Linxens Germany II GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Pierangelo Dilucca seit 22.10.2024 | Geschäftsführer |
Michael Schäfer seit 24.4.2019 | Geschäftsführer |
Arnaud Brunetière seit 16.4.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Linxens Financière D S.A.S. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Linxens Germany GmbHDresdenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231 Grundlagen der Gesellschaft Die Linxens Germany GmbH entwickelt, produziert und vertreibt RFID-Transponder. Das Unternehmen ist Teil des Geschäftsbereichs Inlay der Linxens-Gruppe, die zur Tsinghua Unigroup gehört. Kern unserer Geschäftstätigkeit ist die Herstellung von HF-/UHF-Inlays und RFID-Laminaten/-karten in überwiegend kundenspezifischen Ausführungen am Standort Dresden. Wesentliche fremdbeschaffte Ausgangsstoffe sind Chips und Antennen. Außerhalb Dresdens wird ein Vertriebsbüro unterhalten. Unsere Produkte werden unter anderem im Nahverkehr, bei Zutrittskontrollen, für Warenkennzeichnung und Logistik sowie in Ausweisen und Führerscheinen eingesetzt. Wir kooperieren weltweit erfolgreich mit zahlreichen Partnern in Industrie und Handel sowie verschiedenen Universitäten und Forschungseinrichtungen. Im Unternehmen sind auch zentrale Divisionsfunktionen für Forschung und Entwicklung, Produktmanagement und Vertrieb verankert. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und Branchenentwicklung Die wirtschaftliche Entwicklung 2023 in Deutschland und unseren wesentlichen Exportmärkten (Europa mit Schwerpunkt D-A-CH sowie USA) war geprägt durch steigende Inflation, den Ukraine-Krieg und den daraus teilweise resultierenden Lieferproblemen sowie die Energiepreiserhöhung. Auf Jahressicht fiel die Wirtschaftsleistung der deutschen Wirtschaft (reales BIP) um -0,1 %. Alle großen Volkswirtschaften haben enorme Konjunkturprogramme aufgelegt, um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Energiepreise und Engpässe abzumildern und nach ihrem Ende das Wachstum zu unterstützen. (Quellen:Destatis: "Bruttoinlandsprodukt im 4. Quartal 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorquartal - Statistisches Bundesamt") Das Wachstum der RFID-Branche wird von einer zunehmenden Anzahl an Anwendungsmöglichkeiten getrieben. In allen Anwendungsbereichen hat die abklingende Covid-19-Pandemie einen Volumenanstieg mit sich gebracht, das sogar über dem Normalniveau vor der Pandemie lag und weiterhin auf einem Wachstumspfad liegt. Hohes Volumenwachstum besteht vor allem für UHF in den Feldern Bekleidungseinzelhandel, Logistik und Internet of Things. In Applikationen mit sehr hohen Stückzahlen und hoher Standardisierung besteht ein starker Wettbewerb, so dass das Volumenwachstum bei Transpondern von unterproportionalem Umsatzwachstum und Margenerosion begleitet wird. Wir steuern dem mit innovativen Produkten, Investition in effiziente Fertigungstechnik und hoher Qualität entgegen, um insbesondere in Projekten mit besonderen Anforderungen unsere Wachstumschancen zu nutzen. 2.2 Geschäftsverlauf Nach stetig ansteigenden Quartalserfolgen des Berichtsjahres kam es im letzten Quartal, im Wesentlichen bedingt durch vereinzelte Auftragsverschiebungen auf Kundenwusch, zu kleineren Verschiebungen in das Berichtsjahr 2024. Die folgenden Leistungsindikatoren geben einen Überblick über den Verlauf des abgelaufenen Geschäftsjahres. Die für die Steuerung bedeutsamsten Leistungsindikatoren sind die Produktumsätze und das EBITDA. Die Umsatzerlöse sind im Berichtsjahr um 40,4% auf TEUR 42.410 (davon TEUR 37.266 Produktumsätze und TEUR 5.144 Serviceumsätze) gegenüber dem Vorjahr gestiegen und lagen damit sogar weit über unseren angepassten Erwartungen. Im Kerngeschäft mit RFID-Produkten lagen die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr um 40,9 % über dem Vorjahreswert. Die Geschäftsfelder Transport (Nahverkehr) und Freizeitbereich (Skigebiete, Veranstaltungen) verzeichneten einen hohen Zuwachs von 105% und 36 % gegenüber dem Vorjahr. In dem Sektor Industrie konnten wir 2023 durch Neukunden und Projekte den Umsatz um 30 % steigern. Durch Kundenwunschverschiebungen sind im Bereich Government die Umsätze um rund -7% geringer ausgefallen. Auch die Umsatzerlöse aus Dienstleistungen, die im Wesentlichen aus der Verrechnung von Kosten für zentrale Konzernfunktionen resultieren, waren ansteigend. Hier war die Kostenbasis, auf der die Konzernverrechnungen beruhen, sowohl durch organisationsbedingte Änderungen als auch steigende Reisetätigkeit und variable Vergütungen deutlich höher als im Vorjahr. Entsprechend erhöht sich der Umsatz aus der Umlageberechnung. Die Umsatzerlöse aus diesen Dienstleistungen stiegen entsprechend um ca. 37,0 %. Der Auftragseingang für Produkte stieg im Vergleich zum Vorjahr um 11,0 % auf EUR 31,171 Millionen (im Vorjahr: EUR 28,09 Millionen). Der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2023 lag mit EUR 18,383 Millionen rund 33 % unter dem Vorjahr. Im Berichtsjahr wurden ein Gewinn vor Ergebnisabführung von EUR 1,6 Millionen (im Vorjahr: EUR 1,6 Millionen) und ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern sowie Abschreibungen (EBITDA) von EUR 3,2 Millionen (im Vorjahr: EUR 2,8 Millionen) erzielt. Damit entwickelte sich die Geschäftslage trotz der pandemiebedingten Herausforderungen und der Lieferengpässe von Chips über unseren Erwartungen. In Höhe von EUR 1,6 Millionen wird das Ergebnis im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrags abgeführt. 2.3 Lage des Unternehmens Vermögens- und Finanzlage Die immateriellen Vermögensgegenstände fielen gegenüber dem Vorjahr um EUR 0,4 Millionen auf EUR 0,1 Millionen, im Wesentlichen hervorgebracht durch die Abschreibung einer kundenorientierten immateriellen Akquisition. Der Wert der Sachanlagen erhöhte sich im Berichtsjahr um EUR 0,7 Millionen auf EUR 4,8 Millionen, was im Wesentlichen auf Neuanschaffungen und Anzahlungen von EUR 1,7 Millionen zurückzuführen ist, wobei planmäßige Abschreibungen von EUR 1,0 Millionen dagegen laufen. Weiterhin sind in diesem Jahr keine Besonderheiten zu verzeichnen. Das Net Working Capital (Vorräte zuzüglich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zuzüglich sonstige Vermögensgegenstände abzüglich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten, auch gegenüber verbundenen Unternehmen) sank gegenüber dem Vorjahr deutlich von EUR 3,5 Millionen auf EUR 1,3 Millionen. Die Veränderung ist überwiegend auf die zusätzliche Aufnahme eines Darlehens von 5 Millionen Euro zurückzuführen. Dem entgegen stehen im Wesentlichen gesunkene Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Das Net Working Capital ohne verbundene Unternehmen stieg zum Vorjahr von EUR 8,4 Millionen auf EUR 9,1 Millionen. Zur Finanzierung des Umlaufvermögens und Anlagevermögens wurde das kurzfristige Konzerndarlehen in Höhe von EUR 1,0 Millionen Ende des 4ten Quartals zurückgezahlt. Dafür wurde aber zusätzlich ein neues Darlehen gestaffelt über das Jahr von 5,0 Millionen Euro aufgenommen. Die Bilanzsumme stieg auf EUR 20,5 Millionen (im Vorjahr EUR 17,9 Millionen). Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital bezogen auf Bilanzsumme) betrug damit 43,0 % (im Vorjahr 49,2 %). Im Berichtsjahr betrug der operative Cashflow EUR -0,4 Millionen (im Vorjahr EUR 0,7 Millionen). Die Netto-Mittelabflüsse aus Investitionstätigkeit beliefen sich auf EUR 1,7 Millionen (im Vorjahr: EUR 2,5 Millionen). Die Auszahlungen für Investitionen wurden über ein Konzerndarlehen von EUR 5,0 Millionen finanziert. Zugleich wurde ein Konzerndarlehen im Laufe des Jahres 2023 in Höhe von EUR 1,0 Millionen getilgt. Daraus ergibt sich ein Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von EUR 4,0 Millionen (im Vorjahr EUR 1,0 Millionen) Die liquiden Mittel betrugen zum Bilanzstichtag EUR 3,3 Millionen (im Vorjahr: EUR 1,5 Millionen). Die Liquidität war im gesamten Geschäftsjahr 2023 sichergestellt und ist auch für das kommende Geschäftsjahr gemäß unserer Geschäftsplanung abgesichert. Das Unternehmen kann einen eventuellen Finanzbedarf über die Linxens-Gruppe decken. Die Gesellschaft hat einen langfristigen Mietvertrag mit einer festen Mietdauer bis 31. Dezember 2025 für das Produktions- und Verwaltungsgebäude abgeschlossen, aus dem sich finanzielle Verpflichtungen von EUR 2,5 Millionen Euro über die gesamte Mietdauer ergeben. Ertragslage Die Gesellschaft erzielt Umsatzerlöse aus Produktverkäufen sowie aus Dienstleistungen für zentrale Divisionsfunktionen. Im Geschäftsjahr 2023 stieg durch den Umsatzaufschwung das Rohergebnis gegenüber dem Vorjahr deutlich um EUR 4,4 Millionen auf EUR 20,4 Millionen; die Serviceumsätze (Verrechnung im Konzern basierend auf den angefallenen Kosten) entsprachen durch Änderungen in der Konzernorganisation und weiteren Kosteneinsparungen den Erwartungen. Der Personalaufwand stieg um 35,3 % auf EUR 9,1 Millionen, aufgrund der gestiegenen Mitarbeiteranzahl sowie Lohn- und Gehaltssteigerungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 25,8 %, auf EUR 8,2 Millionen, was im Wesentlichen aus höheren Konzernumlagen, steigenden Reisevorkommen, steigenden Reparaturkosten sowie Rekrutierungskosten für Neueinstellungen resultierte. Damit ergab sich ein gegenüber dem Vorjahr um EUR 0,4 Millionen höheres Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von EUR 3,2 Millionen (im Vorjahr: EUR 2,8 Millionen). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug EUR 1,7 Millionen (im Vorjahr: EUR1,6 Millionen). Die Erwartungen aus dem Vorjahr bezüglich eines EBITDA auf Vorjahresniveau konnten im Geschäftsjahr leicht übertroffen werden. Dies ist zurückzuführen auf den Umsatzaufschwung und Ausbau von Marktanteilen im Industrie Sektor sowie die Erholung im Entertainment Bereich und Nahverkehr. In Anbetracht der andauernden Bedingungen in der abschwächenden Chipknappheit zieht die Geschäftsleitung ein zufriedenstellendes Fazit für das Geschäftsjahr 2023. 2.4 Forschung & Entwicklung Forschung und Entwicklung ist ein wesentlicher Baustein unseres Erfolgs. Die Linxens-Gruppe hat am Standort Dresden ein wesentliches Standbein ihrer globalen Produkt- und Technologieentwicklung. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung betrugen im Geschäftsjahr 2023 EUR 3,2 Millionen und lagen damit 27 % über dem Vorjahr. Wie im Vorjahr waren durchschnittlich 19 Mitarbeiter in der Forschung und Entwicklung beschäftigt. Im Berichtsjahr wurden über 40 neue Produkte oder Derivate am Standort Dresden entwickelt und im Markt eingeführt. Darüber hinaus werden umfangreiche lokale und konzernweite Innovationsprojekte für die Segmente Finance, Transport, Access und Hospitality durchgeführt. Dazu zählen zum Beispiel biometrische Karten der zweiten Generation, Secure Labels, weiterentwickelte Bankkarten, der Einsatz umweltfreundlicher Materialien und digitale Dienstleistungen, wie zum Beispiel Personalisierung. Im Weiteren wurden verschiedene Projekte zum Aufbau von Technologiebausteinen (Technology Roadmap) für die Bereiche Healthcare & Medical sowie Internet of Things, Sensorik und Premium Cards durchgeführt. Im Geschäftsjahr wurden, wie bereits im Vorjahr, keine Entwicklungskosten aktiviert. 3 Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir im Vergleich zu 2023 weiterhin leicht steigende Produktumsätze, die über den Erwartungen von vor der Pandemie liegen. Der Ukraine/Russland Krieg wird voraussichtlich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Geschäftsfelder Nahverkehr und Freizeit haben. Wir konnten in allen Geschäftsfeldern bereits zum Ende des Geschäftsjahres einen stark gestiegenen Auftragseingang verzeichnen, der sich auch zu Beginn 2024 fortsetzen wird. Die Serviceumsätze werden organisationsbedingt weiter stark steigend sein. Die dazu korrespondierenden Intercompany Aufwendungen werden ebenfalls stark steigen. Ferner werden weiterhin Investitionen in das Wachstum der Gesellschaft geplant. Wir erwarten daher ein deutlich positives, aber stark fallendes EBITDA im Vergleich zum Vorjahr. Aufgrund des weiterhin geplanten Kapazitätsausbaues im Unternehmen, um die Bedarfe in den nächsten Jahren bedienen zu können, wird eine erhöhte Investmentsumme benötigt. Wir planen daher mit einem leicht negativen operativen Cashflow, aus welchem alle Aktivitäten aus eigenen Mitteln finanziert werden können bzw. ist eine Aufnahme durch ein internes Darlehen möglich. Eine Aufnahme von Fremdkapital bei Geschäftsbanken ist für den operativen Geschäftsverlauf derzeit nicht vorgesehen. 4 Chancen- und Risikobericht Für eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung ist es wichtig, Chancen zu erkennen, richtig zu bewerten und die damit verbundenen Risiken einzuschätzen, um die verfügbaren Ressourcen auf die erfolgversprechendsten Projekte zu lenken. Wir bewegen uns als Hochtechnologieunternehmen in einem wettbewerbsintensiven Umfeld. Zunehmende Kapazitäten, vor allem im asiatischen Raum, führen vor allem bei standardisierten Produkten zu starkem Preis- und Margendruck. Chancen ergeben sich für uns vor allem durch Innovation, den Aufbau von Digital Services und unser Know-how in Entwicklung und Fertigung von RFID-Transpondern. Schnelligkeit, Flexibilität sowie hohe Stabilität und Qualität in der Fertigung gepaart mit exzellentem Kundenservice sind für uns Schlüssel, um uns im Wettbewerb positiv abzuheben. Da wir vor allem Kunden in Europa und Nordamerika beliefern, können sich auch Chancen aus der regionalen Ausrichtung von Lieferketten im Ergebnis der Covid-19-Pandemie ergeben. Ziel unseres unternehmerischen Handelns ist es, Risiken rechtzeitig zu erkennen, sie zu evaluieren und zu managen. Die Regelung der betrieblichen Abläufe, ein einheitliches Berichtswesen, Projektmanagement, Markt- und Wettbewerbsbeobachtung sowie eine laufende Überprüfung unserer Planungsprämissen sind Grundlage dafür. Zur Absicherung gegen Schäden aus allgemeinen Risiken hat das Unternehmen Versicherungen abgeschlossen, darunter Feuer- und Betriebsunterbrechungsversicherung, Haftpflichtversicherung, D&O-Versicherung und Transportversicherung. Es bestehen folgende wesentliche Einzelrisiken, die in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung für das Unternehmen (vom höchsten bis zum niedrigsten Risiko) dargestellt und beschrieben werden: Absatzrisiko Das Unternehmen ist in die globale Struktur der Linxens-Unternehmensgruppe eingebunden. Damit werden Absatzrisiken über eine internationale Vertriebsorganisation und zentrale Kapazitätsplanung gesteuert. Gleichwohl kann eine globale Rezession zu Nachfrageausfällen und Verzögerungen bei RFID-Projekten mit negativen Auswirkungen auf die Ertrags- und Finanzlage führen. Es besteht auch eine gewisse Abhängigkeit von Großkunden, der durch intensives Key-Account-Management begegnet wird. Ein Teil der Fertigerzeugnisse ist für standardisierte Anwendungen konzipiert und wird in Erwartung von Kundenaufträgen vorgehalten. Für diesen Bestand besteht ein erhöhtes Vermarktungsrisiko. Die Artikel werden mindestens quartalsweise auf Marktgängigkeit geprüft. Die Umschlaghäufigkeit ist in der Regel unter 2 Monaten. Beschaffungsrisiko Das Beschaffungsrisiko betrifft mögliche Versorgungsstörungen hinsichtlich Mengen, Qualität, Preisen und Transportwegen. Diesem Risiko wirkt das Unternehmen durch eine sorgfältige Auswahl der Lieferanten nach den Kriterien Preis, Zuverlässigkeit, Bonität und Qualität sowie einer Bevorratung mit marktgängigen Komponenten entgegen. Eine wesentliche Komponente unserer Produkte sind Halbleiterchips, bei denen es im Jahr 2023 und gegebenenfalls darüber hinaus zu Engpässen bei der Beschaffung kommen kann, die unsere Geschäftsmöglichkeiten einschränken. Wir wirken dem durch langfristigere Beschaffungsplanung und eine risikoorientierte erhöhte Bestandshaltung entgegen. Das Unternehmen ist in das globale Supply Chain Management der Linxens-Gruppe integriert. Wettbewerbsrisiko Als Technologieunternehmen ist das Unternehmen dem Risiko ausgesetzt, seine Marktposition durch Technologienachahmungen oder neue Technologien von Wettbewerbern nicht halten zu können. Diesem Risiko steuert die Gesellschaft durch laufende Beobachtung der Wettbewerber, einem hohen Forschungs- und Entwicklungsaufwand und einer konsequenten Patentpolitik entgegen. Personalrisiko Die Spezialisierung und rasante technologische Entwicklung im Bereich RFID stellen hohe Anforderungen an die personellen Ressourcen. Personalrisiken können sich ergeben aus der Abwanderung qualifizierter Mitarbeiter, veränderten Qualifikationsanforderungen oder einer veränderten Arbeitsmarktsituation mit Auswirkung auf das Vergütungsgefüge. Dem Risiko des Mangels an qualifiziertem Personal wirkt die Gesellschaft vorsorglich durch geeignete Rekrutierungsmaßnahmen, umfangreiche Personal- und Zielvereinbarungsgespräche sowie durch individuelle Personalentwicklungsprogramme entgegen. Darüber hinaus sind wir bestrebt, durch monetäre und nicht-monetäre Anreize die Unternehmensidentifikation und -bindung zu fördern. Produktrisiko Produktmängel können Haftungsansprüche und kostenträchtige Austauschmaßnahmen nach sich ziehen. Solchen Risiken begegnen wir mit sorgfältiger Produktentwicklung und umfangreichem Qualitätsmanagement einschließlich einer intensiven Marktbeobachtung. Versicherungsverträge und sonstige Vorsorgemaßnahmen begrenzen zusätzlich die möglichen Folgen. Ausfallrisiko Unter dem Ausfallrisiko werden mögliche Wertverluste aufgrund von Ausfall oder Bonitätsverschlechterung eines Kunden verstanden. Das Unternehmen begegnet diesem Risiko durch ein detailliertes Monitoring der Kundenbeziehungen in Bezug auf das Zahlungsverhalten und ein proaktives Forderungsmanagement. Währungsrisiko Wesentliche Teile des Umsatzes sowie des Einkaufsvolumens basieren auf Fremdwährungen, insbesondere US-Dollar. Die Volumina bei Einkauf und Verkauf sind in etwa ausgeglichen, so dass das Währungsrisiko im Zuge eines Natural Hedges gemanagt wird. Veränderungen im Produkt- oder Kundenmix können zu Wechselkursrisiken führen, denen über Sicherungsgeschäfte begegnet wird. Krieg in der Ukraine Die Auswirkungen des russischen Krieges in der Ukraine sind zurzeit noch nicht vollständig absehbar. Im Bereich Energie sind die Auswirkungen durch deutlich steigende Preise bereits spürbar. Inwieweit diese Entwicklung anhält, ist schwierig abzuschätzen. Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht zu erkennen.
Dresden, den 29. April 2024 Arnaud Brunetiere Cuong Duong Michael Schäfer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231 Allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist im Handelsregister Dresden unter der Nummer HRB 36023 eingetragen. Dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 liegen die Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) § 242 ff. über die Rechnungslegung von mittelgroßen Kapitalgesellschaften sowie die ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes (GmbHG) zugrunde. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben zum Vorjahr unverändert. Die Bewertung des Anlagevermögens erfolgte zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer sowie um außerplanmäßige Abschreibungen. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern des Sachanlagevermögens liegen hierbei zwischen fünf und acht Jahren. Geringwertige Anlagegüter werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten werden linear entsprechend der Laufzeit der Verträge über 2-10 Jahre abgeschrieben. Die im Geschäftsjahr 2020 erworbenen kundenorientierten immateriellen Vermögensgegenstände werden über einen Zeitraum von 3,5 Jahren, entsprechend der Periode, in der aufgrund der Bindung an den Leistenden Wertbeiträge im Sinne von finanziellen Überschüssen für das Unternehmen erwartet werden können, abgeschrieben. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Bei der Bestimmung der Nutzungsdauer wurden insbesondere Produktlebenszyklen, Technologieentwicklung und Marktposition betrachtet. RFID ist eine High-Tech-Industrie und unterliegt den damit verbundenen schnellen Wandlungen. Ein Firmenwert wird daher voraussichtlich innerhalb von fünf Jahren verbraucht sein. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Bei dauerhaften Wertminderungen werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zum gleitenden Durchschnittpreis unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Unfertige und fertige Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten unter Anwendung einer Standardkostenbewertung und Beachtung einer verlustfreien Bewertung angesetzt. Die Herstellungskosten umfassten Material- und Fertigungskosten sowie den durch die Fertigung veranlassten Wertverzehr des Anlagevermögens. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nominalwerten, vermindert um angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen, angesetzt. Forderungen in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt. Guthaben in Fremdwährungen werden mit dem Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtags umgerechnet. Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Die Bildung der Rückstellungen erfolgt mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr liegen nicht vor. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden nicht abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 2 Erläuterungen zur Bilanz 2.1 Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Die sonstigen Ausleihungen resultieren aus hinterlegten Sicherheiten und Darlehen an Mitarbeiter. 2.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 355 (Vorjahr: TEUR 394) aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 72 (Vorjahr: TEUR 142) aus sonstigen Forderungen aus umsatzsteuerlicher Organschaft gegen die Gesellschafterin. 2.3 Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 25.000,00 und ist eingeteilt in 25.000 Geschäftsanteile. 2.4 Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalaufwendungen (TEUR 824), ausstehende Rechnungen (TEUR 83), Prüfungs- und Beratungskosten (TEUR 21) und übrige Rückstellungen (TEUR 64). 2.5 Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen mit TEUR 1.601 (Vorjahr: TEUR 2.888) aus Lieferungen und Leistungen (davon TEUR 132 gegenüber der Gesellschafterin), mit TEUR 5.000 (Vorjahr: TEUR 1.000) aus Darlehensverbindlichkeiten und mit TEUR 1.613 (Vorjahr: TEUR 1.574) aus Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages. Die Verbindlichkeiten haben wie auch im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. 3 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 3.1 Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 105 (Vorjahr: TEUR 42), im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen. Die Erträge aus Währungsumrechnung betrugen TEUR 268 (Vorjahr: TEUR 368). 3.2 Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 152 (Vorjahr: TEUR 36) enthalten. Die Aufwendungen aus Währungsumrechnung betrugen TEUR 225 (Vorjahr: TEUR 389). 3.3 Jahresüberschuss Der Jahresüberschuss wird entsprechend einem Ergebnisabführungsvertrag an die Gesellschafterin Linxens Holding Germany GmbH abgeführt. 4 Sonstige Angaben 4.1 Arbeitnehmerzahl Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 128 Arbeitnehmer, davon 81 Angestellte und 47 gewerbliche Arbeitnehmer, beschäftigt. 4.2 Geschäftsführer Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023 bestellt: • Arnaud Brunetiere, Angers/Frankreich, Chief Operating Officer, Performance & Innovation • Cuong Duong, Versailles/Frankreich, CEO Linxens • Michael Schäfer, Burkhardswalde, Director Corporate Commodity Management • Mirko Wäckerle, Jena, Corporate Treasury and Internal Control (bis 15. Mai 2023) • Dr. Ralph Träger, Dresden, Managing Director (ab 15. Mai 2023 bis 1. Januar 2024) Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2023 betrugen TEUR 387. 4.3 Mutterunternehmen Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist Tsinghua Holdings Co., Ltd., Peking/China. Der Konzernabschluss ist am Sitz des Mutterunternehmens erhältlich. Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die UNIC France Holdings S.A.S, Paris/Frankreich. Der Konzernabschluss, in den die Linxens Germany GmbH einbezogen wird, ist am Sitz der Mutterunternehmen erhältlich. 4.4 Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 34,4 für Abschlussprüfungsleistungen. 4.5 Sonstige finanzielle Verpflichtungen, Haftungsverhältnisse Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 2.791. Davon haben TEUR 490 eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, TEUR 1.847 eine Restlaufzeit von über einem Jahr und TEUR 454 eine Restlaufzeit von über fünf Jahren. Sie dienen der Sicherung der Produktion. Der Vorteil liegt in der Vermeidung einer langfristigen Kapitalbindung. Die Risiken liegen in der Vergütungspflicht über die Vertragslaufzeit sowie einer Nichtverlängerung der Mietverträge über die vertragliche Laufzeit hinaus. Die übrigen sonstigen finanziellen Verpflichtungen liegen im Rahmen des üblichen Geschäftsverkehrs. 5 Nachtragsbericht Weitere Vorgänge, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von Bedeutung wären, sind nach dem 31. Dezember 2023 nicht eingetreten.
Dresden, den 29. April 2024 Arnaud Brunetiere Cuong Duong Michael Schäfer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Linxens Germany GmbH, Dresden Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Linxens Germany GmbH, Dresden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Linxens Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dresden, den 29. April 2024 KPMG
AG
Rößler, Wirtschaftsprüfer Adler, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss der Linxens Germany GmbH zum 31. Dezember 2023 wurde am 20. Juni 2024 festgestellt. |
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