RIDHAAN Holdings UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Dietmar Dr. Eckert seit 6.6.2025 | Geschäftsführer |
Christin Zündorf seit 6.6.2025 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 3.07% | |
S***** D***** | 3.07% |
| 3.07% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Juno Therapeutics GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Inhaltsübersicht Lagebericht und Jahresabschluss Lagebericht Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung Anhang Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 20231. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Die Juno Therapeutics GmbH, (nachfolgend "Juno"), ist im Handelsregister München unter HRB 242321 eingetragen. Juno ist eine 100%ige Tochter der Juno Therapeutics Inc., Seattle, USA, diese ist wiederum 100%ige Tochter der Bristol Myers Squibb Company, New Jersey, USA (nachfolgend "BMS"). Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung von Prozessen und Produktion von Ausgangsmaterialien für die Herstellung von CAR-T Zellprodukten der Mutterfirma BMS. Dabei handelt es sich um körpereigene Immunzellen (T-Zellen), die mit einem künstlichen Chimären Antigen-Rezeptor (CAR) ausgestattet werden, so dass diese künstlichen Immunzellen anschließend Krebszellen erkennen und diese bekämpfen können. 1 Juno betrieb am Firmensitz München Forschung und Entwicklung sowie die Produktion dieser pharmazeutischen Verbrauchsmaterialien für klinische Studien. Für die kommerzielle Marktversorgung erfolgte die Herstellung durch Auftragshersteller. Der Vertrieb der Endprodukte erfolgte ausschließlich über die Muttergesellschaft bzw. weitere Gesellschaften des BMS-Konzerns. Einstellung der operativen Geschäftstätigkeit / Abkehr vom Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Im Herbst 2022 wurde die Geschäftsführung davon in Kenntnis gesetzt, dass BMS die durch Juno betriebene Entwicklung nicht mehr weiterführen und stattdessen zugekaufte Technologien verwenden will. Ein daraufhin gestarteter Verkaufsprozess hatte gezeigt, dass an den von Juno entwickelten Technologien durchaus ernsthaftes Interesse besteht. Es kam jedoch im Dezember 2022 nicht zur Umsetzung der Pläne, da potenzielle Käufer angesichts der gesamtwirtschaftlichen Lage (gestiegene Zinsen, erwartete Rezession) nicht vor Mitte 2023 entscheiden wollten. Im Frühjahr 2023 wurde die Entscheidung getroffen, den operativen Geschäftsbetrieb der Juno zum 31. Mai 2023 einzustellen und die Mitarbeiter zu diesem Datum zu entlassen. Die Maßnahmen zur Einstellung wurden im Jahr 2023 umgesetzt und abgeschlossen. Seit Ende des Jahres 2023 ruht der Geschäftsbetrieb der Juno GmbH. Daher wurde der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023, wie bereits für das vorangegangene Geschäftsjahr, unter Abkehr des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche im abgelaufenen Geschäftsjahr Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland ist im Jahr 2023 um 0,3% 2 im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die Konjunktur wurde durch hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen gedämpft. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Die Arbeitslosenquote betrug im Jahresdurchschnitt 2023 5,7% 3 und erhöhte sich damit im Vergleich zum Vorjahr (5,3%) um 0,4%-Punkte. Die Verbraucherpreise sind im Gegensatz zum Vorjahr um 5,9% gestiegen 4. Im Jahr 2023 konnte der deutsche Pharmamarkt laut Marktbericht von IQVIA Commercial einen Umsatzzuwachs von 5,7% erzielen. Das Gesamtvolumen betrug laut IQVIA damit EUR 59,8 Mrd. zu Herstellerabgabepreisen, d.h. ohne Umsatzsteuer, ohne Herstellerrabatte und ohne Rabatte im Rahmen von Direktverträgen mit Krankenkassen. 86% der Umsätze wurden im Apothekenmarkt und 14% im Klinikbereich erzielt. Die Umsatzentwicklung war positiv mit Zuwächsen zwischen 5% (Apothekenmarkt) und 10,4% (Klinikmarkt). Die Absatzentwicklung war leicht negativ im Apothekenmarkt mit -2,3% und leicht positiv im Klinikmarkt mit +2,5%. Auch im Jahr 2023 mussten die pharmazeutische Industrie und die Apotheken Rabatte an die Krankenkassen gewähren. IQVIA kalkuliert sie als:
Diese Rabatte beliefen sich im Jahr 2023 insgesamt für GKV, PKV und Krankenhaus auf rund EUR 9,9 Mrd. (+32%). Der globale pharmazeutische Markt wird für das Jahr 2023 mit einem Wert von US-$ 1.607 Mrd. gegenüber im Vorjahr US-$ 1.482 Mrd. geschätzt. 5
2 Vgl. Statistisches Bundesamt; Online im
Internet: Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 %
gesunken (destatis.de)
2.2. Entwicklung der Juno Therapeutics GmbH im abgelaufenen Geschäftsjahr Die Belegschaft verringerte sich im Laufe des Jahres 2023 von zu Beginn 87 auf 5 Mitarbeiter zum 1. Juni und schließlich auf 2 Mitarbeiter zum 31 Dezember 2023. Dies ist eine Folge der Entscheidung der Muttergesellschaft BMS, die Aktivitäten der Juno GmbH einzustellen. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung lagen im Geschäftsjahr 2023 bei EUR 8,9 Mio. (Vorjahr EUR 26,9 Mio.). Die Bilanzsumme betrug zum Ende des Geschäftsjahres EUR 10,4 Mio. (Vorjahr EUR 24,1 Mio.) 2.3. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Gesellschaft war bis zur Einstellung der operativen Geschäftstätigkeit in Deutschland als Entwicklungsgesellschaft im Bereich der Zelltherapie für die Konzernobergesellschaft Bristol-Myers Squibb Company tätig. Entwickelte Prozesse wurden zur Muttergesellschaft transferiert und nicht an außenstehende Dritte verkauft. Die "betrieblichen Aufwendungen" mit Fokus auf "F&E-Aufwendungen" sind seit dem Geschäftsjahr 2023 kein finanzieller Leistungsindikator mehr. 2.3.1. Ertragslage Da Juno in Deutschland als reine Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft tätig war und Leistungen ausschließlich innerhalb des Konzernverbundes BMS erbracht wurden, wurde geschäftsmodellbedingt regelmäßig ein negatives Jahresergebnis erwirtschaftet. Der Jahresfehlbetrag 2023 in Höhe von EUR 5,9 Mio. liegt über dem erwarteten Verlust, jedoch deutlich unter dem Jahresfehlbetrag des Vorjahres von EUR 61,0 Mio. Grund dafür ist, dass bereits der Vorjahresabschluss unter Abkehr des Grundsatzes der Unternehmensführung aufgestellt wurde und daher ein Großteil der Verluste aus der Einstellung der Geschäftstätigkeit bereits im Geschäftsjahr 2022 antizipiert wurden. Der ausgewiesene Umsatz von EUR 6,0 Mio. (Vorjahr EUR 5,1 Mio.) resultiert aus Lieferungen von Vorprodukten an andere Unternehmen der BMS-Gruppe. 2.3.2. Finanzlage Die operative Tätigkeit sowie die Aufwendungen für die Einstellung der Geschäftstätigkeit wurden durch Einzahlungen der Muttergesellschaft in die Kapitalrücklage in Höhe von EUR 15,0 Mio. (Vorjahr EUR 32,0 Mio.) finanziert. Die anfallenden Aufwendungen werden weiterhin durch Kapitaleinlagen gedeckt und die Liquidität wird von der obersten Muttergesellschaft Bristol-Myers Squibb Company gewährleistet. Sollte weitere finanzielle Unterstützung notwendig sein, ist diese durch die Bristol-Myers Squibb Company im Rahmen einer Patronatserklärung mit einer Laufzeit bis Ende 2025 sichergestellt. Aufgrund der konzerninternen Refinanzierung bestehen keine Bankverbindlichkeiten. Die Liquidität wird auch durch positive Bankguthaben in Höhe von EUR 4,6 Mio. (Vorjahr EUR 2,9 Mio.) sichergestellt. 2.3.3. Vermögenslage Im Berichtsjahr wurden Investitionen in Höhe von lediglich TEUR 21 (Vorjahr EUR 3,2 Mio.) getätigt, so dass sich das Anlagevermögen unter Berücksichtigung der Abschreibungen auf TEUR 83 verringerte. Infolge der Entscheidung, die Geschäftstätigkeit zu beenden, wurde ein Teil des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 an ein Auktionshaus verkauft. Ein weiterer Teil des Anlagevermögens wurde zudem in 2024 veräußert. Die Bewertung erfolgte wie bereits im Vorjahr auf Basis des niedrigeren Wertes aus Restbuchwert und Veräußerungswert. Für die übrigen Vermögensgegenstände wurde nicht von einem erzielbaren Veräußerungswert ausgegangen. Insgesamt haben sich dadurch nochmals außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von EUR 0,4 Mio. (Vorjahr EUR 7,2 Mio.) ergeben. Der Saldo auf den Bankkonten hat sich im Geschäftsjahr von EUR 2,9 Mio. auf EUR 4,6 Mio. zum Jahresende erhöht. Die Gesellschaft weist zudem EUR 5,2 Mio. (Vorjahr EUR 9,8 Mio.) Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus. 3. Forschung und Entwicklung Die Hauptaufgaben von Juno bestanden darin, die Herstellungsprozesse der Zellprodukte für Zelltherapeutika zu verbessern und zu verkürzen. Im Rahmen der Entwicklungsarbeit wurden verschiedene Unternehmen der Auftragsentwicklung für Juno tätig. Es wurden unterschiedliche Leistungen in Anspruch genommen, wie z.B. die Herstellung von rekombinanten Proteinen und die Entwicklung von Verbrauchsmaterialien zur Reinigung von Zellprodukten. Aufgrund der geänderten BMS-Strategie wurde die konzerneigene Entwicklung in Deutschland eingestellt. 4. Chancen- und Risikobericht 4.1. Risikomanagement und internes Kontrollsystem Juno ist eine Tochtergesellschaft der Bristol-Myers Squibb Company, New York, USA, und ist in das Risikomanagement und die internen Kontrollsysteme des Konzerns integriert. Das Unternehmen identifiziert und analysiert systematisch Risiken und leitet daraus Maßnahmen ab, um die Risiken angemessen zu behandeln. Die Konzernmuttergesellschaft führt regelmäßig betriebswirtschaftliche Prüfungen und interne Revisionen durch, insbesondere hinsichtlich der Angemessenheit und Wirksamkeit von Prozessen und internen Kontrollen in den Geschäftsbereichen des Unternehmens, um etwaige Mängel im eingerichteten internen Kontrollsystem zu beheben. Rechtliche Risiken im Zusammenhang mit Geschäftsentscheidungen werden sowohl durch interne als auch, falls erforderlich, durch externe Rechtsberatung angegangen. 4.2. Chancen Risiken und zugleich Chancen bestehen im Wesentlichen in der Verwertung des Anlagevermögens dahingehend, dass erzielbare Veräußerungserlöse von den für die Bilanzierung zum 31. Dezember 2023 geschätzten Veräußerungswerten abweichen könnten. 4.3. Risiken Die Darstellung der Risiken erfolgt in der absteigenden Reihenfolge ihrer Bedeutsamkeit unter Berücksichtigung der geschätzten Eintrittswahrscheinlichkeit und der absehbaren finanziellen Auswirkung. 4.3.1. Finanz- und Liquiditätsrisiken Aufgrund der Einstellung der operativen Geschäftstätigkeit erwirtschaftet das Unternehmen keine eigenen Einnahmen mehr und wird innerhalb der BMS-Gruppe ausschließlich durch Einzahlungen der Muttergesellschaft in die Kapitalrücklage und Darlehen finanziert. Sollte diese Finanzierung enden, hätte dies direkte Auswirkungen auf die Liquidität in der derzeitigen Struktur. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft ist durch die von der Bristol-Myers Squibb Company am 24. August 2023 abgegebenen harten Patronatserklärung gesichert. In der Patronatserklärung, die eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2025 besitzt, verpflichtet sich Bristol-Myers Squibb Company, die Gesellschaft gegebenenfalls mit zusätzlicher Liquidität oder sonstigen finanziellen Mitteln auszustatten, damit die Gesellschaft jederzeit alle fälligen Verbindlichkeiten gegenüber ihren Gläubigern erfüllen und dadurch eine bestehende oder drohende Zahlungsunfähigkeit und/oder eine Überschuldung der Gesellschaft im insolvenzrechtlichen Sinne vermeiden kann. 4.3.2. Risiken aus vorzeitiger Beendigung langfristiger Verträge Die zum 31. Mai 2023 erfolgte Einstellung des operativen Betriebs beinhaltet auch die vorzeitige Beendigung langfristiger Verträge, die eine Berechnung von Schadensersatzforderungen durch Vertragspartner zur Folge hat. Im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde den bekannten Risiken durch entsprechende Rückstellungen in Höhe von EUR 9,4 Mio. Rechnung getragen. 4.3.3. Personalrisiken Abgesehen von einer Ausnahme konnten mit allen Mitarbeitern Aufhebungsverträge abgeschlossen werden, so dass aus der Betriebsschließung keine nennenswerten Personalrisiken erwachsen können. Die gebildeten Rückstellungen decken das noch verbleibende Risiko. 4.4. Gesamteinschätzung der Risikolage Die Geschäftsleitung ist der Ansicht, dass das Liquiditätsrisiko durch die finanzielle Ausstattung der Gesellschaft und die Unterstützung der BMS-Gruppe ausreichend abgesichert ist und dass die weiteren Risiken durch Rückstellungen in ausreichendem Umfang berücksichtigt sind. Insgesamt werden die Risiken als moderat (Eintrittswahrscheinlichkeit von <20%) angesehen. 5. Prognosebericht In den ersten zehn Monaten des Geschäftsjahres 2024 wurde bis heute ein vorläufiger Verlust von rund EUR 1,0 Mio. erzielt. Für das gesamte Geschäftsjahr 2024 wird mit einem Verlust von EUR 1,2 Mio. gerechnet. Die für die vorzeitige Beendigung langfristiger Verträge gebildeten Rückstellungen wurden in 2024 nahezu vollständig verbraucht, da die entsprechenden Entschädigungszahlungen geleistet wurden. Derzeit bestehen noch Rückstellungen i.H.v. TEUR 139. Für Zwecke der Zahlungen wurden u.a. die Darlehensforderung aus dem revolvierenden Kreditvertrag mit der Bristol-Myers Squibb International Company i.H.v. EUR 5,0 Mio. im Geschäftsjahr 2024 vereinnahmt und zudem ein konzerninternes Darlehen über EUR 2,1 Mio. aufgenommen. Die Gesellschaft weist derzeit ein negatives Eigenkapital von EUR 1,0 Mio. aus. Für das Geschäftsjahr 2025 wird noch mit Aufwendungen im mittleren sechsstelligen EUR-Bereich im Wesentlichen für Service- und Administrationskosten gerechnet. Zudem wird aktuell geprüft, ob ein Verkauf der Gesellschaft möglich ist und es werden Verhandlungen mit einem potenziellen Käufer geführt. Falls diese scheitern sollten, wird die Liquidation der Gesellschaft angestrebt.
München, 19. Dezember 2024 Adi Bikic, Geschäftsführer der Juno Therapeutics GmbH Bilanz zum 31.12.2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
ANHANG zum 31. Dezember 2023Juno Therapeutics GmbH, MünchenAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Juno Therapeutics GmbH hat ihren Sitz in München und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht München (HR B Reg. Nr. 242321). Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie der Regelungen des Gesellschaftsvertrages der Gesellschaft aufgestellt. Die Juno Therapeutics GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss wurde unter Abkehr der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Basierend auf der Entscheidung des Bristol-Myers Squibb Konzerns, die operative Geschäftstätigkeit zum 31. Mai 2023 einzustellen, wurde der Jahresabschluss unter Abkehr der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Demzufolge erfolgte die Bilanzierung und Bewertung wie im Vorjahr unter der Abkehr vom Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit unter Veräußerungsgesichtspunkten. Bei der Bilanzierung und Bewertung haben wir deshalb insbesondere die Regelungen des IDW RS HFA 17 beachtet. Wertobergrenzen sind die fortgeführten Anschaffungs- und Herstellungskosten. Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungskosten abzüglich der planmäßigen Abschreibungen und dem Wert, der auf dem Absatzmarkt zu erzielen wäre, angesetzt. Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, für die eine Veräußerungsmöglichkeit nicht erwartet wird, wurden im Wesentlichen bereits im Vorjahr vollumfänglich abgeschrieben. Aufgrund der realisierten Veräußerung der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens im Jahr 2024 wurden im Geschäftsjahr weitere außerplanmäßige Abschreibungen auf den Veräußerungswert vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden so bemessen, dass alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten berücksichtigt sind. Auch wurden alle Verpflichtungen, die der Einstellung der Unternehmenstätigkeit zwangsläufig folgen und denen sich die Gesellschaft voraussichtlich nicht entziehen kann, berücksichtigt, unabhängig davon, ob diese bereits rechtlich entstanden sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die in Fremdwährung bestehenden Forderungen und Verbindlichkeiten (ausschließlich kurzfristig) und die damit im Zusammenhang stehenden Erträge und Aufwendungen werden grundsätzlich mit den Kursen des jeweiligen Zugangsmonats umgerechnet. Zum Abschlussstichtag werden auf fremde Währung lautende kurzfristige Vermögensgegenstände und Schulden zum Devisenkassamittelkurs bewertet. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres in Anlagespiegel dargestellt. Der Anlagespiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. Vorräte Die Vorräte wurden im Geschäftsjahr aufgrund der Einstellung der operativen Geschäftstätigkeit weitestgehend veräußert. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 5.205 (Vorjahr: TEUR 9.827) enthalten ein, wie im Vorjahr langfristiges, Darlehen an die Bristol-Myers Squibb International Company, Dublin, Irland in Höhe von TEUR 5.000 (Vorjahr: TEUR 2.000). Die verbleibenden Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus den Zinsen aus dem Darlehen. Sonstige Vermögensgegenstände In den Sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 300 (Vorjahr: TEUR 1.552) sind Umsatzsteuerforderungen in Höhe von TEUR 298 (Vorjahr: TEUR 1.028) enthalten, die nach dem Bilanzstichtag eingegangen sind. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert TEUR 29. In die nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB gebildete Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 192.000 (Vorjahr: TEUR 177.000) wurden im Geschäftsjahr TEUR 15.000 eingezahlt. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Vertragsstrafen in Höhe von TEUR 9.433 (Vorjahr: TEUR 10.896), Personalkosten in Höhe von TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 3.840), ausstehende Abfindungszahlungen in Höhe von TEUR o (Vorjahr: TEUR 5.189), Aufwendungen für Tantiemen und Lizenzen in Höhe von TEUR 330 (Vorjahr: TEUR 165), Rückbauverpflichtungen in Höhe von TEUR 328 (Vorjahr: TEUR 324) sowie für Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von TEUR 29 (Vorjahr: TEUR 28). Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in voller Höhe Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 206 (Vorjahr: TEUR 315). Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus der Lohnsteuer in Höhe von TEUR 15 (Vorjahr: TEUR 240) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 286). Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 5.969 (Vorjahr: TEUR 5.107) resultieren im Wesentlichen aus Produktlieferungen von Proteinlösungen. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 1.590 (Vorjahr: TEUR 57) beinhalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.028 (Vorjahr: TEUR o), Gewinne aus der Veräußerung von Anlagevermögen TEUR 99 (Vorjahr: TEUR o), Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 422 (Vorjahr: TEUR o) sowie Erträge aus der Erstattung von Mitarbeitervergünstigungen in Höhe von TEUR 42 (Vorjahr: TEUR 57). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen:
Die übrigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR o (Vorjahr: TEUR 164). Weiter sind in Höhe von TEUR 9 Verluste aus Anlagenabgängen enthalten. Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge enthalten solche aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 59 (Vorjahr: EUR 48). Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten solche an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 14 (Vorjahr: TEUR 53). Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Der Geschäftsführung gehörten an: Dr. Lothar Germeroth, Göttingen, Deutschland (bis 11.09.2023) Adi Bikic, Frankfurt am Main, Deutschland (seit 11.09.2023), Geschäftsführer Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt in Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB. Konzernzugehörigkeit Alleingesellschafterin der Juno Therapeutics GmbH war zum Abschlussstichtag die Juno Therapeutics Inc., Seattle, Washington, Vereinigte Staaten von Amerika. Die Juno Therapeutics GmbH wird in den nach US GAAP aufgestellten Konzernabschluss der Bristol Myers Squibb Company, New York, New York, Vereinigte Staaten von Amerika, einbezogen, welche den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist auf der Website der Gesellschaft www.bms.com erhältlich. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung hat vorgeschlagen, den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 5.946.476,33 auf neue Rechnung vorzutragen. Angaben gemäß § 285 Nr. 30a HGB Basierend auf den von der OECD im Dezember 2021 veröffentlichten "Pillar Two Model Rules" hat die Europäische Union im Dezember 2022 eine Richtlinie zur Sicherstellung eines globalen Mindeststeuerniveaus für multinationale Unternehmensgruppen verabschiedet. Gesetze zur globalen Mindeststeuer wurden in mehreren Ländern, in denen der BMS-Konzern tätig ist, erlassen, darunter auch in Deutschland. Der BMS-Konzern bzw. die Bristol Myers Squibb Company, New York, New York, Vereinigte Staaten von Amerika, fallen ab dem Geschäftsjahr 2024 in den Anwendungsbereich dieser Regeln. Wir erfassen keine latenten Steueransprüche und -schulden im Zusammenhang mit Ertragsteuern aus den "Pillar Two" Regeln. Zum 31. Dezember 2023 ist zudem kein laufender Steueraufwand aufgrund der "Pillar Two" Regeln angefallen, da diese erstmals im folgenden Geschäftsjahr anwendbar sind. Die Gesellschaft sowie der BMS-Konzern bewerten derzeit die Auswirkungen der "Pillar Two" Regeln auf ihre jeweilige Steuerposition. Basierend auf einer vorläufigen Bewertung der Anwendbarkeit von zeitlich befristeten "Safe Harbor" Regeln auf Grundlage tatsächlicher Finanzinformationen sowie nominaler Steuersätze in den Ländern, in denen der BMS-Konzern tätig ist, sehen wir es als vernünftige Schätzung an, dass aufgrund der aktuellen Struktur des Konzerns, der Verteilung seiner Tätigkeiten und des derzeitigen Verrechnungspreissystems, keine Ergänzungssteuern auf Ebene unserer Gesellschaft anfallen werden. Nachtragsbericht Ausgewählte Sachanlagegüter, die sich zum Bilanzstichtag noch im Eigentum der Gesellschaft befanden, wurden im Jahr 2024 für einen Gesamterlös von TEUR 100 verkauft. Zwischenzeitlich wird über einen Verkauf der Gesellschaft verhandelt. Zwischen der Gesellschaft und dem potenziellen Käufer wurde ein Non-Binding Term Sheet unterzeichnet. Unterschrift der Geschäftsführung
München, 19. Dezember 2024 Adi Bikic, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Juno Therapeutics GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Juno Therapeutics GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der der Juno Therapeutics GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis zur Hervorhebung eines Sachverhalts Wir verweisen auf die Ausführungen der gesetzlichen Vertreter in Abschnitt "Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden", Unterabschnitt "Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze" des Anhangs und in Abschnitt "1. Grundlagen des Unternehmens" des Lageberichts, welche die Einstellung der operativen Geschäftstätigkeit zum 31. Mai 2023 und die darauf basierende Bilanzierung unter der Abkehr vom Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit beschreiben. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind diesbezüglich nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur geordneten Einstellung der Geschäftstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der geordneten Einstellung der Geschäftstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage der Abkehr vom Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern der Fortführung der Unternehmenstätigkeit tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 20. Dezember 2024 Deloitte
GmbH
Julius Pinckernelle, Wirtschaftsprüfer Maximilian Wilsch, Wirtschaftsprüfer Feststellungsdatum: 09.01.2025 |
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