Bock Blue MPP GmbH & Co. KG
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Stupecky seit 8.4.2024 | Prokura |
Steffen Schmid seit 8.4.2024 | Prokura |
Lena Mareike Steffen seit 8.4.2024 | Prokura |
Thorsten Oliver Schäfer seit 8.4.2024 | Prokura |
Ralf Havermann seit 14.9.2023 | Geschäftsführer |
Thies Hochfeld seit 11.3.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bock GmbHFrickenhausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis A. Prüfungsauftrag I. Prüfungsauftrag II. Bestätigung der Unabhängigkeit B. Grundsätzliche Feststellungen I. Stellungnahme zur Lagebeurteilung der gesetzlichen Vertreter II. Sonstige Gesetzesverstöße III. Wesentliche Geschäftsvorfälle und bilanzpolitische Maßnahmen 1. Wesentliche Geschäftsvorfälle 2. Bilanzpolitische Maßnahmen IV. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks C. Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung I. Gegenstand der Prüfung II. Art und Umfang der Prüfung D. Feststellungen zur Rechnungslegung I. Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung 1. Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen 2. Jahresabschluss 3. Lagebericht II. Gesamtaussage des Jahresabschlusses E. Schlussbemerkung Anlagen (siehe gesondertes Verzeichnis) Aus rechentechnischen Gründen können in den Tabellen Rundungsdifferenzen in Höhe von + einer Einheit (€, % usw.) auftreten. Abkürzungsverzeichnis
A. Prüfungsauftrag I. Prüfungsauftrag 1. Aufgrund unserer Wahl zum Abschlussprüfer durch Gesellschafterbeschluss vom 24. August 2023 erteilte uns die Geschäftsführung der Bock GmbH, Frickenhausen, (im Folgenden kurz "Bock" oder "Gesellschaft" genannt)den Auftrag, den Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht für dieses Geschäftsjahr gemäß §§ 316 ff. HGB zu prüfen. 2. Für die Durchführung des Auftrags und unsere Verantwortlichkeit sind, auch im Verhältnis zu Dritten, die diesem Bericht beigefügten Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften vom 1. Januar 2017 vereinbart. 3. Über Art und Umfang sowie über das Ergebnis unserer Prüfung erstatten wir diesen Bericht nach den Grundsätzen des IDW PS 450 n.F. (10.2021), dem der von uns geprüfte Jahresabschluss sowie der geprüfte Lagebericht als Anlagen beigefügt sind. Dieser Bericht ist an das geprüfte Unternehmen gerichtet. II. Bestätigung der Unabhängigkeit 4. Wir bestätigen gemäß § 321 Abs. 4a HGB, dass wir bei unserer Abschlussprüfung die anwendbaren Vorschriften zur Unabhängigkeit beachtet haben. B. Grundsätzliche Feststellungen I. Stellungnahme zur Lagebeurteilung der gesetzlichen Vertreter 5. Nachfolgend stellen wir zusammengefasst die Beurteilung der Lage der Bock durch die gesetzlichen Vertreter (siehe Anlage I) dar: Der Lagebericht enthält folgende Kernaussagen zum Geschäftsverlauf und zur Lage der Gesellschaft:
Der Lagebericht enthält im Chancen- und Risikobericht sowie im Prognosebericht folgende Kernaussagen:
6. Die Beurteilung der Lage der Gesellschaft, insbesondere die Beurteilung des Fortbestandes und der wesentlichen Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung des Unternehmens, ist plausibel und folgerichtig abgeleitet. Nach dem Ergebnis unserer Prüfung und den dabei gewonnenen Erkenntnissen ist die Lagebeurteilung der gesetzlichen Vertreter dem Umfang nach angemessen und inhaltlich zutreffend. II. Sonstige Gesetzesverstöße 7. Die Offenlegung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2022 und des Lageberichts für dieses Geschäftsjahr erfolgte am 26. April 2024 und damit nach Ablauf der Frist von zwölf Monaten gemäß § 325 Abs. 1 HGB. III. Wesentliche Geschäftsvorfälle und bilanzpolitische Maßnahmen 1. Wesentliche Geschäftsvorfälle Verkauf selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände 8. Mit Vertrag vom 1. Mai 2023 wurden alle selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände der Bock an die Danfoss A/S zu einem Kaufpreis von € 26,1 Mio verkauft. Der Restbuchwert der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände belief sich zu diesem Zeitpunkt auf € 1,9 Mio. Der Nettoertrag aus dem Verkauf in Höhe von € 24,2 Mio wird in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Des Weiteren werden mit Vertrag vom 1. Mai 2023 alle anfallenden Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen der Gesellschaft an die Danfoss A/S weiterbelastet. Somit entfällt eine Aktivierung der Entwicklungsaufwendungen ab dem 1. Mai 2023. Im Geschäftsjahr 2023 entstanden daraus Erträge in Höhe von € 1,4 Mio, die in den Umsatzerlösen ausgewiesen werden. "Manufacturing License Agreement" 9. Mit Vertrag vom 1. Mai 2023 wurde mit der Danfoss A/S ein "Manufacturing License Agreement" geschlossen. Dabei gewährt Danfoss A/S der Bock das Recht, die auf dem geistigen Eigentum der Danfoss A/S basierenden Produkte zu produzieren und zu verkaufen. Dieses Recht umfasst sowohl die Produktion als auch den direkten Verkauf an bestimmte Kunden, d.h. entweder innerhalb des Danfoss-Konzerns oder an vordefinierte externe Kunden. Beide Parteien werden nach dem international anerkannten Fremdvergleichsgrundsatz (arm's length) vergütet, der die ausgeübten Funktionen, die eingesetzten Mittel und die von den Parteien übernommenen Risiken widerspiegelt. Im Geschäftsjahr 2023 entstanden daraus Erträge in Höhe von € 3,4 Mio, die in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen werden. 2. Bilanzpolitische Maßnahmen 10. Zur Beschaffung liquider Mittel zur Finanzierung der operativen Geschäftstätigkeit werden laufend Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verkauft. Risiken resultieren hieraus keine, da das Forderungsausfallrisiko mit dem Forderungsverkauf auf das Factoring Unternehmen übergeht. Zum Stichtag war ein Forderungsbestand im Nominalwert von € 4,6 Mio verkauft. Der Vertrag mit dem Factoring Unternehmen wurde mit Wirkung zum 31. Dezember 2023 gekündigt, da das Factoring aufgrund des Beitritts zum Cash-Pooling der Danfoss Gruppe eingestellt wird. IV. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks 11. Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir mit Datum vom 16. August 2024 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Bock GmbH, Frickenhausen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Bock GmbH, Frickenhausen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bock GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." C. Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung I. Gegenstand der Prüfung 12. Gegenstand unserer Prüfung waren der nach den für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften (§§ 242 bis 256a HGB), den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften sowie bestimmte Personenhandelsgesellschaften (§§ 264 bis 288 HGB) sowie den weiteren rechtsformspezifischen Vorschriften (§ 42 GmbHG) aufgestellte Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023, bestehend aus der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sowie dem Anhang und der Lagebericht für dieses Geschäftsjahr. Die Verantwortung für die Ordnungsmäßigkeit von Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht tragen die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe war es, diese Unterlagen einer Prüfung dahin gehend zu unterziehen, ob die gesetzlichen Vorschriften zur Rechnungslegung beachtet worden sind. Den Lagebericht haben wir daraufhin geprüft, ob er mit dem Jahresabschluss und den bei unserer Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht und insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt. Dabei haben wir auch geprüft, ob die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dargestellt sind. Die Prüfung des Lageberichts hat sich auch darauf erstreckt, ob die gesetzlichen Vorschriften zur Aufstellung des Lageberichts beachtet worden sind. 13. Die Beurteilung der Angemessenheit des Versicherungsschutzes der Gesellschaft, insbesondere ob alle Wagnisse bedacht und ausreichend versichert sind, war gleichfalls nicht Gegenstand des uns erteilten Auftrags zur Jahresabschlussprüfung. II. Art und Umfang der Prüfung 14. Ausgangspunkt unserer Prüfung war der von Ebner Stolz GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft geprüfte und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022. 15. Bei Durchführung der Prüfung haben wir die Vorschriften der §§ 316 ff. HGB und die in den Prüfungsstandards des IDW niedergelegten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung beachtet. Die Abschlussprüfung erstreckt sich nach § 317 Abs. 4a HGB nicht darauf, ob der Fortbestand des geprüften Unternehmens oder die Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftsführung zugesichert werden kann. 16. Hinsichtlich der wesentlichen Elemente unseres risikoorientierten Prüfungsansatzes verweisen wir auf den Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" in unserem Bestätigungsvermerk (vgl. Abschnitt B "Wiedergabe des Bestätigungsvermerks"). 17. Ergänzend geben wir folgende Erläuterungen zu unserem Prüfungsvorgehen: Ausgehend von der Identifikation und Beurteilung der inhärenten Risiken für den Jahresabschluss und Lagebericht haben wir uns zunächst ein Verständnis vom rechnungslegungsrelevanten internen Kontrollsystem der Bock verschafft. Auf dieser Basis haben wir die Risiken festgestellt, die zu wesentlichen Falschdarstellungen in der Rechnungslegung führen können und dies bei der Bestimmung unseres weiteren Prüfungsvorgehens berücksichtigt. Im Prüfungsprogramm wurden die Schwerpunkte sowie der zeitliche Ablauf unserer Prüfung und die Zusammensetzung des Prüfungsteams inklusive des Einsatzes von Spezialisten festgelegt. 18. Nachfolgend geben wir einen Überblick zu den von uns bei der Jahresabschlussprüfung gesetzten Prüfungsschwerpunkten:
19. Ausgehend von unserem Verständnis des rechnungslegungsrelevanten Kontrollsystems haben wir in den Bereichen, in denen die Unternehmensleitung angemessene interne Kontrollen zur Begrenzung der Risiken wesentlicher falscher Darstellungen eingerichtet hat, Funktionsprüfungen durchgeführt, um uns von der kontinuierlichen Wirksamkeit dieser Maßnahmen zu überzeugen. Soweit wir aufgrund der Wirksamkeit der bei der Gesellschaft eingerichteten internen Kontrollen von der Richtigkeit des zu überprüfenden Zahlenmaterials und der zusätzlichen Angaben im Jahresabschluss und Lagebericht ausgehen konnten, haben wir anschließend aussagebezogene Prüfungshandlungen, d.h. analytische Prüfungshandlungen, Einzelfallprüfungen oder eine Kombination von beidem vorgenommen. Einzelfallprüfungen wurden bei wirksamen Kontrollen auf ein nach prüferischem Ermessen notwendiges Maß reduziert. Der überwiegende Teil der Abschlussposten wurde mit einer Kombination aus Funktionsprüfungen und aussagebezogenen Prüfungshandlungen geprüft. Sofern wir keine Funktionsprüfungen vorgesehen haben oder nicht von wirksamen Kontrollen ausgehen konnten, haben wir im Wesentlichen aussagebezogene Prüfungshandlungen durchgeführt. 20. Im Rahmen der Einzelfallprüfungen von Abschlussposten der Gesellschaft haben wir folgende Unterlagen eingesehen:
21. Weiterhin haben wir folgende Prüfungshandlungen durchgeführt:
22. Die Eröffnungsbilanzwerte haben wir daraufhin geprüft, ob sie ordnungsgemäß aus dem Vorjahresabschluss übernommen wurden. Wir haben zusätzliche Prüfungshandlungen durchgeführt, um eine hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, dass die nicht von uns geprüften Eröffnungsbilanzwerte keine wesentlichen Fehler enthalten. 23. Von den gesetzlichen Vertretern und den von ihnen beauftragten Mitarbeitern sind uns alle verlangten Aufklärungen und Nachweise erbracht worden. Die gesetzlichen Vertreter haben uns die berufsübliche schriftliche Vollständigkeitserklärung zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erteilt. D. Feststellungen zur Rechnungslegung I. Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung 1. Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen 24. Die Buchführung und das Belegwesen sind nach unseren Feststellungen in allen wesentlichen Belangen ordnungsgemäß und entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Die aus den weiteren geprüften Unterlagen zu entnehmenden Informationen führen zu einer ordnungsgemäßen Abbildung in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht. 2. Jahresabschluss 25. Im Jahresabschluss der Bock bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung sowie dem Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 wurden die gesetzlichen Vorschriften einschließlich der rechtsformspezifischen Vorschriften sowie die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung in allen wesentlichen Belangen beachtet. Ergänzende Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages waren nicht zu beachten. 26. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden ordnungsgemäß aus der Buchführung und den weiteren geprüften Unterlagen abgeleitet. Dabei wurden die handelsrechtlichen Ansatz-, Ausweis- und Bewertungsvorschriften in allen wesentlichen Belangen eingehalten. 27. Der Anhang entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Die Angaben im Anhang sind in allen wesentlichen Belangen vollständig und zutreffend. 28. Die Bock hat in Ausübung des Ansatzwahlrechts bei einem bestehenden Aktivüberhang keine latenten Steuern aktiviert. Eine Erläuterung im Anhang gemäß § 285 Nr. 29 HGB auf welchen Differenzen oder steuerlichen Verlustvorträgen die latenten Steuern beruhen ist entgegen der Empfehlung nach DRS 18.64 nicht erfolgt. Dies wurde nicht beanstandet, da diese Vorgehensweise der Auffassung des Hauptfachausschusses des IDW entspricht. 29. Gemäß § 285 Nr. 30a HGB ist im Anhang der tatsächliche Steueraufwand oder Steuerertrag, der sich aus Mindeststeuergesetzen für das Geschäftsjahr ergibt oder, wenn diese Gesetze noch nicht in Kraft getreten sind, eine Erläuterung, welche Auswirkungen auf die Gesellschaft bei der Anwendung dieser Gesetze zu erwarten sind, anzugeben. Zum 31. Dezember 2023 bestehen unterschiedliche Auffassungen, welche Angabe im Anhang zu erfolgen hat. Der Anhang der Gesellschaft enthält in diesem Zusammenhang keine Angabe des tatsächlichen Steueraufwands oder -ertrags bzw. keine Erläuterung der erwarteten Auswirkungen des Mindeststeuergesetzes. Bis zu einer abgeschlossenen fachlichen Meinungsbildung zu bestehenden Rechtsunsicherheiten bezüglich der Anwendung von § 285 Nr. 30a HGB oder einer etwaigen Klarstellung durch den Gesetzgeber ist nach der derzeitigen Rechtslage diese Vorgehensweise nicht zu beanstanden, da sie zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses einer vertretbaren Auslegung des Gesetzes entspricht. 30. Bei der Berichterstattung im Anhang wurde von der Schutzklausel des § 286 HGB Gebrauch gemacht und Angaben zu der Geschäftsführervergütung unterlassen. Die Inanspruchnahme der Schutzklausel ist nach dem Ergebnis unserer Prüfung nicht zu beanstanden. 3. Lagebericht 31. Der Lagebericht entspricht in allen wesentlichen Belangen den deutschen gesetzlichen Vorschriften. II. Gesamtaussage des Jahresabschlusses 32. Der Jahresabschluss entspricht in allen wesentlichen Belangen den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt insgesamt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. 33. Zum besseren Verständnis der Gesamtaussage des Jahresabschlusses gehen wir nachfolgend pflichtgemäß auf die wesentlichen Bewertungsgrundlagen und den Einfluss, den Änderungen in den Bewertungsgrundlagen und sachverhaltsgestaltende Maßnahmen insgesamt auf die Gesamtaussage des Jahresabschlusses haben, ein (§ 321 Abs. 2 Satz 4 HGB). Wesentliche Bewertungsgrundlagen und deren Änderungen 34. Zur Angabe der Bewertungsmethoden der Abschlussposten verweisen wir auf den Anhang. Nach unseren Feststellungen sind die angewandten Bewertungsmethoden sachgerecht und erfüllen die maßgebenden Rechnungslegungsgrundsätze. 35. Zu weiteren wesentlichen Abschlussposten merken wir an:
Sachverhaltsgestaltende Maßnahmen 36. Zu den sachverhaltsgestaltenden Maßnahmen verweisen wir auf unsere Ausführungen in Abschnitt B.III. E. Schlussbemerkung Den vorstehenden Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Bock GmbH, Frickenhausen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 und des Lageberichts für dieses Geschäftsjahr erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F. (10.2021)). Der von uns erteilte Bestätigungsvermerk ist in Abschnitt B unter "Wiedergabe des Bestätigungsvermerks" enthalten.
Frankfurt am Main, den 16. August 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Richard Gudd, Wirtschaftsprüfer ppa. Johann Horz, Wirtschaftsprüfer Anlagenverzeichnis I Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 II Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 1. Bilanz zum 31. Dezember 2023 2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 3. Anhang für das Geschäftsjahr 2023 Anlagenspiegel Allgemeine Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften vom 1. Januar 2017 Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens Seit mehr als 90 Jahren entwickelt, fertigt und vertreibt die Bock GmbH (im Folgenden "BOCK" oder "die Gesellschaft" genannt) innovative und effiziente Lösungen im Bereich stationärer und mobiler Kälte- und Klimaanlagen. Bei den stationären Anwendungen hat BOCK halbhermetische Verdichter, Verflüssigungssätze und offene Verdichter für praktisch alle Anwendungsgebiete im Programm. Für explosionsgefährdete Umgebungen bietet BOCK Verdichter an, die konform mit den ATEX-/IE- CEx-Anforderungen sind. Im mobilen Bereich bietet BOCK robuste und leichte Kompaktlösungen zur Klimatisierung von Bussen, Zügen und Flugzeugen an. Mit dem StarCO 2 mpressor hat BOCK einen neuen Meilenstein für mobile CO 2 -Anwendungen entwickelt. Kernstück dieses Verdichtertyps ist sein innovatives "Stern"-Triebwerkdesign. Es basiert auf der Radialkolben-Technologie, die speziell für den transkritischen Einsatz mit dem natürlichen Kältemittel CO 2 (R744) konzipiert ist. Das internationale Geschäft besitzt eine hohe Bedeutung. Im Jahr 2023 erzielte BOCK 73,5 % (Vj. 75,1%) seines Umsatzes im Ausland. Über Tochterunternehmen werden Fertigungs- und Vertriebsstandorte auch in Indien, China, Tschechien, Australien und weiteren asiatischen und afrikanischen Märkten unterhalten. Die BOCK gehört seit dem 1. März 2023 zum dänischen Danfoss Konzern. Insofern wird das Geschäft unter dem Dach des Danfoss-Konzerns fortgesetzt und weiter ausgedehnt. 1.2 Forschung und Entwicklung Die kunden- und zukunftsorientierte Produktentwicklung und -pflege ist ein wesentlicher Faktor für den langfristigen Erfolg von BOCK und hat unverändert einen hohen Stellenwert. Ein Entwicklungsfokus liegt auf umweltschonenden und wirtschaftlichen Verdichtertechnologien mit Einsatz natürlicher Kältemittel wie CO 2 (R744), Kohlenwasserstoff und weiterer Low-GWP-Kältemittel. In diesem Zukunftsmarkt mit attraktiven Wachstumspotenzialen hat BOCK bereits heute ein großes Portfolio an stationären und mobilen Verdichtern im Angebot. Wichtige Entwicklungsschwerpunkte des Jahres 2023 waren die Entwicklungen von
Die Bock GmbH beschäftigt 31 Mitarbeiter (Vj. 28) in der Entwicklungsabteilung am Standort Frickenhausen. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr TEUR 3.901 (Vj. TEUR 2.351) oder 4,8 % (Vj. 2,8 %) vom Umsatz. Im Geschäftsjahr wurden Entwicklungskosten selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 88,6 (Vj. TEUR 1.288) aktiviert. Planmäßige Abschreibungen auf aktivierte Entwicklungskosten wurden im Berichtszeitraum in Höhe von TEUR 55 (Vj. TEUR 66) vorgenommen. Mit Vertrag vom 1. Mai 2023 wurden alle selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände an die Danfoss A/S, Nordborg/Dänemark, verkauft. Des Weiteren werden mit Vertrag vom 1. Mai 2023 alle anfallenden Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen der Gesellschaft an die Danfoss A/S weiterbelastet. Somit entfällt eine Aktivierung der Entwicklungsaufwendungen ab dem 1. Mai 2023. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 war immer noch vom Krieg Russlands in der Ukraine gekennzeichnet. Hinzu kamen die weiterhin hohen Energie- und Rohstoffpreise und eine anhaltende Hochzinspolitik der Notenbanken, um die Inflation zu bekämpfen. Die Weltwirtschaft zeigte sich aufgrund von Entlastungsmaßnahmen vieler Regierungen und gestützt durch Aufholungseffekte privater Konsumausgaben robuster als erwartet. Dennoch wurde die Wachstumsdynamik immer wieder durch die anhaltend hohen Energie- und Rohstoffpreise und große politische Unsicherheiten abgeschwächt. Die deutsche Konjunktur schwächte sich 2023 im Euro-Raum am stärksten ab (BIP-Entwicklung: -0,3%), während die gesamte Eurozone einen moderaten Anstieg zu verzeichnen hatte (0,5 % gegenüber 3,5 % im Vorjahr) Das weltweite reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist laut Angaben des International Monetary Fund (IMF) um 3,2 % gegenüber dem Vorjahr gewachsen (Vj. 3,4 %). In China und Indien wurden die höchsten Steigerungsraten beobachtet: China 5,2 % (Vj. 3,0 %) und Indien 7,8 % (Vj. 7,0 %) Die Situation zeigt sich kritischer in der deutschen Maschinen- und Anlagenbaubranche. Nach Angaben des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) verzeichnete die Branche im Jahr 2023 einen realen Produktionsrückgang von 1,0 %. Trotz kräftiger Produktionsausweitung bleibt der Ausblick für die Industriekonjunktur aufgrund von Lieferengpässen bei wichtigen Vorleistungsgütern und Rohstoffen verhalten. Auch der zunehmende Protektionismus im internationalen Handel sowie der tiefgreifende Strukturwandel sowie die Rücknahme von Subventionen für Kunden der Automobilindustrie führen zu Unsicherheit und Investitionszurückhaltung. 2.2 Finanzielle Leistungsindikatoren Die für die Gesellschaft bedeutsamen finanziellen Kennzahlen sind die Umsatzerlöse, das operative Jahresergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) und die EBITDA- Marge (EBITDA im Verhältnis zu den Umsatzerlösen). 2.3 Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf 2023 war einerseits von der schwierigen Weltlage, andererseits von den Umstrukturierungen aufgrund der Übernahme durch den Danfoss Konzern geprägt. Es wurde verstärkt an der schnellen Integration der Bock-Unternehmen in die Danfoss-Gruppe gearbeitet. Die Gesellschaft erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 81.107 (Vj. TEUR 84.142). Damit lagen die Umsatzerlöse unter dem Niveau des Vorjahres und somit auch unter unseren Erwartungen von einem Umsatz zwischen TEUR 85.000 und TEUR 90.000. Dies ist im Wesentlichen auf den Wegfall der Umsätze in den Ländern Russland und Weißrussland (bis Februar 2023 TEUR 1.335; Vj. TEUR 3.222) nach der Übernahme durch den Danfoss Konzern sowie eine schlechtere Konjunkturlage als erwartet zurückzuführen. Der Anteil des mobilen Bereichs (Anwendungen für LKWs, Busse, u.ä.) am Gesamtumsatz stieg auf 41,1 % (Vj. 39,9 %), während der des stationären Bereichs (z.B. Anwendungen für die Kühlung von Lagerräumen) von 47,5 % auf 44,7% sank. Der Anteil des After-Sales-Bereichs (Ersatzteile) wuchs sowohl in absoluten als auch relativen Zahlen an (von TEUR 10.295 / 12,2 % auf TEUR 10.646 / 13,1%). Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die Bock GmbH ein EBITDA von TEUR 32.160 (Vj. TEUR 8.443) und eine EBITDA-Marge von 39,7 % (Vj. 10,0 %). Die Prognose aus dem Vorjahr von einem geringeren EBITDA und einer EBITDA-Marge von 7 % bis 8 % wurde somit übertroffen. Hier wirkten sich die Sondereffekte aus dem Verkauf der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände an die Danfoss A/S mit einem Nettoertrag in Höhe von TEUR 24.191 sowie erstmalige Erträge aus Konzernumlagen an die Danfoss A/S in Höhe von TEUR 4.804 aus. 2.4 Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 fielen die Umsatzerlöse mit TEUR 81.107 um TEUR 3.035 oder 3,6 % niedriger aus als in 2022 (TEUR 84.142). Da seit dem 1. Mai 2023 keine Aktivierung von Entwicklungsaufwendungen mehr erfolgt, sind die anderen aktivierten Eigenleistungen um TEUR 1.199 auf TEUR 89 gesunken. Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen TEUR 27.820 nach TEUR 1.059 im Vorjahr. Im Wesentlichen setzen sich diese aus dem oben erwähnten Verkauf der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände sowie erstmaligen Konzernumlagen in Höhe von TEUR 3.425 zusammen. Der Materialaufwand ist aufgrund der Reduktion der Umsatzerlöse um TEUR 2.460 auf TEUR 50.968 gesunken. Die Personalaufwendungen betragen TEUR 18.149 (Vj. TEUR 17.010). Der Anstieg setzt sich zusammen aus Entgelterhöhungen aufgrund des Metall-Tarifvertrags und Rückstellungen für Abfindungen in Höhe von TEUR 205. Dadurch erhöhte sich die Personalaufwandsquote von 20,2 % auf 22,4 %. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 839 auf TEUR 8.260 (Vj. TEUR 7.421) ist im Wesentlichen auf Integrationskosten zurückzuführen, die für die Eingliederung in die Danfoss-Struktur anfielen. Aufgrund des im Geschäftsjahr 2023 abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages mit dem Gesellschafter fallen keine wesentlichen Steuern vom Einkommen und Ertrag mehr an. Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung lag mit TEUR 29.626 aufgrund der oben beschriebenen Effekte deutlich über dem Ergebnis des Vorjahres von TEUR 5.108. 2.5 Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich zum Bilanzstichtag von TEUR 48.919 um TEUR 30.294 auf TEUR 79.213. Diese Entwicklung ist auf der Aktivseite im Wesentlichen auf nachfolgend beschriebene Effekte zurückzuführen. Die immateriellen Vermögensgegenstände sind aufgrund des Verkaufs der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgenstände von TEUR 1.953 im Vorjahr auf TEUR 39 gesunken. Mit der Eingliederung in den Danfoss-Konzern wurde die Aktivierung der Entwicklungskosten eingestellt. Aufgrund von Vorproduktion für das neue Geschäftsjahr sind die Vorräte um TEUR 1.087 auf TEUR 11.166 gestiegen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Wesentlichen aufgrund der geringeren Umsatzerlöse auf TEUR 3.936 gesunken. Durch die Einbindung in das Danfoss Cash Pooling sind die Forderungen gegen verbundene Unternehmen aufgrund der hohen Cash Pool Forderungen um TEUR 35.888 auf TEUR 38.179 gestiegen. Des Weiteren sind durch die Eingliederung in den Danfoss Konzern die konzerninternen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gestiegen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der oben beschriebenen Einbindung in das Danfoss Cash Pooling um TEUR 3.617 auf TEUR 791. Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital nicht wesentlich um TEUR 11 auf TEUR 21.340 erhöht. Grund hierfür ist der abgeschlossene Ergebnisabführungsvertrag mit dem Gesellschafter. Die Eigenkapitalquote ist entsprechend auf 26,9 % (Vj. 43,6 %) gesunken. Aufgrund der gesunkenen Umsatzerlöse sind auch die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen auf TEUR 800 (Vj. TEUR 2.146) gesunken. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind zum Vorjahr durch die Vorproduktion für das neue Geschäftsjahr um TEUR 2.162 auf TEUR 5.948 gestiegen. Infolge des im Geschäftsjahr 2023 abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages mit dem Gesellschafter sind die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen auf TEUR 31.499 gestiegen. 2.6 Finanzlage Die Zahlungsfähigkeit der Bock GmbH war jederzeit gewährleistet und ermöglicht es der Gesellschaft, Investitionen zu tätigen und ihren Zahlungsverpflichtungen uneingeschränkt nachzukommen. Die Teilnahme am Cash Pooling des Danfoss-Konzerns ermöglicht eine dauerhafte Liquidität. 2.7 Gesamtaussage zu Geschäftsentwicklung und wirtschaftlicher Lage Zusammengefasst zeigt die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, dass sich die BOCK zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts in einer stabilen wirtschaftlichen Situation befindet. Die Geschäftsführung beurteilt die Gesamtentwicklung des abgelaufenen Geschäftsjahres als zufriedenstellend. 3. Chancen- und Risikobericht 3.1 Ziele und Methoden des Chancen-/Risikosystem Die BOCK ist in das Risikomanagementsystem der Danfoss A/S in Dänemark einbezogen. Im Konzern werden die wesentlichen operativen und strategischen Risikofaktoren nach einem einheitlichen System identifiziert, analysiert, bewertet und den getroffenen bzw. geplanten Maßnahmen zur Risikosteuerung und -limitierung gegenüberstellt. Neben der Vermeidung und Verminderung von Risiken durch die Implementierung geeigneter Maßnahmen, wird auch den mit den Risiken verbunden Chancen Rechnung getragen. Zusätzlich bestehen detaillierte, prozessimmanente Berichts- und Controlling-Systeme, die für eine kontinuierliche Risiko- und Chancentransparenz sorgen. Die Tätigkeit der konzerninternen Revision der Danfoss Group stellt ein weiteres Element in unserem Kontrollsystem dar. Durch kontinuierliche und konzernweite Prüfungen stellt die interne Revision der Danfoss Group sicher, dass Richtlinien eingehalten werden und dass die Zuverlässigkeit und Funktionsfähigkeit unseres Kontrollsystems wie auch die Angemessenheit und Wirksamkeit unseres Risikomanagementsystems gegeben sind. Unser gruppenweites Compliance-Programm soll die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen und der unternehmensinternen Richtlinien sicherstellen. Unser globaler Verhaltenskodex für alle Mitarbeiter verankert diese Standards verbindlich im Unternehmensalltag. 3.1.2 Absatzbereich Im Danfoss-Konzern werden die Absatztätigkeiten in Länder-Vertriebsgesellschaften gebündelt. BOCK verkauft immer stärker an diese Gesellschaften und konzentriert sich in Zukunft vermehrt auf Entwicklung und Produktion. Allerdings ist dieser Prozess der Umstrukturierung noch lange nicht abgeschlossen, sodass noch einige Zeit auch externe Kunden direkt beliefert werden. Bereits frühzeitig hat BOCK die Entwicklung von Kompressoren auf der Basis natürlicher Kältemittel (CO 2 ) vorangetrieben und bietet inzwischen ein breites Portfolio an Produkten in diesem Bereich an. Derzeit lassen sich in diesem Marktsegment hohe Zuwachsraten feststellen, von deren Nachhaltigkeit wir überzeugt sind, auch und vor allem im Zusammenwirken mit den schärferen regulatorischen internationalen und EU-Standards. Die beschriebene Marktentwicklung sehen wir als große unternehmerische Chance für eine erfolgreiche Positionierung in diesem Marktsegment und die Generierung zukünftiger Absatzerfolge und Marktanteile. Das derzeit wichtigste Absatzrisiko sehen wir in den substanziellen Risiken für die deutsche und europäische Konjunktur durch die Auswirkungen des russischen Angriffskrieges in der Ukraine und in einer geringeren Wachstumsdynamik in wichtigen Absatzmärkten in Asien durch den weltweiten Kampf gegen die Inflation. Diese lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt nur schwer beziffern, können jedoch zu schwachen Absatzzahlen und einer deutlich langsameren Erholung führen, welche durch gegenläufige Effekte nicht vollständig aufgefangen werden können. Das Risiko wird als moderat eingestuft. 3.1.3 Ausfall- und Liquiditätsrisiken Die Gesellschaft hat einen breiten und solventen Kundenstamm und ist nicht von einem oder mehreren einzelnen Kunden abhängig. Forderungsausfälle sind seit Jahren von untergeordneter Bedeutung. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Liquiditätsrisiken bestehen nach aktuellem Kenntnisstand derzeit und für die vorhersehbare Zukunft nicht. Das Risiko wird als gering eingestuft. Durch die Einbindung in das Cash Pooling des Danfoss Konzerns stehen hinreichende Möglichkeiten der Finanzierung zur Verfügung, mit denen auch ein ungeplanter zusätzlicher Liquiditätsbedarf gedeckt werden kann. 3.1.4 Personal Ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Bock GmbH sind die fachlichen Kenntnisse und Erfahrungen ihrer Mitarbeiter. Die für den zukünftigen Erfolg wichtigen und z.T. langjährigen Mitarbeiter konnten langfristig für das Unternehmen gewonnen werden. Verschiedene Programme, die von Danfoss eingeführt wurden, wie Online-Schulung oder Plattformen für Mitarbeiter-Sport, tragen zusätzlich zur Mitarbeiterbindung bei. Den eigenen Nachwuchs fördert BOCK durch Aus- und Weiterbildungsprogramme. Die Risiken im Personalbereich werden daher als gering eingestuft. 3.1.5 Politische und volkswirtschaftliche Risiken Die BOCK ist ein auf der Beschaffungs- und Absatzseite international vernetztes Unternehmen mit einem hohen Auslandsanteil. Eine deutliche Veränderung (Erhöhung) der Zölle, extreme Preissteigerungen oder andere Maßnahmen eines "Handelskrieges" könnten den Absatz unserer Produkte auf ausländischen Märkten einschränken. Das Risiko wird insgesamt als moderat eingestuft. 3.1.6 Währungsrisiken Die Hauswährung von BOCK ist der Euro. Auch im Auslandgeschäft wird der größte Teil der Transaktionen in Euro abgewickelt. Durch den Übergang zu Danfoss wird aber ein immer größerer Teil der Intercompany-Rechnungen in der Währung des Empfängers ausgestellt. So steigt das Risiko der Fremdwährungen leicht, bleibt aber bis jetzt überschaubar. 3.1.7 Beschaffungsmärkte Auf der Beschaffungsseite ergeben sich für BOCK durch die Einbindung in den Danfoss- Konzern neue Perspektiven: Einerseits können durch höhere Bestellmengen bessere Konditionen vereinbart werden, andererseits besteht die Chance von Synergieeffekten mit anderen Konzerngesellschaften. BOCK ist international eingebunden und abhängig von funktionierenden internationalen Handelsbeziehungen. Jegliche Störungen dieser Beziehungen durch Materialknappheit, dem Ausfall einzelner Lieferanten und sonstige Störungen können dazu führen, dass BOCK nicht in dem erforderlichen Umfang Vorprodukte und Rohstoffe einkaufen kann, und damit einhergehend die Fertigung reduzieren muss. Soweit möglich begegnet BOCK diesen Risiken durch den Einsatz von Zweitlieferanten. Ausgelöst durch mögliche Materialknappheit und extremen Preissteigerungen bei Energie und Rohstoffen bestehen Preisänderungsrisiken auf den Beschaffungsmärkten. Sollten diese nicht an den Absatzmarkt weitergereicht werden können, besteht das grundsätzliche Risiko einer Margen- und Ergebnisverschlechterung. Das Risiko wird insgesamt als gering eingestuft. 3.1.8 IT-Risiken Externe Cyberangriffe oder technische Fehlfunktionen können die IT-Systeme der BOCK erheblich beeinträchtigen, was sich negativ auf die Fähigkeit des Unternehmens auswirkt, rechtzeitig zu produzieren, zu verkaufen, Wartungen vorzunehmen oder zu liefern. Zur Überwachung und Steuerung von Abhilfemaßnahmen nutzt die BOCK interne Kontroll- und Managementsysteme. Darüber hinaus werden regelmäßig Schulungen zur Cybersicherheit durchgeführt, um die Sensibilisierung und das Bewusstsein der Mitarbeiter für dieses Thema zu stärken. Auch regelmäßige Online-Erinnerungen zu Cyberangriffen tragen zur IT-Sicherheit bei. 3.2 Gesamtaussage Für die mittelfristige Zukunft geht die Geschäftsführung davon aus, sich mit etablierten und neuen Produkten und Technologien in bestehenden Märkten behaupten zu können. Mit einer angepassten Strategie und neuen Produktentwicklungen sollen neue Absatzmärkte erschlossen und bestehende bestmöglich gesichert werden. Für die kurzfristige Zukunft in den kommenden Monaten sehen wir Risiken durch große politische Unsicherheiten, im geopolitischen Bereich durch den russischen Angriffskrieg in der Ukraine und durch den zunehmenden Protektionismus im internationalen Handel. Die Bewältigung der Folgen der globalen Krisen sowie die weitere wirtschaftliche Entwicklung und deren Auswirkung auf unsere Kunden bleiben abzuwarten. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Die Risiken der BOCK sind auf Grund des gelebten Risikomanagements identifiziert. Vorhandene Risiken werden konsequent überwacht und geeignete Maßnahmen ergriffen, um den Fortbestand des Unternehmens zu gewährleisten. 4. Qualitätsmanagement & Umweltschutz Qualität und Sicherheit gehören zu den wesentlichen Voraussetzungen, um hochwertige Produkte und Dienstleistungen im Markt für Klima- und Kältetechnik langfristig erfolgreich vermarkten zu können. Zur Erreichung dieses Zieles hat die Gesellschaft hohe Qualitäts- und Sicherheitsstandards etabliert. Die relevanten Prozesse sind in einem Qualitätsmanagementsystem ausführlich dokumentiert. Seit der Zugehörigkeit zum Danfoss- Konzern ist die BOCK in das SEHQ-System der Danfoss eingebunden, das regelmäßige standardisierte Überprüfungen und weitergehende Ziele in den Bereichen Sicherheit, Umwelt, Gesundheit und Qualität vorsieht. Im Jahr 2021 wurden die Neuzertifizierungen nach DIN ISO 9001 (Qualität), DIN ISO 50001:2018 (Energie) sowie DIN ISO 14001:2018 erfolgreich abgeschlossen. Auf die Herausforderungen der F-Gase-Verordnung (Verordnung (EU) Nr. 517/2014) hat die BOCK bereits früh mit der Entwicklung neuer Produkte mit natürlichen Kältemitteln begonnen. Inzwischen verfügt BOCK über eine breite Produktpalette in diesem Bereich, bspw. zum Einsatz in Supermärkten, Lebensmittelproduktionen sowie Logistik- und Distributionszentren. 5. Prognosebericht 5.1 Allgemeine Erwartungen an Weltwirtschaft und Branche Durch die sich nach dem Beginn des Krieges in der Ukraine abmildernden Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und durch die Maßnahmen zur Bekämpfung der Inflation erwartet die Gesellschaft eine leichte Verbesserung der allgemeinen Wirtschaftslage. Der IMF rechnet in seinem World Economic Outlook vom Januar 2024 mit einem weltweiten Wirtschaftswachstum von 3,1% gegenüber seiner Vorjahres-Prognose von 2,9 %. Für die Branche rechnet der VDMA im Dezember 2023 für das Jahr 2024 mit einem realen Produktionsrückgang um 4,0 %, nachdem die Erwartungen für das Vorjahr übertroffen worden waren (Rückgang nur um 1 % statt 2 %). Auch unter dem Eindruck der Entwicklungen der Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten und der damit verbundenen Verschärfung der unter Spannung stehenden Lieferkettensituation, halten wir diese Einschätzung für realistisch, dennoch stehen sie unter dem Vorbehalt der weiteren geopolitischen Entwicklungen. Starke Verunsicherung brachte auch das EU-Lieferkettengesetz mit sich aufgrund des zusätzlichen Aufwandes für die Unternehmen. 5.2 Voraussichtliche Entwicklung von BOCK 5.2.1 Markt- und Umsatzentwicklung Im stationären Bereich erwarten wir wieder eine positive Entwicklung des Geschäfts für BOCK. Die neue LG Baureihe sowie neue halbhermetischen Verdichter für den transkritischen Betrieb mit umweltfreundlichen Kältemitteln (CO 2 ) werden im Jahr 2024 weiterhin positive Impulse setzen und das Geschäft vorantreiben. Auch die globale Entwicklung im Bereich Wärmepumpenbau eröffnet neue Chancen für BOCK. Mit den Verdichtern der HC Baureihe ist BOCK im Wettbewerbsumfeld sehr gut aufgestellt. Durch die steigende Elektrifizierung im urbanen Busbereich zeichnen sich für BOCK wichtige Geschäftschancen ab. Mittelfristig rechnen wir mit einem überdurchschnittlichen Zuwachs in diesem Bereich. Insgesamt rechnen wir für das laufende Jahr 2024 mit einem anhaltend ansteigenden Geschäftsverlauf gegenüber dem Vorjahresniveau, so dass zum Geschäftsjahresende Umsatzerlöse zwischen TEUR 100.000 bis TEUR 105.000 erwartet werden. 5.2.2 Kostenentwicklung Für das Jahr 2024 rechnen wir durch die Einbindung in die Einkaufsstrukturen von Danfoss mit geringeren Preissteigerungen bei Energie und Rohstoffen, auch aufgrund von Synergieeffekten. Durch die beeinträchtigten Handelsströme und Lieferkettenbeziehungen erwarten wir auf der anderen Seite einen moderaten Anstieg der Frachtkosten. 5.2.3 Ergebnisentwicklung Unter der Berücksichtigung der oben beschriebenen Markt-, Umsatz und Kosteneffekte sowie der erwähnten Risiken und Unsicherheiten wird für BOCK für 2024 ein operativen Jahresergebnisses (EBITDA) zwischen TEUR 8.000 und TEUR 13.000 mit einer EBITDA-Marge zwischen 9,0 % und 11,0 % erwartet.
Frickenhausen, 16.08.2024 Axel Klapper Ralf Havermann Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Registerinformationen
Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir davon-Vermerke im Anhang angegeben. Das Geschäftsjahr umfasst das Kalenderjahr. Der Jahresabschluss wurde in Euro aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren planmäßig abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Wertaufholungen werden vorgenommen, sofern die Gründe für außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr bestehen. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden bis zum 1. Mai 2023 mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer von vier bis fünfzehn Jahren planmäßig abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung wurden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Wertaufholungen wurden vorgenommen, sofern die Gründe für außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr bestanden. Wahlbestandteile wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die Abgrenzung von Forschung und Entwicklung erfolgte durch das sequenzielle Durchlaufen von bestimmten Meilensteinen, die eine Konkretisierung der Ansatzkriterien vorsehen und so den Aktivierungszeitpunkt bestimmen. Mit Vertrag vom 1. Mai 2023 wurden alle selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände an die Danfoss A/S, Nordborg/Dänemark, verkauft. Des Weiteren werden mit Vertrag vom 1. Mai 2023 alle anfallenden Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen der Gesellschaft an die Danfoss A/S weiterbelastet. Somit entfällt eine Aktivierung der Entwicklungsaufwendungen ab dem 1. Mai 2023. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und wird nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Gebäude werden linear über 4 bis 50 Jahre abgeschrieben, technische Anlagen und Maschinen linear, über 4 bis 9 Jahre, sowie andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung linear über 1 bis 17 Jahre. Werkzeuge werden grundsätzlich über vier Jahre abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Wertaufholungen werden vorgenommen, sofern die Gründe für außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr bestehen. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Fremdkapitalkosten und sonstige Wahlbestandteile werden nicht einbezogen. Geleistete Anzahlungen werden zu den Anschaffungskosten (Nennwert) bilanziert. Bei den Finanzanlagen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Wertaufholungen werden vorgenommen, sofern die Gründe für außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr bestehen. Ausleihungen werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Außerplanmäßige Abschreibungen aufgrund voraussichtlich dauerhafter bzw. voraussichtlich nicht dauernder Wertminderungen waren im aktuellen Geschäftsjahr nicht erforderlich. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen und sonstige Wahlbestandteile werden nicht aktiviert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu ihrem Nennwert bilanziert. Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Projected-Unit-Credit-Methode unter Verwendung der von der Heubeck-Richttafeln- GmbH herausgegebenen "Heubeck-Richttafeln 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre bei einer angenommenen restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,82 % (Vj. 1,78 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 2,70 % (Vj. 2,70 %) und erwartete Rentensteigerungen mit 2,00 % (Vj. 2,00 %) berücksichtigt. Ein Rententrend von 1,00 % (Vj. 1,00 %) wurde für Zusagen berücksichtigt, die eine garantierte Anpassung in der Höhe einschließen und die von der Anpassungsprüfung befreit sind. Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den korrespondierenden Rückstellungen verrechnet. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Zu erwartende wesentliche Preissteigerungen werden angemessen berücksichtigt. Garantierückstellungen werden als Anteil an den Umsatzerlösen auf der Basis der mittleren tatsächlichen Garantieaufwendungen der Vorjahre gebildet. Für Einzelgarantiefälle werden Rückstellungen in Höhe der wahrscheinlich anfallenden Aufwendungen angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden im Sinne des § 253 Abs. 2 HGB mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Rückstellungen für Altersteilzeit und Jubiläumsverpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre von 1,00 % (Vj. 0,42 %) für Altersteilzeit und 1,72 % (Vj. 1,44 %) für Jubiläumsverpflichtungen gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 abgezinst. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 2,70 % (Vj. 2,70 %) berücksichtigt. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden mit dem Nennwert angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Entwicklungskosten selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände wurden im Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 89 (Vj. TEUR 1.288) aktiviert. Insgesamt fielen im Geschäftsjahr Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 3.901 (Vj. TEUR 2.351) an. Angaben zum Anteilsbesitz Darstellung des Anteilsbesitzes gem. § 285 Nr. 11 HGB
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten wie im Vorjahr keine Forderungen gegen Gesellschafter. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 38.179 (Vj. TEUR 2.291) betreffen in Höhe von TEUR 7.941 (Vj. TEUR 1.906) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie in Höhe von TEUR 30.238 (Vj. TEUR 0) Cash-Pool Forderungen sowie im Vorjahr sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 385. Aktive Latente Steuern Die latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen im Anlage- und Vorratsvermögen sowie bei Rückstellungen für Pensionen sowie sonstigen Rückstellungen. Der Überhang an aktiven latenten Steuern wurde nicht aktiviert. Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 30,174 % (Vj. 28,95 %) zugrunde gelegt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind teilweise durch Vermögensgegenstände gesichert, die treuhänderisch angelegt sind. Diese Vermögensgegenstände wurden nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den ihnen zugrundliegenden Verpflichtungen verrechnet. Für den Bilanzausweis wurden die folgenden Verrechnungen vorgenommen:
Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt TEUR 221 (Vj. TEUR 811). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden für ausstehende Lieferantenrechnungen (TEUR 121; Vj. TEUR 405), Gewährleistungsansprüche (TEUR 173; Vj. TEUR 289), Urlaubsansprüche und Zeitguthaben (TEUR 586; Vj. TEUR 677), Sondervergütungen (TEUR 892; Vj. TEUR 515), Abfindungen (TEUR 205; Vj. TEUR 0), für Jubiläumsgelder und Rückstellungen für Altersteilzeit (TEUR 109; Vj. TEUR 229) sowie für sonstiges (TEUR 167; Vj. TEUR 158) gebildet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen umfassen solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 30.294 (Vj. TEUR 796). Des Weiteren betreffen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 1.873 (Vj. TEUR 1.280) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie in Höhe von TEUR 29.626 die Gewinnabführung an den Gesellschafter aus dem am 29. März 2023 im Handelsregister eingetragenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit dem Gesellschafter. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind in Höhe von TEUR 193 (Vj. TEUR 174) Verbindlichkeiten aus Steuern und in Höhe von TEUR 58 (Vj. TEUR 5) Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit ausgewiesen. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind hauptsächlich Erträge aus dem Verkauf der oben erwähnten selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände an die Danfoss A/S (TEUR 24.191) und Weiterbelastung von Konzernumlagen aus den zum 1. Mai 2023 geschlossenen Verträgen mit der Danfoss A/S in Hohe von TEUR 3.425 enthalten. Diese stellen Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung nach § 285 Nr. 31 HGB dar. Des Weiteren sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 161 (Vj. TEUR 380). Diese betreffen Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen (TEUR 6; Vj. TEUR 102) und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 155; Vj. TEUR 278). Außerdem sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 8 (Vj. TEUR 14) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Aufwendungen aus der Währungsumrechnung sind in Höhe von TEUR 53 enthalten (Vj. TEUR 287). Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 223 (Vj. TEUR 654) enthalten. Finanzergebnis In den Zinsen und sonstigen Erträge sind Erträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 309 (Vj. TEUR 77) enthalten. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten in Höhe von TEUR 189 (Vj. TEUR 484) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen. Außerdem sind Zinsaufwendungen aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 56 (Vj. TEUR 3) enthalten. Sonstige Angaben Außerbilanzielle Geschäfte Factoring Zur Beschaffung liquider Mittel zur Finanzierung der operativen Geschäftstätigkeit wurden 2023 laufend Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verkauft. Risiken resultieren hieraus keine, da das Forderungsausfallrisiko mit dem Forderungsverkauf auf das Factoring Unternehmen übergeht. Zum Stichtag war ein Forderungsbestand im Nominalwert von TEUR 4.611 abgetreten. Der Vertrag mit dem Factor wurde mit Wirkung zum 31. Dezember 2023 gekündigt, da das Factoring aufgrund des Beitritts zum Cash-Pooling der Danfoss Gruppe eingestellt wird. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den außerbilanziellen Geschäften bestehen in Höhe von TEUR 79 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen. Die Leasingverträge enden zwischen 2024 und 2025. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen Es wurden keine Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt. Ausschüttungsgesperrte Beträge Zum Bilanzstichtag besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe von TEUR 221 (Vj. TEUR 811) gemäß Anwendung des § 253 Abs. 6 HGB. Die Höhe der Ausschüttungssperre entspricht dem Unterschiedsbetrag, der sich als Differenz der Bewertung unter Verwendung eines 10-Jahres-Rechnungszinssatzes gegenüber der Bewertung bei Verwendung eines 7-Jahres-Rechnungszinssatzes ergibt. Es bestehen jedoch ausreichend freie Rücklagen. Eine weitere Ausschüttungssperre ergab sich im Vorjahr in Höhe von TEUR 1.333 aus Aktivierungen gemäß § 268 Abs. 8 HGB. Die Höhe der Ausschüttungssperre entsprach den aktivierten Entwicklungskosten nach Berücksichtigung gegenläufiger latenter Steuern. Im aktuellen Geschäftsjahr entfällt diese Ausschüttungssperre, da keine Entwicklungskosten mehr aktiviert werden. Geschäftsführung Folgende Herren sind bzw. waren zu Geschäftsführern bestellt:
Mitglieder des Beirats
Der Beirat, der sich aus Partnern und Mitgliedern der Geschäftsleitung des ehemaligen Eigentümers, der Nord Holding Unternehmensbeteiligungsgesellschaft mbH, Hannover, zusammensetzte, wurde aufgrund des Verkaufs der Bock-Gruppe an Danfoss zum 1. März 2023 aufgelöst. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung werden mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB keine Angaben gemacht. Gesamtbezüge und Rückstellungen für Pensionen und Anwartschaften ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung Die Pensionsrückstellungen für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung sowie ihrer Hinterbliebenen sind in voller Höhe gebildet und belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 9.424 (Vj. TEUR 9.643). Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Konzernverhältnisse Muttergesellschaft ist die Bock Blue GmbH, Frickenhausen. Der Jahresabschluss der Bock GmbH, Frickenhausen, wird in den Konzernabschluss der Danfoss International A/S, Nordborg/Dänemark, für den kleinsten und zugleich größten Kreis von Unternehmen einbezogen. Dieser wird im Unternehmensregister veröffentlicht. Der Konzernabschluss wird auch beim Erhvervs- og Selskabsstyrelse in DK 2100 Kopenhagen Ø, Langelinie Allé 17, eingereicht und kann ebenso unter https://www.danfoss.com/annual-report- 2023/download/ eingesehen werden. Der Konzernabschluss der Danfoss International A/S wird nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. Zur Erstellung eines Konzernabschlusses und -lageberichts war die Bock GmbH zum 31. Dezember 2023 grundsätzlich verpflichtet. Die Danfoss International A/S stellt jedoch einen befreienden Konzernabschluss und -lagebericht auf, der im Unternehmensregister veröffentlicht wird. Prüfungs- und Beratungsgebühren Das im Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers betrug im Geschäftsjahr 2023 TEUR 75 und entfiel ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen auf die Gesellschaft haben. Ergebnisverwendung Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages wird der Jahresüberschuss von TEUR 29.626 an die Bock Blue GmbH abgeführt. Eine entsprechende Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen wurde passiviert.
Frickenhausen, 16. August 2024 Bock GmbH, Frickenhausen Geschäftsführung Axel Klapper Ralf Havermann Anlagenspiegel 2023Bock GmbH, Frickenhausen
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