Diakonie-Hospiz Woltersdorf GmbH
Selbe AdresseStationäre Einrichtungen zur palliativen Pflege
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thorsten Gerenkamp seit 8.9.2025 | Geschäftsführer |
Andreas Michael Mende seit 25.10.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Berlin-Schöneberg, Hauptstraße, K.d.ö.R. | 50.00% |
Albertine Assor Stiftung | 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Immanuel-Miteinander Leben GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen der Immanuel-Miteinander Leben GmbH1.1 Geschäftsmodell der GesellschaftDie Immanuel-Miteinander Leben GmbH (IML) betreibt im Bereich der Altenhilfe fünf vollstationäre Pflegeeirichtungen und fünf Einrichtungen der Tagespflege an fünf Standorten in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Ebenso unterhält die IML einen ambulanten Pflegedienst für Senioren in Brandenburg und betreibt eine Freizeitstätte mit Übernachtungsmöglichkeiten für Gäste am Standort in Waren in Mecklenburg-Vorpommern. Im Bereich der Eingliederungshilfe betreibt die IML an drei Standorten in Brandenburg Wohnstätten für suchtkranke und behinderte Menschen. An zwei der Standorte werden zusätzlich ambulante Versorgungsleistungen erbracht und es wird eine Beratungsstelle für suchtkranke Menschen betrieben. Die IML verfügte im Jahr 2023 über insgesamt 373 Plätze in der vollstationären Altenpflege, 78 Plätze in der teilstationären Altenpflege und 86 Plätze in vollstationären Heimen der Eingliederungshilfe. Darüber hinaus bietet die IML Service-Wohnen an sechs Standorten an. Die IML gehört zum Konzernverbund der Immanuel-Albertinen Diakonie. Mit ihren Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe ist sie Mitglied im Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und im Diakonischen Werk Mecklenburg-Vorpommern. 1.2 Ziele und StrategienAls ein überregional anerkannter Anbieter stationärer und ambulanter Pflegeleistungen wird im Bereich der Altenhilfe ganzheitlich und aktivierend gepflegt. Im Bereich der Behindertenhilfe steht gemäß den Zielen der Eingliederungshilfe im Fokus, die Selbstbestimmtheit der zu betreuenden Menschen zu fördern, die Eingliederung in die Gesellschaft voranzutreiben und eine Verschlimmerung der Leiden des Einzelnen zu verhindern oder zumindest hinauszuzögern. Die Einrichtungen werden unter qualifizierter Leitung unter Berücksichtigung eines festen, christlich fundierten Wertegerüstes geführt. Eine hohe Qualifikation, Zufriedenheit und Bindung der Mitarbeiter stehen dabei im Fokus. Unter Einbeziehung des Qualitätsmanagements, der Abteilung Personalentwicklung und externer Trainer werden Fortbildungen, Supervision, Coaching und Karriereplanungen durchgeführt und Qualitätsstandards kontinuierlich gesichert und weiterentwickelt. Unter Berücksichtigung der pflegepolitischen Entwicklung sowie des demographischen Wandels ist es das Ziel der IML, sich dem Bedarf von pflege- und betreuungsbedürftigen Menschen anzupassen, Versorgungsketten auszuweiten oder neu zu schaffen und damit sowohl unseren Kunden als auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein verlässlicher Partner zu sein. 2. Wirtschaftsbericht2.1 Gesamtwirtschaftliche und pflegepolitische EntwicklungenDas Jahr 2023 war und die aktuelle Lage ist durch den Pflegepersonalmangel sowie die enormen Kostensteigerungen insbesondere bei Energie in Deutschland maßgeblich geprägt. Der Mangel an Personal macht sich im Bereich Pflege und Betreuung immer mehr sichtbar. Die Energiekrise und die damit einhergehenden Kostensteigerungen haben für den Geschäftsbereich Pflege und Betreuung eine hohe wirtschaftliche Bedeutung. Abzuwarten bleibt, inwieweit die Rettungsschirme zu den Energiekosten wirken. Das Pflegepersonalstärkungsgesetz (PpSG) wird an verschiedenen Standorten genutzt. So wird zusätzliches Personal wie auch Aufwendungen der Digitalisierung durch das PpSG finanziert. 2.2 GeschäftsverlaufDie wirtschaftliche Situation der IML war in 2023 maßgeblich durch folgende Einflüsse gekennzeichnet: • Bewältigung der Energiekrise • Gute Kapazitätsauslastung in den einzelnen Einrichtungen • Entgeltverhandlungen in den Einrichtungen der Altenhilfe und Eingliederungshilfe • Tarifbedingte Personalkostensteigerungen 2.3 Lage der Gesellschaft 2.3.1 ErtragslageIm Jahr 2023 wurden Umsatzerlöse als bedeutsamster finanzieller Leistungsindikator, der auch für die interne Steuerung verwendet wird, in Höhe von TEUR 29.264 erzielt (Vorjahr TEUR 26.531). Dies ist vor allem auf Erlössteigerungen durch Entgeltverhandlungen zurückzuführen. Damit wurde der Planwert für 2023 von TEUR 27.705 überschritten. Der Personalaufwand war mit TEUR 18.621 in 2023 höher als im Vorjahr (TEUR 16.791). Dies ist in den tarifbedingten Erhöhungen der Bruttoentgelte gemäß der AVR DWBO bzw. AVR DW M-V begründet. Auch ist ein Anstieg im Sachkostenbereich festzustellen. Ursächlich dafür sind gestiegene Aufwendungen für Wasser und Energie von TEUR 1.141 (Vorjahr TEUR 635). Die positive Geschäftsentwicklung führt zu einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 314 (Vorjahr TEUR 342). Das Jahresergebnis ist eine weitere wesentliche interne Steuerungsgröße der Gesellschaft. Das geplante Jahresergebnis von TEUR 310 wurde aus den oben dargestellten Gründen leicht überschritten. 2.3.2 FinanzlageDer Finanzmittelfonds der Gesellschaft zum 31.12.2023 beträgt TEUR 3.349 (davon TEUR 148 liquide Mittel und TEUR 3.202 Forderungen aus Cashpool). Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr resultiert in erster Linie aus dem positiven Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 511. Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit des Geschäftsjahres deckt den Cash-Flow aus Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR 354 und auch den Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR 76 vollständig. Die IML ist in das Cashpooling-Verfahren der Immanuel Albertinen Diakonie gGmbH eingebunden. Die Finanzlage ist jederzeit gesichert. 2.3.3 VermögenslageDie Bilanzsumme zum 31.12.2023 beträgt 6.208 TEUR (Vorjahr: TEUR 5.857). Das Anlagevermögen hat unverändert einen Anteil von 24,7 % (Vorjahr 24,7 %). In 2023 wurden Investitionen in Höhe von TEUR 354 getätigt. Diese betreffen im Wesentlichen Betriebs- und Geschäftsausstattung. Der Anstieg der Aktiva resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Das Eigenkapital erhöht sich aufgrund des Jahresüberschusses zum 31.12.2023 auf TEUR 1.839. Die Eigenkapitalquote erhöht sich auf 29,6 % (Vorjahr: 26,0 %). Die Rückstellungen aus Corona-Sachverhalten reduzierten sich um 241 TEUR bei gleichzeitigem Anstieg der Verbindlichkeiten um 185 TEUR, im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (139 TEUR). 2.3.4 GesamtaussageIn 2023 wird seit Bestehen der Gesellschaft zum sechsten Mal in Folge ein Gewinn ausgewiesen. Dieser liegt mit TEUR 314 auf dem Niveau der Erwartungen der Wirtschaftsplanung. Die Zahlungsfähigkeit der IML ist durch die Cash-Pooling-Einbindung jederzeit gegeben. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens ist geordnet. 3. PrognoseberichtDas Jahr 2024 hat vorrangig zum Ziel, die positive wirtschaftliche Entwicklung zu verstetigen. Für die Wirtschaftsplanung des nächsten Jahres wird eine gute, solide Auslastung in allen vollstationären Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe zugrunde gelegt. In allen Tagespflegen wird eine zunehmende Auslastung ab dem 2. Quartal unterstellt. Durch Pauschal- oder Einzelverhandlungen werden die Entgelte an allen Standorten in 2024 steigen. Gemäß Wirtschaftsplan geht die Gesellschaft in 2024 von Umsatzerlösen in Höhe von TEUR 30.102 und einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 404 aus. Die positive Ergebnisentwicklung soll in den nächsten Jahren verstetigt werden. 4. Chancen- und Risikobericht4.1 Gesamtwirtschaftliche Chancen und RisikenDurch die ausschließliche Tätigkeit auf dem inländischen Pflegemarkt unterliegt die IML nur bedingt kurzfristigen konjunkturellen Risiken. Dieses Risiko wird folglich als von geringer Bedeutung für die Gesellschaft eingeschätzt. Die Auswirkungen der Energiekrise bzw. kriegsbedingte Inflation sind zurzeit noch nicht vollständig absehbar. 4.2 Branchenspezifische Chancen und RisikenDie Preissteigerungen insbesondere für Energie führen zu einem mittleren Risiko für die Gesellschaft, da die Ergänzungshilfen gem. §154 Abs. 3 SGBXI in 2024 auslaufen. Der demografische Wandel und der medizinische Fortschritt werden langfristig die Gesamt-Nachfragesituation im Bereich der Altenhilfe weiterhin positiv beeinflussen. Gleichzeitig sind der deutsche Pflegemarkt und auch der Bereich der Eingliederungshilfe von einem zunehmenden Mangel an Pflegefachkräften geprägt. Dieses Risiko ist von erheblicher Bedeutung für die Gesellschaft. Das in der IML AVR-bedingt im Vergleich zur Privatwirtschaft deutlich höher liegende Lohnniveau könnte sich in diesem Zusammenhang als Vorteil auswirken. Leider gelingt es der Gesellschaft nicht mehr alle offene Stellen sowohl von Fachkräften als auch von Pflegehilfskräften zeitnah zu besetzen, so dass die Gesellschaft in einigen Regionen auf Leiharbeitskräfte angewiesen ist. Es bleibt auch in Zukunft unerlässlich, Pflegende in den einzelnen Betriebsstätten arbeitgeberseitig wertschätzend, individuell und fürsorglich an die Gesellschaft zu binden. Ebenso wird weiter das Ziel verfolgt, berufliche Perspektiven Einzelner zu fördern und ein Arbeitsklima zu schaffen, in dem sich der einzelne Mitarbeiter gesehen fühlt. Mittelfristig bietet die Einführung der generalistischen Pflegeausbildung gute Möglichkeiten dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. 4.3 Einrichtungsspezifische Chancen und RisikenMit der Fusion der Immanuel Diakonie und der Albertinen Diakonie erfolgte ein klares Bekenntnis zur Alten- und Behindertenhilfe mit der Option und dem Ziel, zu wachsen. Bezüglich der Auslastung in den fünf vollstationären Einrichtungen der Altenhilfe und drei Einrichtungen der Behindertenhilfe besteht vor allem das oben genannte Risiko des Belegungs- und Ertragsrückgangs, sofern sich das politische Postulat "ambulant vor stationär" durchsetzt. An dieser Stelle ist es gegenwärtig nicht möglich, eine Prognose über die mittel- bis langfristigen Auswirkungen des Bundesteilhabegesetzes abzugeben. Die in allen Bereichen der IML bestehende Herausforderung, am Personalmarkt qualifiziertes Personal zeitnah zu finden, stellt ein deutliches Risiko in der Erbringung der Pflege- und Betreuungsleistungen dar. Außerdem drohen bei nicht nur vorübergehender Nichtbesetzung offener Stellen aufgrund neuer gesetzlicher Bestimmungen anteilige Rückzahlungen von zu viel vereinnahmten Pflegeentgelten. Die Geschäftsführung hat diese Entwicklung bereits frühzeitig erkannt und sorgt kontinuierlich für eine hohe Arbeitgeber-Attraktivität. 4.4 GesamtaussageDie Marktbedingungen werden sich in den nächsten Jahren wesentlich verändern, was sowohl Chancen als auch Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens mit sich bringt. Zusammenfassend geht die Geschäftsführung von einer positiven Zukunftsperspektive für die IML aus.
Berlin, den 6. Juli 2024 Peter Kober, Geschäftsführer Herbert Blum, Geschäftsführer Bilanz zum 31.12.2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Angaben zum Unternehmen Die Immanuel-Miteinander Leben GmbH mit Sitz in 14109 Berlin, Am Kleinen Wannsee 5A, wird im Handelsregister beim Amtsgericht Berlin (Charlottenburg) unter HRB 113988 B geführt. Bilanzierungsmethoden Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde entsprechend den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbHG unter Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit nach § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB aufgestellt. Um die Einbeziehung in den Konzernabschluss zu erleichtern, wurden hierbei auch die im Konzern üblichen Bilanzierungs- und Gliederungsvorschriften beachtet. Die Immanuel-Miteinander Leben GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Bilanzierungsmethoden des Vorjahres wurden beibehalten. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Angaben, die zulässigerweise in der Bilanz oder im Anhang aufgeführt werden können, sind weitestgehend im Anhang zu finden. Bewertungsmethoden Die Aufgliederung und Entwicklung des Bruttoanlagevermögens und der Abschreibungen ist dem Anlagennachweis des Anhangs zu entnehmen. Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten werden die handelsrechtlichen Pflichtbestandteile einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer entsprechend den amtlichen Afa-Tabellen nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 250 netto werden im Jahr der Anschaffung in vollem Umfang als Aufwand erfasst. Für Zugänge von geringwertigen Anlagegütern mit einem Wert von über EUR 250 netto bis zu einem Wert von EUR 1.000 netto wird ein Sammelposten in Anlehnung an § 6 Abs. 2a EStG gebildet. Dieser Sammelposten wird, beginnend mit dem Geschäftsjahr der Bildung, jährlich zu jeweils einem Fünftel abgeschrieben. Das Vorratsvermögen wurde zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt und unter Voraussetzungen des § 240 Abs. 3 HGB mit einem gleichbleibenden Wert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Bei erkennbaren Einzelrisiken und zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurden Wertberichtigungen gebildet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert bilanziert. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Rückstellungen sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei der Bildung der Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken sowie ungewisse Verbindlichkeiten bei vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung berücksichtigt. Wesentliche langfristige Rückstellungen (Laufzeit länger als ein Jahr) werden mit dem durchschnittlichen marktüblichen Zinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Mittelbare Versorgungszusagen gegenüber der Arbeitnehmergemeinschaft bestehen bei der Evangelischen Kirchlichen Zusatzversorgungskasse EZVK. Auf eine Bilanzierung der mittelbaren Pensionsverpflichtungen wurde in Ausübung des Wahlrechts des Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB verzichtet. Die Altersversorgung durch die EZVK wird über Beiträge finanziert. Es stehen zwei Tarife zur Auswahl. Zum einen der Basistarif, bei dem der Beitrag bei 4 % liegt und komplett vom Arbeitgeber getragen wird. Zum anderen gibt es den Zusatztarif mit 6,5 %, wobei der Arbeitgeber 4,85 % und der Arbeitnehmer 1,65 % trägt. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Passivseite Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. II. Angaben zur Bilanz Aktiva Forderungen Die Forderungen gegen den Gesellschafter betragen zum 31.12.2023 TEUR 3.202 und resultieren aus dem Cash-Pooling (TEUR 3.201) sowie aus der Umsatzsteuer-Organschaft (TEUR 1). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen TEUR 38 und betreffen die Immanuel Dienstleistungen GmbH (TEUR 5,5), sowie die Hospital LogiServe GmbH (TEUR 32,5) und resultieren vor allem aus dem laufenden Liefer- und Leistungsverkehr. Sämtliche Forderungen sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Passiva Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 100. Es wird in voller Höhe von der Immanuel Albertinen Diakonie gGmbH, Hamburg, gehalten. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich zum 31.12.2023 wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber dem alleinigen Gesellschafter bestehen in diesem Jahr nicht. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen vor allem die Hospital LogiServe GmbH (TEUR 13) und resultieren wie im Vorjahr insbesondere aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Alle Verbindlichkeiten sind, mit Ausnahme der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres zur Zahlung fällig.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch eine Kapitalsicherungserklärung seitens der Muttergesellschaft Immanuel Albertinen Diakonie gGmbH, Hamburg, sowie weiterer Tochterunternehmen gesichert. III. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse werden im Inland erzielt und Leistungen der Altenhilfe und der Eingliederungshilfe. Im Geschäftsjahr liegen periodenfremden Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 127 vor. Diese resultieren hauptsächlich aus Pflegeausgleichszahlungen (TEUR 99), sowie Erstattungen gem. § 150 SGB 12 (TEUR 28). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Beträge in Höhe von TEUR 592 enthalten. Diese setzen sich hauptsächlich wie folgt zusammen: Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 383), Auflösung von Wertberichtigungen (TEUR 110), Corona-Tests (TEUR 24), BHKW (TEUR 13), Ausbuchung von verjährten Verbindlichkeiten (TEUR 26), Erstattung vom Arbeitsamt (TEUR 7), sowie Erstattung von Lieferantengutschriften aus dem Vorjahr (TEUR 29). IV. Ergänzende Angaben Anzahl der Arbeitnehmer Die Zahl der durchschnittlich während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer setzt sich nach Dienstgruppen für das Geschäftsjahr 2023 wie folgt zusammen:
Haftungsverhältnisse Die Immanuel-Miteinander Leben GmbH gehört dem Cashpool der Immanuel Albertinen Diakonie gGmbH an. Für das Zentralkonto bei der Berliner Sparkasse besteht eine gesamtschuldnerische Haftung. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen verschiedene Dauerschuldverhältnisse, aus denen folgende finanzielle Verpflichtungen resultieren:
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen in Höhe von TEUR 8.070 solche an verbundene Unternehmen. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2023 Herr Peter Kober und Herr Herbert Blum. Herr Kober konnte die Gesellschaft alleine vertreten, Herr Blum konnte die Gesellschaft gemeinschaftlich vertreten. Auf die Angabe nach § 285 Nr. 9a HGB wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Verwendung Jahresergebnis Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 insgesamt auf neue Rechnung vorzutragen. Der Verlustvortrag würde sich von TEUR 4.972 um den Jahresüberschuss von TEUR 314 auf einen Verlustvortrag von TEUR 4.658 ändern. Konzern Die Gesellschaft wird als Tochterunternehmen in den aufgestellten Konzernabschluss der Immanuel Albertinen Diakonie gGmbH, Hamburg (Mutterunternehmen) einbezogen. Der Konzernjahresabschluss und der Konzernlagebericht werden im Unternehmensregister veröffentlicht.
Berlin, den 6. Juli 2024 Peter Kober, Geschäftsführer Herbert Blum, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Immanuel-Miteinander Leben GmbH, Berlin PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der Immanuel-Miteinander Leben GmbH, Berlin - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Immanuel-Miteinander Leben GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Prof. Dr. Penter, Wirtschaftsprüfer Markewitz, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDie Feststellung (Billigung) des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 erfolgte am 27.08.2024 |
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