Volksbank Horb e.G.Liquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart GnR 440001
Eingetragen
14.1.1874
Branche
Kreditinstitute des SparkassensektorsKreditinstitute mit SonderaufgabenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Durchführung von banküblichen und ergänzenden Geschäften, insbesondere a) die Pflege des Spargedankens, vor allem durch Annahme von Spareinlagen; b) die Annahme von sonstigen Einlagen; c) die Gewährung von Krediten aller Art; d) die Übernahme von Bürgschaften, Garantien und sonstigen Gewährleistungen sowie die Durchführung von Treuhandgeschäften; e) die Durchführung des Zahlungsverkehrs; f) die Durchführung des Auslandsgeschäfts, einschließlich des An- und Verkaufs von Devisen und Sorten; g) die Vermögensberatung, Vermögensvermittlung und Vermögensverwaltung; h) der Erwerb und die Veräußerung sowie die Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren und anderen Vermögenswerten; i) die Vermittlung oder der Verkauf von Bausparverträgen, Versicherungen und Reisen.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Volksbank Horb eG

72160 Horb a.N.

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2006

I. Geschäftsverlauf

1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Kreditgenossenschaften

Der Euroraum erlebte in 2006 nach einer längeren Phase der Stagnation einen konjunkturellen Aufschwung. Mit einer realen Wachstumsrate von 2,7 % überschritt die Wirtschaft erstmals seit dem Jahr 2000 wieder ihr Potentialwachstum in Höhe von rund 2 %. Unterstützt wurde das Wirtschaftswachstum von der immer noch robusten Weltkonjunktur. Die wesentlichen Impulse kamen aber aus der Binnenwirtschaft, vor allem wurden die Anlageinvestitionen kräftig ausgeweitet. Das Wachstum des privaten Verbrauchs blieb dagegen nur mäßig. Vor dem Hintergrund dieses konjunkturellen Aufschwungs reagierte die EZB mit der Fortsetzung des geldpolitischen Straffungskurses. Sie erhöhte den Mindestbietungssatz auf die Hauptrefinanzierungsgeschäfte in fünf Schritten um 1,25 Prozentpunkte auf 3,5 %. Eingeleitet hatte sie die Zinswende im Dezember 2005, zuvor hatte der Leitzins mehr als zwei Jahre bei 2,0 % gelegen. Auch nach den Zinserhöhungen blieb die Geldpolitik der EZB leicht expansiv ausgerichtet.

Die deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken blieben auch im Jahr 2006 weiterhin auf Wachstumskurs. Die Geschäftsentwicklung des zurückliegenden Jahres ist günstiger verlaufen als noch im Vorjahr. Nachdem sich die addierte Bilanzsumme der Volksbanken und Raiffeisenbanken im Jahr 2005 um 2,5 % erhöht hatte, ist im Berichtsjahr das Wachstum mit 2,8 % bzw. 16,8 Mrd. Euro stärker ausgeprägt gewesen. Die addierte Bilanzsumme aller Kreditgenossenschaften belief sich Ende 2006 auf insgesamt 608 Mrd. Euro.

Das Kreditvolumen der Volksbanken und Raiffeisenbanken wuchs um mehr als 6 Mrd. Euro (oder 1,8 %) auf insgesamt 360 Mrd. Euro. Auf der Einlagenseite konnten die genossenschaftlichen Banken ebenfalls einen Zuwachs in Höhe von mehr als 6 Mrd. Euro (1,4 %) verzeichnen. Das Gesamtvolumen der Einlagen von Nichtbanken einschließlich Inhaberschuldverschreibungen wuchs um knapp 13 Mrd. Euro (2,8 %) auf 465 Mrd. Euro.

Im Laufe des letzten Jahres fusionierten insgesamt 35 Kreditgenossenschaften mit anderen Volksbanken und Raiffeisenbanken (Vorjahr 45). Das Fusionstempo hat sich somit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wiederum leicht verringert. Ende Dezember 2006 bestanden 1.255 selbständige Volksbanken und Raiffeisenbanken. Die durchschnittliche Bilanzsumme der Kreditgenossenschaften erhöhte sich um 5,7 % auf 484 Mio. Euro.

Die Zahl der Zweigstellen reduzierte sich um 322 auf 12.510. Insgesamt unterhielten die Kreditgenossenschaften damit zum Jahresende 2006 noch 13.765 Bankstellen (= Hauptstellen plus Zweigstellen).

Der Mitgliederzuwachs bei den Kreditgenossenschaften blieb ungebrochen. 2006 erreichte die Zahl der Mitglieder 15,9 Mio. Personen. Dies sind knapp 200.000 Personen mehr als im Jahr 2005. Diese Zahlen belegen deutlich, dass die Mitgliedschaft in einer Genossenschaftsbank nach wie vor nicht an Attraktivität verloren hat.

Die Zahl der württembergischen Kreditgenossenschaften veränderte sich von 178 auf 176 Institute.

2. Entwicklung der Volksbank Horb eG

Berichtsjahr

2005

Veränderung

TEUR

TEUR

TEUR

%

Bilanzsumme

240.030

228.051

11.979

5,3

Außerbilanzielle Geschäfte *)

25.001

19.447

5.554

28,6

*) Hierunter fallen die Posten unter dem Bilanzstrich 1 (Eventualverbindlichkeiten) und 2 (Andere Verpflichtungen).

Das erfreuliche Wachstum der deutschen Volkswirtschaft, das sich auch in unserer Region widerspiegelt, führte zu positiven Volumensentwicklungen. Die Bilanzsumme, wie auch das außerbilanzielle Geschäft haben sich gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht.

Aktivgeschäft

Berichtsjahr

2005

Veränderung

TEUR

TEUR

TEUR

%

Kundenforderungen

146.704

141.413

5.291

3,7

Wertpapieranlagen

48.643

46.896

1.747

3,7

Forderungen an Kreditinstitute

27.268

24.510

2.758

11,3

Die Erhöhung der Kundenforderungen erfolgte zu nahezu gleichen Anteilen sowohl im gewerblichen wie auch im privaten Bereich.

Zugeflossene Mittel der Kunden fanden, sofern nicht im Kreditgeschäft untergebracht, ihre Anlage in Wertpapieren und in Geldanlagen bei Kreditinstituten.

Passivgeschäft

Berichtsjahr

2005

Veränderung

TEUR

TEUR

TEUR

%

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

19.857

17.938

1.919

10,7

Spareinlagen

118.309

118.318

-9

-0,0

andere Einlagen

77.642

68.165

9.477

13,9

Nachrangige Verbindlichkeiten

4.141

4.199

-58

-1,4

Die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten resultieren aus der Vermittlung von Förderkrediten.

Die Spareinlagen als wichtigste Position der Kundeneinlagen konnte auf Vorjahresniveau gehalten werden. Bei den anderen Einlagen stiegen erneut insbesondere die Einlagen mit täglicher Fälligkeit.

Dienstleistungsgeschäft

Berichtsjahr

2005

Veränderung

TEUR

TEUR

TEUR

%

Erträge aus Wertpapierdienstleistungs- und Depotgeschäften

432

438

-6

-1,4

Vermittlungserträge

568

546

22

4,0

Erträge aus Zahlungsverkehr

866

797

69

8,7

Die Erträge aus dem Dienstleistungsgeschäft übersteigen geringfügig die Werte des Vorjahres.

Investitionen

Die für den Geschäftsbetrieb notwendigen Baulichkeiten entsprechen den aktuellen Anforderungen. Sachanlagen, die nicht dem Geschäftsbetrieb dienen, sind von untergeordneter Bedeutung.

Personal- und Sozialbereich

Der Personalbestand mit durchschnittlich 62,4 Mitarbeitern hat sich gegenüber dem Vorjahr (63) leicht ermäßigt.

Sonstige wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr

Die Bank hat sich im Dezember 2006 als Kommanditist an der Zweiten DZ Holding AG & Co.KG Stuttgart beteiligt und Teile des Kommanditanteils der DZ Beteiligungs-AG & Co.KG Stuttgart eingebracht. Die Ermittlung der Anschaffungskosten der Kommanditbeteiligung erfolgte nach Tauschgrundsätzen mit Gewinnrealisierung. Der dabei aufgetretene Übertragungsgewinn in Höhe von TEUR 478 wurde im GuV-Posten 16 vereinnahmt und ist weitgehend steuerfrei.

Das "Gesetz über steuerliche Begleitmaßnahmen zur Einführung der Europäischen Gesellschaft und zur Änderung weiterer steuerrechtlicher Vorschriften" (SEStEG) führte zu Änderungen im Körperschaftssteuergesetz (KStG) wonach unter anderem die Körperschaftssteuerguthaben letztmalig auf den 31.12.2006 zu ermitteln sind und ein entsprechender Anspruch auf Auszahlung des Körperschaftssteuerguthabens in zehn gleichen Jahresraten entsteht. Diese Forderung gegenüber dem Finanzamt ist unter der Aktivposition 13 Sonstige Vermögensgegenstände mit dem Barwert von TEUR 1.152 aktiviert und in der GuV Position 8 Sonstige betriebliche Erträge vereinnahmt.

II. Darstellung der Lage sowie der Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Volksbank Horb eG

1. Gesamtbanksteuerung, Risikomanagement

In unserer Unternehmenskonzeption haben wir uns klar auf die Bedarfssituation unserer Mitglieder ausgerichtet und daraus eine langfristige Unternehmensplanung entwickelt, die eine dauerhafte Begleitung unserer Mitglieder in allen Finanzierungs- und Vermögensanlagenfragen sicherstellt.

Mit Hilfe von Kennzahlen- und Limitsystemen planen und steuern wir die Entwicklung unseres Instituts. Der Begrenzung der Risiken aus unserer Geschäftstätigkeit messen wir besondere Bedeutung bei. Durch Funktionstrennungen in den Arbeitsabläufen und die Tätigkeit unserer funktionsfähigen Internen Revision haben wir die Zuverlässigkeit der Steuerungsinformationen aus der ordnungsgemäßen Geschäftsabwicklung sichergestellt.

Das Risikomanagement zur Früherkennung von Risiken ist vor dem Hintergrund wachsender Komplexität der Märkte im Bankgeschäft von erheblicher Bedeutung. Wir verstehen dies als eine zentrale Aufgabe. Die hierfür zuständigen Organisationseinheiten berichten direkt dem Vorstand.

Im Management der Risiken unterscheiden wir zwischen Kredit-,Marktpreis-,Liquiditäts- und Betriebsrisiken, wobei die Kreditrisiken einen Schwerpunkt bilden. Das Kreditrisikomanagement, d.h. die Steuerung und Kontrolle der Kreditrisiken nach den Grundsätzen und Leitlinien für die Kreditpolitik des Vorstandes und die intensive Betreuung problembehafteter Engagements sowie die Sicherheitenverwertung und Engagementabwicklung von gekündigten bzw. insolventen Krediten sind entsprechend den gesetzlichen Vorschriften in entsprechenden Organisationseinheiten angesiedelt.

Für die Steuerung der Marktpreisrisiken ist der Bereich Unternehmenssteuerung verantwortlich. Mit Hilfe eines Limitsystems, dessen Kriterien strenger als die Vorschriften des KWG sind, werden die Marktpreisrisiken der Gesamtbank gesteuert.

Die Genossenschaft ist als Kreditinstitut, insbesondere aufgrund von bestehenden Inkongruenzen zwischen ihren aktiven und passiven Festzinspositionen, dem allgemeinen Zinsänderungsrisiko ausgesetzt. Die Messung der Zinsänderungsrisiken erfolgt vorwiegend nach GuV orientierten Instrumenten (Zinsbindungsbilanz, Zinsspannenrechnung und Zinselastizitätsbilanz). Ergänzend hierzu werden Barwertkonzepte im Rahmen der Outsourcingkooperation mit dem Geno-Verband Stuttgart in Anspruchgenommen. Die Einführung des VR-Control-Moduls "Zinsmanagement" befindet sich derzeit in einer Testphase und wird künftig die Steuerung der Zinsänderungsrisiken sowohl unter GuV orientierten wie auch barwertigen Gesichtspunkten unterstützen.

Das Liquiditätsrisiko wird durch den aufsichtsrechtlichen Grundsatz II begrenzt. Im Geschäftsjahr war die Zahlungsfähigkeit jederzeit gegeben.

Dem Betriebsrisiko begegnen wir mit laufenden Investitionen in neue DV-Systeme über die von uns beauftragte Rechenzentrale und der Optimierung der Arbeitsabläufe. Im Bereich der Handelstätigkeit wird die Minimierung des Betriebsrisikos darüber hinaus u.a. durch die klare funktionale Trennung von Handel, Abwicklung, Rechnungswesen und Überwachung unterstützt. Im Kreditgeschäft trägt die funktionale Trennung in die Bereiche "Markt" und "Marktfolge" und der danach ausgerichteten Organisation dieses Bereiches zur Minimierung operationeller Risiken bei.

Dem Rechtsrisiko wird durch die Verwendung der im Verbund entwickelten Formulare begegnet. Bei Rechtsstreitigkeiten binden wir neben der Rechtsabteilung unseres Verbandes externe Rechtsanwaltskanzleien rechtzeitig in die Abwicklung ein.

Über die Steuerung bzw. Minimierung dieser Risikoarten hinaus prüft die eigene Innenrevision regelmäßig die Systeme und Verfahren sowie die wichtigsten Arbeitsabläufe.

Dieser umfassende Steuerungsansatz erlaubt sowohl die frühzeitige Identifikation von Risiken, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können, als auch die frühzeitige Einleitung von entsprechenden Gegenmaßnahmen.

2. Vermögenslage

Das bilanzielle Eigenkapital sowie die Eigenmittelausstattung und Solvabilität gemäß §10 KWG stellen sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt dar:

Eigenmittel, Solvabilität

Berichtsjahr

2005

Veränderung

TEUR

TEUR

TEUR

%

Eigenkapital laut Bilanz *)

21.469

20.507

962

4,7

Haftendes Eigenkapital

24.492

24.485

7

0,0

Solvabilitätskennziffer **)

13,6 %

13,7 %

*) Hierzu rechnen die Passivposten 9 (Nachrangige Verbindlichkeiten) und 12 (Eigenkapital).

**) Gesamtkennziffer gemäß Grundsatz I

Ein angemessenes haftendes Eigenkapital, auch als Bezugsgröße für eine Reihe von Aufsichtsnormen, bildet neben einer stets ausreichenden Liquidität die unverzichtbare Grundlage einer soliden Geschäftspolitik. Der von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht nach den Bestimmungen des KWG aufgestellte Grundsatz über die Eigenmittelausstattung wurde von uns im Geschäftsjahr 2006 stets eingehalten. Trotz gestiegenem Kernkapital wird das Wachstum des haftenden Eigenkapitals durch vorgeschriebene Abzugsposten begrenzt.

Kundenforderungen

Struktur und räumlicher Umfang unseres Geschäftsgebietes ermöglichten uns weiterhin eine ausgewogene branchen- und größenmäßige Streuung unserer Ausleihungen.

Die durch die Vertreterversammlung festgesetzten Kredithöchstgrenzen für die einzelnen Kreditnehmer sowie sämtliche Kreditrichtlinien des KWG wurden während des gesamten Berichtszeitraumes eingehalten.

Die Forderungen an unsere Kunden haben wir auch zum Jahresende 2006 wieder mit besonderer Vorsicht bewertet. Die für erkennbare bzw. latente Risiken in angemessener Höhe gebildeten Einzel- und Pauschalwertberichtigungen wurden von den entsprechenden Aktivposten abgesetzt.

Wertpapieranlagen

Die Wertpapieranlagen der Genossenschaft setzen sich wie folgt zusammen:

Wertpapieranlagen

Berichtsjahr

2005

Veränderung

TEUR

TEUR

TEUR

%

Anlagevermögen

16.043

18.892

-2.849

-15,1

Liquiditätsreserve

32.600

28.004

4.596

16,4

Der Wertpapierbestand setzt sich zum weit überwiegenden Teil zusammen aus EUR- bzw. DM-emittierten festverzinslichen Wertpapieren, die nach Emittenten, Größenklassen, Zinssätzen und Laufzeiten breit gestreut sind. Bei den Wertpapieren des Anlagevermögens wurden dauernde Wertminderungen berücksichtigt. Die Wertpapiere der Liquiditätsreserve sind nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet.

Zinsänderungsrisiko

Die eingesetzten Steuerungsinstrumente zur Beurteilung von Zinsänderungsrisiken geben laufend Auskunft über das Zinsänderungsrisiko. Nach den zum 31.12.2006 gemessenen Zinsänderungsrisiken ergeben sich aufgrund der inversen Zinsstruktur weitere Ergebnisbeeinträchtigungen.

Währungsrisiko

Währungsrisiken bestehen in den Wertpapieranlagen und in den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten - sie sind von untergeordneter Bedeutung und liegen im Rahmen der Risikotragfähigkeit unserer Bank.

Mitgliedschaft in der Sicherungseinrichtung des BVR

Unsere Bank ist der Sicherungseinrichtung (Garantieverbund des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V.) angeschlossen. Mit der Zugehörigkeit zum Garantieverbund und durch Abgabe einer Garantieerklärung haben wir eine Garantieverpflichtung gegenüber dem BVR übernommen.

3. Finanz- und Liquiditätslage

Im Geschäftsjahr war die Zahlungsfähigkeit jederzeit gegeben. Die aufsichtsrechtlichen Begrenzungen wurden ganzjährig eingehalten. Im Übrigen stehen der Bank angemessene Refinanzierungslinien zur Verfügung.

Das Abrufrisiko der Einlagen ist durch deren Struktur überschaubar.

4. Ertragslage

Die wesentlichen Erfolgskomponenten der Genossenschaft stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

Erfolgskomponenten

Berichtsjahr

2005

Veränderung

TEUR

TEUR

TEUR

%

Zinsüberschuss 1)

6.470

6.555

-85

-1,3

Provisionsüberschuss 2)

1.906

1.834

72

3,9

Verwaltungsaufwendungen

5.428

5.772

-344

-6,0

a) Personalaufwendungen

3.640

3.826

-186

-4,9

b) andere Verwaltungsaufwendungen

1.788

1.946

-158

-8,1

Betriebsergebnis vor Bewertung

2.613

2.236

377

16,9

Bewertungsergebnis

-1.597

-156

-1.441

923,7

Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit

2.244

2.160

84

3,9

Steueraufwand

900

1.036

-136

-13,1

Jahresüberschuss

1.344

1.123

221

19,7

1) GuV-Posten 1abzüglich GuV-Posten 2 zuzüglich GuV-Posten 3
2) GuV-Posten 5 abzüglich GuV-Posten 6

Die Verminderung des Zinsüberschusses resultiert aus einem relativ höheren Anstieg des Zinsaufwandes gegenüber dem Zinsertrag.

Die Personalaufwendungen erreichten, unter Berücksichtigung des Sondereinflusses im Geschäftsjahr 2005 (Änderung der Berechungsmethode bei den Pensionsrückstellungen), wieder das Niveau des Geschäftsjahres 2004.

Das ausgewiesene Bewertungsergebnis beinhaltet im Wesentlichen die Wertkorrekturen der Wertpapieranlagen und die weiteren Zuführungen zu den Vorsorgereserven gem. § 340f HGB aus der Aktivierung der Körperschaftsteuerguthaben (vgl. Bilanzposition Aktiva 13).

5. Zusammenfassende Beurteilung der Lage

Das Geschäftsjahr 2006 war gekennzeichnet durch die weiter zunehmende Nachfrage nach Krediten bei einer nachhaltigen Erhöhung der Kundeneinlagen.

Den latent vorhandenen Adressausfallrisiken wird durch den Einsatz entsprechender Kreditüberwachungssysteme Rechnung getragen. Marktpreisrisiken werden ebenfalls durch entsprechende Instrumente überwacht. Beide Risiken sind als überschaubar zu bezeichnen.

III. Voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht)

Bei Fortsetzung der konjunkturelle Lage könnte dies zu verstärkter Nachfrage der Investoren, insbesondere der gewerblichen Kundschaft, nach Krediten führen. Bei der Einlagenentwicklung gehen wir aufgrund der bevorstehenden Einführung der Abgeltungssteuer zum 1.1.2009 bei gegebenen steuerlichen außerbilanziellen Optimierungsmöglichkeiten von einem nur geringfügig über dem Vorjahreswert liegenden Volumen in den beiden kommenden Jahren aus.

Die Ertragslage in 2007 wird voraussichtlich von einem sich deutlich reduzierenden Zinsüberschuss gekennzeichnet werden, deren Ursache vor allem in der derzeit vorhandenen Zinsstrukturkurve liegt. Umstellung auf ein neues EDV-System und tarifliche Erhöhungen der Personalkosten schränken die weitere Reduzierung der Verwaltungsaufwendungen stark ein. Sämtliche Faktoren dürften zu einer merklichen Reduzierung der Ergebnissituation in 2007 beitragen. Wir rechnen damit, dass sich analoge Auswirkungen auf die Mehrheit der Kreditinstitute zeigen werden.

Für 2008 planen wir, auch aufgrund der verbesserten technischen Unterstützung durch das neue Betriebssystem, eine Reduzierung des Verwaltungsaufwandes. Unsere Zinsprognose geht im weiteren Verlauf des Jahres 2007 bzw. 2008 von einer Zunahme der Steilheit der Zinskurve aus. Damit würde sich das Zinsrohergebnis für 2008 unwesentlich von 2007 unterscheiden. Insoweit erwarten wir eine leichte Entspannung gegenüber 2007.

Aufgrund unserer Liquiditätsplanung gehen wir in den nächsten zwei Jahren von keiner Beeinträchtigung der Zahlungsbereitschaft aus. Insgesamt erwarten wir für die kommenden zwei Jahre eine stabile Vermögenslage.

Vorschlag für die Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat vor, den Jahresüberschuss von EUR1.344.352,91 - unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages von EUR 3.965,22 sowie nach den im Jahresabschluss mit EUR 500.000,00 ausgewiesenen Einstellungen in die Rücklagen (Bilanzgewinn von EUR 848.318,13) - wie folgt zu verwenden:

EUR

Ausschüttung einer Dividende von 5,50 %

322.838,85

Zuweisung zu den Ergebnisrücklagen

a) Gesetzliche Rücklage

250.000,00

b) Andere Ergebnisrücklagen

250.000,00

Vortrag auf neue Rechnung

25.479,28

848.318,13

Horb a.N., 7. März 2007

Volksbank Horb eG

Der Vorstand

1. Jahresbilanz zum 31.12.2006

Aktivseite

Geschäftsjahr

 Vorjahr

EUR

EUR

EUR

EUR

 TEUR

1.

Barreserve

a) Kassenbestand

 1.802.276,47 

 1.970 

b) Guthaben bei Zentralnotenbanken

 3.308.095,49 

 3.167 

 darunter: bei der Deutschen

 Bundesbank

 3.308.095,49 

( 3.167 )

c) Guthaben bei Postgiroämtern

 0,00 

 5.110.371,96 

 0 

2.

Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung
bei Zentralnotenbanken zugelassen sind

a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen
sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen

 0,00 

 0 

 darunter: bei der Deutschen Bundesbank

 refinanzierbar

 0,00 

( 0 )

b) Wechsel

 0,00 

 0,00 

 0 

 darunter: bei der Deutschen Bundesbank

 refinanzierbar

 0,00 

( 0 )

3.

Forderungen an Kreditinstitute

a) täglich fällig

 11.216.771,22 

 8.105 

b) andere Forderungen

 16.050.821,35 

 27.267.592,57 

 16.405 

4.

Forderungen an Kunden

 146.703.664,28 

 141.413 

darunter:

durch Grundpfandrechte gesichert

 27.038.329,85 

( 21.473 )

Kommunalkredite

 673.077,32 

( 724 )

5.

Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere

a) Geldmarktpapiere

 aa) von öffentlichen Emittenten

 0,00 

 0 

 darunter: beleihbar bei der Deutschen

 Bundesbank

 0,00 

( 0 )

 ab) von anderen Emittenten

 0,00 

 0,00 

 0 

 darunter: beleihbar bei der Deutschen

 Bundesbank

 0,00 

( 0 )

b) Anleihen und Schuldverschreibungen

 ba) von öffentlichen Emittenten

 1.506.668,31 

 1.521 

 darunter: beleihbar bei der Deutschen

 Bundesbank

 0,00 

( 0 )

 bb) von anderen Emittenten

 46.116.478,97 

 47.623.147,28 

 44.205 

 darunter: beleihbar bei der Deutschen

 Bundesbank

 42.937.324,28 

( 37.475 )

c) eigene Schuldverschreibungen

 0,00 

 47.623.147,28 

 0 

 Nennbetrag

 0,00 

( 0 )

6.

Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere

 1.019.923,15 

 1.171 

7.

Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften

a) Beteiligungen

 7.121.072,57 

 6.226 

 darunter:

 an Kreditinstituten

 692.362,40 

( 663 )

 an Finanzdienst‑
leistungsinstituten

 0,00 

( 0 )

b) Geschäftsguthaben bei Genossenschaften

 27.310,00 

 7.148.382,57 

 27 

 darunter:

 bei Kreditgenossen‑
schaften

 21.000,00 

( 21 )

 bei Finanzdienst‑
leistungsinstituten

 0,00 

( 0 )

8.

Anteile an verbundenen Unternehmen

 25.564,59 

 26 

darunter:

an Kreditinstituten

 0,00 

( 0 )

an Finanzdienst‑
leistungsinstituten

 0,00 

( 0 )

9.

Treuhandvermögen

 132.817,31 

 145 

darunter: Treuhandkredite

 132.817,31 

( 145 )

10.

Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand
einschließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch

 0,00 

 0 

11.

Immaterielle Anlagewerte

 18.323,00 

 18 

12.

Sachanlagen

 3.077.930,89 

 3.333 

13.

Sonstige Vermögensgegenstände

 1.658.786,88 

 139 

14.

Rechnungsabgrenzungsposten

 243.463,07 

 180 

   Summe der Aktiva

 240.029.967,55 

 228.051 

Passivseite

Geschäftsjahr

 Vorjahr

EUR

EUR

EUR

EUR

 TEUR

1.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

a) täglich fällig

 17.758,37 

 24 

b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist

 19.839.219,47 

 19.856.977,84 

 17.914 

2.

Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

a) Spareinlagen

 aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist
von drei Monaten

 48.820.518,13 

 56.527 

 ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist
von mehr als drei Monaten

 69.488.324,32 

 118.308.842,45 

 61.791 

b) andere Verbindlichkeiten

 ba) täglich fällig

 50.360.457,44 

 45.937 

 bb) mit vereinbarter Laufzeit
oder Kündigungsfrist


27.281.967,53


77.642.424,97


195.951.267,42


22.227

3.

Verbriefte Verbindlichkeiten

a) begebene Schuldverschreibungen

 0,00 

 0 

b) andere verbriefte Verbindlichkeiten

 0,00 

 0,00 

 0 

 darunter:

 Geldmarktpapiere

 0,00 

( 0 )

 eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf

 0,00 

( 0 )

4.

Treuhandverbindlichkeiten

 132.817,31 

 145 

darunter: Treuhandkredite

 132.817,31 

( 145 )

5.

Sonstige Verbindlichkeiten

 456.902,85 

 419 

6.

Rechnungsabgrenzungsposten

 410.761,39 

 399 

7.

Rückstellungen

a) Rückstellungen für Pensionen u. ähnliche Verpflichtungen

 1.048.902,00 

 1.009 

b) Steuerrückstellungen

 30.600,00 

 534 

c) andere Rückstellungen

 661.665,51 

 1.741.167,51 

 605 

8.

Sonderposten mit Rücklageanteil

 11.360,71 

 11 

9.

Nachrangige Verbindlichkeiten

 4.141.444,39 

 4.199 

10.

Genussrechtskapital

 0,00 

 0 

darunter: vor Ablauf von zwei Jahren fällig

 0,00 

( 0 )

11.

Fonds für allgemeine Bankrisiken

 0,00 

 0 

12.

Eigenkapital

a) Gezeichnetes Kapital

 5.918.950,00 

 5.921 

b) Kapitalrücklage

 0,00 

 0 

c) Ergebnisrücklagen

 ca) gesetzliche Rücklage

 5.280.000,00 

 4.780 

 cb) andere Ergebnisrücklagen

 5.280.000,00 

 10.560.000,00 

 4.780 

d) Bilanzgewinn

 848.318,13 

 17.327.268,13 

 827 

Summe der Passiva

 240.029.967,55 

 228.051 

1.

Eventualverbindlichkeiten

a) Eventualverbindlichkeiten aus weiter‑
gegebenen abgerechneten Wechseln

 0,00 

 0 

b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen

 10.285.564,06 

 8.141 

c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten

 0,00 

 10.285.564,06 

 0 

2.

Andere Verpflichtungen

a) Rücknahmeverpflichtungen aus
unechten Pensionsgeschäften

 0,00 

 0 

b) Platzierungs‑ u. Übernahmeverpflichtungen

 0,00 

 0 

c) Unwiderrufliche Kreditzusagen

 14.715.665,00 

 14.715.665,00 

 11.306 

 darunter: Lieferverpflichtungen

 aus zinsbezogenen Termingeschäften

 0,00 

( 0 )

2. Gewinn‑ und Verlustrechnung
für die Zeit vom 01.01.2006 bis 31.12.2006

Geschäftsjahr

 Vorjahr

EUR

EUR

EUR

EUR

 TEUR

1.

Zinserträge aus

a) Kredit‑ und Geldmarktgeschäften

 8.706.874,17 

 8.752 

b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen

 1.950.902,61 

 10.657.776,78 

 1.801 

2.

Zinsaufwendungen

 4.355.099,64 

 6.302.677,14 

 4.097 

3.

Laufende Erträge aus

a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren

 31.150,00 

 7 

b) Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften

 136.276,44 

 92 

c) Anteilen an verbundenen Unternehmen

 0,00 

 167.426,44 

 0 

4.

Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs‑
oder Teilgewinnabführungsverträgen

 0,00 

 0 

5.

Provisionserträge

 2.055.092,62 

 1.972 

6.

Provisionsaufwendungen

 149.128,77 

 1.905.963,85 

 139 

7.

Nettoertrag/‑aufwand aus Finanzgeschäften

 0,00 

 0 

7a.

Rohergebnis aus Warenverkehr und Nebenbetrieben

 7.363,36 

 3 

8.

Sonstige betriebliche Erträge

 1.243.764,79 

 99 

9.

Erträge aus der Auflösung von Sonderposten mit Rücklageanteil

 0,00 

 0 

10.

Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

a) Personalaufwand

 aa) Löhne und Gehälter

 2.845.139,61 

 2.871 

 ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung

 795.098,88 

 3.640.238,49 

 955 

  darunter: für Altersversorgung

 252.017,19 

( 423 )

b) andere Verwaltungsaufwendungen

 1.787.749,48 

 5.427.987,97 

 1.946 

11.

Abschreibungen und Wertberichtigungen auf
immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen

 325.189,76 

 383 

12.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

 30.153,55 

 15 

13.

Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen
zu Rückstellungen im Kreditgeschäft

 2.007.512,27 

 138 

14.

Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung
von Rückstellungen im Kreditgeschäft

 0,00 

 ‑2.007.512,27 

 0 

15.

Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen,
Anteile an verbundenen Unternehmen und wie
Anlagevermögen behandelte Wertpapiere

 0,00 

 18 

16.

Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an
verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen
behandelten Wertpapieren

 410.252,61 

 410.252,61 

 0 

17.

Aufwendungen aus Verlustübernahme

 2.338,82 

 4 

18.

Einstellungen in Sonderposten mit Rücklageanteil

 0,00 

 0 

19.

Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit

 2.244.265,82 

 2.160 

20.

Außerordentliche Erträge

 0,00 

 0 

21.

Außerordentliche Aufwendungen

 0,00 

 0 

22.

Außerordentliches Ergebnis

 0,00 

( 0 )

23.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

 891.593,69 

 1.028 

24.

Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen

 8.319,22 

 899.912,91 

 8 

25.

Jahresüberschuss

 1.344.352,91 

 1.123 

26.

Gewinnvortrag aus dem Vorjahr

 3.965,22 

 4 

 1.348.318,13 

 1.127 

27.

Entnahmen aus Ergebnisrücklagen

a) aus der gesetzlichen Rücklage

 0,00 

 0 

b) aus anderen Ergebnisrücklagen

 0,00 

 0,00 

 0 

 1.348.318,13 

 1.127 

28.

Einstellungen in Ergebnisrücklagen

a) in die gesetzliche Rücklage

 250.000,00 

 150 

b) in andere Ergebnisrücklagen

 250.000,00 

 500.000,00 

 150 

29.

Bilanzgewinn

 848.318,13 

 827 

Anhang

A. Erläuterungen zu den Bilanzierungs‑ und Bewertungsmethoden

Die Bilanz ist unter Berücksichtigung von Vorwegzuweisungen zu den Ergebnisrücklagen erstellt. Dabei sind die nach der Satzung erforderlichen Mindestzuführungen erfüllt.

Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn‑ und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs‑ und Bewertungsmethoden angewandt:

Die Forderungen sind zum Nennwert angesetzt. Unterschiedsbeträge zwischen dem höheren Nennwert und dem Auszahlungsbetrag sind in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten. Sie werden zinsanteilig aufgelöst.

Bonitätsrisiken und dem allgemeinen latenten Risiko wird durch Einzelwertberichtigungen bzw. durch Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Zusätzlich besteht eine Vorsorge für allgemeine Bankrisiken gemäß §340f HGB. Das Wahlrecht gemäß §340f Abs.3 HGB wurde in Anspruch genommen.

Die festverzinslichen Wertpapiere, Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere haben wir zum überwiegenden Teil nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet.

Die entsprechend IDW RH BFA 1.003 als strukturierte Produkte bezeichneten Vermögensgegenstände werden, soweit sie lediglich ein Zinsänderungs‑ und Emittentenrisiko enthalten, als einheitlicher Vermögensgegenstand bilanziert und bewertet.

Die Ermittlung der Anschaffungskosten der Beteiligung an der Zweiten DZ Holding AG & Co. KG Stuttgart erfolgte nach Tauschgrundsätzen mit Gewinnrealisierung.

Die Ermittlung der Anschaffungskosten der Beteiligung an der FAG Beteiligungs‑GmbH & Co. KG Stuttgart erfolgte nach Tauschgrundsätzen unter Zugrundelegung des Zeitwertes der eingebrachten FIDUCIA IT AG Aktien. Der Zeitwert der FIDUCIA IT AG Aktien entspricht dem Buchwert der Aktien.

Die Bewertung der Sachanlagen erfolgte zu den Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Den planmäßigen Abschreibungen liegen die der geschätzten Nutzungsdauer entsprechenden Abschreibungssätze zugrunde, die auch steuerlich geltend gemacht werden.

Sachanlagen wurden im Anschaffungsjahr pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

Das unter Aktivposten 13 ausgewiesene Körperschaftsteuerguthaben gem. § 37 Abs. 5 KStG ist mit dem Barwert bewertet.

Unterschiedsbeträge zwischen dem Rückzahlungsbetrag einer Verbindlichkeit und dem niedrigeren Ausgabebetrag haben wir in den Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt. Der Unterschiedsbetrag wird planmäßig auf die Laufzeit der Verbindlichkeit verteilt.

Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgte zu dem jeweiligen Rückzahlungsbetrag. Der Belastung aus Einlagen mit steigender Verzinsung und für Zuschläge sowie sonstige über den Zins hinausgehende Vorteile für Einlagen wurde durch Rückstellungsbildung in angemessenem Umfang Rechnung getragen.

Pensionsrückstellungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß §6a EStG nach dem Teilwertverfahren auf Basis der "Richttafeln 2005 G" (Prof. Dr. Klaus Heubeck) in vollem Umfang gebildet. Dabei wurde ein Rechnungszinsfuß von 4% berücksichtigt.

Im Übrigen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten Rückstellungen in angemessener Höhe gebildet.

Die Währungsumrechnung erfolgt entsprechend §340h HGB bei Währungsguthaben und Währungsverbindlichkeiten sowie am Bilanzstichtag nicht abgewickelten Kassageschäften zum Kassakurs am Bilanzstichtag.

Aufwendungen, die sich aus der Währungsumrechnung ergeben, sind in der Gewinn‑ und Verlustrechnung berücksichtigt. Erträge aus der Währungsumrechnung werden nur berücksichtigt, wenn sie aus Positionen herrühren, die in derselben Währung besonders gedeckt sind oder soweit sie zur Deckung von Aufwendungen aus Positionen in derselben Währung verwendet werden können. Für nicht berücksichtigungsfähige positive Währungsumrechnungsdifferenzen ist ein passiver Ausgleichsposten gebildet, der im Passivposten "Rückstellungen" erfasst ist.

B. Entwicklung des Anlagevermögens 2006

(volle EUR)

Anschaffungs‑/ Herstellungs‑
kosten

Zugänge

Zuschreibungen

(a)

(b)

Umbuchungen
Abgänge

(a)
(b)

des Geschäftsjahres

 EUR 

 EUR 

 EUR 

Immaterielle

 46.958 

 7.211 

(a)

 0 

(a)

Anlagewerte

 0 

(b)

 0 

(b)

Sachanlagen

a) Grundstücke und

 5.520.294 

 0 

(a)

 0 

(a)

 Gebäude

 0 

(b)

 0 

(b)

b) Betriebs‑ und

 Geschäftsaus‑

 2.548.350 

 67.699 

(a)

 0 

(a)

 stattung

 0 

(b)

 110.338 

(b)

a

 8.115.602 

 74.910 

(a)

 0 

(a)

 0 

(b)

 110.338 

(b)

Abschreibungen (kumuliert)

Buchwerte am Bilanzstichtag

Abschreibungen Geschäftsjahr

 EUR 

 EUR 

 EUR 

Immaterielle

 35.846 

 18.323 

 7.174 

Anlagewerte

Sachanlagen

a) Grundstücke und

 2.806.610 

 2.713.684 

 207.630 

 Gebäude

b) Betriebs‑ und

 Geschäftsaus‑

 2.141.464 

 364.247 

 110.386 

 stattung

a

 4.983.920 

 3.096.254 

 325.190 

Anschaffungs‑
kosten

Veränderungen (saldiert)

 

Buchwerte am Bilanzstichtag

 EUR 

 EUR 

 EUR 

Wertpapiere des

 18.354.425 

 15.562.671 

Anlagevermögens

Beteiligungen und

 6.253.721 

 7.148.383 

Geschäftsguthaben

bei Genossenschaften

Anteile an

 25.565 

 25.565 

verbundenen Unter‑

nehmen

b

 24.633.711 

 ‑1.897.092 

 22.736.619 

Summe a und b

 32.749.313 

 25.832.873 

In den Veränderungen des Postens "Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften" sind Zuschreibungen aus der gewinnrealisierenden Einbringung von Kommanditanteilen an der DZ Beteiligungs‑AG & Co. KG Stuttgart in die Zweite DZ Holding AG & Co. KG Stuttgart nach Tauschgrundsätzen in Höhe von TEUR478 enthalten.

C. Erläuterungen zur Bilanz

In den Forderungen an Kreditinstitute sind EUR24.809.443 Forderungen an die zuständige genossenschaftliche Zentralbank enthalten.

Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen haben folgende Restlaufzeiten:

bis
3 Monate

 EUR 

mehr als
3 Monate
bis ein Jahr

 EUR 

mehr als
ein Jahr
bis 5 Jahre

 EUR 

mehr als
5 Jahre

 EUR 

Andere Forderungen an Kreditinstitute (A3b)
(ohne Bausparguthaben)

 2.500.000 

 3.000.000 

 8.000.000 

 0 

Forderungen an
Kunden (A4)

 6.228.945 

 15.006.873 

 59.526.586 

 57.295.036 

Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert.

In den Forderungen an Kunden (A 4) sind EUR8.640.267 Forderungen mit unbestimmter Laufzeit enthalten.

Von den in der Bilanz ausgewiesenen Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren (A 5) werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Geschäftsjahr EUR5.699.247 fällig.

In den Forderungen sind folgende Beträge enthalten, die auch Forderungen an verbundene Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:

Forderungen an

verbundene Unternehmen

Beteiligungsunternehmen

Geschäftsjahr

 EUR 

Vorjahr

 EUR 

Geschäftsjahr

 EUR 

Vorjahr

 EUR 

Forderungen an
Kreditinstitute (A3)

 0 

 0 

 27.267.593 

 24.510.142 

Forderungen an
Kunden (A4)

 93.000 

 102.000 

 1.416.248 

 552.000 

Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere (A5)

 0 

 0 

 1.547.047 

 4.200.328 

In folgenden Posten sind enthalten:

börsenfähig

davon:

börsennotiert

nicht
börsennotiert

nicht mit dem Niederstwert bewertete börsenfähige Wertpapiere

 EUR 

 EUR 

 EUR 

 EUR 

Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere (A5)

 43.015.577 

 43.015.577 

 0 

 4.607.571 

Aktien und andere nicht festverzinsliche
Wertpapiere (A6)

 175.723 

 115.902 

 59.821 

 0 

Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften
(A 7)

 70.021 

 70.021 

 0 

  

Die Abgrenzung der nicht mit dem Niederstwert bewerteten börsenfähigen Wertpapiere wurde nach folgenden Kriterien vorgenommen:

Von den börsenfähigen Wertpapieren wurden insbesondere solche mit einer geringen Nominalverzinsung und einer langen Restlaufzeit nicht mit dem Niederstwert bewertet.

Wir besitzen an folgenden Unternehmen Kapitalanteile in Höhe von mindestens 20%:

Anteil am Gesell‑schafts‑

Eigenkapital der Gesellschaft

Ergebnis des letzten vorliegenden Jahresabschlusses

Name und Sitz 

 kapital % 

 Jahr 

 TEUR 

 Jahr 

 TEUR 

a) Volksbank‑Immobiliengesell‑schaft mbH, Horb

 100,0 

 2006 

 26 

 2006 

0*)

b) Technologiezentrum Horb Beteiligungs‑GmbH, Horb

 20,0 

 2005 

 11 

 2005 

 0 

c) Technologiezentrum Horb GmbH & Co.KG, Horb

 20,0 

 2005 

 0 

 2005 

‑7

*)nach Verlustübernahme TEUR 2

Mit dem unter Buchstabe a) genannten Unternehmen besteht ein Konzernverhältnis. Ein Konzernabschluss wurde nicht aufgestellt, weil aufgrund untergeordneter Bedeutung für die Vermögens‑, Finanz‑ und Ertragslage (§ 296 Abs. 2 HGB) auf die Aufstellung verzichtet werden konnte. Die Volksbank Horb eG hat die auf TEUR 77 beschränkten Gesamtverlustanteile bei dem unter Buchstabe c) erläuterten Unternehmen bereits vollständig übernommen.

Im Aktivposten "Sachanlagen" sind Grundstücke und Bauten, die wir im Rahmen eigener Tätigkeit nutzen, in Höhe von EUR2.583.986 und Betriebs‑ und Geschäftsausstattungen in Höhe von EUR364.247 enthalten.

In dem Posten "Sonstige Vermögensgegenstände" ist folgender wesentlicher Einzelbetrag enthalten:

31.12.2006

 EUR 

Auszahlungsanspruch des in den Jahren 1978 bis 1999 angesammelten Körperschaftsteuerguthabens

 1.152.169 

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Unterschiedsbeträge zwischen dem Ausgabebetrag und dem höheren Rückzahlungsbetrag von Verbindlichkeiten in Höhe von EUR243.463 (Vorjahr EUR179.576) enthalten.

Im Posten 6 der Aktivseite sind EUR 175.723 (Vorjahr EUR 296.443) nachrangige Vermögensgegenstände enthalten.

In den Vermögensgegenständen sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR2.907.554 enthalten.

In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind EUR15.006.282 Verbindlichkeiten gegenüber der zuständigen genossenschaftlichen Zentralbank enthalten.

Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:

bis
3 Monate

 EUR 

mehr als
3 Monate
bis ein Jahr

 EUR 

mehr als
ein Jahr
bis 5 Jahre

 EUR 

mehr als
5 Jahre

 EUR 

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist (P1b)

 445.011 

 3.122.594 

 5.596.776 

 10.587.011 

Spareinlagen mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten (P2ab)

 12.221.631 

 27.295.549 

 29.901.618 

 69.526 

Andere Verbindlichkeiten gegenüber Kunden mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist (P2bb)

 23.621.178 

 1.413.293 

 1.532.571 

 592.515 

Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert.

Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagiobeträge, die bei der Ausreichung von Forderungen in Abzug gebracht wurden, im Gesamtbetrag von EUR327.584 (Vorjahr EUR266.876) enthalten.

Der Sonderposten mit Rücklageanteil gem. § 6b EStG wurde aus dem Vorjahr beibehalten.

Zu den nachrangigen Verbindlichkeiten (Passivposten 9) ergeben sich folgende Angaben:

Im Geschäftsjahr fielen Aufwendungen für nachrangige Verbindlichkeiten in Höhe von EUR147.885 an.

Die Mittelaufnahmen sind breit gestreut und erfolgten zu folgenden Bedingungen:


EUR

Zinssatz
in %


Fälligkeit

753.644

5,00

Februar 2007

609.900

4,50

Februar 2008

665.800

4,13

Februar 2008

507.000

3,65

Dezember 2008

547.700

3,25

Dezember 2009

436.400

3,00

Dezember 2010

621.000

3,80

Dezember 2011

Eine vorzeitige Rückzahlungsverpflichtung ist ausgeschlossen. Die Verbindlichkeiten sind im Falle des Insolvenzverfahrens oder der Liquidation der Bank erst nach Befriedigung aller nicht nachrangigen Gläubiger zurückzuzahlen.

In den nachstehenden Verbindlichkeiten sind folgende Beträge enthalten, die auch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:

Verbindlichkeiten gegenüber

verbundenen Unternehmen

Beteiligungsunternehmen

Geschäftsjahr

 EUR 

Vorjahr

 EUR 

Geschäftsjahr

 EUR 

Vorjahr

 EUR 

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (P1)

 0 

 0 

 18.909.008 

 16.591.529 

Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (P2)

 5.888 

 14.284 

 987.684 

 534.136 

In den Schulden sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR10.191.363 enthalten.

Die unter Passivposten 12a "Gezeichnetes Kapital" ausgewiesenen Geschäftsguthaben gliedern sich wie folgt:

 EUR 

Geschäftsguthaben

a) der verbleibenden Mitglieder

 5.828.100 

b) der ausscheidenden Mitglieder

 88.850 

c) aus gekündigten Geschäftsanteilen

 2.000 

Die Ergebnisrücklagen (P 12c) haben sich wie folgt entwickelt:

 Gesetzliche Rücklage 

 andere Ergebnisrücklagen 

 EUR 

 EUR 

Stand 01.01.2006

 4.780.000 

 4.780.000 

Einstellungen

aus Bilanzgewinn des Vorjahres

 250.000 

 250.000 

aus Jahresüberschuss des Geschäftsjahres

 250.000 

 250.000 

Stand 31.12.2006

 5.280.000 

 5.280.000 

Zum Bilanzstichtag bestand ein noch nicht abgewickelter Zinssatzswap. Er dient zur Deckung von Marktpreisschwankungen und entfällt auf Sicherungsgeschäfte im Eigeninteresse (Macro‑Hedge).

In der nachfolgenden Tabelle sind die am Bilanzstichtag noch nicht abgewickelten Derivatgeschäfte zusammengefasst. Neben der Gliederung nach Produktgruppen wird die Fälligkeitsstruktur auf Basis der Nominalbeträge angegeben. Die Adressenrisiken sind als Kreditrisikoäquivalente entsprechend den Eigenkapitalvorschriften des KWG‑Grundsatzes I angegeben.

Volumen im Derivategeschäft (Angaben in TEUR)     

Nominalbetrag
Restlaufzeit

beizulegender Zeitwert

Adressen‑risiko

 <= 1 Jahr 

 1‑5 Jahre 

 > 5 Jahre 

 Summe 

  

  

Zinsbezogene Geschäfte

OTC Produkte

Zinssatzswap (gleiche Währung)

 0 

 0 

 2.000 

 2.000 

 ‑4 

 6 

Darüber hinaus wurden einheitlich zu bilanzierende strukturierte Produkte erworben. Sie beinhalten neben einem Kassainstrument ein Kündigungsrecht des Emittenten.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (P 1) sind 15.358.353 EUR durch Übertragung von Vermögensgegenständen gesichert.

D. Erläuterungen zur Gewinn‑ und Verlustrechnung

In "Sonstigen betrieblichen Erträgen" (G+V‑Posten 8) ist folgender nicht unwesentlicher Einzelbetrag enthalten:

Art

 EUR 

Unter Aktivposten 13 aktiviertes Körperschaftsteuerguthaben

 1.152.169 

Im GuV Posten 16 sind Erträge in Höhe von TEUR478 aus Gewinnrealisierung im Zuge der Einbringung von Kommanditanteilen an der DZ Beteiligungs‑AG & Co. KG Stuttgart in die Zweite DZ Holding AG & Co. KG Stuttgart enthalten.

Steuerrechtliche Abschreibungen (gemäß §6b EStG) wurden aus Vorjahren in Höhe von
EUR 70.771 beibehalten. Das Jahresergebnis wurde dadurch nur unwesentlich beeinflusst. Für künftige Jahresabschlüsse ergeben sich hieraus keine erheblichen Belastungen.

E. Sonstige Angaben

Die früheren Mitglieder des Vorstands erhielten EUR79.768.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands sowie des Aufsichtsrats wurde gemäß §286 Abs.4 HGB verzichtet.

Für frühere Mitglieder des Vorstands und deren Hinterbliebenen bestehen zum 31.12.2006 Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR442.475.

Die Forderungen an und aus eingegangenen Haftungsverhältnissen betrugen für Mitglieder des Vorstands EUR109.928 und für Mitglieder des Aufsichtsrats EUR1.038.632.

Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen in Form von Garantieverpflichtungen gegenüber der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (Garantieverbund) in Höhe von EUR479.000.

Die Zahl der 2006 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:   

 Vollzeitbeschäftigte 

 Teilzeitbeschäftigte 

Prokuristen

 4 

 0 

Sonstige kaufmännische Mitarbeiter

 44 

 17 

 48 

 17 

Außerdem wurden durchschnittlich 8 Auszubildende beschäftigt.

Mitgliederbewegung

Zahl der Mitglieder

  

Anzahl der

 Geschäftsanteile 

Haftsummen

 EUR 

Anfang

2006

 9.315 

 116.250 

 5.812.500 

Zugang

2006

 243 

 2.257 

 112.850 

Abgang

2006

 164 

 1.945 

 97.250 

Ende

2006

 9.394 

 116.562 

 5.828.100 

Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder
haben sich im Geschäftsjahr vermehrt um

EUR

 15.600 

Die Haftsummen haben sich im Geschäftsjahr vermehrt um

EUR

 15.600 

Höhe des Geschäftsanteils

EUR

 50 

Höhe der Haftsumme

EUR

 50 

Der Name und die Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes lauten:

Württembergischer Genossenschaftsverband
Raiffeisen/Schulze‑Delitzsch e.V.
Heilbronner Straße 41
70191 Stuttgart

Mitglieder des Vorstands, Beruf       

Bernhard Bok

Geschäftsleiter

Dieter Walz

Geschäftsleiter

Mitglieder des Aufsichtsrats (ausgeübter Beruf; Unternehmen, in dem der Hauptberuf ausgeübt wird)       

Wolfhart Dorau

‑Vorsitzender‑

selbständiger Rechtsanwalt, Steuerberater,

Wirtschaftsprüfer

Helmut Faßnacht

‑stellvertretender Vorsitzender‑

Geschäftsführer der Faßnacht Wärmetechnik GmbH

Heinz Briegel

Dipl. Betriebswirt (FH),

Geschäftsführer der Hahn & Kolb Werkzeuge GmbH

Karl Kramer

Industriemeister, DaimlerChrysler AG

Adolf Kreidler

Dipl. Rechtspfleger (FH),

Regierungsrat beim Oberlandesgericht Stuttgart

Peter Kreidler

Dipl.‑Ing. (FH),

Geschäftsführer der Kreidler Vorrichtungsbau GmbH

Horst Neuendorf

Rentner

Bruno Raible

selbständiger Schreinermeister

Gerhard Schlotter

Dipl. Betriebswirt (FH), DaimlerChrysler AG

Alfred Wehle

Landwirt

Horb a.N., 20. Februar 2007

Volksbank Horb eG

Der Vorstand

Bestätigungsvermerk des Prüfungsverbandes

Wir haben den Jahresabschluss ‑ bestehend aus Bilanz, Gewinn‑ und Verlustrechnung sowie Anhang ‑ unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Volksbank Horb eG, Horb a.N., für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Genossenschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach §53 Abs.2 GenG, §§340k und 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens_, Finanz‑ und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Genossenschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt.

Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens‑, Finanz‑ und Ertragslage der Genossenschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Stuttgart, 27. März 2007

Württembergischer Genossenschaftsverband Raiffeisen/Schulze‑Delitzsch e.V.

Willer 
Wirtschaftsprüfer 

Hezel
Verbandsprüfer

Dieser Jahresabschluss wurde gemäß § 48 GenG in der Vertreterversammlung am festgestellt und die Ergebnisverwendung wie vorgeschlagen beschlossen.

Bericht des Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben erfüllt. Er nahm seine Überwachungsfunktion wahr und fasste die in seinen Zuständigkeitsbereich fallenden Beschlüsse. Den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses hat der Aufsichtsrat geprüft und in Ordnung befunden. Der Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses - unter Einbeziehung des Gewinnvortrages - entspricht den Vorschriften der Satzung.

Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat in regelmäßig stattfindenden Sitzungen über die Geschäftsentwicklung, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie über besondere Ereignisse. Die Innenrevision erstattete Tätigkeitsberichte. An den Aufnahmen der Bestände zum Jahresende haben die Mitglieder des Aufsichtsrates mitgewirkt. Des Weiteren haben die Mitglieder der Kreditkommission in Zusammenarbeit mit der Innenrevision Kreditüberwachungen durchgeführt.

Der vorliegende Jahresabschluss 2006 mit Lagebericht wurde vom Württembergischen Genossenschaftsverband Raiffeisen/Schulze-Delitzsch e.V. geprüft. Über das Prüfungsergebnis wird in der Vertreterversammlung berichtet.

Der Aufsichtsrat empfiehlt der Vertreterversammlung, den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss zum 31.12.2006 festzustellen und die vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses zu beschließen.

Durch Ablauf der Wahlzeit scheiden in diesem Jahr die Herren Karl Kramer, Adolf Kreidler und Alfred Wehle aus dem Aufsichtsrat aus. Die Herren Karl Kramer und Adolf Kreidler stellen sich der zulässigen Wiederwahl. Herr Alfred Wehle scheidet auf eigenen Wunsch aufgrund des zeitnahen Erreichens der Altersgrenze aus dem Aufsichtsrat aus. Der Aufsichtsrat dankt Herrn Alfred Wehle für seine 15-jährige ehrenamtliche Tätigkeit.

Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand und den Mitarbeitern Dank für die geleistete Arbeit aus.

Horb, 03. Mai 2007

Der Aufsichtsrat
Wolfhart Dorau
Vorsitzender

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