Behrendt Wohneigentum 17 GmbH

Friedensallee 271, 22763 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 141201
Eingetragen
28.4.2016
Branche
Bauträger für WohngebäudeBauträger für andere Gebäude und BauwerkeBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Aufschließung von Baugelände, die Planung von Wohnungs- und Gewerbebauten, die Tätigkeit als Bauträger und die Baubetreuung sowie sämtliche in Zusammenhang stehenden Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Alexandra Jansen
seit 4.7.2016
Prokura
Matthias Müller
seit 28.4.2016
Geschäftsführer
Tim Volker Behrendt
seit 28.4.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Behrendt Wohneigentum 17 GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.06.2022 bis zum 31.05.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023

A. Grundlage der Gesellschaft

1. Geschäftsmodell

Die Behrendt Wohneigentum 17 GmbH ist eine Multiprojektgesellschaft, die in das Geschäftsmodell der Behrendt Gruppe einzuordnen ist. Das Geschäftsmodell der Behrendt Gruppe basiert auf dem Erwerb und der Entwicklung von Baugelände in der Metropolregion Hamburg sowie der Planung und Erstellung von Eigentumswohnungen als Bauträger, die im Wesentlichen durch den eigenen Vertrieb an Retailkunden verkauft werden. Die Steuerung des Unternehmens und der Bauvorhaben erfolgt in der Weise, dass jährlich rd. 130 - 180 Eigentumswohnungen erstellt, verkauft und übergeben werden können.

Die Behrendt Wohneigentum 17 GmbH hat im Berichtszeitraum 58 Eigentumswohnungen übergeben.

Neue Bauprojekte der Behrendt Gruppe werden über weitere Multiprojektschwestergesellschaften realisiert.

2. Behrendt Unternehmensgruppe

Die Behrendt Holding GmbH & Co. KG ist oberstes Mutterunternehmen, die als Management- und Finanzholding die Anteile an der Zwischenholding Behrendt Gruppe GmbH & Co. KG, die das Bauträgergeschäft betreibt, hält. Die Behrendt Gruppe GmbH & Co. KG fungiert als operativer Dienstleister (Allokation von Personal und Kapital) gegenüber den von ihr beherrschten Multiprojektgesellschaften.

Zum Bilanzstichtag wurden von der Behrendt Gruppe GmbH & Co. KG folgende Projektgesellschaften beherrscht:

Xago 17.1 GmbH i.L.

Xago 23.14 GmbH i.L. (vormals: Behrendt Wohneigentum 14 GmbH)

Behrendt Wohneigentum 15 GmbH

Behrendt Wohneigentum 16 GmbH

Behrendt Wohneigentum 17 GmbH

Behrendt Wohneigentum 18 GmbH

Behrendt Wohneigentum 19 GmbH

Behrendt Wohneigentum 20 GmbH

Behrendt Wohneigentum 24 GmbH

Behrendt Wohneigentum 26 GmbH

Behrendt Wohneigentum 27 GmbH

Behrendt Wohneigentum 28 GmbH

Wohneigentum Management GmbH

Hagendeel 23 GmbH

Neben dem Bauträgergeschäft der Behrendt Gruppe GmbH & Co. KG wird in einem neuen Geschäftsfeld unter der Zwischenholding Behrendt Real Estate GmbH, die 75%ige Tochter der Behrendt Holding GmbH & Co. KG ist, das Bestandsgeschäft mit Wohn- und Gewerbeimmobilien aufgebaut. Dabei werden die Immobilien in Einobjektgesellschaften als Töchter der Behrendt Real Estate GmbH gehalten. Zum Bilanzstichtag wurde von der Behrendt Real Estate GmbH folgende Objektgesell-schaften beherrscht:

Bahrenfelder Real Estate 1 GmbH

Bahrenfelder Real Estate 2 GmbH

Bahrenfelder Real Estate 4 GmbH

Bahrenfelder Real Estate 5 GmbH

Bahrenfelder Real Estate 6 GmbH

Behrendt & Struck Wohnwerte II GmbH

Die Behrendt Management GmbH fungiert als Komplementärin für die Behrendt Holding GmbH & Co. KG sowie für die Behrendt Gruppe GmbH & Co. KG.

3. Steuerungssystem

Für die Umsetzung des Geschäftsmodells werden als zentrale Steuerungsgrößen zur Unternehmenssteuerung insbesondere die Kennzahlen der in einem Wirtschaftsjahr verkauften Eigentumswohnungen, sowie der in einem Wirtschaftsjahr übergebenen Eigentums- und Mietwohnungen herangezogen.

Die von der Behrendt Gruppe für die Durchführung von Bauvorhaben in den Tochtergesellschaften erbrachten Dienstleistungen werden auf der Basis von Dienstleistungsverträgen den Tochtergesellschaften in Rechnung gestellt. Darüber hinaus erfolgt die Steuerung der Liquidität sämtlicher Gesellschaften der Behrendt Holding GmbH & Co. KG mit Gesellschafter- oder Bankdarlehen durch die Behrendt Gruppe GmbH & Co. KG.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Hamburg zeichnete sich grundsätzlich als wirtschaftlich starke Metropole mit einem guten Freizeitwert durch einen stabilen Wohnungsmarkt aus. Bis Februar 2022 bestand aufgrund der guten Beschäftigungssituation verbunden mit historisch niedrigen Zinsen eine anhaltende gute Nachfrage nach Eigentumswohnungen, die sich auch in Preissteigerungen widerspiegelte. Die seit März 2022 stark gestiegenen Zinsen haben einen sehr signifikanten Einfluss auf die Nachfrage nach Wohnimmobilien, da die Finanzierbarkeit der Immobilien für viele bisherige Interessenten nicht mehr gegeben ist. Für Kapitalanleger gibt es durch die gestiegenen Zinsen gute Alternativen, um ihre Investitionen unter Rendite- und Risikoaspekten in anderen Assetklassen investieren zu können. Darüber hinaus führen Unsicherheiten durch die hohe Inflation und die allgemeinen wirtschaftlichen und politischen Risiken bei den ganz überwiegend relevanten Privatkunden zu einem Aussetzen oder Aufschieben ihrer Kaufentscheidung. Auf der Basis der dargestellten Ursachen sind somit im Berichtszeitraum die Verkäufe von Eigentumswohnungen eingebrochen.

Die Baukosten sind seit dem 1. Quartal 2021 zunächst aufgrund instabiler globaler Lieferketten und der damit verbundenen Materialknappheit stark angestiegen. Nach dem Ausbruch des Ukrainekrieges im Februar 2022 hat sich diese Kostenentwicklung bis zum Sommer 2023 nochmals beschleunigt. Nach der im Sommer 2023 festzustellenden reduzierten Anzahl neuer Wohnungsbauvorhaben zeichnet sich durch die verringerte Nachfrage nach Bauleistungen eine abnehmende Geschwindigkeit der Baukostensteigerung ab. Die termingerechte Fertigstellung konnte bisher in allen Bauvorhaben erreicht werden.

Insgesamt sind Neubau-Eigentumswohnungen (im mittleren Preissegment) in Hamburg, als zweitgrößter Stadt in Deutschland mit großer Wirtschaftskraft und hoher Lebensqualität, - auch bei den aktuellen Rahmenbedingungen - als wertstabil anzusehen.

Hierzu trägt auch der hohe energetische Standard der Neubauwohnungen bei, dessen Bedeutung in der aktuellen Energie- und Klimakrise eine zunehmende Beachtung findet. Auf der Basis der geringen Anzahl von Neubau-Eigentumswohnungskäufen lassen sich Preissteigerungen derzeit nicht mehr an Kunden weitergeben. Aufgrund des entstandenen Verkaufsstaus sind teilweise Verkäufer bereit, Preisverhandlungen mit Kaufinteressenten zu führen. Diese Entwicklung führt dazu, dass neue Bauvorhaben im Wohnungsbau nur deutlich reduziert begonnen werden. Mittelfristig ist daher zu erwarten, dass sich das Angebot von Neubau-Eigentumswohnungen und die Nachfrage wieder stärker annähern.

Bei den zu beschaffenden Grundstücken ist ein deutlich zunehmendes Angebot zu verzeichnen, wobei erwartet wird, dass die Grundstückspreise aufgrund der allgemeinen Zurückhaltung der Projektentwickler mit neuen Bauvorhaben in Abhängigkeit von der Grundstücksqualität sinken werden.

Insgesamt sinken die Projektrentabilitäten durch die gestiegenen Baukosten, der geringeren Verkaufsgeschwindigkeit und der damit nicht durchsetzbaren Verkaufspreiserhöhung sowie den höheren Finanzierungskosten.

2. Analyse des Geschäftsverlaufs und Lage des Unternehmens

Analyse der Ertragslage

Das Geschäftsjahr 2022/2023 ist wirtschaftlich insgesamt sehr gut verlaufen.

Es wurden 58 Wohnungen an die Eigentümer übergeben, wovon 1 Zinshaus mit 22 Wohnungen ist.

Die untenstehende Grafik stellt den Vergleich zum Vorjahr dar.

Der Umsatz der Behrendt Wohneigentum 17 GmbH betrug EUR 30,3 Mio. (Vj. EUR 0,0 Mio.). Das Rohergebnis beträgt für das abgelaufene Geschäftsjahr EUR 6,1 Mio. (Vj. EUR 0,2 Mio.).

Die betrieblichen Aufwendungen betrugen EUR 0,5 Mio. (Vj. EUR 0,5 Mio.).

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) beträgt EUR 5,6 Mio. (Vj. EUR -0,3 Mio.).

Das Zinsergebnis ist mit EUR 0,1 Mio. unverändert gegenüber dem Vorjahr (EUR 0,1 Mio.).

Unter Berücksichtigung sämtlicher Ergebnisbestandteile erwirtschaftete die Gesellschaft einen Jahresüberschuss i.H. von EUR 3,8 Mio. (Vj. Jahresfehlbetrag EUR-0,2 Mio.).

Analyse der Vermögenslage

Die Bauvorhaben, die in der Behrendt Wohneigentum 17 GmbH erstellt wurden, wurden planmäßig an die Erwerber der Eigentumswohnungen übergeben. Die Vorräte betragen EUR 0,4 Mio. (Vj. EUR 7,3 Mio.). Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen i. H. von EUR 11,2 Mio. (Vj. EUR 2,5 Mio.).

Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag EUR 8,6 Mio. (Vj. EUR 4,7 Mio.). Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 73,2 % (Vj. 23,4 %). Die Rückstellungen betragen insgesamt EUR 3,0 Mio. (Vj. EUR 1,4 Mio.), wovon EUR 0,6 Mio. Gewährleistungsrückstellungen sind.

Die Fremdverschuldung gegenüber Kreditinstituten beträgt zum Bilanzstichtag EUR 0,0 Mio. (Vj. EUR 13,0 Mio.). Zudem bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (Vj. EUR 0,5 Mio.).

Analyse der Finanzlage

Die liquiden Mittel betragen zum Stichtag EUR 0,0 Mio. (Vj. EUR 10,3 Mio.). Während des gesamten Geschäftsjahres war Liquidität stets ausreichend vorhanden.

Gesamtbeurteilung

Wir beurteilen die wirtschaftliche Lage des Unternehmens vor dem Hintergrund des Geschäftszwecks als Multiprojektgesellschaft als gut.

C. Prognose- und Risikobericht

1. Risikobericht

Risikomanagementziele und Methoden

Die Gesellschaft versucht durch eine systematische Erfassung und aktive Steuerung, die Wahrscheinlichkeit einer Realisierung von Risiken zu reduzieren und nicht vermeidbare Schäden so gering wie möglich zu halten. Neben Markt- und Konjunkturrisiken werden auch Betriebsrisiken anhand verschiedenartiger Parameter quantifiziert bzw. steuerbar gemacht.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Beobachtung der Marktentwicklung und zur Festlegung von Verkaufszielen werden Marktanalysen und Gespräche mit den potenziellen Wohnungskäufern ausgewertet, sowie Konjunkturdaten herangezogen.

Die Sicherstellung der Zahlungseingänge der Kunden erfolgt im Rahmen der strengen Vorschriften der Makler- und Bauträgerverordnung.

Insgesamt wird halbjährlich eine Risikoinventur vorgenommen, um einen systematischen Überblick zu bestehenden Risiken und erforderlichen Maßnahmen sicherzustellen. Dabei erfolgt die Risikobestandsaufnahme nach den relevanten Risikoarten. Die Bewertung der Risiken und die Festlegung von Maßnahmen zur Risikoreduzierung erfolgt durch die Geschäftsführung.

Risiko in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Beteiligungen, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Forderungsausfälle sind die Ausnahme.

Verbindlichkeiten werden grundsätzlich innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Die Gesellschaft finanziert sich überwiegend über Eigenkapital, Bank- sowie Gesellschafterdarlehen.

Sonstige Risiken

Im abgelaufenen Jahr gab es ergänzend zur beschriebenen relevanten Marktentwicklung keine ungewöhnlichen Geschäftsvorfälle, die besondere Risiken enthalten. Sämtliche bis zum heutigen Tag erkennbaren Risiken sind im Abschluss berücksichtigt.

Die derzeitige Marktentwicklung (insbesondere die Käuferzurückhaltung und Zinsentwicklung) erfordert eine detaillierte Steuerung von Zahlungsstromschwankungen. Darüberhinausgehende besondere bestandsgefährdende oder die Entwicklung wesentlich beeinträchtigende Risiken, insbesondere Ausfall- und Liquiditätsrisiken, sind nicht bekannt.

Markt- und Konjunkturrisiken

Allgemeine Marktrisiken ergeben sich aus den konjunkturellen Veränderungen, insbesondere aus einem nachlassenden Käuferinteresse und der Zunahme der Baukosten.

Die allgemeinen Marktrisiken sind durch die schnell und stark gestiegenen Zinsen, die hohe Inflation und die Sorge vor einer - inzwischen bereits eingetretenen - Rezession in Deutschland deutlich gestiegen bzw. teilweise eingetreten. Bei dem aktuell deutlich geringeren Kaufinteresse der Kunden - und dem damit verbundenen längeren Vermarktungszeiträumen - durch die gestiegenen Zinsen und die sonstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen (hohe Inflation, Rezession, reduzierte Förderprogramme, unsichere Energiekostenentwicklung) sinken die Projektrentabilitäten. Vor diesem Hintergrund werden neue Bauvorhaben zurückgestellt bzw. zeitlich verzögert realisiert, um den Bestand an unverkauften Wohnungen zu begrenzen. Die Behrendt Gruppe realisiert derzeit verschiedene kleinere (< 30 ETW) und mittlere (< 55 ETW) Bauvorhaben - hauptsächlich im Randbereich von Hamburg-, um somit das Produktangebot weiterhin für eine breitere Kundengruppen bezahlbar zu halten. Das Controlling der Bauprojekte im Hinblick auf Kosten, Termine, Qualität wurde intensiviert.

Betriebsrisiken

Die Steuerung von Liquiditätsrisiken erfolgt auf der Basis einer systematischen Abbildung sämtlicher Zahlungsströme mit einer 24-monatigen Vorschau zur Liquiditätsplanung. Auf dieser Basis sind kurzfristig keine Liquiditätsengpässe zu erwarten. Die Liquiditätslage ist befriedigend.

Zur Steuerung der Projektrisiken unserer Bauvorhaben in den Tochtergesellschaften erfolgt eine laufende Überprüfung der Baukosten und Termine im Abgleich zu den geplanten Kosten und Terminen mit Hilfe einer Anwendung (Semyou), die eine laufende Steuerung auf der Basis von Projekt- und Projektportfolioberichten ermöglicht.

Zur Reduzierung von Gewährleistungsrisiken in den Tochtergesellschaften wird ein zentrales Reportingsystem verwendet, durch welche relevanten Mängel erfasst und die Beseitigung von relevanten Mängeln nachverfolgt werden. Alle gemeldeten Ansprüche werden so in einer zentralen Datenbank verwaltet. Auf dieser Basis erfolgt die Ermittlung der Garantierückstellungen.

Zur Reduzierung von Vertragsrisiken werden die wesentlichen Vertragswerke (z.B. Kaufvertrag), Formulare und Standarddokumente regelmäßig geprüft und gemäß der rechtlichen Entwicklung überarbeitet.

Gesamtbeurteilung

Insgesamt sind die Marktrisiken im Berichtszeitraum deutlich gestiegen bzw. teilweise eingetreten. Wir schätzen die Risikosteuerung für angemessen und die Risikotragfähigkeit als gut ein.

2. Chancenbericht

Wir verweisen auf unseren Prognosebericht.

3. Prognosebericht

Die in der Behrendt Wohneigentum 17 GmbH fertiggestellten Bauvorhaben wurden planmäßig an die Erwerber übergeben.

Weitere neue Bauvorhaben der Behrendt Gruppe werden planmäßig in Schwestergesellschaften realisiert.

 

Hamburg, 10. Januar 2024

Behrendt Wohneigentum 17 GmbH

Geschäftsführung

Tim Behrendt

Dr. Jan Behrendt

Matthias Müller

Bilanz zum 31. Mai 2023

Aktiva

Stand am 31.05.2023 Stand am 31.05.2022
EUR EUR
Umlaufvermögen
I. Zum Verkauf bestimmte Grundstücke und andere Vorräte
1. Grundstücke mit unfertigen Bauten 0,00 17.640.839,50
2. Grundstücke mit fertigen Bauten 444.499,47 0,00
3. Erhaltene Anzahlungen 0,00 -10.331.210,00
444.499,47 7.309.629,50
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Grundstücksverkäufen 13.090,00 10.791,23
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 11.201.717,18 2.533.833,27
3. Sonstige Vermögensgegenstände 40.593,00 40.593,00
11.255.400,18 2.585.217,50
III. Guthaben bei Kreditinstituten 31.473,22 10.348.157,42
11.731.372,87 20.243.004,42

Passiva

Stand am 31.05.2023 Stand am 31.05.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 8.558.386,79 4.716.716,81
8.583.386,79 4.741.716,81
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.768.200,00 1.056.885,09
2. Sonstige Rückstellungen 1.256.828,53 352.235,00
3.025.028,53 1.409.120,09
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 13.044.404,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 122.957,55 502.542,23
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 545.221,29
122.957,55 14.092.167,52
11.731.372,87 20.243.004,42

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juni 2022 bis zum 31. Mai 2023

2022/2023 2021/2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse
aus dem Verkauf von Grundstücken 30.270.913,00 0,00
2. Verminderung (Vj. Erhöhung) des Bestands an zum Verkauf bestimmten Grundstücken mit fertigen oder unfertigen Bauten sowie unfertigen Leistungen -17.196.340,03 7.396.689,68
3. Sonstige betriebliche Erträge 5.197,80 30.577,55
4. Aufwendungen für bezogene Leiststungen
Aufwendungen für Verkaufsgrundstücke 6.984.210,03 7.254.885,35
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 547.011,77 485.469,35
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 183.948,17 117.143,45
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 122.040,06 57.707,55
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.767.672,28 -40.692,82
9. Ergebnis nach Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.842.784,80 -212.958,75
10. Sonstige Steuern 1.114,82 3.484,97
11. Jahresüberschuss (Vj.Jahresfehlbetrag) 3.841.669,98 -216.443,72
12. Gewinnvortrag 4.716.716,81 6.646.149,40
13. Gewinnausschüttung 0,00 1.712.988,87
14. Bilanzgewinn 8.558.386,79 4.716.716,81

Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023

A. Rechnungslegungsgrundsätze

Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der Behrendt Wohneigentum 17 GmbH, Hamburg (Amtsgericht Hamburg, HRB 141201), die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften angewandt worden.

Die Gesellschaft wendet als Kapitalgesellschaft verpflichtend die Vorschriften der Verordnung über Formblätter für die Gliederung des Jahresabschlusses für Wohnungsunternehmen (JAbschlWUV) an.

Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die aktivierten Grundstücke mit fertigen Bauten werden mit den bei ihrer Erstellung angefallenen Material- und Fertigungseinzelkosten bewertet. Sofern erforderlich, werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt.

Die Rückstellungen sind mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag ausgewiesen, der unter Beachtung des Vorsichtsprinzips bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung anzusetzen ist. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände des Geschäftsjahres und des Vorjahres haben eine Laufzeit von unter einem Jahr.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen stellen mit TEUR 11.202 (Vj. TEUR 2.534) insgesamt Forderungen gegenüber Gesellschaftern dar.

2. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Ausbaukosten (TEUR 685) und Rückstellungen für Garantiearbeiten (TEUR 552).

3. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben mit TEUR 15 (Vj. TEUR 429) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und mit TEUR 108 (Vj. TEUR 74) eine Restlaufzeit von einem bis fünf Jahren. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen keine (Vj. TEUR 13.044).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten mit TEUR 0 (Vj. TEUR 545) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

II. Gewinn- und Verlustrechnung

1. Sonstige betriebliche Erträge

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 5 (Vj. TEUR 20) ausgewiesen. Es handelt sich hierbei um Erträge aus der Erstattung aus Versicherungsschadensfällen.

2. Finanzergebnis

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge in Höhe von TEUR 184 (Vj. TEUR 117) sowie die Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 122 (Vj. TEUR 58) betreffen verbundene Unternehmen und Projektzinsaufwendungen (Baukreditzinsen).

C. Sonstige Angaben

1. Organe der Gesellschaft

Im Geschäftsjahr erfolgte die Vertretung durch die Geschäftsführer

Herrn Dr. Jan Behrendt (operativer Geschäftsführer der Behrendt Gruppe GmbH & Co. KG, Hamburg), Hamburg,

Herrn Tim Behrendt (operativer Geschäftsführer der Behrendt Gruppe GmbH & Co. KG, Hamburg), Hamburg,

Herrn Matthias Müller (kaufmännischer Geschäftsführer der Behrendt Gruppe GmbH & Co. KG, Hamburg), Stade

Herrn Andreas Wilhelm (technischer Geschäftsführer der Behrendt Gruppe GmbH & Co. KG, Hamburg), Hamburg (bis zum 30.4.2023)

2. Konzernabschluss, Name und Sitz des Mutterunternehmens

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Behrendt Holding GmbH & Co. KG, Hamburg, zum 31. Mai 2023 einbezogen. Der Konzernabschluss ist im Bundesanzeiger offenzulegen.

3. Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den zur Verfügung stehenden Bilanzgewinn von EUR 8.558.386,79 auf neue Rechnung vorzutragen.

4. Nachtragsbericht

Nach Ende des Geschäftsjahres zum 31. Mai 2023 haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, über die an dieser Stelle zu berichten wäre.

 

Hamburg, 10. Januar 2024

Behrendt Wohneigentum 17 GmbH

Geschäftsführung

Tim Behrendt

Dr. Jan Behrendt

Matthias Müller

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Behrendt Wohneigentum 17 GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Behrendt Wohneigentum 17 GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Mai 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juni 2022 bis zum 31. Mai 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Behrendt Wohneigentum 17 GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Juni 2022 bis zum 31. Mai 2023 geprüft

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Mai 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juni 2022 bis zum 31. Mai 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Hamburg, 10. Januar 2024

RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Jürgen Richter, Wirtschaftsprüfer

Torben Rohland, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Mai 2023 ist durch den Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 17. November 2023 festgestellt worden.

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