Hauser
Weinimport GmbH
Fischach
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
für das Geschäftsjahr 2023
I.
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen
1.
Grundlagen des Unternehmens und Entwicklung der
Branche
Die Kernkompetenz der Hauser Weinimport GmbH ist die
Abfüllung von Weinen sowie die Entwicklung,
Herstellung und Abfüllung von aromatisierten
weinhaltigen Getränken (AWG). Daneben hat sich die
Herstellung und Abfüllung von Fruchtweinen zu einem
relevanten Geschäftsbereich entwickelt. Die Hauser
Weinimport GmbH ist daher der Branche der
weinproduzierenden und weinvermarktenden Unternehmen
zuzuordnen.
Ein unverändert wichtiger Bereich ist zudem die
Entwicklung, Herstellung und Abfüllung von
alkoholfreien Getränken (AFG), speziell die Produktion
von verschiedenen Eisteesorten. Das Unternehmen
verfügt ebenfalls über einen Mineralbrunnen, die
Neufnachtaler Quelle.
Angesichts des breiten Produktspektrums ist ein
Branchenvergleich schwer möglich, da aufgrund der
individuellen Struktur vergleichbare Wettbewerbs- und
Marktverhältnisse für das gesamte
Produktsortiment in dieser Form nicht statistisch erfasst
werden.
2.
Entwicklung der Produktsegmente
a)
Wein
Im Jahr 2023 hat der Weinmarkt laut Marktdaten von
Nielsen 5,5% Absatz gegenüber dem Vorjahr verloren,
aufgrund des Preisanstiegs von 5,7% aber nur 0,2% des
Vorjahresumsatz.
Der Rückgang ist hauptsächlich auf die
Konsumzurückhaltung aufgrund der sogenannten
Poly-krise (Kriege, Krisen, rückläufige
Wirtschaftsentwicklung, steigende Preise)
zurückzuführen.
HAUSER hat in diesem Segment entsprechend dem
Marktrend deutlich Absatzvolumen verloren (-13,9%), konnte
aber aufgrund der konsequenten Weitergabe der gestiegenen
Beschaffungspreise den Umsatzrückgang auf -10,1% im
Vergleich zum Vorjahr begrenzen.
HAUSER bleibt auch unter stark volatilen Markt- und
politischen Bedingungen ein leistungs-starker Lieferant,
der für seine Kunden funktionierende Lieferketten und
homogene Produktqualität gewährleistet. Dazu
gehört auch der Ausbau der nationalen und
internationalen Marktposition mit eigenen innovativen
Produkten.
b) Aromatisierte weinhaltige Getränke und
aromatisierte weinhaltige Cocktails
Im Jahr 2023 ist der Absatz im Segment der
aromatisierten weinhaltigen Getränke (AWG) in
Deutschland laut Marktdaten von Circana um rund -3%
gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Die
Umsatzerlöse stiegen um rund 6% und folgten damit der
allgemeinen Preisentwicklung.
HAUSER hat in diesem Segment entsprechend dem
Marktrend deutlich Absatzvolumen verloren, konnte aber die
Umsatzerlöse aufgrund der konsequenten Weitergabe der
gestiegenen Beschaffungspreise um rund 8% gegenüber
2022 steigern.
HAUSER setzt auch in unruhigen Zeiten auf innovative
und wertige Produktkonzepte, um sich gegenüber dem
Wettbewerb mittels neuer und trendiger
Geschmackserlebnisse, interessanter Verpackungen und
inhaltlichem Zusatznutzen abzuheben.
c) Alkoholfreie Getränke - Eistee und sonstige
alkoholfreie Getränke
Im Segment der alkoholfreien Getränke (AFG) ist
der Absatz der besonders relevanten Eistees laut Nielsen im
Jahr 2023 um -6,8% gegenüber dem Vorjahr
zurückgegangen; im Bereich der für HAUSER
besonders relevanten Eigenmarken des Handels sogar um
-11,7%.
HAUSER hat in diesem Segment entgegen dem Marktrend
deutlich Absatzvolumen gewonnen (+12,6%), konnte die
Umsatzerlöse aufgrund der konsequenten Weitergabe der
gestiegenen Beschaffungspreise um rund 27% gegenüber
2022 steigern.
HAUSER wird weiterhin den Trend zu innovativen und
höherwertigen Produktkonzepten bei den Eigenmarken des
Handels begleiten und dabei seine Kunden mit
vielfältigen Produkt- und Verpackungsinnovationen
überzeugen.
Die Reduzierung des Zuckeranteils in alkoholfreien
Getränken bleibt ein wichtiger Trend. HAUSER arbeitet
in diesem Zusammenhang gemeinsam mit seinen Kunden an neuen
zuckerreduzierten bzw. zuckerfreien Konzepten.
d) Prognose
Für das Geschäftsjahr 2024 wird in einem
weiterhin unruhigen politischen und wirtschaftlichen Umfeld
sowie in dem sich eintrübenden Konsumklima ein leicht
rückläufiges Absatz- und Umsatzvolumen erwartet.
II. Wirtschaftsbericht
1. Ertragslage
a) Geschäftsverlauf im Überblick
Das Geschäftsjahr 2023 war einerseits durch die
Konsumzurückhaltung aufgrund der Polykrise (Kriege,
Krisen, rückläufige Wirtschaftsentwicklung,
steigende Preise) und andererseits durch weitere
Preissteigerungen auf vielen Beschaffungsmärkten
geprägt.
Das Management hat unmittelbar und kontinuierlich auf
diese Einflüsse reagiert und mittels umfangreicher
Preisverhandlungen mit Kunden und Lieferanten die
nachhaltige Stabilisierung der Preise sichergestellt. So
konnten im Geschäftsjahr 2023, trotz der
Absatzrückgänge von rund 2% gegenüber
Vorjahr, die Umsatzerlöse um rund 4% gegenüber
2022 gesteigert werden.
Die Entwicklung der Beschaffungspreise wird vom
Management weiterhin kontinuierlich überwacht und in
der Kalkulation der Kundenaufträge für 2024
entsprechend berücksichtigt. Die Versorgungslage hat
sich gesamthaft im Vergleich zum Vorjahr deutlich
entspannt.
Aktuell konkurrieren auf Konsumentenseite
unterschiedliche Trends (Preissensitivität,
ESG-Standards, Nachhaltigkeit) miteinander, die auf Kunden
und Märkte großen Einfluss nehmen.
Zur erfolgreichen Positionierung in diesem
Marktumfeld wurden erneut nachhaltige, innovative
Wertkonzepte mit den Kunden im Handelsmarkengeschäft
entwickelt. Dabei überzeugt HAUSER weiterhin mit hoher
Kompetenz und Effizienz bei der Umsetzung von Trends und
Innovationen in erfolgreiche Produkte.
Der Betrieb in Fischach hat während des gesamten
Geschäftsjahres im Dreischichtbetrieb produziert. Die
Produktion der saisonalen Auftragsspritzen erfolgte in
Zusatzschichten und durch den Einsatz externer
Arbeitskräfte aus der Arbeitnehmerüberlassung.
Die dauerhafte Wirtschaftlichkeit der
Produktionsanlagen war im Geschäftsjahr gegeben,
notwendige Wartungen wurden entsprechend der
Wartungspläne durchgeführt.
Die Effizienz der betrieblichen Prozesse wird durch
die regelbasierte Anwendung des KVP-Prozesses laufend
überprüft und sichergestellt. Die Umsetzung des
in 2020 verabschiedeten Konzepts zur Effizienzsteigerung
wurde mit der Initialisierung einzelner, ausgewählter
Projekte wieder aufgenommen. Die Umsetzung des Konzepts
wird im Geschäftsjahr 2024 vom Management-Team weiter
vorangetrieben.
Alle externen Audits der vorhandenen
Managementsysteme (IFS, QM, etc.) wurden im Jahr 2023
erneut erfolgreich bestanden.
Im Geschäftsjahr 2023 realisierte die
Gesellschaft einen Rohertrag ohne sonstige betriebliche
Erträge und unter Abzug der Personalaufwendungen von
T€ 16.528. Der Rohertrag ist damit besser als geplant
(T€ 15.958) und als im Vorjahr (T€ 13.382). Der
Jahresüberschuss beträgt T€ 3.153 und ist
damit deutlich besser als geplant (T€ 2.192) und als
im Vorjahr (T€ 406).
Der aktuell gebuchte Auftragsbestand für das
Geschäftsjahr 2024 entspricht weitgehend den
Erwartungen und wird eine planmäßige Auslastung
der Produktion sicherstellen.
Die krisenbedingt zunehmende Volatilität auf
nahezu allen Beschaffungsmärkten wird auch weiterhin
zu Beschaffungsrisiken führen. Das Management treibt
daher organisatorische und prozessuale Lösungen
für die gestiegenen Anforderungen in diesem Bereich
voran.
b)
Umsatzentwicklung
Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 sind
mit T€ 86.897 um 4,0 % höher als im Vorjahr
(T€ 83.566) und nahezu auf Plan (T€ 87.478).
Im Vergleich zum Vorjahr entwickelten sich die
Hauptumsätze (ohne Nebenerlöse und
Erlösschmälerungen) wie folgt:
|
2023
|
|
2022
|
|
Veränderung
|
|
T€
|
|
T€
|
|
T€
|
Qualitätsweine
|
21.363
|
|
23.768
|
|
-2.405
|
Aromatisierte Weine
sowie Fruchtweine und AWC,
Perlweine und Spirituosen-Premix
|
47.439
|
|
45.973
|
|
1.466
|
Tee, sonst. alkoholfreie
Getränke
|
19.045
|
|
15.043
|
|
4.002
|
|
87.847
|
|
84.784
|
|
3.063
|
c)
Ergebnisentwicklung
Das EBIT für 2023 ist T€ 4.510 und damit
erheblich besser als im Vorjahr (T€ 1.451). Der
Jahresüberschuss beträgt T€ 3.153
(VJ. T€ 406).
Die Gesamtleistung 2023 ist aufgrund des deutlich
geringeren Bestandsaufbaus bei fertigen und unfertigen
Erzeugnissen um rund 3% geringer als geplant.
Gegenüber dem Vorjahr sind die Umsatzerlöse
preisbedingt um T€ 3.331 (4,0%) deutlich gestiegen.
Der Rohertrag liegt um T€ 3.146 über dem
Vorjahr und T€ 570 über Plan.
Der Personalaufwand liegt auf geplantem Niveau, ist
aber aufgrund von Lohn- und Gehaltsanpassungen sowie
Einmalzahlungen im Rahmen der
Inflationsausgleichsprämie höher als im Vorjahr
(T€ 1.512).
2. Finanz- und Vermögenslage
Das Finanzmanagement wird im Rechnungswesen in
regelmäßiger Abstimmung mit der
Geschäftsleitung durchgeführt. Als Grundlage
dient die Budgetplanung, die monatlich für die Analyse
der Berichtszahlen herangezogen wird. Die Überwachung
der Liquidität erfolgt mittels einer rollierenden
wöchentlichen Planung.
Im Berichtszeitraum bestanden keine Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten. Die Gesellschaft war 2023
jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen
nachzukommen.
Das Eigenkapital beträgt T€ 16.966 (VJ.
T€ 14.162) bei einer Eigenkapitalquote von 62,7%
(VJ. 54,7%). Die Gesellschaft verfügt somit über
ausreichend Eigenkapital, um die weiteren
geschäftlichen Aktivitäten durchzuführen.
Die vereinbarten Linien mit den Hausbanken stehen auch
weiterhin zur Absicherung des Wachstums zur Verfügung.
Im Geschäftsjahr 2023 wurden alle notwendigen
Erhaltungsinvestitionen und Wartungsarbeiten
durchgeführt, um das bestehende
Sachanlagevermögen auf dem aktuellen technischen Stand
zu halten und eine effiziente Produktion zu
gewährleisten. Im Jahr 2024 sind weitere Investitionen
und Maßnahmen zur Effizienzsteigerung geplant.
III. Mitarbeiter und Umweltmanagement
1. Personalbereich
Das Unternehmen ist nicht tarifgebunden, da es keinem
Arbeitgeberverband angehört. Die Entlohnung der
Mitarbeiter orientiert sich an den Tarifvereinbarungen der
relevanten Branchen.
Im Unternehmen besteht ein Betriebsrat, mit dem bei
allen mitbestimmungspflichtigen Themen konstruktiv
zusammengearbeitet wird.
Die Mitarbeiter nehmen regelmäßig an
betriebsinternen sowie externen Schulungen teil, um auf dem
aktuellen Stand der Technik und der gesetzlichen Vorgaben
zu bleiben. Darüber hinaus erfolgen
regelmäßig Einweisungen in die Vorschriften des
Unfallschutzes, so dass die Zahl der Berufsunfälle im
üblichen Rahmen liegt.
Im Geschäftsjahr 2023 wurde
regelmäßig Personal aus der
Arbeitnehmerüberlassung eingesetzt,
schwerpunktmäßig zur Bewältigung der
saisonalen Auftragsspitzen und in der Urlaubsvertretung.
Zur Sicherung fachlich gut ausgebildete Mitarbeiter
für die Zukunft, bildet das Unternehmen derzeit rund
ein Dutzend Auszubildende in verschiedenen Fachrichtungen
aus.
2. Umweltschutz
Das Unternehmen stellt Produkte her, die als
wassergefährdende Stoffe kategorisiert sind. Es
besteht also ein erhöhtes Umweltrisiko bezüglich
der Abwasserentsorgung. Zur Minimierung dieses Risikos,
befinden sich sämtliche Tankanlagen in wasserdichten
Wannen, die eine Leckage größeren Ausmaßes
problemlos auffangen können. Die analytischen Werte
der anfallenden Industrieabwässer werden laufend
ermittelt und in einem Wasserbuch dokumentiert. Die
Entsorgung der Industrieabwässer des Betriebes ist
sowohl über die Kläranlage der Marktgemeinde
Fischach als auch über externe Anlagen gesichert.
Umweltrelevante Altlasten auf dem Firmengelände sind
nicht bekannt. Für das Unternehmen besteht eine
Umwelthaftpflichtversicherung.
IV. Chancen- und Risikobericht
1. Umfeld und Branche
Die Hauser Weinimporte GmbH befindet sich
unverändert in einem harten Wettbewerb, der auch in
Zeiten multipler internationaler Krisen sowie hoher
Inflation durch einen hohen Preis- und Qualitätsdruck
geprägt ist. Zusätzlich wird allen Aspekten der
Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit bei unsicheren
Beschaffungsmärkten und Lieferketten eine wachsende
Bedeutung seitens des LEH zugemessen.
Die betriebliche Steuerungsfähigkeit mittels
laufender Soll-Ist-Vergleiche und KPIs wird daher
abteilungsübergreifend kontinuierlich
überprüft und ausgebaut. Die Maßnahmen des
2020 verabschiedeten Effizienzprogramms werden vom
Management umgesetzt und validiert.
Die Gesellschaft wird weiterhin konsequent die
identifizierten Marktpotenziale für ihre Produkte und
Marken erschließen. Es besteht hier seitens der
Konsumenten und der Absatzpartner weiterhin eine hohe
Bereitschaft für marktgerechte und innovative neue
Produktkonzepte. Die nationale und internationale
Marktentwicklung wird weiterhin intensiv beobachtet, um
mögliche Potenziale sowie Risiken für die
Geschäftsbereiche frühzeitig zu identifizieren.
Parallel dazu wird das etablierte Angebot bei
bestehenden Kunden weiter gestärkt. Mit der aktuellen
Sortimentsbreite und -tiefe bei wichtigen Eckartikeln und
in Wachstumssegmenten sowie gleichzeitig hoher Produktions-
und Abfüllflexibilität ist HAUSER für viele
Handelspartner ein leistungsstarker Partner.
Vor dem Hintergrund weiter zunehmender Konzentration
und Kostendruck auf der Handelsseite ist das Angebot eines
"one-stop-shop" / "Alles aus einer Hand" in Verbindung mit
der jederzeitig hohen Servicebereitschaft ein
überzeugendes Verkaufsargument.
Zusätzliche Potenziale werden auch weiterhin im
Exportgeschäft erwartet. HAUSER bleibt daher in
ausgewählten Ländern West- und Ostmitteleuropas
im Aufbau von Neugeschäft bzw. Ausbau des bestehenden
Geschäfts engagiert. Zur Risikominimierung wird in
bestimmten Ländern bzw. bei bestimmten Kunden auch
weiterhin nur gegen Vorkasse geliefert.
Die multiplen Krisen haben die
Beschaffungsmärkte und Lieferketten auch im
Geschäftsjahr 2023 unter erheblichen Druck gesetzt.
Durch die kontinuierliche intensive Abstimmung mit den
Schlüssellieferanten wurden größere
Störungen der Lieferkette auch unter krisenhaften
Bedingungen vermieden.
2. Leistungswirtschaftliche Chancen und Risiken
Die Hauser Weinimport GmbH bezieht ihre Rohwaren und
Trockenmaterialien von externen Anbietern. Beim Bezug der
Rohweine ist es auch im abgelaufenen Geschäftsjahr
gelungen, durch den Abschluss von mittel- und langfristigen
Kontrakten eine Stabilisierung der Beschaffungsaufwendungen
zu erreichen. Die Durchsetzung langfristiger Kontrakte ist
auf den Beschaffungsmärkten für
Trockenmaterialien deutlich herausfordernder, da auf diesen
Märkten sowohl häufiger Oligopole anzutreffen
sind als auch die zunehmend volatilen Grundstoff- und
Energiekosten die Verfügbarkeit und Preise erheblich
beeinflussen.
Für das Geschäftsjahr 2024 wird eine
weitere Stabilisierung der Beschaffungspreise auf nach wie
vor hohem Niveau erwartet. Die Geschäftsführung
hat diese Erwartungen auf Basis aktueller Informationen in
ihren Abschlüssen mit Kunden und Lieferanten
berücksichtigt.
Die konjunkturellen Entwicklungen der
Gesamtwirtschaft und auf den Absatzmärkten werden
stetig analysiert und können Umsatz sowie Ergebnis in
beide Richtungen beeinflussen. Die Veränderungen der
rechtlichen Rahmenbedingungen werden in der
Produktentwicklung frühzeitig erfasst und
berücksichtigt.
3. Finanzwirtschaftliche Chancen und Risiken
Die Gesellschaft hat ihre
Geschäftstätigkeit im Geschäftsjahr 2023 aus
den liquiden Mitteln finanziert. Die Finanzierung der
laufenden Geschäftstätigkeit ist über
Eigenmittel sowie durch die vereinbarten Kreditlinien mit
den Hausbanken ausreichend abgesichert. Der notwendige
Finanzbedarf für zukünftige große
Investitionen aus dem Effizienzprogramm wird mit den
finanzierenden Institutionen abzustimmen sein.
Die Gesellschaft hat hinsichtlich der bestehenden
Risiken die notwendigen Maßnahmen ergriffen und
überwacht die Risikolage kontinuierlich. Aktuell
schätzen wir die Chancen- und Risikosituation als
ausgewogen ein und sehen für uns Erfolgspotenziale.
Aus der Beurteilung der analysierbaren Risiken ergeben sich
keine bestandsgefährdenden Risiken.
V. Prognose
Die Gesellschaft plant für das
Geschäftsjahr 2024 bei Umsatzerlösen von knapp
unter 80 Mio. EURO ein leicht positives Jahresergebnis.
Die langfristigen Ziele Kostenführerschaft,
umsetzungsstarkes Management und Kapital-stärkung der
Gesellschaft bleiben auch im Geschäftsjahr 2024 im
Fokus der Geschäftsleitung.
Fischach, den 19.04.2024
Hauser Weinimport GmbH
gez.
Marlene Mayer, Geschäftsführerin
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
5.466.122,89 |
5.110.103,79 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
98.599,60 |
106.557,60 |
| 1.
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
98.599,60 |
106.557,60 |
| II.
Sachanlagen |
5.367.523,29 |
5.003.546,19 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
3.768.091,00 |
3.995.533,00 |
| 2.
technische Anlagen und Maschinen |
400.264,50 |
198.605,50 |
| 3.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
481.373,00 |
339.491,00 |
| 4.
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
717.794,79 |
469.916,69 |
| B.
Umlaufvermögen |
21.411.835,38 |
20.471.993,38 |
| I.
Vorräte |
12.094.000,00 |
9.791.000,00 |
| 1.
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe |
5.731.000,00 |
6.226.000,00 |
| 2.
unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen |
981.000,00 |
1.615.000,00 |
| 3.
fertige Erzeugnisse und Waren |
5.382.000,00 |
1.950.000,00 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
8.728.579,45 |
10.035.551,07 |
| 1.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
8.637.232,85 |
9.877.384,68 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
91.346,60 |
158.166,39 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
589.255,93 |
645.442,31 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
26.450,29 |
29.689,63 |
| D.
Aktive latente Steuern |
154.090,57 |
298.154,69 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
27.058.499,13 |
25.909.941,49 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
16.965.717,16 |
14.162.455,47 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
3.500.000,00 |
3.500.000,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
80.000,00 |
80.000,00 |
| III.
Gewinnrücklagen |
5.300.000,00 |
5.300.000,00 |
| 1.
andere Gewinnrücklagen |
5.300.000,00 |
5.300.000,00 |
| IV.
Bilanzgewinn |
8.085.717,16 |
5.282.455,47 |
| B.
Rückstellungen |
2.799.789,91 |
1.995.888,12 |
| 1.
Steuerrückstellungen |
1.124.699,91 |
413.227,46 |
| 2.
sonstige Rückstellungen |
1.675.090,00 |
1.582.660,66 |
| C.
Verbindlichkeiten |
7.292.992,06 |
9.751.597,90 |
| 1.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
6.818.540,01 |
7.847.939,01 |
| 2.
Verbindlichkeiten ggü. stillen
Gesellschaftern |
118.045,34 |
115.000,33 |
| 3.
sonstige Verbindlichkeiten |
356.406,71 |
1.788.658,56 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
27.058.499,13 |
25.909.941,49 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Umsatzerlöse |
86.897.062,12 |
83.566.020,44 |
| 2.
Erhöhung (Vj. Verminderung) des Bestandes an
fertigen und unfertigen Erzeugnissen |
2.798.000,00 |
-866.000,00 |
| 3.
sonstige betriebliche Erträge |
849.825,16 |
47.420,08 |
| 4.
Materialaufwand |
64.127.953,48 |
61.791.678,36 |
| a)
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
und für bezogene Waren |
61.055.247,48 |
58.155.036,46 |
| b)
Aufwendungen für bezogene Leistungen |
3.072.706,00 |
3.636.641,90 |
| 5.
Personalaufwand |
9.038.709,24 |
7.526.714,53 |
| a)
Löhne und Gehälter |
7.625.460,40 |
6.358.010,27 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
1.413.248,84 |
1.168.704,26 |
| 6.
Abschreibungen |
459.725,20 |
448.671,70 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
459.725,20 |
448.671,70 |
| 7.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
12.408.631,79 |
11.529.139,15 |
| 8.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
384.577,40 |
132.538,40 |
| 9.
Steuern vom Einkommen und Ertrag |
855.536,57 |
629.896,82 |
| 10.
Ergebnis nach Steuern |
3.269.753,60 |
688.801,56 |
| 11.
sonstige Steuern |
81.492,69 |
268.244,62 |
| 12.
auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines
Gewinnabführungs- oder
Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte
Gewinne |
34.999,22 |
15.000,00 |
| Jahresüberschuss |
3.153.261,69 |
405.556,94 |
Ergebnisverwendung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Jahresüberschuss |
3.153.261,69 |
405.556,94 |
| 2.
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr |
4.932.455,47 |
4.876.898,53 |
| 3.
Bilanzgewinn |
8.085.717,16 |
5.282.455,47 |
Anhang für
das Geschäftsjahr 2023
I. Allgemeine Angaben
1. Anwendung des HGB
Der Jahresabschluss zum
31. Dezember 2023 der Hauser Weinimport GmbH mit
Sitz in Fischach (Amtsgericht Augsburg, HRB-Nr. 16319) ist
nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie
den ergänzenden Regelungen durch das GmbH-Gesetz
(GmbHG) aufgestellt worden.
Die Gesellschaft ist eine große
Kapitalgesellschaft i.S.v. § 267 Abs. 3 HGB. Der
Anhang wurde erstellt nach den §§ 284 bis 288
HGB.
2.
Bilanzierungs-
und
Bewertungsmethode
Die Bilanzierung und Bewertung wurde nach den
allgemeinen Bestimmungen der §§ 246 bis 256a HGB
unter Berücksichtigung der Sondervorschriften für
Kapitalgesellschaften in den §§ 264 bis 277 HGB
vorgenommen. Darüber hinaus wurden die
einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes
berücksichtigt. Die angewandten Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden wurden unter Berücksichtigung
des Grundsatzes der Stetigkeit beibehalten.
Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter
der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252
Abs. 1 Nr. 2 HGB).
Die
immateriellen Vermögensgegenstände und
Sachanlagen sind entweder zu Anschaffungs- oder
Herstellungskosten abzüglich
planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die
angesetzte Nutzungsdauer für die einzelnen
Anlagengegenstände wird grundsätzlich in
Anlehnung an die amtlichen AfA-Tabellen vorgenommen.
Daneben werden aufgrund betriebsspezifischer
Erfahrungen individuelle Annahmen zur Schätzung
der Nutzungsdauer bei technischen Anlagen und
Maschinen berücksichtigt. Die Abschreibungsmethode
erfolgt bei den Anlagezugängen linear und wird im
Jahr des Zugangs pro Rata temporis ermittelt.
Außerplanmäßige Abschreibungen wurden
keine vorgenommen.
Die im Geschäftsjahr angeschafften
Vermögensgegenstände des abnutzbaren
Sachanlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00
wurden in Übereinstimmung mit den steuerlichen
Vorschriften gemäß § 6 Abs. 2 EStG in
voller Höhe als Betriebsausgaben angesetzt.
Die Bewertung der
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt durch
Einzelbewertung zu Einstands- bzw. Anschaffungskosten.
Unfertige und fertige Erzeugnisse wurden mittels
Einzelfeststellung zu Herstellungskosten bewertet. Bei den
fertigen Erzeugnissen enthalten die angesetzten
Herstellungskosten Material- bzw. Fertigungseinzelkosten,
die Sonderkosten der Fertigung, ferner angemessene Anteile
an den Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie die
Kosten des Wertverzehrs des Anlagevermögens, soweit
dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Das Wahlrecht
zur Einbeziehung angemessener allgemeiner Verwaltungskosten
wird nicht in Anspruch genommen. Zur verlustfreien
Bewertung sind auf Einzelermittlungen beruhende Abwertungen
vorgenommen worden.
Die
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände werden zum Nominalbetrag
angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen wurde zur Abdeckung des allgemeinen
Ausfallrisikos sowie der Beitreibungskosten für die
nicht gegen das Delkredererisiko gesicherten Forderungen
eine pauschale Wertberichtigung berücksichtigt.
Der
Kassenbestand und
Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem
Nominalbetrag angesetzt.
Die
aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen
Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für
eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die
Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem
Zeitablauf.
Die
Steuerrückstellungen und
sonstigen Rückstellungen berücksichtigen
alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten
auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen
Beurteilung mit dem notwenigen Erfüllungsbetrag.
Die
Verbindlichkeiten sind mit ihrem
Erfüllungsbetrag angesetzt.
Zur
Fremdwährungsumrechnung ist festzustellen, dass
die betreffenden Vermögensgegenstände und
Schulden zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung mit dem
jeweiligen Devisenkassamittelkurs umgerechnet werden. Die
Folgebewertung der Vermögensgegenstände und
Schulden in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von
mehr als einem Jahr erfolgt zum Abschlussstichtag unter
Beachtung des Imparitätsprinzips.
Angaben zur Bilanz
Die Entwicklung der bilanziell erfassten
Anlagengegenstände ist im Anlagenspiegel
dargestellt. Dort werden auch die Abschreibungen des
Geschäftsjahres aufgeführt.
Die
Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr,
eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.
Zum Bilanzstichtag ergeben sich
aktive latente Steuern im Bereich der
Rückstellungen und Fremdwährungsbewertung, die
aus abweichenden Wertansätzen zwischen Handels- und
Steuerbilanz resultieren. Im Vorjahr waren zudem aktive
latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge
enthalten. Im Berichtsjahr wurden TEUR 7 passive
latente Steuern mit den aktiven latenten Steuern verrechnet
und der Aktivüberhang angesetzt. Der Bewertung der
latenten Steuern liegt ein Steuersatz von 27,38% zugrunde.
Für die Berechnung im Rahmen der latenten Steuern
wurde für die Körperschaftsteuer inkl.
Solidaritätszuschlag ein Steuersatz in Höhe von
15,83 % und für die Gewerbesteuer ein Steuersatz in
Höhe von 11,55 % herangezogen. Es ergeben sich
insgesamt aktive latente Steuern in Höhe von
TEUR 154 (Vj. TEUR 298).
Die Darstellung des
Eigenkapitals erfolgte gem. § 272 HGB unter
Berücksichtigung des Gesellschaftsvertrages. Die
Bilanz wurde unter teilweiser Verwendung des
Jahresergebnisses aufgestellt.
Der ausschüttungsgesperrte Betrag aufgrund der
gebildeten aktiven latenten Steuern beträgt
TEUR 154 (Vj. TEUR 298).
Die
sonstigen Rückstellungen ergeben sich wie
folgt:
|
|
|
2023
|
2022
|
|
|
|
TEUR
|
TEUR
|
Personalverpflichtungen
|
|
658
|
578
|
Beratungsverpflichtungen
|
71
|
44
|
Ausstehende
Rechnungen
|
61
|
181
|
Sonstige
Verpflichtungen
|
885
|
780
|
|
|
|
1.675
|
1.583
|
Der
Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch
Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, ist
unter Angabe von Art und Form der Sicherheiten sowie der
Restlaufzeiten im Verbindlichkeitenspiegel dargestellt.
III.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie in den
Vorjahren nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Die
Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf:
1. nach
Produktbereichen:
|
2023
|
|
2022
|
|
TEUR
|
|
TEUR
|
aromatisierte Weine
(Sangria, Wermut, Cooler, Glühwein) sowie
Fruchtweine und AWC, Perlweine und Spirituosen-Premix
|
47.439
|
|
45.973
|
Qualitätsweine
|
21.363
|
|
23.768
|
Tee- und sonstige
alkoholfreie Getränke
(Fruchtdrinks) sowie Mineralwasser
|
19.045
|
|
15.043
|
|
87.847
|
|
84.784
|
Nebenerlöse
|
37
|
|
46
|
abzüglich:
Erlösschmälerungen
|
-987
|
|
-1.264
|
|
86.897
|
|
83.566
|
2. nach geografisch
bestimmten Märkten:
|
2023
|
|
2022
|
|
TEUR
|
|
TEUR
|
Inland
|
80.189
|
|
75.793
|
EU- und Drittländer
|
7.658
|
|
8.991
|
|
87.847
|
|
84.784
|
Nebenerlöse
|
37
|
|
46
|
abzüglich:
Erlösschmälerungen
|
-987
|
|
-1.264
|
|
86.897
|
|
83.566
|
Die
sonstigen betrieblichen Erträge enthalten
periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 824
(Vj. TEUR 30). Bei den periodenfremden
Erträgen handelt es sich im Wesentlichen um
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen
in Höhe von TEUR 569 (Vj. TEUR 30), die vor
allem Abnahmeverpflichtungen aus Jahreskontrakten der
Weinbeschaffung, die nicht in Anspruch genommen wurden, in
Höhe von TEUR 348 (Vj. TEUR 0) betreffen. Zudem sind
in den sonstigen betrieblichen Erträgen Erträge
aus der Währungsumrechnung in Höhe von
TEUR 2 (Vj. TEUR 13) ausgewiesen.
In den
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind
Aufwendungen aus der Verminderung aktiver latenter Steuern
in Höhe von TEUR 144 (Vj. TEUR 217) enthalten.
IV. Sonstige Angaben
Der
Gesamtbetrag von nicht in der Bilanz enthaltenen
Geschäften betrifft die in den Vorjahren
getroffene Vereinbarung mit einem Factoring-Unternehmen
über die Abtretung eines Teils der Kundenforderungen.
Zielsetzung dieser Vereinbarung ist die Übernahme der
Delkrederehaftung durch das Factoring-Unternehmen sowie die
zeitnahe Begleichung der Kaufpreisforderungen. Durch das
Geschäft konnte die Liquidität verbessert werden
und es stehen zum Bilanzstichtag noch nicht ausbezahlte
liquide Mittel i. H. v. rd. TEUR 6.803 (Vj. TEUR 6.893) zur
Verfügung.
Der Gesamtbetrag der
sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzt sich
wie folgt zusammen:
|
2023
|
|
2022
|
|
TEUR
|
|
TEUR
|
Künftige
Finanzmittelabflüsse aus Leasing- und
Mietverpflichtungen für Maschinen, Fuhrpark und
Lagerhallen
|
1.032
|
|
987
|
Zahlungsgarantien sowie
Zoll- und Steuerbürgschaften (Sparkasse
Schwaben-Bodensee)
|
391
|
|
115
|
|
1.423
|
|
1.102
|
Die
Zahl der Beschäftigten betrug im
Jahresdurchschnitt:
|
2023
|
|
2022
|
|
Pers.
|
|
Pers.
|
Angestellte
|
42
|
|
42
|
Arbeiter
|
110
|
|
103
|
Aushilfen und
Teilzeitkräfte
|
16
|
|
13
|
|
168
|
|
158
|
Das berechnete
Gesamthonorar der
Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr
ist wie folgt:
|
2023
|
|
2022
|
|
TEUR
|
|
TEUR
|
Abschlussprüfungsleistungen
|
30
|
|
26
|
Sonstige
Bestätigungsleistungen
|
4
|
|
4
|
Steuer- und
Rechtsberatungsleistungen
|
8
|
|
20
|
|
42
|
|
50
|
Geschäftsführerin der Gesellschaft ist:
· Frau Marlene Mayer, Dipl.-Kauffrau.
Die Angabe der Gesamtbezüge der
Geschäftsführerin für das Geschäftsjahr
2023 wird nach § 286 Abs. 4 HGB
unterlassen.
Die
Verwendung des Jahresergebnisses ist
gemäß Vorschlag der Geschäftsführung
wie folgt:
|
|
|
EUR
|
Jahresüberschuss
|
|
|
3.153.261,69
|
Gewinnvortrag
|
|
|
4.932.455,47
|
Bilanzgewinn
|
|
|
8.085.717,16
|
Fischach, den 19.04.2024
Hauser Weinimport GmbH
gez.
Marlene Mayer, Geschäftsführerin
Verbindlichkeitenspiegel
|
|
Restlaufzeit
|
|
|
|
|
|
bis zu 1 Jahr
|
mehr als ein Jahr
|
mehr als 5 Jahre
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
Art und Form der
Sicherheit
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
|
1. Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
|
6.818.540,01
|
0,00
|
0,00
|
6.818.540,01
|
7.847.939,01
|
keine
|
Vorjahr
|
7.847.939,01
|
0,00
|
0,00
|
|
|
|
2. Verbindlichkeiten
ggü. stillen Gesellschaftern
|
18.045,34
|
0,00
|
100.000,00
|
118.045,34
|
115.000,33
|
keine
|
Vorjahr
|
15.000,33
|
0,00
|
100.000,00
|
|
|
|
3. Sonstige
Verbindlichkeiten
|
156.406,71
|
0,00
|
200.000,00
|
356.406,71
|
1.788.658,56
|
keine
|
Vorjahr
|
1.588.658,56
|
200.000,00
|
0,00
|
|
|
|
(davon gegenüber Gesellschaftern)
|
(0,00)
|
(0,00)
|
(200.000,00)
|
(200.000,00)
|
(200.000,00)
|
|
(Vorjahr)
|
(0,00)
|
(200.000,00)
|
(0,00)
|
|
|
|
(davon aus Steuern)
|
(144.962,72)
|
(0,00)
|
(0,00)
|
(144.962,72)
|
(1.565.907,81)
|
|
(Vorjahr)
|
(1.565.907,81)
|
(0,00)
|
(0,00)
|
|
|
|
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit)
|
(0,00)
|
(0,00)
|
(0,00)
|
(0,00)
|
(4.718,09)
|
|
(Vorjahr)
|
(4.718,09)
|
(0,00)
|
(0,00)
|
|
|
|
|
6.992.992,06
|
0,00
|
300.000,00
|
7.292.992,06
|
9.751.597,90
|
|
Anlagespiegel
Entwicklung des Anlagevermögens für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
|
Anschaffungs- und Herstellungskosten
|
|
Stand am
|
Zugänge
|
Abgänge
|
Umbuchungen
|
Stand am
|
|
01.01.2023
|
|
|
|
31.12.2023
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
Entgeltlich
erworbene Konzessionen,
|
|
gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche
|
Rechte und
Wert sowie Lizenzen an
|
|
solchen Rechten und
Werten
|
569.453,50
|
35.958,40
|
19.018,95
|
0,00
|
586.392,95
|
|
569.453,50
|
35.958,40
|
19.018,95
|
0,00
|
586.392,95
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte
|
und Bauten
einschließlich der Bauten auf
|
fremden
Grundstücken
|
9.949.795,60
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
9.949.795,60
|
2. Technische Anlagen
und Maschinen
|
18.321.379,24
|
125.329,20
|
44.977,01
|
160.000,00
|
18.561.731,43
|
3. Andere
Anlagen, Betriebs- und
|
|
Geschäftsausstattung
|
3.053.618,81
|
248.155,60
|
77.752,31
|
0,00
|
3.224.022,10
|
4.
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im
|
Bau
|
469.916,69
|
407.878,10
|
0,00
|
-160.000,00
|
717.794,79
|
|
31.794.710,34
|
781.362,90
|
122.729,32
|
0,00
|
32.453.343,92
|
|
32.364.163,84
|
817.321,30
|
141.748,27
|
0,00
|
33.039.736,87
|
|
Abschreibungen
|
|
|
Stand am
|
Zugänge
|
Abgänge
|
Stand am
|
|
01.01.2023
|
|
|
31.12.2023
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
Entgeltlich
erworbene Konzessionen,
|
gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche
|
Rechte und
Wert sowie Lizenzen an
|
solchen Rechten und
Werten
|
462.895,90
|
43.913,40
|
19.015,95
|
487.793,35
|
|
462.895,90
|
43.913,40
|
19.015,95
|
487.793,35
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte
|
und Bauten
einschließlich der Bauten auf
|
fremden
Grundstücken
|
5.954.262,60
|
227.442,00
|
0,00
|
6.181.704,60
|
2. Technische Anlagen
und Maschinen
|
18.122.773,74
|
83.666,20
|
44.973,01
|
18.161.466,93
|
3. Andere
Anlagen, Betriebs- und
|
Geschäftsausstattung
|
2.714.127,81
|
104.703,60
|
76.182,31
|
2.742.649,10
|
4.
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im
|
Bau
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
|
26.791.164,15
|
415.811,80
|
121.155,32
|
27.085.820,63
|
|
27.254.060,05
|
459.725,20
|
140.171,27
|
27.573.613,98
|
|
Buchwerte
|
|
Stand am
|
Stand am
|
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
|
EUR
|
EUR
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
Entgeltlich
erworbene Konzessionen,
|
gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche
|
Rechte und
Wert sowie Lizenzen an
|
solchen Rechten und
Werten
|
98.599,60
|
106.557,60
|
|
98.599,60
|
106.557,60
|
II. Sachanlagen
|
|
|
1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte
|
und Bauten
einschließlich der Bauten auf
|
fremden
Grundstücken
|
3.768.091,00
|
3.995.533,00
|
2. Technische Anlagen
und Maschinen
|
400.264,50
|
198.605,50
|
3. Andere
Anlagen, Betriebs- und
|
Geschäftsausstattung
|
481.373,00
|
339.491,00
|
4.
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im
|
Bau
|
717.794,79
|
469.916,69
|
|
5.367.523,29
|
5.003.546,19
|
|
5.466.122,89
|
5.110.103,79
|
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 14.05.2024 festgestellt.
Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres
2023 i. H. v. insgesamt € 3.153.261,69 wird auf neue
Rechnung vorgetragen.
BESTÄTIGUNGSVERMERK
DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die Hauser Weinimport GmbH
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Hauser Weinimport
GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und
der Gewinn- und Verlustrechnung für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung
der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hauser
Weinimport GmbH für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.
Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 und · vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht
dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und
stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3
Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung
zu keinen Einwendungen gegen die
Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des
Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung
der gesetzlichen Vertreter
für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter
Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die
Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken
durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als
das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden,
da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken,
Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten,
irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten
können.
· gewinnen wir ein Verständnis von
dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der
von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und
Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich
der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde
liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von
der Lage der Gesellschaft.
· führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im
Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter
Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere
die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im
internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung feststellen.
Augsburg, den 19. April
2024
SONNTAG GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
gez.
Wörlein, Wirtschaftsprüfer
gez.
Layher, Wirtschaftsprüfer
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