Newlat GmbH
Franzosenstraße 9, 68169 Mannheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Giuseppe Mastrolia seit 13.1.2020 | Geschäftsführer |
Angelo Mastrolia seit 4.3.2016 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
PRINCES GROUP PLC | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Newlat GmbHMannheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Registergericht Mannheim HRB 724332
BILANZ zum 31. Dezember 2023
|
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| AKTIVA | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten | 2.207.456,78 | 2.661.750,78 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke | 8.332.631,19 | 3.688.169,94 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 3.295.956,35 | 2.195.276,35 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.052.516,10 | 991.525,10 |
| 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 3.095.531,47 | 1.817.909,94 |
| 15.776.635,11 | 8.692.881,33 | |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Vorräte | ||
| 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 578.924,08 | 720.535,24 |
| 2. Unfertige Erzeugnisse und Leistungen | 2.489,83 | 24.880,00 |
| 3. Fertige Erzeugnisse und Waren | 7.386.688,89 | 4.664.999,50 |
| 4. geleistete Anzahlungen | 0,00 | 0,00 |
| 7.968.102,80 | 5.410.414,74 | |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.754.286,87 | 6.036.211,81 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 52.949.651,43 | 40.103.919,89 |
| 3. sonstige Vermögensgegenstände | 2.642.004,40 | 570.373,70 |
| 57.345.942,70 | 46.710.505,40 | |
| III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 164.523,36 | 1.704.484,93 |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 55.232,80 | 67.512,47 |
| 83.517.893,55 | 65.247.549,65 |
| PASSIVA | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| A. Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 1.025.000,00 | 1.025.000,00 |
| II. Kapitalrücklage | 3.820.000,00 | 3.820.000,00 |
| III. Gewinnvortrag | 21.029.077,66 | 18.067.165,60 |
| IV. Jahresüberschuss | 3.575.363,48 | 2.961.912,06 |
| 29.449.441,14 | 25.874.077,66 | |
| B. Rückstellungen | ||
| 1. Rückstellungen für Pensionen | 527.162,00 | 531.198,00 |
| 2. Steuerrückstellungen | 1.102.095,58 | 659.563,58 |
| 3. sonstige Rückstellungen | 12.913.082,22 | 13.960.193,93 |
| 14.542.339,80 | 15.150.955,51 | |
| C. Verbindlichkeiten | ||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 7.305.000,01 | 4.375.000,00 |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 13.022.217,29 | 15.448.392,83 |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 18.645.466,54 | 4.197.927,94 |
| 4. sonstige Verbindlichkeiten | 553.428,77 | 201.195,71 |
| 39.526.112,61 | 24.222.516,48 | |
| 83.517.893,55 | 65.247.549,65 |
GEWINN-
UND VERLUSTRECHNUNG für den Zeitraum von 1. Januar bis
zum 31. Dezember 2023
(Angaben in Euro)
| 2023 | 2022 | |
| 1. Umsatzerlöse | 126.588.567,18 | 120.351.937,15 |
| 2. Bestandsveränderung | 867.716,83 | 289.745,28 |
| 3. sonstige betriebliche Erträge | 2.256.675,72 | 3.103.941,11 |
| 4. Materialaufwand: | ||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | -96.826.609,68 | -93.355.303,52 |
| b) Aufwendungen für bezogenen Leistungen | -110.380,35 | -171.788,82 |
| 5. Personalaufwand: | ||
| a) Löhne und Gehälter | -7.128.128,23 | -6.788.447,07 |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung, | -1.395.987,50 | -1.395.724,72 |
| davon für Altersversorgung | 2.734,76 | -31.728,97 |
| 6. Abschreibungen | ||
| auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -1.331.702,49 | -1.246.337,57 |
| 7. sonstige betriebliche Aufwendungen | -18.091.233,68 | -16.303.652,65 |
| 8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge, | 2.156.292,51 | 361.872,62 |
| davon aus verbundenen Unternehmen | 2.156.292,51 | 361.809,62 |
| 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen, | -1.689.893,10 | -485.650,37 |
| davon an verbundenen Unternehmen | -515.993,10 | -116.368,02 |
| 10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -1.677.224,56 | -1.356.638,56 |
| 11. Ergebnis nach Steuern | 3.618.092,65 | 3.003.952,88 |
| 12. sonstige Steuern | -42.729,17 | -42.040,82 |
| 13. Jahresüberschuss | 3.575.363,48 | 2.961.912,06 |
Anhang für das Geschäftsjahr 1. Januar bis 31. Dezember 2023
ALLGEMEINE HINWEISE
Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches erstellt. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß 88 242 ff. und 88 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG erstellt. Es gelten die Vorschriften für -große Kapitalgesellschaften.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN
Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden unverändert angewandt.
Die erworbenen IMMATERIELLEN VERMÖGENSGEGENSTÄNDE werden Zzu Anschaffungskosten bewertet und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibung erfolgt linear über eine Nutzungsdauer von 3 Jahren bis 15 Jahren.
Die Bewertung der SACHANLAGEN erfolgt zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Für die planmäßigen Abschreibungen wird überwiegend von folgenden Nutzungsdauern ausgegangen: 5 bis 50 Jahre für Bauten, 2 bis 20 Jahre für technische Anlagen und Maschinen und 3 bis$ 15 Jahre für Betriebs- und Geschäftsausstattung. Alle angeschafften Vermögensgegenstände werden grundsätzlich linear abgeschrieben, Gegenstände mit Einzelanschaffungsoder Einzelherstellungskosten ab EUR 150,00 und bis EUR 1.000,00 (so genannte geringwertige Wirtschaftsgüter) werden seit 2008 im Jahr des Zugangs als Sammelposten aktiviert und über 5 Jahre abgeschrieben.
Die ROH-, HILFS- UND BETRIEBSSTOFFE und WAREN sind grundsätzlich mit dem gewogenen Durchschnitt der Anschaffungskosten bewertet, wobei das Niederstwertprinzip beachtet wurde.
Die UNFERTIGEN UND FERTIGEN ERZEUGNISSE werden zum gewogenen Durchschnitt der tatsächlichen Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Die Herstellungskosten bestehen aus den Material- und Fertigungseinzelkosten, den angemessenen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Teilen der Kosten der allgemeinen Verwaltung, Aufwendungen für soziale Einrichtungen, für freiwillige soziale Leistungen und für betriebliche Altersversorgung. Bestandsrisiken wegen erkennbaren Mängeln und hoher Restlagerzeit wurden berücksichtigt. Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert waren nur in geringem Umfang notwendig.
Die FORDERUNGEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN, SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE und FLÜSSIGE MITTEL werden zum Nominalwert bewertet. Erkennbare Ausfallrisiken sind gegebenenfalls durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Niedrig bzw. unverzinsliche Positionen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden abgezinst.
Auf fremde Währung lautende Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden gemäß 8& 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet und unter Beachtung des Anschaffungskostenprinzips (& 253 Abs. 15. 1 HGB) und des Realisationsprinzips (& 252 Abs. 1 Nr. 4 HS. 2 HGB) bewertet. Kurzfristige Posten mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr werden gemäß 8& 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.
In dem RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN auf der Aktivseite werden ausschließlich Zahlungen im Geschäftsjahr ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.
Rückstellungen für PENSIONSVERPFLICHTUNGEN werden nach 8 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen KRestlaufzeit von 15Jahren ergibt. In 2023 wurden die Pensionsverpflichtungen nach dem _ Projected-Unit-Credit-Verfahren unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze mit einem Zinsfuß von 1,82 % p. a. auf Basis der 2018 veröffentlichten Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Gemäß 8253 Abs. 6 HGB ist der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren zu ermitteln. Gewinne dürfen nur ausgeschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags und abzüglich eines Verlustvortrags mindestens dem Unterschiedsbetrag entsprechen. Der Unterschiedsbetrag zum 31.12.2023 beträgt TEUR 7.
Die SONSTIGEN RÜCKSTELLUNGEN und STEUERRÜCKSTELLUNGEN, einschließlich solcher für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und für Umweltrisiken, werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Bei der Bemessung dieser Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken angemessen Rechnung getragen. Die zu erwartenden zwischenzeitlichen Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden zum Stichtag mit dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen Zinssatz abgezinst. Als Zinssatz wird der durchschnittliche laufzeitadäquate Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet.
VERBINDLICHKEITEN werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. In den Fällen, in denen der Erfüllungsbetrag einer Verbindlichkeit höher ist als der Ausgabebetrag, wird der Unterschiedsbetrag in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten aufgenommen und über die Laufzeit der Verbindlichkeit erfolgswirksam verteilt. Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten, werden gemäß &8 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet und unter Beachtung des Anschaffungskostenprinzips (& 253 Abs. 1 5S. 1 HGB) und des Realisationsprinzips (& 252 Abs. 1 Nr. 4 HS. 2 HGB) bewertet. Kurzfristige Posten mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr werden gemäß & 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.
LATENTE STEUERN werden auf sich in Folgejahren wieder ausgleichende Differenzen in den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen ermittelt, sofern sich daraus zukünftige Steuerbe- oder -entlastungen ergeben. Dabei werden auch die quasi-permanenten Differenzen berücksichtigt. Die aktiven und passiven latenten Steuern wurden verrechnet. Über den Saldierungsbereich hinausgehende aktive Steuerlatenzen werden in Ausübung des Wahlrechts des 8 274 Abs. 1 5. 2 HGB nicht aktiviert. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem Steuersatz, der zum Zeitpunkt der voraussichtlichen Umkehrung der Differenzen anzuwenden ist. Dabei handelt es sich um den Steuersatz für Gewerbesteuer von ca. 15 % sowie für Körperschaftsteuer von 15 % zuzüglich 5,5 % Solidaritätszuschlag.
Als UMSATZERLÖSE werden alle Erlöse aus dem Verkauf von Produkten ausgewiesen. Die Umsätze der Newlat GmbH beziehen sich hauptsächlich auf den Verkauf von Nudelprodukten auf dem inländischen Markt. Der Ausweis der Umsatzerlöse erfolgt nach dem Abzug von Erlösschmälerungen und der Umsatzsteuer sowie sonstiger direkt mit dem Umsatz verbundener Steuern. Entsprechend dem Realisationsprinzip erfolgt eine periodengerechte Erfassung.
ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ
ANLAGEVERMÖGEN
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagespiegel.
FORDERUNGEN UND SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Die Restlaufzeit der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betragen wie im Vorjahr weniger als ein Jahr.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit TEUR 52.950 (Vorjahr: TEUR 40.104) Forderungen aus dem Cashpool-Konto und mit TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0) Forderungen aus Lieferungen und Leistung. Dieser Saldo stellt eine Forderung gegenüber der Gesellschafterin dar.
In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit TEUR 2.666 (Vorjahr: TEUR 2.666) enthalten. Auch in den Sonstigen Vermögensgegenständen (debitorische Kreditoren) sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit TEUR 1.602 (Vorjahr: TEUR 240) enthalten.
GEZEICHNETES KAPITAL
Das Stammkapital beträgt EUR 1.025.000,00.
RÜCKSTELLUNGEN FÜR PENSIONEN UND ÄHNLICHE VERPFLICHTUNGEN
Die Pensionsrückstellungen betragen TEUR 527.
Die Pensionsrückstellungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß der Projected Unit Credit Method (PuC-Methode) berechnet. Dabei sind jährliche Rentenanpassungen mit 2,00 % entsprechend berücksichtigt. Für das Finanzierungsalter wurde die frühestmögliche Inanspruchnahme der Rente (Frauen: 60 Jahre, Männer: 65 Jahre) angenommen. Als Rechnungszins wurde ein durchschnittlicher Marktzinssatz der letzten 10 Jahre verwendet (Bundesbankzins), der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Er beträgt 1,82 %. Es wurden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt.
Angabe zum Unterschiedsbetrag zwischen 7- bzw. 10-Jahresdurchschnittzinssatz- Rechnung:
| Zinssatz | TEUR | |
| Erfüllungsbetrag nach 10-Jahresdurchschnittzinssatz | 1,82 % | 527 |
| Erfüllungsbetrag nach 7-Jahresdurchschnittzinssatz | 1,74 % | 534 |
| Unterschiedsbetrag | 7 |
SONSTIGE RÜCKSTELLUNGEN
Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für den Personalbereich, Rückstellungen für Kundenboni, Werbekostenzuschüsse und Rückvergütungen sowie für Vertragsrisiken und ausstehende Rechnungen.
VERBINDLICHKEITEN
| Stand 31.12.2023
(TEUR) |
Restlaufzeit bis 1 Jahr
(TEUR) |
Restlaufzeit über
1 Jahr
(TEUR) |
Restlaufzeit über
5 Jahre
(TEUR) |
|
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 7.305 | 2.130 | 5.175 | - |
| (Vorjahr) | (4.375) | (1.250) | (3.125) | |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 13.022 | 13.022 | - | - |
| (Vorjahr) | (15.448) | (15.448) | - | - |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 18.645 | 18.645 | - | - |
| (Vojahr) | (4.198) | (4.198) | - | - |
| 4. Sonstige Verbindlichkeiten, | 553 | 553 | - | - |
| (Vorjahr) | (201) | (201) | - | - |
| '- davon aus Steuern | 397 | 397 | - | - |
| (Vorjahr) | (67) | (67) | - | - |
| - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit | 0 | 0 | - | - |
| (Vorjahr) | (0) | (0) | - | - |
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten resultiert aus einer ursprünglichen Darlehensverbindlichkeit i.H. von TEUR 5.000, die zum Stichtag mit TEUR 3.125 valutiert und einer in 2023 aufgenommenen Darlehensverbindlichkeit i.H. von 4.400, die zum Stichtag mit TEUR 4.180 valutiert.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden sowie durch eine Garantie der Newlat Group S.A. und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte abgesichert. Für die verbleibenden Verbindlichkeiten bestehen keine Sicherheiten.
LATENTE STEUERN
Es bestehen Vermögensunterschiede in Handelsbilanz und Steuerbilanz im Wesentlichen im Zusammenhang mit den ARückstellungen. Aus der Gegenüberstellung der temporären Bewertungsunterschiede ergibt sich insgesamt eine aktive latente Steuer. Die Gesellschaft macht vom ihr zustehenden Aktivierungswahlrecht keinen Gebrauch, so dass in der Bilanz keine latenten Steuern bilanziert werden.
ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1.386 enthalten (VJ: TEUR 1.176). Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus nachträglichen Lieferantenboni und um die Auflösung von Rückstellungen.
SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 174 enthalten (VJ: TEUR 452). Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie um Rechnungen aus Vorjahren.
ZINSEN UND ÄHNLICHE ERTRÄGE
Die Zinserträge bestehen ausschließlich aus Zinserträgen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 2.156 (VJ: TEUR 362).
ZINSEN UND ÄHNLICHE AUFWENDUNGEN
Die Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 1.690 (VJ: TEUR 486) resultieren hauptsächlich aus Zinsaufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen, Finanzdarlehen mit der Commerzbank AG und dem Factoring.
SONSTIGE PFLICHTANGABEN
EREIGNISSE NACH DEM BILANZSTICHTAG
Nach dem Bilanzstichtag sind keine wesentlichen Ereignisse mit Auswirkung auf die Vermögens-/ Finanz-/ und Ertragslage eingetreten.
SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN UND HAFTUNGSVERHÄLTNISSE
Es bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.452. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
| bis 1 Jahr | >1 Jahr | davon >5 Jahre | |
| TEUR | TEUR | TEUR | |
| Mietverträge | 1.264 | - | - |
| Leasingverträge | 124 | 64 | - |
Die Miet- und Leasingverträge betreffen im Wesentlichen den Fuhrpark sowie das Anmieten unseres Rhenus Logistiklagers. In allen Fällen ergab sich keine Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt.
Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären. Es bestehen keine finanziellen Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen und keine Haftungsverhältnisse zum Stichtag.
ABSCHLUSSPRÜFERHONORAR
Für das Geschäftsjahr 2023 wurde für Abschlussprüfungsaufgaben ein Gesamthonorar in Höhe von TEUR 53,5 berechnet. Davon entfallen auf Abschlussprüfungsleistungen TEUR 42 auf Steuerberatungsleistungen TEUR 7,4 und auf sonstige Leistungen TEUR 4,1.
ERGEBNISVERWENDUNG
Der in der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023 ausgewiesene Jahresüberschuss von 3.575.363,48 € wird auf neue Rechnung vorgetragen.
ANGABEN ZU DEN MITGLIEDERN DER UNTERNEHMENSORGANE
Die Geschäftsführung wurde im Geschäftsjahr 2023 übernommen durch:
- Herr Angelo Mastrolia
- Herr Giuseppe Mastrolia
GESAMTBEZÜGE DER GESCHÄFTSFÜHRER
Die für die Tätigkeit im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 gewährten Gesamtbezüge der Geschäftsführung werden unter Hinweis auf 8& 286 Abs. 4 HGB nicht aufgeführt.
ANGABE DER DURCHSCHNITTLICHEN ZAHL DER BESCHÄFTIGTEN
| 2023 | 2022 | |
| Angestellte | 49 | 51 |
| Gewerbliche Arbeitnehmer | 95 | 88 |
| Gesamt | 144 | 137 |
Das oberste Mutterunternehmen der Newlat GmbH ist die Newlat Group S.A., Lugano/Schweiz. Die Newlat Food S.p.A. stellt als börsennotiertes Unternehmen (Börse/Mailand) den konsolidierten Konzernabschluss für den kleinsten Konsolidierungskreis nach International Financial Reporting Standards (IFRS) auf. Der aufgestellte Konzernabschluss ist auf der Homepage der Newlat Food S.p.A. erhältlich.
Maniheim, den 17.05.2024
Newlat
GmbH
Die Geschäftsführung
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
| 01.01.2023 | Zugänge | Umbuchungen | Abgänge | 31.12.2023 | |
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 6.967.887,30 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 6.967.887,30 |
| 6.967.887,30 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 6.967.887,30 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 5.034.642,89 | 1.324.481,25 | 3.505.869,45 | 0,00 | 9.864.993,59 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 8.020.824,62 | 0,00 | 1.641.230,58 | 0,00 | 9.662.055,20 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen | 1.879.943,08 | 0,00 | 211.959,46 | 0,00 | 2.091.902,54 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 1.817.909,94 | 6.636.681,02 | -5.359.059,49 | 0,00 | 3.095.531,47 |
| 16.753.320,53 | 7.961.162,27 | 0,00 | 0,00 | 24.714.482,80 | |
| 23.721.207,83 | 7.961.162,27 | 0,00 | 0,00 | 31.682.370,10 | |
| Abschreibungen | |||||
| 01.01.2023 | Zugänge | Umbuchungen | Abgänge | 31.12.2023 | |
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 4.306.136,52 | 454.294,00 | 0,00 | 0,00 | 4.760.430,52 |
| 4.306.136,52 | 454.294,00 | 0,00 | 0,00 | 4.760.430,52 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 1.347.160,15 | 185.889,45 | -687,20 | 0,00 | 1.532.362,40 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 5.825.548,27 | 540.550,58 | 0,00 | 0,00 | 6.366.098,85 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen | 887.730,78 | 150.968,46 | 687,20 | 0,00 | 1.039.386,44 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 8.060.439,20 | 877.408,49 | 0,00 | 0,00 | 8.937.847,69 | |
| 12.366.575,72 | 1.331.702,49 | 0,00 | 0,00 | 13.698.278,21 | |
| Buchwerte | ||
| 31.12.2022 | 31.12.2023 | |
| EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 2.661.750,78 | 2.207.456,78 |
| 2.661.750,78 | 2.207.456,78 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 3.687.482,74 | 8.332.631,19 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 2.195.276,35 | 3.295.956,35 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen | 992.212,30 | 1.052.516,10 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 1.817.909,94 | 3.095.531,47 |
| 8.692.881,33 | 15.776.635,11 | |
| 11.354.632,11 | 17.984.091,89 | |
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
1. Grundlagen der Newlat GmbH
Die Firma Newlat GmbH (im Folgenden kurz: Newlat) hat ihren Sitz in Mannheim und ist ein Teil der Newlat Group S.A. mit Sitz in Lugano/Schweiz.
Die Märkte der Newlat GmbH liegen vorwiegend im Segment des Teigwarenmarktes im Inland.
Mit den vor Ort produzierten Marken "Birkel" und "3GLOCKEN", mit der von Newlat Food S.p.A. bezogenen Marke "Delverde" und mit den von EM Foods / Symingtons bezogenen Marken "Minuto" und "Naked" hat die Firma einen hohen Bekanntheitsgrad und erzielt eine starke Bindung zu Konsumenten.
Der Betrieb erfüllt die hohen Anforderungen, die national und international an die Produktion und an den Vertrieb von Lebensmitteln gestellt werden. Sämtliche Zertifizierungsmaßnahmen konnten erfolgreich abgeschlossen werden.
2. Allgemeine wirtschaftliche Rahmenbedingung und Branchenentwicklung
Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die weiterhin hohen Preise ließen die Konjunktur stocken und hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch gestiegene Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland (Destatis, Pressemitteilung 019,15.01.2024).
Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, fiel die Inflationsrate für 2023 damit geringer aus als im Jahr zuvor. Sie hatte im Jahr 2022 noch bei +6,9 % gelegen. Im Dezember 2023 lag die Inflationsrate - gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat - bei +3,7 %. Sie verstärkte sich damit zum Jahresende (Destatis, Pressemitteilung 020,16.01.2024).
Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich 2023 gegenüber 2022 erneut spürbar für die Verbraucherinnen und Verbraucher um 12,4 %. Im Jahresdurchschnitt 2023 waren fast alle Nahrungsmittelgruppen von Preiserhöhungen betroffen. Besonders stark verteuerten sich beispielsweise Brot und Getreideerzeugnisse (+16,4 %), Molkereiprodukte und Eier sowie Zucker, Marmelade, Honig und andere Süßwaren (jeweils: +15,7 %) (Destatis, Pressemitteilung 020,16.01.2024).
Im Jahr 2023 ging der reale Umsatz im Lebensmitteleinzelhandel gegenüber dem Vorjahr um 3,9 % zurück. Seit dem coronabedingten Rekordzuwachs von 5,4 % im Jahr 2020 sanken die realen Umsätze in den folgenden drei Jahren kontinuierlich (2021: -1,6 %; 2022: -4,6 %). Im Gegensatz hierzu stieg der nominale Umsatz 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 und damit im zweiten Jahr in Folge deutlich (2022: +5,5 %). Die Ursache für den realen Rückgang bei gleichzeitig nominalem Umsatzanstieg sind die stark gestiegenen Nahrungsmittelpreise (+12,4 % im Jahresdurchschnitt 2023 zum Vorjahr). Die Auswirkungen des höheren Preisniveaus für Nahrungsmittel werden insbesondere im langfristigen Vergleich deutlich: So war der reale Umsatz im Einzelhandel mit Lebensmitteln im Jahr 2023 um 5,0 % niedriger als im Vor-Corona-Jahr 2019, wohingegen der nominale Umsatz um 21,4 % höher war (Destatis, Pressemitteilung Nr. 041 vom 31. Januar 2024).
Laut dem Marktforschungsinstitut IRI ist der Pasta-Markt im Lebensmittelhandel im Jahr 2023 nach der Absatzmenge um 2,8 % gesunken. Wertmäßig sank der Markt für Pasta um 1,4 % gegenüber 2022.
3. Geschäftsverlauf der Gesellschaft
Diesem negativen Trend folgte Newlat nicht. Der mengenmäßige Absatz konnte gegenüber dem Vorjahr um 588 to. (+0,71%) gesteigert werden. Wertmäßig konnte Newlat ein Plus von 5,2% zum Vorjahr erzielen.
Aufgrund dessen konnte der Markanteil wertmäßig um 1,2% auf 16,2% und mengenmäßig um 1,9% auf 16,8% gesteigert werden. Diese Steigerung war hauptsächlich bei den nicht Ei- Nudeln-Produkten (Hartweizen-Grieß) zu beobachten. Unsere Nudelmarken mit Ei (Birkel / Die mag ich) machten wertmäßig den negativen Trend mit.
Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl der Newlat betrug zum 31. Dezember 2023 144 Personen (Vorjahr: 139 Personen).
Internes Steuerungssvstem
Die Newlat GmbH verfügt über ein etabliertes intemes Steuerungssystem in Form eines angemessenen Finanzreportings. Wesentliche finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren waren im Geschäftsjahr 2023 unverändert zum Vorjahr der Absatz (mengenmäßiges Wachstum), der Umsatz und das EBITDA.
Die für 2023 erwarteten Prognosen wurden hinsichtlich des Absatzes (geplant: 9% Wachstum; IST: 0,7% Anstieg gegenüber dem Vorjahr), der Umsatzerlöse (geplant: um 16% steigende Umsätze; IST: 5,2% Anstieg gegenüber dem Vorjahr) und des EBITDA (geplant: Anstieg um 56%; IST: 7,5% Anstieg gegenüber dem Vorjahr) nicht erreicht, liegen aber dennoch über dem Vorjahr.
Vermögenslage
Das Anlagevermögen ist beeinflusst durch Investitionen (Anlagen im Bau) in Technische Anlagen und Maschinen, in ein Gebäude nebst Grundstück (Kaufpreis: 4,4 Mio.) sowie in Betriebs- und Geschäftsausstattung, (gesamte Zugänge in Höhe von TEUR 7.961) und Abschreibungen in Höhe von TEUR 1.332.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind durch die Inanspruchnahme eines echten Factorings und dem dadurch erzielten Antizipieren von Liquidität ausgeglichen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten hauptsächlich Forderungen aus dem konzerneigenen Cash-Pool,
Das Eigenkapital beträgt TEUR 29.449 (Vorjahr: TEUR 25.874). Die Eigenkapitalquote sank hierbei auf 35,7% (Vorjahr: 39,7%), bedingt durch den Anstieg der Bilanzsumme um 28,0 %.
Die Rückstellungen für Pensionen betrugen TEUR 527 (Vorjahr: 531 TEUR). Die sonstigen Rückstellungen waren um TEUR 1.047 auf TEUR 12.913 gesunken.
Die Verbindlichkeiten sind um TEUR 15.304 auf TEUR 39.526 gestiegen.
Insgesamt stellt sich die Vermögenslage geordnet dar.
Finanzlage
Die liquiden Mittel betrugen zum Bilanzstichtag TEUR 53.114 (inkl. der Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus dem Cash-Pool). Die Finanzierung der Gesellschaft ist durch ein konzernweites Cash-Managementsystem jederzeit gesichert.
Ertragslage
Der Umsatz beträgt im abgelaufenen Geschäftsjahr TEUR 126.589 und bezieht sich im Wesentlichen auf den Verkauf von Nudelprodukten auf dem inländischen Markt. Der Umsatzsprung im Vergleich zum Vorjahr resultiert im Wesentlichen auf einer Absatzsteigerung von 588 to. im Vergleich zum Vorjahr.
Das EBITDA beläuft sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf TEUR 6.161 (i. VJ. TEUR 5.731).
Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres beträgt TEUR 3.575 (i. VJ. TEUR 2.962).
4. Chancen und Risiken
Risikobericht
Rohstoffmärkte
ufgrund der hohen Abhängigkeit vom Rohstoffmarkt haben die Preise von Hartweizen-Grieß und von Ei einen erheblichen Einfluss auf die Ertragslage des Unternehmens. Weiterhin bestehen Risiken in Folge strukturbedingter Veränderungen der Absatzmärkte. Die Preisentwicklung an den Rohstoffmärkten hat einen erheblichen Einfluss auf das Ergebnis der Unternehmensgruppe.
Qualitätsrisiken
Unsere zertifizierten Qualitätsmanagementsysteme in Verbindung mit unseren hohen Qualitätsstandards führen zur Minimierung von Qualitätsrisiken bei unseren Produkten.
Verwendung von Finanzinstrumenten und deren Risiken
Der Einsatz von Finanzinstrumenten wird im Rahmen des Risikomanagementsystems durch interne Richtlinien geregelt, die _grundgeschäftsorientierte Limite festlegen, Genehmigungsverfahren definieren, den Abschluss derivativer Instrumente zu spekulativen Zwecken ausschließen, Kreditrisiken minimieren und das interne Meldewesen sowie die Funktionstrennung regeln. Sicherungsgeschäfte werden ausschließlich über die zentrale Finanzabteilung des Konzerns zur Absicherung der Marktzinsänderungen abgeschlossen.
Im Einzelnen werden folgende Finanzrisiken gesteuert:
Preisänderungsrisiken resultieren daraus, dass sich der Wert eines Finanzinstruments wegen höherer oder niedrigerer Marktzinssätze oder Wechselkurse ändert. Die Finanzierung ist darauf ausgerichtet, das Zinsniveau langfristig zu sichern. Im Geschäftsjahr 2023 wurde kein Zinssicherungsgeschäft abgeschlossen und es existieren bislang auch keine Zinssicherungsgeschäfte.
Ausfallrisiken ergeben sich, wenn der jeweilige Vertragspartner bei einem Geschäft seinen Verpflichtungen gar nicht oder nicht fristgerecht nachkommen kann und dadurch finanzielle Verluste verursacht. Ausfallrisiken werden durch Wertberichtigungen Rechnung getragen. Insgesamt kann das Risiko aufgrund einer regelmäßigen Risikovorsorge sowie aufgrund der Kundenstruktur als begrenzt angesehen werden.
Liquiditätsrisiken können entstehen, wenn die Newlat GmbH nicht in der Lage sein sollte, die notwendigen Finanzmittel zu beschaffen, um Verpflichtungen einzuhalten, die sich im Zusammenhang mit Finanzinstrumenten ergeben. Der Fortbestand der Newlat GmbH ist aufgrund der aktuellen ausreichenden finanziellen Ausstattung nicht gefährdet.
Die Newlat GmbH unterliegt keinen erheblichen Zahlungsstromschwankungen, die sich beispielsweise aus einer deutlichen Saisonabhängigkeit des Geschäfts ergeben würden. Als weitgehend nur im Euroraum operierendes Unternehmen ist die Gruppe den Auswirkungen von Währungsschwankungen nur bedingt ausgesetzt, da sie in der Regel sowohl in Euro einkauft als auch fakturiert. Änderungen des zukünftigen Zinsniveaus können bei variabel verzinslichen Vermögensgegenständen und Schulden Schwankungen der Zahlungsströme hervorrufen. Dieses Risiko wird bei Bedarf durch den Einsatz von Zinsswaps und Zinscaps abgesichert. Regelmäßig wird analysiert, wie sich Änderungen des Zinsniveaus auf die Zahlungsströme auswirken. Derzeit ergibt sich kein nennenswertes Zinsänderungsrisiko.
Chancenbericht
Chancen sehen wir im Ausbau unserer etablierten Markenfamilie Minuto und der in 2023 hinzugekommene Neuprodukte Birkel Mezzi, Birkel Pasta Klassiker und unseres neuen Geschäftsfeldes Minuto Süß (Backmischungen / Cremes / Mousse). Daraus ergeben sich für uns Möglichkeiten, unseren Marktanteil weiter auszubauen.
5. Prognoseberich
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2024 und zukünftige Entwicklung
Die Priorität bleibt weiterhin der Ausbau der Marken Minuto, Naked, Birkel, Delverde und 3GLOCKEN. Insbesondere der neu hinzugekommene Zweig "Minuto Süß" soll durch geeignete Werbemaßnahmen stark vorangetrieben werden.
Wesentlich für den Erfolg des Unternehmens ist die Preisentwicklung an den Rohstoffmärkten. Momentan sind die Grießpreise aufgrund der geringen Nachfrage niedriger als in den Jahren 2022-2023, dennoch muss die Ernte in diesem Jahr noch abgewartet werden, um genaue Prognosen stellen zu können. Die Ei Preise wiederum sind auf einem hohen Level aufgrund von hohem Bedarf und geringer Verfügbarkeit. Auch die Folienpreise steigen aufgrund höherer Transportkosten infolge der Gefahren am Roten Meer und dem daraus resultierendem Umweg, der derzeit in Kauf genommen werden muss.
Durch die neuen Initiativen und die damit verbundenen Aktivitäten planen wir für das 2024 einen höheren Absatz, Umsatz und EBITDA.
Volle Produktionskapazität:
Alle Einrichtungen des Unternehmens und der Gruppe setzen ihre Tätigkeit unter voller Einhaltung der von den Behörden und gesetzlich vorgeschriebenen Gesundheitsstandards fort.
Beschaffung und Logistik:
Angesichts der primär lokalen (an geografische Verkaufsgebiete gebundenen) Struktur für die Beschaffung von Rohstoffen und auch unter Berücksichtigung der aktuellen Verfügbarkeit glauben wir, die materiellen Auswirkungen auf die Lieferkette begrenzen zu können. Ebenso gibt es derzeit keine Probleme bei den in Anspruch genommenen Logistikdienstleistungen.
Die Vertriebskanäle:
Die Produkte der Newlat werden über den Massenvertriebskanal vertrieben.
Aktueller Handel 2024:
In den ersten vier Monaten des Jahres 2024 verzeichnete Newlat in Deutschland einen Umsatzrückgang von 3,0% und ein mengenmäßiges Absatzwachstum von 4,5%. Aufgrund der fallenden Kosten und aufgrund des momentan noch hohen Verkaufspreises erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 insgesamt ein sehr gutes Ergebnis.
Soweit es bis in das dritte Quartal 2024 zu keiner weiteren, wesentlichen Veränderung der Markt- und Rahmenbedingungen kommt, so erwarten wir ein mengenmäßiges Absatzwachstum von 4%, ein Umsatzwachstum von 4% und eine deutliche Steigerung des EBITDA (um 62 %) gegenüber 2023.
Mannheim, den 17. Mai 2024
Newlat
GmbH
Die Geschäftsführung
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Newlat GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Newlat GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| • |
entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und |
| • |
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| • |
identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
| • |
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
| • |
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
| • |
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| • |
beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanzund Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
| • |
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. |
| • |
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 17. Mai 2024
Nexia
GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
S.
Varughese
Wirtschaftsprüfer
Dr. H.J. Schirduan
Wirtschaftsprüfer
|
GESELLSCHAFTERPROTOKOLL
der NEWLAT GMBH |
DELIBERA
DELL'ASSEMBLEA DEI SOCI
della NEWLAT GMBH |
| 1. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wird festgestellt und genehmigt. | 1. Il bilancio per Vesercizio 2023 viene approvato. |
| 2. Der in der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023 ausgewiesene Jahresüberschuss von € 3.575.363,48 wird auf neue Rechnung vorgetragen. | 2. L'utile d'esercizio dichiarato nel conto economico 2023 pari ad € 3.575.363,48 viene riportato a nuovo. |
| 3. Der Geschäftsführung wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt. | 3. Si dä scarico all'amministrazione della societa per l'operato dell'esercizio 2023. |
Reggio Emilia, den 5.Juni 2024
Newlat
Food S.p.A.
(Dott. Angelo Mastrolia)
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