Weldstone GmbHLiquidiert

35418 Buseck, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Siegen HRB 5389
Eingetragen
23.11.2000
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Werkzeugmaschinen zur Bearbeitung von Steinen, Beton und sonstigen mineralischen Stoffen
Gegenstand
Die Herstellung und der europaweite Vertrieb von industriellen Erzeugnissen, insbesondere von schweißtechnischen Artikeln, besonders von Artikeln, Produkten und Erzeugnissen der Wetdstone Limited. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen geeignet sind oder die die Entwicklung des Unternehmens fördern. Die Gesellschaft darf sich an anderen in- und/oder ausländischen Gesellschaften, die den gleichen oder einen sonstigen Geschäftszweck verfolgen, beteiligen und/oder die Geschäftsführung und/oder persönliche Haftung übernehmen. Sie kann Zweigniederlassungen im In- und/oder Ausland errichten. Die Gesellschaft kann auch Organ oder Organträgerin eines steuerlichen Organschaftsverhältnisses sein.

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Endemann
seit 8.9.2008
Geschäftsführer
Thomas Hoehn
seit 8.9.2008
Geschäftsführer
Burkhard Rinn
seit 7.6.2005
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Weldstone GmbH

Wilnsdorf

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2010

A K T I V A

31.12.2010 
EUR
31.12.2009 
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 56.696,00 74.486,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.776,00 1.473,00
II. Sachanlagen 53.920,00 73.013,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 2.794.105,68 1.581.678,85
I. Vorräte 1.568.494,58 859.712,95
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.224.767,05 721.279,96
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen: EUR 76.609,81 (Vorjahr: EUR 21.594,77)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 2.173,50 (Vorjahr: EUR 2.173,50)
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 844,05 685,94
C. NICHT DURCH EIGENKAPITAL GEDECKTER FEHLBETRAG 18.796,82 0,00
2.869.598,50 1.656.164,85

P A S S I V A

31.12.2010 
EUR
31.12.2009 
EUR
A. EIGENKAPITAL 0,00 369.155,14
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Kapitalrücklage 1.000.000,00 1.000.000,00
III. Verlustvortrag -656.844,86 -171.796,54
IV. Jahresfehlbetrag -387.951,96 -485.048,32
V. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 18.796,82 0,00
B. RÜCKSTELLUNGEN 78.380,00 66.750,00
C. VERBINDLICHKEITEN 2.791.218,50 1.220.259,71
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 2.791.218,50 (Vorjahr: EUR 1.220.259,71)
- davon gegen verbundenen Unternehmen: EUR 2.661.591,14 (Vorjahr: EUR 1.156.208,40)
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen: EUR 683.049,44 (Vorjahr: EUR 390.093,76)
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen aus sonstigen Verbindlichkeiten: EUR 1.978.541,70 (Vorjahr: EUR 766.114,64)
2.869.598,50 1.656.164,85

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2010

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Weldstone GmbH, Wilnsdorf zum 31. Dezember 2010 wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrags beachtet.

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB.

Die Bilanz wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266ff. HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des § 42 Abs. 3 GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt. 

Größenabhängige Erleichterungen gemäß den Vorschriften der §§ 266 Abs. 1, 276, 288 Abs. 1 HGB wurden bei der Erstellung des Jahresabschlusses sowie bei der Offenlegung gemäß §§ 325ff. HGB im Einzelfall in Anspruch genommen. 

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungsmethoden

Für die Erstellung des Jahresabschlusses sind nunmehr die Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes maßgebend. Die hieraus gegenüber dem Vorjahr entstandenen Bewertungsänderungen werden in entsprechenden Punkten erläutert. Ansonsten wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres unverändert angewandt.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Die Weldstone GmbH weist zum 31.12.2010 einen "nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag" in Höhe von EUR 18.796,82 aus. 

Diese bilanzielle Überschuldung steht der Beibehaltung der Bilanzierung nach der Unternehmensfortführungsprämisse nicht entgegen, da zu Gunsten der Weldstone GmbH seitens der Muttergesellschaft Weldstone Limited, Hong Kong, China, eine Patronatserklärung ausgesprochen worden ist. Demnach hat sich die Weldstone Limited mit Patronatserklärung vom 4. Februar 2011 die uneingeschränkte Verpflichtung übernommen, dafür Sorge zu tragen, dass die Weldstone GmbH, Wilnsdorf, in der Weise geleitet und finanziell ausgestattet wird, um stets in der Lage zu sein, allen ihren Verbindlichkeiten fristgemäß nachzukommen.

Ferner gehen die Unterzeichner anhand der Gesamtplanung für das Jahr 2011 von einer weiteren Erholung der gesamtwirtschaftlichen Situation aus, die sich auch in einer weiteren Ausweitung der Umsatzerlöse und einem positiven Jahresergebnis niederschlagen wird.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. 

Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen, mit Ausnahme der Anpassungen an das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz entsprechend der nachfolgenden Erläuterungen bei den betreffenden Bilanzpositionen, mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. 

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. 

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare zeitanteilige Abschreibung auf die Voraussichtliche Nutzungsdauer bewertet. 

Das Sachanlagevermögen wurde grundsätzlich zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet. 

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 150 wurden gemäß § 6 II 1 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen EUR 150 bis EUR 1.000,00 wurden einen Sammelposten eingestellt und über 5 Jahre abgeschrieben.

Im Berichtsjahr wurden folgende Nutzungsdauern zu Grunde gelegt:

Immaterielle Vermögensgegenstände         3 bis 5 Jahre

EDV-Hardware und Büromaschinen           3 bis 8 Jahre

Andere Anlagen-, Betriebs- und Geschäftsausstattung  5 bis 10 Jahre

Geringwertige Wirtschaftsgüter                              5 Jahre 

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf den niedrigeren Börsen- oder Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Lagerrisiken und Risiken einer geringeren Brauchbarkeit wegen Überalterung wurden durch Abschläge anhand einer Gängigkeitsanalyse berücksichtigt. 

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Pauschalwertberichtigungen wurden nicht gebildet, da diese laut dem Konzernrichtlinien nur in wirtschaftlich begründeten Ausnahmefällen (z.B. wegen Wirtschaftskrisen, Kriegseinwirkung oder Naturkatastrophen) erfolgen. 

Bei der Umrechnung der Fremdwährungsforderungen über einem Jahr wurde das Niederstwertprinzip beachtet, d.h. dass bei Wechselkursschwankungen der jeweils niedrigere Kurs aus Entstehungskurs und Stichtagskurs angesetzt wurde. Entsprechend der gegenüber dem Vorjahr geänderten Regelungen wurden im Übergang auf die Regelungen des Bilanzrechtsmodernisierungs-gesetz in Einzelfällen bei den kurzfristigen Forderungen die Nennwerte überschritten. Die Effekte wurden im außerordentlichen Ergebnis erfasst.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. 

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Bei der Umrechnung der Fremdwährungsverbindlichkeiten über einem Jahr wurde das Höchstwertprinzip beachtet, d.h. dass bei Wechselkursschwankungen von Fremdwährungsverbindlichkeiten der jeweils höhere Kurs aus Entstehungs- und Stichtagskurs angesetzt wurde. Entsprechend der gegenüber dem Vorjahr geänderten Regelungen wurden im Übergang auf die Regelungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz in Einzelfällen bei den kurzfristigen Verbindlichkeiten die Nennwerte unterschritten. Die Effekte wurden im außerordentlichen Ergebnis erfasst. 

C. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Wir verweisen auf den Anlagenspiegel (Anlage 6.1.3./6) 

Stammkapital

Das Stammkapital beträgt unverändert zum Vorjahr EUR 26.000,00.

Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage beträgt unverändert zum Vorjahr EUR 1.000.000,00.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Garantieverpflichtungen (EUR 29.550,00), Verpflichtungen aus rückständigem Urlaub (EUR 18.000,00), Prüfungs- und Beratungskosten (EUR 9.880,00) sowie Tantieme (EUR 18.750,00). Anpassungen an die Bewertung der Rückstellungen nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz wurden vorgenommen und im außerordentlichen Ergebnis erfasst.

sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben i. H. v. EUR 2.173,50 eine Restlaufzeit von über 1 Jahr (Vorjahr: EUR 2.173,50).

D. Sonstige Pflichtangaben

Beschäftigungsverhältnisse

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr einschließlich der drei Geschäftsführer durchschnittlich zwölf (12,5) Mitarbeiter beschäftigt.

Organe

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens - unverändert - geführt durch:

Herr Burkhard Rinn, Krofdorf-Gleiberg,

Herr Thomas Hoehn, Waging am See,

Herr Andreas Endemann, Bad Aibling.

Die Angabe der Vergütung der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 288 Abs. 1 HGB.

Ergebnisverwendung

Der Jahresfehlbetrag wird gemeinsam mit dem Verlustvortrag auf neue Rechnung vorgetragen. 

Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Die Gesellschaft ist ein verbundenes Unternehmen i.S.d. § 271 Abs. 2 HGB der IBG Industrie-Beteiligungs-Gesellschaft mbH & Co. KG, und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss wird beim Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter der Nummer HRA 5386 bzw. im elektronischen Bundesanzeiger hinterlegt.

Wilnsdorf, im Februar 2011

Weldstone GmbH

 Geschäftsführung   

Burkhard Rinn  Thomas Hoehn  Andreas Endemann

Nachrichten & Medien

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