguss Hessen GmbH (BFGH) mit Sitz in Hirzenhain wurde am 07.12.2021 rückwirkend zum 01.01.2021 auf die BFG Feinguss Niederrhein GmbH (BFGM) mit Sitz in Moers zur BFG Feinguss GmbH mit Sitz in Moers verschmolzen. Die Geschäftsanschrift wurde am 31.05.2022 nach Düsseldorf, Am Wehrhahn 8, verlegt. Die Grundstücke und Gebäude in Moers wurden 2022 verkauft. Am Standort in Hirzenhain werden Feingussteile nach dem Wachsausschmelzverfahren produziert. Die Produkte werden in einer Vielzahl von Anwendungsbereichen eingesetzt: In der Medizintechnik, Lebensmittelindustrie, dem allgemeinen Maschinenbau, Anlagenbau, der Installation -, Labor- und Werkzeugtechnik, sowie der Mess- und Regeltechnik.

Die Fertigungsschwerpunkte des Unternehmens liegen in der effizienten, automatisierten Fertigung von Serienkomponenten auf Stahlbasis mit mittleren bis hohen Stückzahlen und anspruchsvollen Geometrien. Die BFGF versteht sich als hochkompetenter Entwicklungspartner und Lieferant einbaufertiger Komponenten in Europäischen Märkten.

Ziele und Strategien

Seit 70 Jahren ist die BFG auf die Herstellung von Präzisions-Feingusskomponenten von extremer struktureller Komplexität spezialisiert und bietet ihren Kunden die bestmöglichen Konstruktionskonzepte und qualitativ hochwertigen Produkte, insbesondere in den Bereichen medizinische Geräte, Lebensmittelindustrie, Baumaschinen, Fahrzeug- und Schiffsbau sowie andere hochpräzise Spezialgeräte. Darüber hinaus verfügt die Gruppe über eine starke interne technische und ressourcenbezogene Unterstützung, wie z. B. durch Cengiz Makina, das Präzisionsbearbeitungsunternehmen der Gruppe in der Türkei. Wir bieten unseren Kunden eine umfassende Lösung aus einer Hand.

Steuerungssystem

Das Unternehmen verfügt über ein umfassendes Leistungsmanagementsystem. Es wird über kundenbezogene Absatzpläne, detaillierte Personal- und Ressourcenpläne und - auf deren Grundlage - detaillierte Finanzpläne gesteuert. Die Einhaltung der Planziele und etwaige Abweichungen davon werden durch spezialisierte Abteilungen verfolgt, die Kennzahlen werden überwacht und notwendige Korrekturmaßnahmen werden rechtzeitig ergriffen. Darüber hinaus werden an verschiedenen Stellen des Produktionsprozesses Kennzahlen für den Durchsatz, die Einhaltung von Terminen und die Vorausplanung festgelegt.

Forschung und Entwicklung

Das Unternehmen hat sich der kontinuierlichen Optimierung von Prozessen verschrieben, um die besten Produktionslösungen für verschiedene Kunden zu entwickeln, die spezifischen Anforderungen des Kunden zu erfüllen und gleichzeitig die Lieferfristen für die Endprodukte und die Qualitätssicherung der Produkte strikt einzuhalten. Wir stehen in engem Kontakt mit unseren Kunden, besprechen mit ihnen stets den Fortschritt und die Optimierung ihrer F&E und stellen ihnen verschiedene machbare Lösungen und sofortige Testergebnisse zur Verfügung, was ihnen viel Zeit und unnötige Kosten erspart. Wir tätigen Investitionen in effiziente Ausrüstung und regelmäßige technische Schulungen für unsere Mitarbeiter an der Produktionslinie, um das Prozessniveau und die Produktionseffizienz weiter zu verbessern, fördern Innovationen und belohnen Mitarbeiter, die herausragende Ideen einbringen.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Quellen:

Eurostat, IfW Kiel, ifo München, DIW, DIHK, Stat. BA, BMWI, DB-Research und die Gemeinschaftsdiagnose sowie die Stellungnahmen des Sachverständigenrats. Die Branchenberichte fußen zusätzlich auf den Einschätzungen der jeweiligen Branchenverbände, VDA, VDMA, HDB, WV-Stahl, Worldsteel, dem Statistischen Bundesamt sowie dem BDG.

Welt

Gegen Ende des Jahres 2022 haben sich die globalen Wachstumsaussichten weiter verschlechtert und die regionalen Risiken haben zugenommen. Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine dämpft das Wachstum in allen Regionen, treibt die Inflation an und verschärft die Knappheit auf den globalen Rohstoff- und Sekundärmaterialmärkten. Nach Angaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird sich das Wachstum des Welthandels von 10,1 % im Jahr 2021 auf 4,3 % im Jahr 2022 und 2,5 % im Jahr 2023 drastisch abschwächen.

Quelle:

https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Schlaglichter-der-Wirtschaftspolitik/2022/12/13-die-lage-der-weltwirtschaft-zum-ende-des-jahres-2022.html

Europa

Vor allem Europa wurde durch den Anstieg der Energiepreise stark in Mitleidenschaft gezogen. Die baltischen und osteuropäischen Länder sowie Deutschland waren am stärksten betroffen, wobei sich das Wirtschaftswachstum im zweiten und dritten Quartal stark verlangsamte und die Inflation in die Höhe schoss. In ganz Europa hat sich das Verbrauchervertrauen abgeschwächt, das verarbeitende Gewerbe hat Umsatzrückgänge zu verzeichnen, die Unternehmer fürchten um eine stabile Energieversorgung in der Zukunft, und die Unterbrechungen in der Lieferkette von Rohstoffen halten an, was zu höheren Inputkosten führt. Innerhalb Europas ist das verarbeitende Gewerbe viel stärker von den steigenden Energiepreisen betroffen als der Dienstleistungssektor.

Die Europäische Kommision (EK) hat ihre jüngste Prognose für die Eurozone für 2022 auf 3,2 % nach oben, für 2023 jedoch auf 0,3 % nach unten korrigiert. 2024 erwartet die EK wieder ein moderates Wirtschaftswachstum von 1,5 %, wobei die Inflation auf 2,6 % zurückgeht und damit immer noch über dem 2 %-Ziel der EZB liegt. Insgesamt erwartet die Europäische Kommission einen erheblichen Rückgang der Investitionen, aber keine größeren Störungen des Kapitalverkehrs und nur einen begrenzten Anstieg der Insolvenzfälle.

Quelle:

https://www.ifo.de/fakten/2022-12-14/ifo-konjunkturprognose-winter-2022-inflation-und-rezession

Deutschland

Die Eurozone hat ihre jüngste Prognose für das Wirtschaftswachstum im Jahr 2022 auf 3,2 % angehoben, ihre Prognose für 2023 jedoch auf 0,3 % gesenkt. Damit liegen die Erwartungen der EK sehr nahe an denen des SVR (+0,3 %) und des IWF (+0,5 %). 2024 rechnet die EK wieder mit einem moderaten Wirtschaftswachstum von 1,5 %, wobei die Inflation auf 2,6 % "zurückgehen" und damit immer noch über dem 2 %-Ziel der EZB liegen soll. Die kriegsbedingten Turbulenzen auf den Energiemärkten haben den größten Terms-of-Trade-Schock der Geschichte ausgelöst und die Kaufkraft der privaten Haushalte geschwächt. Steigende Arbeits- und Kapitalkosten erschweren den Unternehmen die Beschaffung von Finanzmitteln, und die durch Lieferengpässe verursachten Versorgungsunterbrechungen halten an; insgesamt erwartet die Europäische Kommission einen deutlichen Rückgang der Investitionen, aber keine größeren Störungen des Kapitalverkehrs und nur einen begrenzten Anstieg der Insolvenzfälle. Was die Inflation betrifft, so erwartet die Europäische Kommission, dass die Energiepreise bis zum Jahresende weiter steigen werden, auch wenn die staatlichen Unterstützungsmaßnahmen eine Prognose erschweren. Die Diversifizierung der Energieversorgung hat die Prognosespanne (2024) bereits überschritten, und die Energiepreise werden 2024 wahrscheinlich wieder sinken. Die Europäische Kommission prognostiziert eine ähnliche Entwicklung für Lebensmittel, d. h. sie erwartet, dass die Kerninflation (ohne Lebensmittel- und Energiepreise) im Jahr 2024 überwiegend höher sein wird als die Gesamtinflation. Die Europäische Kommission sieht letztere bei 8,5 % im Jahr 2022 und 6,1 % im Jahr 2023.

Quelle:

https://www.ifo.de/fakten/2022-12-14/ifo-konjunkturprognose-winter-2022-inflation-und-rezession

Geschäftsverlauf der Branche und der Gesellschaft

Deutsche Gießerei-Industrie - Umsatzentwicklung bis 2022 Die deutsche Gießereiindustrie, die in den Jahren 2020 und 2021 aufgrund der Pandemie einen Tiefpunkt erreicht hatte, erholte sich im Jahr 2022 deutlich und steigerte ihren Umsatz um 2,1 Mrd. € (+15,53 %) auf den bisher höchsten Stand von 15,63 Mrd. €. Da sich der Krieg in Russland und der Ukraine ausweitet und auch 2023 noch andauert, befindet sich die deutsche Wirtschaft insgesamt in einer Rezession und die Gießereiindustrie steht vor dem nächsten negativen Schock.

Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Umsatz der Gesellschaft um 7,7 %. Der Umsatzanstieg ist auf die schnell wachsende Nachfrage nach unseren Produkten in der medizinischen Industrie zurückzuführen. Um unseren Marktanteil zu erhöhen, arbeiten wir weiter daran, unser Vertriebsprofil zu verbessern und unsere Marktabdeckung zu erweitern. Derzeit decken wir Deutschland und die angrenzenden Länder bereits mit eigenen Vertriebsmitarbeitern oder Handelsvertretern ab. Unser Ziel bleibt es, durch die systematische Akquisition neuer Kunden und Projekte sowie die Reaktivierung bestehender Kunden, die derzeit nicht oder nur teilweise aktiv sind, noch stärker am erwarteten Marktwachstum im Jahr 2023 zu partizipieren.

Quelle:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/237076/umfrage/in-und-auslandsumsatz-der-giesserei-industrie-in-deutschland/ :~:text=Deutsche%20Gie%C3%9Ferei%2DIndustrie%20%2D%20Umsatzentwicklung%20bis%202022
&text=Der%20Umsatz%20in%20der%20Gie%C3%9Ferei,Milliarden%20Euro%20den%20bisherigen%20H%C3%B6chststand.

Ertragslage

Die BFG Feinguss GmbH erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2022 einen Jahresüberschuss nach Steuern in Höhe von EUR 2,9 Mio., in denen EUR 2,1 Mio. Gewinn aus dem Verkauf von Grundstücken enthalten sind. Im Vorjahr war ein Verlust von EUR 612.000 zu verzeichnen. Für das Geschäftsjahr 2023 wird mit einem leichten Rückgang des Umsatzes mit der Medizin- und Lebensmittelindustrie gerechnet. Basierend auf Kundenrückmeldungen und unseren konsolidierten Prognosen erwarten wir für 2023 einen Umsatzrückgang von etwa 10 %, wobei sich die EBITDA-Margen durch die Optimierung der Produktionsprozesse und Investitionen in Anlagen stabilisieren werden.

Finanzlage

Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital im Verhältnis zum Gesamtkapital) beträgt in 2022 26,4%. Langfristige Aktiva (Anlagevermögen und aktive latente Steuern) von 4,7 Mio. € sind durch Eigenkapital in Höhe von 3,4 Mio. € und konzerninternes Fremdkapital in Höhe von 1,9 Mio. € gedeckt. Die Liquidität ist durch das Mutterunternehmen Impro Europe SARL in Luxemburg gesichert.

Vermögenslage

Die Aktiva beinhalten neben dem Anlagevermögen (2,4 Mio. € / VJ 4,4 Mio. €), das durch die Veräußerung des Grundstücks in Moers stark zurückgegangen ist. Umlaufvermögen, das sich aus Vorratsbeständen in Höhe von 5,0 Mio. € (Vorjahr: 4,5 Mio. €), Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2,2 Mio. € (Vorjahr: 1,5 Mio. €), Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 0,3 Mio. € (Vorjahr: 0,1 Mio. €) und flüssigen Mitteln zusammensetzt. Die vor Allem auf die steuerlichen Verlustvorträge entfallenden aktiven latenten Steuern betragen 2,3 Mio. € (Vorjahr: 2,6 Mio. €)

Bei den Passiva dominieren die Rückstellungen mit 6,8 Mio. € (Vorjahr 6,2 Mio. €). Davon entfallen auf die erneut gestiegenen Pensionsrückstellungen 5,5 Mio. € (Vorjahr 5,0 Mio. €).

Das Eigenkapital ist wegen des guten Ergebnisses auf 3,4 Mio. € gestiegen.

Kurzfristige Verbindlichkeiten bis zu einem Jahr bestehen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 0,7 Mio. €, Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter IMPRO Europe SARL. von 1,9 Mio. € und sonstigen Verbindlichkeiten von 0,2 Mio. €.

Personal

Die BFG Feinguss GmbH beschäftigte zum 31. Dezember 2022 insgesamt 85 Mitarbeiter (Vorjahr: 85 Mitarbeiter), davon 61 gewerbliche Mitarbeiter und 24 Angestellte.

Umwelt-/Qualitätsmanagement

Die BFG Feinguss GmbH ist nach IATF 16949:2016, DIN EN ISO 14001:2015 und DIN EN ISO 50001:2011 zertifiziert. Die entsprechenden Managementsysteme sind prozessorientiert aufgebaut und werden angewendet. Um eine nachhaltige Kundenzufriedenheit anzustreben und die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu stärken, werden Rechts- und Genehmigungskonformität überwacht, Anforderungen interessierter Parteien ermittelt sowie Chancen und Risiken bestimmt und bewertet.

Des Weiteren ist die BFG Czech s.r.o. seit 11/2019 nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert. Das entsprechende Managementsystem wird von der BFG Feinguss GmbH mit betreut.

II. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Entwicklung der Märkte und Branchen

Ausblick Gießereiindustrie gesamt

Traditionell entfallen mehr als 80 % der deutschen Gussproduktion auf die Automobil- und Maschinenbauindustrie. Mit der deutschen Energiepolitik und dem enormen Anstieg der Produktionskosten ist jedoch ein erheblicher Rückgang der Nachfrage der Automobilindustrie nach in Deutschland hergestellten Gussteilen zu verzeichnen, so dass Aufträge an asiatische Anbieter wie China und Indien vergeben werden. Dieser Trend setzt sich fort.

Chance Risiko Bewertung

Die Erholung des Welthandels im Jahr 2022 wird nur von kurzer Dauer sein, und im Jahr 2023 werden regionale politische Unruhen und militärische Konflikte, die Ungewissheit über die Energieversorgung und die hohe Inflation zu einer schwierigen Situation für die Weltwirtschaft und insbesondere für die Wirtschaft der Eurozone, angeführt von Deutschland, führen, die in eine Rezession fallen wird. Die deutsche Wirtschaft stagnierte im zweiten Quartal 2023, nachdem das reale BIP im ersten Quartal um 0,1 % gesunken war. Das Wachstum war in beiden Quartalen deutlich geringer als zuvor erwartet, und der Rückgang der Reallöhne belastete den privaten Verbrauch in der ersten Jahreshälfte 2023 weiter. Die deutsche Wirtschaft wird nun voraussichtlich um 0,4 % im Jahr 2023 schrumpfen.

Quelle:

https://germany.representation.ec.europa.eu/news/sommerprognose-2023-eu-wirtschaft-wachst-langsam-robuster-arbeitsmarkt-und-sinkende-inflation-machen-2023-09-11_de :~:text=Die%20Wirtschaft%20in%20Deutschland%20im,Wachstum%20von%200%2C2%20Prozent.

Erwartete Entwicklung der Gesellschaft

Nach unseren Prognosen für das Geschäftsjahr 2023 wird der Gesamtumsatz aufgrund des Nachfragerückgangs nach Gussteilen im Gesundheitsmarkt und in der lebensmittelverarbeitenden Industrie insgesamt um 9 % schrumpfen, aber die Rentabilität wird durch eine Reihe interner Kosteneinsparungs- und Effizienzmaßnahmen sowie durch Investitionen in Automatisierungsanlagen stabil bleiben, d. h. das EBIT wird EUR 0,8 Mio. und der Nettogewinn EUR 0,6 Mio. erreichen.

Die oben genannten zukunftsgerichteten Aussagen und Informationen beruhen auf Annahmen. Sie beinhalten daher eine Reihe von Risiken und Unsicherheiten. Es gibt viele Faktoren, die sich auf die Geschäftstätigkeit und deren Ergebnisse auswirken, von denen viele außerhalb der Kontrolle der BFG liegen, insbesondere die weltweite Krise der Lieferkette infolge der Ausweitung regionaler politischer Unruhen und militärischer Konflikte. Diese Faktoren könnten dazu führen, dass die tatsächlichen Leistungen und Ergebnisse des Unternehmens erheblich von den prognostizierten abweichen.

 

Düsseldorf, den 13. Dezember 2023

BFG Feinguss GmbH

gez. Rui Wang, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 2.375.075,91 4.359.490,11
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 14.163,00 1.010,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 14.163,00 1.010,00
II. Sachanlagen 2.356.901,91 4.354.469,11
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.738.325,09 3.519.825,93
2. technische Anlagen und Maschinen 237.010,00 612.973,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 57.774,00 67.342,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 323.792,82 154.328,18
III. Finanzanlagen 4.011,00 4.011,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.011,00 4.011,00
B. Umlaufvermögen 8.283.752,07 6.912.537,02
I. Vorräte 4.964.698,04 4.466.098,76
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.595.061,83 1.923.288,63
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 319.442,32 137.596,02
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.275.619,51 1.785.692,61
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 723.992,20 523.149,63
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.832,69 7.311,40
D. Aktive latente Steuern 2.306.534,52 2.596.526,82
Bilanzsumme, Summe Aktiva 12.971.195,19 13.875.865,35

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 3.422.418,79 536.368,85
I. gezeichnetes Kapital 490.000,00 490.000,00
II. Kapitalrücklage 7.083.283,52 7.083.283,52
III. Gewinnrücklagen 628.207,00 628.207,00
IV. Verlustvortrag 7.665.121,67 7.053.573,09
V. Jahresüberschuss 2.886.049,94 -611.548,58
B. Rückstellungen 6.762.325,00 6.188.671,37
C. Verbindlichkeiten 2.786.451,40 7.150.825,13
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.939.338,66 6.668.760,26
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.939.338,66 6.668.760,26
2. sonstige Verbindlichkeiten 847.112,74 482.064,87
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 847.112,74 482.064,87
Bilanzsumme, Summe Passiva 12.971.195,19 13.875.865,35

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 12.244.993,21 8.887.103,58
2. Personalaufwand 5.236.005,32 8.093.024,24
a) Löhne und Gehälter 3.891.246,71 5.464.107,14
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.344.758,61 2.628.917,10
3. Abschreibungen 233.456,84 371.833,16
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 233.456,84 371.833,16
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.002.499,57 2.800.889,64
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.138,62 8.254,83
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 210.282,88 479.061,34
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 660.476,30 -2.271.070,68
8. Ergebnis nach Steuern 2.905.410,92 -578.379,29
9. sonstige Steuern 19.360,98 33.169,29
Jahresüberschuss 2.886.049,94 -611.548,58

Anhang

(1) Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kleve unter der Nummer HRB 6028 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Düsseldorf.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches unter Berücksichtigung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren beibehalten.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Größenabhängige Erleichterungsvorschriften des § 288 Abs. 2 HGB wurden (teilweise) in Anspruch genommen.

(2) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind unverändert gegenüber dem Vorjahr angewendet worden.

Die Bewertung erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung (going concern).

Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Als Nutzungsdauer werden drei bzw. fünf Jahre für entgeltlich erworbene Software zugrunde gelegt.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, angesetzt. Anlagenzugänge werden linear abgeschrieben. Die Gebäudeabschreibung erfolgt nach Maßgabe der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer, die wir zwischen 25 und 30 Jahren zugrunde gelegt haben. Zugänge zum Sachanlagevermögen werden zeitanteilig (pro rata temporis) über die erwartete wirtschaftliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Diese beträgt bei technischen Anlagen und Maschinen zwischen fünf und 18 Jahren sowie bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen drei und zehn Jahren. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten angesetzt.

Ist den Anlagegegenständen am Bilanzstichtag wegen dauernder Wertminderung ein niedrigerer Wert beizulegen, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu gewogenen durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips.

Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten unter Einbeziehung von Material- und Fertigungseinzelkosten, angemessener Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, bewertet. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Dem Niederstwertprinzip wird - soweit erforderlich - durch die Bewertung zu niedrigeren Durchschnitts-Nettoverkaufserlösen abzüglich noch anfallender Kosten und durch ausreichende Abschläge für Bestandsrisiken, die sich bspw. aus der Lagerdauer (Lagerreichweite) und aus verminderter Verwertbarkeit oder Veräußerbarkeit ergeben, Rechnung getragen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des Betrags gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Der Ansatz erfolgt dabei mit dem Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit zum Bilanzstichtag von mehr als einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen passiviert.

Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

(3) Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Aktive latente Steuern wurden in Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB im Geschäftsjahr 2021 erstmals bilanziert. In der Bilanz zum 31. Dezember 2021 wurden passive latente Steuern von T€ 53 (i. Vj. T€ 59) mit aktiven latenten Steuern von T€ 2.360 (i. Vj. T€ 2.655) verrechnet. Die latenten Steuern betreffen steuerliche Verlustvorträge sowie Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden mit ihren steuerlichen Wertansätzen, welche sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Wesentliche Unterschiede betreffen Wertansätze der Pensionsrückstellungen. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgte mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz von ca. 29,5 %. Der Gesamtbetrag der zum Bilanzstichtag aktivierten latenten Steuern beträgt T€ 2.307 (i. Vj.T€ 2.597) und ist ausschüttungsgesperrt.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital in Höhe von € 490.000,00 wird zu 100 % von der IMPRO Europe SARL., Luxemburg, (kurz: IMPRO) gehalten und ist voll eingezahlt.

Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge zum Bilanzstichtag beträgt T€ 2.596 (i. Vj. T€ 2.999) und resultiert in Höhe von T€ 2.307 (i. Vj. T€ 2.597) aus der Aktivierung latenter Steuern sowie in Höhe von T€ 289 (i. Vj. T€ 402) aus dem Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB.

Pensionsrückstellungen

Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen erfolgt gemäß § 253 Abs. 1 und 2 HGB nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren für Leistungszusagen (Projected-Unit-Credit-Methode). Bei diesem Verfahren werden neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften auch künftig zu erwartende Steigerungen von Entgelten mit 1,5 % p. a. (i. Vj. 1,5 % (BFGH) bzw. 2,5 % (BFGM) und Renten mit 2,35 % p. a. (i. Vj. 1,50 % (BFGH) bzw. 1,75 % (BFGM) p.a. berücksichtigt. Die Bewertung basiert wie im Vorjahr auf den biometrischen Grundlagen der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck auf Basis eines Zinssatzes von 1,78 % zum 31. Dezember 2022 (i. Vj. 1,87 %), der dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren entspricht. Für die Berücksichtigung der Fluktuation werden unternehmensspezifische alters- und geschlechtsabhängige Fluktuationswahrscheinlichkeiten angesetzt.

Die Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen für das abgelaufene Geschäftsjahr von T€ 76 (i. Vj. T€ 183) sowie die Aufwendungen aus der Änderung des Rechnungszinssatzes von T€ 89 (i. Vj. T€ 301) werden in den Zinsaufwendungen ausgewiesen.

Der Rückstellungsbetrag für Altersversorgungsverpflichtungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Geschäftsjahre beträgt T€ 5.749 und nach Maßgabe des Zinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre T€ 5.460. Damit beträgt der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB zum 31. Dezember 2022 T€ 289.

Sonstige Rückstellungen

Zum 31.12.2022 bestanden keine Altersteilzeitverpflichtungen (i.Vj. T€ 23).

Die Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen in Höhe von T€ 18 (i.Vj. T€ 16) wurden auf Basis versicherungsmathematischer Gutachten angesetzt. Bei der Bewertung wird von einer Gehaltssteigerung von 1,5 % (i. Vj. 1,5 %) p. a. ausgegangen. Die Abzinsung dieser Rückstellungen erfolgt unter Ausübung des Wahlrechts gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 und 3 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre, der sich für eine angenommene Restlaufzeit von fünfzehn Jahren ergibt. Der für die Bewertung angewandte Zinssatz beträgt 1,44 % (i.Vj. 1,35 %). Sofern biometrische Einflussfaktoren zu berücksichtigen sind, werden die Richttafeln 2018 G (i. Vj. Richttafeln 2018 G) von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet.

(4) Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

2022 2021
Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen
fällig innerhalb eines Jahres 117 137
fällig zwischen ein bis fünf Jahren 316 178
fällig nach fünf Jahren 0 23
433 368

Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären.

Die Miet-, Pacht- und Leasingverträge betreffen hauptsächlich die Kühlwasserversorgungsanlage (T€ 75), geleaste Stapler (T€ 219), Leasing für Bürogeräte T€ 15, Büromiete T€ 26 und Leasingverträge für Fahrzeuge (T€ 73).

Der Vorteil dieser außerbilanziellen Geschäfte liegt in der geringeren Kapitalbindung und dem Wegfall eines möglichen Verwertungsrisikos im Vergleich zum Erwerb dieser Vermögensgegenstände. Risiken könnten sich dagegen aus den mittelfristigen Vertragslaufzeiten ergeben, sofern bestimmte Gegenstände nicht mehr (vollständig) genutzt werden könnten, wofür es derzeit keine Anhaltspunkte gibt.

Als Sicherheitsleistung wurde zugunsten des Bundeslandes Hessen, vertreten durch das Regierungspräsidium Darmstadt, am 9. Mai 2012 eine Grundschuld in Höhe von TEUR 150 eingetragen.

Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 1.939 (i.Vj. T€ 6.669).

Anzahl der Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

2022
Anzahl
2021
Anzahl
Gewerbliche Arbeitnehmer 63 86
Angestellte 20 26
83 112

Geschäftsführer

Geschäftsführer der Gesellschaft war in 2022:

Herr Rui Wang, Betriebswirt, Duisburg

Sein Beruf entspricht seiner Organstellung.

Die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen.

Nachtragsbericht

Es liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung vor, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind.

Konzernzugehörigkeit

Die BFG Feinguss GmbH, Düsseldorf mit Produktionsstandort in Hirzenhain (Wetteraukreis), ist ein 100 %iges Tochterunternehmen der Impro Europe SARL., 23, Rue Philippe II, Luxembourg. Die Gesellschaft wird über ihre Gesellschafterin in den in China für den Gesamtkonzern der IMPRO Precision Industries Limited, Cayman Islands, aufgestellten Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen einbezogen, der am Sitz der Obergesellschaft erhältlich ist.

 

Düsseldorf, den 13. Dezember 2023

BFG Feinguss GmbH

gez. Rui Wang, Geschäftsführer

Anlagespiegel

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand 01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 160.310,04 7.252,50 0,00 7.562,50 175.125,04
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.742.522,97 33.050,10 2.127.336,20 19.695,74 2.667.932,61
2. technische Anlagen und Maschinen 2.507.400,19 58.682,75 414.329,73 0,00 2.151.753,21
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 399.037,67 21.493,25 0,00 0,00 420.530,92
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 154.328,18 196.722,88 0,00 -27.258,24 323.792,82
Summe Anlagevermögen 7.963.599,05 317.201,48 2.541.665,93 0,00 5.739.134,60
Abschreibungen
Stand 01.01.2022
EUR
Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 159.300,04 1.662,00 0,00 160.962,04
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.222.697,04 83.523,84 376.613,36 929.607,52
2. technische Anlagen und Maschinen 1.894.427,19 117.209,75 96893,73 1.914.743,21
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 331.695,67 31.061,25 0,00 362.756,92
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 3.608.119,94 233.456,84 473.507,09 3.368.069,69
Buchwerte
31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 14.163,00 1.010,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.738.325,09 3.519.825,93
2. technische Anlagen und Maschinen 237010 612973
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 57.774,00 67.342,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 323.792,82 154.328,18
Summe Anlagevermögen 2.371.064,91 4.355.479,11

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 19.03.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bei dem anliegenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die BFG Feinguss GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der BFG Feinguss GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BFG Feinguss GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, 13. Dezember 2023

KSP Stübben & Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Christoph Michels, Wirtschaftsprüfer

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