FESTO AktiengesellschaftLiquidiert

Ruiter Straße 82, 73734 Esslingen am Neckar, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 18535
Eingetragen
16.6.1997
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Beteiligung an anderen Unternehmen. Die Gesellschaft kann andere Unternehmen erwerben, sich an solchen -insbesondere Gesellschaften der Festo-Gruppebeteiligen, Zweigniederlassungen und Zweigbetriebe im In- und Ausland errichten sowie alle Geschäfte betreiben, die geeignet sind, dem Gegenstand des Unternehmens mittelbar oder unmittelbar zu dienen.

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Jaroslav Dr. Patka
seit 3.9.2020
Vorstandsmitglied
Frank Paul Notz
seit 14.2.2019
Vorstandsmitglied
Prokura
Vorstandsmitglied
Frank Dr. Melzer
seit 17.10.2017
Vorstandsmitglied
Gerhard Borho
seit 19.5.2016
Vorstandsmitglied
Jasmin Dr. Löffler
seit 28.5.2015
Prokura
Ansgar Dr. Kriwet
seit 18.2.2009
Vorstandsmitglied

Konzern- und Jahresabschlüsse

Festo Aktiengesellschaft

Stuttgart

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006

Konzern-Lagebericht für 2006

A. Geschäft und Rahmenbedingungen

 

1. Geschäftsprofil

 

Überblick

 

Festo ist ein weltweit führender Anbieter von Automatisierungstechnik. Das global ausgerichtete, unabhängige Familienunternehmen mit Hauptsitz in Esslingen a. N. hat sich in über 50 Jahren durch Innovationen und Problemlösungskompetenz rund um die Pneumatik sowie mit einem einzigartigen Angebot an industriellen Aus- und Weiterbildungsprogrammen zum Leistungsführer seiner Branche entwickelt.

 

Die Konzernaktivitäten umfassen die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von Produkten, technischen Systemen und Dienstleistungen sowie Vermittlung von Wissen für Aufgaben der Automatisierung, wie Steuerung, Regelung, Positionierung und Handhabung bei Maschinen, Apparaten und technischen Prozessen. Der Konzern gliedert sich in die beiden Geschäftsbereiche Automation sowie Didactic.

 

Weltweite Präsenz

 

Festo beliefert weltweit rund 300.000 Kunden in über 200 Kundenbranchen. Weltweit stellen 56 Festo Landesgesellschaften mit 250 Regionalbüros in 176 Ländern sicher, dass Beratung, Service, Lieferqualität und Zuverlässigkeit in allen Industrieregionen der Welt rundum stimmen.

 

Mitarbeiter und Produktionsstandorte

 

Festo beschäftigte Ende 2006 rund 12.000 Mitarbeiter, davon ist rund die Hälfte im Ausland beschäftigt. Weltweit betreuen 3.500 Mitarbeiter die Kunden vor Ort. Die Ausbildung hat bei Festo einen großen Stellenwert - das Unternehmen bildet in 12 technischen und kaufmännischen Berufen und 7 Studiengängen der Berufsakademie aus.

 

Der Festo Konzern produziert an 14 Standorten in einem weltweiten Produktionsverbund. Außerhalb Deutschlands befinden sich Produktionsstätten in Brasilien, Bulgarien, China, Indien, Korea, Mexiko, Schweiz, Singapur, Tschechische Republik, Ukraine, Ungarn und in den USA.

 

Produktsortiment

 

Das Produktprogramm bietet für die pneumatische und elektrische Automatisierungstechnik rund 25.000 Produkte für die Fabrik- und Prozessautomation, aus denen durch variantenreiche Baukastensysteme kundenspezifische Lösungen hergestellt werden. Pneumatische und elektrische Antriebe, Ventile, Ventilinseln, installationssparende Anschlusstechnik, Handhabungs- und Montagetechnik, Druckluftaufbereitung, Verbindungstechnik, Vakuumtechnik, Lage- und Qualitätsprüfung, Sensorik und Steuerungstechnik sowie ein umfassendes Angebot zur industriellen Aus- und Weiterbildung bilden das Basisangebot.

 

Auf dem Gebiet des industriellen Bildungswesens bündelt das Unternehmen ein umfassendes Angebot von Lernsystemen für die industrielle Aus- und Weiterbildung.

 

Darüber hinaus gehören einbaufertige Subsysteme ebenso zum Programm wie abgestimmte Branchenlösungen für die Automobil-, Elektronik-, Nahrungsmittel- und Verpackungs-, Biotech-/Pharma- und die Prozessindustrie, spezialisierte Lösungen für regionale Märkte und individuelle Lösungen für Einzelkunden. Mit einem kompletten Serviceangebot unterstützt Festo seine Kunden entlang der gesamten Wertschöpfungskette - von der intensiven Beratung, über die Auswahl der optimalen Produkte und Systeme, den schnellen Einbau im Sinne von "plug and work" bis hin zu Schulungen und dem Service vor Ort.

 

Absatzmärkte und wichtige Branchen

 

Die wichtigsten Schlüsselbranchen nach Umsätzen sind die Automobil-, Elektronik-, Nahrungs- und Verpackungsindustrie sowie der Werkzeugmaschinenbau. In keiner Branche werden jedoch mehr als 15 % vom Konzernumsatz realisiert. Aufgrund der guten Kunden- und Branchendiversifikation können Nachfrageschwankungen aus Konjunktur und Branchenzyklen zwischen den fokussierten Branchen abgefedert werden.

 

In regionaler Hinsicht liegt der Schwerpunkt der Geschäftsaktivitäten trotz der in den letzten Jahren fallenden Tendenz unangefochten in Europa, gefolgt von der Region Amerika (umfasst Kanada, USA und Südamerika) und Asien. Vor allem der asiatische Markt hat seit 2001 kontinuierlich an Bedeutung gewonnen.

 

Konzernstruktur

 

Konzernobergesellschaft ist die Festo AG, in der Form einer nicht operativ tätigen Konzernholding. Sie hält direkt bzw. indirekt die Beteiligungen an allen in- und ausländischen Tochterunternehmen. Die Anteile inländischer Tochterunternehmen sind überwiegend bei der Festo AG & Co. KG gebündelt, deren persönlich haftende Gesellschafterin die Festo AG ist.

 

Familiengesellschaft mit Fremdmanagement

 

Festo ist eine Familiengesellschaft mit Fremdmanagement. Die Zusammenarbeit zwischen den Gesellschaftern (Mitglieder der Familien Stoll), dem Aufsichtsrat und dem Vorstand ist im Festo Corporate Governance Codex geregelt. Der Erhalt des Firmenvermögens über mehrere Generationen hinweg genießt höchste Priorität. Die langfristigen Unternehmensgrundsätze und -strategien sind diesem Grundsatz untergeordnet.

 

 

2. Globale Marktentwicklung und wesentliche Einflüsse

 

Der Weltmarkt für Automatisierungstechnik nahm 2006 weiter Fahrt auf, getrieben durch die starke Nachfrage aus dem In- und Ausland. Die weltweite Positionierung von Festo in den bedeutenden Wirtschaftsregionen hat sich 2006 sehr positiv ausgewirkt. An dem weltweiten Wirtschaftswachstum konnte Festo als "Global Player" in Automation und Didactic maßgeblich teilhaben.

 

Getragen von insgesamt günstigen Rahmenbedingungen setzte Festo im Geschäftsjahr 2006 den positiven Trend des Vorjahres fort. Der Umsatz kletterte um nahezu 12 % auf über 1,5 Mrd. €.

 

Wichtige Wachstumsimpulse gingen insbesondere von Asien und Osteuropa aus. Der Zuwachs in Amerika entwickelte sich vom Volumen gut, aufgrund der Dollar-Euro-Relation jedoch insgesamt nur moderat. In Westeuropa nahm das Wirtschaftswachstum zu und steigerte die Nachfrage. Besonders erfreulich entwickelte sich der Inlandsmarkt. Die Ende 2005 begonnene Marktbelebung setzte sich im Jahresverlauf weiter fort und brachte Festo neue wichtige Aufträge.

 

Festo ist im Jahre 2006 stärker als der Markt gewachsen. Besonders die Nachfrage nach Handhabungstechnik, einbaufertigen und kundenspezifischen Lösungen ist gestiegen. In den neuen Geschäftsfeldern "Elektrische Antriebe" und "Prozessautomatisierung" wurden, wie in vielen anderen Bereichen, zweistellige Wachstumsraten erreicht. Die Schwerpunkte in der Prozessindustrie bildeten die Segmente "Biotech/Pharma", "Wasser/Abwasser" sowie "Nahrungsmittel". Das Flachbildschirmgeschäft in Asien entwickelte sich im zweiten Jahr in Folge erfreulich. Festo ist in diesem Bereich ein wichtiger Partner für die international ausgerichteten Kunden.

 

Im Bereich der neuen Geschäftsfelder wuchs Festo über 30 %. Die Erweiterung des Produktspektrums zum Vollsortimenter nicht nur für pneumatische, sondern auch für elektrische Antriebe sowie für die Prozessindustrie zahlte sich auch 2006 aus. Kunden schätzen den Partner Festo, der sie technologieneutral berät und den gesamten Produktionsprozess in seinem Portfolio abbildet. So können die Prozesse zwischen Mensch, Mechanik, Protokollen, Soft- und Hardware effizient gestaltet und Prozesskosten nachhaltig gesenkt werden.

 

Im Inland konnten wir sowohl beim Auftragseingang als auch beim Umsatz Zuwächse von rund 8,0 % verzeichnen. Überdurchschnittlich zulegen konnten wir insbesondere in den Branchen Nahrungsmittel und Verpackung sowie Druck und Papier und dem Werkzeugmaschinenbau. Dagegen blieben die Zuwächse im Bereich Sondermaschinenbau eher bescheiden gegenüber dem Vorjahr. In der gesamten Region 1 Europa haben wir unsere Wachstumsziele ebenfalls übertroffen und sind gegenüber dem Vorjahr überdurchschnittlich gewachsen. Mit einem Zuwachs von 11,0% gegenüber Vorjahr haben wir unsere Marktstellung ausbauen können.

 

In der Region 2 Amerika haben wir unsere Umsatzerwartungen knapp erreicht und sind gerechnet in EUR mit rund 13,2% gegenüber Vorjahr gewachsen. Positiv war der Auftragseingang in den Ländern Argentinien, Chile, Kolumbien und Peru, wohingegen die Marktumsätze die Erwartungen in den Ländern Brasilien, Kanada und den USA nicht ganz erfüllt haben.

 

Das stärkste Wachstum verzeichnete Festo im Geschäftsjahr 2006 in der Region 3 Asien mit knapp 15,3%. Positiv lag der Umsatz insbesondere in China, Thailand und Singapur; dagegen haben sich Hongkong, Malaysia, Korea und die Philippinen eher unterdurchschnittlich entwickelt.

 

Ebenfalls überdurchschnittlich sind wir in der Region 5 Mittel- und Osteuropa gewachsen. Besonders stark waren die Zuwächse in Russland, aber auch in Polen, der Slowakei und der Ukraine.

 

Festo hat insgesamt einen Anteil am Weltmarkt von rund 19 %. Mit dem Geschäftsbereich Automation sind wir in Deutschland und Europa Marktführer. In Deutschland und Westeuropa konnten wir unseren Marktanteil weiter ausbauen. Auch in Osteuropa bauten wir in einem guten Marktumfeld unseren Marktanteil aus. Im Geschäftsbereich Didactic steht der Konzern überwiegend im Wettbewerb mit nationalen Kleinanbietern.

 

 

3. Produktion

 

Festo unterhält ein internationales Netzwerk an eigenen Produktionsstätten im In- und Ausland. Dabei haben die Werke (Global Production Center) für spezifische Produktprogramme und Fertigungstechnologien ihre spezifische Standortkompetenz entwickelt und beliefern jeweils mit ihrem Sortiment den Weltbedarf von Festo. Die GPC arbeiten eng verzahnt mit dezentralen Entwicklungszentren (Technical Engineering Center).

 

Elektronischen Systemen kommt für die Automatisierung eine wachsende Bedeutung zu. Daher baute Festo die Entwicklung und Produktion elektronischer Komponenten und Produkte auch 2006 weiter aus. Damit werden auch im Kerngeschäft der Pneumatik neue Funktionen verfügbar.

 

Auch im Rahmen der europäischen Manufuture Initiative arbeitet Festo an anwendungsorientierten Konzepten für die Produktionstechnik der Zukunft.

 

Festo bezieht rund 36.000 Beschaffungsteile von 685 Lieferanten aus 28 Ländern. Mit den 10 wichtigsten Lieferanten werden knapp 40% des Beschaffungsvolumens abgedeckt - eine ausgewogene Position zwischen dem Anspruch der Lieferantenminimierung und der Vermeidung von Abhängigkeiten durch zu wenige Lieferanten.

 

 

4. Investitionen

 

Das Unternehmen Festo nimmt nachhaltig Investitionen in der Bandbreite von 100-120 Mio. € p.a. vor. Davon wird jeweils die Hälfte in Deutschland und im Ausland getätigt. Im Geschäftsjahr 2006 belief sich das Investitionsvolumen auf insgesamt 116,3 Mio. EUR nach 104,0 Mio. EUR im Vorjahr. Davon entfallen 82,9 Mio. EUR auf Sachanlagen, 8,8 Mio. EUR auf immaterielle Vermögensgegenstände und 24,6 Mio. EUR auf Finanzanlagen, insbesondere Ausleihungen.

 

In 2006 haben wir an unseren inländischen Produktionsstandorten Rohrbach und Esslingen im Wesentlichen in neue Anlagen und Baulichkeiten investiert, um unsere Fertigungskapazitäten auszubauen und auf dem neuesten technologischen Stand zu halten. Am Standort Esslingen-Berkheim wurde in 2006 mit dem Bau eines weiteren Gebäudes zur Erweiterung insbesondere der Engineering Kapazität im Stammhaus begonnen. Mit einem Investitionsvolumen von 20 Mio. € wird auf einer Länge von 120 Metern im architektonischen Stil des TechnologieCenters ein Gebäude realisiert, das rund 11.000 m² Fläche für den zukünftigen Flächenbedarf bereit stellen wird. Mit dem Bezug des Gebäudes wird Ende 2007 gerechnet.

 

Im Ausland bildeten Investitionsschwerpunkte: der Ausbau der Fertigung in der Ukraine und in China sowie der weitere Aufbau unserer Vertriebs- und Service-Aktivitäten weltweit. In Tschechien wurde ein neues Headquarter seiner Bestimmung übergeben.

 

Im Rahmen der laufenden Umsetzung der Markterweiterungsstrategie in China wurde in 2006 die Jinan Huaneng Pneumatics Corporation (JPC) zu 100 % von der Festo AG übernommen. Die Aufnahme von JPC in die Festo Gruppe wird als Ergänzung zum bestehenden Programm gesehen. Mit dem schnellen Zugang zu weiteren neuen Kundenkreisen im Wachstumsmarkt China beschleunigt Festo damit konsequent den Ausbau seiner Marktstellung.

 

 

5. Forschung und Entwicklung

 

Festo erhöhte 2006 nochmals seine Investitionen in die Entwicklung neuer Produkte und Services. Einen Schwerpunkt bildete der Einsatz neuer Technologien, wie der Mikro- und Nanotechnologie. Das globale Forschungs- und Entwicklungsnetzwerk wurde weiter ausgebaut. Die FuE-Quote stieg damit 2006 auf 7,5 % (Vorjahr 7,0 %).

 

Im Jahr 2006 wurden 98 Produktneuheiten für den Vertrieb freigegeben. Die Zahl der neu angemeldeten Patente lag, wie im Vorjahr bei 95 Erfindungsmeldungen. Damit gehört Festo zu den innovativsten Unternehmen im Inland und weltweit.

 

Bei Festo sind in der Produktentwicklung rund 20 verschiedene moderne Analyse- und Testverfahren zur Untersuchung von Materialproben im Einsatz: (Infrarotspektrometer identifizieren Stoffe und ihre Bestandteile, Licht- und Rasterelektronenmikroskope prüfen Oberflächen, Rotationsverdampfer bereiten eine chemische Analyse vor und die Zugprüfmaschine ist für eine Zerreißprüfung notwendig.) Wo bisher manuelle Verfahren der Qualitätsprüfung dienten, erlaubt die 3-D-Röntgentechnik zerstörungsfreie Blicke in das Innere von Materialien und Bauteilen. Diese Methode garantiert eine ganzheitliche Qualitätssicherung unterschiedlichster Art bei Festo. Mit der Einführung der MetroTomographie - der Verschmelzung von Metrologie und Tomographie - erweiterte Festo das Spektrum der industriellen Messtechnik erheblich. Ein neuer Computertomograph ergänzt die geläufigen Verfahren und unterstützt eine schnelle, hochpräzise Qualitätssicherung und effiziente Bauteiloptimierung.

 

 

6. Mitarbeiter

 

Zum 31. Dezember 2006 beschäftigte Festo weltweit 11.994 Mitarbeiter und damit 4,5 % mehr als zum Vorjahreszeitpunkt. In den Landesgesellschaften wurde der Belegschaftsstand um 4,6 % auf 6.382 Mitarbeiter gesteigert. Der Personalbestand in der Festo AG & Co. KG sowie der Festo Didactic GmbH & Co. KG nahm im Jahresvergleich um 4,3 % zu. Zum 31. Dezember 2006 waren in beiden Gesellschaften insgesamt 5.612 Mitarbeiter beschäftigt. Die Ausbildungsquote betrug 2006 in Deutschland 7,2 %.

 

Im Unternehmen Festo stehen den Mitarbeitern vielfältige Möglichkeiten auch in der Weiterbildung zur Verfügung: internationale Qualifizierungsprogramme, das Traineeprogramm für Neueinsteiger und eine unternehmenseigene Festo Academy. Der Anteil der Aufwendungen für Aus- und Weiterbildung beträgt durchschnittlich jährlich 1,5 % vom Umsatz.

 

Bezogen auf die Dauermitarbeiter lag die Fluktuationsquote im Inland 2006 bei 2,1 %.

 

 

7. Steuerungssystem des Unternehmens

 

2006 war ein wichtiges Implementierungsjahr für die Umsetzung der Unternehmensstrategie von Festo. Die Planungskonferenz 2006 im November in Italien stand deshalb ganz im Zeichen der Analyse der Zielerreichung der Top Balanced Scorecard, die als zentrales Steuerungssystem und Managementinformationssystem von Festo eingesetzt wird. Die wichtigsten Ergebnisse: Die Unternehmensstrategie erweist sich als tragfähig. Festo liegt entsprechend der strategischen Gesamtvorgaben weltweit auf Zielkurs. Die Ausgangsbedingungen für ein weiteres nachhaltiges Wachstum von Festo sind gegeben.

 

 

B. Ertragslage

 

Die Festo-Gruppe konnte in 2006 den Umsatz erneut deutlich steigern. Der Konzernumsatz stieg von 1.382,0 Mio. EUR um 11,7 % auf 1.543,9 Mio. EUR. Diese Entwicklung resultiert aus einer verbesserten Konjunktur, insbesondere in der wichtigen Branche der Automobil- und Automobilzulieferindustrie. Geografisch konnten in allen Regionen absolute Zuwächse erzielt werden. Die Regionen Asien und Amerika sind hierbei mit 15,3 % bzw. 13,2 % überproportional gewachsen. Die umsatzstärkste Region Europa ist mit 11,0 % leicht unterdurchschnittlich gewachsen. Die Regionen Australien und Afrika haben sich mit Ihrem Wachstum von 7,3 % bzw. 5,3 % im Vergleich unterdurchschnittlich entwickelt. Erhöhend auf den Umsatz hat sich insbesondere die positive Währungsentwicklung in Brasilien und Korea ausgewirkt. Dämpfend wirkten hingegen die negative Währungsentwicklung in Südafrika und Indien. Unter Berücksichtigung der Bestandsveränderung und der aktivierten Eigenleistung ergibt sich gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung der Gesamtleistung um 169,4 Mio. EUR bzw. 12,3 %. Damit haben wir unsere Planziele für das Geschäftsjahr 2006 deutlich überschritten.

 

Der Materialaufwand ist in Relation zur Entwicklung der Gesamtleistung überproportional gestiegen und liegt mit einer Quote von 31,9 % der Gesamtleistung um rund 1 Prozentpunkt über dem Vorjahreswert. Gründe hierfür liegen zum einen in Preissteigerungen im Rohstoff bereich, aber auch in Strukturveränderungen bedingt durch die neuen Geschäftsfelder. Diese Effekte konnten durch Erschließung von weiteren Einkaufspotentialen nur teilweise kompensiert werden.

 

Der Personalaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr um 35,9 Mio. EUR erhöht. Neben den Tariferhöhungen um 3,0 % wirkt sich hier auch der moderate Anstieg der durchschnittlichen Belegschaft mit einem Zuwachs von 5,1 % aus. In Relation zur Entwicklung der Gesamtleistung blieb die Erhöhung der Personalaufwendungen unterproportional mit einem Zuwachs von 6,8 %.

 

Die Abschreibungen sind aufgrund der anhaltend hohen Investitionen der Vorjahre moderat angestiegen und liegen im Geschäftsjahr bei rund 74 % der Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Verhältnis zur Entwicklung der Gesamtleistung nahezu gleich geblieben. Der Anstieg um 30,4 Mio. EUR resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg bei den Zuführungen zu Rückstellungen in Höhe von 11,0 Mio. EUR. Die restlichen 19,4 Mio. EUR sind vor allem auf Steigerungen der Einzelpositionen Kursverluste, Fracht- und Verpackungskosten, Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen, Personalkosten für Leiharbeitskräfte und Reisekosten zurückzuführen.

 

Das Finanzergebnis konnte aufgrund der sehr guten Ertragslage von 2,9 Mio. EUR im Vorjahr auf 8,5 Mio. EUR verbessert werden. Dadurch hat sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um rund 30 Mio. EUR bzw. 19,7 % verbessert.

 

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind gegenüber dem Vorjahr trotz des deutlich verbesserten Ergebnisses rückläufig, da im Vorjahr erhebliche Effekte aus einer steuerlichen Umstrukturierung enthalten waren.

 

Insgesamt konnte der Konzernjahresüberschuss um 36,9 Mio. EUR auf 114,5 Mio. EUR gesteigert werden. Die Umsatzrendite liegt im Geschäftsjahr 2006 damit bei 7,4 % (Vj. 5,6 %).

 

 

C. Finanzlage

 

Die Festo-Gruppe weist eine gesunde Kapitalstruktur auf. Die Eigenkapitalquote ist im laufenden Geschäftsjahr aufgrund der Ausweitung des Gesamtkapitals um 211,4 Mio. EUR zwar leicht von 60,0 % auf 57,7 % gesunken, sie ist im Branchendurchschnitt aber immer noch überdurchschnittlich hoch. Die Gruppe verfügt zum Stichtag über liquide Mittel in Höhe von 142,2 Mio. EUR. Daneben sind in den sonstigen Vermögensgegenständen Schuldscheindarlehen in Höhe von 180,2 Mio. EUR enthalten, die kurzfristig liquidiert werden können. Festo finanziert sich im Wesentlichen über den Cash-Flow, der im laufenden Geschäftsjahr von 158,4 Mio. EUR auf 197,0 Mio. EUR angestiegen ist.

 

Im Geschäftsjahr 2006 hat die Festo-Gruppe zur Sicherung des momentan niedrigen Zinsniveaus ein Schuldscheindarlehen in zwei Tranchen zu je 50,0 Mio. EUR mit einer Laufzeit von 7 bzw. 10 Jahren aufgenommen. Diesen Darlehen stehen Anlagen in Höhe von 180,2 Mio. EUR unter den sonstigen Vermögensgegenständen gegenüber. Die verbleibenden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind kurzfristiger Natur. Ohne diese Darlehensaufnahme wären die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten gegenüber dem Vorjahr um 7,6 Mio. EUR leicht angestiegen. Nach wie vor ist die kurzfristige Bankfinanzierung auf einem sehr niedrigen Niveau.

 

Insgesamt ist die Festo Gruppe solide finanziert. Die notwendigen Zukunftsinvestitionen können aus dem laufenden Cash-Flow finanziert werden. Das Finanzergebnis hat sich im Geschäftsjahr 2006 deutlich positiv entwickelt.

 

 

D. Vermögenslage

 

Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr 2006 um 211,4 Mio. EUR bzw. 15,3 % ausgeweitet. Dies ist im Wesentlichen auf den Anstieg der sonstigen Vermögensgegenstände zurückzuführen. Rund 471,1 Mio. EUR des investierten Vermögens sind im Anlagevermögen gebunden (29,5 %). Es ist im Geschäftsjahr aufgrund der getätigten Investitionen von 116,3 Mio. EUR und Abschreibungen von 69,7 Mio. EUR um 19,8 Mio. EUR gestiegen. Die kurzfristigen Forderungen haben sich um 197,2 Mio. EUR auf 751,6 Mio. EUR erhöht. Dies liegt im Wesentlichen an der Anlage eines kurzfristigen Schuldscheindarlehens in Höhe von 180,2 Mio. EUR über den Stichtag. Der Anstieg der Vorräte um 17,5 Mio. EUR resultiert aus der Umsatzausweitung und verläuft nahezu proportional zur Steigerung der Umsatzerlöse.

 

Das Eigenkapital ist insbesondere aufgrund des positiven Jahresergebnisses von 114,5 Mio. EUR um 89,5 Mio. EUR angestiegen. Der Währungseinfluss auf das Eigenkapital betrug im laufenden Geschäftsjahr -21,8 Mio. EUR. Im Bereich der Verbindlichkeiten ist die Erhöhung von 552,4 Mio. EUR auf 674,0 Mio. EUR insbesondere auf die Aufnahme des langfristigen Schuldscheindarlehens in Höhe von 100,0 Mio. EUR zurückzuführen.

 

 

E. Nachtragsbericht

 

Wesentliche Sachverhalte, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage auf die Festo-Gruppe haben, sind der Unternehmensleitung nicht bekannt.

 

 

F. Risikobericht

 

Zur Erfassung und Überwachung der Hauptrisiken wurde vom Vorstand ein Risk-Managementsystem eingeführt. Mit diesem System wird fortlaufend das Gefährdungspotenzial der Gesellschaft evaluiert. Aufgrund der breiten Branchen- und Produktdiversifikation sind keine bedeutsamen Einzelrisiken erkennbar. Es bestehen aber die allgemeinen Risiken in den Bereichen Rohstoff- und Energiepreise, Währungsentwicklung, Konjunktur- und Branchenentwicklungen sowie der Produkthaftung. Das Hauptrisiko in der Automatisierungstechnik liegt in der Verbreitung fehlerbehafteter Produkte, von denen ein Gefährdungspotenzial für Anwender ausgehen könnte. Eine Auditierung von qualifizierten Lieferanten sowie diverse Qualitäts-Audits interner Abläufe (u.a. entsprechende Managementprozesse) begrenzen dieses Risiko. Darüber hinaus besteht eine global gültige Produkthaftpflichtversicherung. Insgesamt sieht der Vorstand keine bestandsgefährdenden Risiken für das Unternehmen.

 

G. Prognosebericht

 

Das weitere Wachstumspotenzial für Automatisierungstechnik wird weltweit hoch eingeschätzt. Ein wesentlicher Treiber hierfür ist, dass sich produzierende Unternehmen auf den sich immer mehr verschärfenden, globalen Wettbewerb einstellen müssen und dadurch zu einer Optimierung der Fertigungsprozesse gezwungen sind. Große Wachstumspotenziale liegen in Asien mit China und Indien. Im NAFTA-Raum werden die USA der Wachstumsmotor für Automatisierungstechnik bleiben. Aber auch Mittel- und Südamerika bieten Potenzial für weiteres Wachstum.

 

Ein wesentliches strategisches Ziel von Festo ist es, die Position in den angestammten Marktsegmenten zu verbessern und gleichzeitig mit innovativen neuen Produkten weitere Marktpotenziale zu erschließen. Festo sieht durch den Ausbau des Kerngeschäfts und den Aufbau neuer Geschäftsfelder wie Prozessautomation, elektrische Antriebe, und Biotech/Pharma zusätzliches Potenzial, um schneller als der Markt zu wachsen.

 

Für das Geschäftsjahr 2007 erwartet der Vorstand, vorbehaltlich einer moderaten Entwicklung auf den Energie- und Währungsmärkten, eine weitere Steigerung des Umsatzes gegenüber dem Vorjahr zwischen 6 und 8 %. Festo zeigt sich zuversichtlich, diesen Wachstumskurs auch in den Jahren 2008-2010 fortsetzen zu können.

 

 

Stuttgart, 11. Mai 2007

 

Der Vorstand

Konzernbilanz zum 31.12.2006

AKTIVA

31.12.2006

31.12.2005

 

 

EUR

EUR

EUR

EUR

A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen
an solchen Rechten und Werten 14.049.505,18 12.111.892,04
2. Geleistete Anzahlungen 20.861,61 57.262,08
14.070.366,79 12.169.154,12
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte
und Bauten einschließlich der Bauten
auf fremden Grundstücken 266.971.622,65 265.558.508,42
2. Technische Anlagen und Maschinen 47.403.344,87 45.231.427,18
3. Andere Anlagen, Betriebs-  und Geschäftsausstattung 84.024.325,99 82.153.465,54
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 16.897.429,85 15.411.595,87
415.296.723,36 408.354.997,01
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 19.198.165,82 20.225.912,92
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 232.540,11 239.004,97
3. Beteiligungen 1.468.977,77 2.747.261,98
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 55.566,18 952.385,90
5. Sonstige Ausleihungen 20.721.299,00 6.516.839,00
41.676.548,88 30.681.404,77
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 37.538.628,35 28.442.560,76
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 66.859.967,05 62.694.641,35
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 82.440.855,76 78.107.133,84
4. Geleistete Anzahlungen 1.074.022,47 1.148.008,27
187.913.473,63 170.392.344,22
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 257.680.440,80 239.674.487,04
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 288.973.843,43 292.920.156,72
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen
ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 673.005,46
4. Sonstige Vermögensgegenstände 224.792.906,00 36.065.952,71
771.447.190,23 569.333.601,93
III. Wertpapiere
Sonstige Wertpapiere 326.538,22 145.582,85
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten
und Schecks 141.836.759,15 171.886.885,02
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 23.111.353,55 21.324.670,58
1.595.678.953,81 1.384.288.640,50

 

PASSIVA

 

31.12.2006

 

31.12.2005

 

 

 

EUR

EUR

EUR

EUR

A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 180.000.000,00 168.000.000,00
II. Kapitalrücklage 91.304.910,96 57.288.641,65
III. Gewinnrücklagen
1. Gesetzliche Rücklage 11.568.000,00 10.767.000,00
2. Andere Gewinnrücklagen 463.100.110,02 389.030.996,20
IV. Konzernbilanzgewinn 88.688.599,13 63.732.464,22
V. Anteile anderer Gesellschafter 85.608.396,14 141.898.968,73
920.270.016,25 830.718.070,80
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche
Verpflichtungen 213.067.498,04 200.370.536,08
2. Steuerrückstellungen 65.017.190,79 82.119.937,57
3. Sonstige Rückstellungen 149.045.782,23 136.238.505,65
427.130.471,06 418.728.979,30
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 131.810.189,28 24.197.066,51
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 5.467.164,12 3.133.881,74
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 50.450.848,50 46.522.473,50
4. Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener
Wechsel und der Ausstellung eigener Wechsel 530.769,64 584.710,57
5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen 3.771.396,17 2.271.469,64
6. Sonstige Verbindlichkeiten 54.882.181,90 56.916.223,07
246.912.549,61 133.625.825,03
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 1.365.916,89 1.215.765,37
1.595.678.953,81 1.384.288.640,50

 

 

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für 2006

2006

2005

 

 

 

 

EUR

EUR

1. Umsatzerlöse 1.543.911.806,96 1.382.011.455,39
2. Erhöhung (Vj. Verminderung) des Bestands
an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 804.751,64 -6.105.856,02
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 3.287.789,58 2.736.725,72
4. Sonstige betriebliche Erträge 41.933.951,74 49.524.889,87
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe und für bezogene Waren 454.623.246,80 395.652.056,86
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 39.099.537,43 30.996.186,28
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 450.857.117,93 420.139.778,03
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung 111.898.546,61 106.703.641,51
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögens-
gegenstände des Anlagevermögens und
Sachanlagen 67.722.838,59 63.843.003,64
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 291.740.271,38 261.344.230,34
9. Erträge aus Beteiligungen 571.490,88 53.817,29
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und
Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 2.126.025,69 802.075,24
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11.785.847,08 7.471.892,81
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen 
und Wertpapiere des Umlaufvermögens 2.742.781,35 3.620.344,09
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.250.948,53 1.777.288,47
14. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 182.486.374,95 152.418.471,08
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 62.941.744,36 70.080.582,85
16. Sonstige Steuern 5.023.154,89 4.780.733,96
17. Konzernjahresüberschuss 114.521.475,70 77.557.154,27
18. Einstellung in die gesetzliche Rücklage 801.000,00 382.000,00
19. Gewinnanteile Familiengesellschafter 25.031.876,57 13.442.690,05
20. Anteile fremder Gesellschafter 0,00 0,00
21. Konzernbilanzgewinn 88.688.599,13 63.732.464,22

Entwicklung des Konzerneigenkapitals für 2006

Mutterunternehmen

 

Gezeichnetes

Kapital-

Erwirt-

kumuliertes übriges

Eigenkapital

 

 Kapital

rücklage

schaftetes

Konzernergebnis

 

gemäß

 

Stamm-

 

Konzern-

Ausgleichs-

andere

Konzern-

 

aktien

 

Eigenkapital

posten aus der

neutrale

bilanz

 

 

 

 

Fremdwährungs-

Transaktionen

 

 

 

 

 

umrechnung

 

 

 

TEUR

TEUR

TEUR

TEUR

TEUR

TEUR

31.12.2004 168.000 57.289 470.993 -94.936 2.246 603.592
Ausgabe von Anteilen 0
Erwerb/Einziehung eigener Anteile 0
Entnahmen/Einlagen -6.257 -6.257
Änderungen des Konsolidierungskreises 701 701
übrige Veränderungen 0
           
0 0 -6.257 0 701 -5.555
Konzern-Jahresüberschuss/-fehlbetrag 64.114 64.114
übriges Konzernergebnis 27.762 -1.095 26.668
           
Konzerngesamtergebnis 0 0 64.114 27.762 -1.095 90.782
           
31.12.2005 168.000 57.289 528.851 -67.173 1.853 688.819
Ausgabe von Anteilen 12.000 34.016 46.016
Erwerb/Einziehung eigener Anteile
Entnahmen/Einlagen 27.806 27.806
Änderungen des Konsolidierungskreises 4.756 4.756
übrige Veränderungen 0
           
12.000 34.016 27.806 0 4.756 78.578
Konzern-Jahresüberschuss/-fehlbetrag 89.490 89.490
übriges Konzernergebnis -21.786 -439 -22.225
           
Konzerngesamtergebnis 0 0 89.490 -21.786 -439 67.265
           
 31.12.2006 180.000 91.305 646.147 -88.959 6.169 834.662

 

Minderheitsgesellschafter

Konzern-

 

Minder-

kumuliertes übriges

 

Eigenkapital

eigen-

 

heiten-

Konzernergebnis

 

 

kapital

 

kapital

Ausgleichs-

andere

 

 

 

 

posten aus der

neutrale

 

 

 

 

Fremdwährungs-

Transaktionen

 

 

 

 

umrechnung

 

 

TEUR

TEUR

TEUR

TEUR

TEUR

31.12.2004 120.193 0 0 120.193 723.785
Ausgabe von Anteilen
Erwerb/Einziehung eigener Anteile
Entnahmen/Einlagen 8.263 8.263 2.006
Änderungen des Konsolidierungskreises 0 701
übrige Veränderungen 0 0
         
8.263 0 0 8.263 2.707
Konzern-Jahresüberschuss/-fehlbetrag 13.443 13.443 77.557
übriges Konzernergebnis 0 26.667
         
Konzerngesamtergebnis 13.443 0 0 13.443 104.224
         
31.12.2005 141.899 0 0 141.899 830.718
Ausgabe von Anteilen 46.016
Erwerb/Einziehung eigener Anteile
Entnahmen/Einlagen -81.323 -81.323 -53.517
Änderungen des Konsolidierungskreises 4.756
übrige Veränderungen
         
-81.323 0 0 -81.323 -2.745
Konzern-Jahresüberschuss/-fehlbetrag 25.032 25.032 114.522
übriges Konzernergebnis 0 -22.225
         
Konzerngesamtergebnis 25.032 0 0 25.032 92.297
         
 31.12.2006 85.608 0 0 85.608 920.270

Konzern-Kapitalflussrechnung für 2006

2006 2005
TEUR TEUR
1.  Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
Periodenergebnis (einschließlich Ergebnisanteilen von
Minderheitsgesellschaftern) vor außerordentlichen Posten 114.521 77.557
Abschreibungen (+)/Zuschreibungen (-) auf Gegenstände des Anlagevermögens 69.745 65.958
Zunahme (+)/Abnahme (-) der Pensionsrückstellungen 12.697 14.930
Cashflow i.e.S. 196.963 158.445
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+)/Erträge (-) 0 0
Gewinn (-)/Verlust (+) aus Anlageabgängen -934 -4.310
Zunahme (-)/Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen 
aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva -37.013 -106.798
Zunahme (+)/Abnahme (-) der Verbindlichkeiten 
aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva 26.570 56.878
Ein- (+) und Auszahlungen (-) aus außerordentlichen Posten 0 0
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 185.586 104.215
2.  Cashflow aus der Investitionstätigkeit
Einzahlungen (+) aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 19.599 16.109
Auszahlungen (-) für Investitionen in das Sachanlagevermögen -82.850 -87.706
Einzahlungen (+) aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 0 0
Auszahlungen (-) für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -8.855 -7.998
Einzahlungen (+) aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 0 0
Auszahlungen (-) für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -24.596 -8.284
Einzahlungen (+) aus dem Verkauf von konsolidierten Unternehmen
und sonstigen Geschäftseinheiten 0 0
Auszahlungen (-) aus dem Erwerb von konsolidierten Unternehmen
und sonstigen Geschäftseinheiten 0 0
Einzahlungen (+) aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der
kurzfristigen Finanzdisposition 0 0
Auszahlungen (-) aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der 
kurzfristigen Finanzdisposition 0 0
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -96.702 -87.879
3.  Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
Einzahlungen (+) aus Eigenkapitalzuführungen 0 0
Auszahlungen (-) an Unternehmenseigner  -33.653 2.007
Einzahlungen (+) aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von
(Finanz-) Krediten 100.862 -319
Auszahlungen (-) aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten 0 0
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 67.209 1.688
   
4.  Finanzmittelfonds am Ende der Periode
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds
(Zwischensummen 1 - 3) 156.093 18.024
Wechselkurs-, konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte
Änderungen des Finanzmittelfonds -12.529 14.930
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 148.627 115.673
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 292.191 148.627
5.  Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
Liquide Mittel 141.837 171.887
Wertpapiere 326 145
Schuldscheindarlehen 180.184 0
Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten -30.156 -23.405
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 292.191 148.627

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2006

1.       Allgemeines

Der Konzernabschluss der FESTO AG, Stuttgart, für das Geschäftsjahr 2006 wurde nach den Vorschriften der §§ 290 ff. des Handelsgesetzbuches erstellt.

 

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit des Konzernabschlusses wurden die für die einzelnen Posi­tionen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung geforderten zusätzlichen Angaben in den Anhang übernommen. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Weiterhin wurde eine Kapitalflussrechnung nach DRS 2 (Anlage 3) und ein Eigenkapitalspiegel nach DRS 7 (Anlage 4) aufgestellt.

 

 

2.       Konsolidierungskreis

Der Konzernabschluss umfasst die FESTO AG mit Sitz in Stuttgart (Konzernobergesellschaft), alle Gesellschaften, bei denen der Konzernobergesellschaft unmittel­bar oder mittelbar die Stimmrechtsmehrheit zusteht, sowie die nach dem Control - Konzept gem. § 290 Abs. 2 HGB einzubeziehenden inländischen und ausländischen Unternehmen.

 

Zur Aufstellung des Anteilsbesitzes wird auf die Anlage 7 verwiesen.

 

Nicht in den Konzernabschluss nach § 296 Abs. 2 HGB einbezogen wurden die in der Anlage 7 entsprechend aufgeführten Unternehmen, da sie sowohl einzeln als auch zusammen (vom Gesichtspunkt des Einzelabschlusses als auch in Hinblick auf den Konzernabschluss) von untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns sind.

 

Für sechs Unternehmen ist von der Ausnahme­regelung des § 313 Abs. 3 HGB Gebrauch gemacht worden.

 

Im Geschäftsjahr 2006 wurden fünf weitere Tochtergesellschaften erstmalig in den Konzernabschluss einbezogen.

 

Dieser Konzernabschluss hat befreiende Wirkung für die Offenlegung gemäß § 264b HGB bzw. § 264 Abs. 3 HGB für die folgenden Gesellschaften:

 

Festo AG & Co. KG, Esslingen a.N.

Festo Didactic GmbH & Co. KG, Esslingen a.N.

Beck IPC GmbH, Pohlheim-Garbenteich

Dr. Reuter MICROCELL PU GmbH, Osnabrück

Festo AG, Stuttgart

Festo International GmbH, Stuttgart

Festo GmbH, St. Ingbert

 

 

3.         Konsolidierungsgrundsätze

 

Der Konzernabschluss wurde für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2006 bis 31. Dezember 2006 aufge­stellt. Grundlagen für die Konsolidierung sind der Jahresabschluss der FESTO AG, Stuttgart, zum 31. Dezember 2006 und die Einzelabschlüsse der einbezogenen Unternehmen zum 31. Dezember 2006.

 

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt gemäß § 301 Abs. 1 Ziffer 1 und Abs. 2 HGB nach der Buchwertmethode grundsätzlich durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochterunternehmen im Zeitpunkt der Gründung des jeweiligen Tochterunternehmens. Bei fünf Tochterunternehmen erfolgt die Kapitalkonsolidierung gemäß § 301 Abs. 1 S.1 und Abs. 2 HGB nach der Buchwertmethode auf der Grundlage der Wertansätze zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss.

 

Der sich in Summe ergebende aktivische Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 9.516 (Vorjahr: TEUR 9.270) wurde gemäß § 309 Abs. 1 S. 3 HGB mit den Gewinnrücklagen verrechnet. Die bei der Konsolidierung entstandenen passivischen Unterschiedsbeträge in Höhe von TEUR 12.305 (Vorjahr: TEUR 7.319) sind mit den Gewinnrücklagen verrechnet worden, da es sich um thesaurierte Gewinne der Vergangenheit handelt.

 

Die Anteile der Familiengesellschafter sowie die Anteile fremder Gesellschafter am Kapital werden gemäß § 301 Abs. 1 Ziffer 1 HGB nach der Buchwertmethode ermittelt und gemäß § 307 Abs. 1 HGB gesondert ausgewiesen. Die Anteile der Familiengesellschafter am Jahresergebnis belaufen sich auf einen Gewinnanteil von TEUR 25.032 (Vorjahr: Gewinnanteil TEUR 13.443), die Anteile fremder Gesellschafter am Jahresergebnis belaufen sich auf einen Anteil in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0).

 

Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung wurden Forderungen und Verbindlichkeiten der in den Konzern-abschluss einbezogenen Gesellschaften gemäß § 303 Abs. 1 HGB aufgerechnet. Die erfolgswirksame Differenz aus der Schuldenkonsolidierung wurde unter den sonstigen betrieblichen Erträgen (Vj. Aufwendungen) ausgewiesen. Eventualverbindlichkeiten und sonstige finanzielle Verpflichtungen sind in erforderlichem Umfang konsolidiert.

 

Soweit bei Lieferungen oder Leistungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezo­genen Unternehmen Zwischengewinne oder -verluste entstanden sind, wurden diese gemäß § 304 Abs. 1 HGB eliminiert.

 

Bei der Konsolidierung der Aufwands- und Ertragsposten gemäß § 305 Abs. 1 HGB wurden die Umsatzerlöse sowie die anderen Erträge zwischen den einbezogenen Unternehmen mit den ihnen entsprechenden Aufwendungen der Empfänger verrechnet.

 

Die latenten Steuern aufgrund von Anpassungsbuchungen in der Handelsbilanz II wurden mit den für die jeweiligen Tochterunternehmen maßgeblichen Steuersätzen ermittelt. Bei der Berechnung der latenten Steuern auf Konsolidierungsmaßnahmen wurde ein Steuersatz von 45,97 % (Vorjahr 46,02 %) zugrunde gelegt; er entspricht dem Einkommensteuersatz der Gesellschafter des Mutterunter­nehmens zuzüglich der Gewerbeertragsteuer des Mutterunternehmens.

 

4.       Bilanzierungs‑ und Bewertungsmethoden

Die Abschlüsse der FESTO AG, Stuttgart, und der anderen einbezogenen Gesellschaften werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt.

 

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, angesetzt.

 

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Dabei wird, soweit zulässig, die degressive Abschreibungsmethode, ansonsten die lineare Methode angewandt. Abschreibungserleichterungen für die Zugänge und die geringwertigen Wirtschaftsgüter wurden voll in Anspruch genommen.

 

Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten oder dem am Bilanzstichtag beizulegen­den niedrigeren Wert ausgewiesen.

 

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sowie die Waren sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bzw. zu niedrigeren Tagespreisen bewertet. Die Herstellungskosten beinhalten neben den direkten Material­ und Fertigungskosten in angemessenem Umfang Material­ und Fertigungsgemeinkosten. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

 

Die geleisteten Anzahlungen sind zu ihrem Nennbetrag angesetzt.

 

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Den im Forderungsbestand liegenden Risiken wird durch die Bildung von Einzel‑ und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

 

Wertpapiere des Umlaufvermögens sind mit den Anschaffungskosten oder mit den niedrige­ren Börsenkursen am Bilanzstichtag oder einem früheren Abschlussstichtag angesetzt.

 

Innerhalb des Eigenkapitals wird keine Position "Gewinn- oder Verlustvortrag" ausge­wiesen, da in der Bilanz das gesondert ausgewiesene Jahresergebnis im Folgejahr mit den Gewinnrück­lagen verrechnet wird.

 

Die für die inländischen Gesellschaften gebildeten Pensionsrückstellungen werden nach den Vorschriften des § 6a EStG unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G berechnet. Der Rechnungszinsfuß beträgt 6 %. Bei den Rück­stellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen ergibt sich im Inland ein nicht passivierter Fehl­betrag von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0).

 

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Betrags ange­setzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie decken alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten ab.

 

Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

 

In den Einzelabschlüssen werden Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung zum Anschaffungskurs bewertet. Verluste aus Kursänderungen, die bis zum Bilanzstichtag einge­treten sind, werden berücksichtigt.

 

 

5.       Währungsumrechnung

Die Währungsumrechnung der Abschlüsse der ausländischen Konzernunternehmen erfolgt für die Posten der Bilanz zum Mittelkurs am Bilanzstichtag. Die Aufwendungen und Erträge der Gewinn- und Verlustrechnung werden mit dem gewichteten Jahresdurch­schnittskurs umgerechnet. Für das Jahresergebnis und die Abschreibungen wird der Stichtagskurs zu­grunde gelegt. Die Umrechnungsunterschiede aus Stichtags- und Durchschnittskurs sind saldiert unter den sonstigen betrieblichen Erträgen oder den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausge­wiesen.

 

Die Jahresabschlüsse von Gesellschaften in Hochinflationsländern werden nach entsprechender Berücksichtigung landesspezifischer Indizierung ebenfalls mit dem Stichtags- oder Durch­schnittskurs umgerechnet. Im Berichtsjahr wurde keine Indizierung vorgenommen.

 

Im Konzernanhang werden die Angaben zur Konzernbilanz mit den jeweiligen Mittel­kursen am Bilanzstichtag und Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung mit den für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung geltenden Grundsätzen umgerechnet.

 

 

 

6.       Erläuterungen zur Bilanz

 

(1)      Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem in Anlage 6 zum Konzernanhang darge­stellten Anlagespiegel. Der Indizierung in Hochinflationsländern sowie den Differen­zen aus Fremdwährungsumrechnung wurde durch eine entsprechende Anpassung der Anschaffungs‑/Herstellungskosten sowie der kumulierten Abschreibungen Rechnung getragen.

 

 

(2)      Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 257.680 (Vorjahr: TEUR 239.674) haben TEUR 3.900 (Vorjahr: TEUR 1.818) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

 

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 288.973 (Vorjahr: TEUR 292.920) haben in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 48) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

 

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 673) haben in Höhe von 0 (Vorjahr: TEUR 673) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

 

Von den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 224.793 (Vorjahr: TEUR 36.066) weisen TEUR 15.940 (Vorjahr: TEUR 12.414) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr auf.

 

 

(3)        Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

 

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 18.200 (Vorjahr: TEUR 16.405) enthalten.

 

Die Berechnung der latenten Steuern erfolgte wie in Vorjahren mit einem Steuersatz, der an die Ertragsteuerbelastung der Gesellschafter angelehnt ist.

 

 

(4)      Gewinnrücklagen und Anteile anderer Gesellschafter

Die Gewinnrücklagen in Höhe von TEUR 474.668 (Vorjahr: TEUR 399.798) und Anteile anderer Gesellschafter in Höhe von TEUR 85.608 (Vorjahr: TEUR 141.899) beinhalten thesaurierte Gewinne und Einlagen von Gesellschaftern. Anteile anderer Gesellschafter per 31.12.2006 sind ausschließlich Anteile der Familiengesellschafter. Des Weiteren sind in den Gewinnrücklagen Beträge enthalten, die bei Tochtergesell­schaften zu Kapitalerhöhungen aus Gesellschaftsmitteln verwandt wurden und damit für Aus­schüttungen nicht zur Verfügung stehen. Entnahmen der Gesellschafter werden ebenfalls bei den Gewinnrücklagen berücksichtigt.

 

 

(5)      Sonderposten mit Rücklageanteil

Der Sonderposten mit Rücklageanteil wurde entsprechend den Vorschriften des TransPuG aufgelöst.

 

 

(6)      Rückstellungen

In den Steuerrückstellungen sind passive latente Steuern in Höhe von TEUR 19.542 (Vorjahr: passive latente Steuer: TEUR 20.953) enthalten.

 

Die Berechnung der latenten Steuern erfolgte wie in Vorjahren mit einem Steuersatz, der an die Ertragsteuerbelastung der Gesellschafter angelehnt ist.

 

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Verpflichtungen im Personal- und Sozialbereich in Höhe von 84.863 TEUR (Vorjahr: TEUR 81.857) sowie Gewährleistungsver­pflichtungen in Höhe von TEUR 26.601 (Vorjahr: TEUR 18.712).

 

 

 

(7)      Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus der folgenden Aufstellung:

 

Restlaufzeit

Restlaufzeit

 

Restlaufzeit

 

31. Dezember

bis zu

mehr als

31. Dezember

bis zu

 

2006

1 Jahr

5 Jahre

2005

1 Jahr

 

TEUR

TEUR

TEUR

TEUR

TEUR

Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten

131.810

30.156

101.005

24.197

23.405

Erhaltene Anzahlungen auf
Bestellungen

5.467

5.467

0

3.134

3.134

Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen

50.451

50.432

0

46.522

46.522

Verbindlichkeiten aus der Annahme
gezogener Wechsel und der Aus-
stellung eigener Wechsel

531

531

0

585

585

Verbindlichkeiten gegenüber ver-
bundenen Unternehmen

3.771

3.771

0

2.271

2.271

Sonstige Verbindlichkeiten

54.882

54.735

56

56.916

56.849

- davon aus Steuern

21.117

21.072

-

19.572

19.562

- davon im Rahmen der sozialen
  Sicherheit

5.113

5.113

-

10.666

10.666

 

246.912

145.092

101.061

133.625

132.766

 

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte oder ähnliche Instrumente in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 479) besichert.

 

 

 

7.         Erläuterungen zur Gewinn‑ und Verlustrechnung

(8)      Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse teilen sich nach Regionen wie folgt auf:

  TEUR

 

  TEUR

Region

2006

%

2005

%

Europa 1.056.482 68 952.122 69
Amerika 225.417 15 199.195 14
Asien 214.380 14 185.922 14
Australien 26.013 2 24.237 2
Afrika 21.620 1 20.535 1
1.543.912 100 1.382.011 100

 Der Umsatz wird überwiegend mit Produkten für die industrielle Automatisierung erzielt.

 

 

(9)      Sonstige betriebliche Erträge/Aufwendungen

 

Wesentliche sonstige betriebliche Erträge ergeben sich aus realisierten Kursgewinnen, aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen, aus der Auflösung von Rückstellungen, aus Anlageabgängen sowie aus Mieteinkünften.

 

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Kosten für Werbung und für Messen, Wertberichtigungen auf Forderungen, Zuführungen zu Rückstellungen, Frachtkosten, EDV-Kosten, Reise- und Bewirtungskosten, Instandhaltungsaufwendungen, Aufwendungen für Miete und Leasing, Telekommunikations- und Portokosten, unrealisierte und realisierte Kursverluste sowie Rechts­ und Beratungskosten.

 

 

(10)    Personalaufwand

In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 25.324 (Vorjahr: TEUR 25.962) ent­halten.

 

 

(11)    Erträge aus Beteiligungen

Die Erträge aus Beteiligungen in Höhe von TEUR 571 (Vorjahr: TEUR 54) betreffen Dividenden von nicht in den Konzernabschluss einbezogenen verbundenen Unternehmen.

 

 

(12)    Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Hierin sind Zinsen und ähnliche Erträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 2.621 (Vorjahr: TEUR 1.812) enthalten.

 

 

(13)    Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Hierin sind Zinsen und ähnliche Aufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 113 (Vorjahr: TEUR 87) enthalten.

 

 

(14)    Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

In dieser Position sind neben inländischen Körperschaft‑ und Gewerbeertragsteuern sowie latenten Steueraufwendungen auch die fiktiven persönlichen Einkommensteuern der Gesellschafter auf die von den Personengesellschaften erzielten Jahresergebnisse enthalten. Die Höhe der Einkommensteuern wurde mit dem Spitzensteuersatz für gewerbliche Einkünfte berechnet und zur zweckgebundenen Entnahme den Steuerrückstellungen zugewiesen.

 

 

8.       Haftungsverhältnisse

 

2006

2005

 

TEUR

TEUR

Wechselobligo 697 89
Bürgschaften 852 1.130
Gewährleistungen 0 0
Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 1.057 0
2.606 1.219

Davon entfallen TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 163) auf Bürgschaften gegenüber verbundenen Unternehmen.

 

 

9.       Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen betragen TEUR 11.207 (Vorjahr: TEUR 28.117). Darüber hinaus besteht aus erteilten Investitionsaufträgen ein Bestellobligo in Höhe von 8.167 TEUR.

 

 

10.     Derivative Finanzinstrumente

Die Werte der im Konzern eingesetzten derivativen Finanzinstrumente stellen sich wie folgt dar (TEUR):

Nominalwerte

 

 

Marktwerte

 

 

31. Dezember

 

 

31. Dezember

 

 

2006

2005

 

2006

2005

Devisentermingeschäfte 136.613

72.194

-5.470

31.724

Währungsoptionen 7.500

5.786

 

-5

-9

Währungsswaps 5.125

900

35

-0,2

Zinsswaps 50.000

0

-1.758

0

Fremdwährungsderivate 199.238

78.880

-7.198

31.715

 

Diederivativen Finanzinstrumente wurden nach der Mark-to-market Methode bewertet. In Höhe der negativen Marktwerte sind Rückstellungen angesetzt.

 

11.     Ergänzende Angaben

 

Anzahl der Arbeitnehmer

 

 Im Jahresdurchschnitt waren 11.992 (Vorjahr: 11.411) Personen beschäftigt.

 

 

Gesellschaftsorgane

 

Mitglieder des Geschäftsführungsorgans der Festo AG

 

Rudi Menrad, Diplom-Ingenieur

Dr. Eberhard Veit, Diplom-Ingenieur

Dr. Ulrich Walker, Diplom-Kaufmann

Dr. Ekkehard Gericke, Diplom-Ingenieur

Dr. Thomas Rubbe, Diplom-Kaufmann

Lothar Kempf, Betriebswirt (FH) (ab 01.03.2007)

 

 

Mitglieder des Aufsichtsrats der Festo AG

 

Dr. Wilfried Stoll, Diplom-Kaufmann, Vorsitzender

Dr.h.c. Kurt Stoll, Diplom-Ingenieur, stellvertretender Vorsitzender

Curt-Michael Stoll, Diplom-Kaufmann (ab 01.01.2007)

Christina Zügel-Stoll, Diplom-Kauffrau (bis 31.12.2006)

Dr. Ulrich Stoll, Diplom-Kaufmann (lic.oec.HSG) (ab 01.01.2007)

Martin Stoll, Diplom-Kaufmann (bis 31.12.2006)

Prof. Dr. Mark K. Binz, Rechtsanwalt

Prof. Dr. Joachim Milberg

 

 

Gesamtbezüge des Vorstands und des Aufsichtsrats

 

Wir machen unter Bezugnahme auf das BMJ-Schreiben vom 6. März 1995 in analoger Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB von der Schutzvorschrift Gebrauch.

 

 

Für ehemalige Vorstände sind Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 5.536 angesetzt

 

An den Vorsitzenden und stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrates sind endfällige Darlehen in Höhe von TEUR 20.705 zu einem Zinssatz von 4,35 % mit einer Laufzeit unter einem Jahr gewährt.

 

FESTO AG

 

 

 

....................................                                                            ...................................

Dr. Eberhard Veit                                                          Dr. Ekkehard Gericke

Vorstand FESTO AG                                                     Vorstand FESTO AG

 

 

 

.....................................                                                           ....................................

Dipl.-Ing. Rudi Menrad                                                   Dr. Thomas Rubbe

Vorstand FESTO AG                                                     Vorstand FESTO AG

 

 

 

 

 

.....................................                                                           ....................................

Dr. Ulrich Walker                                                            Betriebswirt (FH) Lothar Kempf

Vorstand FESTO AG                                                     Vorstand FESTO AG

 

 

 

Stuttgart, den 31. März 2007

 

Entwicklung des Konzernanlagevermögens 2006

Anschaffungs- und  Veränderung des
Herstellungskosten Konsolidierungs-
1.1.2006 Zugänge Abgänge kreises Umbuchungen
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen
an solchen Rechten und Werten 34.794.970,32 8.798.037,76 10.013.119,53 85.151,83 1.132.579,82
2. Geleistete Anzahlungen 56.863,64 57.176,00 91.428,00 0,00  -1.750,03
34.851.833,96 8.855.213,76 10.104.547,53 85.151,83 1.130.829,79
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte
und Bauten einschließlich der Bauten
auf fremden Grundstücken 377.952.315,72 15.466.445,26 1.792.605,06 2.252.976,00 1.066.662,57
2. Technische Anlagen und Maschinen 168.861.914,45 13.925.880,24 8.026.685,32 1.050.958,87 2.791.609,37
3. Andere Anlagen, Betriebs-  und Geschäfts-
ausstattung 305.734.138,93 34.429.663,73 18.336.494,19 1.070.923,11 4.211.085,73
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 15.880.741,41 19.028.015,73 8.395.828,44 0,00 -9.200.187,46
868.429.110,51 82.850.004,96 36.551.613,01 4.374.857,98 -1.130.829,79
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 29.195.071,06 3.663.326,31 46.921,26 -4.047.165,45 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 232.540,11 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 4.865.956,47 227.789,96 0,00 0,00 0,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.068.209,35 0,00 1.012.643,17 0,00 0,00
5. Sonstige Ausleihungen 6.520.624,22 20.704.560,00 6.500.324,06 0,00 0,00
41.882.401,21 24.595.676,27 7.559.888,49 -4.047.165,45 0,00
945.163.345,68 116.300.894,99 54.216.049,03 412.844,36 0,00

 

Abschreibungen Zuschreibungen
Kumulierte Buchwert Buchwert im  im 
Abschreibungen 31.12.2006 31.12.2005 Geschäftsjahr Geschäftsjahr
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen
an solchen Rechten und Werten 20.748.115,02 14.049.505,18 12.111.892,04 7.815.776,21 0,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 20.861,61 57.262,08 0,00 0,00
20.748.115,02 14.070.366,79 12.169.154,12 7.815.776,21 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte
und Bauten einschließlich der Bauten
auf fremden Grundstücken 127.974.171,84 266.971.622,65 265.558.508,42 10.737.514,62 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 131.200.332,74 47.403.344,87 45.231.427,18 14.091.490,07 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs-  und Geschäfts-
ausstattung 243.084.991,32 84.024.325,99 82.153.465,54 35.078.057,69 0,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 415.311,39 16.897.429,85 15.411.595,87   0,00
502.674.807,29 415.296.723,36 408.354.997,01 59.907.062,38 0,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 9.566.144,84 19.198.165,82 20.225.912,92 601.220,70 4.234,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 232.540,11 239.004,97 0,00 0,00
3. Beteiligungen 3.624.768,66 1.468.977,77 2.747.261,98 1.425.519,90 0,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 55.566,18 952.385,90 0,00 0,00
5. Sonstige Ausleihungen 3.561,16 20.721.299,00 6.516.839,00 0,00 224,06
13.194.474,66 41.676.548,88 30.681.404,77 2.026.740,60 4.458,06
536.617.396,97 471.043.639,03 451.205.555,90 69.749.579,19 4.458,06

Aufstellung des Anteilsbesitzes

 

1. In den Konzernabschluss einbezogene Gesellschaften
Anteile
in Konzernbesitz
einschließlich
Familiengesellschafter
Land Name und Sitz %
AR Festo S.A., Buenos Aires 100
AT Festo Gesellschaft m.b.H., Wien 100
AT TCI Training und Consulting für Industriepersonal Ges.m.b.H., Wien 100
AT Worldtrade Export-Import Warenhandelsges.m.b.H., Wien 100
AU Festo Pty. Ltd., Melbourne 100
BE Festo Belgium S.A., Brüssel 100
BG Festo Production EOOD, Sofia 100
BR Festo Empreendimentos Ltda., Sao Paulo 100
BR  Festo Automacao Ltda., Sao Paulo 100
CA Festo Inc., Toronto 100
CH Festo AG, Dietikon 100
CL Festo S.A., Santiago de Chile 100
CN Festo Ltd., Shanghai 100
CO Festo Ltda., Bogota 95
CZ Festo spol.s.r.o., Prag 100
DE Beck IPC GmbH, Pohlheim-Garbenteich 100
DE Dr. Reuter MICROCELL PU GmbH, Osnabrück 100
DE Festo AG & Co KG, Esslingen 100
DE Festo Didactic GmbH & Co KG, Esslingen 100
DE Festo Didactic Management GmbH, Esslingen 100
DE Festo GmbH, St. Ingbert 100
DK Festo A/S, Roedovre 100
ES Festo Pneumatic S.A., Barcelona 100
FI Festo Oy, Vantaa 100
FR Festo E.U.R.L., Paris 100
GB Festo Ltd., Fleet 100
GR Festo E P E., Athen 99
HK Festo Ltd., Kowloon 100
HU Festo Automatika Kereskedelmi es Szolgatato Kft, Budapest 100
HU Festo-AM Pneumatika Gyártó Kft., Budapest 100
ID PT Festo, Jakarta 100
IE Festo Ltd., Dublin 100
IT Festo C.T.E. Srl., Assago 100
IT Festo S.p.A., Mailand 95
JP Festo K.K., Yokohama 100
KR Festo Korea Co. Ltd., Seoul 100
MX Festo Pneumatic S.A., Mexiko City 100
MX Fluidica S.A., Mexiko City 100
MY Festo Sdn. Berhad, Kuala Lumpur 100
NL Festo B.V., Delft 100
NZ Festo Pty. Ltd., Mount Wellington 100
PH Festo Inc., Manila 100
PL Festo Sp.zo.o., Warschau 100
RU AO Festo Russland, Moskau 100
SE Festo AB, Malmö 100
SG Festo Pte. Ltd., Singapur 100
SI Festo d.o.o., Ljubljana 100
SK Festo Spol. s.r.o., Bratislava 100
TH Festo Ltd., Bangkok 100
TR Festo Sanayi ve Ticaret A. S., Istanbul 100
TW Festo Co., Ltd., Taipei 100
US Festo Corporation, Hauppauge 100
VE Festo C.A., Maracaibo 100
ZA Electron Avenue Properties (Pty.) Ltd., Johannesburg 100
ZA Festo (Pty.) Ltd., Johannesburg 100
ZA Honey Ventures (Pty.) Ltd., Johannesburg 100

 

 

2. Nicht in den Konzernabschluss einbezogene Gesellschaften
Anteile
in Konzernbesitz
einschließlich
Familiengesellschafter
Land Name und Sitz %
BG Festo Bulgaria EOOD, Sofia 100
BY Worldtrade Minsk 100
BY IP Festo, Minsk 100
CH Advanced Micro Technology AG, Pieterlen 100
CH drivetec AG, Biel 20
CH Pneumotech AG, Fällanden 100
CH Membran Technologie AG, Niedererlinsbach 100
CN Festo Production Ltd., Shanghai 100
CN Festo Ltd., Guangzhou 100
DE DSG GmbH Dynamische Sicherheitstüren, Ganderkesee i.L. 100
DE Festo Lernzentrum Saar GmbH, St. Ingbert-Rohrbach 100
HR Festo d.o.o., Zagreb 100
IL Festo Pneumatic Israel Ltd., Tel-Aviv 100
IR Festo Pneumatic S.K., Teheran 100
LT Festo UAB., Kaunas 100
LV Festo SIA., Riga 100
NA Festo Pneumatic (Proprietary) Ltd., Windhuk 100
NG F.S. Automation Ltd., Lagos 100
PE Festo S.R.L., Lima 100
PH Festo Holdings Inc., Manila 40
RO Festo SRL, Bukarest 100
RU Worldtrade Russland, Moskau 100
UA GG "Ukrainisches Automatisierungszentrum Festo", Simferopol 100
UA Festo AZ, Kiew 100
VE Immobiliaria FEKAGE C.A., Maracaibo 100

Bestätigungsvermerk

Bestätigungsvermerk

          Wir haben den von der Festo AG, Stuttgart, aufgestellten Konzernabschluss - beste­hend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Kapitalfluss­rech­nung, Eigenkapitalspiegel sowie Anhang - und den Konzernlagebericht für das Ge­schäfts­jahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Aufstellung von Konzernab­schluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschrif­ten liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesell­schaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grund­lage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beur­teilung über den Konzernab­schluss und über den Konzern­lagebericht abzugeben.

          Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hin­rei­chender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshand­lungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaft­liche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rech­nungs­legungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die An­gaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stich­proben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresab­schlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgren­zung des Konsoli­dierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsoli­dierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Ver­treter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlage­berichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hin­reichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsäch­lichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertrags­lage des Konzerns mit der Maßgabe, dass die auf den Konzern entfallenden Steuern der Gesellschafter in den Konzernabschluss einbezogen wurden. Der Konzern­lagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insge­samt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Stuttgart, 14. Mai 2007

Ernst & Young AG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft

 

 

 

Dr. Dyck                                    Wengert

Wirtschaftsprüfer           Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

34 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.