Hans Carstens Grundstücksverwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Carstens seit 10.1.2018 | Geschäftsführer |
Peter jr. Carstens seit 22.11.2005 | Prokura |
Hans Carstens seit 24.6.2005 | Geschäftsführer |
Uwe Carstens seit 24.6.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Hans Carstens Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. Kommanditgesellschaft | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hans Carstens GmbHBreklumJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024LageberichtA. Grundlagen des Unternehmens - Geschäftsmodell Die Hans Carstens GmbH unterhält in Breklum einen Kraftfahrzeugbetrieb mit Zweigbetrieben in Husum und Tarp. Sie betreibt dort den Handel mit Neu- und Gebrauchtfahrzeugen sowie die Fahrzeugreparatur. Der Standort in Breklum ist mit einem Volkswagen-Händlervertrag für PKW und Volkswagen-Serviceverträgen für PKW und Nutzfahrzeuge ausgestattet. Darüber hinaus hat der Standort in Breklum einen Audi- und einen Skoda-Servicevertrag. Für den Zweigbetrieb in Husum bestehen ein Audi-Händlervertrag, sowie Serviceverträge für die Fabrikate Audi und Volkswagen. Der Zweigbetrieb in Tarp hat Volkswagen-Serviceverträge für PKW und Nutzfahrzeuge. B. Wirtschaftsbericht B.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen sowie Geschäftsverlauf Die Zahl der Neuzulassungen 2024 in Deutschland betrug nur 2,8 Millionen Fahrzeuge. Zum Vorjahr ergab das ein Minus von 1,0 Prozent. Das Jahr 2024 entwickelte sich somit nahe dem des Vorjahrs. Es fielen 67,5 Prozent auf gewerbliche Zulassungen und 32,5 Prozent auf private Neuzulassungen. Bei den deutschen Marken zeigten sich in der Neuzulassungsbilanz 2024 positive Vorzeichen bei Porsche (+9,9 Prozent), Volkswagen (+3,4 Prozent) und Opel (+2,4 Prozent). Massive Einbrüche in der Neuwagenbilanz 2024 hatten Mini (-29,1 Prozent), Smart (-28,4 Prozent, MAN (-27,1 Prozent, Audi (-18,1 Prozent), Ford (-14,6 Prozent), Mercedes (-7 Prozent) und BMW (-0,1 Prozent). Knapp die Hälfte aller Neuzulassungen des Jahres 2024 war den Segmenten SUVs (30,2 Prozent) und der Kompaktklasse (18,7 Prozent) zuzuordnen, gefolgt von den Segmenten Kleinwagen (12,0 Prozent), Geländewagen (11,3 Prozent) und Mittelklasse (9,0 Prozent). Die obere Mittelklasse verzeichnete mit +30,5 Prozent den deutlichsten Zuwachs in der Jahresbilanz und erreichte einen Anteil von 4,0 Prozent. Im Bereich der E-Mobilität setzte sich somit der positive Trend der vergangenen Jahre fort. Unter den alternativen Antriebsarten bewirkten 947.398 Pkw-Neuzulassungen mit hybridem Antrieb eine Steigerung von 12,7 Prozent und einen Anteil von 33,6 Prozent, darunter waren 191.905 Plug-in Hybride (+9,2 Prozent) mit einem Anteil von 6,8 Prozent. Mit 380.609 neu zugelassenen Elektro-Pkw (BEV) verzeichnete diese Antriebsart einen Rückgang von 27,4 Prozent und einen Anteil von 13,5 Prozent. Der Anteil benzinbetriebener Pkw (991.948/+1,4 Prozent) lag mit 35,2 Prozent über dem Vorjahresniveau (34,4 Prozent); gleichwohl die Neuzulassungen dieselbetriebener Pkw mit 483.261 Einheiten insgesamt einen Rückgang von 0,7 Prozent auswiesen, lag ihr Anteil in der Jahresbilanz mit 17,2 Prozent über dem Vorjahreswert von 17,1 Prozent. Flüssiggasbetriebene Pkw (13.711/+4,3 Prozent) erreichten einen Anteil von 0,5 Prozent, erdgasangetriebene Pkw-Neuzulassungen (137/-89,7 Prozent) gingen mit 0,0 Prozent in die Jahresbilanz ein. Unser wesentlicher Absatzmarkt ist weiter: Nordfriesland, Dithmarschen, Kreis Schleswig-Flensburg sowie die Stadt Flensburg, wobei wir in Nordfriesland zu den Wettbewerbsführern gehören. Der regionale Absatzbereich ist als konjunkturschwach einzustufen. Weitere externe Einflussfaktoren waren auch im Jahr 2024 und werden im Jahr 2025 noch erheblich stärker die Benzinpreise, stetig wachsende Fahrzeugpreise, immer schwerer zu findendes Fachpersonal und ständig wachsender Konkurrenzdruck, unter anderem auch durch den Internethandel, sein. Der Krieg in der Ukraine wirkt sich ebenso weiter auf unser Geschäft aus. Die Wettbewerbssituation im Automobilhandel verschärft sich weiter und ist für die Zukunft als noch angespannter anzusehen. Zusätzliche Umsätze sind nur über den Preis und herausragenden Service zu realisieren. Unser Unternehmen ist in der Lage, ein vielfältiges Angebot an Fahrzeugen vorhalten zu können, damit unsere Kunden nahezu alle existierenden Produktvarianten sehen und auch Probe fahren können. Dabei kommt uns auch unsere hochwertige Volkswagen- und Audi-Ausstellung zugute, da diese Art der Präsentation immer noch einen nicht zu unterschätzenden Ausweis von Kompetenz, Seriosität und Solvenz darstellt. Aufgrund dieser guten Voraussetzungen konnte der Fahrzeugumsatz im Jahr 2024 zum Vorjahr, vor allem im Gebrauchtwagenbereich, erheblich erhöht werden. Der Werkstattbereich war auch im Jahr 2024 an allen drei Standorten der Hans Carstens-Gruppe gut frequentiert. Es besteht weiter Personalbedarf. Die Umsätze im deutschen Ersatzteilbereich waren äußerst positiv, was auch durch das Großkundengeschäft mit Dänemark bedingt war. Bei Auslastungsspitzen werden weiter verschiedene Mitarbeiter variabel nach Bedarf in den Filialen eingesetzt. Unsere Mitarbeiter zeigen sich in dieser Situation äußerst flexibel und unternehmensorientiert. B.2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage a) Ertragslage Zur internen Steuerung unseres Unternehmens werden insbesondere die Entwicklung der einzelnen Spartenumsätze und das Jahresergebnis nach Steuern verwendet. Die Umsatzerlöse stiegen um 12,57 Prozent zum Vorjahr. Die Neuwagenumsätze haben sich zum Vorjahr um 6,62 Prozent reduziert und die Gebrauchtwagenumsätze um über 27,45 Prozent erhöht. Die Vorführwagenumsätze haben sich um 34,9 Prozent erhöht. Die Umsätze im Ersatzteilbereich haben sich um 4,69 Prozent erhöht. In absoluten Zahlen entspricht das einer Umsatzsteigerung von TEUR 4.972. Die herstellerbezogenen Boni und Verkaufshilfen für Fahrzeuge und Ersatzteile haben sich in der Summe um TEUR 88 erhöht. Insgesamt hat sich das Rohergebnis im Jahr 2024 um TEUR 433 erhöht. Der Bereich der Einzelkosten hat sich zum Vorjahr um TEUR 12 erhöht. Die Personalkosten haben sich zum Vorjahr um TEUR 225 erhöht. Die direkten Kosten stiegen um TEUR 64. Diese erhöhten Kosten sind im Bereich der Geschäftsfahrzeuge (+ TEUR 29), der Schulungs-, Reise- und Bewirtungskosten (+ TEUR 22) und des Kleininventars (+ TEUR 11) entstanden. Im Bereich der indirekten Kosten sind starke Erhöhungen im Bereich der Abschreibungen (+ TEUR 75), im Bereich der Eigenkulanzen (+ TEUR 20), bei den Versicherungskosten (+ TEUR 7), den sonstigen indirekten Betriebskosten (+ TEUR 13) und der EDV-Kosten (+ TEUR 6) entstanden. Bei den Gebühren und Beiträgen (- TEUR 10) und den Anlagenabgängen (- TEUR 31) sind reduzierte Kosten angefallen. Der neutrale Bereich ist im Berichtsjahr stark beeinflusst. Der Zinsaufwand hat sich fast halbiert und die Zinserträge erhöht (+ TEUR 24). Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich vermindert (- TEUR 66). b) Finanzlage Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war zu keiner Zeit während des Geschäftsjahrs beeinträchtigt. Hierfür standen der Gesellschaft ausreichende Kreditrahmen zur Verfügung. Diese Kreditrahmen wurden im Jahr 2024 aber zu keinem Zeitpunkt in vollem Umfang in Anspruch genommen. Im Berichtsjahr waren die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um fast 3 Mio. EUR geringer als zum Vorjahr. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich zum Vorjahr um 2,8 Mio. EUR vermindert. Die Sachanlagen haben sich um TEUR 50 vermindert. Der Neuwagenbestand hat sich um TEUR 810 und Gebrauchtwagenbestand um TEUR 2.843 vermindert. Der Ersatzteilbestand hat sich erhöht. Die Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind nahezu unverändert. Das bilanzielle Eigenkapital hat sich um den Jahresüberschuss des laufenden Jahres erhöht. Die Eigenkapitalquote liegt bei 71 Prozent. Nach wie vor ist die Eigenkapitalausstattung mit 10,57 Mio. EUR als sehr gut anzusehen. Dadurch besteht weiterhin eine große Unabhängigkeit der Gesellschaft gegenüber kurz- bis mittelfristigen Konjunkturschwankungen. C. Prognose, Chancen und Risikobericht C.1. Risiko- und Chancenbericht Ein grundsätzliches Risiko für unser Geschäft stellt die weitere Entwicklung des deutschen Kraftfahrzeugmarkts dar, welche unverändert durch einen zunehmenden Preisdruck bzw. ein hohes Rabattniveau gekennzeichnet ist. Hohe Inflation, hohe Energiekosten und Fachkräftemangel sind die größten Probleme der nächsten Jahre. Grundsätzlich verfolgt das Unternehmen eine Risikominimierung. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zeitnah abgerechnet und deren Zahlungseingang kontinuierlich überwacht. Für ausfallgefährdete Forderungen wird eine ausreichende Risikovorsorge getroffen. Risiken im Bereich der Kundenfinanzierung durch uns bleiben überschaubar. Für die Beurteilung der Lage des Unternehmens und seiner voraussichtlichen Entwicklung bedeutende Ausfallrisiken bestehen derzeit nicht. Zur finanziellen Absicherung stehen für die Autohäuser der Carstens-Gruppe ausreichende Kreditrahmen zur Verfügung. Dem Restwertrisiko aus Leasinggeschäften begegnen wir mit vorsichtig kalkulierten Rückkaufswerten. C.2. Prognosebericht Die Kriege in der Ukraine und in Israel sind die weitaus größten Themen, welche in alle Bereiche des Lebens eingreifen. Wir, wie auch unsere Kunden, sind stark verunsichert. Hinzu kommen hohe Energiepreise, hohe Inflation und hohe Flüchtlingszahlen. Für den deutschen Gesamtabsatz im Neu- und Gebrauchtwagengeschäft lassen sich keine reellen Prognosen erstellen. Die Renditeaussichten sind im Jahr 2025 schwierig, da alle Handelsbeteiligten eine Rabattschlacht führen. Das Jahr 2025 wird zu einer großen Herausforderung für unser Unternehmen. Einen sehr positiven Verlauf, den das Jahr 2024 noch für uns hatte, erwarten wir für 2025 auch. Die Stückzahlenvorgabe des Herstellers Audi ist für den Neuwagenbereich zum Vorjahr gleichgeblieben. Die vorgegebenen Stückzahlen der Hersteller stellen den Verkauf weiter vor große Aufgaben. Die Abnahmevereinbarung im Bereich Volkswagen ist nahezu unverändert. Der Markt für Elektrofahrzeuge im höheren Audi Segment ist schwach. Bei den E-Fahrzeugen, wie auch bei den Verbrennerfahrzeugen von Volkswagen haben sich die bisher langen Lieferzeiten weiter reduziert. Das Gebrauchtwagengeschäft birgt weiter erhöhte Risiken durch die Nachlasspolitik, die im Neuwagengeschäft betrieben wird. Um diesem Druck standzuhalten, müssen Reimporte in erweitertem Umfang angeboten werden. Die gut veräußerbaren Gebraucht- und Neuwagen sind nicht mehr so knapp, wie im Vorjahr und auch nicht mehr so überteuert. Für das Jahr 2025 würden wir einen um 5 - 10 Prozent geringeren Umsatz als im Jahr 2024 mit einem schwächeren Gesamtergebnis erwarten. Ab dem 01.04.2025 ist allerdings eine Änderung der Unternehmensstruktur geplant und gewollt. Da unsere Gesellschaft über ein hohes Eigenkapital verfügt, wäre ein Rückgang des Umsatzes und des Gesamtergebnisses keine Gefährdung für den Bestand der Gesellschaft. D. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 Nr. 4 HGB (Niederlassungen) Das Unternehmen betreibt Niederlassungen in Tarp und Husum. Von den im Unternehmen beschäftigten 107 Mitarbeitern am Jahresende entfallen auf die Niederlassung in Tarp ca. 26 Prozent der Mitarbeiter und auf Husum ca. 24 Prozent der Mitarbeiter.
Breklum, den 27.02.2025 gez. Peter Carstens sen. gez. Hans Carstens gez. Stefan Carstens gez. Uwe Carstens BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Hans Carstens GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hans Carstens GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hans Carstens GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Flensburg, 27. März 2025 burgenta GmbH Kevin Dietz, Wirtschaftsprüfer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangUnternehmensangaben Der Sitz der Gesellschaft ist in Breklum, Husumer Straße 50. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Flensburg unter der Nummer HRB 536 HU im Handelsregister eingetragen. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Fremdwährungsumrechnung Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 der Hans Carstens GmbH wurde auf der Grundlage der handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) erstellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gliederung der Bilanz erfolgte gemäß § 266 Abs. 2 und 3 HGB; die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Erlöse aus Anlageabgängen werden unter den Umsatzerlösen ausgewiesen, soweit es sich um Erlöse aus dem Verkauf von Vorführ-, Geschäfts- und Mietfahrzeugen handelt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenstände wurden gemäß § 253 Abs. 1 und 2 HGB zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der linearen Methode unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände. Abschreibungen auf Vorführwagen wurden linear mit 20 Prozent vorgenommen. Ab dem Jahr 2024 angeschaffte abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter mit einem Wert von über EUR 250,00 bis EUR 850,00 wurden im Jahr der Anschaffung komplett abgeschrieben. Beteiligungen und Genossenschaftsanteile wurden mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips und des Grundsatzes der verlustfreien Bewertung. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie flüssige Mittel wurden zu Nennwerten bilanziert. Individuellen Einzelrisiken wurde durch entsprechende Wertabschläge, dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen wurden aufgrund eines individuell zugesagten festen Jahresbetrags für Invaliden- und Altersleistungen gebildet. Die Bestimmung des Erfüllungsbetrags der Pensionsverpflichtungen erfolgte nach der PUC-Methode. Dabei wurden die notwendigen versicherungsmathematischen Berechnungen unter Berücksichtigung der Sterbewahrscheinlichkeiten nach den aktuellen Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck und gemäß § 253 Abs. 2 S. 2 HGB mit einem Marktzinssatz von 1,90 Prozent p. a. (10-Jahres-Durchschnitt) vorgenommen. Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsumrechnung Vermögensgegenstände in fremder Währung wurden zum Bilanzstichtag gemäß § 256 a HGB mit den Devisenkassamittelkurs bewertet. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Zur Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den separat dargestellten Anlagenspiegel verwiesen. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital wird in Euro ausgewiesen. Das satzungsmäßige Eigenkapital beträgt DM 510.000,00. Ausschüttungssperre (§ 253 Abs. 6 HGB) Der Unterschiedsbetrag (ausschüttungsgesperrter Betrag) zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt EUR -902,00. Sonstige Rückstellungen (§ 285 Nr. 12 HGB) Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 159 (2023: TEUR 317) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen in Höhe von TEUR 96 (2023: TEUR 256). Verbindlichkeiten (§ 285 Nr. 1-3 HGB) Von den Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 3.599 (2023: TEUR 6.814) haben TEUR 3.499 (2023: TEUR 6.514) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr, und Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 100 (2023: TEUR 300) haben eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren. Für einen Teil der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden folgende Sicherheiten gestellt: • Anwartschaftsrecht auf Eigentumserwerb und - soweit die Hans Carstens GmbH bereits Eigentümerin der Neufahrzeuge, Vorführwagen und Gebrauchtwagen ist - das Eigentum an diesen sowie • alle aus Warenlieferungen und Leistungen gegen Kunden zustehenden Forderungen Angabe gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG Von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen EUR 1.275,95 (2023: TEUR 1) gegenüber Gesellschaftern. Finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB) Die finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen für Betriebsgrundstücke in Breklum, Tarp und Husum sowie für Dienstleistungsumlagen betragen TEUR 2.793 (2023: TEUR 3.345); die Verpflichtungen bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen bzw. der Gesellschafterin. Zum 31. Dezember 2024 bestehen Verpflichtungen aus dem Rückkauf von Kraftfahrzeugen aus Leasingverträgen für die Jahre 2025 bis 2028 zu Rücknahmewerten von TEUR 7.140(2023: TEUR 7.275). Für das Jahr 2025 betragen die Rücknahmeverpflichtungen TEUR 2.530 (2023: TEUR 2.119). Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Umsatzerlöse werden im Wesentlichen im Inland erzielt. Sonstige Angaben Angaben zu den Mitarbeitern der Gesellschaft (§ 285 Nr. 7 HGB) Die Zahl der Mitarbeiter betrug im Jahresdurchschnitt ohne Geschäftsführer:
Darüber hinaus waren im Durchschnitt 13 Auszubildende (2023: 13) beschäftigt. Angaben zum Geschäftsführungsorgan der Gesellschaft (§ 285 Nr. 9 HGB) Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer der Gesellschaft sind: Herr Peter Carstens sen., Breklum Herr Hans Carstens, Breklum Herr Stefan Carstens, Glücksburg Herr Uwe Carstens, Breklum Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer betrugen im Geschäftsjahr EUR 0,00 (2023: TEUR 0). Vorgänge nach dem Bilanzstichtag (Nachtragsbericht) Die Gesellschaft wird im Geschäftsjahr 2025 im Rahmen eines Asset Deals die Vermögenswerte und Schulden an die Emil Frey Gruppe übertragen. In diesem Zuge wird das operative Geschäft als Kraftfahrzeugbetrieb eingestellt. Verwendung des Jahresergebnisses Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 10.567.669,14 auf neue Rechnung vorzutragen.
Breklum, den 27.02.2025 gez. Peter Carstens sen. gez. Hans Carstens gez. Stefan Carstens gez. Uwe Carstens Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 16.4.2025. |
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