carathotel Betriebs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Advice Portfolio Management GmbHWalldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008Lagebericht1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen:Die Advice Portfolio Management GmbH besitzt die Erlaubnis zum Erbringen von Finanzdienstleistungen. Am Firmensitz in Walldorf sind wir im Bereich Anlage- und Abschlussvermittlung, Anlageberatung und Portfolioverwaltung tätig. Die Gesellschaft führt ferner Public- und Private Placements durch, speziell im Rohstoffsektor. Seit Mitte 2006 arbeitet die Gesellschaft erfolgreich mit dem Schweizer Vermögensverwalter Advice Portfolio Management AG zusammen, an welchen sie Kunden vermittelt. Das Jahr 2008 verlief für die Finanzmärkte insgesamt sehr enttäuschend. 2008 wird als eines der schlechtesten Aktienjahre überhaupt in die Börsengeschichte eingehen. Betrachten wir einige Ergebnisse (Entwicklung auf Eurobasis im Jahr 2008):
Der Ausgangspunkt dieser Entwicklung waren das "Platzen der US-Immobilienblase" mit hieraus resultierenden Kreditausfällen sowie Fehlspekulationen. Daraus entstand eine Vertrauens- und Finanzkrise die seines gleichen sucht. Die Ausmaße sind derart tiefgreifend, dass zahlreiche Nachrichtenmagazine Vergleiche mit der großen Depression von 1929-1932 ziehen. In diesem Umfeld fielen auch die Notierungen der meisten Rohstoffe in erheblichem Maße, eine Ausnahme bildete der Goldpreis. Gold wird seinem Ruf als Rettungsanker in unsicheren Zeiten gerecht. Es bestehen weiterhin zahlreiche nachhaltige Gründe, um in Gold zu investieren: • Gold ist eine Absicherung gegen steigende Inflationsraten. • Gold ist eine Absicherung gegen die Entwertung von Währungen. • Gold wird im Wert nie auf Null fallen. • Gold wird seit Jahrtausenden von Menschen in allen Ländern der Welt geschätzt. Die weltweite Schmucknachfrage hat sich auf einem hohen Niveau eingependelt. Zusätzlich steigt die Nachfrage nach Gold als Investitionsobjekt stark an. Die weltweite Goldproduktion stagniert bzw. nimmt seit ein paar Jahren ab (die Minenproduktion fiel in 2008 um 4% gegenüber dem Vorjahr. Dies ist der niedrigste Stand seit 1995). Einer der weltgrößten Goldproduzenten geht davon aus, dass die weltweite Goldproduktion in den nächsten 5 Jahren um 10-15% sinken dürfte. Dies ist eine unvollständige Aufzählung von sachlichen Argumenten und untermauert unsere Empfehlung, auch in physisches Gold (und Silber) zu investieren. Wir haben schon in 2001/2002, als der Goldpreis bei ca. 255-300 US$ notierte, aufgerufen, in Gold zu investieren. Die damals erstellten Prognosen sind eingetreten, der Goldpreis "kratzt" mittlerweile an der 1.000 US$-Marke. Unabhängige Analysten sehen für Gold ein Kursziel bei 2.000 US$ und mehr. Trotz eines relativ stabilen Goldpreises verzeichneten auch die Goldaktien im vergangenen Jahr hohe Kursrückgänge. Dies resultiert in erheblichem Maße aus der Panik der Finanzkrise, der Kreditklemme sowie aus Zwangsverkäufen von Investoren. In diesem Umfeld hatten wir keine realistische Chance, die in den Depots befindlichen Aktienwerte zu fairen Preisen zu verkaufen. Überwiegend hätte ein Verkauf auf zu niedrigem Niveau stattfinden müssen. Wir sind mit unseren Kunden in vielen Wertpapieren weiterhin investiert. Erfahrene Branchenexperten bezeichneten diese Marktentwicklung als "wahllosen Verkauf von liquiden Vermögenswerten". Zahlreiche Aktienkurse fielen auf ein mehrjähriges Tief, ausgehend hiervon wurden schon wieder ordentliche Steigerungen erzielt, jedoch ist dieses Marktsegment weiterhin noch zu niedrig bewertet und bietet ein enormes Steigerungspotential. Nach wie vor haben die Minenaktiengesellschaften im Vergleich zu "sonstigen Industrieaktien" ein stabileres Geschäftsmodell: Die Rohstoffvorkommen sind weiterhin vorhanden und rechtfertigen vielfach deutlich höhere Bewertungen. Aufgrund der Fokussierung auf den Rohstoffbereich entwickelte sich das operative Geschäft der Advice Portfolio Management GmbH auch zu Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise positiv: Die Summe der akquirierten Private- und Public Placements konnten im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr um 15 % gesteigert werden, im Zeitraum von Januar bis August 2009 wurden bereits 183 % der Placements des Jahres 2007 akquiriert.
* 2009 = von Januar bis August 2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage:Die Gesellschaft konnte das operative Geschäft konsequent weiter ausbauen und verzeichnete im Berichtsjahr eine Steigerung der Erträge um 12 % im Vergleich zum Vorjahr. Erheblich belastet wurde das Ergebnis des Berichtsjahres durch Wertberichtigungen auf Wertpapiere des Anlagevermögens, die auf den niedrigeren Kurswert zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung abzuschreiben waren. Das betriebswirtschaftliche Ergebnis stellt sich wie folgt dar:
* Erträge saldiert mit Aufwendungen Die Provisionserträge von TEuro 1.078 setzen sich insbesondere zusammen aus TEuro 868 Provisionen der Emittenten im Rahmen der Vermittlung von Private Placements, sowie TEuro 162 Provisionen vom Vermögensverwalter in der Schweiz, für den die Akquise und Vermittlung von Kunden übernommen wurde. Gegenüber dem Vorjahr (TEuro 1.000) haben sich die Provisionseinnahmen um 8 % und das Provisionsergebnis um 27 % erhöht. Die Verwaltungs- und sonstigen Aufwendungen in Höhe von insgesamt TEuro 486 konnten im Vergleich zum Vorjahr (TEuro 488) geringfügig reduziert werden. Den Aufwendungen stehen TEuro 167 sonstige betriebliche Erträge entgegen, die im Wesentlichen aus Beratungsleistungen resultieren. Die sonstigen betrieblichen Erträge konnten im Vergleich zum Vorjahr (TEuro 110) um 52 % gesteigert werden. Wertpapiere des Anlagevermögens waren in Höhe von TEuro 666 und Forderungen des Umlaufvermögens in Höhe von TEuro 240 wertzuberichtigen (Vorjahr: TEuro 14 Euro und TEuro 16). Die Wertberichtigungen des Berichtsjahres stehen in einem mittelbaren wirtschaftlichen Zusammenhang mit den Folgen der weltweiten Finanzkrise. Das gezeichnete Kapital beträgt Euro 208.000,00 und ist in das Handelsregister eingetragen. Das Eigenkapital beträgt insgesamt TEuro 540 (Vorjahr TEuro 1.194), das entspricht 65 % der Bilanzsumme (Vorjahr: 78 %). Die Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet. 3. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft:Sämtliche Bereiche des operativen Geschäftes entwickelten sich im Berichtsjahr positiv - abgesehen von den vorzunehmenden Wertberichtigungen: Das Provisionsergebnis und die sonstigen betrieblichen Erträge konnten gesteigert, die Verwaltungs- und sonstigen Aufwendungen reduziert werden. Ohne die aus den Folgen der Finanzkrise resultierenden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert und Einzelwertberichtigungen hätte die Gesellschaft im Berichtsjahr das beste Ergebnis seit Bestehen erwirtschaftet. Die Aktienbestände des Anlagevermögens beinhalten kurz- und mittelfristig erhebliches Wertaufholungspotenzial. In 2008 wurde die Gewinnung von Neukunden durch Empfehlungen von Bestandskunden und gezielte Werbemaßnahmen, wie z. B. Sponsoring der ADVICE UNESCO Golf Charity "swing for kids" oder Präsenz bei verschiedenen Rohstoffmessen weiter intensiviert. 4. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. Es sind keine Angaben nach § 289 II Nr. 2-4 HGB zu machen. 5. RisikoberichtWir haben die vom Gesellschafter William Bosso in 2006 als Aufgeld in Höhe von Euro 730.900,00 gelieferten 625.000 Stück Nortia Capital Partners Inc. Aktien in Höhe von 609.500 Euro entsprechend § 340e HGB teilwertberichtigt. Die Teilwertberichtigung erfolgte unter Berücksichtigung einer vertraglich vereinbarten Nachlieferungsgarantie für diese Aktien. Die Umstrukturierungsphase der Nortia Capital Partners Inc. ist noch nicht vollständig abgeschlossen. Wir gehen mittelfristig von einem erheblichen Kurserholungspotenzial aus. Gleichwohl ist das Risiko, dass sich im Bereich des Finanzanlagevermögens weiterer Abschreibungsbedarf realisiert, nicht auszuschließen. Gleiches gilt für das Risiko weiterer Forderungsausfälle. Die künftige Geschäftsentwicklung könnte ferner durch rückläufige Provisionseinnahmen beeinträchtigt werden, sofern der unter 1. beschriebene, durch ein erfolgreiches Platzierungsgeschäft geprägte Verlauf sich nicht mehr fortsetzen sollte. 6. PrognoseberichtFür das Geschäftsjahr 2009 wird aufgrund folgender Faktoren mit einem positiven Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit gerechnet: 1. Ausweitung des Platzierungsgeschäfts 2. Kurserholung der Rohstoffaktien 3. Gewinnung von Neukunden 4. Erweiterung Kooperationspartner und ihrer Kunden 5. Erteilung des Erlaubnistatbestands Eigengeschäft durch die BaFin Das tatsächlich in 2009 erzielte Ergebnis kann infolge unvorhergesehener Ereignisse oder Entwicklungen von dem prognostizierten abweichen.
Walldorf, 24.09.2009 Advice Portfolio Management GmbH Eckard Kirsch BILANZAKTIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2008
ANHANG für das Geschäftsjahr 20081. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches, des GmbH-Gesetzes und des Kreditwesengesetzes aufgestellt. Die Aufstellung erfolgte unter Beachtung der Vorschriften der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV). Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Gemäß § 340a HGB ist die Gesellschaft jedoch als große Kapitalgesellschaft zu behandeln. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Darstellung und Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen den für Kreditinstitute gesetzlich vorgeschriebenen Formblättern, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung die Staffelform gewählt wurde. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Nennwerten angesetzt. Für zweifelhafte Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen gebildet. Die Aktien und anderen nicht fest verzinslichen Wertpapiere sind dem Anlagevermögen zugeordnet. Für Aktien wurde wegen dauerhafter Wertminderung in Höhe von T€ 659 eine außerplanmäßige Abschreibung gemäß § 253 Abs. 2 Satz 3 HS 2 HGB in Verbindung mit § 340e Abs. 1 Satz 3 HGB auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Ansonsten sind die wie Anlagevermögen behandelten Wertpapiere mit den Anschaffungskosten angesetzt. Von den wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren wurden Wertpapiere mit einem Buchwert in Höhe von T€ 121 nicht mit dem niedrigeren Wert zum Bilanzstichtag angesetzt, da der Gesellschaft eine vertraglich vereinbarte Nachlieferungsgarantie in dieser Höhe vorliegt. Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibung der Sachanlagen erfolgt gleichbleibend über die jeweils steuerlich anerkannte Nutzungsdauer. Die Entwicklung der Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapiere, Beteiligungen, immateriellen Anlagewerte sowie Sachanlagen ist im Anlagenspiegel dargestellt (Anlage zum Anhang). Die Verbindlichkeiten werden zum Nennwert oder mit dem höheren Rückzahlungsbetrag passiviert. Die anderen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung haben zum Stichtag keine bestanden. Das gezeichnete Kapital ist voll einbezahlt und beträgt zum Bilanzstichtag € 208.000,00. Der Bilanzverlust 2008 ermittelt sich wie folgt:
Der Bilanzverlust wird auf neue Rechnung vorgetragen. 3. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Bilanz wurde unter Verrechnung des Jahresfehlbetrages mit dem Bilanzverlust des Vorjahres aufgestellt. Die Entwicklung der Positionen des Anlagevermögens einschließlich der im Geschäftsjahr vorgenommenen Abschreibungen ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Die Forderungen an Kunden in Höhe von T€ 427 sind täglich fällig. Sie setzen sich überwiegend aus Provisionsforderungen zusammen. Von den ausgewiesenen Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren und Beteiligungen sind insgesamt T€ 182 börsennotiert. Im Übrigen betrifft der Ausweis nicht börsennotierte Anteile. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 112 sowie im Folgejahr zu erstattende Umsatzsteuer in Höhe von T€ 70 enthalten. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt T€ 71 beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T€ 63), Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt (T€ 4) und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (T€ 4). Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind unter 1 Jahr fällig. Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Die anderen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Provisionen (T€ 191), für Fremdleistungen (T€ 5), für Rechtskosten (T€ 12) sowie für Jahresabschlusserstellung (T€ 4) und Prüfungskosten (T€ 14). Unter den Eventualverbindlichkeiten wird die Verpflichtung aus einer Bürgschaft in Höhe von T€ 110 ausgewiesen. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten insbesondere Erträge aus Beratungsleistungen T€ 124 (i.Vj. T€ 60), Erträge aus Kostenweiterbelastungen (T€ 28), Erträge aus Kursdifferenzen (T€ 3) sowie periodenfremde Erträge T€ 11 (i.Vj. T€ 47). Die Erfolgsrechnung enthält T€ 906 (i.Vj. T€ 30) periodenfremde Aufwendungen. Diese setzen sich zusammen aus Abschreibungen auf Aktien (T€ 666) und Forderungsverlusten (T€ 19) sowie Einzelwertberichtigungen (T€ 220). Bei den periodenfremden Erträgen in Höhe von T€ 11 (i.Vj. T€ 47) handelt es sich insbesondere um Erträge aus der Auflösung von Verbindlichkeiten und Rückstellungen. Eine Aufgliederung der Erträge nach geographischen Märkten gemäß § 34 Abs. 2 RechKredV entfällt, da unterschiedliche Organisationsstrukturen nicht vorliegen. 4. Ergänzende Angabena) Dritten erbrachte Dienstleistungen Die Gesellschaft erbringt Vermittlungs- und Betreuungsleistungen für einen in der Schweiz ansässigen Vermögensverwalter. b) Nicht bilanzwirksame Geschäfte Es bestanden zum Bilanzstichtag keine nicht bilanzwirksamen Geschäfte. c) Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden außer der unter der Bilanz vermerkten Eventualverbindlichkeit keine Haftungsverhältnisse sowie sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen. d) Geschäftsführung Im Berichtsjahr war Herr Eckard Kirsch, Bankkaufmann, alleiniger Geschäftsführer und Geschäftsleiter im Sinne des KWG. Die Gesellschaft hat in Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB die Angabe der Organbezüge nach § 285 Nr. 9 a) HGB unterlassen. a) Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt sieben Mitarbeiter.
Walldorf, den 23. September 2009 Advice Portfolio Management GmbH gez. Eckard Kirsch, Geschäftsführer Anlagespiegel für den Zeitraum vom 1. Januar 2008 bis zum 31. Dezember 2008
BESTÄTIGUNGSVERMERKNach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung erteilen wir zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008 (Anlagen 1 bis 3) und zum Lagebericht für das Geschäftsjahr 2008 (Anlage 4) der Advice Portfolio Management GmbH, Walldorf, den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk: Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Advice Portfolio Management GmbH, Walldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit einem den gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht hin. Dort wird unter Punkt 5 auf das Risiko weiteren Abschreibungsbedarfs bei den Wertpapieren des Anlagevermögens sowie auf das Risiko weiterer Forderungsausfälle hingewiesen. Dadurch besteht das Risiko, dass zukünftige Jahresergebnisse durch weitere Abschreibungen und Wertberichtigungen belastet werden.
Bruchsal, 10. November 2009 Seebach,
Bürk und Kollegen GmbH
Carmen Seebach, Wirtschaftsprüferin |
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