Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 711562
Eingetragen
17.6.2014
Branche
Be- und Verarbeitung von Naturwerksteinen und NatursteinenHerstellung von Werkzeugmaschinen zur Bearbeitung von Steinen, Beton und sonstigen mineralischen StoffenGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Gegenstand
Der Handel, Be- und Verarbeitung von Natur-, Kunststein und anderer Materialien sowie Montagearbeiten und damit verbundener Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tobias Raphael Dinger
seit 17.6.2014
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Simeon Johannes Dinger
Bahlingen
12.500 €
50.00%
Tobias Raphael Dinger
Teningen
12.500 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Dinger Stone GmbH

Endingen am Kaiserstuhl

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftstätigkeit

Die Dinger Stone GmbH zählt zu den größten Verarbeitern von Naturstein, Keramik und Quarzkomposit in Südwestdeutschland. Das Leistungsspektrum umfasst insbesondere:

• Boden- und Wandbeläge für Innen und Außen,

• Maßanfertigungen,

• Garten- & Landschaftsbauprodukte sowie

• Küchenarbeitsplatten.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um -0,3 % geringer als im Jahr 2022. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung -0,1 %. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.

Mit einem hohen Anteil der Küchenarbeitsplatten an unserem Gesamtumsatz war die Küchenmöbelbranche auch in 2023 unser wichtigster Markt. Die Umsätze der deutschen Hersteller von Küchenmöbeln fielen in 2023 nominal um 3,6 %. Die Verbraucher zeigen eine ausgeprägte Zurückhaltung beim Konsum, die sowohl auf die hohen Preise als auch auf die Marktsättigung während der Corona-Jahre zurückzuführen ist. Diese Konsumreduktion wurde im Möbel- und Küchenmarkt im Jahr 2023, insbesondere ab der zweiten Jahreshälfte, deutlich spürbar. Darüber hinaus hatte der langsame Wohnungsbau ebenfalls erhebliche negative Auswirkungen auf die Branche. Im Gegensatz dazu konnten wir unsere Umsätze im Bereich Küchenarbeitsplatten im Vorjahresvergleich und im Vergleich zum Branchenwachstum spürbar steigern.

Die kleineren und jüngeren Geschäftsfelder Bodenbeläge (v.a. Keramikfliesen) und Garten- & Landschaftsbauartikel in Kombination mit Maßanfertigungen, hatte entsprechend der konjunkturellen Entwicklung eine rückläufige Umsatzentwicklung gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Mit diesen Geschäftsfeldern sind wir zum großen Teil als Zulieferer des Wohnungsbaus tätig.

Der baugewerbliche Umsatzrückgang des deutschen Wohnungsbaus betrug im Jahr 2023 nominal -6 % (real -12 %) im Vergleich zu 2022. Im gleichen Zeitraum verzeichnete die deutsche Garten- und Landschaftsbaubranche einen Umsatzanstieg von +3 %. Der deutsche Fliesenhandel hingegen verzeichnete einen Rückgang der Absatzmenge von -29,4 %.

Im Jahr 2024 entwickelt sich der deutsche Küchenfachhandel im Vergleich zu dem historischen Boom währende den Corona-Jahre erwartungsgemäß auf niedrigerem Niveau. Die Auswirkungen der gestiegenen Bauzinsen, die Verunsicherung der Endverbraucher durch die unklare Politik sowie die gestiegenen Verbraucherpreise führten im weiteren Jahresverlauf zu überwiegend niedrigeren Umsätzen unserer Bestandskunden. Gleichzeitig konnten wir jedoch bis zum Ende des 3. Quartals durch die in den Vorjahren geleistete Vertriebsarbeit in der Neukundengewinnung die Umsätze dennoch stabil halten. Somit positionieren wir uns im zweistelligen Prozentbereich über dem Markt. Da die vielen neu dazugewonnen Kunden ihr Umsatzpotenzial erst in den kommenden 12 Monaten voll entfalten werden, rechnen wir in 2025 trotz der konjunkturell gleichbleibenden Entwicklung wieder mit deutlich steigenden Umsätzen für unser Unternehmen.

2. Geschäftsverlauf und Lage

a) Ertragslage

Der Rohertrag der Dinger Stone GmbH ist im Geschäftsjahr 2023 mit einem Wachstum von 10 % deutlich gestiegen und hat damit die Erwartungen der Gesellschaft erfüllt.

Die Personalkostenquote liegt mit 39 % nahezu auf dem Niveau des Vorjahres.

Das Ergebnis vor Steuern ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 322 auf TEUR 433 gesunken.

b) Vermögenslage

Das Vermögen der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr um 9 % erhöht.

Das Anlagevermögen ist zum Bilanzstichtag auf TEUR 5.922, bedingt durch Investitionen, gestiegen (Vorjahr: TEUR 5.308).

Zum 31.12.2023 betrug das Vorratsvermögen TEUR 2.750 und lag damit um TEUR 70 über dem Vorjahreswert. Der Anteil an der Bilanzsumme beläuft sich auf 23,2 % (Vorjahr: 24,8 %).

Die flüssigen Mittel haben sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 136 verringert (Vorjahr: TEUR 193). Dies sind 1,1 % bezogen auf die Bilanzsumme. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

Zum Bilanzstichtag wird ein Eigenkapital von TEUR 1.844 (Vorjahr: TEUR 1.541) ausgewiesen. Die Eigenkapitalquote beträgt 15,6 % (Vorjahr: 14,2 %).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich von TEUR 6.599 im Vorjahr um TEUR 56 auf TEUR 6.543 verringert. Der Anteil an der Bilanzsumme beträgt 55,3 %.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 1.307. Dies sind 11,0 % bezogen auf die Bilanzsumme.

c) Finanzlage

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant, die Liquidität beläuft sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 136. Hinsichtlich aktuell und zukünftig geplanter Investitionen (insbesondere Produktions- sowie Verwaltungsgebäude) befindet sich die Geschäftsführung aktuell in laufenden Gesprächen mit den finanzierenden Hausbanken.

d) Investitionen

Die Investitionen in das Anlagevermögen beliefen sich auf TEUR 1.218. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres belaufen sich auf TEUR 596.

e) Personal

Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl beträgt 118 Mitarbeiter.

f) Forschung und Entwicklung

Für Forschung und Entwicklung sind im Geschäftsjahr 2023 keine Kosten angefallen.

g) Gesamtaussage zur Finanzlage

Die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Berichtsjahr entspricht den Erwartungen der Geschäftsführung.

h) Finanzielle Leistungsindikatoren

Als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren werden insbesondere der Rohertrag und das Ergebnis vor Steuer monatlich ermittelt und analysiert. Auf Basis dieser Kennzahlen werden Maßnahmen definiert und ergriffen, um eine nachhaltige Entwicklung der Dinger Stone GmbH sicherzustellen.

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Wir sind gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, hinzuweisen.

Die Dinger Stone GmbH hat angemessene Systeme zur Beobachtung der Marktentwicklung und für die Unternehmensplanung implementiert. Diese ermöglichen eine strukturierte Überwachung der Unternehmensentwicklung, das Erkennen möglicher Risiken und bilden die Basis für abzuleitende Maßnahmen die bedarfsgerecht weiterentwickelt werden.

Wir arbeiten laufend und risikoorientiert an der Weiterentwicklung unserer Qualitätssicherungssysteme und an den Systemen zum Umweltmanagement. Der Bereich der Personalentwicklung ist fest in unsere Qualitätssysteme integriert. Neben der Förderung und Weiterentwicklung bestehender Mitarbeiter sind hier auch die Instrumente zur Mitarbeiterakquise implementiert.

Die Risiken im Hinblick auf die weitere Entwicklung der Gesellschaft sehen wir insbesondere in der Beschaffung von qualifiziertem Personal, der Finanzierung weiterer wachstumsbedingter Investitionen durch steigende Zinsen am Kapitalmarkt und in möglichen Preissteigerungen am Beschaffungsmarkt.

Unsere Chancen bestehen weiterhin in der Konzentration und der Ausweitung unserer Kernkompetenzen und der Verbesserung bestehender Produkte bis hin zu Erschließung neuer Märkte mit neuen Produktpaletten.

Für das Jahr 2024 erwarten wir auf Grundlage der aktuellen Zahlen einen leichten Anstieg des Rohertrages bei entsprechender Entwicklung des Ergebnisses vor Steuern im Vergleich zum Vorjahr. Aktuelle Zahlen zeigen im Gegensatz zum Vorjahr zudem einen erhöhten Auftragseingang.

Für 2025 planen wir das Wachstum fortzusetzen und auszubauen. Daher erwarten wir in 2025 ein etwa doppelt so hohes Wachstum des Rohertrags bei entsprechender Entwicklung des Ergebnisses vor Steuern im Vergleich zu 2024.

 

Endingen am Kaiserstuhl, den 29. November 2024

Dinger Stone GmbH

Raphael Dinger, Geschäftsführer

Simeon Dinger, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.922.210,13 5.308.103,31
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 21.522,00 38.410,00
II. Sachanlagen 5.900.688,13 5.269.693,31
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.015.779,32 3.126.792,32
2. technische Anlagen und Maschinen 2.339.110,00 992.711,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 476.395,00 458.642,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 69.403,81 691.547,99
B. Umlaufvermögen 5.882.326,15 5.439.471,51
I. Vorräte 2.749.638,42 2.681.673,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.997.042,03 2.564.837,35
1. Forderungen gegen Gesellschafter 945.607,26 718.740,01
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.051.434,77 1.846.097,34
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 135.645,70 192.961,16
C. Rechnungsabgrenzungsposten 25.787,66 75.850,99
Summe Aktiva 11.830.323,94 10.823.425,81

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.843.731,98 1.540.994,92
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 2.000,00 2.000,00
III. Bilanzgewinn 1.816.731,98 1.513.994,92
B. Rückstellungen 370.624,54 351.302,18
C. Verbindlichkeiten 9.610.216,46 8.929.087,16
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.543.238,19 7.163.844,99
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 333.988,65 333.988,65
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.732.989,62 1.431.253,52
D. Rechnungsabgrenzungsposten 5.750,96 2.041,55
Summe Passiva 11.830.323,94 10.823.425,81

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 9.819.999,93 8.976.726,62
2. Personalaufwand 6.528.300,02 5.725.899,08
a) Löhne und Gehälter 5.250.067,38 4.619.386,75
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.278.232,64 1.106.512,33
davon für Altersversorgung 97.246,90 87.330,24
3. Abschreibungen 595.697,92 556.659,92
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 595.697,92 555.163,04
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 1.496,88
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.015.481,89 1.727.625,94
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 8.765,25 4.984,90
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 41.167,25 22.811,85
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 271.164,65 217.121,25
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 130.554,52 221.016,36
8. Ergebnis nach Steuern 319.968,18 551.215,92
9. sonstige Steuern 17.231,12 16.620,34
10. Jahresüberschuss 302.737,06 534.595,58
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.513.994,92 979.399,34
12. Bilanzgewinn 1.816.731,98 1.513.994,92

Anhang

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und unter Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Dinger Stone GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Endingen am Kaiserstuhl
Registergericht: Freiburg
Register-Nr.: HRB 711562

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Soweit erforderlich, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 250,00 werden im Zugangsjahr in voller Höhe aufwandswirksam erfasst. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert von EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wird seit dem Geschäftsjahr 2020 im Zugangsjahr ein Sammelposten gebildet, der über fünf Jahre linear aufgelöst wird.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Auf die Bestände bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen nimmt die Gesellschaft zur Berücksichtigung produkt- bzw. lagerspezifischer Risiken bedarfsweise gesonderte Wertabschläge auf Basis individueller Einschätzungen vor.

Unfertige Erzeugnisse wurden nach der retrograden Methode bewertet. Dabei wurden in Abhängigkeit von vereinbartem Leistungsumfang und Leistungsstand zum Stichtag pauschale Fertigstellungsgrade zugrunde gelegt und die unfertigen Erzeugnisse zu den anteiligen Endabrechnungsbeträgen bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

In dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken, ungewissen Verpflichtungen und drohende Verluste in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages berücksichtigt. Langfristige Rückstellungen werden zum Barwert unter Anwendung der laufzeitadäquaten Abzinsungssätze gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung bewertet. Voraussichtliche, erst in der Zukunft sich bis zur Erfüllung der Verpflichtung auswirkende Kostensteigerungen wurden berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Endingen, 29. November 2024

gez. Raphael Dinger

Simeon Dinger

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 29.11.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Dinger Stone GmbH, Endingen am Kaiserstuhl

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Dinger Stone GmbH, Endingen am Kaiserstuhl, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dinger Stone GmbH, Endingen am Kaiserstuhl, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 29.11.2024

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