Volksbank Horb e.G.Liquidiert
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Volksbank Horb eG72160 Horb a.N.Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006Lagebericht für das Geschäftsjahr 2006I. Geschäftsverlauf 1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Kreditgenossenschaften Der Euroraum erlebte in 2006 nach einer längeren Phase der Stagnation einen konjunkturellen Aufschwung. Mit einer realen Wachstumsrate von 2,7 % überschritt die Wirtschaft erstmals seit dem Jahr 2000 wieder ihr Potentialwachstum in Höhe von rund 2 %. Unterstützt wurde das Wirtschaftswachstum von der immer noch robusten Weltkonjunktur. Die wesentlichen Impulse kamen aber aus der Binnenwirtschaft, vor allem wurden die Anlageinvestitionen kräftig ausgeweitet. Das Wachstum des privaten Verbrauchs blieb dagegen nur mäßig. Vor dem Hintergrund dieses konjunkturellen Aufschwungs reagierte die EZB mit der Fortsetzung des geldpolitischen Straffungskurses. Sie erhöhte den Mindestbietungssatz auf die Hauptrefinanzierungsgeschäfte in fünf Schritten um 1,25 Prozentpunkte auf 3,5 %. Eingeleitet hatte sie die Zinswende im Dezember 2005, zuvor hatte der Leitzins mehr als zwei Jahre bei 2,0 % gelegen. Auch nach den Zinserhöhungen blieb die Geldpolitik der EZB leicht expansiv ausgerichtet. Die deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken blieben auch im Jahr 2006 weiterhin auf Wachstumskurs. Die Geschäftsentwicklung des zurückliegenden Jahres ist günstiger verlaufen als noch im Vorjahr. Nachdem sich die addierte Bilanzsumme der Volksbanken und Raiffeisenbanken im Jahr 2005 um 2,5 % erhöht hatte, ist im Berichtsjahr das Wachstum mit 2,8 % bzw. 16,8 Mrd. Euro stärker ausgeprägt gewesen. Die addierte Bilanzsumme aller Kreditgenossenschaften belief sich Ende 2006 auf insgesamt 608 Mrd. Euro. Das Kreditvolumen der Volksbanken und Raiffeisenbanken wuchs um mehr als 6 Mrd. Euro (oder 1,8 %) auf insgesamt 360 Mrd. Euro. Auf der Einlagenseite konnten die genossenschaftlichen Banken ebenfalls einen Zuwachs in Höhe von mehr als 6 Mrd. Euro (1,4 %) verzeichnen. Das Gesamtvolumen der Einlagen von Nichtbanken einschließlich Inhaberschuldverschreibungen wuchs um knapp 13 Mrd. Euro (2,8 %) auf 465 Mrd. Euro. Im Laufe des letzten Jahres fusionierten insgesamt 35 Kreditgenossenschaften mit anderen Volksbanken und Raiffeisenbanken (Vorjahr 45). Das Fusionstempo hat sich somit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wiederum leicht verringert. Ende Dezember 2006 bestanden 1.255 selbständige Volksbanken und Raiffeisenbanken. Die durchschnittliche Bilanzsumme der Kreditgenossenschaften erhöhte sich um 5,7 % auf 484 Mio. Euro. Die Zahl der Zweigstellen reduzierte sich um 322 auf 12.510. Insgesamt unterhielten die Kreditgenossenschaften damit zum Jahresende 2006 noch 13.765 Bankstellen (= Hauptstellen plus Zweigstellen). Der Mitgliederzuwachs bei den Kreditgenossenschaften blieb ungebrochen. 2006 erreichte die Zahl der Mitglieder 15,9 Mio. Personen. Dies sind knapp 200.000 Personen mehr als im Jahr 2005. Diese Zahlen belegen deutlich, dass die Mitgliedschaft in einer Genossenschaftsbank nach wie vor nicht an Attraktivität verloren hat. Die Zahl der württembergischen Kreditgenossenschaften veränderte sich von 178 auf 176 Institute. 2. Entwicklung der Volksbank Horb eG
*) Hierunter fallen die Posten unter dem Bilanzstrich 1 (Eventualverbindlichkeiten) und 2 (Andere Verpflichtungen). Das erfreuliche Wachstum der deutschen Volkswirtschaft, das sich auch in unserer Region widerspiegelt, führte zu positiven Volumensentwicklungen. Die Bilanzsumme, wie auch das außerbilanzielle Geschäft haben sich gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht.
Die Erhöhung der Kundenforderungen erfolgte zu nahezu gleichen Anteilen sowohl im gewerblichen wie auch im privaten Bereich. Zugeflossene Mittel der Kunden fanden, sofern nicht im Kreditgeschäft untergebracht, ihre Anlage in Wertpapieren und in Geldanlagen bei Kreditinstituten.
Die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten resultieren aus der Vermittlung von Förderkrediten. Die Spareinlagen als wichtigste Position der Kundeneinlagen konnte auf Vorjahresniveau gehalten werden. Bei den anderen Einlagen stiegen erneut insbesondere die Einlagen mit täglicher Fälligkeit.
Die Erträge aus dem Dienstleistungsgeschäft übersteigen geringfügig die Werte des Vorjahres. Investitionen Die für den Geschäftsbetrieb notwendigen Baulichkeiten entsprechen den aktuellen Anforderungen. Sachanlagen, die nicht dem Geschäftsbetrieb dienen, sind von untergeordneter Bedeutung. Personal- und Sozialbereich Der Personalbestand mit durchschnittlich 62,4 Mitarbeitern hat sich gegenüber dem Vorjahr (63) leicht ermäßigt. Sonstige wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr Die Bank hat sich im Dezember 2006 als Kommanditist an der Zweiten DZ Holding AG & Co.KG Stuttgart beteiligt und Teile des Kommanditanteils der DZ Beteiligungs-AG & Co.KG Stuttgart eingebracht. Die Ermittlung der Anschaffungskosten der Kommanditbeteiligung erfolgte nach Tauschgrundsätzen mit Gewinnrealisierung. Der dabei aufgetretene Übertragungsgewinn in Höhe von TEUR 478 wurde im GuV-Posten 16 vereinnahmt und ist weitgehend steuerfrei. Das "Gesetz über steuerliche Begleitmaßnahmen zur Einführung der Europäischen Gesellschaft und zur Änderung weiterer steuerrechtlicher Vorschriften" (SEStEG) führte zu Änderungen im Körperschaftssteuergesetz (KStG) wonach unter anderem die Körperschaftssteuerguthaben letztmalig auf den 31.12.2006 zu ermitteln sind und ein entsprechender Anspruch auf Auszahlung des Körperschaftssteuerguthabens in zehn gleichen Jahresraten entsteht. Diese Forderung gegenüber dem Finanzamt ist unter der Aktivposition 13 Sonstige Vermögensgegenstände mit dem Barwert von TEUR 1.152 aktiviert und in der GuV Position 8 Sonstige betriebliche Erträge vereinnahmt. II. Darstellung der Lage sowie der Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Volksbank Horb eG 1. Gesamtbanksteuerung, Risikomanagement In unserer Unternehmenskonzeption haben wir uns klar auf die Bedarfssituation unserer Mitglieder ausgerichtet und daraus eine langfristige Unternehmensplanung entwickelt, die eine dauerhafte Begleitung unserer Mitglieder in allen Finanzierungs- und Vermögensanlagenfragen sicherstellt. Mit Hilfe von Kennzahlen- und Limitsystemen planen und steuern wir die Entwicklung unseres Instituts. Der Begrenzung der Risiken aus unserer Geschäftstätigkeit messen wir besondere Bedeutung bei. Durch Funktionstrennungen in den Arbeitsabläufen und die Tätigkeit unserer funktionsfähigen Internen Revision haben wir die Zuverlässigkeit der Steuerungsinformationen aus der ordnungsgemäßen Geschäftsabwicklung sichergestellt. Das Risikomanagement zur Früherkennung von Risiken ist vor dem Hintergrund wachsender Komplexität der Märkte im Bankgeschäft von erheblicher Bedeutung. Wir verstehen dies als eine zentrale Aufgabe. Die hierfür zuständigen Organisationseinheiten berichten direkt dem Vorstand. Im Management der Risiken unterscheiden wir zwischen Kredit-,Marktpreis-,Liquiditäts- und Betriebsrisiken, wobei die Kreditrisiken einen Schwerpunkt bilden. Das Kreditrisikomanagement, d.h. die Steuerung und Kontrolle der Kreditrisiken nach den Grundsätzen und Leitlinien für die Kreditpolitik des Vorstandes und die intensive Betreuung problembehafteter Engagements sowie die Sicherheitenverwertung und Engagementabwicklung von gekündigten bzw. insolventen Krediten sind entsprechend den gesetzlichen Vorschriften in entsprechenden Organisationseinheiten angesiedelt. Für die Steuerung der Marktpreisrisiken ist der Bereich Unternehmenssteuerung verantwortlich. Mit Hilfe eines Limitsystems, dessen Kriterien strenger als die Vorschriften des KWG sind, werden die Marktpreisrisiken der Gesamtbank gesteuert. Die Genossenschaft ist als Kreditinstitut, insbesondere aufgrund von bestehenden Inkongruenzen zwischen ihren aktiven und passiven Festzinspositionen, dem allgemeinen Zinsänderungsrisiko ausgesetzt. Die Messung der Zinsänderungsrisiken erfolgt vorwiegend nach GuV orientierten Instrumenten (Zinsbindungsbilanz, Zinsspannenrechnung und Zinselastizitätsbilanz). Ergänzend hierzu werden Barwertkonzepte im Rahmen der Outsourcingkooperation mit dem Geno-Verband Stuttgart in Anspruchgenommen. Die Einführung des VR-Control-Moduls "Zinsmanagement" befindet sich derzeit in einer Testphase und wird künftig die Steuerung der Zinsänderungsrisiken sowohl unter GuV orientierten wie auch barwertigen Gesichtspunkten unterstützen. Das Liquiditätsrisiko wird durch den aufsichtsrechtlichen Grundsatz II begrenzt. Im Geschäftsjahr war die Zahlungsfähigkeit jederzeit gegeben. Dem Betriebsrisiko begegnen wir mit laufenden Investitionen in neue DV-Systeme über die von uns beauftragte Rechenzentrale und der Optimierung der Arbeitsabläufe. Im Bereich der Handelstätigkeit wird die Minimierung des Betriebsrisikos darüber hinaus u.a. durch die klare funktionale Trennung von Handel, Abwicklung, Rechnungswesen und Überwachung unterstützt. Im Kreditgeschäft trägt die funktionale Trennung in die Bereiche "Markt" und "Marktfolge" und der danach ausgerichteten Organisation dieses Bereiches zur Minimierung operationeller Risiken bei. Dem Rechtsrisiko wird durch die Verwendung der im Verbund entwickelten Formulare begegnet. Bei Rechtsstreitigkeiten binden wir neben der Rechtsabteilung unseres Verbandes externe Rechtsanwaltskanzleien rechtzeitig in die Abwicklung ein. Über die Steuerung bzw. Minimierung dieser Risikoarten hinaus prüft die eigene Innenrevision regelmäßig die Systeme und Verfahren sowie die wichtigsten Arbeitsabläufe. Dieser umfassende Steuerungsansatz erlaubt sowohl die frühzeitige Identifikation von Risiken, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können, als auch die frühzeitige Einleitung von entsprechenden Gegenmaßnahmen. 2. Vermögenslage Das bilanzielle Eigenkapital sowie die Eigenmittelausstattung und Solvabilität gemäß §10 KWG stellen sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt dar:
*) Hierzu rechnen die Passivposten 9 (Nachrangige Verbindlichkeiten) und 12 (Eigenkapital). **) Gesamtkennziffer gemäß Grundsatz I Ein angemessenes haftendes Eigenkapital, auch als Bezugsgröße für eine Reihe von Aufsichtsnormen, bildet neben einer stets ausreichenden Liquidität die unverzichtbare Grundlage einer soliden Geschäftspolitik. Der von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht nach den Bestimmungen des KWG aufgestellte Grundsatz über die Eigenmittelausstattung wurde von uns im Geschäftsjahr 2006 stets eingehalten. Trotz gestiegenem Kernkapital wird das Wachstum des haftenden Eigenkapitals durch vorgeschriebene Abzugsposten begrenzt. Kundenforderungen Struktur und räumlicher Umfang unseres Geschäftsgebietes ermöglichten uns weiterhin eine ausgewogene branchen- und größenmäßige Streuung unserer Ausleihungen. Die durch die Vertreterversammlung festgesetzten Kredithöchstgrenzen für die einzelnen Kreditnehmer sowie sämtliche Kreditrichtlinien des KWG wurden während des gesamten Berichtszeitraumes eingehalten. Die Forderungen an unsere Kunden haben wir auch zum Jahresende 2006 wieder mit besonderer Vorsicht bewertet. Die für erkennbare bzw. latente Risiken in angemessener Höhe gebildeten Einzel- und Pauschalwertberichtigungen wurden von den entsprechenden Aktivposten abgesetzt. Wertpapieranlagen Die Wertpapieranlagen der Genossenschaft setzen sich wie folgt zusammen:
Der Wertpapierbestand setzt sich zum weit überwiegenden Teil zusammen aus EUR- bzw. DM-emittierten festverzinslichen Wertpapieren, die nach Emittenten, Größenklassen, Zinssätzen und Laufzeiten breit gestreut sind. Bei den Wertpapieren des Anlagevermögens wurden dauernde Wertminderungen berücksichtigt. Die Wertpapiere der Liquiditätsreserve sind nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Zinsänderungsrisiko Die eingesetzten Steuerungsinstrumente zur Beurteilung von Zinsänderungsrisiken geben laufend Auskunft über das Zinsänderungsrisiko. Nach den zum 31.12.2006 gemessenen Zinsänderungsrisiken ergeben sich aufgrund der inversen Zinsstruktur weitere Ergebnisbeeinträchtigungen. Währungsrisiko Währungsrisiken bestehen in den Wertpapieranlagen und in den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten - sie sind von untergeordneter Bedeutung und liegen im Rahmen der Risikotragfähigkeit unserer Bank. Mitgliedschaft in der Sicherungseinrichtung des BVR Unsere Bank ist der Sicherungseinrichtung (Garantieverbund des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V.) angeschlossen. Mit der Zugehörigkeit zum Garantieverbund und durch Abgabe einer Garantieerklärung haben wir eine Garantieverpflichtung gegenüber dem BVR übernommen. 3. Finanz- und Liquiditätslage Im Geschäftsjahr war die Zahlungsfähigkeit jederzeit gegeben. Die aufsichtsrechtlichen Begrenzungen wurden ganzjährig eingehalten. Im Übrigen stehen der Bank angemessene Refinanzierungslinien zur Verfügung. Das Abrufrisiko der Einlagen ist durch deren Struktur überschaubar. 4. Ertragslage Die wesentlichen Erfolgskomponenten der Genossenschaft stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
1) GuV-Posten 1abzüglich GuV-Posten 2
zuzüglich GuV-Posten 3
Die Verminderung des Zinsüberschusses resultiert aus einem relativ höheren Anstieg des Zinsaufwandes gegenüber dem Zinsertrag. Die Personalaufwendungen erreichten, unter Berücksichtigung des Sondereinflusses im Geschäftsjahr 2005 (Änderung der Berechungsmethode bei den Pensionsrückstellungen), wieder das Niveau des Geschäftsjahres 2004. Das ausgewiesene Bewertungsergebnis beinhaltet im Wesentlichen die Wertkorrekturen der Wertpapieranlagen und die weiteren Zuführungen zu den Vorsorgereserven gem. § 340f HGB aus der Aktivierung der Körperschaftsteuerguthaben (vgl. Bilanzposition Aktiva 13). 5. Zusammenfassende Beurteilung der Lage Das Geschäftsjahr 2006 war gekennzeichnet durch die weiter zunehmende Nachfrage nach Krediten bei einer nachhaltigen Erhöhung der Kundeneinlagen. Den latent vorhandenen Adressausfallrisiken wird durch den Einsatz entsprechender Kreditüberwachungssysteme Rechnung getragen. Marktpreisrisiken werden ebenfalls durch entsprechende Instrumente überwacht. Beide Risiken sind als überschaubar zu bezeichnen. III. Voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht) Bei Fortsetzung der konjunkturelle Lage könnte dies zu verstärkter Nachfrage der Investoren, insbesondere der gewerblichen Kundschaft, nach Krediten führen. Bei der Einlagenentwicklung gehen wir aufgrund der bevorstehenden Einführung der Abgeltungssteuer zum 1.1.2009 bei gegebenen steuerlichen außerbilanziellen Optimierungsmöglichkeiten von einem nur geringfügig über dem Vorjahreswert liegenden Volumen in den beiden kommenden Jahren aus. Die Ertragslage in 2007 wird voraussichtlich von einem sich deutlich reduzierenden Zinsüberschuss gekennzeichnet werden, deren Ursache vor allem in der derzeit vorhandenen Zinsstrukturkurve liegt. Umstellung auf ein neues EDV-System und tarifliche Erhöhungen der Personalkosten schränken die weitere Reduzierung der Verwaltungsaufwendungen stark ein. Sämtliche Faktoren dürften zu einer merklichen Reduzierung der Ergebnissituation in 2007 beitragen. Wir rechnen damit, dass sich analoge Auswirkungen auf die Mehrheit der Kreditinstitute zeigen werden. Für 2008 planen wir, auch aufgrund der verbesserten technischen Unterstützung durch das neue Betriebssystem, eine Reduzierung des Verwaltungsaufwandes. Unsere Zinsprognose geht im weiteren Verlauf des Jahres 2007 bzw. 2008 von einer Zunahme der Steilheit der Zinskurve aus. Damit würde sich das Zinsrohergebnis für 2008 unwesentlich von 2007 unterscheiden. Insoweit erwarten wir eine leichte Entspannung gegenüber 2007. Aufgrund unserer Liquiditätsplanung gehen wir in den nächsten zwei Jahren von keiner Beeinträchtigung der Zahlungsbereitschaft aus. Insgesamt erwarten wir für die kommenden zwei Jahre eine stabile Vermögenslage. Vorschlag für die ErgebnisverwendungDer Vorstand schlägt im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat vor, den Jahresüberschuss von EUR1.344.352,91 - unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages von EUR 3.965,22 sowie nach den im Jahresabschluss mit EUR 500.000,00 ausgewiesenen Einstellungen in die Rücklagen (Bilanzgewinn von EUR 848.318,13) - wie folgt zu verwenden:
Horb a.N., 7. März 2007 Volksbank Horb eG Der Vorstand 1. Jahresbilanz zum 31.12.2006Aktivseite
Passivseite
2.
Gewinn‑ und Verlustrechnung
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Geschäftsjahr |
Vorjahr |
|||||
|
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
TEUR |
||
|
1. |
Zinserträge aus |
|||||
|
a) Kredit‑ und Geldmarktgeschäften |
8.706.874,17 |
8.752 |
||||
|
b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen |
1.950.902,61 |
10.657.776,78 |
1.801 |
|||
|
2. |
Zinsaufwendungen |
4.355.099,64 |
6.302.677,14 |
4.097 |
||
|
3. |
Laufende Erträge aus |
|||||
|
a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren |
31.150,00 |
7 |
||||
|
b) Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften |
136.276,44 |
92 |
||||
|
c) Anteilen an verbundenen Unternehmen |
0,00 |
167.426,44 |
0 |
|||
|
4. |
Erträge aus
Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs‑
|
0,00 |
0 |
|||
|
5. |
Provisionserträge |
2.055.092,62 |
1.972 |
|||
|
6. |
Provisionsaufwendungen |
149.128,77 |
1.905.963,85 |
139 |
||
|
7. |
Nettoertrag/‑aufwand aus Finanzgeschäften |
0,00 |
0 |
|||
|
7a. |
Rohergebnis aus Warenverkehr und Nebenbetrieben |
7.363,36 |
3 |
|||
|
8. |
Sonstige betriebliche Erträge |
1.243.764,79 |
99 |
|||
|
9. |
Erträge aus der Auflösung von Sonderposten mit Rücklageanteil |
0,00 |
0 |
|||
|
10. |
Allgemeine Verwaltungsaufwendungen |
|||||
|
a) Personalaufwand |
||||||
|
aa) Löhne und Gehälter |
2.845.139,61 |
2.871 |
||||
|
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung |
795.098,88 |
3.640.238,49 |
955 |
|||
|
darunter: für Altersversorgung |
252.017,19 |
( 423 ) |
||||
|
b) andere Verwaltungsaufwendungen |
1.787.749,48 |
5.427.987,97 |
1.946 |
|||
|
11. |
Abschreibungen und
Wertberichtigungen auf
|
325.189,76 |
383 |
|||
|
12. |
Sonstige betriebliche Aufwendungen |
30.153,55 |
15 |
|||
|
13. |
Abschreibungen und
Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte
Wertpapiere sowie Zuführungen
|
2.007.512,27 |
138 |
|||
|
14. |
Erträge aus Zuschreibungen
zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie
aus der Auflösung
|
0,00 |
‑2.007.512,27 |
0 |
||
|
15. |
Abschreibungen und
Wertberichtigungen auf Beteiligungen,
|
0,00 |
18 |
|||
|
16. |
Erträge aus Zuschreibungen
zu Beteiligungen, Anteilen an
|
410.252,61 |
410.252,61 |
0 |
||
|
17. |
Aufwendungen aus Verlustübernahme |
2.338,82 |
4 |
|||
|
18. |
Einstellungen in Sonderposten mit Rücklageanteil |
0,00 |
0 |
|||
|
19. |
Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit |
2.244.265,82 |
2.160 |
|||
|
20. |
Außerordentliche Erträge |
0,00 |
0 |
|||
|
21. |
Außerordentliche Aufwendungen |
0,00 |
0 |
|||
|
22. |
Außerordentliches Ergebnis |
0,00 |
( 0 ) |
|||
|
23. |
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
891.593,69 |
1.028 |
|||
|
24. |
Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen |
8.319,22 |
899.912,91 |
8 |
||
|
25. |
Jahresüberschuss |
1.344.352,91 |
1.123 |
|||
|
26. |
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr |
3.965,22 |
4 |
|||
|
1.348.318,13 |
1.127 |
|||||
|
27. |
Entnahmen aus Ergebnisrücklagen |
|||||
|
a) aus der gesetzlichen Rücklage |
0,00 |
0 |
||||
|
b) aus anderen Ergebnisrücklagen |
0,00 |
0,00 |
0 |
|||
|
1.348.318,13 |
1.127 |
|||||
|
28. |
Einstellungen in Ergebnisrücklagen |
|||||
|
a) in die gesetzliche Rücklage |
250.000,00 |
150 |
||||
|
b) in andere Ergebnisrücklagen |
250.000,00 |
500.000,00 |
150 |
|||
|
29. |
Bilanzgewinn |
848.318,13 |
827 |
|||
Anhang
A. Erläuterungen zu den Bilanzierungs‑ und Bewertungsmethoden
Die Bilanz ist unter Berücksichtigung von Vorwegzuweisungen zu den Ergebnisrücklagen erstellt. Dabei sind die nach der Satzung erforderlichen Mindestzuführungen erfüllt.
Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn‑ und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs‑ und Bewertungsmethoden angewandt:
Die Forderungen sind zum Nennwert angesetzt. Unterschiedsbeträge zwischen dem höheren Nennwert und dem Auszahlungsbetrag sind in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten. Sie werden zinsanteilig aufgelöst.
Bonitätsrisiken und dem allgemeinen latenten Risiko wird durch Einzelwertberichtigungen bzw. durch Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Zusätzlich besteht eine Vorsorge für allgemeine Bankrisiken gemäß §340f HGB. Das Wahlrecht gemäß §340f Abs.3 HGB wurde in Anspruch genommen.
Die festverzinslichen Wertpapiere, Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere haben wir zum überwiegenden Teil nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet.
Die entsprechend IDW RH BFA 1.003 als strukturierte Produkte bezeichneten Vermögensgegenstände werden, soweit sie lediglich ein Zinsänderungs‑ und Emittentenrisiko enthalten, als einheitlicher Vermögensgegenstand bilanziert und bewertet.
Die Ermittlung der Anschaffungskosten der Beteiligung an der Zweiten DZ Holding AG & Co. KG Stuttgart erfolgte nach Tauschgrundsätzen mit Gewinnrealisierung.
Die Ermittlung der Anschaffungskosten der Beteiligung an der FAG Beteiligungs‑GmbH & Co. KG Stuttgart erfolgte nach Tauschgrundsätzen unter Zugrundelegung des Zeitwertes der eingebrachten FIDUCIA IT AG Aktien. Der Zeitwert der FIDUCIA IT AG Aktien entspricht dem Buchwert der Aktien.
Die Bewertung der Sachanlagen erfolgte zu den Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Den planmäßigen Abschreibungen liegen die der geschätzten Nutzungsdauer entsprechenden Abschreibungssätze zugrunde, die auch steuerlich geltend gemacht werden.
Sachanlagen wurden im Anschaffungsjahr pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.
Das unter Aktivposten 13 ausgewiesene Körperschaftsteuerguthaben gem. § 37 Abs. 5 KStG ist mit dem Barwert bewertet.
Unterschiedsbeträge zwischen dem Rückzahlungsbetrag einer Verbindlichkeit und dem niedrigeren Ausgabebetrag haben wir in den Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt. Der Unterschiedsbetrag wird planmäßig auf die Laufzeit der Verbindlichkeit verteilt.
Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgte zu dem jeweiligen Rückzahlungsbetrag. Der Belastung aus Einlagen mit steigender Verzinsung und für Zuschläge sowie sonstige über den Zins hinausgehende Vorteile für Einlagen wurde durch Rückstellungsbildung in angemessenem Umfang Rechnung getragen.
Pensionsrückstellungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß §6a EStG nach dem Teilwertverfahren auf Basis der "Richttafeln 2005 G" (Prof. Dr. Klaus Heubeck) in vollem Umfang gebildet. Dabei wurde ein Rechnungszinsfuß von 4% berücksichtigt.
Im Übrigen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten Rückstellungen in angemessener Höhe gebildet.
Die Währungsumrechnung erfolgt entsprechend §340h HGB bei Währungsguthaben und Währungsverbindlichkeiten sowie am Bilanzstichtag nicht abgewickelten Kassageschäften zum Kassakurs am Bilanzstichtag.
Aufwendungen, die sich aus der Währungsumrechnung ergeben, sind in der Gewinn‑ und Verlustrechnung berücksichtigt. Erträge aus der Währungsumrechnung werden nur berücksichtigt, wenn sie aus Positionen herrühren, die in derselben Währung besonders gedeckt sind oder soweit sie zur Deckung von Aufwendungen aus Positionen in derselben Währung verwendet werden können. Für nicht berücksichtigungsfähige positive Währungsumrechnungsdifferenzen ist ein passiver Ausgleichsposten gebildet, der im Passivposten "Rückstellungen" erfasst ist.
B. Entwicklung des Anlagevermögens 2006
(volle EUR)
|
Anschaffungs‑/
Herstellungs‑
|
Zugänge Zuschreibungen |
(a) (b) |
Umbuchungen
|
(a)
|
|
|
des Geschäftsjahres |
|||||
|
EUR |
EUR |
EUR |
|||
|
Immaterielle |
46.958 |
7.211 |
(a) |
0 |
(a) |
|
Anlagewerte |
0 |
(b) |
0 |
(b) |
|
|
Sachanlagen |
|||||
|
a) Grundstücke und |
5.520.294 |
0 |
(a) |
0 |
(a) |
|
Gebäude |
0 |
(b) |
0 |
(b) |
|
|
b) Betriebs‑ und |
|||||
|
Geschäftsaus‑ |
2.548.350 |
67.699 |
(a) |
0 |
(a) |
|
stattung |
0 |
(b) |
110.338 |
(b) |
|
|
a |
8.115.602 |
74.910 |
(a) |
0 |
(a) |
|
0 |
(b) |
110.338 |
(b) |
||
|
Abschreibungen (kumuliert)
|
Buchwerte am Bilanzstichtag |
Abschreibungen Geschäftsjahr |
|
|
EUR |
EUR |
EUR |
|
|
Immaterielle |
35.846 |
18.323 |
7.174 |
|
Anlagewerte |
|||
|
Sachanlagen |
|||
|
a) Grundstücke und |
2.806.610 |
2.713.684 |
207.630 |
|
Gebäude |
|||
|
b) Betriebs‑ und |
|||
|
Geschäftsaus‑ |
2.141.464 |
364.247 |
110.386 |
|
stattung |
|||
|
a |
4.983.920 |
3.096.254 |
325.190 |
|
Anschaffungs‑
|
Veränderungen (saldiert)
|
Buchwerte am Bilanzstichtag |
|
|
EUR |
EUR |
EUR |
|
|
Wertpapiere des |
18.354.425 |
15.562.671 |
|
|
Anlagevermögens |
|||
|
Beteiligungen und |
6.253.721 |
7.148.383 |
|
|
Geschäftsguthaben |
|||
|
bei Genossenschaften |
|||
|
Anteile an |
25.565 |
25.565 |
|
|
verbundenen Unter‑ |
|||
|
nehmen |
|||
|
b |
24.633.711 |
‑1.897.092 |
22.736.619 |
|
Summe a und b |
32.749.313 |
25.832.873 |
In den Veränderungen des Postens "Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften" sind Zuschreibungen aus der gewinnrealisierenden Einbringung von Kommanditanteilen an der DZ Beteiligungs‑AG & Co. KG Stuttgart in die Zweite DZ Holding AG & Co. KG Stuttgart nach Tauschgrundsätzen in Höhe von TEUR478 enthalten.
C. Erläuterungen zur Bilanz
In den Forderungen an Kreditinstitute sind EUR24.809.443 Forderungen an die zuständige genossenschaftliche Zentralbank enthalten.
Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen haben folgende Restlaufzeiten:
|
bis
EUR |
mehr als
EUR |
mehr als
EUR |
mehr als
EUR |
|
|
Andere Forderungen an
Kreditinstitute (A3b)
|
2.500.000 |
3.000.000 |
8.000.000 |
0 |
|
Forderungen an
|
6.228.945 |
15.006.873 |
59.526.586 |
57.295.036 |
Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert.
In den Forderungen an Kunden (A 4) sind EUR8.640.267 Forderungen mit unbestimmter Laufzeit enthalten.
Von den in der Bilanz ausgewiesenen Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren (A 5) werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Geschäftsjahr EUR5.699.247 fällig.
In den Forderungen sind folgende Beträge enthalten, die auch Forderungen an verbundene Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:
|
Forderungen an |
||||
|
verbundene Unternehmen |
Beteiligungsunternehmen |
|||
|
Geschäftsjahr EUR |
Vorjahr EUR |
Geschäftsjahr EUR |
Vorjahr EUR |
|
|
Forderungen an
|
0 |
0 |
27.267.593 |
24.510.142 |
|
Forderungen an
|
93.000 |
102.000 |
1.416.248 |
552.000 |
|
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere (A5) |
0 |
0 |
1.547.047 |
4.200.328 |
In folgenden Posten sind enthalten:
|
börsenfähig |
davon: |
|||
|
börsennotiert |
nicht
|
nicht mit dem Niederstwert bewertete börsenfähige Wertpapiere |
||
|
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
|
|
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere (A5) |
43.015.577 |
43.015.577 |
0 |
4.607.571 |
|
Aktien und andere nicht
festverzinsliche
|
175.723 |
115.902 |
59.821 |
0 |
|
Beteiligungen und
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften
|
70.021 |
70.021 |
0 |
|
Die Abgrenzung der nicht mit dem Niederstwert bewerteten börsenfähigen Wertpapiere wurde nach folgenden Kriterien vorgenommen:
Von den börsenfähigen Wertpapieren wurden insbesondere solche mit einer geringen Nominalverzinsung und einer langen Restlaufzeit nicht mit dem Niederstwert bewertet.
Wir besitzen an folgenden Unternehmen Kapitalanteile in Höhe von mindestens 20%:
|
Anteil am Gesell‑schafts‑ |
Eigenkapital der Gesellschaft |
Ergebnis des letzten vorliegenden Jahresabschlusses |
|||
|
Name und Sitz |
kapital % |
Jahr |
TEUR |
Jahr |
TEUR |
|
a) Volksbank‑Immobiliengesell‑schaft mbH, Horb |
100,0 |
2006 |
26 |
2006 |
0*) |
|
b) Technologiezentrum Horb Beteiligungs‑GmbH, Horb |
20,0 |
2005 |
11 |
2005 |
0 |
|
c) Technologiezentrum Horb GmbH & Co.KG, Horb |
20,0 |
2005 |
0 |
2005 |
‑7 |
*)nach Verlustübernahme TEUR 2
Mit dem unter Buchstabe a) genannten Unternehmen besteht ein Konzernverhältnis. Ein Konzernabschluss wurde nicht aufgestellt, weil aufgrund untergeordneter Bedeutung für die Vermögens‑, Finanz‑ und Ertragslage (§ 296 Abs. 2 HGB) auf die Aufstellung verzichtet werden konnte. Die Volksbank Horb eG hat die auf TEUR 77 beschränkten Gesamtverlustanteile bei dem unter Buchstabe c) erläuterten Unternehmen bereits vollständig übernommen.
Im Aktivposten "Sachanlagen" sind Grundstücke und Bauten, die wir im Rahmen eigener Tätigkeit nutzen, in Höhe von EUR2.583.986 und Betriebs‑ und Geschäftsausstattungen in Höhe von EUR364.247 enthalten.
In dem Posten "Sonstige Vermögensgegenstände" ist folgender wesentlicher Einzelbetrag enthalten:
|
31.12.2006 |
|
|
EUR |
|
|
Auszahlungsanspruch des in den Jahren 1978 bis 1999 angesammelten Körperschaftsteuerguthabens |
1.152.169 |
Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Unterschiedsbeträge zwischen dem Ausgabebetrag und dem höheren Rückzahlungsbetrag von Verbindlichkeiten in Höhe von EUR243.463 (Vorjahr EUR179.576) enthalten.
Im Posten 6 der Aktivseite sind EUR 175.723 (Vorjahr EUR 296.443) nachrangige Vermögensgegenstände enthalten.
In den Vermögensgegenständen sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR2.907.554 enthalten.
In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind EUR15.006.282 Verbindlichkeiten gegenüber der zuständigen genossenschaftlichen Zentralbank enthalten.
Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:
|
bis
EUR |
mehr als
EUR |
mehr als
EUR |
mehr als
EUR |
|
|
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist (P1b) |
445.011 |
3.122.594 |
5.596.776 |
10.587.011 |
|
Spareinlagen mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten (P2ab) |
12.221.631 |
27.295.549 |
29.901.618 |
69.526 |
|
Andere Verbindlichkeiten gegenüber Kunden mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist (P2bb) |
23.621.178 |
1.413.293 |
1.532.571 |
592.515 |
Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert.
Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagiobeträge, die bei der Ausreichung von Forderungen in Abzug gebracht wurden, im Gesamtbetrag von EUR327.584 (Vorjahr EUR266.876) enthalten.
Der Sonderposten mit Rücklageanteil gem. § 6b EStG wurde aus dem Vorjahr beibehalten.
Zu den nachrangigen Verbindlichkeiten (Passivposten 9) ergeben sich folgende Angaben:
Im Geschäftsjahr fielen Aufwendungen für nachrangige Verbindlichkeiten in Höhe von EUR147.885 an.
Die Mittelaufnahmen sind breit gestreut und erfolgten zu folgenden Bedingungen:
|
|
Zinssatz
|
|
|
753.644 |
5,00 |
Februar 2007 |
|
609.900 |
4,50 |
Februar 2008 |
|
665.800 |
4,13 |
Februar 2008 |
|
507.000 |
3,65 |
Dezember 2008 |
|
547.700 |
3,25 |
Dezember 2009 |
|
436.400 |
3,00 |
Dezember 2010 |
|
621.000 |
3,80 |
Dezember 2011 |
Eine vorzeitige Rückzahlungsverpflichtung ist ausgeschlossen. Die Verbindlichkeiten sind im Falle des Insolvenzverfahrens oder der Liquidation der Bank erst nach Befriedigung aller nicht nachrangigen Gläubiger zurückzuzahlen.
In den nachstehenden Verbindlichkeiten sind folgende Beträge enthalten, die auch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:
|
Verbindlichkeiten gegenüber |
||||
|
verbundenen Unternehmen |
Beteiligungsunternehmen |
|||
|
Geschäftsjahr EUR |
Vorjahr EUR |
Geschäftsjahr EUR |
Vorjahr EUR |
|
|
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (P1) |
0 |
0 |
18.909.008 |
16.591.529 |
|
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (P2) |
5.888 |
14.284 |
987.684 |
534.136 |
In den Schulden sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR10.191.363 enthalten.
Die unter Passivposten 12a "Gezeichnetes Kapital" ausgewiesenen Geschäftsguthaben gliedern sich wie folgt:
|
EUR |
|
|
Geschäftsguthaben |
|
|
a) der verbleibenden Mitglieder |
5.828.100 |
|
b) der ausscheidenden Mitglieder |
88.850 |
|
c) aus gekündigten Geschäftsanteilen |
2.000 |
Die Ergebnisrücklagen (P 12c) haben sich wie folgt entwickelt:
|
Gesetzliche Rücklage |
andere Ergebnisrücklagen |
|
|
EUR |
EUR |
|
|
Stand 01.01.2006 |
4.780.000 |
4.780.000 |
|
Einstellungen |
||
|
aus Bilanzgewinn des Vorjahres |
250.000 |
250.000 |
|
aus Jahresüberschuss des Geschäftsjahres |
250.000 |
250.000 |
|
Stand 31.12.2006 |
5.280.000 |
5.280.000 |
Zum Bilanzstichtag bestand ein noch nicht abgewickelter Zinssatzswap. Er dient zur Deckung von Marktpreisschwankungen und entfällt auf Sicherungsgeschäfte im Eigeninteresse (Macro‑Hedge).
In der nachfolgenden Tabelle sind die am Bilanzstichtag noch nicht abgewickelten Derivatgeschäfte zusammengefasst. Neben der Gliederung nach Produktgruppen wird die Fälligkeitsstruktur auf Basis der Nominalbeträge angegeben. Die Adressenrisiken sind als Kreditrisikoäquivalente entsprechend den Eigenkapitalvorschriften des KWG‑Grundsatzes I angegeben.
Volumen im Derivategeschäft (Angaben in TEUR)
|
Nominalbetrag
|
beizulegender Zeitwert |
Adressen‑risiko |
|||||
|
<= 1 Jahr |
1‑5 Jahre |
> 5 Jahre |
Summe |
|
|
||
|
Zinsbezogene Geschäfte |
|||||||
|
OTC Produkte |
|||||||
|
Zinssatzswap (gleiche Währung) |
0 |
0 |
2.000 |
2.000 |
‑4 |
6 |
|
Darüber hinaus wurden einheitlich zu bilanzierende strukturierte Produkte erworben. Sie beinhalten neben einem Kassainstrument ein Kündigungsrecht des Emittenten.
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (P 1) sind 15.358.353 EUR durch Übertragung von Vermögensgegenständen gesichert.
D. Erläuterungen zur Gewinn‑ und Verlustrechnung
In "Sonstigen betrieblichen Erträgen" (G+V‑Posten 8) ist folgender nicht unwesentlicher Einzelbetrag enthalten:
|
Art |
EUR |
|
Unter Aktivposten 13 aktiviertes Körperschaftsteuerguthaben |
1.152.169 |
Im GuV Posten 16 sind Erträge in Höhe von TEUR478 aus Gewinnrealisierung im Zuge der Einbringung von Kommanditanteilen an der DZ Beteiligungs‑AG & Co. KG Stuttgart in die Zweite DZ Holding AG & Co. KG Stuttgart enthalten.
Steuerrechtliche Abschreibungen (gemäß
§6b EStG) wurden aus Vorjahren in Höhe von
EUR 70.771 beibehalten. Das Jahresergebnis wurde
dadurch nur unwesentlich beeinflusst. Für
künftige Jahresabschlüsse ergeben sich hieraus
keine erheblichen Belastungen.
E. Sonstige Angaben
Die früheren Mitglieder des Vorstands erhielten EUR79.768.
Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands sowie des Aufsichtsrats wurde gemäß §286 Abs.4 HGB verzichtet.
Für frühere Mitglieder des Vorstands und deren Hinterbliebenen bestehen zum 31.12.2006 Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR442.475.
Die Forderungen an und aus eingegangenen Haftungsverhältnissen betrugen für Mitglieder des Vorstands EUR109.928 und für Mitglieder des Aufsichtsrats EUR1.038.632.
Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen in Form von Garantieverpflichtungen gegenüber der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (Garantieverbund) in Höhe von EUR479.000.
Die Zahl der 2006 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
|
Vollzeitbeschäftigte |
Teilzeitbeschäftigte |
|
|
Prokuristen |
4 |
0 |
|
Sonstige kaufmännische Mitarbeiter |
44 |
17 |
|
48 |
17 |
Außerdem wurden durchschnittlich 8 Auszubildende beschäftigt.
Mitgliederbewegung
|
Zahl der Mitglieder
|
Anzahl der Geschäftsanteile |
Haftsummen EUR |
||
|
Anfang |
2006 |
9.315 |
116.250 |
5.812.500 |
|
Zugang |
2006 |
243 |
2.257 |
112.850 |
|
Abgang |
2006 |
164 |
1.945 |
97.250 |
|
Ende |
2006 |
9.394 |
116.562 |
5.828.100 |
|
Die Geschäftsguthaben der
verbleibenden Mitglieder
|
EUR |
15.600 |
|
Die Haftsummen haben sich im Geschäftsjahr vermehrt um |
EUR |
15.600 |
|
Höhe des Geschäftsanteils |
EUR |
50 |
|
Höhe der Haftsumme |
EUR |
50 |
Der Name und die Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes lauten:
Württembergischer Genossenschaftsverband
Raiffeisen/Schulze‑Delitzsch e.V.
Heilbronner Straße 41
70191 Stuttgart
Mitglieder des Vorstands, Beruf
|
Bernhard Bok |
Geschäftsleiter |
|
Dieter Walz |
Geschäftsleiter |
Mitglieder des Aufsichtsrats (ausgeübter Beruf; Unternehmen, in dem der Hauptberuf ausgeübt wird)
|
Wolfhart Dorau ‑Vorsitzender‑ |
selbständiger Rechtsanwalt, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer |
|
Helmut Faßnacht ‑stellvertretender Vorsitzender‑ |
Geschäftsführer der Faßnacht Wärmetechnik GmbH |
|
Heinz Briegel |
Dipl. Betriebswirt (FH), Geschäftsführer der Hahn & Kolb Werkzeuge GmbH |
|
Karl Kramer |
Industriemeister, DaimlerChrysler AG |
|
Adolf Kreidler |
Dipl. Rechtspfleger (FH), Regierungsrat beim Oberlandesgericht Stuttgart |
|
Peter Kreidler |
Dipl.‑Ing. (FH), Geschäftsführer der Kreidler Vorrichtungsbau GmbH |
|
Horst Neuendorf |
Rentner |
|
Bruno Raible |
selbständiger Schreinermeister |
|
Gerhard Schlotter |
Dipl. Betriebswirt (FH), DaimlerChrysler AG |
|
Alfred Wehle |
Landwirt |
Horb a.N., 20. Februar 2007
Volksbank Horb eG
Der Vorstand
Bestätigungsvermerk des Prüfungsverbandes
Wir haben den Jahresabschluss ‑ bestehend aus Bilanz, Gewinn‑ und Verlustrechnung sowie Anhang ‑ unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Volksbank Horb eG, Horb a.N., für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Genossenschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach §53 Abs.2 GenG, §§340k und 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens_, Finanz‑ und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Genossenschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt.
Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens‑, Finanz‑ und Ertragslage der Genossenschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, 27. März 2007
Württembergischer Genossenschaftsverband Raiffeisen/Schulze‑Delitzsch e.V.
Willer
Wirtschaftsprüfer
Hezel
Verbandsprüfer
Dieser Jahresabschluss wurde gemäß § 48 GenG in der Vertreterversammlung am festgestellt und die Ergebnisverwendung wie vorgeschlagen beschlossen.
Bericht des Aufsichtsrates
Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben erfüllt. Er nahm seine Überwachungsfunktion wahr und fasste die in seinen Zuständigkeitsbereich fallenden Beschlüsse. Den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses hat der Aufsichtsrat geprüft und in Ordnung befunden. Der Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses - unter Einbeziehung des Gewinnvortrages - entspricht den Vorschriften der Satzung.
Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat in regelmäßig stattfindenden Sitzungen über die Geschäftsentwicklung, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie über besondere Ereignisse. Die Innenrevision erstattete Tätigkeitsberichte. An den Aufnahmen der Bestände zum Jahresende haben die Mitglieder des Aufsichtsrates mitgewirkt. Des Weiteren haben die Mitglieder der Kreditkommission in Zusammenarbeit mit der Innenrevision Kreditüberwachungen durchgeführt.
Der vorliegende Jahresabschluss 2006 mit Lagebericht wurde vom Württembergischen Genossenschaftsverband Raiffeisen/Schulze-Delitzsch e.V. geprüft. Über das Prüfungsergebnis wird in der Vertreterversammlung berichtet.
Der Aufsichtsrat empfiehlt der Vertreterversammlung, den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss zum 31.12.2006 festzustellen und die vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses zu beschließen.
Durch Ablauf der Wahlzeit scheiden in diesem Jahr die Herren Karl Kramer, Adolf Kreidler und Alfred Wehle aus dem Aufsichtsrat aus. Die Herren Karl Kramer und Adolf Kreidler stellen sich der zulässigen Wiederwahl. Herr Alfred Wehle scheidet auf eigenen Wunsch aufgrund des zeitnahen Erreichens der Altersgrenze aus dem Aufsichtsrat aus. Der Aufsichtsrat dankt Herrn Alfred Wehle für seine 15-jährige ehrenamtliche Tätigkeit.
Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand und den Mitarbeitern Dank für die geleistete Arbeit aus.
Horb, 03. Mai 2007
Der Aufsichtsrat
Wolfhart Dorau
Vorsitzender
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