Treffler GmbHLiquidiert
80999 München, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Maik Kanitzky seit 24.9.2019 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MAIK KANITZKY Beteiligungsgesellschaft mbHDreiheide OT SüptitzKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers:An die MAIK KANITZKY Beteiligungsgesellschaft mbH, Dreiheide OT Süptitz: Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der MAIK KANITZKY Beteiligungsgesellschäft mbH, Dreiheide OT Süptitz und ihrer Tochtergesellschaften - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2019, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.1.2019 bis zum 31.12.2019 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1.1.2019 bis zum 31.12.2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu kei- nen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen, handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Gerlingen, 18.6.2020 Stimpfle
und Stimpfle Partnerschaft
Josef Stimpfle, Wirtschaftsprüfer Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2019I. Grundlagen des Konzerns 1. Geschäftsmodell des Konzerns 2. Forschung und Entwicklung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. Lage 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren 5. Gesamtaussage III. Prognosebericht IV. Chancen- und Risikobericht I. Grundlagen des Konzerns 1. Geschäftsmodell des Konzerns Bei der Firmengruppe handelt es sich um fünf juristisch selbstständige Unternehmen in der Rechtsform der Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Die Gesellschaften haben mit Ausnahme der MAIK KANITZKY Beteiligungsgesellschaft mbH den gleichen Geschäftsgegenstand. Zwischen der MAIK KANITZKY Beteiligungsgesellschaft mbH und den anderen Unternehmen existiert ein Ergebnisabführungsvertrag. Der Konzern war in 2019 an 17 Standorten in den Bundesländern Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Niedersachsen und Bayern präsent. Die Unternehmensgruppe gehört zu den führenden Anbietern von Mobilkranen in Mitteldeutschland und bietet an
Die Gruppe führt ihr Geschäft über regionale Einheiten, die das kundennahe Vertriebsgeschäft und die regionale Kran- und Schwerlastlogistik zu verantworten haben. Durch firmenübergreifende Nutzung der gesamten technischen Kapazitäten und vorhandenen Ressourcen im Konzernverbund konnte mit dem Leistungsangebot den Kundenwünschen entsprochen werden. 2. Forschung und Entwicklung Die Firmengruppe tätigt keinerlei Produktentwicklungen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Für das Jahr 2019 beträgt das preisbereinigte Wirtschaftswachstum in Deutschland 0,6 % und hat sich damit verlangsamt. Die Inlandsnachfrage hat leicht angezogen. Nach Darstellung des statistischen Bundesamtes investierten Unternehmen in 2019 preisbereinigt 0,5 % mehr in Ausrüstungen und 2,5% mehr in neue Fabrik- und Bürogebäude. Der Arbeitsmarkt hat sich in 2019 trotz schwacher Konjunktur robust gezeigt. 2019 zeigten sich im Baugewerbe und in der Bauindustrie deutliche Zuwachsraten, wobei der Wohnungsbau weiter Konjunkturmotor der Branche bleibt. Diese Entwicklung wird auch für 2020 von den Bauverbänden prognostiziert. Das DIW erwartet in der Zukunft eine ungebrochene Nachfrage nach neugebautem Wohnraum trotz extrem gestiegenen Bodenrichtwerten. Mit einer Änderung der Zinspolitik durch die Europäische Zentralbank ist nicht zu rechnen. Die Kranbranche profitiert von einem starken und expandierenden Baugewerbe. Durch das umfangreiche Kran- und Schwerlasttransportangebot gehört der Konzern zu den führenden Anbietern in der Region. Die Marktsituation ist jedoch weiter durch einen harten Preiswettbewerb und den bereits seit Jahren bestehenden Verdrängungswettbewerb gekennzeichnet. 2. Geschäftsverlauf Der Auftragseingang stieg im Berichtsjahr im Verhältnis zum Vorjahr weiter stark an. Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr um 5,4 v.H. gegenüber 2018 deutlich gestiegen. Die Umsatzsteigerung übertraf dabei erheblich den prognostizierten Wert wegen einer überdurchschnittlichen Auftragslage und guter Konjunktur. Das Ergebnis vor Steuern lag um TEUR 217 unter dem Vorjahr bei TEUR 4.860. In den Vorjahren wurde bereits stark in den Fuhrpark investiert, sodass der Fuhrpark auf dem neuesten technologischen Stand ist. 3. Lage a) Ertragslage
Die Umsatzerlöse betragen im Geschäftsjahr T€ 37.330 (Vorjahr T€ 35.420). Der Großteil der Umsätze wurde mit Montage und Kranarbeiten für das private Baugewerbe, in der Chemieindustrie und für Energiedienstleister erzielt. Damit besteht eine starke Abhängigkeit von der Bautätigkeit in der Region. Das Jahresergebnis ist um T€ 130 gesunken. Der EBIT verringerte sich zum Vorjahr leicht, ist aber gegenüber den Erwartungen für 2019 aufgrund deutlicher Umsatzsteigerung deutlich besser ausgefallen. Gestiegenen Umsatzerlösen stehen höhere Personalaufwendungen und Abschreibungen gegenüber. Im Berichtszeitraum wurden im EBIT enthaltene Erträge aus der Veräußerung von Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 579 erzielt und damit ca. T€ 664 weniger als im Vorjahr erzielt. Der Materialaufwand verminderte sich im Vergleich zum Vorjahr um 3,7 v. H. Dies ist auf den gesunkenen Aufwand für Fremdleistungen zurückzuführen. Die Personalkosten stiegen aufgrund der Erhöhung der Mitarbeiterzahl und vorgenommener Gehaltserhöhungen um T€ 987 (9,6 v. H). Die Abschreibungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 389 auf TEUR 7.832. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr nahezu konstant geblieben. Trotz erheblicher Investitionen im Vorjahr ließen günstige Finanzierungskonditionen der unter Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesenen Mietkaufverträge und der Einsatz eigener Mittel die Zinsaufwendungen nahezu gleichbleiben. Das Steuerergebnis hat sich entsprechend der Ergebnisänderung vermindert. b) Finanzlage Die Kapitalstruktur hat sich durch das gute Jahresergebnis verbessert; das Eigenkapital beträgt nunmehr 49,5 v. H. (Vorjahr 40,7 v. H.) der Bilanzsumme. Die unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesenen Mietkaufverbindlichkeiten sind wegen den zurückgegangenen Finanzierungen von Anlagenzugängen um 9,1 MioEUR gesunken. Die Mietkaufverbindlichkeiten haben in der Regel eine Laufzeit von 36 bis 60 Monaten. Die Niedrigzinsphase wirkt sich positiv auf die Konditionen aus. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bereinigt um Mietkaufverbindlich- keiten sind zum Jahresende um rund 0,6 MioEUR gefallen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 41,1 v.H. der Bilanzsumme (Vorjahr 51,3 v.H.). Die Finanzierung der in 2019 getätigten Investitionen und auch die für 2020 geplanten Investitionen in den Fuhrpark werden überwiegend mit Mietkaufverträgen finanziert. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist gegenüber dem Vorjahr um 1,7 MioEUR auf 8,9 MioEUR gesunken. Der Mittelabfluss von Investitionen lag deutlich unter dem Wert des Vorjahres. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ist um 12,5 MioEUR gesunken. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Der Konzern besitzt eine stabile Finanzlage. Sämtliche Zahlungsverpflichtungen konnten jederzeit erfüllt werden. c) Vermögenslage
Das Anlagevermögen verminderte sich trotz Investitionen insbesondere in den Fuhrpark in Höhe von 5,6 MioEUR durch die Abschreibungen. Die Forderungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 622 gesunken. Die langfristigen Verbindlichkeiten verminderten sich deutlich um TEUR 10.281. Die Verbindlichkeiten betragen nunmehr 44,1 v. H. (Vorjahr 53,2 v. H.) der Bilanzsumme. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Unternehmensgruppe zieht für die Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den Cashflow heran. Bei den Mitarbeitern wird der Geschäftsführer nicht mitgezählt. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den Cashflow aus der Summe aus Jahresergebnis und Abschreibungen abzüglich Zuschreibung. Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt TEUR 119 Jahr und ist damit um TEUR 6 gesunken. Die Umsatzrendite ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken und beträgt im Geschäftsjahr 13,9 v. H. (Vorjahr 15,3 v. H.). Der Cashflow beträgt TEUR 11.233 und ist damit um TEUR 259 höher als im Vorjahr. Arbeitnehmer- und Kundenbelange sind unsere nichtfinanziellen Leistungsindikatoren. Bei Arbeitnehmerbelangen wird auf regelmäßige interne Schulungen gesetzt. Bei den Kundenbelangen sind ein stabil wachsender Kundenstamm sowie eine hohe Kundenzufriedenheit wichtig. 5. Gesamtaussage Die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage gestaltete sich im Geschäftsjahr 2019 positiv. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung übertraf deutlich unsere Erwartungen. Die Unternehmensgruppe profitiert von ihrem hervorragenden Ruf am Markt sowie der kontinuierlich hohen Qualität der erbrachten Dienstleistungen. Der nachhaltige Ausbau des Know- hows, des Leistungsportfolios und eines auf neuestem technischen Stand stehenden Fuhrparks ermöglichen es dem Konzern, den wachsenden Anforderungen in der Kran- und Transportbranche gerecht zu werden. III. Prognosebericht Die Firmengruppe wird weiterhin ihre Firmenstruktur durch ein verstärktes Eingehen auf die Wünsche der potentiellen Auftraggeber nach kompletten Dienstleistungen, dem konse- quenten Bemühen um Ausführung erhaltener Aufträge in hoher Qualität bei gleichzeitiger Schadens- und Unfallverhütung und einer ständigen rentabilitätsbezogenen Überprüfung der Niederlassungen und ggf. erforderlichen Anpassung unseres Kran- und Fuhrparks an die jeweilige territoriale Bedarfssituation gestalten. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Eine präzise Vorhersage der volkswirtschaftlichen Auswirkungen des Ausbruchs der COVID- 19 Pandemie für 2020 ist zum jetzigen Zeitpunkt nahezu unmöglich, da eine hohe Unsicherheit über die weitere Ausbreitung des Virus besteht. Auch gibt es keine historischen Erfahrungen mit vergleichbaren Ereignissen, aus denen wahrscheinliche Krisenverläufe abgeleitet werden könnten. Das DIW prognostiziert am 25.03.2020 für 2020 einen Rückgang von -0,1 % gegenüber 2019 und die Bundesregierung rechnet für 2020 mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 6,3%. Der IWF rechnet mit einem kräftigen Rückgang der Konsum- und Investitionsgüternachfrage. Der IWF rechnet wegen der Coronavirus-Pandemie in diesem Jahr mit einer schweren Rezession in der Eurozone. In seiner jüngsten Prognose vom 14. April 2020 geht der IWF von einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 7,5 % aus. In Deutschland soll die Wirtschaft demnach im Vergleich zum Vorjahr um 7 % schrumpfen. Noch im Januar hatte der IWF für die Eurozone für 2020 ein Wachstum von 1,3 % prognostiziert. Für 2021 rechnet der IWF für die 19 Länder der Eurozone mit einer Erholung und einem Wirtschaftswachstum von 4,7 %. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Pandemie im zweiten Halbjahr 2020 weitgehend unter Kontrolle gebracht werden kann und sich auch das Wirtschaftsleben wieder normalisiert. In seiner Planung geht die Konzernleitung für 2020 wegen des erwarteten Wachstums im öffentlichen Bau und im Wirtschaftsbau sowie der Standortausweitung und trotz prognostiziertem Rückgang der Wirtschaftsleistung von gleichbleibenden Umsatzerlösen im Vergleich zu 2019 aus. Die Konzernleitung geht davon aus, dass insbesondere die Bautätigkeit von Windkraft- und Solaranlagen aufgrund gesetzlicher Rahmenbedingungen steigen wird. Die Unternehmensgruppe erwartet - trotz der beschriebenen gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen der Coronakrise - aufgrund der Planungsrechnung mit hohen geplanten Anlageverkäufen in 2020 ein annähernd gleiches Ergebnis wie für 2019. In der Planung erwartet der Konzern einen Umsatz pro Mitarbeiter sowie eine Umsatzrendite annähernd gleich wie im Berichtsjahr und einen leicht steigenden Cashflow. Die Unternehmensgruppe wird auch zukünftig immer in der Lage sein, ihren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen und erwartet eine positive und stabile Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. IV. Chancen- und Risikobericht Risikobericht Gesamtwirtschaftlich besteht das Risiko, dass es insbesondere auch bedingt durch die Corona- Pandemie zu einer nachhaltigen Abschwächung der Weltwirtschaft kommt, was sich negativ auf unsere Geschäftsentwicklung auswirken kann. Im Rahmen der monatlichen Regelberichterstattung aller unternehmerischen Einheiten wird die Entwicklung der Risiken laufend beobachtet und Abweichungen zu Planvorgaben werden ermittelt und analysiert. Die Kurzfristigkeit der Auftragsvergabe erschwert dabei die Planbarkeit des Geschäfts. Wesentliche Risiken bestehen im Marktumfeld, insbesondere im allgemeinen Konjunktur- risiko aber auch in Risiken im politischen, rechtlichen und regulatorischen Bereich. Folgen wären Auftragsrückgänge und Forderungsausfälle. Zudem existieren Preisänderungsrisiken, sowohl bei unseren Angebotspreisen aufgrund des Margendrucks als auch unseren Einkaufspreisen, vor allem Mobilkrane und Kraftstoff betreffend. Darüber hinaus bestehen im operativen Geschäft grundsätzlich Risiken durch menschliches Fehlverhalten und Mitarbeiterfluktuation. Daraus können für den Konzern Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Risiken bestehen aufgrund der zum größten Teil mit Mietkaufverträgen fremdfinanzierten Investitionen und der abgeschlossenen Leasingverträge. Zur gleichmäßigen Finanzierung des Anlagevermögens werden vorrangig Mietkaufverträge abgeschlossen. Für die geplanten Investitionen in 2020 besteht gegenüber 2019 kein Zinsrisiko, da nicht mit einer Anhebung der Zinsen durch die EZB gerechnet wird. Liquiditätsrisiken sind aufgrund der bestehenden stabilen Liquiditätssituation derzeit nicht erkennbar. Ebenso schätzen wir die Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen gering ein, da sämtliche Schuldner immer fristgerecht ihren Verpflichtungen nachgekommen sind und ihre finanzielle Lage stabil ist. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Unternehmensgruppe überwiegend mittels Eigenmitteln und Lieferantenkrediten. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird die Liquiditätslage ständig überwacht und geplant. Chancenbericht Die Gesellschaften verfügen über einen solventen Kundenstamm. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Forderungsausfälle sind selten und nur sehr gering. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt die Unternehmensgruppe über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Die enge Kundenbindung und damit verbundene kundenspezifische Lösungsansätze für die Kran- und Transporteinsätze bergen wesentliche Chancen. Die Gesellschaften werden durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität am Markt bestehen und sich von der Konkurrenz abheben. Als einer der wenigen Anbieter von Raupenkranen und Großkranen auf dem deutschen Markt besitzt der Konzern eine gute Ausgangsposition bei steigenden Unternehmensinvestitionen. Die Investitionen in neue Geräte eröffnen Chancen für weiteres Umsatz- und Ertragswachstum. In einer zusammenfassenden Betrachtung sind Risiken, die allein oder in Kombination mit anderen Risiken die Existenz der Unternehmensgruppe gefährden könnten, derzeit nicht erkennbar. Darüber hinaus bieten die beschriebenen Chancen vielfältige Möglichkeiten für die Stärkung der Position der Unternehmensgruppe.
Herzberg / Elster, den 29.5.2020 Geschäftsführer Konzernbilanz zum 31.12.2019Aktivseite
Passivseite
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2019
Konzernanhang der MAIK KANITZKY Beteiligungsgesellschaft mbH, Dreiheide OT Süptitz, für das Geschäftsjahr 2019Allgemeine Angaben Die MAIK KANITZKY Beteiligungsgesellschaft mbH hat ihren Sitz in Dreiheide OT Süptitz und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Leipzig unter der Nummer HRB 25980. Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den maßgeblichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den Bestimmungen des HGB gemäß §§ 266 und 275 HGB gegliedert. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Die Tochterunternehmen MaxiMum GmbH Kran- und Schwerlastlogistik, Kranlogistik Sachsen GmbH, Kranlogistik Lausitz GmbH und die im September 2019 neu gegründete Treffler GmbH sind nach § 264 Absatz 3 HGB von der Verpflichtung befreit, einen Anhang und einen Lagebericht nach den Vorschriften des zweiten Abschnitts des HGB aufzustellen, den Jahresabschluss und Lagebericht prüfen zu lassen und offen zu legen. Konsolidierungskreis In den vorliegenden Jahresabschluss sind folgende Unternehmen einbezogen:
Die MAIK KANITZKY Beteiligungsgesellschaft mbH ist persönlich haftende Gesellschafterin der MAXIKraft Vermietungs GmbH & Co. KG, mit Sitz in Herzberg/Elster, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Cottbus unter HRA 3293 CB. Eine Einbeziehung in den Konzernabschluss unterbleibt daher gem. § 296 Abs. 2 HGB. Die MAIK KANITZKY Beteiligungsgesellschaft mbH ist nicht am Kapital der MAXIKraft Vermietungs GmbH & Co. KG beteiligt und hat keinen beherrschenden Einfluss auf die Gesellschaft. Die in 2019 gegründete Gesellschaft Treffler GmbH wurde im Konzernabschluss zum 31.12.2019 erstmals konsolidiert. Gegenstand aller Unternehmen außer der MAIK KANITZKY Beteiligungsgesellschaft mbH ist die Erbringung von kran- und transporttechnischen Dienstleistungen sowie die Vermietung von Kranen. Gegenstand der MAIK KANITZKY Beteiligungsgesellschaft mbH ist die Beteiligung an anderen Gesellschaften und die Vermittlung von Handelsgeschäften über kran- und transporttechnische Fahrzeuge und Geräte. Zum Gegenstand aller Unternehmen gehört der Handel mit kran- und transporttechnischen Fahrzeugen und Geräten. Die Unternehmen stehen unter einer einheitlichen Leitung von Herrn Maik Kanitzky, der bei allen Gesellschaften nach Erwerb zum alleinigen Geschäftsführer bestellt wurde. Konsolidierungsgrundsätze Bei sämtlichen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen deckt sich der Stichtag des Einzelabschlusses mit dem Stichtag des Konzernabschlusses zum 31.12.2019. Die Kapitalkonsolidierung wurde als Vollkonsolidierung nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 i. V. m. Abs. 2 S. 1 HGB) durchgeführt. Dabei erfolgte die Verrechnung der Beteiligungswerte gemäß § 301 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem Eigenkapital auf der Grundlage der Wertansätze zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung. Die in 2010 erworbenen Anteile an den Tochterunternehmen wurden im Wege der Sacheinlage zu Buchwerten erworben. Die Erstkonsolidierung erfolgte bei erstmaliger Aufstellung des Konzerns am 01.01.2014. Der sich daraus und aus Gewinnthesaurierungen / Verlusten nach dem Erwerb der Anteile bis zur erstmaligen Konsolidierung ergebende technische passive Unterschiedsbetrag zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung wurde erfolgsneutral in Höhe von 9,1 Mio EUR unter den Rücklagen im Eigenkapital erfasst. Der Unterschiedsbetrag wurde im Geschäftsjahr 2014 aus den Gewinnrücklagen entnommen und in den Konzernbilanzgewinn eingestellt. Der bei Erstkonsolidierung unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" ausgewiesene passive Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 1.566, resultierend aus der Neubewertung zum Erstkonsolidierungszeitpunkt, wurde in den Vorjahren gewinnwirksam entsprechend der Fortschreibung der neubewerteten Vermögensgegenstände und Schulden aufgelöst. Das in 2019 neu gegründete Tochterunternehmen Treffler GmbH wird erstmals zum 11.09.2019 in die Konsolidierung einbezogen. Die gegenseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden im Rahmen der Schuldenkonsolidierung untereinander aufgerechnet. Buchungstechnisch bedingte Differenzen wurden je nach Entstehungsursache anderen Bilanzpositionen zugeordnet. In der Konzern- Gewinn- und Verlustverrechnung sind im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung Erlöse aus Innenumsätzen sowie andere konzerninterne Erträge mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet worden. Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung Die Abschlüsse der MAIK KANITZKY Beteiligungsgesellschaft mbH und der konsolidierten Tochterunternehmen sind grundsätzlich nach einheitlichen deutschen Gliederungs-, Bilanzierungs - und Bewertungsmethoden aufgestellt Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden pro rata tem- poris über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Gebäude und beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben. Bei voraussichtlicher dauernder Wertminderung werden Vermögensgegenstände des Anlagevermögens außerplanmäßig auf den beizulegenden niedrigeren Wert abgeschrieben. Ein niedrigerer Wertansatz wird nicht beibehalten, wenn die Gründe dafür nicht mehr bestehen. Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Vorräte sind nach den folgenden Grundsätzen aktiviert worden: Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren wurden mit den Anschaffungskosten bzw. unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken sind durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden. Die flüssigen Mittel (Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten) sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Latente Steuern werden für temporäre und quasitemporäre, sich in der Zukunft voraussichtlich umkehrende Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen gebildet, soweit dies nach § 274 und § 306 HGB zulässig ist. Dabei werden sich ergebende Steuerentlastungen und -belastungen saldiert angesetzt. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgte mit einem kombinierten Ertragsteuersatz der einbezogenen Gesellschaften je nach Rechtsform zwischen 29,30 bis 31,40 v. H. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem nachfolgend dargestellten Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Abschreibungen des laufenden Jahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (§ 268 Abs. 2 Satz 3 HGB). Für den Anlagespiegel wurden die historischen Werte der Tochterunternehmen übernommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgte zum Nominalwert
Eigenkapital Das Eigenkapital setzt sich wie folgt zusammen:
Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaubsansprüche und Überstundenguthaben der Mitarbeiter, Archivierungskosten, Jahresabschluss-, Prüfungs- und Steuererklärungskosten sowie ausstehende Rechnungen. Die Rückstellungen wurden im Rahmen der Einzelabschlüsse berechnet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen resultieren überwiegend aus der Finanzierung des Fuhrparks. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie aus Lieferungen und Leistungen zur Finanzierung des Fuhrparks bestehen branchenübliche Sicherungsübereignungen an den gelieferten Gegenständen. Darüber hinaus bestehen branchenübliche Sicherungsübereignungen und branchenübliche Eigentumsvorbehalte bei den Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung. Latente Steuern Folgende Sachverhalte haben zur Entstehung von aktiven und passiven Steuerlatenzen geführt, die gem. § 274 HGB saldiert ausgewiesen werden: Folgende Sachverhalte haben zur Entstehung von passiven Steuerlatenzen geführt:
Folgende Sachverhalte haben zur Entstehung von aktiven Steuerlatenzen geführt:
Entwicklung der latenten Steuern
Haftungsverhältnisse Am Bilanzstichtag haben nachfolgende Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB bestanden: Die Konzerngesellschaften haften gesamtschuldnerisch für die Unternehmen Maik Kanitzky e.K. und MAXIKraft Vermietungs GmbH & Co KG, beide mit Sitz in Herzberg, für Leasing- und Mietkaufgeschäfte aus selbstschuldnerischen Höchstbetragsbürgschaften die zum Bilanzstichtag in Höhe von EUR 3.078.638,24 (Vorjahr: TEUR 3.685) valutiert. Die Konzernunternehmen haben im Rahmen einer Verbundhaftung jede für sich ein eigenständiges Garantieversprechen für die Unternehmen MAXIKraft Maik Kanitzky e. K. und MAXIKraft Vermietungs GmbH & Co KG, beide mit Sitz in Herzberg, dafür übernommen, dass beide Unternehmen ihren Verpflichtungen vollumfänglich und fristgerecht nachkommen. Die Darlehen valutieren zum Stichtag mit EUR 27.305.848,30 (Vorjahr TEUR 31.892). Mit einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen, da die Unternehmen MAXIKraft Maik Kanitzky e. K. und MAXIKraft Vermietungs GmbH & Co KG bisher ihren Zahlungsverpflichtungen uneingeschränkt nachgekommen sind. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen nicht vor. Sonstige finanzielle Verpflichtungen, außerbilanzielle Geschäfte Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 1.581.
Hintergrund des Leasings der Fremdfahrzeuge ist die Schonung des Eigenkapitals sowie eine Verbesserung der Eigenkapitalquote. Die Mietverträge dienen im Wesentlichen der Erhaltung einer gewissen Flexibilität. Nur auf diese Weise ist es dem Konzern möglich, ohne erhöhten Kostenaufwand auf regionale Auftragseinbrüche durch Standortverlegung zu reagieren. Es wurden 52 Bestellungen über insgesamt TEUR 28.932 netto, für Gegenstände des Anlagevermögens ausgelöst, die in 2020 geliefert werden sollen. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf:
Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 685 (Vorjahr TEUR 1.380) enthalten. Diese beinhalten im Wesentlichen Erträge aus dem Verkauf von Sachanlagen i. H. v. TEUR 579. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Erträge aus Abzinsung in Höhe von EUR 542,44 enthalten Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 49 (Vorjahr TEUR 94) enthalten. Diese beinhalten im Wesentlichen Forderungsverluste i. H. v. TEUR 27. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind Erträge aus der Herabsetzung von latenten Steuern in Höhe von EUR 49.323,13 (Vorjahr: Zuführung TEUR 93) ausgewiesen. Die Bewertung der latenten Steuern (§ 274 Abs. 1 Satz 1 HGB) erfolgt mit dem Steuersatz der jeweiligen Organgesellschaft von 29,30 bis 31,40 v. H. Folgender Sachverhalt hat zur Entstehung von passiven Steuerlatenzen geführt:
Folgende Sachverhalte haben zur Entstehung von aktiven Steuerlatenzen geführt:
Konzern-Kapitalflussrechnung Die Kapitalflussrechnung (Anlage 4) wurde nach den Vorschriften des DRS 21 aufgestellt. Der in der Kapitalflussrechnung betrachtete Finanzmittelfonds umfasst alle in der Konzernbilanz ausgewiesenen Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten. Konzern-Eigenkapitalspiegel Der Eigenkapitalspiegel wurde entsprechend den Vorschriften des DRS 22 aufgestellt. Zum Bilanzstichtag stehen 31.823.834,32 TEUR an die Gesellschafter zur Ausschüttung zur Verfügung. Sonstige Angaben Personalstand Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 314 Mitarbeiter (Vorjahr 284 Mitarbeiter) beschäftigt. Die Berechnung erfolgte methodisch nach § 267 Abs. 5 HGB.
Konzernabschlussprüferhonorar Für die Abschlussprüfungsleistung des Wirtschaftsprüfers wurde im Geschäftsjahr ein Gesamthonorar i. H. v. TEUR 21 berechnet. Nachtragsbericht Als Vorgang von besonderer Bedeutung, der nach Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten ist, ist die im März 2020 akut gewordene Situation durch die Corona-Pandemie zu qualifizieren. Zu den Einzelheiten wird auf den Risiko- und Prognosebericht im Lagebericht verwiesen. Sonstiges Die MAIK KANITZKY Beteiligungsgesellschaft mbH ist persönlich haftende Gesellschafterin der MAXIKraft Vermietungs GmbH & Co. KG, mit Sitz in Herzberg/Elster, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Cottbus unter HRA 3293 CB. Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Führung der Geschäfte für alle Unternehmen unverändert bei Herrn Maik Kanitzky, Unternehmer, Dreiheide OT Süptitz.
Herzberg/Elster, den 29.05.2020 Maik Kanitzky, Geschäftsführer Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens der MAIK KANITZKY Beteiligungsgesellschaft mbH, Dreiheide OT Süptitz, für das Geschäftsjahr 2019
Kapitalflussrechnung der MAIK KANITZKY Beteiligungsgesellschaft mbH, Dreiheide OT Süptitz, für das Geschäftsjahr 2019
Der Finanzmittelfonds zum Bilanzstichtag setzt sich wie folgt zusammen:
Eigenkapitalspiegel der MAIK KANITZKY Beteiligungsgesellschaft mbH, Dreiheide OT Süptitz, für das Geschäftsjahr 2019Eigenkapital des Mutterunternehmens
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