Stammdaten

Register
Amtsgericht Augsburg HRB 16319
Eingetragen
13.5.1998
Branche
Großhandel mit GetränkenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und SpirituosenHerstellung von Wermutwein und sonstigen aromatisierten Weinen
Gegenstand
Herstellung, Vertrieb und Handel mit Weinen, aromatisierten Weinen und Likören sowie Handel mit Fruchtkonzentraten, Übernahme und Fortführung von Herstellung und Vertrieb der bisher unter der Marke "Hauser" hergestellten und vertriebenen Getränke

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ralph Rene Mester
seit 27.4.2023
Prokura
Albert Höfele
seit 5.5.2009
Prokura
Marlene Mayer
seit 5.5.2009
Geschäftsführer
Walter Lau
seit 5.5.2009
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Marlene Mayer
86825 Bad Wörishofen
3.500.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hauser Weinimport GmbH

Fischach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I.  Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

1.  Grundlagen des Unternehmens und Entwicklung der Branche

Die Kernkompetenz der Hauser Weinimport GmbH ist die Abfüllung von Weinen sowie die Entwicklung, Herstellung und Abfüllung von aromatisierten weinhaltigen Getränken (AWG). Daneben hat sich die Herstellung und Abfüllung von Fruchtweinen zu einem relevanten Geschäftsbereich entwickelt. Die Hauser Weinimport GmbH ist daher der Branche der weinproduzierenden und weinvermarktenden Unternehmen zuzuordnen.

Ein unverändert wichtiger Bereich ist zudem die Entwicklung, Herstellung und Abfüllung von alkoholfreien Getränken (AFG), speziell die Produktion von verschiedenen Eisteesorten. Das Unternehmen verfügt ebenfalls über einen Mineralbrunnen, die Neufnachtaler Quelle.

Angesichts des breiten Produktspektrums ist ein Branchenvergleich schwer möglich, da aufgrund der individuellen Struktur vergleichbare Wettbewerbs- und Marktverhältnisse für das gesamte Produktsortiment in dieser Form nicht statistisch erfasst werden.

2.  Entwicklung der Produktsegmente

a)  Wein

Im Jahr 2023 hat der Weinmarkt laut Marktdaten von Nielsen 5,5% Absatz gegenüber dem Vorjahr verloren, aufgrund des Preisanstiegs von 5,7% aber nur 0,2% des Vorjahresumsatz.

Der Rückgang ist hauptsächlich auf die Konsumzurückhaltung aufgrund der sogenannten Poly-krise (Kriege, Krisen, rückläufige Wirtschaftsentwicklung, steigende Preise) zurückzuführen.

HAUSER hat in diesem Segment entsprechend dem Marktrend deutlich Absatzvolumen verloren (-13,9%), konnte aber aufgrund der konsequenten Weitergabe der gestiegenen Beschaffungspreise den Umsatzrückgang auf -10,1% im Vergleich zum Vorjahr begrenzen.

HAUSER bleibt auch unter stark volatilen Markt- und politischen Bedingungen ein leistungs-starker Lieferant, der für seine Kunden funktionierende Lieferketten und homogene Produktqualität gewährleistet. Dazu gehört auch der Ausbau der nationalen und internationalen Marktposition mit eigenen innovativen Produkten.

b)  Aromatisierte weinhaltige Getränke und aromatisierte weinhaltige Cocktails

Im Jahr 2023 ist der Absatz im Segment der aromatisierten weinhaltigen Getränke (AWG) in Deutschland laut Marktdaten von Circana um rund -3% gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Die Umsatzerlöse stiegen um rund 6% und folgten damit der allgemeinen Preisentwicklung.

HAUSER hat in diesem Segment entsprechend dem Marktrend deutlich Absatzvolumen verloren, konnte aber die Umsatzerlöse aufgrund der konsequenten Weitergabe der gestiegenen Beschaffungspreise um rund 8% gegenüber 2022 steigern.

HAUSER setzt auch in unruhigen Zeiten auf innovative und wertige Produktkonzepte, um sich gegenüber dem Wettbewerb mittels neuer und trendiger Geschmackserlebnisse, interessanter Verpackungen und inhaltlichem Zusatznutzen abzuheben.

c) Alkoholfreie Getränke - Eistee und sonstige alkoholfreie Getränke

Im Segment der alkoholfreien Getränke (AFG) ist der Absatz der besonders relevanten Eistees laut Nielsen im Jahr 2023 um -6,8% gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen; im Bereich der für HAUSER besonders relevanten Eigenmarken des Handels sogar um -11,7%.

HAUSER hat in diesem Segment entgegen dem Marktrend deutlich Absatzvolumen gewonnen (+12,6%), konnte die Umsatzerlöse aufgrund der konsequenten Weitergabe der gestiegenen Beschaffungspreise um rund 27% gegenüber 2022 steigern.

HAUSER wird weiterhin den Trend zu innovativen und höherwertigen Produktkonzepten bei den Eigenmarken des Handels begleiten und dabei seine Kunden mit vielfältigen Produkt- und Verpackungsinnovationen überzeugen.

Die Reduzierung des Zuckeranteils in alkoholfreien Getränken bleibt ein wichtiger Trend. HAUSER arbeitet in diesem Zusammenhang gemeinsam mit seinen Kunden an neuen zuckerreduzierten bzw. zuckerfreien Konzepten.

d) Prognose

Für das Geschäftsjahr 2024 wird in einem weiterhin unruhigen politischen und wirtschaftlichen Umfeld sowie in dem sich eintrübenden Konsumklima ein leicht rückläufiges Absatz- und Umsatzvolumen erwartet.

II. Wirtschaftsbericht

1. Ertragslage

a) Geschäftsverlauf im Überblick

Das Geschäftsjahr 2023 war einerseits durch die Konsumzurückhaltung aufgrund der Polykrise (Kriege, Krisen, rückläufige Wirtschaftsentwicklung, steigende Preise) und andererseits durch weitere Preissteigerungen auf vielen Beschaffungsmärkten geprägt.

Das Management hat unmittelbar und kontinuierlich auf diese Einflüsse reagiert und mittels umfangreicher Preisverhandlungen mit Kunden und Lieferanten die nachhaltige Stabilisierung der Preise sichergestellt. So konnten im Geschäftsjahr 2023, trotz der Absatzrückgänge von rund 2% gegenüber Vorjahr, die Umsatzerlöse um rund 4% gegenüber 2022 gesteigert werden.

Die Entwicklung der Beschaffungspreise wird vom Management weiterhin kontinuierlich überwacht und in der Kalkulation der Kundenaufträge für 2024 entsprechend berücksichtigt. Die Versorgungslage hat sich gesamthaft im Vergleich zum Vorjahr deutlich entspannt.

Aktuell konkurrieren auf Konsumentenseite unterschiedliche Trends (Preissensitivität, ESG-Standards, Nachhaltigkeit) miteinander, die auf Kunden und Märkte großen Einfluss nehmen.

Zur erfolgreichen Positionierung in diesem Marktumfeld wurden erneut nachhaltige, innovative Wertkonzepte mit den Kunden im Handelsmarkengeschäft entwickelt. Dabei überzeugt HAUSER weiterhin mit hoher Kompetenz und Effizienz bei der Umsetzung von Trends und Innovationen in erfolgreiche Produkte.

Der Betrieb in Fischach hat während des gesamten Geschäftsjahres im Dreischichtbetrieb produziert. Die Produktion der saisonalen Auftragsspritzen erfolgte in Zusatzschichten und durch den Einsatz externer Arbeitskräfte aus der Arbeitnehmerüberlassung.

Die dauerhafte Wirtschaftlichkeit der Produktionsanlagen war im Geschäftsjahr gegeben, notwendige Wartungen wurden entsprechend der Wartungspläne durchgeführt.

Die Effizienz der betrieblichen Prozesse wird durch die regelbasierte Anwendung des KVP-Prozesses laufend überprüft und sichergestellt. Die Umsetzung des in 2020 verabschiedeten Konzepts zur Effizienzsteigerung wurde mit der Initialisierung einzelner, ausgewählter Projekte wieder aufgenommen. Die Umsetzung des Konzepts wird im Geschäftsjahr 2024 vom Management-Team weiter vorangetrieben.

Alle externen Audits der vorhandenen Managementsysteme (IFS, QM, etc.) wurden im Jahr 2023 erneut erfolgreich bestanden.

Im Geschäftsjahr 2023 realisierte die Gesellschaft einen Rohertrag ohne sonstige betriebliche Erträge und unter Abzug der Personalaufwendungen von T€ 16.528. Der Rohertrag ist damit besser als geplant (T€ 15.958) und als im Vorjahr (T€ 13.382). Der Jahresüberschuss beträgt T€ 3.153 und ist damit deutlich besser als geplant (T€ 2.192) und als im Vorjahr (T€ 406).

Der aktuell gebuchte Auftragsbestand für das Geschäftsjahr 2024 entspricht weitgehend den Erwartungen und wird eine planmäßige Auslastung der Produktion sicherstellen.

Die krisenbedingt zunehmende Volatilität auf nahezu allen Beschaffungsmärkten wird auch weiterhin zu Beschaffungsrisiken führen. Das Management treibt daher organisatorische und prozessuale Lösungen für die gestiegenen Anforderungen in diesem Bereich voran.

b)   Umsatzentwicklung

Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 sind mit T€ 86.897 um 4,0 % höher als im Vorjahr (T€ 83.566) und nahezu auf Plan (T€ 87.478).

Im Vergleich zum Vorjahr entwickelten sich die Hauptumsätze (ohne Nebenerlöse und Erlösschmälerungen) wie folgt:



2023


2022

Veränderung

T€

T€

T€
Qualitätsweine
21.363

 
23.768

-2.405

Aromatisierte Weine
sowie Fruchtweine und AWC,
Perlweine und Spirituosen-Premix
 
47.439

45.973

1.466
Tee, sonst. alkoholfreie Getränke
19.045

15.043

4.002

87.847

84.784

3.063



c)   Ergebnisentwicklung

Das EBIT für 2023 ist T€ 4.510 und damit erheblich besser als im Vorjahr (T€ 1.451). Der Jahresüberschuss beträgt T€ 3.153 (VJ. T€ 406).

Die Gesamtleistung 2023 ist aufgrund des deutlich geringeren Bestandsaufbaus bei fertigen und unfertigen Erzeugnissen um rund 3% geringer als geplant. Gegenüber dem Vorjahr sind die Umsatzerlöse preisbedingt um T€ 3.331 (4,0%) deutlich gestiegen. Der Rohertrag liegt um T€ 3.146 über dem Vorjahr und T€ 570 über Plan.

Der Personalaufwand liegt auf geplantem Niveau, ist aber aufgrund von Lohn- und Gehaltsanpassungen sowie Einmalzahlungen im Rahmen der Inflationsausgleichsprämie höher als im Vorjahr (T€ 1.512).

2. Finanz- und Vermögenslage

Das Finanzmanagement wird im Rechnungswesen in regelmäßiger Abstimmung mit der Geschäftsleitung durchgeführt. Als Grundlage dient die Budgetplanung, die monatlich für die Analyse der Berichtszahlen herangezogen wird. Die Überwachung der Liquidität erfolgt mittels einer rollierenden wöchentlichen Planung.
Im Berichtszeitraum bestanden keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Gesellschaft war 2023 jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Das Eigenkapital beträgt T€ 16.966 (VJ. T€ 14.162) bei einer Eigenkapitalquote von 62,7%  (VJ. 54,7%). Die Gesellschaft verfügt somit über ausreichend Eigenkapital, um die weiteren geschäftlichen Aktivitäten durchzuführen. Die vereinbarten Linien mit den Hausbanken stehen auch weiterhin zur Absicherung des Wachstums zur Verfügung.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden alle notwendigen Erhaltungsinvestitionen und Wartungsarbeiten durchgeführt, um das bestehende Sachanlagevermögen auf dem aktuellen technischen Stand zu halten und eine effiziente Produktion zu gewährleisten. Im Jahr 2024 sind weitere Investitionen und Maßnahmen zur Effizienzsteigerung geplant.

III. Mitarbeiter und Umweltmanagement

1. Personalbereich

Das Unternehmen ist nicht tarifgebunden, da es keinem Arbeitgeberverband angehört. Die Entlohnung der Mitarbeiter orientiert sich an den Tarifvereinbarungen der relevanten Branchen.
Im Unternehmen besteht ein Betriebsrat, mit dem bei allen mitbestimmungspflichtigen Themen konstruktiv zusammengearbeitet wird.

Die Mitarbeiter nehmen regelmäßig an betriebsinternen sowie externen Schulungen teil, um auf dem aktuellen Stand der Technik und der gesetzlichen Vorgaben zu bleiben. Darüber hinaus erfolgen regelmäßig Einweisungen in die Vorschriften des Unfallschutzes, so dass die Zahl der Berufsunfälle im üblichen Rahmen liegt.

Im Geschäftsjahr 2023 wurde regelmäßig Personal aus der Arbeitnehmerüberlassung eingesetzt, schwerpunktmäßig zur Bewältigung der saisonalen Auftragsspitzen und in der Urlaubsvertretung.

Zur Sicherung fachlich gut ausgebildete Mitarbeiter für die Zukunft, bildet das Unternehmen derzeit rund ein Dutzend Auszubildende in verschiedenen Fachrichtungen aus.

2. Umweltschutz

Das Unternehmen stellt Produkte her, die als wassergefährdende Stoffe kategorisiert sind. Es besteht also ein erhöhtes Umweltrisiko bezüglich der Abwasserentsorgung. Zur Minimierung dieses Risikos, befinden sich sämtliche Tankanlagen in wasserdichten Wannen, die eine Leckage größeren Ausmaßes problemlos auffangen können. Die analytischen Werte der anfallenden Industrieabwässer werden laufend ermittelt und in einem Wasserbuch dokumentiert. Die Entsorgung der Industrieabwässer des Betriebes ist sowohl über die Kläranlage der Marktgemeinde Fischach als auch über externe Anlagen gesichert. Umweltrelevante Altlasten auf dem Firmengelände sind nicht bekannt. Für das Unternehmen besteht eine Umwelthaftpflichtversicherung.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Umfeld und Branche

Die Hauser Weinimporte GmbH befindet sich unverändert in einem harten Wettbewerb, der auch in Zeiten multipler internationaler Krisen sowie hoher Inflation durch einen hohen Preis- und Qualitätsdruck geprägt ist. Zusätzlich wird allen Aspekten der Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit bei unsicheren Beschaffungsmärkten und Lieferketten eine wachsende Bedeutung seitens des LEH zugemessen.

Die betriebliche Steuerungsfähigkeit mittels laufender Soll-Ist-Vergleiche und KPIs wird daher abteilungsübergreifend kontinuierlich überprüft und ausgebaut. Die Maßnahmen des 2020 verabschiedeten Effizienzprogramms werden vom Management umgesetzt und validiert.

Die Gesellschaft wird weiterhin konsequent die identifizierten Marktpotenziale für ihre Produkte und Marken erschließen. Es besteht hier seitens der Konsumenten und der Absatzpartner weiterhin eine hohe Bereitschaft für marktgerechte und innovative neue Produktkonzepte. Die nationale und internationale Marktentwicklung wird weiterhin intensiv beobachtet, um mögliche Potenziale sowie Risiken für die Geschäftsbereiche frühzeitig zu identifizieren.

Parallel dazu wird das etablierte Angebot bei bestehenden Kunden weiter gestärkt. Mit der aktuellen Sortimentsbreite und -tiefe bei wichtigen Eckartikeln und in Wachstumssegmenten sowie gleichzeitig hoher Produktions- und Abfüllflexibilität ist HAUSER für viele Handelspartner ein leistungsstarker Partner.

Vor dem Hintergrund weiter zunehmender Konzentration und Kostendruck auf der Handelsseite ist das Angebot eines "one-stop-shop" / "Alles aus einer Hand" in Verbindung mit der jederzeitig hohen Servicebereitschaft ein überzeugendes Verkaufsargument.

Zusätzliche Potenziale werden auch weiterhin im Exportgeschäft erwartet. HAUSER bleibt daher in ausgewählten Ländern West- und Ostmitteleuropas im Aufbau von Neugeschäft bzw. Ausbau des bestehenden Geschäfts engagiert. Zur Risikominimierung wird in bestimmten Ländern bzw. bei bestimmten Kunden auch weiterhin nur gegen Vorkasse geliefert.

Die multiplen Krisen haben die Beschaffungsmärkte und Lieferketten auch im Geschäftsjahr 2023 unter erheblichen Druck gesetzt. Durch die kontinuierliche intensive Abstimmung mit den Schlüssellieferanten wurden größere Störungen der Lieferkette auch unter krisenhaften Bedingungen vermieden.

2. Leistungswirtschaftliche Chancen und Risiken

Die Hauser Weinimport GmbH bezieht ihre Rohwaren und Trockenmaterialien von externen Anbietern. Beim Bezug der Rohweine ist es auch im abgelaufenen Geschäftsjahr gelungen, durch den Abschluss von mittel- und langfristigen Kontrakten eine Stabilisierung der Beschaffungsaufwendungen zu erreichen. Die Durchsetzung langfristiger Kontrakte ist auf den Beschaffungsmärkten für Trockenmaterialien deutlich herausfordernder, da auf diesen Märkten sowohl häufiger Oligopole anzutreffen sind als auch die zunehmend volatilen Grundstoff- und Energiekosten die Verfügbarkeit und Preise erheblich beeinflussen.

Für das Geschäftsjahr 2024 wird eine weitere Stabilisierung der Beschaffungspreise auf nach wie vor hohem Niveau erwartet. Die Geschäftsführung hat diese Erwartungen auf Basis aktueller Informationen in ihren Abschlüssen mit Kunden und Lieferanten berücksichtigt.

Die konjunkturellen Entwicklungen der Gesamtwirtschaft und auf den Absatzmärkten werden stetig analysiert und können Umsatz sowie Ergebnis in beide Richtungen beeinflussen. Die Veränderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen werden in der Produktentwicklung frühzeitig erfasst und berücksichtigt.

3. Finanzwirtschaftliche Chancen und Risiken

Die Gesellschaft hat ihre Geschäftstätigkeit im Geschäftsjahr 2023 aus den liquiden Mitteln finanziert. Die Finanzierung der laufenden Geschäftstätigkeit ist über Eigenmittel sowie durch die vereinbarten Kreditlinien mit den Hausbanken ausreichend abgesichert. Der notwendige Finanzbedarf für zukünftige große Investitionen aus dem Effizienzprogramm wird mit den finanzierenden Institutionen abzustimmen sein.
Die Gesellschaft hat hinsichtlich der bestehenden Risiken die notwendigen Maßnahmen ergriffen und überwacht die Risikolage kontinuierlich. Aktuell schätzen wir die Chancen- und Risikosituation als ausgewogen ein und sehen für uns Erfolgspotenziale. Aus der Beurteilung der analysierbaren Risiken ergeben sich keine bestandsgefährdenden Risiken.

V. Prognose

Die Gesellschaft plant für das Geschäftsjahr 2024 bei Umsatzerlösen von knapp unter 80 Mio. EURO ein leicht positives Jahresergebnis.

Die langfristigen Ziele Kostenführerschaft, umsetzungsstarkes Management und Kapital-stärkung der Gesellschaft bleiben auch im Geschäftsjahr 2024 im Fokus der Geschäftsleitung.

 

Fischach, den 19.04.2024


Hauser Weinimport GmbH

gez. Marlene Mayer, Geschäftsführerin

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.466.122,89 5.110.103,79
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 98.599,60 106.557,60
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 98.599,60 106.557,60
II. Sachanlagen 5.367.523,29 5.003.546,19
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.768.091,00 3.995.533,00
2. technische Anlagen und Maschinen 400.264,50 198.605,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 481.373,00 339.491,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 717.794,79 469.916,69
B. Umlaufvermögen 21.411.835,38 20.471.993,38
I. Vorräte 12.094.000,00 9.791.000,00
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.731.000,00 6.226.000,00
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 981.000,00 1.615.000,00
3. fertige Erzeugnisse und Waren 5.382.000,00 1.950.000,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.728.579,45 10.035.551,07
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.637.232,85 9.877.384,68
2. sonstige Vermögensgegenstände 91.346,60 158.166,39
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 589.255,93 645.442,31
C. Rechnungsabgrenzungsposten 26.450,29 29.689,63
D. Aktive latente Steuern 154.090,57 298.154,69
Bilanzsumme, Summe Aktiva 27.058.499,13 25.909.941,49

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 16.965.717,16 14.162.455,47
I. Gezeichnetes Kapital 3.500.000,00 3.500.000,00
II. Kapitalrücklage 80.000,00 80.000,00
III. Gewinnrücklagen 5.300.000,00 5.300.000,00
1. andere Gewinnrücklagen 5.300.000,00 5.300.000,00
IV. Bilanzgewinn 8.085.717,16 5.282.455,47
B. Rückstellungen 2.799.789,91 1.995.888,12
1. Steuerrückstellungen 1.124.699,91 413.227,46
2. sonstige Rückstellungen 1.675.090,00 1.582.660,66
C. Verbindlichkeiten 7.292.992,06 9.751.597,90
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.818.540,01 7.847.939,01
2. Verbindlichkeiten ggü. stillen Gesellschaftern 118.045,34 115.000,33
3. sonstige Verbindlichkeiten 356.406,71 1.788.658,56
Bilanzsumme, Summe Passiva 27.058.499,13 25.909.941,49

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 86.897.062,12 83.566.020,44
2. Erhöhung (Vj. Verminderung) des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 2.798.000,00 -866.000,00
3. sonstige betriebliche Erträge 849.825,16 47.420,08
4. Materialaufwand 64.127.953,48 61.791.678,36
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 61.055.247,48 58.155.036,46
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.072.706,00 3.636.641,90
5. Personalaufwand 9.038.709,24 7.526.714,53
a) Löhne und Gehälter 7.625.460,40 6.358.010,27
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.413.248,84 1.168.704,26
6. Abschreibungen 459.725,20 448.671,70
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 459.725,20 448.671,70
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 12.408.631,79 11.529.139,15
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 384.577,40 132.538,40
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag 855.536,57 629.896,82
10. Ergebnis nach Steuern 3.269.753,60 688.801,56
11. sonstige Steuern 81.492,69 268.244,62
12. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 34.999,22 15.000,00
Jahresüberschuss 3.153.261,69 405.556,94

Ergebnisverwendung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Jahresüberschuss 3.153.261,69 405.556,94
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 4.932.455,47 4.876.898,53
3. Bilanzgewinn 8.085.717,16 5.282.455,47

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

1. Anwendung des HGB

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Hauser Weinimport GmbH mit Sitz in Fischach (Amtsgericht Augsburg, HRB-Nr. 16319) ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie den ergänzenden Regelungen durch das GmbH-Gesetz (GmbHG) aufgestellt worden.

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft i.S.v. § 267 Abs. 3 HGB. Der Anhang wurde erstellt nach den §§ 284 bis 288 HGB.

2.  Bilanzierungs- und Bewertungsmethode

Die Bilanzierung und Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 246 bis 256a HGB unter Berücksichtigung der Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften in den §§ 264 bis 277 HGB vorgenommen. Darüber hinaus wurden die einschlägigen Vor­schriften des GmbH-Gesetzes berücksichtigt. Die angewandten Bilanzierungs- und Bewer­tungsmethoden wurden unter Berücksichtigung des Grundsatzes der Stetigkeit beibehal­ten.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind entweder zu Anschaffungs- oder Her­stellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die angesetzte Nut­zungsdauer für die einzelnen Anlagengegenstände wird grundsätzlich in Anlehnung an die amtlichen AfA-Tabellen vorgenommen. Daneben werden aufgrund betriebsspezifischer Er­fahrungen individuelle Annahmen zur Schätzung der Nutzungsdauer bei technischen Anla­gen und Maschinen berücksichtigt. Die Abschreibungsmethode erfolgt bei den Anlagezu­gängen linear und wird im Jahr des Zugangs pro Rata temporis ermittelt. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden keine vorgenommen.

Die im Geschäftsjahr angeschafften Vermögensgegenstände des abnutzbaren Sachanlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften gemäß § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe als Betriebsausgaben angesetzt.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt durch Einzelbewertung zu Einstands- bzw. Anschaffungskosten.

Unfertige und fertige Erzeugnisse wurden mittels Einzelfeststellung zu Herstellungskosten bewertet. Bei den fertigen Erzeugnissen enthalten die angesetzten Herstellungskosten Material- bzw. Fertigungseinzelkosten, die Sonderkosten der Fertigung, ferner angemessene Anteile an den Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie die Kosten des Wertverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Das Wahlrecht zur Einbeziehung angemessener allgemeiner Verwaltungskosten wird nicht in Anspruch genommen. Zur verlustfreien Bewertung sind auf Einzelermittlungen beruhende Abwertungen vorgenommen worden.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalbetrag angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos sowie der Beitreibungskosten für die nicht gegen das Delkredererisiko gesicherten Forderungen eine pauschale Wertberichtigung berücksichtigt.

Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nominalbetrag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwenigen Erfüllungsbetrag.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Zur Fremdwährungsumrechnung ist festzustellen, dass die betreffenden Vermögensgegenstände und Schulden zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs umgerechnet werden. Die Folgebewertung der Vermögensgegenstände und Schulden in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt zum Abschlussstichtag unter Beachtung des Imparitätsprinzips.

Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der bilanziell erfassten Anlagengegenstände ist im Anlagenspiegel dargestellt. Dort werden auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres aufgeführt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Zum Bilanzstichtag ergeben sich aktive latente Steuern im Bereich der Rückstellungen und Fremdwährungsbewertung, die aus abweichenden Wertansätzen zwischen Handels- und Steuerbilanz resultieren. Im Vorjahr waren zudem aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge enthalten. Im Berichtsjahr wurden TEUR 7 passive latente Steuern mit den aktiven latenten Steuern verrechnet und der Aktivüberhang angesetzt. Der Bewertung der latenten Steuern liegt ein Steuersatz von 27,38% zugrunde. Für die Berechnung im Rahmen der latenten Steuern wurde für die Körperschaftsteuer inkl. Solidaritätszuschlag ein Steuersatz in Höhe von 15,83 % und für die Gewerbesteuer ein Steuersatz in Höhe von 11,55 % herangezogen. Es ergeben sich insgesamt aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 154 (Vj. TEUR 298).

Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgte gem. § 272 HGB unter Berücksichtigung des Gesellschaftsvertrages. Die Bilanz wurde unter teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

Der ausschüttungsgesperrte Betrag aufgrund der gebildeten aktiven latenten Steuern beträgt TEUR 154 (Vj. TEUR 298).

Die sonstigen Rückstellungen ergeben sich wie folgt:




2023
2022



TEUR
TEUR
Personalverpflichtungen

658
578
Beratungsverpflichtungen
71
44
Ausstehende Rechnungen
61
181
Sonstige Verpflichtungen
885
780



1.675
1.583



Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, ist unter Angabe von Art und Form der Sicherheiten sowie der Restlaufzeiten im Verbindlichkeitenspiegel dargestellt.

III. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie in den Vorjahren nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf:

1. nach Produktbereichen:
2023

2022

TEUR

TEUR
aromatisierte Weine (Sangria, Wermut, Cooler, Glühwein) sowie Fruchtweine und AWC, Perlweine und Spirituosen-Premix
47.439

45.973
Qualitätsweine                                                                                           
21.363

23.768
Tee- und sonstige alkoholfreie Getränke
(Fruchtdrinks) sowie Mineralwasser
19.045

15.043

87.847

84.784
Nebenerlöse
37

       46      
abzüglich: Erlösschmälerungen
-987

-1.264

86.897

           83.566
2. nach geografisch bestimmten Märkten:
2023

2022

TEUR

TEUR
Inland
80.189

75.793
EU- und Drittländer
  7.658

 8.991

87.847

84.784
Nebenerlöse
37

46
abzüglich: Erlösschmälerungen
-987

-1.264

86.897

83.566



Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 824 (Vj. TEUR 30). Bei den periodenfremden Erträgen handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 569 (Vj. TEUR 30), die vor allem Abnahmeverpflichtungen aus Jahreskontrakten der Weinbeschaffung, die nicht in Anspruch genommen wurden, in Höhe von TEUR 348 (Vj. TEUR 0) betreffen. Zudem sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 2  (Vj. TEUR 13) ausgewiesen.

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Aufwendungen aus der Verminderung aktiver latenter Steuern in Höhe von TEUR 144 (Vj. TEUR 217) enthalten.

IV. Sonstige Angaben

Der Gesamtbetrag von nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften betrifft die in den Vorjahren getroffene Vereinbarung mit einem Factoring-Unternehmen über die Abtretung eines Teils der Kundenforderungen. Zielsetzung dieser Vereinbarung ist die Übernahme der Delkrederehaftung durch das Factoring-Unternehmen sowie die zeitnahe Begleichung der Kaufpreisforderungen. Durch das Geschäft konnte die Liquidität verbessert werden und es stehen zum Bilanzstichtag noch nicht ausbezahlte liquide Mittel i. H. v. rd. TEUR 6.803 (Vj. TEUR 6.893) zur Verfügung.

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzt sich wie folgt zusammen:


2023

2022

TEUR

TEUR
Künftige Finanzmittelabflüsse aus Leasing- und Mietverpflichtungen für Maschinen, Fuhrpark und Lagerhallen
1.032

987
Zahlungsgarantien sowie Zoll- und Steuerbürgschaften (Sparkasse Schwaben-Bodensee)
391

115

1.423

1.102



Die Zahl der Beschäftigten betrug im Jahresdurchschnitt:


2023

2022

Pers.

Pers.
Angestellte
          42
 
42
Arbeiter
110

103
Aushilfen und Teilzeitkräfte
16

13

168

158



Das berechnete Gesamthonorar der Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr ist wie folgt:


2023

2022

TEUR

TEUR
Abschlussprüfungsleistungen
30

26
Sonstige Bestätigungsleistungen
4

4
Steuer- und Rechtsberatungsleistungen
8

   20

42

50



Geschäftsführerin der Gesellschaft ist:

· Frau Marlene Mayer, Dipl.-Kauffrau.

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführerin für das Geschäftsjahr 2023 wird nach § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

Die Verwendung des Jahresergebnisses ist gemäß Vorschlag der Geschäftsführung wie folgt:




EUR
Jahresüberschuss


3.153.261,69
Gewinnvortrag


4.932.455,47
Bilanzgewinn


8.085.717,16

 

Fischach, den 19.04.2024


Hauser Weinimport GmbH

gez. Marlene Mayer, Geschäftsführerin


Verbindlichkeitenspiegel



Restlaufzeit





bis zu 1 Jahr
mehr als ein Jahr
mehr als 5 Jahre
31.12.2023
31.12.2022
Art und Form der Sicherheit

EUR
EUR
EUR
EUR
EUR

1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
6.818.540,01
0,00
0,00
6.818.540,01
7.847.939,01
keine
Vorjahr
7.847.939,01
0,00
0,00



2. Verbindlichkeiten ggü. stillen Gesellschaftern
18.045,34
0,00
100.000,00
118.045,34
115.000,33
keine
Vorjahr
15.000,33
0,00
100.000,00



3. Sonstige Verbindlichkeiten
156.406,71
0,00
200.000,00
356.406,71
1.788.658,56
keine
Vorjahr
1.588.658,56
200.000,00
0,00



(davon gegenüber Gesellschaftern)
(0,00)
(0,00)
(200.000,00)
(200.000,00)
(200.000,00)

(Vorjahr)
(0,00)
(200.000,00)
(0,00)



(davon aus Steuern)
(144.962,72)
(0,00)
(0,00)
(144.962,72)
(1.565.907,81)

(Vorjahr)
(1.565.907,81)
(0,00)
(0,00)



(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit)
(0,00)
(0,00)
(0,00)
(0,00)
(4.718,09)

(Vorjahr)
(4.718,09)
(0,00)
(0,00)




6.992.992,06
0,00
300.000,00
7.292.992,06
9.751.597,90

Anlagespiegel


Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023


Anschaffungs- und Herstellungskosten

Stand am
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Stand am

01.01.2023



31.12.2023

EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen,

gewerbliche Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Wert sowie Lizenzen an

solchen Rechten und Werten
569.453,50
35.958,40
19.018,95
0,00
586.392,95

569.453,50
35.958,40
19.018,95
0,00
586.392,95
II. Sachanlagen





1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte
und Bauten einschließlich der Bauten auf
fremden Grundstücken
9.949.795,60
0,00
0,00
0,00
9.949.795,60
2. Technische Anlagen und Maschinen
18.321.379,24
125.329,20
44.977,01
160.000,00
18.561.731,43
3. Andere Anlagen, Betriebs- und

Geschäftsausstattung
3.053.618,81
248.155,60
77.752,31
0,00
3.224.022,10
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im
Bau
469.916,69
407.878,10
0,00
-160.000,00
717.794,79

31.794.710,34
781.362,90
122.729,32
0,00
32.453.343,92

32.364.163,84
817.321,30
141.748,27
0,00
33.039.736,87

Abschreibungen


Stand am
Zugänge
Abgänge
Stand am

01.01.2023


31.12.2023

EUR
EUR
EUR
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen,
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Wert sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
462.895,90
43.913,40
19.015,95
487.793,35

462.895,90
43.913,40
19.015,95
487.793,35
II. Sachanlagen




1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte
und Bauten einschließlich der Bauten auf
fremden Grundstücken
5.954.262,60
227.442,00
0,00
6.181.704,60
2. Technische Anlagen und Maschinen
18.122.773,74
83.666,20
44.973,01
18.161.466,93
3. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
2.714.127,81
104.703,60
76.182,31
2.742.649,10
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im
Bau
0,00
0,00
0,00
0,00

26.791.164,15
415.811,80
121.155,32
27.085.820,63

27.254.060,05
459.725,20
140.171,27
27.573.613,98

Buchwerte

Stand am
Stand am

31.12.2023
31.12.2022

EUR
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen,
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Wert sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
98.599,60
106.557,60

98.599,60
106.557,60
II. Sachanlagen


1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte
und Bauten einschließlich der Bauten auf
fremden Grundstücken
3.768.091,00
3.995.533,00
2. Technische Anlagen und Maschinen
400.264,50
198.605,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
481.373,00
339.491,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im
Bau
717.794,79
469.916,69

5.367.523,29
5.003.546,19

5.466.122,89
5.110.103,79

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 14.05.2024 festgestellt.

Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 i. H. v. insgesamt € 3.153.261,69 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS


An die Hauser Weinimport GmbH
Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hauser Weinimport GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hauser Weinimport GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und · vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs­legungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
·  führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Augsburg, den 19. April 2024


SONNTAG GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Wörlein, Wirtschaftsprüfer

gez. Layher, Wirtschaftsprüfer

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