safe2be UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseGroßhandel mit Sanitärkeramik
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Florian Siemen seit 15.9.2021 | Prokura |
Sigrid Christiane Girthen seit 9.3.2021 | Prokura |
Marc Kaminski seit 9.3.2021 | Geschäftsführer |
Ivan Milicevic seit 9.3.2021 | Prokura |
Volker Rath seit 9.3.2021 | Prokura |
Frank Dieter Zimmermann seit 9.3.2021 | Prokura |
Harald Niemann seit 9.3.2021 | Prokura |
Daniel Christopher Butz seit 3.12.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Object Carpet GmbHDenkendorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 01. Juli 2022 - 30. Juni 2023A. Grundlagen des Unternehmens Unternehmensstruktur und Geschäftsmodell Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung und der Vertrieb von Teppichböden, Teppichfliesen und abgepassten Teppichen sowie textilen Designlösungen im hochwertigen Objekt- und Wohnbereich. Die Herstellung der Artikel geschieht am Standort Krefeld. Die Verwaltung ist am Standort in Denkendorf angesiedelt. Zudem werden in vereinzelter Form die eigenen Maschinenkapazitäten zur Verfügung gestellt, sowie von verschiedenen Produktionspartnern in Anspruch genommen. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2022 präsentierte sich für die deutsche Wirtschaft als ein Jahr voller Herausforderungen, aber auch von beachtlicher Resilienz. Deutschland sah sich 2022 mit einer Vielzahl an globalen und innerstaatlichen Problemen konfrontiert, darunter die Folgen des Kriegs in der Ukraine, die zu extremen Energiepreiserhöhungen führten. Zudem verschärften sich Material- und Lieferengpässe, und die Preise für Güter wie Nahrungsmittel stiegen massiv an. Trotz dieser Widrigkeiten und dem anhaltenden Fachkräftemangel sowie der Corona-Pandemie konnte die deutsche Wirtschaft wachsen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) verzeichnete ein Wachstum von 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr, kalenderbereinigt lag dieses bei 2,0 Prozent 1. Nach dem Wegfall fast aller Corona-Schutzmaßnahmen erlebten einige Dienstleistungsbereiche ein Wachstum durch Nachholeffekte, insbesondere im Bereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe. Vica versa erging es dem Baugewerbe, das durch den Materialmangel und die hohen Baukosten einen Rückgang der Bruttowertschöpfung von 2,3 Prozent erlitt 2. Die Wirtschaftsleistung wurde von durchschnittlich 45,6 Millionen Erwerbstätigen erbracht (Zuwachs von 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr) 3. Dies zeigt die Robustheit des deutschen Arbeitsmarktes trotz der vorherrschenden Herausforderungen. Im Kalenderjahr 2022 verzeichnete die deutsche Teppichbodenindustrie einen Gesamtumsatz von etwa EUR 425 Mio. und wuchs somit erstmals seit 2013 gegenüber dem Vorjahreszeitraum an (EUR 366 Mio.) 4.
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https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/01/PD23_020_811.html
Die rückläufige Branchenentwicklung der letzten Jahre ist aufgrund des herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds, das sowohl durch gesamtwirtschaftliche als auch branchenspezifische Entwicklungen geprägt ist, nicht nachhaltig durchbrochen, sodass das Navigieren durch diese Zeiten weiterhin gleichermaßen strategisches sowie operatives betriebswirtschaftliches Geschick erfordert. 2. Geschäftsentwicklung Zur Einordnung der Unternehmensentwicklungen werden nachfolgend prozentuale Veränderungen gegenüber dem Vorjahr mit folgenden Adjektiven begleitet: unwesentlich/geringfügig (1-3 Prozent), moderat/leicht (4-7 Prozent), sichtlich/deutlich/erheblich (8-12 Prozent), beachtlich/bedeutend/beträchtlich (13-19 Prozent), gravierend/signifikant/massiv (ab 20 Prozent). Entgegen dem Geschäftsjahr 2020/2021 konnten wir uns der anhaltend widrigen Branchenentwicklung der textilen Bodenbelagsindustrie, die nicht zuletzt durch die konjunkturellen Einbrüche im Zuge der aufeinanderfolgenden Krisensituationen verschärft wurde, nun zum zweiten aufeinanderfolgenden Wirtschaftsjahr 2022/2023 etwas entziehen. Mit einem Jahresergebnis von TEUR 1.871 lagen wir im anvisierten Zielkorridor. Produktseitig wird weniger zum neuen Mehrwert. Abfallvermeidung, Resteverwertung, Wiederverwendung und schließlich "Designed for endlesslife" sind das Gebot der Stunde. Diesem Credo folgend gelang es im aktuellen Geschäftsjahr gemeinsam mit unserem Kooperationspartner Niaga ® unsere langjährige Vision eines zirkulären Teppichbodens zu realisieren: NEOO ist der Vorreiter einer neuen Teppichgeneration. Gefertigt aus nur einem Material - 100 % Polyester - verbindet er Umweltschutz und Design. Bei der Entwicklung wurde das Nutzungsende bis zur Rückführung in den Rohstoffkreislauf bedacht. Die Gestaltung beruht auf neuesten Garnentwicklungen gepaart mit moderner Fertigungstechnologie. Dies stellt einen weiteren Meilenstein hin zu einer zirkulären Ökonomie im Bereich textiler Bodenbeläge dar und mit der Einführung von MEDITER-RANEO einer feinen Nischenkollektion - entwickelt und gestaltet mit Matteo Thun & Antonio Rodriguez ist es uns gelungen, einen vollständig recycelbaren Teppich zu kreieren, der nicht nur im Innen-, sondern auch im Außenbereich seine ganz besondere Wirkung entfaltet sowie unseren Radius erweitert. Mit einem Nettoumsatz von TEUR 51.948 wurde erneut ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahresniveau verbucht (TEUR 46.238). Durch die im Geschäftsjahr 21/22 vollzogene Verschmelzung mit unserem ehemaligen Schwesterunternehmen, der Toucan-T Carpet Manufacture GmbH (Krefeld) unter dem Dach der Object Management GmbH (Denkendorf), nun Object Carpet GmbH, stieg unsere Marktwahrnehmung vor allem in der DACH-Region nochmals an. Die gesehenen Synergien und Potentiale durch kurze Wege, vereinheitlichte IT-Infrastrukturen sowie Kompetenz- und Innovationszentren konnten gehoben werden und sorgen für schnellere Reaktionszeiten an das Marktgeschehen sowie eine zielgerichtete Kundenansprache. Damit konnten wir, OBJECT CARPET, die ersten Weichen für eine stabile Zukunft trotz der hohen Herausforderungen stellen. Im Laufe der letzten beiden Geschäftsjahre stiegen die Rohölpreise, Transport- sowie Energiekosten gravierend. Darüber hinaus kam es anhaltend zu starken Verzögerungen innerhalb der Lieferketten. Garne und weitere wichtige Rohstoffe für die Teppichfärbung und -rückenbeschichtung waren teilweise über mehrere Wochen bis Monate eingeschränkt verfügbar. Die damit verbundenen kontinuierlichen Preisanstiege schlugen sich innerhalb unserer Branche derart durch, dass wir gezwungen waren, Preisanpassungen gegenüber unseren Kunden vorzunehmen, um die Kostenentwicklungen zu kompensieren. Erfreulicherweise stabilisierte sich die Situation in den letzten Monaten nunmehr. Am Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres beschäftigte OBJECT CARPET 183 Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter und Auszubildende. Nicht mit ausgewiesen werden Mitarbeiter in Elternzeit. Das Fort- und Weiterbildungsangebot sowie die Mitarbeiterentwicklungsgespräche wurden weiter forciert. 3. Lage Ertragslage Zum 30. Juni 2023 wurde ein Jahresergebnis in Höhe von TEUR 1.871 erzielt. Im Vergleich zum Vorjahr konnte mit einem Ertrag von TEUR 456 demzufolge eine signifikante Verbesserung des Jahresergebnisses erreicht werden. Die Umsatzerlöse erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr sichtlich um 12,4 Prozent auf TEUR 51.948. Diese Zunahme ist, wie bereits genannt, im Wesentlichen auf die Preissteigerungen im Zuge der vorherrschenden Inflation und der anhaltenden Lieferkettenstörungen zurückzuführen. Entgegen dem zurückliegenden Bilanzstichtag, in welchem eine Bestandserhöhung von TEUR 2.724 verzeichnet wurde, die auf einer bewusst erhöhten Bevorratung an Erzeugnissen und Waren mit einer hohen Umschlagshäufigkeit beruhte, um einen Mindestbestand zu erzeugen, verringerte sich der Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen nunmehr unwesentlich um TEUR 62. Die sonstigen betrieblichen Erträge reduzierten sich von TEUR 795 auf TEUR 575. Die Verringerung resultiert im Wesentlichen aus den im Vergleich zum Vorjahr ausbleibenden Erträgen aus der Veräußerung von Wertpapieren. Die Materialaufwandsquote konnte aufgrund Anpassungen des Produktportfoliomix sowie Verbesserungen der internen Produktionsabläufe gegenüber dem Geschäftsjahr 2021/2022 um 3,8 Prozent reduziert werden. Der Personalaufwand stieg aufgrund des geringfügigeren Einsatzes des Instruments der Kurzarbeit sowie der erhöhten Mitarbeiterzahl gegenüber dem Vorjahr von TEUR 11.114 auf TEUR 12.010 sichtlich an. Die Personalaufwandsquote stieg gegenüber dem 30.06.2022 geringfügig auf 23,2 Prozent. Die Abschreibungen haben sich im laufenden Geschäftsjahr deutlich um TEUR 117 auf TEUR 1.006 reduziert. Der Anstieg resultierend aus den getätigten Investitionen im Sachanlagevermögen am Standort Krefeld wird aufgrund des Ausbleibens einer erneuten Abwertung auf bestehende Finanzanlagen kompensiert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind erheblich um 11,4 Prozent auf TEUR 13.583 angewachsen. Während im Vorjahreszeitraum die angestiegenen Fracht- und Verpackungsaufwendungen maßgeblich für einen Anstieg verantwortlich waren, sind es nun die um TEUR 476 angestiegenen Marketingaufwendungen sowie die erneut um TEUR 334 erhöhten Wartungs- und Instandhaltungsaufwendungen. Das operative Ergebnis (EBITDA) erhöhte sich von TEUR 1.770 auf TEUR 3.109 gravierend und befindet sich damit auf einem soliden Niveau. Das Finanzergebnis in Höhe von 539 TEUR gestaltet sich positiv und resultiert hauptsächlich aus dem Verkauf einer Beteiligung in Höhe von 450 TEUR. Finanzlage Die Finanzlage im Berichtsjahr verlief solide. Zum Bilanzstichtag betragen die liquiden Mittel TEUR 1.503. Der Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr TEUR 2.458. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr TEUR -714. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr TEUR -1.287. Der Gesamt-Cashflow im Berichtjahr 2022/2023 war insbesondere aufgrund des positiven Jahresergebnisses und rückläufigen Investitionsausgaben bei gleichzeitiger Erfüllung bestehender Tilgungsverpflichtungen positiv. Die Fähigkeit zur Erfüllung der operativen Zahlungsverpflichtungen war im Geschäftsjahr und ist auch zukünftig über die Finanzierung aus dem operativen Cashflow unter der Berücksichtigung bestehender Kontokorrentlinien gegeben. Im Bereich des Forderungsmanagements ist es zudem gelungen, Forderungen zumeist innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen und dabei sind sie im Zusammenhang mit der Verschlechterung der konjunkturellen Lage im Baugewerbe dennoch im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Zudem wird zur Finanzierung von Investitionen im immateriellen Anlagevermögen im folgenden Geschäftsjahr eine bereits bestehende Darlehenszusage in Höhe von TEUR 1.100 abgerufen. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum 30. Juni 2022 um TEUR 296 auf TEUR 32.832 unwesentlich gestiegen. Nach dem Vorjahresanstieg des Sachanlagevermögens aufgrund der getätigten Investitionen am Standort Krefeld reduzierte sich dieses im laufenden Berichtsjahr unwesentlich um TEUR 137 auf TEUR 6.016. Zugleich verharrten die Finanzanlagen auf Vorjahresniveau. Das Umlaufvermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt um TEUR 393 erhöht. Ursächlich hierfür ist insbesondere der Anstieg der liquiden Mittel. Weitere Erläuterungen sind bereits in den Ausführungen zur Ertragslage dargestellt. Die liquiden Mittel betragen zum Bilanzstichtag TEUR 1.503. Das Eigenkapital beträgt zum 30.06.2023 TEUR 12.946 und erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr durch das Jahresergebnis um TEUR 1.871. Die Eigenkapitalquote lag zum 30. Juni 2023 bei 39 Prozent und konnte somit um 5 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen betreffen zum einen mittelbare als auch unmittelbare Pensionsverpflichtungen gegenüber aktiven und ausgeschiedenen Mitarbeitern. Jene haben sich zum Vorjahr geringfügig um TEUR 239 reduziert. Weiterhin erhöhten sich die Gewährleistungsrückstellungen aufgrund drohender Schadensfälle um TEUR 142. Die signifikante Reduzierung der Verbindlichkeiten um TEUR 2.319 auf TEUR 8.853 ist insbesondere auf die Rückzahlung eines kurzfristigen Kredits des vergangenen Geschäftsjahres i. H. v. TEUR 1.000 zum Aufbau des Vorratsvermögens zurückzuführen, als auch auf den sonstigen Abbau der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Die deutsche Bauwirtschaft erfährt das dritte Jahr in Folge einen Dämpfer und durchläuft somit eine Phase der Stagnation. Auch das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt 2023 stagniert voraussichtlich und wird erst 2024 um 1,35 bis 1,7 Prozent 6 unwesentlich wachsen. Sowohl der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) als auch der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) untermauern dieses Bild und prognostizieren für das laufende Kalenderjahr einen realen Rückgang der baugewerblichen Umsätze von - 7 Prozent 7. Die Inflation dürfte sich laut ifo Institut für Wirtschaftsforschung dahingehend zunehmend normalisieren.
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https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/fileadmin/dateiablage/Konjunkturprognosen/2023/KJ2023_Gesamtausgabe.pdf
Während für das Jahr noch von einer Inflationsrate von 6,2 Prozent ausgegangen wird, so wird für das Jahr 2024 eine Inflationsrate von 2,2 Prozent erwartet. 8 Dies könnte mittelfristig das Vertrauen der Verbraucher stärken und damit auch die Bautätigkeit positiv beeinflussen. Die grundsätzlichen Wachstumstreiber innerhalb der Branche bleiben bestehen: Urbanisierung, Wohnraummangel, energetische Sanierung im Zuge des Klimaschutzes 9. Relativierend muss analog zum Vorjahr angemerkt werden, dass die Annahmen aufgrund der derzeitigen politischen, gesundheitlichen und wirtschaftlichen Situation mit einer überdurchschnittlich hohen Unsicherheit behaftet sind. Die Marktsituation im Bereich textiler Bodenbeläge ist aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen äußerst angespannt, und wird durch den Investitionsstau der Baubranche im Jahr 2024 sicherlich verschärft. Wir sind trotz dessen davon überzeugt, uns aufgrund der eigenen Designaffinität, des hohen Produkt- und Servicequalitätsanspruchs sowie der damit in direkter Verbindung stehenden Markenreputation weiterhin national und international behaupten zu können. Vor diesem Hintergrund wird dennoch zum Ende des Geschäftsjahres 2023/2024 ein sichtlicher Umsatzrückgang und bedeutender postenbezogener Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen erwartet, der zu einem positiven operativen Ergebnis (EBT) massiv unter dem Vorjahresniveau führt. 2. Chancen- und Risikobericht Volkswirtschaftlich geprägte Entwicklungen, Veränderungen der Branchen- /Marktstrukturen und die produktseitig gegebene Substitutionsgefahr stellen die größten Einflussfaktoren der künftigen Chancen und Risiken dar. Trotz Gesundheits-, Energie-, Lieferkettenkrise ergeben sich aus dem fortschreitenden Wandel der Arbeitswelt weiterhin Chancen für unser Geschäftsmodell: Arbeitsbedingungen verändern sich immer noch rasant und die sozial-ökologischen Anforderungen von Arbeitnehmern an ihren Job sowie der Bedarf nach gesundheitsfördernden Lebenswelten führen dazu, dass der klassische Arbeitsplatz neu definiert wird. Aufgrund des positiven Beitrags zur Energieeffizienz, der hohen Strapazierfähigkeit und hervorragenden Akustikeigenschaften unserer Teppichböden, sehen wir uns gut gerüstet diese Entwicklung nachhaltig bedienen zu können. Die bestehende strategische Kooperation mit NIAGA-Covestro bekräftigt unser Bemühen darin dieser gerecht zu werden. Denn Sie zielt auf die technische Umsetzung vollständig zirkulärer Produkte auf Basis einer innovativen Produktions- und Beschichtungsanlage, die am OBJECT CARPET Produktionsstandort Krefeld betrieben wird, ab. Diese neue Konstruktion des Teppichs ist im Vergleich zur bisherigen Produktgattung leichter, geruchsneutral und ganzheitlich betrachtet emissionsarmer. Somit einfacher zu verarbeiten, zu verlegen und am Ende des Produktlebenszyklus als wertvolles Material über ein zu entwickelndes Rücknahmesystem zu verwerten.
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https://www.ifo.de/fakten/2023-03-15/ifo-konjunkturprognose-fruehjahr-2023-deutsche-wirtschaft-stagniert
Durch den kontinuierlich starken Ausbau des Angebots an Teppichfliesen, RUGX oder Outdoor Elementen wird die Abhängigkeit vom klassischen Rollengeschäft weiter reduziert und schafft zusammen mit dem existierenden Sortiment ein ausgewogenes Angebot an textilen Bodenbelägen, welches es erlaubt Schwankungen in einzelnen Markt- /Kundensegmenten kurzfristig zu kompensieren und dadurch Absatzrisiken zu begrenzen. Darüber hinaus bestehen in der in Umsetzung befindlichen Offensive, mit der Zielsetzung das Working Capital vor dem Hintergrund von Liquiditätssicherung auf der einen Seite und Liquiditätsfreisetzung auf der anderen Seite zu verbessern, Chancen mit denen die analysierten Optimierungspotentiale eines effizienteren Ressourceneinsatz im kommenden Geschäftsjahr nochmals verstärkt gehoben werden. Auf der anderen Seite wirken die Mehrfachkrisen in einer nicht gekannten Dynamik disruptiv und bringen damit stets Absatz- als auch Lieferrisiken mit sich, die effiziente Entscheidungsmechanismen erforderlich machen. Durch den kontinuierlichen Ausbau unserer Analytics-Aktivitäten, um operative und finanzielle Entwicklungen anhand von Frühindikatoren abzuleiten, sowie daraus notwendige Präventionsmaßnahmen zu verabschieden, stellen wir jene sicher. Im Rahmen dieser Vorkehrungen wurden gleichermaßen die wesentlichen Geschäftsprozesse und die hierfür dringend benötigten Ressourcen betrachtet. Die gegenwärtige wirtschaftliche Lage, geprägt von Inflation und steigenden Zinsen, birgt erhebliche Unsicherheiten, insbesondere für den Neubausektor. Dieser ist im Vergleich zu Renovierungsprojekten stärker von Kreditfinanzierung abhängig und somit anfälliger für Schwankungen im Zinsumfeld. Anhand derzeitiger Entwicklungen zeichnen sich drastische Investitionsrückgänge ab die die Nachfrage nach Bauprodukten und -dienstleistungen, einschließlich textiler Bodenbeläge, massiv beeinträchtigt. Diese Verschiebung hat weitreichende Auswirkungen auf die Bauindustrie und verwandte Sektoren. Solange die Inflation hoch bleibt, könnten Bauvorhaben aus Renditegesichtspunkten im Vergleich zur allgemeinen Geldentwertung interessant bleiben. Verharren die Zinsen jedoch weiterhin auf dem gegenwärtig hohen Niveau, während die Inflation rückläufige Tendenzen zeigt, wird die Situation der Zurückhaltung im Baugewerbe voraussichtlich mittelfristig anhalten. Gleich lautend ist "mobiles Arbeiten" vielerorts zum Normalfall geworden und ein Großteil der Arbeitnehmer wird das Arbeiten von zuhause zukünftig nicht missen mögen. Auch Arbeitgeber rechnen laut der PwC-Studie zu Corporate Real Estate Management (Mehr Home, weniger Office) mittel bis langfristig mit einem durchschnittlichen Anstieg der Homeoffice-Tage um 65 Prozent gegenüber der letzten Pandemie-Welle. Wer Mitarbeiter häufiger von daheim arbeiten lässt, benötigt in der Regel weniger Büroflächen, sodass Neubauvorhaben an sich oder Renovierungsarbeiten ebenfalls seltener forciert werden dürften. Eine Trendwende ist dahingegen nicht gänzlich ausgeschlossen, da viele Firmen nun mehr die Belegschaft aus dem Homeoffice zurück ins Büro holt, den informellen Austausch, Sozialkontakte und die gegenseitige Hilfe auf kurzem Weg aktiv zu fördern. Weitere Risiken rühren aus der Substitution von textilen Bodenbelägen durch nichttextile Produkte. Hier ist in erster Linie auf die Produktgattung der modularen PVC-Designbelägen zu verweisen, welche insbesondere in Deutschland einen starken Anklang finden. Zusätzlich nimmt der Wettbewerbsdruck innerhalb des lokalen als auch internationalen textilen Bodenbelagsumfelds stetig zu. Außerordentliche Risiken könnten aus einer wiederzurückkehrenden negativ behafteten Rohölrespektive Caprolactam-Preisentwicklung oder durch eine reduzierte Lieferantenverfügbarkeit, aufgrund von Konsolidierungen sowie Schließungen entstehen, die den Materialaufwand erhöhen würden und hiermit Einfluss auf die zukünftige Ertragslage ausüben. Zugleich sind wir durch die internationale Geschäftstätigkeit der Volatilität der Devisenmärkte im Hinblick auf Wechselkursschwankungen unterworfen. Diese resultieren aus operativen Forderungen und Verbindlichkeiten sowie zu erwartenden zukünftigen Zahlungsströmen in Fremdwährung. Da die meisten Exportgeschäfte in Euro fakturiert werden, ist das Risiko allerdings als minimal zu deklarieren. Zumal proaktiv Absicherungsinstrumentarien eingesetzt werden, um Fremdwährungseinflüssen entgegenzuwirken. Ferner bestehen durch Zahlungsschwierigkeiten oder kundenseitige Insolvenzen Ausfallrisiken. Unser Forderungsmanagement ist jedoch so ausgerichtet eine kontinuierliche Rechnungslegung und Überwachung der Zahlungseingänge zu gewährleisten. Sich abzeichnende Forderungsverluste wird möglichst durch den frühzeitigen Abschluss einer Warenkreditversicherung begegnet. Die Gefahr durch den Verlust einzelner Kunden in langfristige wirtschaftliche Turbulenzen zu geraten ist aufgrund einer breiten Kundenstruktur nicht gegeben. Zur Gewährleistung der IT-Sicherheit wurden angemessene Vorkehrungen installiert. Zusammenfassend bestehen derzeit keine wirtschaftlichen und rechtlichen Risiken, die zu einer Beeinträchtigung der Fortführung der Geschäftstätigkeit führen könnten.
Denkendorf, den 26. Februar 2024 OBJECT CARPET GmbH Geschäftsführung Daniel Butz Lars Engelke Marc Kaminski Bilanz zum 30. Juni 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli bis zum 30. Juni 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 1. Juli 2022 - 30. Juni 2023A. Rechnungslegungsgrundsätze Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der OBJECT CARPET GmbH, Denkendorf (Amtsgericht Stuttgart, HRB 213479), die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften angewandt worden. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen mit Ausnahme der vorgenommenen Ausweisänderung beim Ausweis der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Im Vorjahr sind Korrekturposten für Anzahlungsrechnungen innerhalb der Sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen worden. Im Geschäftsjahr ist im Sinne der Bilanzklarheit eine Ausweisänderung erfolgt, sodass die Korrekturposten für Anzahlungsrechnungen mit einem Haben-Saldo von TEUR 355 den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zugeordnet wurden. Korrespondierend dazu haben sich die Sonstigen Verbindlichkeiten um einen Betrag von TEUR 355 verringert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 1 bis 8 Jahren vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen 1 und 15 Jahren. Zugänge werden ausschließlich nach der linearen Methode (in Vorjahren zum Teil degressiv) abgeschrieben. Abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden analog § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben. Im Berichtsjahr wurden entsprechend auf geringwertige Anlagegüter insgesamt Abschreibungen in Höhe von TEUR 59 vorgenommen. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Handelswaren erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten, wobei für Bestands- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen wurden. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Handelswaren erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten, wobei für Bestands- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen wurden. Grundlage für die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse zu Herstellungskosten bilden die aus dem betrieblichen Rechnungswesen übernommenen kalkulatorischen Stückkosten, die auf der Basis der geplanten Normalbeschäftigung ermittelt worden sind. Die kalkulatorischen Stückkosten enthalten Materialeinzel- und -gemeinkosten, Fertigungseinzel- und -gemeinkosten sowie Sonderkosten der Fertigung. Die eliminierungspflichtigen kalkulatorischen Kostenbestandteile wurden durch pauschale Zu- und Abschläge bei den Material- und Fertigungsgemeinkosten berücksichtigt. Auch bei den unfertigen und fertigen Erzeugnissen werden für Bestands- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr durch eine Pauschalwertberichtigung mit 3 % ausreichend berücksichtigt. Die Wertpapiere werden zu Anschaffungskosten oder ihrem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die beizulegenden Werte werden dabei den Stichtagskursen der Wertpapiere aus Depotauszügen entnommen. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert ausgewiesen und enthält den Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Pensionsverpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Heubeck-Richttafeln 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtung berücksichtigt. Die Lohn- und Gehaltssteigerung wurde mit 0 %, die Rentendynamik allgemein mit 1 %, bei vertraglicher Vereinbarung mit 2 %, angenommen. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wird in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei der Abzinsung pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Der Rechnungszinssatz basiert entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB auf dem ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre und beträgt zum Abschlussstichtag 1,51 %. Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ergibt sich zum Bilanzstichtag ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 200. Dieser ist nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt. Aus dem Bilanzgewinn stehen somit für Ausschüttungszwecke nur TEUR 11.696 zur Verfügung. Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutsche Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Insofern sind im vorliegenden Jahresabschluss unrealisierte Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung enthalten. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite. B. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. Im Vorjahresvergleich erfolgte für die Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens bei den Ausleihungen an verbundene Unternehmen zum 1. Juli 2022 eine Korrektur in laufender Rechnung. Dabei erfolgte eine betragsgleiche Anpassung der Anschaffungskosten und der kumulierten Abschreibungen dieses Bilanzpostens um einen Betrag von jeweils TEUR 10. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 5 (i. V. TEUR 0) aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 142 (i. V. TEUR 175) aus sonstigen Vermögensgegenständen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben in Höhe von TEUR 142 (i. V. TEUR 175) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen gegen Gesellschafter bestehen in Höhe von TEUR 0 (i. V. TEUR 15) aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 8.217 (i. V. TEUR 7.985) aus sonstigen Vermögensgegenständen. Die Forderungen gegen Gesellschafter haben wie im Vorjahr in voller Höhe eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Alle weiteren Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen aus etwaigen Gewährleistungsverpflichtungen (TEUR 968), Urlaubs- und Überstundenverpflichtungen (TEUR 438), Jubiläumszuwendungen (TEUR 325) und aus Bonus- und Sonderzahlungsverpflichtungen gegenüber den Mitarbeitern (TEUR 289). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben nachfolgend dargestellte Restlaufzeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Grundschulden und Sicherungsübereignungen gesichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben nachfolgend dargestellte Restlaufzeiten:
Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 517 (i. V. TEUR 493) aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 157 (i. V. TEUR 155) aus sonstigen Verbindlichkeiten. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im aktuellen Geschäftsjahr Verbindlichkeiten aus Steuern mit TEUR 374 (i. V. TEUR 377), Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit mit TEUR 14 (i. V. TEUR 14) und aus übrigen sonstigen Verbindlichkeiten mit TEUR 110 (i. V. 322). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und die sonstigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Es wurden 66 % der Umsätze im Inland (TEUR 34.116), 21 % im europäischen Ausland (TEUR 11.115) und 13 % innerhalb des anderen Nicht-EU-Auslands (TEUR 6.717) erzielt. Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Geschäftsbereichen unterbleibt unter Anwendung des § 286 Abs. 2 HGB. Sonstige betriebliche Erträge Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 152 ausgewiesen. Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus der Zuschreibung auf Wertpapiere des Umlaufvermögens (TEUR 86), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 40) und Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens (TEUR 19). Personalaufwand Im Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 41 (i. V. TEUR 409) enthalten. Erstattete Sozialversicherungsbeiträge zum Kurzarbeitergeld wurden im Personalaufwand ausgewiesen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 74 ausgewiesen. Es handelt sich dabei in voller Höhe um Aufwendungen aus Forderungsverlusten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten zudem Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 198 (i. V. TEUR 124). Finanzergebnis Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen mit TEUR 273 (i. V. TEUR 91) verbundene Unternehmen, die mit TEUR 67 (i. V. TEUR 0) periodenfremde Erträge enthalten. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen mit TEUR 2 (i. V. TEUR 2) verbundene Unternehmen. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind mit TEUR 142 (i. V. TEUR 138) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen enthalten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 121 (i. V. TEUR 40) enthalten. In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind zudem periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 99 (i. V. TEUR 129) enthalten. D. Sonstige Angaben Beteiligungsverhältnisse
Personal Im Jahresdurchschnitt des Geschäftsjahres wurden beschäftigt:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die jährlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen stellen sich jährlich unter Angabe der Laufzeit wie folgt dar:
Zudem bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Lizenz- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 901. Die finanziellen Verpflichtungen aus Leasingverträgen betragen insgesamt TEUR 631 und verteilen sich auf einen Zeitraum von 3 Jahren. Die finanziellen Verpflichtungen aus Lizenzverträgen betragen insgesamt TEUR 270 und sind jährlich kündbar. Derivative Finanzinstrumente
Organe der Gesellschaft Geschäftsführer sind:
Zum Ende des Geschäftsjahres mit Wirkung zum 30.06.2023 ist Oliver Loskant aus der Geschäftsführung ausgeschieden. Im Berichtsjahr betrugen die Bezüge der Geschäftsführer TEUR 911. Honorar für Leistungen des Abschlussprüfers Die Honorare des gesetzlichen Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr betragen für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 29, für Steuerberatungsleistungen TEUR 0 und für sonstige Beratungsleistungen TEUR 0. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, einen Betrag von TEUR 468 des Jahresüberschusses an den Gesellschafter auszuschütten und den Restbetrag von TEUR 1.403 mit dem Gewinnvortrag von TEUR 10.025 auf neue Rechnung vorzutragen. Konzernverbindung Die Object Carpet GmbH ist Tochtergesellschaft der Butz Holding GmbH & Co. KG mit Sitz in Denkendorf, welche auf freiwilliger Basis einen Konzernabschluss aufstellt.
Denkendorf, den 26. Februar 2024 Object Carpet GmbH Geschäftsführung Daniel Butz Lars Engelke Marc Kaminski Entwicklung des Anlagevermögens der Object Carpet GmbH, Denkendorf, im Geschäftsjahr 2022/2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Object Carpet GmbH, Denkendorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Object Carpet GmbH, Denkendorf,- bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Object Carpet GmbH, Denkendorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 27. Februar 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Patrick Huhn, Wirtschaftsprüfer Jan Rossel, Wirtschaftsprüfer Beschlussfassung zur ErgebnisverwendungDer Jahresüberschuss zum 30.06.2023 in Höhe von EUR 1.870.968,86 wurde durch Beschlussfassung der Gesellschafterversammlung vom 5. März 2024 anteilig mit einem Betrag von EUR 467.742,22 an den Gesellschafter ausgeschüttet und mit einem Restbetrag von EUR 1.403.226,64 auf neue Rechnung vorgetragen. Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss zum 30. Juni 2023 wurde am 5. März 2024 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt. |
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