IPC Germany
GmbH
Holzkirchen,
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
IPC Germany GmbH, Holzkirchen
für das Geschäftsjahr 2023
A. Grundlagen der Gesellschaft
Die IPC Germany GmbH betreibt Handel mit
Wellpappenrohpapier im internationalen Markt. Die
Hauptabsatzmärkte der Gesellschaft sind Israel und
China.
Die Gesellschaft hält sämtliche Anteile an
der IPC Asset Management GmbH, Holzkirchen.
Die Gesellschaft betreibt keine Forschung und
Entwicklung.
B. Wirtschaftsbericht
1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen
Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im
Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen
Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr.
Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der
Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche
Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor
krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der
jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise
auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur.
Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch
steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In-
und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen
Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht
weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der
Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher
(Pressemitteilung vom 15. Januar 2024).
Der Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Leistung
in Deutschland hatte 2023 für die Wellpappenindustrie,
die als Zulieferin der Transportverpackung Nummer eins eine
Schlüsselrolle in den Lieferketten spielt, deutliche
negative Folgen. Zwar erlebte die Branche nach dem
turbulenten Auf und Ab der Vorjahre erstmals wieder
stabilere Verhältnisse - bedingt durch die negative
Gesamtlage bewegten sich jedoch Absatz, Auftragseingang und
Produktion auf deutlich niedrigerem Niveau.
Beim Absatz verzeichneten die im VDW organisierten
Unternehmen 2023 gegenüber dem Vorjahr ein Minus von
8,1 Prozent. Die Verluste beim Umsatz fielen noch
härter aus; hier ergab sich für 2023 ein Minus
von 13,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ein
ähnlich starkes Absinken beim Umsatz erlebte die
Branche zuletzt 2009 im Zuge der damaligen Finanzkrise. Da
Wellpappe mit 67,1 Prozent nach wie vor die mit Abstand
wichtigste Transportverpackung in Deutschland darstellt und
die Branche entsprechend eng an die gesamtwirtschaftliche
Entwicklung gekoppelt ist, überraschen die herben
Verluste nicht. Trotz dieser Situation hatten die
VDW-Mitglieder auf den gesunkenen Preisdruck beim
Wellpappenrohpapier reagiert und ihre eigenen Preise
angepasst (Pressemitteilung vom 25. April 2024 des Verbands
der Wellpappen-Industrie e.V.)
2. Geschäftsverlauf
Im Geschäftsjahr 2023 ergab sich ein deutlicher
Rückgang der Umsatzerlöse gegenüber dem
Vorjahr um TEUR 19.172 oder 52,7 % auf
TEUR 17.242, nachdem im Vorjahr eine Umsatzsteigerung
von 60,7 % realisiert werden konnte. Die Prognose des
Vorjahres wurde damit deutlich unterschritten (vgl.
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 vom 22.
Mai 2023).
Der Umsatzrückgang resultiert überwiegend
aus dem Rückgang der Verkaufspreise, infolge
gesunkener Rohstoffpreise. Daneben ergab sich infolge
geringerer Nachfrage eine Minderung der Absatzmenge um
16,2 % auf 38.839 Tonnen.
Der Rohertrag aus den Handelsgeschäften
verringerte sich dementsprechend um TEUR 1.734 oder
55,8 % auf TEUR 1.373. Infolge des leicht
unterproportionalen Rückgangs des Materialaufwands
nahm die Rohertragsmarge gegenüber dem Vorjahr um 0,5
Prozentpunkte auf 8,0 % ab.
Die Entwicklung der Umsatzerlöse und des
Rohertrags in den letzten vier Geschäftsjahren stellt
sich wie folgt dar:
|
|
2023
|
2022
|
2021
|
2020
|
Umsatzerlöse
|
TEUR
|
17.242
|
36.414
|
22.666
|
12.399
|
Veränderung
|
TEUR
|
-19.172
|
13.748
|
10.267
|
7.774
|
dto.
|
%
|
-52,7
|
60,7
|
82,8
|
-
|
Rohertrag
|
TEUR
|
1.373
|
3.107
|
1.943
|
895
|
Veränderung
|
TEUR
|
-1.734
|
1.164
|
1.048
|
522
|
dto.
|
%
|
-55,8
|
59,9
|
117,1
|
-
|
Trotz des Rückgangs des Rohertrags ergab sich
infolge des verbesserten Finanzergebnisses und eines
positiven Sondereinflusses ein Anstieg des
Vorsteuerergebnisses um TEUR 314 auf TEUR 1.639.
Der Jahresüberschuss erhöhte sich um TEUR 414 auf
TEUR 1.197.
Die Erwartungen an den Geschäftsverlauf 2023
wurden somit nicht vollständig erfüllt. Die
wirtschaftliche Lage der Gesellschaft ist zum Zeitpunkt der
Aufstellung des Lageberichts (Mitte Juni 2024)
unverändert als positiv zu beurteilen.
3. Ertragslage
Die Entwicklung der Ertragslage gegenüber dem
Vorjahr stellt sich wie folgt dar:
|
2023
|
2022
|
Veränderung
|
|
TEUR
|
%
|
TEUR
|
%
|
TEUR
|
%
|
Umsatzerlöse
|
17.242
|
100,0
|
36.414
|
100,0
|
-19.172
|
-52,7
|
Materialaufwand
|
-15.869
|
-92,0
|
-33.307
|
-91,5
|
17.438
|
-52,4
|
Rohertrag
|
1.373
|
8,0
|
3.107
|
8,5
|
-1.734
|
-55,8
|
Personalaufwand
|
-266
|
-1,5
|
-109
|
-0,3
|
-157
|
-144,0
|
Abschreibungen
|
-54
|
-0,3
|
-44
|
-0,1
|
-10
|
-22,7
|
Sonstige Aufwendungen
und Erträge
|
-421
|
-2,5
|
-573
|
-1,6
|
152
|
26,5
|
Aufwendungen für
die Betriebsleistung
|
-741
|
-4,3
|
-726
|
-2,0
|
-15
|
-2,1
|
Betriebsergebnis
|
632
|
3,7
|
2.381
|
6,5
|
-1.749
|
-73,5
|
Finanzergebnis
|
82
|
0,5
|
-98
|
-0,2
|
180
|
-
|
Periodenfremdes und
neutrales Ergebnis
|
925
|
5,3
|
-958
|
-2,6
|
1.883
|
-
|
Ergebnis vor
Ertragsteuern
|
1.639
|
9,5
|
1.325
|
3,7
|
314
|
23,7
|
Ertragsteuern
|
-442
|
-2,6
|
-542
|
-1,5
|
100
|
-18,5
|
Jahresfehlbetrag
|
1.197
|
6,9
|
783
|
2,2
|
414
|
52,9
|
Der Anstieg des Personalaufwands resultiert
überwiegend aus den um TEUR 135 erhöhten
Aufwendungen für Altersvorsoge.
Die Abnahme der sonstigen Aufwendungen und
Erträge betrifft überwiegend verminderte
Aufwendungen für Exportkreditgarantien sowie Factoring
Gebühren, denen erhöhten Aufwendungen aus der
Währungsumrechnung gegenüberstehen.
Die Verbesserung des Finanzergebnisses resultiert aus
dem erhöhten Zinsniveau in Verbindung mit einer
geringeren Inanspruchnahme des Factoring infolge des
verringerten Geschäftsvolumens sowie geänderter
Zahlungskonditionen mit Kunden.
Das periodenfremde und neutrale Ergebnis in Höhe
von TEUR 925 betrifft die Erträge aus der
Ausbuchung einer erhalten Anzahlung, während das
Ergebnis im Vorjahr durch Abschreibungen auf Darlehen in
Höhe von TEUR 958 belastet wurde.
Die Umsatzrendite (Ergebnis vor Ertragsteuern im
Verhältnis zu den Umsatzerlösen) nahm von
3,7 % im Vorjahr auf 9,5 % zu.
Unter Berücksichtigung der verminderten
Ertragsteueraufwendungen infolge von Sondereffekten im
Vorjahr ergab sich ein Jahresüberschuss in Höhe
von TEUR 1.197 (i. Vj. TEUR 783)
Die Jahresergebnisse der letzten fünf
Geschäftsjahre entwickelten sich wie folgt:
|
2023
|
2022
|
2021
|
2020
|
2019
|
|
TEUR
|
TEUR
|
TEUR
|
TEUR
|
TEUR
|
Ergebnis vor
Ertragsteuern
|
1.639
|
1.325
|
1.291
|
762
|
181
|
Jahresüberschuss
|
1.197
|
783
|
913
|
546
|
117
|
4. Vermögenslage
Das Gesamtvermögen verminderte sich zum
Bilanzstichtag um TEUR 1.309 oder 6,1 % auf
TEUR 20.206 (i. Vj. Erhöhung um
TEUR 956 oder 4,7 %).
|
2023
|
2022
|
Veränderung
|
|
TEUR
|
%
|
TEUR
|
%
|
TEUR
|
%
|
Sachanlagen
|
137
|
0,7
|
189
|
0,9
|
-52
|
-27,5
|
Anteile an verbundenen
Unternehmen
|
3.390
|
16,8
|
3.390
|
15,7
|
-
|
-
|
Anlagevermögen
|
3.527
|
17,5
|
3.579
|
16,6
|
-52
|
-1,5
|
Vorräte
|
272
|
1,3
|
1.407
|
6,5
|
-1.135
|
-80,7
|
Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen
|
5.276
|
26,1
|
1.540
|
7,2
|
3.736
|
242,6
|
Darlehen
|
5.669
|
28,0
|
5.606
|
26,1
|
63
|
1,1
|
Sonstige Aktiva
|
156
|
0,8
|
239
|
1,1
|
-83
|
-34,7
|
Flüssige Mittel und
sonstige Wertpapiere
|
5.306
|
26,3
|
9.144
|
42,5
|
-3.838
|
-42,0
|
Umlaufvermögen
|
16.679
|
82,5
|
17.936
|
83,4
|
-1.257
|
-7,0
|
Gesamtvermögen
|
20.206
|
100,0
|
21.515
|
100,0
|
-1.309
|
-6,1
|
|
2023
|
2022
|
Veränderung
|
|
TEUR
|
%
|
TEUR
|
%
|
TEUR
|
%
|
Eigenkapital
|
16.603
|
82,2
|
15.606
|
72,5
|
997
|
6,4
|
Pensionsrückstellungen
|
2.014
|
10,0
|
1.956
|
9,1
|
58
|
3,0
|
Übrige
Rückstellungen
|
490
|
2,4
|
582
|
2,7
|
-92
|
-15,8
|
Erhaltene Anzahlungen
|
0
|
0,0
|
978
|
4,6
|
-978
|
-100,0
|
Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten
|
856
|
4,2
|
1.333
|
6,2
|
-477
|
-35,8
|
Verbindlichkeiten
verbundene Unternehmen
|
0
|
0,0
|
907
|
4,2
|
-907
|
-100,0
|
Übrige
Verbindlichkeiten
|
243
|
1,2
|
4
|
0,0
|
90
|
58,8
|
|
3.603
|
17,8
|
5.909
|
27,5
|
-2.306
|
-39,0
|
Gesamtkapital
|
20.206
|
100,0
|
21.515
|
100,0
|
-1.309
|
-6,1
|
Dem Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen in Höhe von TEUR 3.736 infolge der
Aussetzung des Factorings ab dem zweiten Halbjahr des
Berichtsjahres steht eine Abnahme der liquiden Mittel in
Höhe von TEUR 3.838 gegenüber. Daneben
verringerten sich die Vorräte zum Bilanzstichtag um
TEUR 1.135 auf TEUR 272.
Das Eigenkapital erhöhte sich bei einer
Ausschüttung in Höhe von TEUR 200 um
TEUR 997 oder 6,4 % auf TEUR 16.603. Die
Eigenkapitalquote nahm bei einem verminderten Gesamtkapital
von 72,5 % im Vorjahr auf 82,2 % zu.
Die erhaltenen Anzahlungen des Vorjahres wurden in
Höhe von TEUR 53 verrechnet und in Höhe von
TEUR 925 erfolgswirksam aufgelöst. Das im Vorjahr
ausgewiesene Darlehen an ein verbundenes Unternehmen wurde
im Berichtsjahr vollständig getilgt.
5. Finanzlage
Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt
überwiegend aus dem Eigenkapital, dem operativen
Cashflow sowie (bis in das zweite Halbjahr des
Geschäftsjahres 2023) dem Factoring von
Kundenforderungen mit einem längeren Zahlungsziel.
Die liquiden Mittel verringerten sich zum 31.
Dezember 2023 um TEUR 3.838 auf TEUR 5.306. Ihr Anteil am
Gesamtvermögen beträgt 26,3 % (i. Vj.
42,5 %). Die Gesellschaft ist jederzeit in der Lage,
ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.
Aufgrund der Zunahme des Net Working Capital sowie
zahlungsunwirksamer Erträge ergab sich im
Geschäftsjahr 2023 trotz des erhöhten
Jahresüberschusses eine Abnahme des Cashflow aus der
laufenden Geschäftstätigkeit um TEUR 4.390
auf TEUR -2.308.
Die zusammengefasste Kapitalflussrechnung stellt sich
wie folgt dar:
|
2023
|
2022
|
Veränderung
|
|
TEUR
|
TEUR
|
TEUR
|
Cashflow aus laufender
Geschäftstätigkeit
|
-2.308
|
2.082
|
-4.390
|
Cashflow aus der
Investitionstätigkeit
|
311
|
3.918
|
-3.607
|
Cashflow aus der
Finanzierungstätigkeit
|
-1.364
|
-1.193
|
-171
|
Zahlungswirksame
Veränderung des Finanzmittelfonds
|
-3.361
|
4.807
|
-8.168
|
Finanzmittelfonds am
Anfang der Periode
|
7.811
|
3.004
|
4.807
|
Finanzmittelfonds am
Ende der Periode
|
4.450
|
7.811
|
-3.361
|
C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht
1. Risikomanagement
Die IPC Germany GmbH betreibt Handel mit
Wellpappenrohpapier im internationalen Markt. Sie ist mit
einer Reihe von Risiken konfrontiert, die untrennbar mit
dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Dies betrifft
insbesondere Risiken, die aus der Markt- und
Preisentwicklung, aus vertraglicher Haftung sowie aus
kaufmännischen Vorgängen resultieren. Unsere
Geschäftspolitik besteht darin, vorhandene
Geschäftschancen bestmöglich zu nutzen. Aufgabe
unserer Risikopolitik ist es, die damit verbundenen Risiken
sorgfältig abzuwägen. Risikomanagement ist daher
fester Bestandteil unserer Geschäftsprozesse und
Unternehmensentscheidungen.
Um unsere Risiken ü?berwachen und steuern zu
können, nutzen wir eine Reihe von Kontrollsystemen,
insbesondere:
· Umfassendes
Transaktionscontrolling · Effektive
Bonitätsü?berprü?fung aller Kunden
· Kontinuierliche Liquiditäts- und
Kostenkontrolle Die Erreichung unserer Geschäftsziele
und die damit verbundenen Risiken ü?berwachen wir
regelmäßig, ebenso die Prozesse der
Rechnungslegung. Mit den installierten Instrumentarien der
unternehmensinternen Kontrolle ist es möglich,
bestandsgefährdende Entwicklungen frü?hzeitig zu
erkennen, so dass geeignete Maßnahmen zur Sicherung
des Unternehmensfortbestandes getroffen werden können.
Neben der effizienten und gut geführten
Organisation gewährleisten die flexible Reaktion auf
Nachfrageschwankungen und die rasche Anpassung an das
Käuferverhalten sowie effizient ausgestaltete
Geschäftsprozesse und deren kontinuierliche
Verbesserung einen entscheidenden Anteil am Erfolg der IPC
Germany GmbH.
2. Chancen
Chancen fü?r die zukü?nftige Entwicklung
der Gesellschaft ergeben sich insbesondere durch
langjährige Beziehungen zu den internationalen Kunden
sowie umfassende Marktkenntnisse.
Die Geschäftsführung beabsichtigt im Laufe
des Jahres 2024 die geschäftlichen Aktivitäten
nicht weiter auszubauen.
3. Risiken
Marktrisiken
Die IPC Germany GmbH unterhält nur mit einer
sehr übersichtlichen Anzahl von internationalen Kunden
Geschäftsbeziehungen. Dementsprechend bestehen die
Risiken des Absatzmarktes vor allem in der
Abhängigkeit von einzelnen Kunden. Der Umsatzanteil
mit einem Kunden betrug im Geschäftsjahr 2023
76,1 % (i. Vj. nahezu 100 %).
Da die Gesellschaft ausschließlich
Streckengeschäfte durchführt, würde der
Umsatzrückgang mit einzelnen Kunden zwar zu deutlichen
Umsatz- und Ertragseinbußen führen, infolge der
schlanken Kostenstruktur jedoch nicht den Bestand der
Gesellschaft gefährden.
Daneben bestehen Risiken aus
Forderungsausfällen. Zur Minimierung von
Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein
angemessenes Debitorenmanagement, ein effizientes Mahnwesen
und eine Warenkreditversicherung. Daneben erfolgen
Lieferungen an Kunden in China ausschließlich gegen
entsprechende Akkreditive.
Beschaffungsrisiken
Risiken auf dem Beschaffungsmarkt werden in der Regel
durch die Auswahl von mehreren Lieferanten pro
Produktgruppe begegnet. Aufgrund des Geschäftsmodells
bestehen keine wesentlichen Preis- und Bezugsrisiken.
Finanzielle Risiken
Die Finanzierung einzelner Umsatzgeschäfte
erfolgt seit dem Vorjahr durch echtes Factoring. Risiken
aus diesen Geschäften sind nicht vorhanden.
Das Eigenkapital hat sich in den letzten
Geschäftsjahren kontinuierlich erhöht und zu
einer sehr soliden Kapital- und Finanzstruktur
geführt. Wir verweisen ergänzend auf den
Abschnitt "Finanzlage" des Lageberichts.
Währungsrisiken
Zur Kursabsicherung werden - für einzelne
Aufträge - Kurssicherungsmaßnahmen (Hedging)
getroffen, damit die Kursschwankungen das Ergebnis nicht
negativ beeinflussen.
Zusammenfassend sieht die Geschäftsführung
derzeit keine Tatsachen, welche den Fortbestand des
Unternehmens gefährden oder dessen Entwicklung
wesentlich beeinträchtigen können.
4. Prognose fü?r das Geschäftsjahr 2024
Auf Grundlage der Nachfrage- und Preisentwicklung in
den ersten Monaten des Geschäftsjahres 2024, rechnet
die Geschäftsführung weiterhin mit einer
grundsätzlich positiven Geschäftsentwicklung
für 2024.
Die gegenwärtige Planung für das
Geschäftsjahr 2024 sieht vor dem Hintergrund der
rückläufigen Nachfrage sowie der Volatilität
der Verkaufspreise einen Absatzrückgang von
11,5 % und einen Rückgang der Umsatzerlöse
von 13,0 % vor. Bei einer leicht
rückläufigen Rohertragsmarge wird für das
Geschäftsjahr 2024 mit einem Ergebnis vor
Ertragssteuern in Höhe von rund TEUR 600
gerechnet.
Die prognostischen Einschätzungen fü?r das
Geschäftsjahr 2024 sind geprägt von einem
außerordentlich hohen Maß an Unsicherheit
hinsichtlich der weiteren gesamtwirtschaftlichen
Entwicklung und den Auswirkungen der Kriege in der Ukraine
und in Nahost. Bei unserer Prognose unterstellen wir, dass
die geopolitischen Spannungen nicht weiter eskalieren.
Der Prognosecharakter aller zukunftsbezogenen
Aussagen zieht jedoch die Möglichkeit nach sich, dass
die tatsächlichen Ergebnisse von den Erwartungen
über die voraussichtliche Entwicklung abweichen
können.
Holzkirchen, den 13. Juni
2024
IPC
Germany GmbH
Gérard
Jaslowitzer
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
3.527.304,50 |
3.578.932,50 |
| I.
Sachanlagen |
137.304,50 |
188.932,50 |
| 1.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
137.304,50 |
188.932,50 |
| II.
Finanzanlagen |
3.390.000,00 |
3.390.000,00 |
| 1.
Beteiligungen |
3.390.000,00 |
3.390.000,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
16.671.835,69 |
17.924.650,99 |
| I.
Vorräte |
272.368,57 |
1.406.608,95 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
11.093.161,55 |
7.373.952,48 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
5.249.095,09 |
5.191.595,09 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
5.306.305,57 |
9.144.089,56 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
7.077,97 |
11.015,58 |
| Aktiva |
20.206.218,16 |
21.514.599,07 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
16.603.281,72 |
15.606.374,32 |
| I.
ausgegebenes Kapital |
24.286,36 |
24.286,36 |
| 1.
Gezeichnetes Kapital |
25.564,59 |
25.564,59 |
| 2.
eigene Anteile |
-1.278,23 |
-1.278,23 |
| II.
Gewinnvortrag |
15.382.087,96 |
14.799.173,99 |
| III.
Jahresüberschuss |
1.196.907,40 |
782.913,97 |
| B.
Rückstellungen |
2.504.010,34 |
2.538.148,41 |
| C.
Verbindlichkeiten |
1.098.926,10 |
3.370.076,34 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
856.485,46 |
1.332.532,42 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
856.485,46 |
1.332.532,42 |
| 2.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
0,00 |
906.871,04 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
0,00 |
906.871,04 |
| 3.
sonstige Verbindlichkeiten |
242.440,64 |
1.130.672,88 |
| davon
mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
242.440,64 |
1.130.672,88 |
| Passiva |
20.206.218,16 |
21.514.599,07 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
2.345.999,18 |
3.298.138,25 |
| 2.
Personalaufwand |
266.105,42 |
108.609,41 |
| a)
Löhne und Gehälter |
101.217,75 |
78.321,75 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
164.887,67 |
30.287,66 |
| davon
für Altersversorgung |
150.751,23 |
15.947,63 |
| 3.
Abschreibungen |
54.294,54 |
1.002.619,40 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
54.294,54 |
44.323,04 |
| b)
auf Vermögensgegenstände des
Umlaufvermögens, soweit diese die in der
Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen
überschreiten |
|
958.296,36 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
468.411,57 |
763.713,67 |
| davon
Aufwendungen aus der Währungsumrechnung |
109.530,24 |
70.336,06 |
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
375.682,52 |
135.953,69 |
| 6.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
293.803,42 |
234.171,16 |
| 7.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
442.159,35 |
542.064,33 |
| 8.
Ergebnis nach Steuern |
1.196.907,40 |
782.913,97 |
| 9.
Jahresüberschuss |
1.196.907,40 |
782.913,97 |
Anhang für
das Geschäftsjahr 2023
I. Allgemeines
Die IPC Germany GmbH mit Sitz in Holzkirchen ist beim
Amtsgericht München unter der Registernummer HRB
120067 registriert.
Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften der
§§ 264 ff. HGB unter Beachtung der Regelungen des
GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Die Gliederung der Bilanz
erfolgte entsprechend § 266 HGB. Für die
Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren
gewählt (§ 275 Abs. 2 HGB). Die Gesellschaft
ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von
§ 267 Abs. 2 HGB.
II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs-
oder Herstellungskosten, vermindert um
planmäßige, lineare Abschreibungen entsprechend
der voraussichtlichen Nutzungsdauer, bewertet. Die
Nutzungsdauer der Betriebs- und Geschäftsausstattung
beträgt drei bis sechs Jahre.
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit
Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr des
Zugangs vollständig abgeschrieben und im
Anlagenspiegel als Abgang gezeigt.
Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu
Anschaffungskosten angesetzt.
Die Vorräte (Waren) werden zu Anschaffungskosten
angesetzt.
Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
werden alle Risiken durch Einzelwertberichtigungen
berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird
durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.
Alle übrigen Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag,
vermindert um Wertberichtigungen, angesetzt.
Die flüssigen Mittel und aktiven
Rechnungsabgrenzungsposten sind mit den Nominalwerten
angesetzt.
Die Bewertung der Rückstellungen für
Pensionsverpflichtungen erfolgt nach
versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem
Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-
Unit-Credit-Methode). Der Bewertung wurden folgende
Parameter zugrunde gelegt:
|
|
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
|
|
|
%
|
%
|
Zinssatz
|
|
|
1,83
|
1,78
|
Dynamik Rentenanpassung
|
|
|
2,00-3,00
|
2,00-3,00
|
Gehaltsdynamik/
Fluktuationswahrscheinlichkeit
|
|
|
0,00
|
0,00
|
Biometrische
Rechnungsgrundlagen
|
Richttafeln
2018 G/Prof. Dr. Klaus Heubeck
|
Infolge der Anpassung des § 253 HGB werden die
Pensionsrückstellungen seit dem 31. Dezember 2016
anhand des durchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten
zehn Jahre ermittelt. Der Unterschiedsbetrag aus der
Anwendung des 10-Jahres-Durchschnitts-Zinssatzes und des
7-Jahres-Durchschnitts-Zinssatzes (1,75 %; i. Vj.
1,43 %) beträgt TEUR 15 (i.Vj.
TEUR 67).
Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe
des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.
Verbindlichkeiten sind mit den
Erfüllungsbeträgen angesetzt.
Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder
Währung werden grundsätzlich mit dem Kurs am Tage
des Geschäftsvorfalls gebucht und grundsätzlich
mit dem niedrigeren bzw. höheren Kurs am
Bilanzstichtag bewertet. Forderungen und Verbindlichkeiten
in Fremdwährungen und einer Laufzeit von unter einem
Jahr sind zum Devisenmittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.
Zum 31. Dezember 2023 besteht ein Saldo aus aktiven
latenten Steuern in Höhe von TEUR 156 (i.Vj. TEUR 160)
der gemäß dem Ansatzwahlrecht nach § 274
Abs. 1 HGB nicht aktiviert wurde. Die latenten
Ertragssteueransprüche resultieren aus den
abweichenden Wertansätzen in der Handels- und
Steuerbilanz bei den Pensionsrückstellungen und wurden
mit dem unternehmensspezifischen Ertragssteuersatz von
27,03% (i. Vj. 27,29 %) bewertet.
III. Erläuterungen zur Bilanz
Anlagevermögen
Die Entwicklung des Anlagevermögens für das
Geschäftsjahr 2023 ist nachfolgend dargestellt:
|
Betriebs- und
Geschäfts- ausstattung
|
Anteile an verbundenen
Unternehmen
|
Gesamt
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
Anschaffungs- und Herstellungskosten
|
|
|
|
1. Januar 2023
|
590.326,87
|
3.390.000,00
|
3.980.326,87
|
Zugänge
|
2.731,54
|
0,00
|
2.731,54
|
Abgänge
|
-304.693,84
|
0,00
|
-304.693,84
|
31. Dezember 2023
|
288.364,57
|
3.390.000,00
|
3.678.364,57
|
Kumulierte Abschreibungen
|
|
|
|
1. Januar 2023
|
401.394,37
|
0,00
|
401.394,37
|
Abschreibungen des
Geschäftsjahres
|
54.294,54
|
0,00
|
54.294,54
|
Abgänge
|
-304.628,84
|
0,00
|
-304.628,84
|
31. Dezember 2023
|
151.060,07
|
0,00
|
151.060,07
|
Buchwerte
|
|
|
|
31. Dezember 2022
|
188.932,50
|
3.390.000,00
|
3.578.932,50
|
31. Dezember 2023
|
137.304,50
|
3.390.000,00
|
3.527.304,50
|
Der Anteilsbesitz zum 31. Dezember 2023 betrifft
sämtliche Anteile an der IPC Asset Management GmbH,
Holzkirchen. Das Eigenkapital dieser Gesellschaft
beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 5.497; das
Ergebnis TEUR -241.
Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände
Die sonstigen Vermögensgegenstände
beinhalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe
von TEUR 442 (i. Vj. TEUR 437).
Die sonstigen Vermögensgegenstände
betreffen Darlehen mit einer Restlaufzeit von mehr als
einem Jahr in Höhe von TEUR 5.249 (i. Vj. TEUR 5.192).
Alle übrigen Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände sind (wie im Vorjahr)
innerhalb eines Jahres fällig.
Rückstellungen
Die sonstige Rückstellungen betreffen
Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und
Jahresabschlusskosten.
Verbindlichkeiten
Sämtliche Verbindlichkeiten sind (wie im
Vorjahr) innerhalb eines Jahres fällig.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus kurzfristigen
Darlehen.
Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten:
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
|
TEUR
|
TEUR
|
Verbindlichkeiten aus
Steuern
|
4
|
4
|
Verbindlichkeiten
gegenüber Gesellschaftern
|
0
|
0
|
III. Erläuterungen zur Gewinn- und
Verlustrechnung
Sonstige betriebliche Erträge
|
2023
|
2022
|
|
TEUR
|
TEUR
|
Erträge aus der
Währungsumrechnung
|
0
|
0
|
Erträge aus der
Ausbuchung von erhaltenen Anzahlungen
|
925
|
0
|
Erträge aus der
Veräußerung von Wertpapieren des
Umlaufvermögens
|
0
|
150
|
Periodenfremde
Erträge
|
5
|
8
|
Sonstige betriebliche Aufwendungen
|
2023
|
2022
|
|
TEUR
|
TEUR
|
Aufwendungen aus der
Währungsumrechnung
|
110
|
70
|
Aufwendungen aus der
Veräußerung von Wertpapieren des
Umlaufvermögens
|
0
|
99
|
Sonstige Steuern
|
1
|
1
|
Periodenfremde
Aufwendungen
|
0
|
0
|
Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge
betreffen in Höhe von TEUR 6 (i.Vj.TEUR 6)
Erträge von Gesellschaftern.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
|
2023
|
2022
|
|
TEUR
|
TEUR
|
Aufwendungen aus der
Aufzinsung der Pensionsrückstellungen
|
37
|
35
|
Zinsaufwendungen an
verbundene Unternehmen
|
0
|
5
|
Zinsaufwendungen an
Gesellschafter
|
0
|
3
|
Periodenfremde
Zinsaufwendungen
|
0
|
0
|
V. Sonstige Angaben
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen
resultieren aus Miet- und Leasingverträgen und
betragen TEUR 18 (davon TEUR 8 bis ein Jahr).
Mitarbeiter
Die Gesellschaft beschäftigt seit Juli 2022
einen Mitarbeiter.
Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und
Personen
Zum Bilanzstichtag besteht - neben den oben
angegebenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen und Gesellschaftern - ein Darlehen an ein
Unternehmen, an dem Gesellschafter und deren nahe
Familienangehörige beteiligt sind. Dieses Darlehen
valutieren zum 31. Dezember 2023 mit TEUR 5.249.
Die Zinserträge aus diesem Darlehen betrugen im
Geschäftsjahr 2023 TEUR 58.
Geschäftsführung
Zum Geschäftsführer der Gesellschaft ist
Herr Gérard Jaslowitzer, Holzkirchen, bestellt.
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der
Geschäftsführung wird gemäß § 286
Abs. 4 HGB verzichtet.
Gewinnverwendungsvorschlag
Die Geschäftsführung wird der
Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Bilanzgewinn zum
31. Dezember 2023 in Höhe von EUR 16.578.995,36
auf neue Rechnung vorzutragen.
Nachtragsbericht
Nach dem Ende des Geschäftsjahres sind keine
weiteren Ereignisse eingetreten, die fü?r die
Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
der Gesellschaft wesentlich wären.
Holzkirchen, den 13. Juni
2024
IPC
Germany GmbH
Gérard
Jaslowitzer
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
01.01.2023
EUR
|
Zugänge
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
31.12.2023
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
590.326,87
|
2.731,54
|
304.693,84
|
0,00
|
288.364,57
|
Summe Sachanlagen
|
590.326,87
|
2.731,54
|
304.693,84
|
0,00
|
288.364,57
|
II. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
Beteiligungen
|
3.390.000,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
3.390.000,00
|
Summe Finanzanlagen
|
3.390.000,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
3.390.000,00
|
Summe
Anlagevermögen
|
3.980.326,87
|
2.731,54
|
304.693,84
|
0,00
|
3.678.364,57
|
|
kumulierte
Abschreibung
01.01.2023
EUR
|
Abschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
kumulierte
Abschreibung
31.12.2023
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
401.394,37
|
54.294,54
|
304.628,84
|
0,00
|
151.060,07
|
Summe Sachanlagen
|
401.394,37
|
54.294,54
|
304.628,84
|
0,00
|
151.060,07
|
II. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
Beteiligungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe
Anlagevermögen
|
401.394,37
|
54.294,54
|
304.628,84
|
0,00
|
151.060,07
|
|
Zuschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Buchwert
Geschäftsjahr
31.12.2023
EUR
|
Buchwert
Vorjahr
31.12.2022
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
I. Sachanlagen
|
|
|
|
andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
0,00
|
137.304,50
|
188.932,50
|
Summe Sachanlagen
|
0,00
|
137.304,50
|
188.932,50
|
II. Finanzanlagen
|
|
|
|
Beteiligungen
|
0,00
|
3.390.000,00
|
3.390.000,00
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
3.390.000,00
|
3.390.000,00
|
Summe
Anlagevermögen
|
0,00
|
3.527.304,50
|
3.578.932,50
|
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 13.06.2024 festgestellt.
BESTÄTIGUNGSVERMERK
DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die IPC Germany GmbH
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der IPC Germany GmbH -
bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem
Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IPC
Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom
1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.
Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 und · vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht
dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und
stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3
Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung
zu keinen Einwendungen gegen die
Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des
Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW
Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten
durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen
Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen
und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere
sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung
mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der
Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter
Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter
Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger
komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine
wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche
Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder
Irrtümern resultieren und werden als wesentlich
angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden
könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der
Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts
getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die
Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken
durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als
das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden,
da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken,
Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten,
irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten
können.
· gewinnen wir ein Verständnis von
dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der
von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und
Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich
der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde
liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von
der Lage der Gesellschaft.
· führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im
Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter
Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere
die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im
internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung feststellen.
München, 25. September
2024
SAH
Revisions GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Peter
Amon
Wirtschaftsprüfer
|