Stammdaten

Register
Amtsgericht Saarbrücken HRB 16261
Vorher
BZS Saar GmbH
Eingetragen
8.3.2007
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenVerlegen von ZeitschriftenVerlegen von Zeitungen
Gegenstand
Die Verteilung von Zeitungen, Zeitschriften und anderen Druckwerken, von Werbe- und Informationsmaterial sowie die Erbringung von Logistik-Dienstleistungen im Post-Geschäft.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Nußbaum
seit 9.11.2018
Geschäftsführer
Andreas Schilirò
seit 8.3.2007
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

RPV Logistik GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ZG Saar GmbH

Saarbrücken

Jahresabschluss mit Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit nach EntgTranspG als Anlage des Lageberichts zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

ZG Saar GmbH, Saarbrücken

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
Vorjahr
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.541,00 3.712,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.894.398,85 1.882.808,14
2. Sonstige Vermögensgegenstände 15.598,69 6.207,07
1.909.997,54 1.889.015,21
1.911.538,54 1.892.727,21

PASSIVA

31.12.2023
EUR
Vorjahr
EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 62.901,77 62.901,77
III. Jahresüberschuss 0,00 0,00
87.901,77 87.901,77
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen 159.516,00 167.908,00
2. Sonstige Rückstellungen 822.109,71 850.558,38
981.625,71 1.018.466,38
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 153,12 117,72
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.058,61 10.404,41
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 121.432,86 16.488,86
4. Sonstige Verbindlichkeiten 716.366,47 759.348,07
842.011,06 786.359,06
1.911.538,54 1.892.727,21

Gewinn- und Verlustrechnung

ZG Saar GmbH, Saarbrücken

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

2023
EUR
Vorjahr
EUR
1. Umsatzerlöse 15.003.108,00 13.688.406,12
2. Sonstige betriebliche Erträge 68.134,60 218.701,05
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -33.410,10 -29.468,26
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -29.270,50 -34.919,15
-62.680,60 -64.387,41
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -10.664.779,50 -9.955.304,76
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.579.960,16 -2.246.754,08
davon für Altersversorgung EUR 238,94 (Vj. EUR 18.926,22)
-13.244.739,66 -12.202.058,84
5. Abschreibungen auf Sachanlagen -3.851,63 -4.406,26
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.692.387,18 -1.777.223,50
7. Betriebsergebnis 67.583,53 -140.968,84
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9.492,60 2.225,13
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 9.492,60 (Vj. EUR 1.812,03)
davon Erträge aus der Abzinsung EUR 0,00 (Vj. EUR 365,00)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.491,00 -6.111,00
davon an verbundene Unternehmen EUR 531,00 (Vj. EUR 0,00)
davon Aufwendungen aus der Aufzinsung EUR 1.960,00 (Vj. EUR 6.019,00)
10. Finanzergebnis 7.001,60 -3.885,87
11. Ergebnis nach Steuern 74.585,13 -144.854,71
12. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn
(Vj. Übernommener Verlust) -74.585,13 144.854,71
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023j

ZG Saar GmbH, Saarbrücken

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls teilweise im Anhang gemacht.

Es werden die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB (teilweise) in Anspruch genommen.

Die Gesellschaft ist unter der Firma ZG Saar GmbH mit Sitz in Saarbrücken im Handelsregister des Amtsgerichts Saarbrücken unter der Nummer HRB 16261 eingetragen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Abschreibungsdauer entspricht der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Die planmäßigen Abschreibungen werden über folgende konzerneinheitliche Nutzungsdauern vorgenommen:

Anlagengruppe Nutzungsdauern
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 3 bis 20 Jahren

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. In Anwendung des in Art. 67 Abs. 4 EGHGB eingeräumten Wahlrechts wurden für Vermögensgegenstände die bis 31. Dezember 2009 zugegangen sind, die bisherigen Wertansätze fortgeführt.

Geringwertige Anlagegüter wurden bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 410,00 im Zugangsjahr voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst. Ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt.

Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Pauschale Abschläge waren nicht erforderlich.

Rückstellungen für Pensionen wurden nach dem ratierlichen Anwartschaftsbarwertverfahren unter Verwendung der Heubeck-Richttafeln 2018 G ermittelt. Für die Abzinsung wurde eine pauschale Laufzeit von 15 Jahren zugrunde gelegt. Es wurde der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre von 1,82 % (Vj. 1,78 %) angesetzt. Aus der Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre 1,72 % (Vj. 1,43 %) ein gemäß § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrter Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 2. Erwartete Rentensteigerungen wurden mit 2,00 % (Vj. 2,00 %) berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer Rate von 1,00 % (Vj. 1,00 %) angenommen.

Die Erfolgsauswirkungen aus der Änderung des Abzinsungssatzes sind im Zinsaufwand enthalten.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem laufzeitadäquaten Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern sind aufgrund des bestehenden Organschaftsverhältnisses mit der RPV Logistik GmbH, Saarbrücken, als Organträger nicht zu bilden.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 1.894 (Vj. TEUR 1.883) setzen sich zusammen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.327 (Vj. TEUR 1.328) sowie aus sonstigen Forderungen in Höhe von TEUR 567 (Vj. TEUR 555).

Die in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthaltenen Forderungen gegen die Gesellschafterin RPV Logistik GmbH, Saarbrücken, betragen TEUR 1.327 (Vj. TEUR 1.328) aus Lieferungen und Leistungen und TEUR 6 (Vj. TEUR 152) aus sonstigen Forderungen, die die umsatzsteuerliche Organschaft in Höhe von TEUR 6 (Vj. TEUR 7) betreffen.

Die in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthaltenen sonstigen Forderungen gegen die Saarbrücker Zeitung Medienhaus GmbH betragen TEUR 561 (Vj. TEUR 403) und betreffen wie im Vorjahr den Finanzverkehr.

Rückstellungen

Rückstellungen für Pensionen

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 2 (Vj. TEUR 9) und unterliegt einer Ausschüttungssperre, aber keiner Abführungssperre.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen Beiträge zur Berufsgenossenschaft (TEUR 354), Mehrkosten für das Risiko "30% Nachtzuschlag" (TEUR 238), Prämien (TEUR 128), Altersteilzeit (TEUR 64), Prüfungskosten (TEUR 15), Resturlaubsverpflichtungen (TEUR 15) sowie Schwerbehindertenausgleichsabgabe (TEUR 6).

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

Restlaufzeiten bis zu einem Jahr
in TEUR
Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr
in TEUR
Restlaufzeiten davon mehr als fünf Jahre
in TEUR
Summe
in TEUR
Restlaufzeit Art und Betrag der Sicherung
in TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0 0 0 -
(Vorjahr) (0) (0) (0) (0) (-)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4 0 0 4 -
(Vorjahr) (10) (0) (0) (10) (-)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 121 0 0 121 -
(Vorjahr) (16) (0) (0) (16) (-)
Sonstige Verbindlichkeiten 717 0 0 717 -
(Vorjahr) (760) (0) (0) (760) (-)
davon aus Steuern 35 0 0 35 -
(Vorjahr) (41) (0) (0) (41) (-)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0 0 0 0 -
(Vorjahr) (6) (0) (0) (6) (-)
Summe 842 0 0 842 -
(Vorjahr) (786) (0) (0) (786) (-)

In Klammer angegebene Werte betreffen Vorjahreszahlen.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Sämtliche anderen Verbindlichkeiten sind unbesichert.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Der Posten beinhaltet Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 47 (Vj. TEUR 16) sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 75 (Vj. TEUR 0).

Die in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthaltenen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin RPV Logistik GmbH, Saarbrücken, betragen TEUR 85 (Vj. TEUR 9). Davon sind TEUR 10 (Vj. TEUR 9) aus Lieferungen und Leistungen und TEUR 75 (Vj. TEUR 0) sonstige Verbindlichkeiten, die aus der Ergebnisabführung resultieren.

Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Als Umsatzerlöse sind die Erlöse aus der Erbringung von Logistik-Dienstleistungen der Kapitalgesellschaft nach Abzug von Erlösschmälerungen und der Umsatzsteuer auszuweisen.

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 68 (Vj. TEUR 219) sind Erträge aus Erstattungen von Krankenkassen in Höhe von TEUR 50 und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 18 enthalten.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge/Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinserträge in Höhe von EUR 9.492,60 beinhalten ausschließlich Zinsen aus Cash-Pool in Höhe von EUR 9.492,60 (Vj. EUR 1.812,03).

Die Zinsaufwendungen in Höhe von EUR 2.491,00 (Vj. EUR 6.111,00) beinhalten Zinsen aus Cash-Pool in Höhe von EUR 531,00 (Vj. EUR 0,00) und aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von EUR 1.960,00 (Vj. EUR 6.111,00).

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestehen keine angabepflichtigen Haftungsverhältnisse.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Wartungsverträgen in Höhe von insgesamt TEUR 364; davon entfallen auf verbundene Unternehmen TEUR 364.

Die insgesamt bestehenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 364 fallen komplett auf das nächste Jahr.

Sonstige Angaben

Ergebnisverwendung

Zwischen der Gesellschaft und der RPV Logistik GmbH, Saarbrücken, als beherrschender Gesellschaft besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Das Jahresergebnis 2023 wird entsprechend des Vertrags an die Gesellschafterin abgeführt.

Ausschüttungssperre

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen bei Anwendung des 7-jährigen durchschnittlichen Marktzinssatzes von 1,72 % (Vorjahr: 1,43 %) und dem der Bewertung zugrunde gelegten 10-jährigen durchschnittlichen Marktzinssatz von 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %) führt zu einem um TEUR 2 verminderten Rückstellungsbetrag, der gem. § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt, aber nicht abführungsgesperrt ist.

Geschäftsführer in 2023

Herr Andreas Schiliro (Industriemechaniker, Vertriebsmanager), Wadgassen

Herrn Stefan Nussbaum (Buchhändler), Bernkastel-Kues

Der ausgeübte Beruf der Geschäftsführer entspricht ihren Organstellungen.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Auf die Berichterstattung über die Organbezüge wird unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Herr Nussbaum ist nicht bei der Gesellschaft angestellt.

Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter

Im Berichtsjahr waren im Durchschnitt 724 Mitarbeiter beschäftigt.

2023 2022
Zusteller 703 730
Angestellte 21 23
724 753

Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft ist eine 100%ige Tochter der RPV Logistik GmbH, Saarbrücken.

Der Abschluss der Gesellschaft wird in den erstmalig aufgestellten Konzernabschluss und Konzernlagebericht der Saarbrücker Zeitung Medienhaus GmbH, Saarbrücken, welche den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis aufstellt, einbezogen. Der Abschluss wird darüber hinaus in den Konzernabschluss und Konzernlagebericht der Rheinische Post Mediengruppe GmbH, Düsseldorf, welche den Konzernabschluss für den größten Kreis aufstellt, einbezogen.

Die Konzernabschlüsse zum 31. Dezember 2023 werden durch Einreichung beim Unternehmensregister offengelegt.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben.

 

Saarbrücken, 20. März 2024

ZG Saar GmbH

Geschäftsführung

Andreas Schiliro, Geschäftsführer

Stefan Nussbaum, Geschäftsführer

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 14. Juni 2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

ZG Saar GmbH, Saarbrücken

I. Grundlagen der Gesellschaft

1. Geschäftsmodell der Gesellschaft

Die ZG Saar GmbH ist neben der BS Saar-Mosel GmbH mit der Marke saarriva eine der beiden Töchter der RPV Logistik GmbH. Die Geschäftsfelder sind die tägliche Auslieferung und Zustellung der Tageszeitung Saarbrücker Zeitung und die Zustellung von Zeitungen und Zeitschriften für überregionale Verlage.

2. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren, nach denen wir unser Unternehmen steuern, sind Umsatzerlöse sowie Jahresergebnis (vor Ergebnisabführung).

Nicht finanzielle Leistungsindikatoren berücksichtigen die Entwicklung der Mitarbeiterzahlen und die gerechte Lohnentwicklung.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaft

Die Folgen der globalen Krisen haben die deutsche Wirtschaft im Geschäftsjahr 2023 stark belastet. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,3% gesunken; im Vorjahr wurde noch ein Wachstum von 1,9% verzeichnet. Durch die weiterhin auf hohem Niveau stagnierten Preise, die gestiegenen Zinsen und die geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland ist die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und damit auch die Fortsetzung der Erholungsfahrt der deutschen Wirtschaft von den coronabedingten Einbrüchen ins Stocken geraten. Die Bruttowertschöpfung ging preisbereinigt um 0,1% zurück. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15.01.2024)

Die Konsumausgaben des Staates gingen erstmalig seit etwa 20 Jahren wieder zurück und lagen preisbereinigt bei -1,7%. Als Ursache für den Rückgang ist vor allem der Wegfall der staatlich finanzierten Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern zu nennen (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15.01.2024). Im Vorjahresvergleich fielen die Verbraucherpreise mit einer durchschnittlichen Inflationsrate von 5,9% zwar geringer (2022 waren es noch 6,9%), allerdings weiterhin signifikant hoch aus. Die Preisentwicklung war vor allem von krisen- und kriegsbedingten Effekten getrieben, die sich primär auf die Preise für Energie und Nahrungsmittel auswirkten (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 020 vom 16.01.2024). Die hohen Verbraucherpreise führten zu einem erheblichen Kaufkraftverlust und damit zu einer Abnahme des privaten Konsums um preisbereinigt 0,8% gegenüber dem Vorjahr (BMWK, Pressemitteilung vom 15.01.2024). Besonders stark gingen die Ausgaben für langlebige Güter (z.B. Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte) zurück. Die Beschäftigungslage hingegen erreichte mit durchschnittlich 45,9 Mio. Erwerbstätigen (0,7% über dem Vorjahr) einen neuen Höchststand in Deutschland (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15.01.2024).

Die Inflation und die geopolitischen Unsicherheiten trübten auch das Verhalten der Konsumenten auf dem deutschen Werbemarkt. Die Netto-Werbeeinnahmen der deutschen Medien sind zwar weiterhin um 1,4% auf insgesamt EUR 26,1 Mrd. gestiegen, ausschlaggebend für den Zugewinn war allerdings erneut vor allem das überproportionale Wachstum der digitalen Werbung (Quelle: ZAW, Pressemitteilung vom 21.12.2023). Nach Angaben der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) sollen die Umsatzerlöse des Zeitungs- und Zeitschriftenmarkts um 1,6% zurückgegangen sein; im Vorjahr hatte der Rückgang noch 0,1% betragen. Hingegen sollen die Segmente Außenwerbung (4,16%), Onlinewerbung (7,0%), Musik, Radio und Podcast (7,5%), Internetvideo (15,8%), Kino (17,2%), Datenkonsum (21,8%), Augmented und Virtual Reality (28,53%) Umsatzsteigerungen erzielt haben (Quelle: PwC, German Entertainment and Media Outlook 2023-2027).

Ein analoger Trend spiegelt sich in den Konsumgewohnheiten der Bevölkerungen, insbesondere in der Nutzung der Printangebote wider. Rund 67% der 14- bis 69-Jährigen in Deutschland lesen gelegentlich eine Tageszeitung. Im Vorjahresvergleich mit noch rund 72% bildet dies den stärksten Rückgang seit 2019. Darüber hinaus ist die Zeit, die Kunden mit dem Konsum eines Mediums verbringen, ein weiterer wesentlicher Indikator. Die Mediennutzung in Deutschland bliebt mit 12 Stunden täglich (Vorjahr: 13 Stunden) auf einem sehr hohen Niveau. Davon entfallen mit rund 203 Minuten, mehr als ein Drittel, auf TV, gefolgt von Radio mit einem Rückgang von 91 auf 77 Minuten sowie Online-Aktivitäten mit rund 52 Minuten, darin erfasst ist unter anderem das Lesen von Online-Artikeln und -Beiträgen, wenngleich mit einem abnehmenden Konsum von rund 14% im Vergleich zum Vorjahr. Dagegen profitiert die erstmalig einbezogene Kategorie der Social Media von einer steigenden Popularität und erreicht eine Nutzungsdauer von 37 Minuten. Den letzten Platz belegen Zeitungen (inkl. ePaper) und Zeitschriften mit einem täglichen Konsum von 11 bzw. 4 Minuten (Vorjahr: 14 bzw. 5 Minuten (Quelle: SevenOne Media, Media Activity Guide 2023).

2. Geschäftsverlauf und Lage

Die Entwicklung der bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren stellt sich im Überblick wie folgt dar:

IST GJ 2023 Budget GJ 2023 IST GJ 2022
Umsatz EUR Mio. 15,0 15,0 13,7
Jahresergebnis (vor Ergebnisabführung) TEUR 75,0 -0,4 -144,9

a) Geschäftsverlauf

Im Auftrag der RPV Logistik GmbH stellt die ZG Saar GmbH die Saarbrücker Zeitung (SZ) sowie Zeitungen und Zeitschriften für Drittverlage zu. Die durchschnittliche Abo-Printauflage 2023 der SZ beträgt 75,1 Tsd. Exemplare (-7 % zum Vj.).

Die Planung der Gesellschaft sah für das Geschäftsjahr 2023 Umsätze in Höhe von T€ 15.017 und ein Jahresergebnis vor Ergebnisabführung in Höhe von T€ -0,4 vor. Das Umsatzziel wurde um -14 T€ unterschritten. Das geplante Jahresergebnis vor Ergebnisabführung wurde um T€ 75 überschritten, was insbesondere daran lag, dass die Aufwendungen für Zustellerlöhne aufgrund geringerer Zustellstunden um -144 T€ unterschritten wurden.

Die Umsatz- und Ertragsentwicklung ist in den Kerngeschäftsbereichen trotz gesunkener Zustellmengen und des Kostendrucks aufgrund der Mindestlohnsteigerungen und sonstigen Kostensteigerungen in 2023 als befriedigend anzusehen.

b) Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind neben dem Jahresergebnis (vor Ergebnisabführung) die bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren.

Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Umsatz von T€ 15.003 (Vj. T€ 13.688) erzielt. Die Umsatzsteigerung basiert vor allem auf der Weitergabe von Kostensteigerungen an den Auftraggeber. Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen T€ 68 (Vj. T€ 219). Die Abweichung zum Vorjahr ergibt sich überwiegend daraus, dass die im Vorjahr ausgezahlte Energiepreispauschale in Höhe von T€ 180 erstattet wurde.

Der Anstieg der Personalkosten beträgt 1,0 Mio. € und kommt vor allem aus der Zustellervergütung. Diese ist durch die Erhöhung des Mindestlohns zum 1.10.2022 auf 12 € pro Stunde trotz erheblicher Optimierungen gegenüber dem Vorjahr stark gestiegen. Weiterhin sind im Personalaufwand in 2023 Mehrkosten für Berufsgenossenschaft aufgrund einer Erhöhung der Gefahrenklasse in Höhe von T€ +96 enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen T€ 1.692 (Vj. T€ 1.777). Deren Rückgang ergibt sich aus geringeren Aufwendungen für Rechts- und Beratungskosten, weniger KM-Geld aufgrund von niedrigeren Kraftstoffpreisen, rückläufigen Aufwendungen für Werbemittel sowie niedrigeren freiwilligen sozialen Leistungen. Gegenläufig haben sich insbesondere die allgemeinen Verwaltungskosten entwickelt.

Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung beträgt T€ +75 (Vj. T€ -145). Er wurde aufgrund des im Jahr 2020 abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen der ZG Saar GmbH und der RPV Logistik GmbH an diese Gesellschaft abgeführt.

Finanzlage

Aufgrund der Teilnahme am konzerninternen Cash-Pooling erfolgt die Finanzierung des Unternehmens ausschließlich durch konzerninterne Finanzierung. Das benötigte Kapital wurde aus dem Cashflow finanziert. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. In 2023 wurden, mit Ausnahme geringwertiger Anlagegüter (T€ 2), keine Investitionen getätigt.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme per 31.12.2023 stieg um T€ 19 im Vergleich zum Vorjahr. Auf der Aktivseite resultiert dies im Wesentlichen aus einem Anstieg der Sonstigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen um T€ 12. Die Gesellschaft verfügt am Bilanzstichtag wie auch im Vorjahr aufgrund der Einbettung in das Cashpooling über keine liquiden Mittel.

Das Eigenkapital beträgt wie im Vorjahr T€ 88 und die Eigenkapitalquote erreicht 4,6 % (Vj. 4,6 %). Die Rückstellungen sinken im Saldo um T€ -37 vor allem durch Reduzierung der sonstigen Rückstellungen (T€ -28, im Wesentlichen aufgrund des Wegfalls der Vorsorge für Inflationsausgleich in Höhe von T€ 112) und der Rückstellungen für Altersteilzeit (T€ -20), gegenläufig steigen die Rückstellungen für Berufsgenossenschaft (T€ +99). Darüber hinaus sind in den Rückstellungen Beträge für Gratifikationen, Resturlaubsverpflichtungen und Wirtschaftsprüfungsgebühren enthalten. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten überwiegend Lohn- und Lohnsteuerverbindlichkeiten und sinken aufgrund rückläufiger Mitarbeiterzahlen um T€ -43, dies trotz weiter steigender Mindestlöhne.

3. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

In 2023 waren durchschnittlich 21 Angestellte sowie 703 Mitarbeiter in den Bereichen Logistik und Zustellung bei der ZG Saar GmbH beschäftigt. Flexible Arbeitszeitkonzepte und mobiles Arbeiten bieten die Chance, Erwerbs- und Sorgearbeit ausgewogen zwischen Frauen und Männern zu verteilen. Ungerechte Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen existieren nicht, da die Vergütungen sich nach dem Mindestlohn und den Positionen, nicht nach den Stelleninhabern richten. Die Vergütung erfolgt also völlig unabhängig vom Geschlecht.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Die SZ-Unternehmensgruppe verfügt im Rahmen ihres Risikomanagements über detaillierte Planungs-, Controlling- und Berichterstattungssysteme. Ziel dieser Systeme ist es, mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen und zu steuern bzw. in höchstem Umfang Vorkehrungen zur Sicherung des Unternehmens zu treffen. Für das operative Geschäft werden monatlich Berichte mit Soll-/Ist-Abweichungen erstellt. Mindestens zweimal pro Jahr wird eine Jahresprognose für alle Umsatz-, Kosten- und Bilanzpositionen sowie für die Kennzahlen analog der Etatplanung durchgeführt.

Die Risiken in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung sehen wir im Wesentlichen wie folgt:

Dem Risiko steigender Zustellkosten aufgrund der Entwicklung des gesetzlichen Mindestlohnes und der Verknappung auf dem Arbeitsmarkt kann nur durch die Suche neuer Geschäftsfelder, die Abschaltung defizitärer Geschäftsfelder und der Schaffung von Synergien entgegengetreten werden.

Letztlich ist die ZG Saar GmbH, wie andere Unternehmen, auch globalen Risiken ausgesetzt. Hierzu zählen Risiken, die die Funktionsfähigkeit des globalen Finanz- und Wirtschaftssystems betreffen, Naturkatastrophen und die fortbestehende Gefahr terroristischer Anschläge sowie kriegerischer Auseinandersetzungen im Nahen Osten und Osteuropa.

Das konjunkturelle Risiko im Zusammenhang mit potenziellen zukünftigen wirtschaftlichen Krisen und die hieraus resultierende Gefahr von Umsatzeinbußen sind als Risiko zu nennen.

In die Risikobetrachtung werden auch die verwendeten Finanzinstrumente einbezogen. Zu den verwendeten Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen die Forderungen und Verbindlichkeiten, die sich aus der laufenden Geschäftstätigkeit ergeben. Die Forderungen unterliegen einem grundsätzlichen Ausfallrisiko, das heißt dem Risiko, dass Geschäftspartner ihren Verpflichtungen nicht nachkommen können und somit ein Ausfall der Forderung zu verzeichnen ist. Auf den Einsatz derivativer Finanzinstrumente wird vollständig verzichtet.

Die Zahlungsunfähigkeit des Unternehmens und auch Vermögensverluste drohen nicht, auch, da der Verrechnungspreis verschiedener Auftraggeber angepasst wurde. Die Risiken aus dem operativen Geschäft sind über Versicherungen abgedeckt. Auf Veränderungen und Tendenzen wird frühzeitig reagiert. Alle versicherbaren Risiken sind nach unserer Auffassung durch entsprechende Verträge abgedeckt.

Die Risikolage schätzen wir insgesamt als moderat ein.

2. Chancen- und Prognosebericht

Dieser Bericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen der Geschäftsführung sowie den derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen.

Die Aussichten für die Entwicklung der Weltkonjunktur im Jahr 2024 bleiben aufgrund der anhaltenden geopolitischen Krisen weiterhin getrübt und dämpfen somit auch die deutsche Konjunkturprognose. Wirtschaftsinstitute und Banken haben ihre Erwartungen für die deutsche Wirtschaft zum Jahresende 2023 noch einmal gesenkt und gehen von einem kaum spürbaren BIP-Wachstum von unter einem Prozent aus (Quelle: Statistisches Bundesamt, Mitteilung vom 30.01.2024). Neben den Folgen der Kriege in der Ukraine und Israel (hohe Energiekosten, gestiegene Inflation, Rückgang der Aufträge und Exporte), sorgten zusätzlich die Diskussionen um die Aufstellung des Bundeshaushalts für Verunsicherungen vieler Unternehmen, die ihre Investitionsentscheidungen vorerst zurückstellten (Quelle: Business Insider, Veröffentlichung vom 27.01.2024). Angesicht der anhaltenden erhöhten Verbraucherpreise zu Jahresbeginn sowie der bestehenden geopolitischen Lage, die zu weiterhin steigenden Transportkosten und Verzögerungen in den Lieferketten führen können, ist für das erste Jahresquartal 2024 noch nicht mit einem konjunkturellen Aufschwung zu rechnen. Erst im weiteren Jahresverlauf soll durch einen Rückgang der Inflation, steigenden Reallöhnen und einer allmählichen Belebung der Weltwirtschaft auch die binnenwirtschaftliche Erholung einsetzen (Quelle: BMWK, Pressemitteilung vom 15.01.2024).

Auf internationaler Ebene prognostiziert die EU-Kommission für das Jahr 2024 eine Besserung der wirtschaftlichen Lage und einen BIP-Anstieg um 1,3% sowie ein weiteres stabiles Wachstum von 1,7% im Jahr 2025 (Quelle: Europäische Kommission, Pressemitteilung vom 15.11.2023). Eine Abschwächung des hohen Preisdrucks für Nahrungsmittel, Industrieerzeugnisse und Dienstleistungen soll darüber hinaus einen Rückgang der Inflation auf 3,2% bewirken (Quelle: Europäische Kommission, Pressemitteilung vom 15.11.2023). Das Münchener Wirtschaftsforschungsinstitut ifo rechnet im Frühsommer 2024 mit einer Leitzinssenkung durch die Europäische Zentralbank (Quelle: ifo, Konjunkturprognose Winter 2023). Infolgedessen sollen Handel und Konsum wieder zulegen und den Konjunkturaufschwung vorantreiben. Die Wirtschaftsaussichten bleiben allerdings aufgrund der Unsicherheiten in Verbindung mit dem anhaltenden Angriffskrieg Russlands sowie dem eskalierten Konflikt im Nahen Osten weiterhin verhalten (Quelle: Europäische Kommission, Pressemitteilung vom 15.11.2023).

Die oben genannten Wachstumsimpulse sollen sich insgesamt positiv auf den deutschen Werbemarkt auswirken und zu einem Plus von rund 1,2% der Netto-Werbeeinnahmen auf knapp EUR 26 Mrd. Gesamtvolumen beitragen. (Quelle: JOM Group, Werbemarktprognose 2024). Der Treiber der Medienbranche wird dabei allerdings unverändert die Digitalisierung sein, mit einem jährlich durchschnittlichen Wachstum von 4,8% (Quelle: PwC, German Entertainment and Media Outlook 2023-2027). Bis zum Jahr 2027 soll Onlinewerbung mit 21,5% den größten Anteil am Gesamtumsatz ausmachen und damit den bisher umsatzstärksten, aber rückläufigen Bereich Bücher, Zeitungen und Zeitschriften überholen, der hingegen voraussichtlich jährlich um 1,8% abnehmen wird. Folglich setzt sich die Verlagerung der Werbe- und Vertriebskanäle ins Digitale weiter fort. Trotz der hohen Dynamik, die die digitale Transformation in der Zeitungs- und Zeitschriftenbranche in den letzten Jahren erfahren hat, konnten die Einnahmen im Bereich Digital die Rückgänge im Printbereich bisher noch nicht kompensieren. Zusätzlich sind die Verlage einem andauernden Kostendruck ausgesetzt.

Chancen bestehen einerseits durch permanente Wegstreckenoptimierung, wodurch sich die Zustellkosten reduzieren, andererseits aufgrund des kontinuierlichen Ausbaus der Fremdzustellung (Kataloge und Zeitschriften).

Auf Basis der aktuellen Planungen geht die Gesellschaft für das Jahr 2024 von Umsätzen in Höhe von T€ 15.535 aus. Es wird mit einem Jahresergebnis (vor Ergebnisabführung) von T€ 5 gerechnet.

Erklärung zur Unternehmensführung: Festlegungen zur Förderung der gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen

Auf die Angaben zu § 36 GmbHG wird verzichtet, da die geforderten Zielgrößen für den Frauenanteil auf den beiden Ebenen unterhalb der Geschäftsführung bereits erreicht sind.

Nachdem aus heutiger Sicht weder ein Wechsel in der Geschäftsführung noch eine Vergrößerung der aus zwei Personen bestehenden Geschäftsführung der Gesellschaft geplant ist, beträgt die bis zum 1.5.2027 zu erreichende Zielgröße für den Anteil weiblicher Mitglieder in der Geschäftsführung der Gesellschaft 0 % (§ 52 Abs. 2 Satz 1 GmbHG).

Bei - aus heutiger Sicht nicht geplanten - Veränderungen in der Zusammensetzung der Geschäftsführung vor dem 1.5.2027 wird sich die Alleingesellschafterin aber nach besten Kräften bemühen, auch geeignete Kandidatinnen zu finden und in den Auswahlprozess über die Nachbesetzung einzubeziehen.

 

Saarbrücken, 20. März 2024

Andreas Schiliro, Geschäftsführer

Stefan Nussbaum, Geschäftsführer

Anlagenspiegel

ZG Saar GmbH, Saarbrücken

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR 2023 BIS ZUM 31. DEZEMBER 2023

- Anlage zum Anhang -

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 16.778,00 1.680,63 1.680,63 16.778,00
Summe Sachanlagen 16.778,00 1.680,63 1.680,63 16.778,00
Anlagevermögen 16.778,00 1.680,63 1.680,63 16.778,00
Abschreibungen kumuliert
Stand am 1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 13.066,00 3.851,63 1.680,63 15.237,00
Summe Sachanlagen 13.066,00 3.851,63 1.680,63 15.237,00
Anlagevermögen 13.066,00 3.851,63 1.680,63 15.237,00
Nettobuchwerte
Stand am 31.12.2023
EUR
Stand am 31.12.2022
EUR
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.541,00 3.712,00
Summe Sachanlagen 1.541,00 3.712,00
Anlagevermögen 1.541,00 3.712,00

Entgelttranzparenzbericht

Anlage zum Lagebericht zum 31.12.2022

der ZG Saar GmbH

Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit

Gemäß § 21 Entgelttransparenzgesetz ist die ZG Saar GmbH, Untertürkheimer Straße 15, 66117, verpflichtet, einen Bericht zur Gleichstellung und zur Entgeltsicherheit zu erstellen.

Der nachfolgende Bericht bezieht sich auf den Zeitraum 01.01.2022 bis 31.12.2022.

Die ZG Saar GmbH ist ein Unternehmen, das in der Zustellung von Printprodukten tätig ist. Von den 753 Mitarbeitern (ohne Geschäftsführer) sind 730 Mitarbeiter in der direkten Zustellung dieser Produkte tätig. In diesem Bereich wird der gesetzliche Mindestlohn je Stunde bezahlt. Die restlichen Mitarbeiter sind Mitarbeiter der Verwaltung. Von diesen Mitarbeitern sind 11 Mitarbeiter (jeweils in Vollzeit) als Führungskräfte in der Gebietsleitung tätig, davon sind 7 Führungskräfte weiblich.

Bezüglich der Eingruppierung erhalten alle Gebietsleiter - unabhängig von Geschlecht - neben einem Fixeinkommen eine Prämie, die sich an jährlich neu zu definierenden Zielen orientiert. Die Einkommen aller Verwaltungsmitarbeiter orientieren sich an der Betriebszugehörigkeit bzw. der beruflichen Erfahrung. Bei Neueinsteigern erfolgt eine regelmäßige Anpassung, bis das abteilungsübliche Niveau erreicht ist.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gebietsleitung wurden in den vergangenen Jahren kontinuierlich weitergebildet. Hierbei ging es in erster Linie um Weiterbildungen im Bereich der Führung, Arbeitsrecht sowie sozial- und steuerrechtliche Themen. Im Bereich des Innendienstes werden Schulungen bedarfsorientiert angeboten.

Im Folgenden sind die statistischen Angaben zu den durchschnittlichen Mitarbeiterzahlen aufgeführt:

Durchschnittliche Anzahl MA 753 weiblich 277 männlich 476
Durchschnittliche Vollzeitmitarbeiter 96 VZ weiblich 32 VZ männlich 64
Durchschnittliche Teilzeitmitarbeiter 657 TZ weiblich 245 TZ männlich 412

Bestätigungsvermerk 2023

An die ZG Saar GmbH, Saarbrücken

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der ZG Saar GmbH, Saarbrücken - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ZG Saar GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

SONSTIGE INFORMATIONEN

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

- wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

- anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten den Schluss ziehen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DESJAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, 20. März 2024

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaftgesellschaft

gez. Winkler, Wirtschaftsprüfer

gez. Wetzel, Wirtschaftsprüfer

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