Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 120067
Vorher
IPC Gesellschaft für internationalen Papierhandel mbH
Eingetragen
31.3.1998
Branche
Großhandel mit Roh- und SchnittholzGroßhandel mit chemischen ErzeugnissenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Papier, Karton, Schreibwaren, Bürobedarf, Büchern, Zeitungen und sonstigen Druckerzeugnissen
Gegenstand
Erbringung von Dienstleistungen im internationalen Papier- Zellstoff- und Kartonhandel, insbesondere im Bereich der Beschaffung, soweit hierfür keine Genehmigung erforderlich ist.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Helga Jaslowitzer
seit 28.12.2009
Prokura
Gérard Jaslowitzer
seit 10.11.2001
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

95.00% identifiziert5.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
90.00%
P****** J**********
5.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
IPC Germany GmbHEigenbeteiligung
5.00%

Gesellschafter
Beta

2 von 3 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
Gérard Jaslowitzer
83607 Holzkirchen
90.00%
IPC Germany GmbH
Germany
5.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

IPC Germany GmbH

Holzkirchen,

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

IPC Germany GmbH, Holzkirchen

für das Geschäftsjahr 2023
A. Grundlagen der Gesellschaft
Die IPC Germany GmbH betreibt Handel mit Wellpappenrohpapier im internationalen Markt. Die Hauptabsatzmärkte der Gesellschaft sind Israel und China.
Die Gesellschaft hält sämtliche Anteile an der IPC Asset Management GmbH, Holzkirchen.
Die Gesellschaft betreibt keine Forschung und Entwicklung.

B. Wirtschaftsbericht
1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen
Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher (Pressemitteilung vom 15. Januar 2024).
Der Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Leistung in Deutschland hatte 2023 für die Wellpappenindustrie, die als Zulieferin der Transportverpackung Nummer eins eine Schlüsselrolle in den Lieferketten spielt, deutliche negative Folgen. Zwar erlebte die Branche nach dem turbulenten Auf und Ab der Vorjahre erstmals wieder stabilere Verhältnisse - bedingt durch die negative Gesamtlage bewegten sich jedoch Absatz, Auftragseingang und Produktion auf deutlich niedrigerem Niveau.
Beim Absatz verzeichneten die im VDW organisierten Unternehmen 2023 gegenüber dem Vorjahr ein Minus von 8,1 Prozent. Die Verluste beim Umsatz fielen noch härter aus; hier ergab sich für 2023 ein Minus von 13,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ein ähnlich starkes Absinken beim Umsatz erlebte die Branche zuletzt 2009 im Zuge der damaligen Finanzkrise. Da Wellpappe mit 67,1 Prozent nach wie vor die mit Abstand wichtigste Transportverpackung in Deutschland darstellt und die Branche entsprechend eng an die gesamtwirtschaftliche Entwicklung gekoppelt ist, überraschen die herben Verluste nicht. Trotz dieser Situation hatten die VDW-Mitglieder auf den gesunkenen Preisdruck beim Wellpappenrohpapier reagiert und ihre eigenen Preise angepasst (Pressemitteilung vom 25. April 2024 des Verbands der Wellpappen-Industrie e.V.)

2. Geschäftsverlauf
Im Geschäftsjahr 2023 ergab sich ein deutlicher Rückgang der Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um TEUR 19.172 oder 52,7 % auf TEUR 17.242, nachdem im Vorjahr eine Umsatzsteigerung von 60,7 % realisiert werden konnte. Die Prognose des Vorjahres wurde damit deutlich unterschritten (vgl. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 vom 22. Mai 2023).
Der Umsatzrückgang resultiert überwiegend aus dem Rückgang der Verkaufspreise, infolge gesunkener Rohstoffpreise. Daneben ergab sich infolge geringerer Nachfrage eine Minderung der Absatzmenge um 16,2 % auf 38.839 Tonnen.
Der Rohertrag aus den Handelsgeschäften verringerte sich dementsprechend um TEUR 1.734 oder 55,8 % auf TEUR 1.373. Infolge des leicht unterproportionalen Rückgangs des Materialaufwands nahm die Rohertragsmarge gegenüber dem Vorjahr um 0,5 Prozentpunkte auf 8,0 % ab.
Die Entwicklung der Umsatzerlöse und des Rohertrags in den letzten vier Geschäftsjahren stellt sich wie folgt dar:



2023
2022
2021
2020
Umsatzerlöse
TEUR
17.242
36.414
22.666
12.399
Veränderung
TEUR
-19.172
13.748
10.267
7.774
dto.
%
-52,7
60,7
82,8
-
Rohertrag
TEUR
1.373
3.107
1.943
895
Veränderung
TEUR
-1.734
1.164
1.048
522
dto.
%
-55,8
59,9
117,1
-



Trotz des Rückgangs des Rohertrags ergab sich infolge des verbesserten Finanzergebnisses und eines positiven Sondereinflusses ein Anstieg des Vorsteuerergebnisses um TEUR 314 auf TEUR 1.639. Der Jahresüberschuss erhöhte sich um TEUR 414 auf TEUR 1.197.
Die Erwartungen an den Geschäftsverlauf 2023 wurden somit nicht vollständig erfüllt. Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft ist zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts (Mitte Juni 2024) unverändert als positiv zu beurteilen.

3. Ertragslage
Die Entwicklung der Ertragslage gegenüber dem Vorjahr stellt sich wie folgt dar:


2023
2022
Veränderung

TEUR
%
TEUR
%
TEUR
%
Umsatzerlöse
17.242
100,0
36.414
100,0
-19.172
-52,7
Materialaufwand
-15.869
-92,0
-33.307
-91,5
17.438
-52,4
Rohertrag
1.373
8,0
3.107
8,5
-1.734
-55,8
Personalaufwand
-266
-1,5
-109
-0,3
-157
-144,0
Abschreibungen
-54
-0,3
-44
-0,1
-10
-22,7
Sonstige Aufwendungen und Erträge
-421
-2,5
-573
-1,6
152
26,5
Aufwendungen für die Betriebsleistung
-741
-4,3
-726
-2,0
-15
-2,1
Betriebsergebnis
632
3,7
2.381
6,5
-1.749
-73,5
Finanzergebnis
82
0,5
-98
-0,2
180
-
Periodenfremdes und neutrales Ergebnis
925
5,3
-958
-2,6
1.883
-
Ergebnis vor Ertragsteuern
1.639
9,5
1.325
3,7
314
23,7
Ertragsteuern
-442
-2,6
-542
-1,5
100
-18,5
Jahresfehlbetrag
1.197
6,9
783
2,2
414
52,9


Der Anstieg des Personalaufwands resultiert überwiegend aus den um TEUR 135 erhöhten Aufwendungen für Altersvorsoge.
Die Abnahme der sonstigen Aufwendungen und Erträge betrifft überwiegend verminderte Aufwendungen für Exportkreditgarantien sowie Factoring Gebühren, denen erhöhten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung gegenüberstehen.
Die Verbesserung des Finanzergebnisses resultiert aus dem erhöhten Zinsniveau in Verbindung mit einer geringeren Inanspruchnahme des Factoring infolge des verringerten Geschäftsvolumens sowie geänderter Zahlungskonditionen mit Kunden.
Das periodenfremde und neutrale Ergebnis in Höhe von TEUR 925 betrifft die Erträge aus der Ausbuchung einer erhalten Anzahlung, während das Ergebnis im Vorjahr durch Abschreibungen auf Darlehen in Höhe von TEUR 958 belastet wurde.
Die Umsatzrendite (Ergebnis vor Ertragsteuern im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) nahm von 3,7 % im Vorjahr auf 9,5 % zu.
Unter Berücksichtigung der verminderten Ertragsteueraufwendungen infolge von Sondereffekten im Vorjahr ergab sich ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.197 (i. Vj. TEUR 783)
Die Jahresergebnisse der letzten fünf Geschäftsjahre entwickelten sich wie folgt:


2023
2022
2021
2020
2019

TEUR
TEUR
TEUR
TEUR
TEUR
Ergebnis vor Ertragsteuern
1.639
1.325
1.291
762
181
Jahresüberschuss
1.197
783
913
546
117


4. Vermögenslage
Das Gesamtvermögen verminderte sich zum Bilanzstichtag um TEUR 1.309 oder 6,1 % auf TEUR 20.206 (i. Vj. Erhöhung um TEUR 956 oder 4,7 %).


2023
2022
Veränderung

TEUR
%
TEUR
%
TEUR
%
Sachanlagen
137
0,7
189
0,9
-52
-27,5
Anteile an verbundenen Unternehmen
3.390
16,8
3.390
15,7
-
-
Anlagevermögen
3.527
17,5
3.579
16,6
-52
-1,5
Vorräte
272
1,3
1.407
6,5
-1.135
-80,7
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
5.276
26,1
1.540
7,2
3.736
242,6
Darlehen
5.669
28,0
5.606
26,1
63
1,1
Sonstige Aktiva
156
0,8
239
1,1
-83
-34,7
Flüssige Mittel und sonstige Wertpapiere
5.306
26,3
9.144
42,5
-3.838
-42,0
Umlaufvermögen
16.679
82,5
17.936
83,4
-1.257
-7,0
Gesamtvermögen
20.206
100,0
21.515
100,0
-1.309
-6,1

2023
2022
Veränderung

TEUR
%
TEUR
%
TEUR
%
Eigenkapital
16.603
82,2
15.606
72,5
997
6,4
Pensionsrückstellungen
2.014
10,0
1.956
9,1
58
3,0
Übrige Rückstellungen
490
2,4
582
2,7
-92
-15,8
Erhaltene Anzahlungen
0
0,0
978
4,6
-978
-100,0
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
856
4,2
1.333
6,2
-477
-35,8
Verbindlichkeiten verbundene Unternehmen
0
0,0
907
4,2
-907
-100,0
Übrige Verbindlichkeiten
243
1,2
4
0,0
90
58,8

3.603
17,8
5.909
27,5
-2.306
-39,0
Gesamtkapital
20.206
100,0
21.515
100,0
-1.309
-6,1



Dem Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 3.736 infolge der Aussetzung des Factorings ab dem zweiten Halbjahr des Berichtsjahres steht eine Abnahme der liquiden Mittel in Höhe von TEUR 3.838 gegenüber. Daneben verringerten sich die Vorräte zum Bilanzstichtag um TEUR 1.135 auf TEUR 272.
Das Eigenkapital erhöhte sich bei einer Ausschüttung in Höhe von TEUR 200 um TEUR 997 oder 6,4 % auf TEUR 16.603. Die Eigenkapitalquote nahm bei einem verminderten Gesamtkapital von 72,5 % im Vorjahr auf 82,2 % zu.
Die erhaltenen Anzahlungen des Vorjahres wurden in Höhe von TEUR 53 verrechnet und in Höhe von TEUR 925 erfolgswirksam aufgelöst. Das im Vorjahr ausgewiesene Darlehen an ein verbundenes Unternehmen wurde im Berichtsjahr vollständig getilgt.

5. Finanzlage
Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt überwiegend aus dem Eigenkapital, dem operativen Cashflow sowie (bis in das zweite Halbjahr des Geschäftsjahres 2023) dem Factoring von Kundenforderungen mit einem längeren Zahlungsziel.
Die liquiden Mittel verringerten sich zum 31. Dezember 2023 um TEUR 3.838 auf TEUR 5.306. Ihr Anteil am Gesamtvermögen beträgt 26,3 % (i. Vj. 42,5  %). Die Gesellschaft ist jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.
Aufgrund der Zunahme des Net Working Capital sowie zahlungsunwirksamer Erträge ergab sich im Geschäftsjahr 2023 trotz des erhöhten Jahresüberschusses eine Abnahme des Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit um TEUR 4.390 auf TEUR -2.308.
Die zusammengefasste Kapitalflussrechnung stellt sich wie folgt dar:


2023
2022
Veränderung

TEUR
TEUR
TEUR
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
-2.308
2.082
-4.390
Cashflow aus der Investitionstätigkeit
311
3.918
-3.607
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
-1.364
-1.193
-171
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds
-3.361
4.807
-8.168
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode
7.811
3.004
4.807
Finanzmittelfonds am Ende der Periode
4.450
7.811
-3.361


C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht
1. Risikomanagement
Die IPC Germany GmbH betreibt Handel mit Wellpappenrohpapier im internationalen Markt. Sie ist mit einer Reihe von Risiken konfrontiert, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Dies betrifft insbesondere Risiken, die aus der Markt- und Preisentwicklung, aus vertraglicher Haftung sowie aus kaufmännischen Vorgängen resultieren. Unsere Geschäftspolitik besteht darin, vorhandene Geschäftschancen bestmöglich zu nutzen. Aufgabe unserer Risikopolitik ist es, die damit verbundenen Risiken sorgfältig abzuwägen. Risikomanagement ist daher fester Bestandteil unserer Geschäftsprozesse und Unternehmensentscheidungen.
Um unsere Risiken ü?berwachen und steuern zu können, nutzen wir eine Reihe von Kontrollsystemen, insbesondere:
·  Umfassendes Transaktionscontrolling ·  Effektive Bonitätsü?berprü?fung aller Kunden ·  Kontinuierliche Liquiditäts- und Kostenkontrolle Die Erreichung unserer Geschäftsziele und die damit verbundenen Risiken ü?berwachen wir regelmäßig, ebenso die Prozesse der Rechnungslegung. Mit den installierten Instrumentarien der unternehmensinternen Kontrolle ist es möglich, bestandsgefährdende Entwicklungen frü?hzeitig zu erkennen, so dass geeignete Maßnahmen zur Sicherung des Unternehmensfortbestandes getroffen werden können.
Neben der effizienten und gut geführten Organisation gewährleisten die flexible Reaktion auf Nachfrageschwankungen und die rasche Anpassung an das Käuferverhalten sowie effizient ausgestaltete Geschäftsprozesse und deren kontinuierliche Verbesserung einen entscheidenden Anteil am Erfolg der IPC Germany GmbH.

2. Chancen
Chancen fü?r die zukü?nftige Entwicklung der Gesellschaft ergeben sich insbesondere durch langjährige Beziehungen zu den internationalen Kunden sowie umfassende Marktkenntnisse.
Die Geschäftsführung beabsichtigt im Laufe des Jahres 2024 die geschäftlichen Aktivitäten nicht weiter auszubauen.

3. Risiken
Marktrisiken
Die IPC Germany GmbH unterhält nur mit einer sehr übersichtlichen Anzahl von internationalen Kunden Geschäftsbeziehungen. Dementsprechend bestehen die Risiken des Absatzmarktes vor allem in der Abhängigkeit von einzelnen Kunden. Der Umsatzanteil mit einem Kunden betrug im Geschäftsjahr 2023 76,1 % (i. Vj. nahezu 100 %).
Da die Gesellschaft ausschließlich Streckengeschäfte durchführt, würde der Umsatzrückgang mit einzelnen Kunden zwar zu deutlichen Umsatz- und Ertragseinbußen führen, infolge der schlanken Kostenstruktur jedoch nicht den Bestand der Gesellschaft gefährden.
Daneben bestehen Risiken aus Forderungsausfällen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein angemessenes Debitorenmanagement, ein effizientes Mahnwesen und eine Warenkreditversicherung. Daneben erfolgen Lieferungen an Kunden in China ausschließlich gegen entsprechende Akkreditive.
Beschaffungsrisiken
Risiken auf dem Beschaffungsmarkt werden in der Regel durch die Auswahl von mehreren Lieferanten pro Produktgruppe begegnet. Aufgrund des Geschäftsmodells bestehen keine wesentlichen Preis- und Bezugsrisiken.
Finanzielle Risiken
Die Finanzierung einzelner Umsatzgeschäfte erfolgt seit dem Vorjahr durch echtes Factoring. Risiken aus diesen Geschäften sind nicht vorhanden.
Das Eigenkapital hat sich in den letzten Geschäftsjahren kontinuierlich erhöht und zu einer sehr soliden Kapital- und Finanzstruktur geführt. Wir verweisen ergänzend auf den Abschnitt "Finanzlage" des Lageberichts.
Währungsrisiken
Zur Kursabsicherung werden - für einzelne Aufträge - Kurssicherungsmaßnahmen (Hedging) getroffen, damit die Kursschwankungen das Ergebnis nicht negativ beeinflussen.
Zusammenfassend sieht die Geschäftsführung derzeit keine Tatsachen, welche den Fortbestand des Unternehmens gefährden oder dessen Entwicklung wesentlich beeinträchtigen können.

4. Prognose fü?r das Geschäftsjahr 2024
Auf Grundlage der Nachfrage- und Preisentwicklung in den ersten Monaten des Geschäftsjahres 2024, rechnet die Geschäftsführung weiterhin mit einer grundsätzlich positiven Geschäftsentwicklung für 2024.
Die gegenwärtige Planung für das Geschäftsjahr 2024 sieht vor dem Hintergrund der rückläufigen Nachfrage sowie der Volatilität der Verkaufspreise einen Absatzrückgang von 11,5 % und einen Rückgang der Umsatzerlöse von 13,0 % vor. Bei einer leicht rückläufigen Rohertragsmarge wird für das Geschäftsjahr 2024 mit einem Ergebnis vor Ertragssteuern in Höhe von rund TEUR 600 gerechnet.
Die prognostischen Einschätzungen fü?r das Geschäftsjahr 2024 sind geprägt von einem außerordentlich hohen Maß an Unsicherheit hinsichtlich der weiteren gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und den Auswirkungen der Kriege in der Ukraine und in Nahost. Bei unserer Prognose unterstellen wir, dass die geopolitischen Spannungen nicht weiter eskalieren.
Der Prognosecharakter aller zukunftsbezogenen Aussagen zieht jedoch die Möglichkeit nach sich, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können.

 

Holzkirchen, den 13. Juni 2024

IPC Germany GmbH

Gérard Jaslowitzer


Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.527.304,50 3.578.932,50
I. Sachanlagen 137.304,50 188.932,50
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 137.304,50 188.932,50
II. Finanzanlagen 3.390.000,00 3.390.000,00
1. Beteiligungen 3.390.000,00 3.390.000,00
B. Umlaufvermögen 16.671.835,69 17.924.650,99
I. Vorräte 272.368,57 1.406.608,95
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 11.093.161,55 7.373.952,48
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 5.249.095,09 5.191.595,09
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.306.305,57 9.144.089,56
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.077,97 11.015,58
Aktiva 20.206.218,16 21.514.599,07

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 16.603.281,72 15.606.374,32
I. ausgegebenes Kapital 24.286,36 24.286,36
1. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
2. eigene Anteile -1.278,23 -1.278,23
II. Gewinnvortrag 15.382.087,96 14.799.173,99
III. Jahresüberschuss 1.196.907,40 782.913,97
B. Rückstellungen 2.504.010,34 2.538.148,41
C. Verbindlichkeiten 1.098.926,10 3.370.076,34
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 856.485,46 1.332.532,42
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 856.485,46 1.332.532,42
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 906.871,04
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 906.871,04
3. sonstige Verbindlichkeiten 242.440,64 1.130.672,88
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 242.440,64 1.130.672,88
Passiva 20.206.218,16 21.514.599,07

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 2.345.999,18 3.298.138,25
2. Personalaufwand 266.105,42 108.609,41
a) Löhne und Gehälter 101.217,75 78.321,75
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 164.887,67 30.287,66
davon für Altersversorgung 150.751,23 15.947,63
3. Abschreibungen 54.294,54 1.002.619,40
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 54.294,54 44.323,04
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten   958.296,36
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 468.411,57 763.713,67
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 109.530,24 70.336,06
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 375.682,52 135.953,69
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 293.803,42 234.171,16
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 442.159,35 542.064,33
8. Ergebnis nach Steuern 1.196.907,40 782.913,97
9. Jahresüberschuss 1.196.907,40 782.913,97

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeines
Die IPC Germany GmbH mit Sitz in Holzkirchen ist beim Amtsgericht München unter der Registernummer HRB 120067 registriert.
Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB unter Beachtung der Regelungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Die Gliederung der Bilanz erfolgte entsprechend § 266 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt (§ 275 Abs. 2 HGB). Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB.
II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer, bewertet. Die Nutzungsdauer der Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt drei bis sechs Jahre.
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Abgang gezeigt.
Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten angesetzt.
Die Vorräte (Waren) werden zu Anschaffungskosten angesetzt.
Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden alle Risiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.
Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag, vermindert um Wertberichtigungen, angesetzt.
Die flüssigen Mittel und aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind mit den Nominalwerten angesetzt.
Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen erfolgt nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected- Unit-Credit-Methode). Der Bewertung wurden folgende Parameter zugrunde gelegt:




31.12.2023
31.12.2022



%
%
Zinssatz


1,83
1,78
Dynamik Rentenanpassung


2,00-3,00
2,00-3,00
Gehaltsdynamik/  Fluktuationswahrscheinlichkeit


0,00
0,00
Biometrische Rechnungsgrundlagen
Richttafeln 2018 G/Prof. Dr. Klaus Heubeck



Infolge der Anpassung des § 253 HGB werden die Pensionsrückstellungen seit dem 31. Dezember 2016 anhand des durchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten zehn Jahre ermittelt. Der Unterschiedsbetrag aus der Anwendung des 10-Jahres-Durchschnitts-Zinssatzes und des 7-Jahres-Durchschnitts-Zinssatzes (1,75 %; i. Vj. 1,43 %) beträgt TEUR 15 (i.Vj. TEUR 67).
Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.
Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.
Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls gebucht und grundsätzlich mit dem niedrigeren bzw. höheren Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen und einer Laufzeit von unter einem Jahr sind zum Devisenmittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.
Zum 31. Dezember 2023 besteht ein Saldo aus aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 156 (i.Vj. TEUR 160) der gemäß dem Ansatzwahlrecht nach § 274 Abs. 1 HGB nicht aktiviert wurde. Die latenten Ertragssteueransprüche resultieren aus den abweichenden Wertansätzen in der Handels- und Steuerbilanz bei den Pensionsrückstellungen und wurden mit dem unternehmensspezifischen Ertragssteuersatz von 27,03% (i. Vj. 27,29 %) bewertet.
III. Erläuterungen zur Bilanz
Anlagevermögen
Die Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023 ist nachfolgend dargestellt:


Betriebs- und Geschäfts- ausstattung
Anteile an verbundenen Unternehmen
Gesamt

EUR
EUR
EUR
Anschaffungs- und Herstellungskosten



1. Januar 2023
590.326,87
3.390.000,00
3.980.326,87
Zugänge
2.731,54
0,00
2.731,54
Abgänge
-304.693,84
0,00
-304.693,84
31. Dezember 2023
288.364,57
3.390.000,00
3.678.364,57
Kumulierte Abschreibungen



1. Januar 2023
401.394,37
0,00
401.394,37
Abschreibungen des Geschäftsjahres
54.294,54
0,00
54.294,54
Abgänge
-304.628,84
0,00
-304.628,84
31. Dezember 2023
151.060,07
0,00
151.060,07
Buchwerte



31. Dezember 2022
188.932,50
3.390.000,00
3.578.932,50
31. Dezember 2023
137.304,50
3.390.000,00
3.527.304,50



Der Anteilsbesitz zum 31. Dezember 2023 betrifft sämtliche Anteile an der IPC Asset Management GmbH, Holzkirchen. Das Eigenkapital dieser Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 5.497; das Ergebnis TEUR -241.
Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände
Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 442 (i. Vj. TEUR 437).
Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen Darlehen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 5.249 (i. Vj. TEUR 5.192). Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind (wie im Vorjahr) innerhalb eines Jahres fällig.
Rückstellungen
Die sonstige Rückstellungen betreffen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und Jahresabschlusskosten.
Verbindlichkeiten
Sämtliche Verbindlichkeiten sind (wie im Vorjahr) innerhalb eines Jahres fällig.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus kurzfristigen Darlehen.
Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten:


31.12.2023
31.12.2022

TEUR
TEUR
Verbindlichkeiten aus Steuern
4
4
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
0
0



III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Sonstige betriebliche Erträge


2023
2022

TEUR
TEUR
Erträge aus der Währungsumrechnung
0
0
Erträge aus der Ausbuchung von erhaltenen Anzahlungen
925
0
Erträge aus der Veräußerung von Wertpapieren des Umlaufvermögens
0
150
Periodenfremde Erträge
5
8



Sonstige betriebliche Aufwendungen


2023
2022

TEUR
TEUR
Aufwendungen aus der Währungsumrechnung
110
70
Aufwendungen aus der Veräußerung von Wertpapieren des Umlaufvermögens
0
99
Sonstige Steuern
1
1
Periodenfremde Aufwendungen
0
0



Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen in Höhe von TEUR 6 (i.Vj.TEUR 6) Erträge von Gesellschaftern.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen


2023
2022

TEUR
TEUR
Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen
37
35
Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen
0
5
Zinsaufwendungen an Gesellschafter
0
3
Periodenfremde Zinsaufwendungen
0
0



V. Sonstige Angaben
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen resultieren aus Miet- und Leasingverträgen und betragen TEUR 18 (davon TEUR 8 bis ein Jahr).
Mitarbeiter
Die Gesellschaft beschäftigt seit Juli 2022 einen Mitarbeiter.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen
Zum Bilanzstichtag besteht - neben den oben angegebenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Gesellschaftern - ein Darlehen an ein Unternehmen, an dem Gesellschafter und deren nahe Familienangehörige beteiligt sind. Dieses Darlehen valutieren zum 31. Dezember 2023 mit TEUR 5.249. Die Zinserträge aus diesem Darlehen betrugen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 58.
Geschäftsführung
Zum Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Gérard Jaslowitzer, Holzkirchen, bestellt.
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Gewinnverwendungsvorschlag
Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 in Höhe von EUR 16.578.995,36 auf neue Rechnung vorzutragen.
Nachtragsbericht
Nach dem Ende des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die fü?r die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wesentlich wären.

 

Holzkirchen, den 13. Juni 2024

IPC Germany GmbH

Gérard Jaslowitzer



Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
31.12.2023
EUR
Anlagevermögen





I. Sachanlagen





andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
590.326,87
2.731,54
304.693,84
0,00
288.364,57
Summe Sachanlagen
590.326,87
2.731,54
304.693,84
0,00
288.364,57
II. Finanzanlagen





Beteiligungen
3.390.000,00
0,00
0,00
0,00
3.390.000,00
Summe Finanzanlagen
3.390.000,00
0,00
0,00
0,00
3.390.000,00
Summe Anlagevermögen
3.980.326,87
2.731,54
304.693,84
0,00
3.678.364,57

kumulierte
Abschreibung
01.01.2023
EUR
Abschreibung
Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte
Abschreibung
31.12.2023
EUR
Anlagevermögen





I. Sachanlagen





andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
401.394,37
54.294,54
304.628,84
0,00
151.060,07
Summe Sachanlagen
401.394,37
54.294,54
304.628,84
0,00
151.060,07
II. Finanzanlagen





Beteiligungen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Finanzanlagen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Anlagevermögen
401.394,37
54.294,54
304.628,84
0,00
151.060,07

Zuschreibung
Geschäftsjahr
EUR
Buchwert
Geschäftsjahr
31.12.2023
EUR
Buchwert
Vorjahr
31.12.2022
EUR
Anlagevermögen



I. Sachanlagen



andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
0,00
137.304,50
188.932,50
Summe Sachanlagen
0,00
137.304,50
188.932,50
II. Finanzanlagen



Beteiligungen
0,00
3.390.000,00
3.390.000,00
Summe Finanzanlagen
0,00
3.390.000,00
3.390.000,00
Summe Anlagevermögen
0,00
3.527.304,50
3.578.932,50

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 13.06.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS


An die IPC Germany GmbH
Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der IPC Germany GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IPC Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und · vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs­legungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
·  führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 25. September 2024

SAH Revisions GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Peter Amon
Wirtschaftsprüfer

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3 nahegelegene Organisationen

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