Stammdaten

Register
Amtsgericht Lübeck HRB 2964 RE
Eingetragen
11.1.2006
Branche
Großhandel mit Roh- und SchnittholzGroßhandel mit sonstigen Holzhalbwaren sowie Bauelementen aus HolzGroßhandel mit Holz, Baustoffen, Anstrichmitteln und Sanitärkeramik, ohne Spezialisierung auf eine der Produktgruppen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Import und Großhandel mit Holz und Holzartikeln im weitesten Sinne.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Björn Kirsch
seit 29.4.2024
Prokura
Thomas Fahlbusch
seit 11.1.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Thomas Fahlbusch
376.000 €
94.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

HOFA Holzimport GmbH

Stapelfeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Wirtschaftsbericht

1. Allgemeines

Das Hauptbetätigungsfeld der Gesellschaft ist der Großhandel mit Holz und Holzwerkstoffen. Der Firmensitz befindet sich seit 1999 in Stapelfeld. Das Absatzgebiet ist schwerpunktmäßig der Großraum Hamburg. Spezielle Produkte werden auch überregional vertrieben.

2. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der deutsche Holzhandel konnte 2023 seine positive Entwicklung nicht fortsetzen.

Im Schnitt lagen die Umsätze über alle Sortimente ca. 15% unter dem jeweiligen Vorjahresmonat.

Besonders stark waren die Rückgänge beim Schnittholz. Hier ging nicht nur die Menge zurück. Auch die Preise gaben deutlich nach.

Die Bauelemente waren nur im geringen Maße von Umsatzrückgängen betroffen.

Das Brutto-Inlandsprodukt schrumpfte 2023 um 0,3%. Damit war der Holzhandel deutlich stärker vom Rückgang betroffen als die Gesamtwirtschaft.

Jedoch sind dies in erster Linie Basiseffekte, da der Umsatz-Anstieg im Holzhandel in den vorangegangen 2 Jahren deutlich über dem Anstieg des Brutto-Inlandsproduktes lag.

Die Preisentwicklung in den verschiedenen Sortimenten war über das Jahr sehr uneinheitlich.

Neben zum Teil deutlichen Preisrückgängen gab es auch immer wieder Versuche seitens der Industrie höhere Preise durchzusetzen.

3. Geschäftsentwicklung der Gesellschaft

Im Geschäftsjahr 2023 konnten die Umsatzerlöse und der Rohertrag der beiden vorangegangenen Jahre nicht gehalten werden.

a. Umsatzentwicklung

Die Umsätze der Gesellschaft gingen im Geschäftsjahr um 15,6% zurück. Damit lag die Gesellschaft bei den von Ihnen gehandelten Segmenten Schnittholz und Plattenwerkstoffe geringfügig besser als der Branchendurchschnitt (-19%). Insgesamt jedoch etwas schlechter als der Branchendurchschnitt mit -14,1%.

Im Einzelnen ging der Umsatz beim Schnittholz um 28,4% vs. 24,1% im Branchendurchschnitt zurück. Bei den Plattenwerkstoffen ging der Umsatz der Gesellschaft um 11,8% vs. 13,9% im Branchendurchschnitt zurück. Die Plattenwerkstoffe haben jedoch bei unserer Gesellschaft einen deutlich größeren Anteil am Umsatz als im Branchendurchschnitt.

Auch der Rohertrag konnte absolut und prozentual nicht gehalten werden.

Die Roherträge lagen in den meisten Monaten deutlich unter den jeweiligen Vorjahreswerten. Insgesamt ging der Rohertrag um 30% zurück.

Die Werte waren jedoch prozentual und absolut immer noch höher als im langjährigen Durchschnitt.

b. Investition und Finanzierung

Die Investitionen betrugen in 2023 TEUR 498. Hiervon entfielen TEUR 485 auf die weitere Erneuerung des Fuhrparks.

Die Finanzierung der Gesellschaft war durch ausreichende Eigen- und Fremdmittel jederzeit gesichert.

Außerbilanzielle Finanzierung, z.b. durch Leasing, besteht nicht.

Am Bilanzstichtag stehen kurzfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten von TEUR 1.530 kurzfristige Vermögensgegenstände von TEUR 4.902 gegenüber.

c. Personal

Am 31. Dezember 2023 beschäftigte die Gesellschaft 22,5 Mitarbeiter inklusive Aushilfen und Geschäftsführer.

B. Darstellung der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft

Das gesamte Jahr war geprägt durch im Mittel sinkende Marktpreise für alle Sortimente.

Daraus folgte eine deutlich gesunkene Handelspanne im Vergleich zu den Vorjahren.

Ursache waren zum einen Preisrückgang zwischen dem Zeitpunkt des Einkaufes und des Verkaufes sowie einem wieder deutlich gestiegenen Wettbewerbsdruck.

Auf der Kostenseite gab es Rückgänge bei den Energiepreisen, die jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau liegen und das Ergebnis belasten.

Bedingt durch die hohe Inflation mussten wir die Bezüge unserer Mitarbeitenden mehr als in den Vorjahren erhöhen. Durch die verringerte Anzahl der Mitarbeiter konnte dies aber ausgeglichen werden, so dass die Personalkosten auf unverändertem Niveau blieben. Durch geringere erfolgsabhängige Zahlungen kam es insgesamt zu einem Rückgang der Personalkosten.

Der Jahresüberschuss beträgt 75,3 TEUR (2022: 749 TEUR).

C. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft einschließlich der Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

1. Voraussichtliche Entwicklung

Wir erwarten, dass es 2024 zu einem weiteren Rückgang des Umsatzes und des Rohertrages kommen wird. Auch die konjunkturellen Wachstumsaussichten sind für 2024 weiterhin schlecht.

Mit einer aktuellen Prognose von +0,3% jedoch etwas höher als 2023 (-0,3%)

2. Risiken der zukünftigen Entwicklung

Soweit Rahmenverträge geschlossen wurden, sind diese durch einkaufsseitige Verträge oder ausreichende Bevorratung abgesichert. Kursrisiken bestehen nicht, da alle Geschäfte in Euro abgewickelt werden.

Die Gefahr von Forderungsausfällen wird durch eine Warenkreditversicherung, Bonitätsauskünfte und konsequente Forderungsüberwachung begrenzt.

Es sind keine konkreten Risiken, die den Bestand oder zukünftige Entwicklung der Gesellschaft wesentlich beeinträchtigen können, erkennbar.

Die Risiken durch weitere Lagerabwertungen sind relativ gering, da die Einkaufspreise bei den meisten Sortimenten auf einem eher niedrigen Niveau sind. Durch kurze Lieferzeiten sind im Moment keine überdurchschnittlich hohen Lagerbestände erforderlich.

Vertriebsseitig ist mit weiterhin starkem Wettbewerbsdruck zu rechnen.

Mit der ZEG plant eine weitere große Holzhandelsgruppe einen neuen Standort in der Region.

3. Chancen der zukünftigen Entwicklung

Wir sehen weiterhin gute Chancen durch gezielte Ausweitung des Sortimentes sowie Erschließung neuer Kundengruppen für das bestehende Sortiment weiteres Wachstum zu generieren.

Wir investieren verstärkt in Maßnahmen zur Kundenbindung und Professionalisierung unseres Markenauftritts.

Für unser Vertriebsteam konnten wir neue qualifizierte Mitarbeiter gewinnen.

Unser Web-Shop generiert insbesondere für unsere Spezialprodukte neue Kunden. Bestandskunden nutzen unseren Web-Shop um sich 24/7 zu informieren und Bestellungen aufzugeben.

D. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

 

Stapelfeld, den 12. Juni 2024

gez. Thomas Fahlbusch

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.730.481,05 2.499.242,05
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 10.008,00 15.229,00
II. Sachanlagen 2.714.473,05 2.484.013,05
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.711.911,05 1.781.916,05
a. nicht zuordenbar 1.711.911,05 1.781.916,05
2. technische Anlagen und Maschinen 1.931,00 2.526,00
a. technische Anlagen 1.931,00 2.526,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.000.631,00 699.571,00
a. nicht zuordenbar 1.000.631,00 699.571,00
III. Finanzanlagen 6.000,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.000,00
a. Anteile an Kapitalgesellschaften 6.000,00
B. Umlaufvermögen 4.954.462,87 5.613.595,47
I. Vorräte 4.064.677,07 4.484.307,45
1. fertige Erzeugnisse und Waren 4.064.677,07 4.484.307,45
a. Fertige Erzeugnisse 4.064.677,07 4.484.307,45
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 830.255,30 1.025.312,51
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 570.871,02 910.866,12
a. nicht zuordenbar 570.871,02 910.866,12
2. sonstige Vermögensgegenstände 259.384,28 114.446,39
a. nicht zuordenbar 259.384,28 114.446,39
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 59.530,50 103.975,51
1. nicht zuordenbar 59.530,50 103.975,51
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.785,85 7.772,39
I. sonstige aktive Rechnungsabgrenzung 6.785,85 7.772,39
Summe Aktiva 7.691.729,77 8.120.609,91

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.930.170,08 2.854.825,68
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 400.000,00 400.000,00
1. Gezeichnetes Kapital 400.000,00 400.000,00
a. Schlusskapital des letzten Stichtags 400.000,00 400.000,00
II. Gewinnvortrag 2.454.825,68 1.705.809,07
1. Des letzten Stichtags 2.454.825,68 1.705.809,07
III. Jahresüberschuss 75.344,40 749.016,61
B. Rückstellungen 230.638,83 968.968,49
1. Steuerrückstellungen 112.822,41 520.226,93
a. nicht zuordenbar 112.822,41 520.226,93
2. sonstige Rückstellungen 117.816,42 448.741,56
a. Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten 117.816,42 448.741,56
• nicht zuordenbar 117.816,42 448.741,56
C. Verbindlichkeiten 4.530.920,86 4.296.815,74
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.223.738,16 2.365.179,09
davon nicht zuordenbar 2.223.738,16 2.365.179,09
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 62.815,46
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 228.207,59 33.248,46
a. nicht zuordenbar 228.207,59 33.248,46
4. sonstige Verbindlichkeiten 2.078.975,11 1.835.572,73
a. übrige sonstige Verbindlichkeiten 2.078.975,11 1.835.572,73
Summe Passiva 7.691.729,77 8.120.609,91

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Betriebsergebnis 307.999,73 1.122.953,26
a) Rohergebnis 2.868.818,18 4.022.699,28
Gesamtleistung 16.098.586,42 19.089.720,25
Umsatzerlöse 16.098.002,98 19.089.720,25
in Umsatzerlöse enthaltener Bruttowert 16.098.002,98 19.089.720,25
Ohne Zuordnung nach Umsatzsteuertatbeständen 16.098.002,98 19.089.720,25
andere aktivierte Eigenleistungen 583,44
selbsterstellte Sachanlagen 583,44
sonstige betriebliche Erträge 154.874,60 138.259,55
andere sonstige betriebliche Erträge 154.874,60 138.259,55
Materialaufwand 13.384.642,84 15.205.280,52
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 13.384.542,85 15.205.280,52
Aufwendungen für bezogene Waren 13.384.542,85 15.205.280,52
nicht zuordenbar 13.384.542,85 15.205.280,52
Aufwendungen für bezogene Leistungen 99,99
Übrige Leistungen mit Vorsteuerabzug 99,99
b) Personalaufwand 1.755.147,20 2.047.439,07
Löhne und Gehälter 1.440.720,28 1.728.806,37
nicht zuordenbar 1.440.720,28 1.728.806,37
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 314.426,92 318.632,70
soziale Abgaben 314.426,92 318.632,70
nicht zuordenbar 314.426,92 318.632,70
c) Abschreibungen 266.842,20 243.065,39
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 266.842,20 243.065,39
nicht zuordenbar 266.842,20 243.065,39
d) sonstige betriebliche Aufwendungen 538.829,05 609.241,56
andere sonstige betriebliche Aufwendungen 538.829,05 609.241,56
2. Finanz- und Beteiligungsergebnis -188.095,02 -97.209,33
a) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.627,08 876,76
nicht zuordenbar 1.627,08 876,76
b) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 189.722,10 98.086,09
nicht zuordenbar 189.722,10 98.086,09
3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 34.440,35 267.117,21
a) Sonstige Steuern 34.440,35 267.117,21
4. Ergebnis nach Steuern 85.464,36 758.626,72
5. sonstige Steuern 10.119,96 9.610,11
a) übrige sonstige Steuern 10.119,96 9.610,11
Jahresüberschuss 75.344,40 749.016,61

Anhang

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

1. Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen wurden unter Anwendung der linearen und degressiven Methode im betriebsnotwendigen Umfang in Anlehnung an die amtlichen Abschreibungstabellen vorgenommen. Die degressive Metode spiegelt in den angewandten Fällen den Werteverzehr zutreffend wider. Für geringwertige Wirtschaftsgüter wurde die Bewertungsfreiheit nach § 6 Abs. 2 EStG in Anspruch genommen.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus der Anlage 3/ Seite 4.

2. Vorräte

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten im Wege des gleitend gewogenen Durchschnitts unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Genau abgrenzbare Teile des Vorratsvermögens (Paketbestände) werden im Wege der Einzelbewertung bewertet.

3. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch die Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Nettoforderungen Rechnung getragen.

III. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ

1. Anlagenspiegel

Der Anlagenspiegel ergibt sich aus der Anlage A/Seite 1.

2. Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen überwiegend Tantieme- und Urlaubsansprüche.

3. Angabe der besicherten Verbindlichkeiten

Die in den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthaltenen Verbindlichkeiten gegenüber der Sparkasse Holstein in Höhe von EUR 884.943,62 sind durch Grundschulden auf das Grundstück Ahrensburger Weg 10-12 in 22145 Stapelfeld, sowie Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 176.431,08 durch Grundschuld auf das Grundstück Lindenallee 43, 21465 Reinbek, Eigentümerin Frau Karin Schaaf, besichert.

4. Angabe der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr

In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 897 (Vorjahr TEUR 1.160) enthalten.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 174 (Vorjahr TEUR 144) enthalten.

5. Angabe der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über fünf Jahren

In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über fünf Jahren in Höhe von TEUR 535 (Vorjahr TEUR 757) enthalten.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über fünf Jahren in Höhe von TEUR 378 (Vorjahr TEUR 337) enthalten.

6. Gesellschafterdarlehen

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEUR 1.212 (Vorjahr TEUR 1.033).

7. Haftungsverhältnisse

Zum Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse.

8. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen fast ausschließlich aus Wartungsverträgen in Höhe von TEUR 60.

IV. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 1 HGB aufgestellt.

V. SONSTIGE ANGABEN

1. Arbeitnehmerzahl

Die durchschnittliche Zahl, der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer, betrug 21,5. Es handelt sich dabei um 11,0 gewerbliche und 10,5 kaufmännische Mitarbeiter.

2. Organmitglieder

Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Thomas Fahlbusch.

Herr Fahlbusch ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

3. Gesamtbezüge der Organmitglieder

Auf die Angabe der Organbezüge wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

4. Vorgänge von besonderer Bedeutung

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben.

5. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

6. Angaben zur Gesellschaft

Die Firma der Gesellschaft lautet: HOFA Holzimport GmbH. Sie hat ihren Sitz in Stapelfeld. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Lübeck unter HRB 2964 eingetragen.

 

Stapelfeld, den 10. Juni 2024

gez. Thomas Fahlbusch

Ergänzender Hinweis: Der Jahressabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 5. Juli 2024 durch die Gesellschafterversammlung in Stapelfeld festgestellt.

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
EUR
Zugang
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 78.183,66 0,00 0,00 78.183,66
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 78.183,66 0,00 0,00 78.183,66
II. Sachanlagen
1. andere Anlage, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.021.783,30 497.791,20 105.951,73 6.413.622,77
Summe Sachanlagen 6.021.783,30 497.791,20 105.951,73 6.413.622,77
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 6.000,00 0,00 6.000,00
Summe Finananlagen 0,00 6.000,00 0,00 6.000,00
Summe Anlagevermögen 6.099.966,96 503.791,20 105.951,73 6.497.806,43
Abschreibungen
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 62.954,66 5.221,00 0,00 68.175,66
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 62.954,66 5.221,00 0,00 68.175,66
II. Sachanlagen
1. andere Anlage, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.537.770,25 261.621,20 100.241,73 3.699.149,72
Summe Sachanlagen 3.537.770,25 261.621,20 100.241,73 3.699.149,72
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 3.600.724,91 266.842,20 100.241,73 3.767.325,38
Buchwerte
Stand 31.12.2023
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.008,00 15.229,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 10.008,00 15.229,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlage, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.714.473,05 2.484.013,05
Summe Sachanlagen 2.714.473,05 2.484.013,05
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 6.000,00 0,00
Summe Finanzanlagen 6.000,00 0,00
Summe Anlagevermögen 2.730.481,05 2.499.242,05

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die HOFA Holzimport GmbH, Stapelfeld

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresschluss der HOFA Holzimport GmbH, Stapelfeld, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HOFA Holzimport GmbH, Stapelfeld, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Hamburg, 25. Juli 2024

gez. Michael Fischer, Wirtschaftsprüfer

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