Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nicolas Glöckl seit 13.6.2023 | Geschäftsführer |
Jenny Glöckl seit 4.4.2016 | Geschäftsführer |
Josef Alfred Glöckl seit 20.3.2014 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Josef und Dorothea Glöckl Familienstiftung | 75.54% |
aeris GmbHEigenbeteiligung | 24.46% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 24.46% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
aeris GmbHHaarJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtInhaltsverzeichnis A. Grundlagen des Unternehmens B. Marktdynamik und Geschäftsverlauf C. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage D. Prognose- und Chancen/Risikobericht A. Grundlagen des Unternehmens Die Aeris GmbH ging im Jahr 2013 als Rechtsnachfolgerin aus der aeris-Impulsmöbel GmbH & Co. KG hervor und hat ihren Sitz in Haar, Landkreis München. Die aeris-Impulsmöbel GmbH & Co. KG wurde 1996 gegründet. Seit dem Jahr 2002 erfolgt die Produktion in der Zweigniederlassung Horgau bei Augsburg. Seither wurde das Produktions- und Lagergebäude mehrmals erweitert, zuletzt im Jahr 2017. Die Geschäftstätigkeit der Aeris GmbH umfasst die Entwicklung, die Produktion und den Vertrieb von Mobiliar, das Bewegung fördert und sich gleichzeitig durch hochwertiges Design auszeichnet. Dadurch steigen gleichermaßen Leistungsfähigkeit, Wohlbefinden und Lebensqualität im Büro wie in der privaten Umgebung. Alle Aeris-Produkte orientieren sich an den evolutionär bedingten Bedürfnissen des Menschen. So können gesundheitliche Schäden verhindert werden, wie sie etwa durch überlanges Sitzen und durch mangelnde Bewegung im Büro sowie zu Hause hervorgerufen werden. Die Aeris-Produkte sind erfolgreich im Markt eingeführte Entwicklungen. Nach einem Start der Firma mit Direktvertrieb stellte die Aeris GmbH 2001 auf reinen Fachhandelsvertrieb um. In den vergangenen Jahren erweiterten einige Fachhändler ihr Angebot durch Webshops, dazu kamen mehrere reine Onlinehändler als Vertriebspartner. Im Jahr 2019 gründete Aeris einen eigenen Webshop. Von dem Gesamtumsatz im Jahr 2023 von TEUR 16.098 (VJ 17.791 TEUR) entfielen auf die umsatzstärksten Produkte: • 63% auf den Aeris Swopper • 14% auf den Aeris Muvman • 6% auf den Aeris 3Dee • 2% auf die Aeris Numo Serie • 7% auf die Aeris Numo Task Serie • 3% auf die Aeris Muvmat. Die restlichen 5% betrafen die übrigen Produkte, den Aeris Swoppster, den Aeris OYO, den Aeris Single Desk und den Aeris Active Office Desk, sowie Zubehör. Der größte Absatzmarkt für Aeris-Produkte ist Deutschland mit ca. 78,97% (VJ 75,2%) vom Gesamtumsatz. Der Exportanteil betrug 19,93%. Der Export in die USA sank auf nahezu 0, da unser Partner in den USA den Vertrieb der Aeris Produkte eingestellt hat. Einen neuen Partner haben wir noch nicht gefunden. Im Berichtsjahr konnte Aeris die verfügbaren Produktionskapazitäten zu 89% auslasten. B. Marktdynamik und Geschäftsverlauf Marktdynamik Das Jahr 2023 war von einschneidenden makroökonomischen Ereignissen geprägt, die unsere Geschäftstätigkeit bei der Aeris GmbH beeinflussten. Folgende Faktoren beeinflussten hauptsächlich das Betriebsergebnis: 1. Die Nachwirkungen der Covid - Maßnahmen, von denen sich die deutsche Wirtschaft noch nicht erholt hat 2. Der Krieg in der Ukraine der zu einer großen Verunsicherung in der deutschen Bevölkerung geführt hat 3. Die seit Jahren sinkenden Realeinkommen der Bevölkerung 4. Die verfehlte Wirtschaftspolitik der Regierung. Die Zurückhaltung der Kunden, die sich in einem schwachen Konsumklimaindex widerspiegelte, stellte eine besondere Herausforderung dar und führte zu rückläufigen Umsatzzahlen im Verlauf des Jahres, insbesondere auf dem Markt für Endverbraucherprodukte, auf dem Aeris sehr stark vertreten ist. Im Gegensatz dazu erwies sich der Objektmarkt für Bürostühle in Deutschland als stabil, jedoch konnten wir aufgrund unserer begrenzten Präsenz in diesem Segment nur wenig von dieser Entwicklung profitieren. Erfreulicherweise blieben die Materialkostensteigerungen im Jahr 2023 im Vergleich zu den Vorjahren moderat, was zumindest teilweise dazu beitrug, die wirtschaftlichen Herausforderungen abzufedern. Vertrieb Der Vertrieb spielt eine entscheidende Rolle für den Erfolg der Aeris GmbH. Trotz einer effektiven Vertriebsstrategie und engagierten Vertriebsmitarbeitern verzeichnete die Aeris GmbH im Jahr 2023 einen Umsatzrückgang. Der Jahresbericht 2023 der Aeris GmbH zeigt einen Umsatzrückgang von 9,52% im Vergleich zum Vorjahr, was einem absoluten Rückgang von etwa fast 1,7 Millionen Euro entspricht. Neben dem Wegbrechen des Absatzmarktes in den USA brach der Onlinehandel massiv ein, weil der "Home - Office - Effekt" durch die Corona - Maßnahmen ausgelaufen war. Einige unserer Fachhändler mussten ihr Geschäft auf Grund der wirtschaftlich schwierigen Situation aufgeben, was zu einer geringeren Sichtbarkeit unserer Produkte am Markt führte. Dieser Effekt konnte durch Online - Werbung nicht ausgeglichen werden. Im Inland fiel unser Umsatz von TEUR 14.050 in 2022 auf TEUR 12.731, also um TEUR 1.319 also um 9,39%. Im internationalen Vertrieb von TEUR 3.700 in 2022 auf TEUR 3.208, also um 13,3%. Besonders betroffen waren dabei die Märkte, die nicht direkt von unseren Außendienstmitarbeitern betreut wurden. Maßgebliche Entscheidungen wie die Neueinführung des Aeris Numo Task sowie der Abverkauf ausgewählter Modelle als Maßnahmen zur Steigerung des Umsatzes wurden ergriffen, um den Umsatzrückgang zu reduzieren. Dies führte zu einem Umsatzanstieg durch den Abverkauf aber auch umgehend zu einem Umsatzrückgang in den Folgemonaten. Produktion Die Rückgänge der Verkaufszahlen im Jahr 2023, prägten auch das Geschehen am Produktionsstandort Horgau. Bis Februar 2023 war die Produktion noch durch den Abverkauf einiger Produkte relativ gut ausgelastet. Ab März 2023 brach die Produktion auf Grund der fehlenden Aufträge jedoch ein. Unsere Zeitarbeiter konnten nicht weiter beschäftigt werden. Zeitgleich führten diverse Produkt- und Bauteilverbesserungen zu signifikanten Produktivitätssteigerungen. Die Produktionszeit beim Bauteil Swopper Federbein wurde zum Beispiel von 12 Minuten auf 4,5 Minuten gesenkt. Die Montage - Vorrichtungen speziell beim Swopper wurden weiter verbessert, wodurch wir die Produktionsleistung steigern konnten. Diese technologischen Fortschritte optimieren die Herstellung unserer Produkte und gewährleisten höchste Qualität, während sie gleichzeitig die Produktionskosten senken. Zulieferteile bezieht Aeris fast komplett aus Deutschland oder dem europäischen Ausland. Die Lieferketten Probleme, die im Jahr 2022 noch zu großen Verspätungen führten, beruhigten sich weitgehend im Berichtsjahr. Die teilweisen massiven Preissteigungen für Zulieferteile während der Pandemiejahre setzten sich nicht in dem gleichen Ausmaß fort, sodass sich der Preisanstieg im Jahr 2023 in Grenzen hielt. Er betraf den Einkauf der Alu - Druckgussteile, die Kunststoff - Spritzgussteile, den Schaumstoff, die Stoffe und die Polsterarbeiten. Um das Risiko einer Lieferunfähigkeit nach Möglichkeit zu vermeiden, hält Aeris einen relativ hohen Lagerbestand. Durch den geringeren Absatz konnten wir aber den Lagerbestand reduzieren und von TEUR 3.430 auf TEU 3.085 senken, was unserer Liquidität erhöhte. Schon 2021, unter dem Eindruck der stark steigenden Umsatzzahlen, hatten wir begonnen die Erweiterung der Produktionsmöglichkeiten zu planen. Die Bauarbeiten wurden Ende April 2022 begonnen und 2023 zum größten Teil zu Ende geführt. So entstanden ca. 2.000 qm an zusätzlichen Produktionsflächen, was einer Verdoppelung entspricht und 1.300 qm neue Lagerflächen. Wegen fehlender Restarbeiten und Genehmigungen konnten die neuen Flächen aber erst endgültig im April 2024 in Betrieb genommen werden. Damit sind die Produktions- und Lagerhallen in Horgau auf neuestem Stand, um zukünftige Anforderungen durch neue Produkte und höhere Stückzahlen bewältigen zu können. Bei dem Bau wurde größter Wert auf eine energieeffiziente Bauweise gelegt und der KfW 40 - Standard eingehalten. Der neue Baukörper wird durch Baukernerwärmung mit Niedertemperatur beheizt und im Sommer durch die Lüftungsanlage gekühlt. Zwei neue große Wärmepumpen und ein Blockheizkraftwerk zur Kraft-Wärme-Kopplung, sowie eine Fotovoltaik - Anlage auf fast 2.000 qm gewährleisten ein angenehmes Arbeitsklima sowohl im Sommer, als auch im Winter. Die weiten, lichtdurchfluteten Räume sind für Aeris eine großartige Möglichkeit in Zukunft die Fertigungstiefe zu erhöhen und damit langfristig Kosten zu sparen. Zusätzlich erhöht dies unsere Flexibilität bei der Berücksichtigung spezieller Kundenwünsche. Durch die aufwändigen energetischen Maßnahmen bim Neubau benötigt dieser nur halb so viel Energie wie der Altbau. Für die Zukunft ist geplant, überschüssige Wärme aus dem Blockheizkraftwerk, die im Neubau nicht benötigt wird, in den Altbau überzuleiten und so auch dort für eine Energiekosteneinsparung zu sorgen. HR Das Jahr 2023, wurde von folgenden Hauptfaktoren beeinflusst: Schlechte Wirtschaftslage: Im Jahr 2023 verzeichneten wir eine schwierige wirtschaftliche Situation, die von einer hohen Inflationsrate begleitet wurde. Diese Umstände führten dazu, dass wir die Anzahl unserer Mitarbeiter senkten, indem keine Neueinstellungen und Nachbesetzungen vorgenommen wurden. Zum 31. Dezember 2023 waren 69 (VJ 64) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt. Davon 42 (VJ 39) in der Zentrale in Haar und 27 (VJ 25) festangestellte Aeris Mitarbeiter am Produktionsstandort in der Zweigniederlassung Horgau. In der Zentrale in Haar wurde ein Einstellungs- und Nachbesetzungsstopp verhängt, um unsere Kosten zu reduzieren. Zusätzlich konnten durch Optimierungs- und Umstellungsmaßnahmen in der Zweigniederlassung Horgau Kosten eingespart werden. Auch die geringere Nachfrage wirkte sich auf den Personalbedarf aus. Umsatz vs. Personalkosten: Der rückläufige Umsatz stellte eine Herausforderung für das Unternehmen dar und führte zu einem niedrigeren Verhältnis von Umsatz zu Personalkosten. Womit der Umsatz je EUR Personalaufwand auf 3,31 (VJ 3,61) sank. Zusätzlich führte die hohe Inflation und die geplante Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns dazu, dass unsere Mitarbeiter schon ab Anfang 2023 nach Lohnerhöhungen nachfragten. Dies führte dazu, dass trotz der gesunkenen Mitarbeiteranzahl der Personalaufwand nur um TEUR 65,6 sank. Home Office: Die während der Corona-Maßnahmen eingeführte Regelung des Arbeitens im Home Office konnte nur in begrenztem Ausmaß zurückgeführt werden. Die Mitarbeiter*innen in der Zentrale in Haar hatten sich zu sehr an die Bequemlichkeiten des Home Office gewöhnt, so dass sie nicht bereit waren diese wieder aufzugeben. Wir konnten lediglich 2 verpflichtende Bürotage pro Woche einführen. Ganz allgemein hat das Home Office eine negative Auswirkung auf die Kommunikation, die Leistung und die Motivation der Mitarbeiter. Es leidet auch die Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen. Wegen dem dringenden Wunsch der Mitarbeiter*innen wurde die Home Office - Regelung aber beibehalten. Es ist aber geplant diese in Zukunft weiter zurückzufahren. Fachkräftemangel: Im Jahr 2023 wurde der bereits bestehende Fachkräftemangel verstärkt spürbar. Um diesem entgegenzuwirken, haben wir verschiedene Recruiting-Maßnahmen ergriffen, wie beispielsweise die Nutzung von Online-Jobportalen und die Direktansprache über LinkedIn. Darüber hinaus haben wir unsere Mitarbeiterbindung gestärkt, indem wir Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten angeboten sowie Beförderungen vorgenommen haben. Trotz der Herausforderungen im Jahr 2023 haben wir uns kontinuierlich bemüht, die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter aufrechtzuerhalten. Die Ergebnisse der jährlichen Mitarbeiterumfrage zeigen, dass unsere Maßnahmen erfolgreich waren. Systeme & IT Durch die Umstellung unseres ERP-Systems von Avista auf Abas im Jahr 2022 konnten wir eine erkennbare Qualitätsverbesserung erzielen. Gleichzeitig mit der Migration wurden die firmeninternen Prozesse überprüft und in Frage gestellt, was einen beträchtlichen Zeitaufwand erforderte. Diese Arbeiten wurden 2023 weiter geführt und Schritt für Schritt zu Ende gebracht. Da Abas ursprünglich für die Produktion programmiert wurde, ist es bei wirtschaftlichen Aspekten nicht immer in der Anwendung optimal einzusetzen. So hat es z.B. beträchtliche Defizite in der Buchhaltung und den Finanzen. Die Themen Automatisierungen, wie z.B. automatische Auftragserfassung und Abwicklung von Aeris Online Shop Bestellungen, Produktion und Versand und die Integration komplementärer EDV - Programme ist weiterhin noch ein wichtiger Bestandteil unserer EDV - Optimierung. Wir benötigen diese neue Software zur Steigerung unsere operativen Effizienzen und unsere Wettbewerbsfähigkeit. Produktentwicklung Im Jahr 2022 war zweifellos die erfolgreiche Einführung des Aeris Numo Task in den Markt ein Höhepunkt. Dieser revolutionäre ergonomische Bürostuhl ergänzt perfekt unsere bereits etablierten Produkte, den Aeris Swopper und den Aeris 3Dee, und trägt maßgeblich zur Steigerung unseres Umsatzes bei. Im Jahr 2023 kam noch der "Aeris Numo Task mit Federbein" hinzu. Er zeichnet sich nicht nur durch sein zeitgemäßes Design aus, sondern vor allem durch seine ergonomischen Vorteile, die den Komfort und die Gesundheit am Arbeitsplatz in den Mittelpunkt stellen. Mit diesem innovativen Stuhl haben wir nicht nur einen neuen Maßstab in Sachen Ergonomie gesetzt, sondern sind auch fest davon überzeugt, dass er insbesondere im Objektgeschäft dazu beiträgt, unsere Präsenz zu stärken und weiteres Wachstum zu generieren. Zusätzlich zur Einführung des Aeris Numo Task haben wir im Jahr 2023 auch Tischprodukte erfolgreich in den Markt eingeführt. Diese Erweiterung unseres Produktangebots ermöglicht es uns nun, komplette aktive Arbeitsplätze auszustatten, indem ergonomische Stühle und höhenverstellbare Tische kombiniert werden, um die Arbeitsumgebung individuell anzupassen. Dieser Schritt eröffnet neue Geschäftsmöglichkeiten und stärkt unsere Position als Anbieter ganzheitlicher Lösungen für gesunde und produktive Arbeitsplätze. Zusätzlich entwickelten wir eine breite Palette an Zubehör für diese neuen Produkte, um die Arbeitsumgebung weiter zu individualisieren und spezielle Anforderungen zu erfüllen, was die Kundenzufriedenheit steigert und zusätzliche Umsatzmöglichkeiten schafft. Ein weiterer entscheidender Schwerpunkt im Jahr 2023 war die Umsetzung von Produktverbesserungen, die auf die Steigerung der Qualität abzielten. Diese Verbesserungen wurden als einer der strategischen Pfeiler definiert, um Kosten zu senken und Retouren zu vermeiden. Die erhöhte Qualität unserer Produkte nicht nur unsere Kunden zufriedenstellt, sondern auch zur Reduzierung der Gesamtkosten beiträgt. Wir sind überzeugt, dass die Investitionen in Qualitätsverbesserungen langfristig zu einer gesteigerten Kundenzufriedenheit und Effizienz in unserem Unternehmen führen werden. Im Jahr 2023 lag ein weiterer Schwerpunkt auf der Entwicklung und Implementierung von effizienteren Verpackungskonzepten für den Versand, sowohl innerhalb Deutschlands als auch international. Diese Maßnahmen tragen zur Kostensenkung im Transportwesen bei, minimieren den ökologischen Fußabdruck unseres Unternehmens und gewährleisten gleichzeitig die sichere Zustellung unserer Produkte in einwandfreiem Zustand an unsere Kunden. C. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Erwartungen einer positiven Entwicklung, die noch im Lagebericht 2022 geäußert wurden, konnten nicht erfüllt werden. Die Nachwirkungen der Corona - Krise, mit der damit einhergehenden Schwächung der Wirtschaftskraft in unseren Märkten, sowie der Ukraine Krieg mit seinen negativen Folgen auf die Wirtschaftsentwicklung, sowie die fehlgeleitete Klimapolitik der Regierung durchkreuzten unsere Wachstumsplanungen. Auf Grund des rasant steigenden Umsatzes in den Jahren 2020 und 2021 Jahren hatten wir die Erweiterung unserer Produktionsstätte in Horgau mit einem Gesamtvolumen von mehr als EUR 5 Millionen in Angriff genommen und die dafür erforderlichen Mittel durch ein Corona - Darlehen der KfW von EUR 2,0 Mio und ein Baudarlehen der HVB über EUR 2,1 Mio, sowie über bei der Raiba angelegtes Festgeld von über EUR 1,1 Mio sichergestellt. Die Planung wurde im Jahr 2021 durchgeführt und die Baumaßnahmen begannen im Frühjahr 2022 und konnten bis Ende 2023 fast vollständig fertig gestellt werden. Leider geht der Umsatz seit 2021 stetig zurück, sodass die Investition in die jetzt fertig gestellten Produktions- und Lagermöglichkeiten gar nicht notwendig gewesen wären. Die finanziellen Belastungen durch Tilgung und Zinsen müssen wir aber trotzdem tragen. 1. Ertragslage Die Umsatzerlöse sind im Berichtsjahr um 9,52% auf TEUR 16.098 gesunken. Vor allem die Onlinehändler in Deutschland und International Sales litten stark unter dem allgemeinen Wirtschaftsabschwung. Berechnet man den Umsatz pro Mitarbeiter so ergibt sich ein Wert von TEUR 233, gegenüber TEUR 278 im Vorjahr, wodurch sich diese Verhältnis um 16% verschlechtert hat. Der Materialaufwand sank von TEUR 6.508 auf TEUR 6.291, also um 3,33%, also um einen wesentlich geringeren Prozentsatz als der Umsatz. Dies ist der deutlichen Reduktion des Lagerbestandes von TEUR 3.430 in 2022 auf TEUR 3.085 in 2023, also um ca. 10% geschuldet. Die Ergebnisstruktur stellt sich in Kennzahlen wie folgt dar:
Der Personalaufwand reduzierte sich nicht in dem gleichen Maße wie der Umsatz, wodurch die Personalaufwandsquote gestiegen ist. Die Materialaufwandsquote ist gestiegen durch neue Produkte, die einen höheren Materialeinsatz benötigen und durch Reklamationen, vor allem bei Tischplatten. 2. Finanzlage Die Liquiditätslage verschlechterte sich im Berichtsjahr beträchtlich gegenüber dem Jahr 2022. So betrug die Quote der flüssigen Mittel lediglich 12% oder TEUR 1.991 gegenüber 17% oder TEUR 2.812 im Vorjahr. Dies ist einerseits den Investitionen für den Erweiterungsbau geschuldet, Rechnungen wurden mit Bankguthaben bezahlt und andererseits dem geringeren Umsatz. Der hohe Betrag an liquiden Mitteln im Jahr 2022 resultierte aus Verzögerungen bei dem geplanten Erweiterungsbau in der Produktion, wodurch das im Februar 2022 aufgenommene Darlehen nicht so schnell abfließen konnte. Durch die frühe Darlehensaufnahme von TEUR 2.100 im Februar des Jahres 2022, konnten wir uns noch den günstigen Zinssatz von 1,35%, für 10 Jahre sichern, sodass diese Entscheidung auf jeden Fall richtig war. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stiegen im Berichtsjahr um TEUR 551 an während sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 458 reduzierten, wodurch sich die Gesamtverbindlichkeiten zum 31. Dezember 2023 um TEUR 64 erhöhten. Die Steuerrückstellungen reduzierten sich von TEUR 632 auf TEUR 78 und die sonstigen Rückstellungen von TEUR 410 auf TEUR 379. Der %-Satz der Fremdfinanzierung, der 2022 noch 22,17% der Bilanzsumme betrug, ist durch die weitere Aufnahme von Finanzmitteln für den Erweiterungsbau und die geringer Bilanzsumme im Jahr 2023 auf 26,08% angestiegen. Da wir für die Tilgung des KfW Corona - Darlehens eine Tilgungszeit von nur 5 Jahren vereinbart haben, wird der %-Satz der Fremdfinanzierung in den kommenden Jahre voraussichtlich bald sinken. Ziel unserer Kreditpolitik war es, günstige Konditionen für Erweiterungsinvestitionen zu nutzen. Das eigene Wachstum kann das Unternehmen jedoch weitgehend aus dem Cash Flow bestreiten und ist nicht auf Fremdmittel angewiesen. Die Bilanz zeigt ein ausgeglichenes Bild. Das Anlagevermögen war zu 108% durch Eigenkapital gedeckt (VJ 122%).
Der Cashflow beträgt TEUR 730 (VJ TEUR 1.794). Auf Grund des positiven Cashflow von TEUR 730 rechnen wir damit, trotz des Jahresfehlbetrags von TEUR 267, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Aeris GmbH belief sich zum Stichtag auf TEUR 16.024 (VJ TEUR 16.389). Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 365 oder 2,23 % verringert, zufolge eines Anstiegs des Anlagevermögens um TEUR 916 und einer Reduktion des Umlaufvermögens um TEUR 1.188 und einer Veränderung der Rechnungsabgrenzungsposten um TEUR 3. Die Reduktion des Umlaufvermögens resultiert zum größten Teil aus einer Veränderung des Kassenbestandes und der Guthaben bei Kreditinstituten von TEUR -820. Dieser Aktivtausch ist die Folge der Investitionen in den Erweiterungsbau der Produktion. Die Immateriellen Vermögenswerte haben sich um TEUR 96 auf TEUR 359 verringert, während die Sachanlagen um TEUR 1.417 anstiegen, vor allem durch die geleisteten Anzahlungen im Bau. Das Eigenkapital reduzierte sich im Berichtsjahr um TEUR 267 auf TEUR 10.337, auf Grund des Jahresfehlbetrages. Die Quote der flüssigen Mittel beträgt zum 31.12.2023 12 % der Bilanzsumme, nach 17% im Vorjahr. 4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung der Aeris GmbH ist stark abhängig von der allgemeinen Wirtschaftslage, da die Produkte von Aeris nicht zu dem lebensnotwendigen Grundbedarf gehören, obwohl sie hochinnovativ und gesundheitsförderlich sind. Auch der Trend zum Home-Office ist abgeflaut, da sich die meisten Büroarbeitnehmer schon während der Corona - Krise zu Hause ihr Home-Office neu eingerichtet hatten. Ein großes Wachstum ist aus diesem Bereich nicht mehr zu erwarten. Ganz allgemein war das Jahr 2023 von großer Unsicherheit geprägt, da man das ganze Jahr ja nicht wusste, wie es weitergeht. Die ständigen Schreckensmeldungen über Klima und Ukrainekrieg, die Verteuerung der Energiekosten, die unsichere Wirtschaftslage und die unvorhersehbare, nicht rationale Politik der Regierung behinderten unsere Geschäftsentwicklung. Die ständig drohenden Kostensteigerungen durch die Zulieferer machen die Situation nicht einfacher. Wir reagieren darauf mit der Entwicklung von Produkten die einzigartig und dadurch nicht so stark von der Konkurrenz abhängig sind. Unsere Produkte sollen so schön und einmalig sein, dass sie jeder haben will. Wir entwickeln und produzieren ausschließlich Weltneuheiten (außer dem simplen höhenverstellbaren Tisch in den Plattengrößen 120, 140 und 160 cm). Die wirtschaftlich Lage bleibt weiterhin schwierig, da das Realeinkommen der Bürger in Deutschland seit 15 Jahren kontinuierlich zurück geht. Ein Politikwechsel ist dringend geboten. D. Prognose- & Chancen/Risikobericht Voraussichtliche Entwicklung Die derzeitige von immer neuen Meldungen, Ukrainekrieg, Gaza - Krieg, Energiesteigerungen, Wirtschaftsabschwung, etc. geprägte Lage geht mit einem hohen Maß an Planungsunsicherheit einher. Das betrifft sowohl das Inlandsgeschäft wie auch den Export. Die erhöhten Staatsausgaben lassen einen weiteren Anstieg der Inflation und ein weiteres Absinken der Kaufkraft erwarten. In Zukunft ist von einer höchstens gleichbleibenden Nachfrage nach Aeris-Produkten - in Deutschland und weltweit - auszugehen, ein wünschenswertes Wachstum ist nicht in Sicht. Jetzt, da sich die Aeris GmbH für ein weiteres Wachstum durch den Ausbau der Produktion gerüstet hat, bleibt dieses aller Voraussicht nach aus. Wir begegnen dieser Situation durch den Ausbau unserer Digitalisierung, dem Einsatz von KI, der Straffung des Personalbestandes und der Akquisition neuer Märkte. Chancen/Risikomanagementziele und -methoden Zur frühzeitigen Erkennung, zur Bewertung und zum Umgang mit Chancen und Risiken werden Steuerungs- und Kontrollsysteme entwickelt und eingesetzt. Zu dem internen Überwachungssystem gehören: - der Einsatz von Software und Datencockpits - die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals - laufende interne Prüfungen - Arbeitsanweisungen - Regelungen zur Vertretungsvollmacht Chancenmanagementziele und -methoden Trotz der schwierigen Wirtschaftslage, stand die Aeris GmbH im Jahr 2023 im Zeichen bedeutender Investitionen, die unsere zukünftige Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft stärken. Eine herausragende Maßnahme war der Start der Errichtung einer modernen Produktionshalle. Diese erweiterte Kapazität wird uns ermöglichen, Produktionsprozesse zu optimieren, die Effizienz zu steigern und die Flexibilität in der Fertigung zu erhöhen. Dadurch sind wir besser gerüstet, um den steigenden Anforderungen und Bedürfnissen unserer Kunden gerecht zu werden. Produktchanen Ein weiterer Schwerpunkt unserer Investitionen liegt auf der Weiterentwicklung und Einführung des innovativen Bürostuhlprodukts, dem Aeris Numo Task mit Federbein. Dieser Bürostuhl zeichnet sich nicht nur durch zeitgemäßes Design und ergonomische Vorteile aus, sondern wird auch unter Berücksichtigung neuester Trends im Arbeitsumfeld gestaltet. Wir sind zuversichtlich, dass der Aeris Numo Task mit Federbein in der Lage ist, den Anforderungen der modernen Arbeitswelt gerecht zu werden und unsere Wettbewerbsposition weiter zu stärken. Zudem können wir nun, dank der Einführung neuer Tischprodukte, komplette Lösungen für Büro- und Heimarbeitsplätze anbieten. Tisch, Stuhl und Matte - ein vollständiger Arbeitsplatz nach dem "Aeris Active Office - Konzept". Es ist auch wichtig die Bedeutung unserer bewegten Produkte im Kontext des Home Office und des New Work-Ansatzes hervorheben. In einer Zeit, in der die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter einen noch höheren Stellenwert genießen, sind unsere ergonomischen Lösungen und beweglichen Stühle so relevant wie nie zuvor. Diese Produkte fördern die Bewegung am Arbeitsplatz und tragen dazu bei, gesundheitliche Probleme zu minimieren. Wir sind überzeugt, dass dieser gesundheitsspendende Aspekt in Zukunft eine noch größere Rolle spielen wird. Optimierungschancen Die Einführung neuer IT-Systeme markieren einen wichtigen Schritt zur Verbesserung unserer betrieblichen Effizienz und Datenverwaltung. Diese modernen Systeme unterstützen nicht nur die internen Abläufe, sondern ermöglichen es uns auch, schneller auf Kundenanfragen zu reagieren und eine personalisierte Betreuung anzubieten. Dies trägt dazu bei, unsere Kundenbeziehungen zu vertiefen und die Kundenzufriedenheit zu steigern. Neben diesen technologischen Fortschritten haben wir verstärkt in die Qualität unserer Produkte und Prozesse investiert. Die Sicherstellung erstklassiger Qualität ist für uns von höchster Bedeutung und spiegelt sich in unseren Produkten wider. Diese Qualitätsinitiativen helfen uns nicht nur, die Kundenzufriedenheit aufrechtzuerhalten, sondern sind auch ein wichtiger Aspekt unserer langfristigen Wettbewerbsstrategie. Die Gesamtheit dieser Investitionen und Entwicklungen versetzt uns in die Lage, den Herausforderungen der Zukunft mit Zuversicht und Innovationskraft zu begegnen. Wir sind überzeugt, dass unsere strategischen Schritte und die hohe Relevanz unserer Produkte uns auf dem Weg zu nachhaltigem Erfolg und Wachstum begleitet werden. Risikomanagementziele und -methoden Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Durch die Corona - Maßnahmen brachen die Lieferketten zeitweise zusammen und konnten nur zum Teil wieder so aufgebaut werden wie zuvor. Dies nahmen Zulieferer zum Anlass, die Preise zu erhöhen; weitere Preisanpassungen sind angekündigt. Die Verkaufspreise von Aeris blieben bis jetzt stabil. Die Außenstände betragen etwa 2/3 eines Monatsumsatzes. Die Aeris GmbH fakturiert ausschließlich in EUR, ein Währungsrisiko besteht deshalb nicht. Regelmäßige Mahnläufe reduzieren das Risiko von Zahlungsausfällen. Die Liquidität wird ständig überwacht und ist auch im Falle etwaiger Engpässe durch die enge Zusammenarbeit mit den Hausbanken gesichert. Weitere wesentliche Risiken Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken Durch den Erfolg der Aeris-Produkte weltweit besteht ein nicht unerhebliches Risiko an Nachahmung von Produkten, vor allem im asiatischen Raum. Gegen solche Fälle geht die Aeris GmbH mit Erfolg vor. Patentanmeldungen für die wichtigsten Neuentwicklungen in den Hauptmärkten schützen die firmeneigenen Erfindungen. Auch die Marken und Domains des Unternehmens werden entsprechend geschützt. Produktrisiken Von Produktrisiken ist nicht auszugehen, da alle Produkte kontinuierlichen Verbesserungsprozessen unterzogen werden. Beim Wareneingang und der Produktion erfolgt zudem eine ständige Qualitätskontrolle. Sämtliche Produkte werden getestet, bevor sie verpackt und versandt werden. Für einige Produkte sind Re-engineering-Maßnahmen geplant. Dies dient der weiteren Qualitätsverbesserung, der schnelleren Fertigung und der Kosteneinsparung. Personalrisiken Die Aeris GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Die Knappheit qualifizierter Mitarbeiter und das entsprechende Gehaltsniveau stellen für das weitere Wachstum des Unternehmens ein gewisses Risiko dar. Deshalb führt Aeris für eigene Mitarbeiter ständig Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen intern wie extern durch; Führungspositionen sollen möglichst aus den eigenen Reihen besetzt werden. Umweltrisiken Die Entwicklung des Unternehmens wird durch den Einfluss externer Umweltfaktoren nicht gefährdet. Die Produkte können, bis auf wenige Einzelteile, sortenrein getrennt und recycelt werden. Bei der Produktion werden keine umweltgefährdenden Materialien oder Hilfsstoffe eingesetzt. Die jetzt schon umweltbewusste Produktion soll durch ein Nachhaltigkeitskonzept in Zukunft weiter verbessert werden. Dieses bezieht sich ebenso auf den Versand, die Haustechnik und die eigene Erzeugung nachhaltiger Energie. Dadurch wird zukünftig eine größere Unabhängigkeit von externen Anbietern gewährleistet. Bestandsgefährdende Risiken Bestandsgefährdende wirtschaftliche und rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht erkennbar.
Haar, den 16.05.2025 Josef Glöckl, Geschäftsführer Jenny Glöckl, Geschäftsführerin Nicolas Glöckl, Geschäftsführer HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB (§§ 238 ff. HGB) sowie unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) und den Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Erleichterungsmöglichkeit des § 276 HGB wird durch die Gesellschaft in Anspruch genommen. Von den Erleichterungsvorschriften des § 288 HGB wird teilweise Gebrauch gemacht. Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Ausleihungen zum Nennwert Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nennwerten bilanziert. Für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen, wurden aktive Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Das gezeichnete Kapital, die eigenen Anteile und die Kapitalrücklage sind zum Nennbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Anwendung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Auf die Angabe nach § 285 Nr. 29 HGB wurde gemäß § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB verzichtet. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung des in der Bilanz ausgewiesenen Anlagevermögens ist aus dem separaten Anlagespiegel gemäß § 284 Abs. 3 HGB ersichtlich. Angaben zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 248.456,56 (Vorjahr: EUR 263.500,00). Sonstige Vermögensgegenstände In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind keine Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Aktivierte Disagiobeträge In dem Rechnungsabgrenzungsposten wurde kein Disagiobetrag eingestellt. Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von EUR 9.004.893,28 einbezogen. Angaben zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind nicht unerhebliche Rückstellungen für Erfüllungsrückstände aus Arbeitsverhältnissen, Gewährungsverpflichtungen, Warenrückvergütungen und öffentlich rechtliche Verpflichtungen enthalten. Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen In den Verbindlichkeiten sind keine Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 940.317,76 EUR (Vorjahr: 1.189.433,76 EUR). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 940.317,76 EUR. Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 945.648,04 (Vorjahr: EUR 475.148,00). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 2.287.887,19 (Vorjahr: EUR 1.968.483,19). Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen unverändert zum Vorjahr in Höhe von 1.278.688,29 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen. Es handelt sich dabei um mehrjährige Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustverrechnung wurde nah dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Gesellschaft. Dementsprechend entfallen weitere Angaben gemäß § 288 Abs. 2 i.V.m. § 327 ff. HGB. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer
Vergütungen der Geschäftsführer Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten der im Berichtsjahr tätigen Geschäftsführer wurden 400.290,00 EUR gewährt. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Gegenüber einzelnen Geschäftsführern bestanden nicht ausgeglichene Verrechnungskontenguthaben in Höhe von EUR 69.602,48. Die Forderungen werden mit einem jährlichen Zinssatz von 1,5% nach der Zinsstaffelmethode verzinst. Unbeschränkte Haftung an Unternehmen Die Gesellschaft ist kein unbeschränkt haftender Gesellschafter. Anwendung der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 3 HGB Auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes wurde verzichtet, da zum Bilanzstichtag keine Beteiligungen im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB bestanden. Vorgänge von besonderer Bedeutung Aufgrund der andauernden Auswirkungen der weltweiten Coronakrise auch im Jahr 2023 können sich Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft nach dem Schluss des Geschäftsjahres ergeben. Eine Gefährdung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit besteht nicht. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 267.218,68 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Unterschrift der Geschäftsführung
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 22.05.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die aeris GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der aeris GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der aeris GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 20.05.2025 Schuler
Kretzschmar Partnerschaft mbB
Dr. Curt Schuler, Wirtschaftsprüfer |
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