ComTS West GmbHLiquidiert

Unionstraße 3, 59067 Hamm, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamm HRB 5890
Vorher
BeVerwal Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mit beschränkter HaftungCommerz Transaction Services West GmbHCommerz Transaction Service West GmbH
Eingetragen
28.11.1972
Branche
BeteiligungsgesellschaftenGeld- und WertdiensteManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
geändert: Erbringung von Dienstleistungen im Transaktions- und Servicegeschäft der Commerzbank und anderen Unternehmen sowie die Beratung- und Unterstützung derselben auf diesem Gebiet. Die Gesellschaft darf keine Bankgeschäfte im Sinne von § 1 Abs. 1 KWG und keine Geschäfte im Sinne des Investmentgesetzes (InvG) betreiben sowie keine erlaubnispflichtigen Finanzdienstleistungen im Sinne des § 1 Abs. 1 a KWG erbringen.

Historie

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Management

NameRolle
Matthias Halagiera
seit 24.5.2023
Geschäftsführer
Marcus Recksiek
seit 24.5.2023
Geschäftsführer
Olaf Keith
seit 12.4.2023
Prokura
Geschäftsführer
Björn Mehnert
seit 12.9.2017
Prokura
Marion Venhaus
seit 12.9.2017
Prokura
Kay-Uwe Wahner
seit 22.1.2016
Prokura
Jana Croissant
seit 7.10.2013
Geschäftsführer
Petra Bußmann
seit 21.10.2008
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Commerzbank Aktiengesellschaft
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Commerzbank Aktiengesellschaft
Germany
200.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Commerz Transaction Services West GmbH

Hamm

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013

Lagebericht

I. Branchen- und Marktumfeld

Die Commerz TransactionServices West GmbH arbeitet für und im Namen der Commerzbank AG und ist eine 100%-ige Konzerntochter. Alleingesellschafter ist die Commerz Services Holding GmbH, die sich wiederum zu 100% im Eigentum der Commerzbank AG befindet

Der Schwerpunkt der Aktivitäten der Commerz TransactionServices West GmbH, Hamm (ComTS West GmbH), lag im Kalenderjahr 2012 in der Erbringung von bankbezogenen Hilfsleistungen für die Commerzbank Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main (Commerzbank AG)

Diese decken folgende Service-Bereiche

Mail-Service und Posteingangsscanning

Dokumentenmanagement

Bearbeitung von kontobezogenen Serviceaufträgen

Zahlungsverkehr Inland und Ausland

insbesondere für Group Services Group Banking Operations (GS-BO) ab.

Neben Hamm unterhält die Gesellschaft zusätzliche Standorte in:

Düsseldorf

Dortmund

Aufgrund der engen Einbindung der Gesellschaft in die Strukturen der Commerzbank AG werden die wesentlichen Verwaltungs- und Organisationsfunktionen intern verrechnet. Die Umsatzerlöse werden ebenfalls zu 100 % konzernintern erwirtschaftet.

II. Wirtschaftsbericht

II.1. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Das Jahr 2013 war geprägt von der Optimierung der Prozesse in den Schnittstellen zwischen Commerzbank AG und der ComTS West. Die Aufgabenerfüllung lief in allen Bereichen stabil. Im Rahmen der Vorbereitung zur Einführung von SEPA hat die ComTS West unterstützend Erfassungstätigkeiten zu Payment Prozessen von der Commerzbank AG übernommen Das Leistungsspektrum blieb weitgehend unverändert gegenüber dem Vorjahr.

Es erfolgten unterjährig keine Preisanpassungen in der Internen Leistungsverrechnung. Schwankende Mengen wurde durch entsprechende verringerte bzw. erhöhte Stundenabrechnungen Rechnung getragen.

Im Dokumentenmanagement erfolgte in 2013 eine Verlagerung von Teilprozessen im Bereich Baufinanzierung aus GS-BO Kredit der Commerzbank AG in die ComTS West.

Im Bereich Mengenfertigung/Archiv wurde mit dem Aufbau eines Teams Clearing und Steuerung Archiv (CSA) begonnen. Dieses Team wird bundesweit tätig sein.

Variable Arbeitszeitmodelle haben auch in 2013 geholfen, auf Mengenschwankungen flexibel reagieren zu können.

Insgesamt betrachtet bleibt die Lage der Gesellschaft positiv. Ab 2014 wird eine erneute Erweiterung des Leistungsspektrums erwartet.

II.2 Personelle Entwicklung

Im Kalenderjahr 2013 hat die Gesellschaft keine Auszubildende als Kaufmann/Kauffrau für Bürokommunikation eingestellt. Drei Auszubildende waren im zweiten und drei Auszubildende im dritten Ausbildungsjahr. In 2013 wurden zwei Auszubildende übernommen. In 2014 werden voraussichtlich zwei Auszubildende ein Übernahmeangebot erhalten.

Ausgehend von 289 Vollzeitkapazitäten (vertraglich gebundene Kapazität (VZK)) zum Jahresende 2012 reduziert sich die Zahl der Beschäftigten leicht (ohne Auszubildende) zum Jahresende 2013 auf 284 Vollzeitkapazitäten (VZK).

Zum 01.09.2013 ist Frau Jana Grebing in die Geschäftsführung der ComTS West als zusätzliche Geschäftsführerin eingetreten. Ende Dezember 2013 hat Herr Dr. Lars Najda die Geschäftsführung der ComTS West planmäßig verlassen und eine neue Aufgabe als Geschäftsführer der Gesellschafterin der Commerz Services Holding GmbH übernommen.

III.3 Vermögens- und Ertragslage

Die Vermögenslage der ComTS West GmbH zum 31.12.2013 zeigt geordnete Verhältnisse und ist durch das Umlaufvermögen geprägt. Die Aktiva der ComTS West GmbH bestehen im Wesentlichen aus Guthaben bei der Commerzbank AG (3.159 T€) sowie aus leistungsbezogenen und sonstigen Forderungen gegenüber der Commerzbank AG (1.176 T€).

Die Liquiditätsversorgung konnte durch die bestehenden Bankguthaben der Gesellschaft sichergestellt werden, eine Aufnahme von Fremdkapital war nicht notwendig. Die Liquiditätslage der ComTS West GmbH ist durch den bestehenden Gewinnabführungsvertrag sichergestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung zum 31.12.2013 der ComTS West zeigt geordnete Verhältnisse. Die ComTS West erwirtschaftete ein Ergebnis von TEUR 1.168 (Vorjahr: TEUR 2.734). Aufgrund des mit der CSH bestehenden Gewinnabführungsvertrages wird das Ergebnis i.H.v. TEUR 1.135 nach Einstellung des ausschüttungsgesperrten Betrags in die Gewinnrücklagen an die Gesellschafterin abgeführt.

Die Umsätze der ComTS West liegen mit TEUR 13.663 unter den geplanten Erwartungen. Die Umsätze liegen rund 13% unter dem Vorjahresniveau. Der Personalaufwand liegt infolge geringerer VZK, verzögerter Nachbesetzung auslaufender Verträge und Neueinstellung in niedrigeren Lohnstufen mit TEUR 8.606 unter den geplanten Erwartungen. Die Sachaufwendungen belaufen sich u.a. durch geringere Raumkosten auf TEUR 3.925 und liegen damit unter den geplanten Erwartungen. Die Aufwendungen liegen mit 3% leicht unter dem Vorjahreswert von 2012.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegt mit TEUR 1.168 und 57% unter dem Vorjahreswert, bleibt aber erwartungskomform.

IV. Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zum Abschlussstichtag 2013 gehabt hätten, sind nach dem Schluss des Berichtszeitraums nicht eingetreten.

V. Risikosteuerung

Die Führung des Geschäftes und der eigenen Konten ist den Kontrollmechanismen der Commerzbank AG unterworfen und wird regelmäßig überprüft. Ferner überprüft die zentrale Revision der Commerzbank AG auch im Rahmen einheitlicher Qualitätsstandards die Geschäftstätigkeit der ComTS West GmbH. Damit gelten die internen Regeln der Commerzbank AG welche entsprechend eingehalten werden Im IT-Bereich wird die Infrastruktur der Commerzbank AG genutzt. Im Rahmen eines im Gründungsjahr 2007 verabschiedeten und laufend aktualisierten Notfallkonzeptes ist Vorsorge für die Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes bei Eintritt kritischer Ereignisse getroffen worden.

Die Einführung einer Remote-Korrektur im beleghaften Zahlungsverkehr hat sich bewährt. Es wurde dadurch eine wichtige Grundlage geschaffen, um in der Belegbearbeitung die Produktionsstrukturen ausfallsicherer zu gestalten und besser auf tägliche Mengenschwankungen reagieren zu können.

VI. Risiken

Seitens des Auftragsgebers Commerzbank AG werden Aufgabenreduzierungen in der ComTS West geprüft, um diese ggf. in eine ausländische Tochtereinheit zu verlagern. Risiken sind daraus nicht für die Gesellschaft zu erwarten, da das geplante Wachstum größer sein wird als die Aufgabenverlagerungen in das Ausland. Konsequenzen für die zukünftigen Kapazitätsbedarfe, Kosten und Erträge sind derzeit noch nicht quantifizierbar.

VII. Chancenbericht

In 2014 steht weiter die Optimierung der bestehenden Prozesse im Vordergrund des Handelns. Darüber hinaus ist die Übernahme weiterer Aufgaben im Commerzbank Konzern in Planung Die Verlagerung weiterer Aufgaben aus dem Commerzbank Konzern im Rahmen der Umsetzung "Strategie 2016" bietet der ComTS West die Chance auf eine Erweiterung der bestehenden Produktpalette und Diversifizierung der aus Mengenschwankungen entstehenden Risiken. Die Verfolgung der Wachstumsstrategie, wird getragen durch operative Exzellenz und industrielle Fertigung im Rahmen einer globalen Aufstellung, die zur Kundenzufriedenheit beiträgt.

Für das Jahr 2014 sind umfangreiche Maßnahmen zur Weiterentwicklung der operativen Exzellenz in den Prozessen und Teams vorgesehen. Die Kosten für diese Maßnahmen werden durch den Konzernbereich Group Services Delivery Center getragen. Durch Umsetzung der Qualitäts- und Schulungsmaßnahmen wird eine Steigerung der Qualität der Services und Prozesse erwartet und damit eine höhere Kundenzufriedenheit sowie Mitarbeitermotivation zu erreichen.

Für das Jahr 2014 gehen wir von einer Fortsetzung unserer konzern-internen Akquisitionsmaßnahmen zur Gewinnung von Neugeschäft aus. Auch in 2014 plant die Gesellschaft weiterhin, primär Leistungen für Kunden im Commerzbank-Konzern zu erbringen.

Grundsätzlich ist die Geschäftsentwicklung vom Transaktionsvolumen der Commerzbank AG abhängig. Zudem sind durch den Gewinnabführungsvertrag mit der Alleingesellschafterin Commerz Services Holding GmbH die allgemeinen unternehmerischen Risiken insbesondere in Bezug auf Kapital- und Liquiditätsausstattung deutlich verringert.

VIII. Prognosebericht

Für 2014 wird mit einem Ertrag von ca. TEUR 14.000 (5% Anstieg zum Vorjahr) weitgehend auf dem Niveau von 2013 gerechnet. Ebenso wird eine Erhöhung im Personalaufwand (ca. TEUR 9.000) und im Sachaufwand (ca. TEUR 4.600) u.a. durch SEPA Einführung und Ausbau CSA um 9% gegenüber 2013 erwartet. Für 2014 wird mit einem operativen Ergebnis i.H.v. ca. TEUR 680 geplant. Dieses liegt damit unter dem Vorjahresniveau (TEUR 1.168).

 

Hamm, den 16. Mai 2013

Helmut Nebe

Jana Grebing

Bilanz

Aktiva

  31.12.2013
31.12.2012
A. Anlagevermögen    
I. Sachanlagen    
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 31.170,00 43.122,00
II. Finanzanlagen    
Wertpapiere des Anlagevermögens 764,95 764,95
  31.934,95 43.886,95
B. Umlaufvermögen    
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.176.210,89 1.182.001,67
(davon gegen Gesellschafter € 0,00; Vorjahr T€ 6)    
(davon aus Lieferungen und Leistungen € 1.173.000,00; Vorjahr T€ 1.173)    
  1.176.210,89 1.182.001,67
II. Guthaben bei Kreditinstituten 3.158.068,40 5.095.221,38
(davon bei verbundenen Unternehmen € 3.158.068,40 Vorjahr T€ 5.095    
  4.334.279,29 6.277.223,05
C. Rechnungsabgrenzungsposten 11.405,28 0,00
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 65.627,00 0,00
  4.443.246,52 6.321.110,00

Passiva

   
  31.12.2013
31.12.2012
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Kapitalrücklage 1.050.000,00 1.050.000,00
III. Gewinnrücklagen    
andere Gewinnrücklagen 178.288,00 146.678,00
IV. Gewinnvortrag 5.550,93 5.550,93
  1.433.838,93 1.402.228,93
B. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.296.930,00 1.381.777,00
2. Sonstige Rückstellungen 476.140,52 769.979,41
  1.773.070,52 2.151.756,41
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.135.949,76 2.677.586,73
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 1.135.949,76; Vorjahr T€ 2.678)    
(davon gegenüber Gesellschaftern € 1.135.949,76; Vorjahr T€ 2.678)    
2. Sonstige Verbindlichkeiten 100.387,31 89.537,93
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 100.387,31; Vorjahr T€ 90)    
(davon aus Steuern € 98.935,61; Vorjahr T€ 87)    
  1.236.337,07 2.767.124,66
  4.443.246,52 6.321.110,00

Gewinn- und Verlustrechnung

  2013
2012
1. Umsatzerlöse 13.663.461,81 15.628.571,81
2. Sonstige betriebliche Erträge 188.686,58 100.575,43
3. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -7.088.623,46 -7.056.479,63
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.517.778,69 -1.606.261,39
(davon für Altersversorgung € 3.142,93; Vorjahr T€ 170)    
4. Abschreibungen auf Sachanlagen -6.836,65 -7.436,81
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.925.394,13 -4.231.038,69
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Anleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 6.232,80
(davon aus verbundenen Unternehmen € 0,00; Vorjahr T€ 6)    
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 943,71 2.790,39
(davon aus verbundenen Unternehmen € 943,71; Vorjahr T€ 3)    
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -158.010,00 -105.850,16
(davon Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Altersversorgungsverpflichtungen abzüglich der Erträge aus dem Deckungsvermögen € 127.696,00; Vorjahr T€ 103)
(davon Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von sonstigen Rückstellungen € 30.314,00; Vorjahr T€ 7)    
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.156.449,17 2.731.103,75
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 2.876,98
11. sonstige Steuern 11.110,59 0,00
12. Auf Grund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne -1.135.949,76 -2.677.586,73
13. Jahresüberschuss 31.610,00 56.394,00
14. Einstellungen in andere Gewinnrücklagen -31.610,00 -56.394,00
15. Bilanzgewinn 0,00 0,00

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Die Commerz Transaction Services West GmbH, Hamm, (ComTS West) ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Alleinige Gesellschafterin ist die Commerz Services Holding GmbH, Frankfurt am Main, (CSH).

Der vorliegende Jahresabschluss wurde unter Anwendung der gesetzlichen Vorschriften (HGB) und des Gesetzes betreffend Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Von den Erleichterungen der §§ 276 und 288 Abs. 2 HGB wird teilweise Gebrauch gemacht.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

2. Angaben zur Bilanzierung

2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen.

Für die Geschäftsjahre 2008 und 2009 sind die geringwertigen Wirtschaftsgüter ab EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 als Sammelposten erfasst und werden auf fünf Jahre abgeschrieben. Für Wirtschaftsgüter, die seit dem Geschäftsjahr 2011 angeschafft wurden und den Wert von EUR 410,00 nicht übersteigen, wurde von dem Wahlrecht der Sofortabschreibung Gebrauch gemacht.

Die Forderungen sowie sonstigen Vermögensgegenstände und Bankguthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nominalwert angesetzt.

Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Vorauszahlungen für bestimmte zukünftige Zeiträume ausgewiesen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt und vollständig eingezahlt.

Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden im Berichtsjahr 2013 entsprechend dem IDW RS HFA 30 i.V.m. 3 unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesen.

Die Pensionsrückstellungen sowie die sonstigen Rückstellungen für Altersteilzeit und Vorruhestand wurden mit dem auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen ermittelten Erfüllungsbetrag angesetzt. Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB sind Vermögensgegenstände, die den Zugriff aller übrigen entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, mit diesen Schulden zu verrechnen. Entsprechend ist mit den zugehörigen Aufwendungen und Erträgen aus der Abzinsung und aus dem zu verrechnenden Vermögen zu verfahren. Übersteigt der beizulegende Zeitwert der Vermögensgegenstände den Betrag der Schulden wird der übersteigende Betrag unter einem gesonderten Posten aktiviert.

Die Erfolgswirkungen aus einer Änderung des Diskontierungszinssatzes bei Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen für Altersteilzeit sowie Vorruhestand und für laufende Erträge sowie Erfolgswirkungen aus Zeitwertänderungen des Deckungsvermögens, soweit diese nicht bereits gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 Halbsatz 2 HGB verrechnet worden sind, werden im Finanzergebnis ausgewiesen.

Die weiteren sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt worden. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sonstige Rückstellungen, ausgenommen solche für Altersteilzeit und Vorruhestand, mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind nicht vorhanden.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

3.1 Bruttoanlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

3.2 Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Zur Ermittlung der Altersversorgungsverpflichtungen und vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen wurde die Projected Unit Credit Method angewendet. Als Rechnungszins wird der fristenkongruente, durchschnittliche Marktzins der letzten sieben Jahre verwendet, der von der Deutschen Bundesbank monatlich veröffentlicht wird. Als pauschale Restlaufzeit der Verpflichtungen werden 15 Jahre angenommen.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Rechnungszinssatz 4,89 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen (inkl. Karrieretrend) 2,50 %

Die in den "Richttafeln 2005 G von K. Heubeck" enthaltenen Invalidisierungswahrscheinlichkeiten wurden mit 75 % in Ansatz gebracht.

Des Weiteren wurden Rentensteigerungen von 1,80 % sowie die erwartete Mitarbeiterentwicklung (Fluktuation) berücksichtigt (Stand 2004).

Für die Saldierung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen und vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Pensionen TEUR
Erfüllungsbetrag der Schulden 2.186
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte 758
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 889

Die Wertansätze der Pensionsrückstellung überschreiten zum Bilanzstichtag den steuerlichen Teilwert um TEUR 211.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Altersteilzeit TEUR
Erfüllungsbetrag der Schulden 376
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte 395
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 442

Aus der Verrechnung der Altersteilzeitverpflichtung mit dem zugehörigen Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB ergibt sich ein Aktivüberhang von TEUR 66, der als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ausgewiesen wird.

Die Wertansätze der sonstigen Rückstellungen für Altersteilzeit überschreiten zum Bilanzstichtag den steuerlichen Teilwert um TEUR 71.

Die Erträge aus dem Deckungsvermögen (TEUR 32) wurden mit den Zinszuführungen (TEUR 186) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert. Der sich hieraus ergebende Saldo von TEUR 154 ist im Finanzergebnis unter dem Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten.

Bei den verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden die von der Allianz Global Investors übermittelten Werte zum 31.12.2013 angesetzt.

Im Posten sonstige Rückstellungen sind im Wesentlichen die Rückstellungen für Dienstjubiläen (TEUR 62), Rückstellungen für interne Leistungsverrechnungen mit der COMMERZBANK Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main, (Commerzbank AG) (TEUR 116) und sonstige Personalrückstellungen (TEUR 231) enthalten.

3.3 Angaben und Erläuterungen zu Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen nicht.

Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, bestehen nicht.

3.4 Ausschüttungssperre

Im Geschäftsjahr ergibt sich ein ausschüttungsgesperrter Betrag von TEUR 178 gemäß § 268 Abs. 8 HGB. Dieser Betrag resultiert aus der Differenz zwischen dem zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Deckungsvermögen, das zur Erfüllung der Pensionsverpflichtungen (TEUR 889) sowie der Alterteilzeitverpflichtungen (TEUR 442) dient, und den zugrunde liegenden Anschaffungskosten (Pensionen: TEUR 758, Altersteilzeit: TEUR 395). Die Veränderung des ausschüttungsgesperrten Betrags beläuft sich für 2014 auf TEUR 32 (Vorjahr TEUR 56). . Aufgrund des mit der CSH bestehenden Gewinnabführungsvertrags wird der ausschüttungs- bzw. abführungsgesperrte Betrag in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt.

3.5 P eriodenfremde Aufwendungen

Diese resultieren im Wesentlichen aus einer Beitragsrechnung der Deutschen Rentenversicherung in Höhe von (TEUR 13) aus dem Vorjahr.

4. Sonstige Pflichtangaben

4.1 Namen der Geschäftsführer

Die Geschäfte des Unternehmens werden durch folgende Personen geführt:

Jana Grebing Bankangestellte, Münster (ab 01. September 2013)
Helmut Nebe Bankangestellter, Buchholz i.d.N.
Dr. Lars Najda Bankangestellter, Münster (bis 31. Dezember 2013)

Der Geschäftsführer Helmut Nebe erhält keine Bezüge.

4.2 Namen der Mitglieder des Beirats

Die folgenden Personen gehören dem Beirat an:

Thomas Runge (Vors.) Bankangestellter, Florstadt (ab 27.11.2013; stellv. Vors. bis 27.11.2013)
Christian Rhino (stellv. Vors.) Bankangestellter, Freiburg im Breisgau (ab 27.11.2013; Vors. bis 27.11.2013)
Axel Stepf Bankangestellter, Kelkheim ( bis 30.09.2013)
Stefan Gross Bankangestellter, Bensheim (ab 01.10.2013)
Stefan Remaklus Bankangestellter, Schönborn (ab 01.10.2013)
Dr. Lars Najda Bankangestellter, Münster (ab. 01.01.2014)

Die Mitglieder des Beirats erhalten keine Bezüge.

4.3 Konzernzugehörigkeit

Aufgrund der Beteiligungsverhältnisse gehört die ComTS West zum Konzern der Commerzbank AG, die zum 31. Dezember 2013 einen Konzernabschluss nach den International Financial Reporting Standards erstellt, in den unsere Gesellschaft einbezogen ist. Der nach international anerkannten Rechnungslegungsgrundsätzen gemäß § 315 a HGB aufgestellte Konzernabschluss der Commerzbank AG wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

4.4 Durchschnittliche Zahl der während des Gesc häftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 3
Angestellte 328
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 55
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 276
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 331

4.5 Honorar des Abschlussprüfers

Die "Abschluss- und Prüfungskosten" enthalten das als Aufwand erfasste Honorar des Wirtschaftsprüfers für die Jahresabschlussprüfung in Höhe von TEUR 23.

4.6 Unterschrift der Geschäftsführung

 

Hamm, den 16. Mai 2014

Jana Grebing

Helmut Nebe

Entwicklung des Anlagevermögens

  Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand
01.01.2013
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Stand
31.12.2013
EUR
Sachanlagen          
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 109.860,54 0,00 0,00 -6.377,58 103.482,96
2. Geringwertige Wirtschaftsgüter 6.382,17 0,00 0,00 0,00 6.382,17
3. Geringwertige Wirtschaftsgüter          
Sammelposten 8.872,51 0,00 0,00 0,00 8.872,51
  125.115,22 0,00 0,00 -6.377,58 118.737,64
  Abschreibungen
Stand
01.01.2013
EUR
Abschreibung lfd. Jahr
EUR
Abgänge
EUR
Zuschreibung
EUR
Stand
31.12.2013
EUR
Sachanlagen          
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 68.631,54 5.183,65 -1.262,23 0,00 72.552,96
2. Geringwertige Wirtschaftsgüter 6.382,17 0,00 0,00 0,00 6.382,17
3. Geringwertige Wirtschaftsgüter          
Sammelposten 6.979,51 1.653,00 0,00 0,00 8.632,51
  81.993,22 6.836,65 -1.262,23 0,00 87.567,64
  Buchwert
31.12.2013
EUR
31.12.2012
EUR
Sachanlagen    
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 30.930,00 41.229,00
2. Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 0,00
3. Geringwertige Wirtschaftsgüter    
Sammelposten 240,00 1.893,00
  31.170,00 43.122,00

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Commerz Transaction Services West GmbH, Hamm, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Frankfurt am Main, den 19. Mai 2014

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Clemens Koch, Wirtschaftsprüfer

ppa. Caroline Gass, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss wurde am 17. Juni 2014 festgestellt.

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