Magna Seating Systems GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Fahrrädern sowie von Behindertenfahrzeugen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Angelika Gillmann seit 29.4.2024 | Geschäftsführer |
Carsten Jäkel seit 15.2.2024 | Geschäftsführer |
Jonas Hein seit 15.2.2024 | Prokura |
Florian Waffler seit 14.2.2023 | Geschäftsführer |
Andreas Neumann seit 9.9.2014 | Prokura |
Mandy Stöckel seit 11.5.2011 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
MAGNA Metal-forming GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Magna Seating (Germany) GmbHSailaufJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023I. Grundlagen des Unternehmens Die Magna Seating (Germany) GmbH vertreibt qualitativ hochwertige Komplettsitzsysteme sowie Fahrzeugkomponenten und erbringt Entwicklungs- und andere technische Dienstleistungen für Kunden aus der Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie. Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag einen Entwicklungs- und Verwaltungsstandort sowie mehrere Vertriebsstandorte in Deutschland unterhalten. Forschung und Entwicklung sind innerhalb des Magna-Konzerns grundsätzlich zentral organisiert. Anwendungsbezogene Entwicklungen werden von der Magna Seating (Germany) GmbH durchgeführt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr befasste sich die Entwicklungsabteilung im Wesentlichen mit der Entwicklung von Komplettsitzsystemen für Neuprojekte. Zum 7. Juli 2023 wurde der einzige Produktionsstandort in Köln geschlossen. Seitdem ist die Magna Seating (Germany) GmbH ausschließlich als Entwicklungsgesellschaft tätig. Die zugehörigen Restrukturierungsaufwendungen für die Abfindung von Mitarbeitern sowie außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr verwendbarer Sachanlagen wurden bereits in Vorjahresabschlüssen erfasst. Auf die weiteren Effekte wird im Folgenden innerhalb der Ausführungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eingegangen. II. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Geschäftsverlauf der Gesellschaft ist in erster Linie vom Konjunkturverlauf in der Automobilindustrie Westeuropas und insbesondere der Produktion in Deutschland für die im Berichtsjahr belieferten Programme beeinflusst. Im Berichtsjahr 2023 wurden 12,8 Mio. Neufahrzeuge auf dem europäischen PKW-Markt zugelassen. Dies sind rund 14 % mehr als im Vorjahr. Die Erholung läuft jedoch weiterhin schleppend. Der europäische Pkw-Markt liegt aktuell noch immer knapp ein Fünftel (-19 Prozent) unter den Neuzulassungen des Vorkrisenniveaus von 2019. (Quelle VDA). In Deutschland wurden im Berichtsjahr 2,8 Millionen PKW neu zugelassen. Dieser Wert hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 7 % erhöht (Quelle KBA). Auf den internationalen Automobilmärkten ist ein deutlicher Anstieg der Neuzulassung im Gesamtjahr 2023 zu verzeichnen. Im Vergleich zum Jahr 2022 war die Fahrzeugverfügbarkeit deutlich verbessert, was sich positiv auf den Pkw-Absatz auswirkte. Hinzu kommen schwache Vorjahreswerte, die zu einem Basiseffekt geführt haben. Dieser hatte jedoch zuletzt immer weniger unterstützende Wirkung auf die Wachstumsraten. (VDA) Dennoch bleibt das Geschäftsumfeld für die Automobilwirtschaft herausfordernd: Insbesondere in Europa, aber auch in anderen Weltregionen, kam es infolge von geopolitischen und gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten zuletzt zu einer gedämpften gesamtwirtschaftlichen Nachfrage und damit zu einem verhaltenen Wirtschaftswachstum. Auch die nach wie vor hohen Energie- und Verbraucherpreise wirken sich negativ auf die gesamtwirtschaftliche Nachfrage aus. Auf dem europäischen Pkw-Markt (EU, EFTA & UK) wurden im Jahr 2023 gut 12,8 Mio. Fahrzeuge neu zugelassen und damit 14 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Erholung verläuft jedoch weiterhin schleppend: Der europäische Pkw-Markt liegt aktuell noch immer knapp ein Fünftel (-19 Prozent) unter den Neuzulassungen des Vorkrisenniveaus von 2019. Im Monat Dezember wurden mit gut 1,0 Mio. Einheiten 4 Prozent weniger Neufahrzeuge registriert als noch im Vorjahresmonat. Maßgeblich für den Rückgang ist der schwache deutsche Markt, auf dem infolge eines Ende 2022 wirksamen Sondereffektes (Änderungen bei der Förderung von E-Autos) im Elektrosegment im Dezember 2023 insgesamt deutlich weniger Neufahrzeuge zugelassen wurden. Die fünf größten europäischen Einzelmärkte entwickelten sich im abgelaufenen Monat wie folgt: Frankreich (+15 Prozent), Spanien (+11 Prozent), Vereinigtes Königreich (+10 Prozent), Italien (+6 Prozent), Deutschland (-23 Prozent). (Quelle VDA) Laut Ergebnis eines Marktforschungsinstitutes hatte die Gesellschaft im Berichtsjahr in Europa einen Marktanteil von rund 8 % (Vorjahr: 8 Prozent) im Bereich Komplettsitze. Bezugsgröße ist die abgesetzte Menge (Stückzahl). Darin eingeschlossen sind die konsolidierten Umsätze der Magna Seating Gruppe. Ertragslage Der Umsatz des Geschäftsjahres 2023, als einer unserer finanziellen Leistungsindikatoren, betrug EUR 74,2 Mio., was eine Erhöhung gegenüber der Vergleichsperiode in Höhe von EUR 1,6 Mio. bedeutet. Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse ergänzt um die Bestandsveränderung und die sonstigen betrieblichen Erträge) hat sich um EUR 2,5 Mio. erhöht (Vorjahr: EUR 72,2 Mio.). Dies stellt eine Erhöhung um rund 3,5 % dar. Dies ist im Wesentlichen auf eine in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthaltene Kompensationszahlung für Mehraufwendungen in Höhe von EUR 6,2 Mio. aufgrund der Werksschließung zurückzuführen. Die im Vorjahr prognostizierten Umsätze in Höhe von EUR ca. EUR 75,0 Mio. wurden im Wesentlichen erreicht. Der durchschnittliche Umsatz pro Mitarbeiter betrug im Geschäftsjahr TEUR 275. In der Vergleichsperiode waren es TEUR 181, was einer Erhöhung von 52 % entspricht. Diese Kennzahl hat sich aufgrund der leicht gestiegenen Umsatzerlöse sowie insbesondere einer Reduzierung der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl von 401 auf 270 verbessert, was auf die Schließung unseres Werkes in Köln zurückzuführen ist. Die auf die Gesamtleistung bezogene Materialaufwandsquote ist mit 43,6 % gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 34,3% stark gestiegen. Dies ist auf Aufwendungen im Zuge der Werksschließung in Köln zurückzuführen, auf gestiegene Aufwendungen aus bezogenen Leistungen aufgrund extern bezogener Arbeitsleistungen sowie durch die Aufwendungen dadurch, dass die Gesellschaft nun als Entwicklungsstandort tätig ist und die erbrachten Entwicklungsleistungen weniger margenintensiv sind als die in Vorjahren dominierenden Produktverkäufe. Die auf die Gesamtleistung bezogene Personalaufwandsquote ist mit 37,1 % (Vorjahr: 45,8 %) gegenüber der Vergleichsperiode stark gesunken. Diese Reduzierung ist ebenfalls auf den reduzierten Personalbestand zurückzuführen im Zusammenhang mit der Werksschließung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 15.325 TEUR sind ungefähr auf Vorjahresniveau mit 15.313 TEUR geblieben. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hat sich das Ergebnis vor sonstigen Steuern und Verlustübernahme, als unser zweiter finanzieller Leistungsindikator, im Geschäftsjahr 2023 um EUR 0,6 Mio. auf EUR -2,5 Mio. (Vorjahr: EUR -3,0 Mio.) verbessert. Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus einer Kompensation von Sonderaufwendungen im Rahmen der Werksschließung. Das prognostizierte negative Ergebnis vor Ergebnisabführung im niedrigen einstelligen Millionenbereich wurde somit bestätigt. Finanzlage und Vermögenslage Der vereinfacht ermittelte Cashflow ist negativ und beträgt EUR -1,4 Mio.
Die Finanzierung der getätigten Investitionen erfolgte insbesondere aus Mitteln der Finanzierung innerhalb der Magna-Gruppe. Aufgrund der Einbindung in den Magna-Konzern Cash Pool bestehen keine Finanzierungsengpässe. Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um EUR 10.3 Mio. verringert. Die Verminderung der Bilanzsumme auf der Aktivseite ist insbesondere auf ein, um EUR 11,0 Mio. niedrigeres Vorratsvermögen zurückzuführen. Dies resultiert aus der Schlussrechnung von Entwicklungsprojekten im Berichtsjahr. Das Anlagevermögen vermindert sich um EUR 1,3 Mio., was im Wesentlichen auf die planmäßige Abschreibung sowie den Abgang von Anlagen aufgrund der Schließung unsers Werkes in Köln zurückzuführen ist. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stiegen aufgrund der Abrechnung eines Entwicklungsprojektes um EUR 2,8 Mio. auf EUR 6,5 Mio. Auf der Passivseite haben sich hauptsächlich die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellung um EUR 7,0 Mio. vermindert. Die Veränderung resultiert aus der Schlussrechnung diverser Projekte für Entwicklungsleistungen. Des Weiteren sind die Rückstellungen um EUR 7,7 Mio. gesunken. Dies ist im Wesentlichen auf geringere Personalrückstellungen aufgrund eines reduzierten Personalbestands zurückzuführen. Gegenläufig zur Gesamtentwicklung erhöhten sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um EUR 8,0 Mio. Dies ist im Wesentlichen auf gestiegene Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pooling zurückzuführen. Investitionen Die Investitionen des laufenden Geschäftsjahres in Höhe von EUR 0,3 Mio. betreffen im Wesentlichen Hard- und Software. III. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Neben den finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und Ergebnis vor Ergebnisabführung, sind die Entwicklung der Mitarbeiter und die Nachhaltigkeit unseres unternehmerischen Handelns die wesentlichen nicht-finanziellen Leistungsindikatoren. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten im Jahr 2023 betrug 270 (Vorjahr: 401), per Jahresende waren 167 Mitarbeiter (Vorjahr: 379) beschäftigt. Der betrieblichen Weiterbildung messen wir aufgrund unserer gesellschaftspolitischen Verantwortung sowohl im gewerblichen wie auch im kaufmännischen Bereich besonderes Gewicht bei. Im Berichtsjahr wurden außerdem für die externe Weiterbildung der Beschäftigten wieder Mittel in Höhe von rund 1,0 % (Vorjahr: 1,3 %) bezogen auf die Lohn- und Gehaltssumme der Gesellschaft aufgewandt. Nachhaltigkeit Die Gesellschaft hat für die Qualitätssicherung und das Umwelt- und Arbeitsschutzmanagementsystem für alle Bereiche der Gesellschaft die Zertifizierung nach ISO 45001 und DIN EN ISO 14001 für das Jahr 2023 erhalten. Arbeitsschutz und Umweltmanagement sind integrale Bestandteile der Leitlinien unserer Gesellschaft. Durch technologische Neuerungen im Arbeitsablauf, verstärkten Einsatz von persönlichen Schutzausrüstungen, regelmäßige Schulungen und Begehungen unserer Betriebe sollen Arbeitsunfälle und arbeitsbedingte Krankheiten weitestgehend vermieden werden. IV. Prognose- Risiken- und Chancenbericht Risiken und Chancen Wir überwachen alle Finanzrisiken durch die Verwendung entsprechender finanzwirtschaftlicher Kontroll- und Steuerungsinstrumente. Das interne Berichtswesen gewährleistet eine kontinuierliche Erfassung, Analyse, Bewertung und Steuerung finanzieller Risiken. Dies geschieht zeitnah im monatlichen Rhythmus. Liquiditätsrisiken werden zentral überwacht und gesteuert. Die Finanzierung erfolgt fast vollständig durch Konzernfinanzierungen und ist dementsprechend konzernabhängig. Die in der Bilanz ausgewiesenen Finanzinstrumente unterliegen grundsätzlich Ausfall-, Währungs- und Zinsänderungsrisiken. Dem Ausfallrisiko der Forderungen wird durch ein entsprechendes Debitorenmanagement, das die Überwachung der fristgemäßen Bezahlung der Forderungen und das Mahnwesen umfasst, entgegengetreten. Die Währungsrisiken werden aufgrund des niedrigen Bestands an Fremdwährungsposten als nicht signifikant angesehen. Zinsänderungsrisiken bestehen grundsätzlich bei den Cash-Pool Verbindlichkeiten. Sie werden als niedrig eingeschätzt. Zu den für unser Unternehmen wichtigen gesamtwirtschaftlichen Risiken gehören vor allem solche, die sich aus der konjunkturellen Entwicklung der relevanten Märkte sowie aus dem politischen Umfeld ergeben. Die wirtschaftlichen Gegebenheiten werden auch weiterhin unser Geschäft beeinflussen. Hieraus können sich auch wesentliche Beeinträchtigungen des geplanten Geschäftsverlaufs ergeben, insbesondere aus einem mittelfristig schwächeren Wirtschaftswachstum oder einem Abrutschen in eine Rezessionsphase. Die derzeitigen Hauptrisiken für unsere Geschäftstätigkeiten ergeben sich aus dem Ukraine- Konflikt und der daraus folgenden Verwerfungen auf den Güter- und Finanzmärkten. Es ist zu erwarten, dass sich aus dem weiteren Verlauf des Kriegsgeschehens sowie den Sanktionsmaßnahmen erhebliche Auswirkungen für die Weltwirtschaft, die globalen Handelsströme und damit auch für die Automobilindustrie ergeben werden, die weiterhin nur schwer zu prognostizieren sind. Zudem verliert der Standort Deutschland für die Industrie rapide an Attraktivität, da die Bundesregierung nicht zu einer spürbaren Verbesserung der Rahmenbedingungen beiträgt (DIHK). Insbesondere die umfassende Bürokratie, fehlende öffentliche Investitionen, der Mangel an Fachkräften und mangelhafte Digitalisierung trüben die Bewertung des Wirtschaftsstandorts Deutschland (ifo Schnelldienst). So hat die Abschaffung der Kaufprämie zum Erwerb von Elektroautos potenzielle Käufer verunsichert, da auch die Politik nicht mehr bereit ist, diese Technologie zu fördern. Nach 2022 sind auch im Jahr 2023 inflationsbedingten Preissteigerungen eingetreten, die zu negativen Auswirkungen für die konjunkturelle Situation führten. Darüber hinaus ergibt sich ein erhöhtes Risiko aus sog. Cyberangriffen, die erhebliche negative Auswirkungen für unser Unternehmen haben könnten. Wir begegnen diesem Risiko durch verschärfte IT-Sicherheitsmaßnahmen. Der weiterhin andauernde Ukrainekrieg und der wiederaufflammenden Nahostkonflikt führten zu zusätzlichen zahlreichen Unwägbarkeiten und Beeinträchtigungen. Zusammenfassend könnte dies bedeuten:
Bestandsgefährdende Risiken für unsere Gesellschaft sind derzeit nicht ersichtlich. Ausrichtung des Unternehmens Die Gesellschaft richtet den Schwerpunkt ihrer Aktivitäten auf den weiteren Ausbau der Entwicklung von qualitativ hochwertigen und innovativen Sitzsystemen und deren Komponenten. Die Strategie der Gesellschaft ist die konsequente und erfolgreiche Erweiterung des Geschäfts in den Bereichen PKW und leichte Nutzfahrzeuge. Magna Seating (Germany) GmbH bekennt sich zur langfristigen Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit ihrer Kunden durch permanente Anstrengungen zur Kostenoptimierung der Produkte, die über den gesamten Lieferzyklus zu einer attraktiven Preisgestaltung führen soll. Die plangerechte und zeitnahe Belieferung der Kunden mit qualitativ hochwertigen Erzeugnissen und die Nutzung moderner logistischer Prozesse sind Kern unserer Beziehungen zum Absatzmarkt. Zukünftige Entwicklung Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft wird neben der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung in der Automobilindustrie vor allem von den wirtschaftlichen Folgen der Inflation und den Auswirkungen des Ukraine- und Nahost-Konfliktes gekennzeichnet sein. Ein sorgsames Monitoring der kompletten Supply Chain ist deshalb im Rahmen des eigenen Risikomanagements unabdingbar. Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir von deutlich rückläufigen Umsatzerlösen in Höhe von ca. Mio. EUR 21,0 und einem Ergebnis vor sonstigen Steuern und Gewinnabführung im niedrigen einstelligen Millionenbereich aus. Der Rückgang der Umsatzerlöse ergibt sich vor allem daraus, dass der einzige Produktionsstandort Köln im Geschäftsjahr 2023 geschlossen wurde und wir seitdem ausschließlich Umsätze aus Entwicklungsleistungen erzielen.
Sailauf, den 17. Dezember 2024 Die Geschäftsführung Carsten Jäkel Florian Waffler Angelika Gillmann Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr von 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023Allgemeine Hinweise Die Magna Seating (Germany) GmbH hat ihren Sitz in Sailauf und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Aschaffenburg (HRB 9069). Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir für die Posten der Bilanz die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz im Anhang vorgenommen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungszeiträume werden ausgehend von den in den steuerrechtlichen AfA-Tabellen angegebenen kürzesten Nutzungsdauern ermittelt, soweit nicht im Einzelfall Anhaltspunkte für eine abweichende betriebsindividuelle Nutzungsdauer vorliegen. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen linear. Die Abschreibungszeiträume werden ausgehend von den in den steuerrechtlichen AfA-Tabellen angegebenen kürzesten Nutzungsdauern ermittelt, soweit nicht im Einzelfall Anhaltspunkte für eine abweichende betriebsindividuelle Nutzungsdauer vorliegen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von Euro 1.000 werden über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zu dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sowie unfertige Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. es wurden zur Ermittlung des beizulegenden Wertes ausgehend von den Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten und angemessenen Gewinn vorgenommen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie einen Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Sonstigen Rückstellungen beinhalten ungewisse Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit fristadäquatem Zinssatz der Deutschen Bundesbank abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten wie im Vorjahr ausschließlich Forderungen mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind wie im Vorjahr ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 97 (Vorjahr TEUR 652), welche zum Aktivwert auf Basis von Mitteilungen des Versicherers bewertet wurden, der den fortgeführten Anschaffungskosten und damit dem beizulegenden Zeitwert entspricht und die Form einer Rückdeckungsversicherung als Insolvenzschutz für die Mitarbeiter in der Altersteilzeit verrechnet. Der Erfüllungsbetrag der Rückstellung beträgt zum Stichtag TEUR 144 (Vorjahr TEUR 294). Somit liegt im Berichtsjahr kein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung vor (Vorjahr TEUR 358). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 1.199 und Personalkosten in Höhe von TEUR 3.070 gebildet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 4.414 (Vorjahr: TEUR 4.002) enthalten. Der verbleibende Betrag in Höhe von 10.461 TEUR betrifft das Cash-Pooling. Die erhaltenen Anzahlungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 13.612) und eine Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren in Höhe von TEUR 6.601 (Vorjahr: TEUR 0). Latente Steuern Die Gesellschaft ist eingebunden in eine ertragsteuerliche Organschaft. Eventuell aktivierungsfähige latente Steuern bzw. passivierungspflichtige latente Steuern werden beim Organträger bilanziert. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.280. Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen/Erträge Aus der Wertveränderung des Deckungsvermögens nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB ergibt sich im aktuellen Geschäftsjahr ein Aufwand in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 1). Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag enthalten ausländische Quellensteuern. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft haftet gemeinsam mit anderen Unternehmen des Magna-Konzerns gesamtschuldnerisch und unbegrenzt aus einer Cash-Pool Vereinbarung, an die sich die Gesellschaft als Poolteilnehmer angeschlossen hat. Die Eintrittswahrscheinlichkeit der gesamtschuldnerischen Haftung wird als sehr gering angesehen, da der Konzern über ausreichend Liquidität verfügt und das Cash-Pool Konto bei der verwaltenden Bank grundsätzlich ausgeglichen wird. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen von insgesamt TEUR 7.623. Jährliche Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen
Davon bestehen Zahlungsverpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 7.179. Die Miet- und Leasing-verhältnisse enden zwischen 2024 und 2035. Als wesentliches Risiko aus diesen außerbilanziellen Geschäften ist die Verringerung zukünftiger Cashflows aufgrund fester Liquiditätsabflüsse zu nennen. Vorteile ergeben sich insbesondere daraus, dass die Leasing-Verträge eine langfristige Kapitalbindung verhindern und dass der langfristige Liquiditätsabfluss für die Gesellschaft planbar ist. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft sind: Florian Waffler - Vice President Finance & IT Europe ab 01.02.2023 Carsten Jäkel - Senior Vice President Europe ab 01.01.2024 Angelika Gillmann - Vice President Supply Chain & Quality Europe ab 22.03.2024 Türk Fleischhacker - Executive Vice President Europe Magna Seating bis 31.12.2023 Steffen Peters - Vice President Finance & IT Seating Europe bis 31.01.2023 Gesamtbezüge der Geschäftsführung Wir haben gemäß § 286 Absatz 4 HGB auf die Angabe der Geschäftsführergehälter verzichtet. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von TEUR 49. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Konzernverhältnisse Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Magna International Inc., Aurora, Ontario, Kanada, einbezogen. Die Magna International Inc. Aurora, Ontario, Kanada stellt einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft, im Internet unter www.sec.gov beim Bundesanzeiger unter Magna Automotive Holding (Germany) GmbH erhältlich. Nachtragsbericht Nach Beendigung des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.
Sailauf, den 17. Dezember 2024 Die Geschäftsführung Carsten Jäkel Florian Waffler Angelika Gillmann Entwicklung des Anlagevermögens
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Magna Seating (Germany) GmbH, Sailauf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Magna Seating (Germany) GmbH, Sailauf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Magna Seating (Germany) GmbH, Sailauf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 17. Dezember 2024 Deloitte
GmbH
Dirk Hällmayr, Wirtschaftsprüfer Marlene Müller, Wirtschaftsprüfer |
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