Wittwer Spedition & Logistik GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GRT- Wittwer - Transport - GmbHEschenloheJahresabschluss zum 31. Dezember 2012Lagebericht für das Geschäftsjahr 20121. Darstellung des Geschäftsverlaufs Allgemein Unser Unternehmen ist im Transport- und Speditionsbereich tätig. Wir führen europaweit Transporte durch und betreiben ferner ein Service- und Logistikzentrum. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche Im Jahr 2012 war die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland von einem niedrigen Wirtschaftswachstum geprägt. Beim preisbereinigten Bruttoinlandsprodukt (BIP) war eine Steigerung um 0,7% gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Der Güterverkehr in Deutschland ist um insgesamt 2,2% gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Umsatzentwicklung Unser Umsatz steigerte sich im Geschäftsjahr 2012 um 5,24 % gegenüber dem Vorjahr. Investitionen Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von TEUR 2.265 (Vorjahr: TEUR 1.272) getätigt. Die Investitionen waren zum überwiegenden Teil für Ersatzbeschaffungen notwendig. Es wurden im Wesentlichen mehrere Sattelzugmaschinen, Sattelzugauflieger und PKW´s neu und gebraucht angeschafft. Diesen Investitionen stehen Abschreibungen in Höhe von TEUR 649 (Vorjahr: TEUR 346) gegenüber. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Für das Geschäftsjahr 2013 sind zum Ausbau und zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit bei den Sachanlagen weitere Ersatzinvestitionen geplant. Diese werden zum Teil aus dem laufenden Cashflow finanziert. Personal- und Sozialbereich Der Personalaufwand stieg von TEUR 2.678 auf TEUR 2.781. Auszubildende waren keine beschäftigt, da Ausbildungsplätze aufgrund der Unternehmenstätigkeit leider nicht zur Verfügung gestellt werden können. Der Anteil der Schwerbehinderten an der Belegschaft betrug im Berichtszeitraum 7 Mitarbeiter. Umweltschutz Die Firma GRT - Wittwer - Transport - GmbH hat sich zur kontinuierlichen Verbesserung der Leistungen in Umweltschutz und Sicherheit verpflichtet. Aus diesem Grunde wird der gesamte Fuhrpark stets auf dem technisch aktuellsten Stand gehalten, d. h. dass die Sattelzugmaschinen i. d. R. nach ca. fünf Jahren Nutzungsdauer ausgetauscht werden. Sämtliche Abfallprodukte werden entsprechend den gesetzlichen Vorschriften und Auflagen zum Schutz der Umwelt entsorgt. Altlasten liegen keine vor. 2. Darstellung der Lage Vermögenslage Das Vermögen sowie das Kapital unserer Gesellschaft stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital im Verhältnis zum Gesamtkapital) beträgt 20,1 % (Vorjahr 20,1 %). Der Kapitalumschlag (Umsatz / Gesamtkapital) beträgt 3,7 (Vorjahr 4,5). Finanzlage
3. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2012 eingetreten. 4. Voraussichtliche Entwicklung mit den wesentlichen Risiken und Chancen Für das Geschäftsjahr 2013 rechnen wir aufgrund unserer Planungsrechnung mit einem Gesamtumsatz i.H.v. ca. TEUR 18.056 und mit einem vorläufigen Ergebnis i.H.v. TEUR 207. Die Sozialversicherungsbehörden legten in der Angelegenheit bzgl. der Scheinselbständigkeit der eingesetzten Subunternehmer mit Bescheid vom 24.06.2013 einen Rückzahlungsbetrag i.H.v. EUR 38.126 fest. Der Ausgleich des Betrages erfolgt unter Zugrundelegung entsprechender Stundungsvereinbarungen mit den Krankenkassen ab Juli 2013. Die im Vorjahr (31.12.2011) für Sozialversicherungsnachforderungen gebildete Rückstellung von TEUR 108 konnte dementsprechend zum 31.12.2012 auf TEUR 39 reduziert werden. Bezüglich der umsatzsteuerlichen Auswirkungen wurde - unter Gegenrechnung nur der voraussichtlich werthaltigen und realisierbaren Rückforderungsansprüche gegen die Subunternehmer - im Vorjahr (31.12.2011) eine Rückstellung von TEUR 133 zuzüglich Zinsen von TEUR 33 gebildet. Unter Berücksichtigung der vorstehenden Feststellungen der Sozialversicherungsbehörden könnte die Rückstellung aus Umsatzsteuerrisiken auf ca. TEUR 75 zuzüglich Zinsen von ca. TEUR 25 reduziert werden. Auf dieser Grundlage gehen wir davon aus, dass die in der Vergangenheit entstandenen Sozialversicherungs-/Umsatzsteuerrisiken nach heutiger Einschätzung angemessen berücksichtigt wurden. Darüber hinaus erwarten keine weiteren wesentlichen negativen Entwicklungen.
gez. Georg Wittwer, Geschäftsführer gez. Mario Becherer, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2012Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2012 bis zum 31. Dezember 2012
Anhang für das Geschäftsjahr 2012I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der GRT - Wittwer - Transport - GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Der Jahresabschluss enthält keine Posten, deren Werte mit dem Vorjahresabschluss nicht vergleichbar sind. II. Größenmerkmale und Erleichterungen Auf die Gesellschaft finden die für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB geltenden Regelungen Anwendung. Von den Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs gemäß § 288 Abs. 2 i.V.m. § 285 Nr. 4 HGB macht die Gesellschaft Gebrauch. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 bis 256a HGB vorgenommen. Die erworbenen immateriellem Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Anschaffungskosten werden unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen ermittelt. Die planmäßigen Abschreibungen werden unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen. Bei allen Zugängen von Anlagengegenständen wird die Abschreibung pro rata temporis ermittelt, d.h. die Abschreibung wird für jeden Monat (auch angefangene) mit einem Zwölftel des Jahreswertes angesetzt. Für Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten über 150,00 EUR bis EUR 1.000,00 ohne Umsatzsteuer wird im Jahr des Zugangs ein Sammelposten gebildet, der im Jahr der Anschaffung und in den folgenden vier Jahren mit jeweils 20 v. H. der Anschaffungskosten abgeschrieben wird. Die durchschnittlich gewichtete Abschreibungsdauer beträgt für neu angeschaffte Sattelzugmaschinen 5 Jahre, für gebrauchte Sattelzugmaschinen 3 Jahre, für neue Kühlauflieger 6 Jahre, für gebrauchte Kühlauflieger 3 Jahre, für neue Planenauflieger 6 Jahre, für gebrauchte Planenauflieger 3 Jahre und für neue Pritschensattelanhänger 6 Jahre. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Zweifelhafte Forderungen wurden einzelwertberichtigt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Steuerrückstellungen erfassen alles was das Geschäftsjahr und die Vorjahre betreffen, jedoch noch nicht veranlagten Steuern. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. IV. Erläuterungen zur Bilanz 1. Geschäfts- oder Firmenwert Der Geschäfts- oder Firmenwert wurde im Jahr 2001 entgeltlich in Höhe von TEUR 61 durch Übernahme einer Kundendatei erworben. Die Abschreibung erfolgt über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 15 Jahren. 2. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens ist aus dem Anlagespiegel zu ersehen (§ 268 Abs. 2 HGB). Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2012
3. Sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 12,1 (Vorjahr TEUR 14,1) enthalten. 4. Eigenkapital Sämtliche Einlagen auf das Stammkapital sind eingezahlt. Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss 2012 in Höhe von EUR 249.219,80 sowie den Gewinnvortrag in Höhe von EUR 891.515,61 auf das nächste Wirtschaftsjahr vorzutragen. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen nicht. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in der Regel durch Sicherungsübereignungen der dadurch erworbenen Anlagegüter besichert. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. VI. Sonstige Angaben 1. Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt (§ 267 Abs. 5 HGB) waren 117 Arbeitnehmer (Vorjahr 116) beschäftigt . Diese entfallen mit 7 Arbeitnehmern auf die Werkstatt (Vorjahr 7), mit 16 Arbeitnehmern auf die Verwaltung (Vorjahr 16) und mit 56 auf die Fahrer (Vorjahr 55). In der Werkstatt waren zusätzlich noch 4 Aushilfen (Vorjahr 4), in der Verwaltung 8 Aushilfen (Vorjahr 8) und bei den Fahrern 26 Aushilfen (Vorjahr 26) beschäftigt. 2. Geschäftsführer Herr Georg Wittwer und Herr Mario Becherer sind zu Geschäftsführer bestellt. Sie vertreten stets einzeln und sind befugt, die Gesellschaft bei der Vornahme von Rechtsgeschäften mit Ihnen selbst oder als Vertreter eines Dritten zu vertreten (§ 181 BGB). Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird mit Rücksicht auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Eschenlohe, 31. August 2013 gez. Georg Wittwer, Geschäftsführer gez. Mario Becherer, Geschäftsführer Der Jahresabschluss wurde am 14. Oktober 2013 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der GRT - Wittwer - Transport - GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2012 bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen in der Satzung liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der GRT - Wittwer - Transport - GmbH, Eschenlohe den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, 08. Oktober 2013 Rath, Anders, Dr. Wanner & Partner Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Rechtsanwälte Bley, Wirtschaftsprüfer Metzler, Wirtschaftsprüfer |
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