Linque Investors II GmbH & Co.KGLiquidiert

10117 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRA 39388
Vorher
Linque Investors II LLC & Co. KG
Eingetragen
26.3.2007

Historie

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Gesellschafter

1 Gesellschafter

Kommanditgesellschaft (KG)

Persönlich haftender Gesellschafter
Germany

Konzern- und Jahresabschlüsse

Linque Investors II GmbH & Co.KG

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Bilanz

Aktiva

  31.12.2013
EUR
31.12.2012
EUR
A. Anlagevermögen 0,00 6.010.086,09
I. Sachanlagen 0,00 6.010.086,09
B. Umlaufvermögen 5.793.574,37 176.217,30
I. Vorräte 5.653.700,00 78.000,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 17.122,02 8.465,68
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 122.752,35 89.751,62
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.466,04 8.922,10
Bilanzsumme, Summe Aktiva 5.799.040,41 6.195.225,49

Passiva

   
  31.12.2013
EUR
31.12.2012
EUR
A. Eigenkapital 1.096.902,02 1.492.746,33
I. Kapitalanteile 1.096.902,02 1.492.746,33
1. Kapitalanteile der Kommanditisten 1.096.902,02 1.492.746,33
B. Rückstellungen 12.848,17 21.871,51
C. Verbindlichkeiten 4.687.719,95 4.679.843,19
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 390.219,95 314.843,19
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.570,27 764,46
Bilanzsumme, Summe Passiva 5.799.040,41 6.195.225,49

Anhang für das Geschäftsjahr 2013

Linque Investors II GmbH & Co. KG, Berlin

1. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Berlin-Charlottenburg unter der Nummer HRA 39388 B eingetragen.

Der Jahresabschluss der Linque Investors II GmbH & Co. KG, Berlin, zum 31. Dezember 2013 wurde nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte in analoger Anwendung der Verordnung über Formblätter für die Gliederung des Jahresabschlusses von Wohnungsunternehmen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft ist nach den Größenkriterien des § 267a Abs. 1 HGB eine Kleinstkapitalgesellschaft. Für die Anhangsangaben nimmt die Gesellschaft die größenabhängigen Erleichterungen für kleine Gesellschaften gem. § 288 HGB teilweise in Anspruch.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und linear vorgenommen. Die Abschreibungen auf Gebäude erfolgen über eine Nutzungsdauer von 50 Jahren.

Immobilien des Umlaufvermögens wurden zum Stichtag mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Notwendige außerplanmäßige Abschreibungen wurden vorgenommen.

Die unter den Vorräten ausgewiesenen, noch nicht abgerechneten Betriebskosten wurden zu Anschaffungskosten, abzüglich angemessener Abschläge aufgrund von Leerständen, bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bilanziert. Vorhandenen Risiken wurde durch angemessene Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Uneinbringliche Forderungen wurden abgeschrieben.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert angesetzt.

Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, wenn deren Eintritt hinreichend wahrscheinlich ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten wurden jeweils mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos des variabel verzinslichen Bankdarlehens wird ein Zinsswap (Sicherungsgeschäft) eingesetzt. Durch das Sicherungsgeschäft wird die variabel verzinsliche Verbindlichkeit in eine synthetische Festsatzverbindlichkeit umgewandelt. Das Finanzinstrument wird mit dem Kredit zu einer Bewertungseinheit zusammengefasst. Positive oder negative Zeitwerte des derivativen Finanzinstrumentes werden bilanziell nicht erfasst.

Betriebskosten, einschließlich der Grundsteuer, Instandhaltungsaufwendungen und Hausverwalterkosten, werden im Posten Aufwendungen für die Hausbewirtschaftung ausgewiesen.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Sachanlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Das Sachanlagevermögen beinhaltete den Grund und Boden und die Gebäude der Gesellschaft. Die Abschreibungen auf Gebäude erfolgen über eine Nutzungsdauer von 50 Jahren.

Zum Bilanzstichtag wurde das Objekt Rothenburgstraße 38/38a, welches sich im Anlagevermögen befand, aufgrund der Verkaufsabsicht, die für 2014 besteht, in das Umlaufvermögen umgegliedert.

Umlaufvermögen

Der Verkaufspreis, der voraussichtlich für das in das Umlaufvermögen umgegliederte Objekt Rothenburgstraße erzielt werden kann, beträgt EUR 5.550.000,00 und liegt somit unter den fortgeführten Anschaffungskosten von EUR 5.899.109,09. Aus diesem Grund wurde eine Abschreibung von EUR 349.109,09 auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Unter dem Rechnungsabgrenzungsposten wird im Wesentlichen ein Bearbeitungsentgelt für das Bankdarlehen ausgewiesen. Das Bearbeitungsentgelt wird entsprechend der Laufzeit des Darlehens abgeschrieben.

Eigenkapital

Die Hafteinlagen der Kommanditisten betragen EUR 1.000 und sind von allen Gesellschaftern vollständig eingezahlt worden. Die Pflichteinlagen in Höhe von TEUR 2.100, die sich aus dem Gesellschaftsvertrag ergeben, sind ebenfalls von allen Gesellschaftern vollständig geleistet worden.

Fremdkapital

Die sonstigen Rückstellungen umfassen zum Stichtag im Wesentlichen Kosten der Jahresabschlusserstellung und Abschlussprüfung.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (TEUR 145, i. Vj. TEUR 127) betreffen ausschließlich die Haftungsvergütungen für die Komplementärin.

Zum Bilanzstichtag haben die Verbindlichkeiten folgende Restlaufzeiten:

  Restlaufzeit bis zu 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit über 1 Jahr bis zu 5 Jahren
EUR
Summe
EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.373.141,59 0,00 4.373.141,59
Vorjahr 145.358,52 4.297.500,00 4.442.858,52
2. Erhaltene Anzahlungen auf noch nicht abgerechnete Betriebskosten 90.642,48 0,00 90.642,48
Vorjahr 87.788,73 0,00 87.788,73
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 52.060,75 0,00 52.060,75
Vorjahr 14.946,42 0,00 14.946,42
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 144.894,39 0,00 144.894,39
Vorjahr 126.875,49 0,00 126.875,49
5. Sonstige Verbindlichkeiten 26.980,74 0,00 26.980,74
Vorjahr 7.374,03 0,00 7.374,03
Summe Verbindlichkeiten 4.687.719,95 0,00 4.687.719,95
Vorjahr 382.343,19 4.297.500,00 4.679.843,19

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Grundpfandrechte auf den betrieblichen Grundbesitz gesichert. Der Kreditvertrag mit der Bank endet am 30. September 2014. Es wurde im August 2014 mit der Bank eine Verlängerung des Kredits bis zum 31. Dezember 2014, dem voraussichtlichen Ende des Verkaufsprozesses, vereinbart.

4. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Aufwendungen für die Hausbewirtschaftung (TEUR 145, i. Vj. TEUR 140) beinhalten im Wesentlichen Heizkosten, Grundsteuer sowie sonstige Betriebskosten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 148, i. Vj. TEUR 81) betreffen im Wesentlichen die Haftungsvergütung für die Komplementärin GP Linque Investors II GmbH, Rechts-, Beratungs-, Steuerberatungs- und Jahresabschlusskosten sowie Aufwendungen für Asset Management.

Der Zinsswap wird zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos eingesetzt. Das dazugehörende Grundgeschäft ist ein Bankdarlehen mit einem Betrag von TEUR 4.298 zum 31. Dezember 2013. Der Zinsswap hat eine Laufzeit bis zum 30. September 2014, der abgesicherte Betrag ist identisch mit dem Betrag des Grundgeschäfts. Die Bewertungseinheit ist als Micro-Hedge ausgelegt. Zur Messung der Effektivität wird die Critical Terms Match-Methode angewendet. Es besteht Laufzeit- und Volumenkongruenz. Der Marktwert des Zinsswaps zum 31. Dezember 2013 beträgt TEUR -135. Zur bilanziellen Erfassung wird die Einfrierungsmethode angewendet.

Die sonstigen Steuern betreffen nicht abziehbare Vorsteuern und das Ergebnis der Umsatzsteuersonderprüfung.

5. Sonstige Angaben

Die Vertretung der Gesellschaft obliegt der Komplementärin, der GP Linque Investors II GmbH, Berlin. Geschäftsführer der GP Linque Investors II GmbH sind Herr Michael Delmar (Montreal, Kanada) und Herr David Weinstein (Teaneck, NJ, USA).

Die Komplementärin hat ein gezeichnetes Kapital von TEUR 25.

Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr keine Mitarbeiter.

Oberstes Mutterunternehmen ist THE PUBLIC SECTOR PENSION INVESTMENT BOARD (PSPIB), Ottawa, Kanada. Die Gesellschaft wird nicht in den Konzernabschluss von PSPIB einbezogen. Der Geschäftsbericht von PSPIB ist im Internet abrufbar (www.investpsp.ca).

Der Jahresabschluss 2013 wird von der Geschäftsführung wie folgt unterzeichnet:

 

Berlin, den 29. August 2014

GP Linque Investors II GmbH

vertreten durch

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 04.09.2014 festgestellt.

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