Südfleisch GmbH
Zenettistraße 6, 80337 München, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Rüdiger Dipl.-Kfm. Arndt seit 8.7.2009 | Geschäftsführer |
Klaus Erber seit 19.3.2008 | Prokura |
Thomas Loose seit 19.3.2008 | Prokura |
Erik Schöttl seit 4.12.2007 | Geschäftsführer |
Thomas Diplom-Betriebswirt (FH) Ernst seit 1.8.2002 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Südfleisch Holding GmbH | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
Südfleisch Logistik GmbHAufgelöst | 100.00% |
| 100.00% |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Südfleisch GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007UNTERNEHMENSSTRUKTUR UND GESCHÄFTSTÄTIGKEITDie Südfleisch GmbH, München, (HRB 121 214), eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Südfleisch Holding GmbH, München, ist innerhalb der Unternehmensgruppe das größte Unternehmen in den Bereichen Schlachtung und Zerlegung. Die Südfleisch Holding GmbH ihrerseits ist seit Ende 2005 eine Mehrheitsbeteiligung der BFU Beteiligungsgesellschaft für Food-Unternehmen mbH, Düsseldorf, einem Unternehmen der niederländischen VION Food-Group. Im Geschäftsjahr 2007 produzierte die Südfleisch GmbH an sieben eigenen und drei kommunalen Schlacht- und Zerlegebetrieben in Bayern und Baden-Württemberg. Darüber hinaus betrieb die Südfleisch GmbH fünf Fleischmärkte, von denen in 2007 zwei Standorte geschlossen wurden. In Würzburg wird außerdem noch ein Nutzviehzentrum betrieben. Insgesamt war die Südfleisch GmbH zum Jahresende 2007 an 12 Standorten1 operativ tätig. Die wichtigsten Schlacht- und Zerlegebetriebe sind sowohl QS als auch IFS zertifiziert. Sie erfüllen darüber hinaus im Bereich Rinderschlachtung bzw. -zerlegung den EFSIS-Standard des Fastfood Unternehmens Mc Donalds. Ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Südfleisch Holding GmbH besteht seit 1. Januar 2006 nicht mehr. MARKT-UND BRANCHENVERHÄLTNISSEDie deutsche Fleischwirtschaft und -verarbeitung zählte 2006 mit einem Wachstum von 9% und damit einem Anteil von 22,1% am Gesamtumsatz der Ernährungswirtschaft zu den wachstumsstärksten Wirtschaftsbranchen. 2007 war der internationale Fleischhandel insbesondere durch die veränderten Bedingungen auf dem Milchmarkt sowie die gestiegenen Futterpreise beeinflusst. Die Preise für Rindfleisch blieben in etwa auf dem hohen Niveau des Vorjahres, Geflügelfleisch wurde aufgrund der starken Nachfrage deutlich teurer gehandelt. Die Preise für Schweinefleisch folgten weitestgehend dem saisonalen Verlauf, lagen allerdings im Durchschnitt weit unter dem Niveau von 2006. 1 Bad Neustadt, Bamberg, Bayreuth, Cham (bis 30. Oktober 2007), Coburg, Ingolstadt, Lauda, München, Pfarrkirchen, Regensburg (bis 31. Januar 2007), Straubing, Traunstein, Waldkraiburg, Weiden und Würzburg In Deutschland stieg die Fleischproduktion nach vorläufigen Ergebnissen der ZMP insgesamt auf 7,47 Mio. Tonnen, was ein Plus von 269.000 Tonnen oder 3,7% gegenüber 2006 bedeutet. Auf die verschiedenen Fleischarten verteilt ist vor allem die Erzeugung von Schweinefleisch signifikant um rund 6% auf die Rekordmarke von 4,9 Mio. Tonnen gestiegen, wohingegen die Produktion von Rind- und Kalbfleisch in Deutschland mit 1,22 Mio. Tonnen etwas unter dem Ergebnis des Vorjahres lag (minus 1,1%). Insgesamt wurde deutlich weniger Fleisch auf der Basis von Schlachtkühen produziert (minus 7% im Vergleich zu 2006). Die positive Entwicklung am Milchmarkt hat offensichtlich dazu geführt, dass die Tiere häufig länger und intensiver zur Milchproduktion genutzt wurden. Der inländische Verzehr von Fleisch erhöhte sich laut ZMP-Zahlen um 0,9 kg auf 60,3 kg pro Kopf. Besonders Geflügel- und Rindfleisch wurde von den Privathaushalten mehr nachgefragt (Geflügelfleisch: plus 3,0% gegenüber 2006; Rindfleisch: plus 2,4% gegenüber 2006; Schweinefleisch: plus 1,8% gegenüber 2006). Das Wachstum des SB-Segments im Bereich Frischfleisch und Tiefkühlware setzte sich fort: Nahezu 50% des Privateinkaufs von Fleisch erfolgte 2007 über SB-Ware, nachdem die Zahlen 2005 und 2006 bei 48% stagnierten. Die Discounter konnten 2007 ihre Position bei der Wahl der Einkaufsstätten für Fleisch verbessern. Ihr Anteil am Privatverkauf steigt um 1,8 Prozentpunkte auf 23%. Die gestiegene Produktion bei stagnierender Nachfrage sowie hohe Energie- und Futtermittelpreise machten das vergangene Jahr vor allem für die Produzenten von Ferkeln und Mastschweinen zu einem unrentablen Wirtschaftsjahr. Als deutliche Folge davon lassen sich die Ergebnisse der letzten Viehzählung im November 2007 interpretieren: Die Zahl der trächtigen Jungsauen in den landwirtschaftlichen Betrieben sank im Vergleich zur letzten Erhebung im Mai des gleichen Jahres rapide um 12,3%. Insgesamt standen rund 434.000 Ferkel weniger in deutschen Ställen. Bei der Vermarktung von Fleisch ist die Berücksichtigung der Wünsche und Bedürfnisse der Verbraucher ein entscheidender Faktor für den Vermarktungserfolg. Der heutige Konsument ist auf der einen Seite nach wie vor stark preisorientiert, auf der anderen Seite ist er aber auch erlebnisorientiert und schätzt Bequemlichkeit und Service. Wellness, Gesundheit und Selbstverwirklichung prägen sein Lebensgefühl. Von Nahrungsmitteln verlangt der Verbraucher hohe Qualität, Reinheit, natürlichen Geschmack und Genuss. Hierfür besteht eine zunehmende Bereitschaft, höhere Preise zu bezahlen. Der anhaltende Boom von Bioware kommt in diesem Trend zum Ausdruck. Die Fleischwirtschaft hat durch verstärkte Investitionen in die Bereiche Qualität, Sicherheit und Innovation vor allem bei Convenienceprodukten in den vergangenen Jahren auf diese Entwicklung reagiert und wird sich auch zukünftig konzentriert hierauf ausrichten. Rindfleisch Die Zahl der Rinderschlachtungen in Deutschland sank 2007 um 1,7% gegenüber 2006 auf 3,41 Mio. Stück und lag damit nicht so niedrig wie ursprünglich erwartet. Bei der Schlachtung weiblicher Tiere (Färsen, Kühe) wurde das Vorjahresniveau um 4% unterschritten. Die Bullenschlachtungen stiegen sogar um rund 2% an. Die Produktion von Rind- und Kalbfleisch in Deutschland nahm bedingt durch einen Anstieg der durchschnittlichen Schlachtgewichte dennoch nur um 0,4% ab. Die Jahresnettoerzeugung lag bei 1,18 Mio. Tonnen; im Jahr zuvor waren es 1,19 Mio. Tonnen. Der Rückgang der inländischen Erzeugung um 1,1% wurde durch verstärkte Importe von Lebendrindern (9%) sowie Fleisch (12%) zum Teil ausgeglichen. Besonders polnische und südamerikanische Ware gelangte verstärkt auf den deutschen Markt. Deutlich erhöht wurden die Exporte Richtung Niederlande, während Abnehmer aus Italien wegen verstärkter Angebotskonkurrenz anderer EU-Staaten weniger deutsche Ware kauften. Der Außenhandel mit Rindfleisch geriet durch den Wegfall der Exporterstattungen zunehmend unter Druck und einige Vermarkter verloren Anteile am Handel mit Drittländern zugunsten brasilianischer Anbieter. Die Gesamtmenge der Ausfuhren betrug nach ZMP-Angaben dennoch 526.000 Tonnen und damit 1,9% mehr als noch im Vorjahr (516.000 Tonnen). Dem gegenüber wurden 340.000 Tonnen Rindfleisch importiert, womit der Ausfuhrüberschuss weiter zurückging. 2006 waren nur 303.000 Tonnen importiert worden. Deutschlands Selbstversorgungsgrad bei Rindfleisch liegt damit jetzt bei 122% gegenüber 140% noch vor fünf Jahren. Aufgrund des reichlichen Angebots an Rind- und Kalbfleisch gingen die Einkaufspreise im Jahresdurchschnitt gegenüber 2006 zurück. Besonders im 1. Halbjahr 2007 verliefen die Preise deutlich unter dem Niveau des Vorjahres. Ab Jahresmitte kam es zu einer Trendwende. Im 3. Quartal bewegte sich das Preisniveau über der Linie von 2006. Der Preisrückgang war bei Bullen am Beispiel der Handelsklasse R3 mit 0,16 €/kg auf durchschnittlich 2,88 €/kg, einem Minus von 5,2% entsprechend, deutlicher ausgeprägt als bei Kühen. Hier gingen die Preise am Beispiel der Handelsklasse O3 nur um 0,03 €/kg bzw. 1,4% auf durchschnittlich 2,29 €/kg zurück. Schweinefleisch Das Jahr 2007 war in Deutschland wieder ein Jahr der Rekordschlachtungen von Schweinen. Die Schlachtzahlen übertrafen laut ZMP-Angaben mit 53,3 Mio. Stück die Zahl von 2006 um 6,4%. Besonders die um 15% angestiegenen Importe von Ferkeln und Schlachtschweinen aus Dänemark und Holland beeinflussten diesen Trend. Die Schweinefleischerzeugung erreichte 2007 mit 4,94 Mio. Tonnen erneut ein Rekordergebnis. Nach 4,66 Mio. Tonnen 2006 ist damit auch der prozentuale Anstieg mit 5,9% deutlich höher als im Jahr zuvor (3,6%). Da zusätzlich Schweinefleischimporte, vornehmlich aus Belgien und Dänemark, in einer Größenordnung von 1,15 Mio. Tonnen auf den deutschen Markt gelangten, mussten verstärkte Exportaktivitäten für einen Marktausgleich sorgen. Deutsche Anbieter setzten 2007 erstmals mehr als 1,5 Mio. Tonnen Schweinefleisch im innereuropäischen Export umein deutlicher Anstieg von 18% gegenüber 2006. Hauptabnehmer waren die Länder der EU, vor allem Italien und die neuen Beitrittsländer in Osteuropa. Das im Vergleich zum Vorjahr deutlich größere Angebot an Schweinefleisch blieb nicht ohne Konsequenzen auf die Einkaufspreisentwicklung. Durchschnittlich ging im Bereich der Handelsklasse E der Einkaufspreis von 1,51 €/kg im Jahr 2006 um 0,15 €/kg auf 1,36 €/kg im Jahr 2007 zurück. Entgegen der saisonüblichen Entwicklungen blieb das Preisniveau in den Monaten November und Dezember 2007 nahezu konstant. Im Ergebnis wurden bei der Novemberviehzählung 2007 zwar 0,5% mehr Schweine gezählt als 2006, die Anzahl der Schweine haltenden Betriebe sank dabei allerdings um 5,1%. Branchenumfeld Starker Wettbewerb und steigende Produktionskosten beherrschten 2007 das Marktgeschehen der deutschen Fleischbranche. Fleisch- sowie Milchprodukte gehörten auch im vergangenen Jahr zu den wichtigsten Exportgütern der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft. Insgesamt konnte der Außenhandel mit Fleisch und Fleischprodukten von Rindern und Schweinen um 13,4% gegenüber 2006 zulegen; die Importe stiegen dabei um 5,2%. Wichtigste Handelspartner für deutsche Fleischexporteure waren die EU-Länder. Der Fleischbranche bietet vor allem die mögliche Öffnung des asiatischen Marktes neue Wachstumschancen. China, als das bevölkerungsreichste Land der Erde, hat einen Anteil von etwa 50% am weltweiten Konsum von Schweinefleisch. In den letzten drei Jahren sind die Bestände chinesischer Schweinehalter aufgrund der Tierseuche PRRS und steigender Futterkosten um rund 21% zurückgegangen. Die schnelle Öffnung des Exportmarktes für deutsches Schweinefleisch ist in der derzeitigen Marktlage für beide Seiten von immenser Bedeutung. Die weltweit steigende Nachfrage nach Agrarprodukten bei gleichzeitigem Abbau der Vorräte und einem klima- und witterungsbedingt eingeschränkten Angebot an Rohstoffen führte zu einer Trendwende an den Märkten. Erstmals stiegen die Preise für Ernährungsgüter und landwirtschaftliche Erzeugnisse in vielen Bereichen explosionsartig an, was besonders im Zusammenhang mit der Tierfutterproduktion Auswirkungen auf die Situation heimischer Zucht- und Mastbetriebe hatte. Auch 2007 war der Lebensmitteleinzelhandel (LEH) wichtigster Absatzkanal für Fleisch und Fleischwaren. Kunden erfahren den Einkauf im LEH als rundum ökonomisch: Sie sparen Zeit und Geld, wenn sie Fleisch und Wurst zusammen mit ihren sonstigen Einkäufen im LEH besorgen. Das Wachstum der Discounter hat sich 2007 verlangsamt, dennoch sind sie weiterhin die erfolgreichste Einkaufsstätte des Lebensmitteleinzelhandels. Dementsprechend verlieren die Fleischfachgeschäfte und Metzgereien ohne Berücksichtigung des Einflusses, den Negativschlagzeilen über Gammelfleisch in der Vergangenheit auf das Einkaufsverhalten der Verbraucher hatten, jährlich etwa 2 bis 3% ihrer Kunden. Bio Im Bio-Bereich hat sich 2007 die positive Entwicklung der vergangenen 3 Jahre fortgesetzt. Längst ist Bio kein Nischenprodukt mehr, sondern ein echtes Highlight in der Sortimentstruktur. Etwa 4,6 Mrd. € setzt der Handel jährlich mit Bio-Produkten um, Tendenz steigend. ZMP-Analysen zeigen, dass Discounter auch bei der Vermarktung von Bio-Frische-Produkten im ersten Halbjahr 2007 als wichtige Verkaufsstätte galten. Bio-Fleisch ist im Discount-Bereich mittlerweile kein Novum mehr. PRODUKTION UND ABSATZDie Schlachtzahlen2 entwickelten sich im Jahr 2007 gegenüber dem Vorjahr uneinheitlich. Die Großviehschlachtungen gingen mit rund 291.000 Stück (Vorjahr: 307.000 Stück) um 5,2% zurück. Insbesondere die Standorte Waldkraiburg und Pfarrkirchen als die größten Rinderschlachtbetriebe der Südfleisch GmbH waren davon betroffen. Demgegenüber konnten die Schlachtzahlen von Schweinen³ von rund 1.153.000 Stück im Jahr 2006 auf rund 1.175.000 Stück im Jahr 2007 um 1,9% leicht erhöht werden. Insgesamt wurden im Jahr 2007 rund 72% des zur Eigenschlachtung eingekauften Großviehs (Vorjahr: 74%) und 73% der zur Eigenschlachtung eingekauften Schweine (Vorjahr 74%) direkt von Landwirten bezogen. Mitgerechnet wurden dabei auch die Anteile der Tiere, die auf Grund der geänderten Erfassungsstruktur ab 2006 nicht mehr direkt von den Landwirten, sondern über die Viehvermarktungsgenossenschaften und Erzeugergemeinschaften bezogenen wurden. Die rückläufige Entwicklung der Absatzmenge4 der Südfleisch GmbH ist insbesondere auf die Einstellung der Fleischmarktaktivitäten in Regensburg, Amberg und Cham zurückzuführen. Aber auch der Drittland-Export ist gegenüber 2007 aufgrund veränderter strategischer Ausrichtungen im Vertrieb deutlich zurückgegangen. Nach dem Inlandsmarkt war auch im Jahr 2007 Italien der wichtigste Absatzmarkt für die Südfleisch GmbH. Im abgeschlossenen Geschäftsjahr liegt die Exportquote insgesamt mit genau 39% leicht unter dem Vorjahr mit 40%. 2 zur Eigenschlachtung eingekaufte Tiere 3 Schweine, Sauen, Eber und Ferkel 4 Außenabsatz: Gesamtabsatzmenge bereinigt um unternehmensinterne Warenströme (einschließlich entsorgungspflichtiger Mengen) FORSCHUNG UND ENTWICKLUNGDas Tätigkeitsfeld der Südfleisch GmbH liegt im Bereich Schlachtung und Zerlegung von Fleisch. Durch einen engen Kontakt zu unseren Kunden können wir auf spezielle Kundenwünsche umgehend reagieren. Weiterführende Forschungs- und Entwicklungsaufgaben im Bereich von SB-, Fertig- und Convenience-Produkten werden von der Schwestergesellschaft, der Lutz Fleischwaren AG, München, und deren Tochtergesellschaften wahrgenommen. VERMÖGENS-, FINANZ-UND ERTRAGSLAGEInsgesamt war das Geschäftsjahr 2007 für die Südfleisch GmbH ein schwieriges Jahr. Allerdings wirkten sich die umgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen, die in 2006 eingeleitet wurden und sich 2007 erstmals voll auswirkten, positiv auf die Ergebnisentwicklung aus. Im Jahr 2007 entstanden Einmalaufwendungen in Höhe von 1,4 Mio. € (Vorjahr: 4,8 Mio. €). Der Jahresüberschuss der Südfleisch GmbH liegt in 2007 mit 2,5 Mio. € um 2,1 Mio. € über dem Vorjahr. Damit hat sich das Ertragsniveau deutlich erhöht. Die Umsatzerlöse in Höhe von 613,7 Mio. € lagen bereinigt um den Innenumsatz (57,1 Mio. €) 8,0% unterhalb des Vorjahres. Maßgeblich für den Umsatzrückgang sind die Einstellung der Fleischmarktaktivitäten, der Schlachtmengenrückgang bei Rind sowie der oben erwähnte allgemeine Preisrückgang. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 6,8 Mio. € sind im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen (8,9 Mio. €). Die Entwicklung des Materialaufwandes für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogene Leistungen folgtebereinigt um den Innenumsatz - mit einem Rückgang um 7,6% in etwa der Umsatzentwicklung. Mit Wirkung zum 31. Mai 2006 wurde der Haustarifvertrag zwischen der Südfleisch GmbH und der Gewerkschaft NGG durch die Arbeitgeberseite gekündigt. Seitdem gab es keine generelle Tariferhöhung. Im Geschäftsjahr 2007 lagen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit 40,6 Mio. € um 1,9 Mio. € unter dem Vorjahresniveau (42,5 Mio. €). Aufgrund der fehlenden eigenen Anlagen setzt sich die Bilanzsumme in Höhe von 80,5 Mio. € (Vorjahr: 85,2 Mio. €) nahezu ausschließlich aus dem Umlaufvermögen zusammen. Der Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen erhöhte sich zum Bilanzstichtag 2007 um 0,6 Mio. € (Vorjahr 3,1 Mio. € Bestandsrückgang). Das Kassen- und Bankguthaben lag um 10,3 Mio. € unter dem Vorjahr und die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen lagen um 6,0 Mio. € über dem Vorjahr. Mit Kauf- und Vertragsübernahmevertrag vom 31. März 2006 hat die VION Luxembourg S. a.r.l. die Forderungen bzw. Rechte und Pflichten aus dem zwischen der DZ Bank AG und der Südfleisch GmbH bestehenden Kreditvertrag bzw. dem Kreditvertrag selbst einschließlich der dazu gehörenden Sicherheiten erworben. Zum 15. März 2007 ging der Vertrag von VION Luxembourg S.a.r.l. auf VION Finance S.a.r.l., Luxemburg, über. Das Eigenkapital resultiert überwiegend aus der Einbringung von Vorratsvermögen als Kapitalrücklage im Rahmen der Abspaltung des 'operativen Geschäftes' aus der Südfleisch Holding GmbH (vormals Südfleisch Holding AG) in die Südfleisch GmbH zum 1. Januar 1998. Das Eigenkapital zum Bilanzstichtag erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um das Jahresergebnis 2007. INVESTITIONENDie von der Südfleisch GmbH genutzten Anlagen befinden sich im Eigentum der Südfleisch Holding GmbH. Für die Nutzung wird eine Pacht an die Muttergesellschaft entrichtet. Investitionen der Südfleisch Holding GmbH erfolgten überwiegend für Ersatz-, Erhaltungs- und Rationalisierungsmaßnahmen. MITARBEITERAm Jahresende 2007 waren in der Südfleisch GmbH einschließlich Auszubildende 664 Mitarbeiter5 beschäftigt (Vorjahr: 769). Dies entspricht in etwa einem Rückgang von 14% gegenüber dem Vorjahr. Dieser Rückgang ist insbesondere durch die im Laufe des Jahres 2007 umgesetzten Schließungen der Fleischmärkte Regensburg, Amberg und Cham zurückzuführen. Aus der Altersstruktur der Südfleisch GmbH ist zu erkennen, dass rund ein Drittel der Belegschaft zur Altersgruppe der zwischen 40 und 50 Jährigen gehört. Die Mitarbeiter der Südfleisch GmbH waren im Jahr 2007 durchschnittlich 15 Jahre (Vorjahr: Ø 14 Jahre) im Unternehmen. RISIKOBERICHT DER SÜDFLEISCH GMBHAls Unternehmen der Lebensmittelbranche mit einem gegebenen krisenanfälligen Marktumfeld bewegt sich die Südfleisch GmbH operativ auf einem Markt mit einer Vielzahl an speziellen Risiken. Dies gilt gerade vor dem Hintergrund der zunehmenden Internationalisierung des Wettbewerbs sowie der sich schnell verändernden Strukturen in der deutschen Fleischwirtschaft. Daher zählt eine professionelle Bewertung und Bewältigung von Risiken für die Südfleisch GmbH zur Grundlage für nachhaltiges Wirtschaften und somit zum gewählten Selbstverständnis. Arbeiter, Angestellte und Auszubildende, jedoch keine Aushilfen, Praktikanten und "inaktiven Mitarbeiter" (z.B. bedingt durch Mutterschutz, Erziehungsurlaub o. ä.) Die Risikopolitik der Südfleisch GmbH ist ein Teil der Unternehmenspolitik und dient dem Ziel, den Wert des Unternehmens zu erhalten sowie stetig und nachhaltig zu steigern. Dies geschieht durch die • Einbeziehung aller Unternehmenseinheiten in ein institutionalisiertes und systematisches Risikomanagement-System, • Erarbeitung von chancenbasierten Entscheidungen; Wahrnehmung der Chancen, die mit kalkulierbaren Risiken verbunden sind, • Identifikation und Bewertung von Gefahren für Vermögenswerte, Ertragsaussichten, Ruf oder Vertrauen der Unternehmensgruppe und der Anteilseigner, • Fokussierung der Managementmaßnahmen auf wesentliche Bereiche sowie • Begrenzung der Risiken auf ein akzeptables Niveau bei möglichst geringem Kostenaufwand. Ziel ist somit die Schaffung von Handlungsspielräumen, die ein bewusstes Eingehen von Risiken aufgrund einer umfassenden Kenntnis der Risiken und Risikozusammenhänge ermöglicht. Kurz: Es soll erreicht werden, dass potenziell bedeutende Bedrohungen aus Risiken ebenso wie ein mögliches Verpassen von Chancen rechtzeitig erkannt sowie geeignete Gegenmaßnahmen ergriffen werden und dadurch das Unternehmensergebnis insgesamt verbessert wird. Die Möglichkeit eines kontrollierten Umgangs mit Risiken soll dazu beitragen, bestehende Chancen konsequent zu nutzen und dadurch den Unternehmenswert weiter zu steigern. Risiko und Risikomanagement Unter Risiko versteht man die Gefahr, dass ein Unternehmen seine Ziele nicht erreichen oder seine Strategie nicht erfolgreich umsetzen kann. Der Risikobegriff umfasst alle internen und externen Ereignisse, Handlungen oder Versäumnisse, die eine potenzielle Bedrohung für den Erfolg oder sogar die Existenz des Unternehmens darstellen. Risiko ist daher nicht auf unerwartet eintretende, negative Entwicklungen oder Ereignisse beschränkt, sondern bezieht sich ausdrücklich auch auf das Versäumen oder die mangelhafte Nutzung positiver Entwicklungsmöglichkeiten und Chancen. Risikomanagement umfasst die Gesamtheit aller risikobezogenen Aktivitäten und Maßnahmen -Identifikation, Bewertung, Steuerung, Berichterstattung und Überwachung von Risiken - die zusammengenommen die Realisierung der Unternehmensziele unterstützen. Grundsätze in der Risikobewältigung Folgende Grundsätze des Risikomanagements bei der Südfleisch GmbH sind für alle Führungskräfte und Mitarbeiter bindend: Das Risikomanagement muss in den Geschäftsalltag integriert sein; das Management der Risiken erfolgt in erster Linie durch die Organisationseinheiten, die vor Ort die Geschäfte tätigen; Pflichten und Verantwortlichkeiten für Risikomanagement werden in der bestehenden Organisationsstruktur klar zugewiesen; Grundsätze und Richtlinien sind für jeden Risikobereich eindeutig festzulegen und an die betreffende Organisation des Risikomanagements zu kommunizieren; Informationen zu den wesentlichen Risiken müssen zur Unterstützung der Entscheidungsträger auf allen Ebenen rechtzeitig, zutreffend und vollständig zur Verfügung stehen; alle Mitarbeiter sind verpflichtet, in ihrem Verantwortungsbereich aktiv zielgerichtetes Risikomanagement zu betreiben. Risikomanagement-Prozess Der Risikomanagement-Prozess liefert entscheidungsorientierte Risikoinformationen zur Unterstützung der Unternehmensleitung bei taktischen und strategischen Fragen des Risikomanagements. Zum allgemeinen Verständnis ist der Ablauf des Risikomanagements in wesentliche Teilschritte untergliedert: Risikoidentifikation: Systematische Identifikation und Erfassung von Risiken und ihren Ursachen; Risikobewertung: Einschätzung der Wahrscheinlichkeit des Risikoeintritts sowie seiner potenziellen Auswirkungen; Risikoberichterstattung und -überwachung: Zeitnahe Berichterstattung und laufende Überwachung der Risiken sowie der Angemessenheit eingeleiteter Steuerungsmaßnahmen; rechtzeitiges Erkennen von positiven sowie negativen Entwicklungen; Risikosteuerung: Vermeidung, Verminderung, Transfer und Akzeptieren von Risiken. Zur Risikosteuerung stehen folgende Strategiealternativen zur Verfügung:Risikovermeidung: Einstellen der risikobehafteten Aktivität in den Fällen, in denen zusätzliche Maßnahmen zur Risikosteuerung nicht kosteneffizient oder die Erträge im Vergleich zu den Risiken unattraktiv sind. Risikoverminderung: Aktivitäten und Maßnahmen zur Verringerung der Wahrscheinlichkeit des Risikoeintritts bzw. zur Reduzierung der Risikoschwere (z.B. Hedging, Schadensverhütung, Krisenmanagement, Notfallpläne). Risikotransfer: Aktivitäten und Maßnahmen zur Übergabe der Verantwortung für das Risikomanagement bzw. der Haftung für die finanziellen Folgen bei Risikoeintritt auf Dritte (z.B. Auftragsvergabe an Unterauftragnehmer, Versicherungen). Risikoakzeptanz: Eingehen von Risiken in Fällen, in denen zusätzliche Maßnahmen zur Risikominimierung nicht kosteneffizient sind, die möglichen Erträge jedoch im Vergleich zu den Risiken attraktiv sind. Zusammenfassung der Risikosituation der Südfleisch GmbHFür die Südfleisch GmbH ergeben sich folgende wesentliche interne und externe Risiken, die sowohl unsere Geschäftsentwicklung als auch die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage maßgeblich beeinflussen können. Dies sind nicht die einzigen Risiken, denen wir ausgesetzt sind. Risiken, die uns derzeit noch nicht bekannt sind oder Risiken, die wir jetzt noch als weniger signifikant erachten, können sich bei veränderter Sachlage gegebenenfalls nachteilig auf unser Unternehmen auswirken. Geschäftsrisiken Nach wie vor ist unsere Branche gekennzeichnet durch schwierige Marktbedingungen; die globale Wettbewerbssituation hat sich vor dem Hintergrund der zunehmenden Internationalisierung in der Fleischbranche weiter verschärft. Starker Wettbewerb, schwierige Marktbedingungen infolge zunehmender Globalisierung und erhöhter Markttransparenz sowie die Konkurrenz von angebotenen Leistungen und Servicequalitäten kennzeichnen unsere Branche. Auch die typische Abhängigkeit der Branche von Ausgabenneigung oder Beeinflussung der Verbraucher durch Tierkrankheiten oder -seuchen birgt Risiken. Lieferanten- und Kundenrisiken Um eventuellen Lieferengpässen bei der Rohstoffversorgung vorzubeugen, setzt die Südfleisch GmbH neben einer genauen Marktbeobachtung sowie eigenen Kontrollen auf einkaufspolitische Maßnahmen und eine breite Basis von Zulieferern, um für die Unwägbarkeiten beim Bezug von Rohstoffen gerüstet zu sein. Die Auswahl der Zulieferer beruht zum Großteil auf deren Produktionseffizienz, wobei vor allem Qualität und individuelle Leistungsfähigkeit im Vordergrund stehen. Eine enge Verbindung zu den Lieferanten sorgt für die notwendigen Produktionskapazitäten, um den Risiken des Wettbewerbs zu begegnen. Unabhängig von den Beschaffungsrisiken bestehen auch auf Kundenseite Unwägbarkeiten durch Verlust oder Insolvenz von Großkunden. Es bestehen keinerlei Abhängigkeiten von einzelnen Kunden oder Lieferanten in der Südfleisch GmbH. IT-/Logistische Risiken Eine effiziente Leitung und Lenkung der Geschäftstätigkeiten erfordert ein umfassendes und komplexes Informationssystem, basierend auf moderner Informationstechnologie. Die laufende Pflege, Aktualisierung und Optimierung unserer IT-Systeme obliegt qualifiziertem internen und externen Fachpersonal. Bestandteile des Systems sind unter anderem effektive technische und organisatorische Maßnahmen zum Ausschluss von Risiken durch unberechtigten Datenzugriff, Datenmissbrauch oder Datenverlust. Zu den erwähnten technischen Schutzmaßnahmen zählen beispielsweise der Einsatz von Virenscannern, Netzwerksicherheitskomponenten wie Firewalls sowie Zugangs- und Zugriffskontrollen. Personalrisiken Personalrisiken bestehen vor allem im Verlust von qualifizierten Mitarbeitern und dem damit entstehenden Wissensverlust. Eine möglichst langfristige Bindung zu unseren Fach- und Führungskräften zu pflegen und gleichzeitig erfolgreich neue Mitarbeiter zu gewinnen und zu integrieren, ist daher ein wesentlicher Bestandteil unserer Personalpolitik. So bieten wir unseren Mitarbeitern umfangreiche Qualifizierungs- und Weiterbildungsangebote sowie leistungsbezogene Vergütungs- und attraktive Sozialsysteme. Denn Motivation, Engagement und Qualifikation unserer Mitarbeiter sind die Grundvoraussetzungen für unseren Erfolg. Finanzwirtschaftliche Risiken Finanzwirtschaftliche Risiken sind Risiken, die sich unmittelbar auf die Einnahmen- und Ausgabenströme des Unternehmens beziehen, wobei der Begriff "Risiko" hier die Unsicherheit in Bezug auf das Eintreten von Ereignissen sowie die Tragweite der daraus resultierenden Konsequenzen beinhaltet. Finanzwirtschaftliches Risikomanagement besteht damit zum einen in der Beseitigung der beschriebenen Unsicherheit durch umfassende Informationsgewinnung, zum anderen in der Reduzierung der Tragweite durch wirkungsvolle Absicherungstechniken. Umweltrisiken Es gibt keine umweltbedingten Einflüsse, die nach unserer Ansicht wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Südfleisch GmbH haben. Weitere Risiken Die 2003 beschlossene und seit 2005 in Kraft getretene EU-Agrarreform wirkt sich weiterhin negativ auf die Bestandszahlen von Rindern in Deutschland aus. Unter dem Einfluss steigender Rohstoffknappheit sowohl auf dem Futtermittel- als auch auf dem Milchmarkt ist 2007 der Rückgang der Schlachtviehbestände weiter forciert worden. Seit 2003 ist die Anzahl der in deutschen Betrieben aufgestallten Rinder um ca. 7,5% gesunken. Aufgrund der Abnahme der Lebendviehbestände besteht das als ernst einzustufende Risiko der Unterauslastung von Schlachtbetrieben. Eine verstärkte Zusammenarbeit mit dem VION-Konzern dient der weitgehenden Minimierung dieses Risikos. Potentiellen Produkthaftungsrisiken begegnet die Südfleisch GmbH durch laufende Kontrollen der Qualitätsstandards. Beträchtliche Investitionen im Bereich Qualitätssicherung wurden in den letzten Jahren getätigt. So sorgen standorteigene Qualitätssicherungsabteilungen für eine Minimierung von Risiken in Bezug auf Hygiene und Fleischqualität. Weitere potentielle Risiken bestehen unter anderem im Zusammenhang mit der Rohstoffversorgung, die durch Absatzschwankungen infolge auftretender Tierseuchen gefährdet sein kann. In den vergangenen Jahren haben immer wieder Fälle von BSE, Maul- und Klauenseuche (MKS), Vogelgrippe, Blauzungenkrankheit und Schweinepest den Fleischmarkt beeinflusst. Aus Seuchenfällen gewonnene Erkenntnisse wirken in Krisensituationen unterstützend, um Auswirkungen auf das Unternehmen abzumildern und erlauben eine zuverlässige, professionelle und sichere Vorgehensweise. Darüber hinaus bestehen bei Produktionsbetrieben immer auch Risiken im Zusammenhang mit technischen Betriebsstörungen, in deren Folge beispielsweise Brände entstehen können, die wiederum zu kostspieligen Produktionsausfällen führen. Alle Risiken im Zusammenhang mit technisch bedingten Produktionsstillständen und -ausfällen werden durch innerbetriebliche Sicherheitsvorkehrungen und -kontrollen weitestgehend minimiert und sind im Schadensfall vollständig versicherungstechnisch abgedeckt. Einschätzung der Risikolage Insgesamt hat die Beurteilung der gegenwärtigen Risikosituation ergeben, dass keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Risiken bestehen und zukünftige bestandsgefährdende Risiken unserer Einschätzung nach gegenwärtig nicht vorliegen. Alle finanziellen und rechtlichen Risiken sind vollständig bilanziell abgedeckt. AUSBLICKDas BIP in Deutschland wird allen Prognosen zufolge mit plus 1,7% (BMWi) bzw. plus 1,8% (ifo) weiter wachsen. Nach einem Jahresanstieg von 2,5% im Vorjahr ist diese eher verhaltene Entwicklungsprognose auf die Abhängigkeit von den weltwirtschaftlichen Konjunkturaussichten zurückzuführen. Mit einem Plus von 5,2% war 2007 weltweit eine deutliche Expansion der Wirtschaft zu beobachten. Die Vorhersage für 2008 fällt jedoch aufgrund zunehmender Risiken in Folge der Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten deutlich zurückhaltender aus. Zwar nimmt das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) auch für 2008 ein Wachstum des internationalen Warenaustauschs um 7% an, geht jedoch gleichzeitig davon aus, dass in Deutschland vor allem die steigende Inlandsnachfrage Motor der Konjunktur sein wird. Die Unternehmen blicken in gut gefüllte Auftragsbücher und entsprechend werden höhere Investitionen für Maschinen und Fertigungsanlagen erwartet. Für den Außenhandel erwarten alle drei Institute eine weit weniger dynamische Entwicklung als in den vorangegangenen Jahren. Beim Handel mit Agrarprodukten wird für Deutschland voraussichtlich auch weiterhin der innereuropäische Warenaustausch vor allem mit den osteuropäischen Mitgliedsstaaten zunehmen. Die neuen EU-Mitglieder Rumänien und Bulgarien zeigen zunehmenden Importbedarf. Die deutsche Fleischwirtschaft wird sich 2008 verstärkt dem steigenden internationalen Wettbewerb stellen müssen. Sowohl auf dem heimischen Markt als auch beim Export in EU- und Drittländer wird die Konkurrenz aus Brasilien, Argentinien und anderen Ländern Südamerikas immer stärker vertreten sein. In Deutschland wird nach ZMP-Angaben mit einem Rückgang der Rindfleischproduktion um 1 bis 3% gerechnet. Diese Schätzung wird auch durch die Ergebnisse der letzten Viehbestandserhebung gestützt. Kühe werden voraussichtlich für die Milchproduktion benötigt und dürften daher weiterhin knapp bleiben. Bei geringerem Angebot und unter dem Kostendruck auf der Futtermittelseite werden seitens der ZMP relativ stabile Erzeugerpreise für Schlachtrinder knapp über dem Niveau des Vorjahres erwartet. Der inländische Pro-Kopf-Verbrauch von Rindfleisch wird sich allen Prognosen zufolge nicht signifikant verändern. Auf dem Schweinemarkt wird es wahrscheinlich zu einer Wachstumspause kommen. Aufgrund der unrentablen Produktionsbedingungen des letzten Jahres ist nicht mit einem Ausbau der Bestände zu rechnen. Im Gegenteil nimmt die ZMP an, dass auch hier ab Mitte des Jahres ein reduziertes Angebot den Schlachtpreisen Stabilität verleiht. Zu Beginn des Jahres wird der Abbau der Überhänge aus 2007 eine solche Entwicklung zunächst verzögern. Insgesamt wird allerdings nicht mit einem Rückgang der Schweinefleischproduktion gerechnet. 2008 müssen sich die Verbraucher weiterhin mit höheren Preisen bei Lebensmitteln auseinandersetzen, jedoch rechnet die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) einem Bericht des Handelsblatts zufolge trotz weiter wachsender Nachfrage nur mit einer geringen Preissteigerungsrate für ihre Branche. Im letzten Jahr hat sich der mittlerweile lang anhaltende Bioboom noch einmal verstärkt. Einzig das geringe Angebot seitens der Erzeuger setzt dem Markt für Ökoprodukte momentan Grenzen. Ob als Convenience-Artikel, in Form von tiefgekühlter oder vorverpackter Ware oder als Frischeprodukt: Bio ist in allen Bereichen des LEH ein wesentlicher Umsatzfaktor. Qualität, Zeitersparnis bei Einkauf und Zubereitung sowie eine moderate Preispolitik werden auch 2008 zu den wichtigsten Einkaufsargumenten zählen. Trotz der klaren strategischen Ausrichtung und der unterschiedlichen Schwerpunkte und Maßnahmen, die durch den harten Wettbewerb und das schwierige Marktumfeld vor dem Hintergrund des weiterhin stark angespannten wirtschaftlichen Umfelds unerlässlich sind, wird es schwierig, für die kommenden Jahre eine Vorhersage hinsichtlich der Ergebnisentwicklung zu treffen. Wir gehen jedoch für die Südfleisch GmbH davon aus, bei gleichen Schlachtzahlen, aber deutlich höheren Zerlegemengen ein weiter positives Ergebnis zu erreichen.
München, 25. Februar 2008 Südfleisch GmbH Geschäftsführung Erik Schöttl Harald Rettenberger Bilanz zum 31. Dezember 2007AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2007
Anhang für das Geschäftsjahr 2007I. ALLGEMEINE ANGABENDer Jahresabschluss der Südfleisch GmbH ist nach den geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Bei der Südfleisch GmbH handelt es sich um eine große Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 3 S. 1 HGB. II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEBei den Vorräten werden Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren zu Anschaffungskosten- unter Berücksichtigung der Verwertbarkeit am Bilanzstichtag - angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. In den Herstellungskosten sind neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie anteilige Verwaltungskosten enthalten. Die Risiken der Lagerhaltung bzw. einer geminderten Verwertbarkeit oder gesunkener Verkaufspreise finden durch entsprechende Bewertungsabschläge Berücksichtigung. Zulässige Bewertungsvereinfachungsverfahren werden gegebenenfalls in Anspruch genommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden mit ihren Nominalwerten angesetzt. Für erkennbare Einzelrisiken werden individuelle Wertberichtigungen gebildet bzw. Abschreibungen vorgenommen. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden darüber hinaus angemessene Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 1 % in Abzug gebracht. Liquide Mittel werden mit dem Nennwert bewertet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in angemessener Höhe und werden mit dem Betrag der voraussichtlichen Inanspruchnahme angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit den Rückzahlungsbeträgen bilanziert. Umsatzrealisierung Die Umsätze aus dem Verkauf von Produkten werden realisiert, soweit ein rechtsgültiger Kaufvertrag/Bestellung vorliegt, Einigung über den Preis erzielt wurde und der Eigentumsübergang stattgefunden hat. In Fremdwährungen bestehende Forderungen und Verbindlichkeiten werden, soweit sie gegen Kursrisiken gesichert sind, zu diesen Kursen bewertet. Anderenfalls erfolgt die Bewertung mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls, wobei Verluste aus Kursänderungen bis zum Bilanzstichtag berücksichtigt werden. III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZAnlagevermögen Sämtliche Gegenstände des Sachanlagevermögens, außer von der Südfleisch GmbH selbst geleaste Fahrzeuge, werden vom Alleingesellschafter, der Südfleisch Holding GmbH, München, gepachtet. Vorräte Die unfertigen Erzeugnisse bestanden im Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 4.738 (Vorjahr: TEUR 3.962). Die fertigen Erzeugnisse und Waren bestanden in Höhe von TEUR 165 (Vorjahr: TEUR: 357). Die Warenbestände sind zu Gunsten von Kreditgebern sicherungsübereignet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 17.352) enthalten Forderungen gegen den Gesellschafter in Höhe von TEUR 419 (Vorjahr: TEUR 5.675). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen TEUR 45.696. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Ansprüche auf Ausfuhrerstattungen sind zur Sicherheit an Kreditgeber abgetreten. Ausgenommen hiervon sind Forderungen, die bereits 1995 in Verbindung mit den Nachträgen von 1999 und 2000 separat an den Unterstützungsfonds der Südvieh-Südfleisch abgetreten wurden. Die ausgewiesenen Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital der Südfleisch GmbH beträgt EUR 25.564,59 und war zum Stichtag voll einbezahlt. 100 % des Kapitals werden von der Südfleisch Holding GmbH, München, gehalten. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage in Höhe von 16,4 Mio EUR resultiert aus der Einlage des Vorratsvermögens im Rahmen der Abspaltung des "operativen Geschäfts" zum 1. Januar 1998. Wir verweisen hierzu auf unsere Vorjahresabschlüsse. Jahresüberschuss Die Südfleisch GmbH weist zum 31. Dezember 2007 einen Jahresüberschuss von 2.498.266,58 EUR aus. Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen der Südfleisch GmbH enthalten insbesondere Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen und Abfindungen (TEUR 2.204) sowie Rückstellungen für Bonus- und Provisionszahlungen (TEUR 2.593). Verbindlichkeiten Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Mit Kauf- und Vertragsübernahmevertrag vom 31. März 2006 hat die VION Luxembourg S.a.r.l. die Forderungen bzw. Rechte und Pflichten aus dem zwischen der DZ Bank AG und der Südfleisch GmbH bestehenden Kreditvertrag bzw. dem Kreditvertrag selbst einschließlich der dazu gehörenden Sicherheiten erworben. Zum 15. März 2007 ging der Vertrag von der VION Luxembourg S.a.r.l auf die VION Finance S.a.r.l. über. IV. ERLÄUTERUNGEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGUmsatzerlöse Vom Gesamtumsatz der Südfleisch GmbH des Geschäftsjahres entfielen 265,4 Mio. EUR auf Auslandsumsätze (Vorjahr: 290,6 Mio. EUR). Davon entfallen auf Italien 157,9 Mio. EUR, Frankreich 33,1 Mio. EUR, Niederlande 25,1 Mio. EUR, Österreich 17,8 Mio. EUR und auf Sonstige 31,5 Mio. EUR. Die Umsatzerlöse des Vorjahres beinhalten Innenumsätze in Höhe von 70,9 Mio. EUR. Im Berichtsjahr wurden Innenumsätze in Höhe von 57,1 Mio. EUR in gleicher Höhe mit Innenumsätzen im Materialaufwand saldiert. Sonstige betriebliche Erträge
Materialaufwand Der Materialaufwand des Vorjahres beinhaltet Innenumsätze in Höhe von 70,9 Mio EUR. Sonstige betriebliche Aufwendungen
außerordentliche Aufwendungen Die außerordentlichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.400 betreffen die Zuführung zu Restrukturierungsrückstellungen. Aufgrund der zu erwartenden nachhaltig negativen wirtschaftlichen Entwicklung an einem Standort werden im Geschäftsjahr 2008 umfangreiche Restrukturierungsmaßnahmen vorgenommen. V. SONSTIGE ANGABENSonstige finanzielle Verpflichtungen Bei der Südfleisch GmbH bestehen zum Bilanzstichtag langfristige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen wie folgt:
Für alle Gegenstände des Anlagevermögens, die zum Betrieb des Viehhandels, des Schlacht-, Zerlege- und Fleischhandelsgeschäfts notwendig sind, hat die Südfleisch GmbH mit der Südfleisch Holding GmbH, München, einen Pachtvertrag auf unbestimmte Zeit geschlossen. Der Pachtzins wird jährlich nach einer bestimmten Formel errechnet. Zahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt und am Stichtag
*) ohne geringfügig Beschäftigte Prokuristen Zur Vertretung mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen war im Geschäftsjahr 2007 Prokura erteilt an: Thomas Ernst, Lindberg Bodo Heintzen, München Gesamtbezüge der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats der Südfleisch GmbH Die Angaben nach § 285 Nr. 9a HGB unterbleiben gemäß § 286 Absatz 4 HGB. Die Vergütungen für den Aufsichtsrat betrugen EUR 8.875,00. MITGLIEDER DER GESCHÄFTSFÜHRUNG UND DES AUFSICHTSRATES Geschäftsführung
Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat besteht aus vier von der Gesellschafterversammlung zu wählenden Mitgliedern sowie aus zwei Arbeitnehmervertretern. Bei der nächsten Gesellschafterversammlung wird ein neuer Vorsitzender gewählt. Der Aufsichtsrat der Gesellschaft setzt sich wie folgt zusammen:
Frank Ehrhardt, Industriekaufmann, München Olaf Medler, Dipl. Agrar Ökonom, Altenburg Franz-Josef Roßkothen, Jurist, Erding Johann Schneider, Kraftfahrer, Waldkraiburg Angabe gem. § 285 Nr. 14 HGB Die Südfleisch Holding GmbH erstellt einen befreienden Konzernabschluss, in den die Südfleisch GmbH einbezogen wird. Der Konzernabschluss ist beim Handelsregister des Amtsgerichtes München unter der Nr. HRB 123 554 hinterlegt. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der VION Holding N.V., Best/Niederlande, einbezogen. Der Konzernabschluss wird bei der Handelskammer von Eindhoven unter der Nummer 17053901 hinterlegt.
München, 25. Februar 2008 Südfleisch GmbH - Geschäftsführung - Erik Schöttl Harald Rettenberger Lagebericht und Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2007 bis zum 31. Dezember 2007Dieser Lagebericht und Jahresabschluss wurden von uns unter Zugrundelegung der Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften vom 1. Januar 2002 einschließlich Sonderbedingungen geprüft, wobei die ebengenannten Bestimmungen auch für etwaige vertragliche Ansprüche Dritter aus unserer Prüfung und Berichterstattung maßgebend sind. Wir haben über die Ergebnisse unserer Prüfung unter dem 14. März 2008 schriftlich berichtet und dem Lagebericht und dem Jahresabschluss den aus der beiliegenden Ausfertigung ersichtlichen Bestätigungsvermerk erteilt. BDO Deutsche Warentreuhand Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss- bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Südfleisch GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2007 bis zum 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 14. März 2008 BDO
Deutsche Warentreuhand Aktiengesellschaft
Sucker, Wirtschaftsprüfer ppa. Schlude, Wirtschaftsprüferin Bericht des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2007Der Aufsichtsrat hat sich im vergangenen Jahr anhand schriftlicher und mündlicher Berichte in Sitzungen und Besprechungen regelmäßig über die geschäftliche Lage und Entwicklung der Südfleisch GmbH unterrichtet. Grundsätzliche Fragen der Geschäftspolitik wurden mit der Geschäftsführung beraten und alle wichtigen Einzelvorgänge besprochen. Die aufgrund gesetzlicher oder satzungsmäßiger Bestimmungen zur Genehmigung vorzulegenden Geschäftsvorgänge wurden behandelt. Der von der Geschäftsführung erstellte Jahresabschluss 2007 sowie der Lagebericht und die Buchführung wurden von der BDO Deutsche Warentreuhand AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, geprüft. Beanstandungen ergaben sich hierbei nicht, so daß dem Jahresabschluss und dem Konzernabschluss der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt wurde. Der Aufsichtsrat hat von den Prüfungsergebnissen zustimmend Kenntnis genommen. Der Jahresabschluss und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007 wurden vom Aufsichtsrat seinerseits geprüft. Dabei ergaben sich keine Einwendungen. Der Aufsichtsrat billigt demzufolge den vorgelegten Jahresabschluss 2007 sowie den Lagebericht der Südfleisch GmbH für das Geschäftsjahr 2007 sowie den Ergebnisverwendungsvorschlag, der damit festgestellt ist.
München, 18. Juni 2008 Für den Aufsichtsrat der SÜDFLEISCH GMBH Rüdiger Arndt, Vorsitzender Vorschlag der Geschäftsführung für die Ergebnisverwendung 2007Der Jahresabschluss der Südfleisch GmbH zum 31. Dezember 2007 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.498.266,58 ab. Die Geschäftsführung der Südfleisch GmbH schlägt vor, den Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2007 in Höhe von EUR 2.498.266,58 in voller Höhe an den Gesellschafter auszuschütten. Als Tag der Auszahlung wird der 30.06.2008 festgelegt.
München, den 25. Februar 2008 SÜDFLEISCH GMBH Geschäftsführung Schöttl Rettenberger Gesellschafterversammlung am 19. Juni 2008Datum: 19. Juni 2008 Teilnehmer: Herr Rüdiger Arndt - Südfleisch Holding GmbH Herr Ronald Snepvangers - Südfleisch Holding GmbH - Für das Protokoll: RA Bodo Heintzen Unter Verzicht auf die Einhaltung aller gesetzlichen und satzungsgemäßen Form- und Fristvorschriften für die Einberufung und Abhaltung der heutigen Gesellschafterversammlung hält die Südfleisch Holding GmbH als Alleingesellschafter der Südfleisch GmbH, Zenettistraße 6, 80337 München, am 19. Juni 2008 eine Gesellschafterversammlung ab. Die Vertreter des Alleingesellschafters stellen fest, dass: der von der Geschäftsführung aufgestellte und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers versehene Jahresabschluss 2007 vom Aufsichtsrat in der Sitzung vom 18. Juni 2008 geprüft und einstimmig gebilligt wurde der Gesellschafterversammlung der Abschluss sowie der von der Geschäftsführung erstattete und vom Aufsichtsrat einstimmig gebilligte Lagebericht für die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2007 vorliegt. Die Gesellschafterversammlung beschließt wie folgt: 1) Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2007 wird in vorgelegter Form festgestellt. Der Bilanzgewinn in Höhe von € 2.498.266,58 wird an den Gesellschafter in voller Höhe ausgeschüttet. Als Tag der Auszahlung wird der 30. Juni 2008 festgelegt. 2) Den Mitgliedern der Geschäftsführung wird für das Geschäftsjahr 2007 Entlastung erteilt. 3) Den Mitgliedern des Aufsichtsrates wird für das Geschäftsjahr 2007 Entlastung erteilt. 4) Die BDO Deutsche Warentreuhand Aktiengesellschaft wird zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2008 bestellt.
München, den 19. Juni 2008 Für das Protokoll: RA Bodo Heintzen Gesellschaftervertreter Rüdiger Arndt Ronald Snepvangers |
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