WAG Beteiligungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Fischkin seit 15.10.2025 | Prokura |
Benedikt Lüthi seit 10.3.2025 | Geschäftsführer |
Björn Ullrich seit 10.3.2025 | Prokura |
Michael Müller seit 12.3.2020 | Prokura |
Kristin Gottbehüt seit 12.3.2020 | Prokura |
Kerstin Ursula Rübsam seit 26.5.2014 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 6.47% | |
| 0.38% | |
M*** V******* H********* | 0.38% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
W.AG Funktion + Design GmbHGeisaJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Rechnungslegungsgrundsätze Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der W.AG Funktion + Design GmbH, Geisa (Amtsgericht Jena, HRB 510237), freiwillig die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften angewandt worden. Für den Anhang sowie die Offenlegung werden die gesetzlichen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen mit Ausnahme nachstehender Ausweisänderungen; der Vorjahresausweis wurde für Zwecke der besseren Vergleichbarkeit jeweils angepasst:
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen drei und 25 Jahren. Geringwertige Anlagegüter werden in Anlehnung an § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Waren erfolgt mit den letzten Nettoeinkaufspreisen. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt anhand einer retrograden Bewertung aus dem erwarteten Verkaufspreis abzüglich der bis zur Veräußerung noch anfallenden Kosten und des Unternehmensgewinns. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie flüssige Mittel werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1 % gebildet. Erhaltene Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen werden im Jahre der Zahlung bzw. Bewilligung erfolgsneutral in den Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen eingestellt. Dieser wird über die Nutzungsdauer der geförderten Anlagegüter erfolgswirksam aufgelöst; der Auflösungsbetrag wird unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 4.078.293,91 (i. V. EUR 2.888.801,63). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten in Höhe von EUR 1.343.562,06 (i. V. EUR 274.735,27) Forderungen gegen Gesellschafter. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände und die darin enthaltenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben in Höhe von EUR 2.734.066,36 (i. V. EUR 2.614.066,36) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Ein Teilbetrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 27.156,17 (i. V. EUR 34.470,32) entsteht rechtlich nach dem Bilanzstichtag. 3. Flüssige Mittel Der Posten enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten. 4. Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten haben bzw. hatten im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 3.156.707,96 (i. V. EUR 2.350.298,54). Die Verbindlichkeiten sowie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 3.049.040,83 (i. V. EUR 2.243.981,24). Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. II. Gewinn- und Verlustrechnung 1. Rohergebnis Im Rohergebnis sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 363,08 (i. V. EUR 608,74) enthalten. 2. Personalaufwand Im Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 10.762,20 (i. V. EUR 10.662,31) enthalten. 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 325,01 (i. V. EUR 41,24). 4. Finanzergebnis Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen mit EUR 132.782,30 (i. V. EUR 120.000,00) verbundene Unternehmen. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen mit EUR 40.803,77 (i. V. EUR 77.536,84) verbundene Unternehmen. C. Sonstige Angaben 1. Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
2. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Gemäß § 73 AO haftet die Gesellschaft als Organgesellschaft für die Körperschaft-, Gewerbe- und Umsatzsteuer des Organträgers. Das Risiko aus der Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt, da die Organträgerin ihren Verpflichtungen bislang stets vollumfänglich nachgekommen ist. Ein Haftungsverhältnis aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten besteht durch eine selbstschuldnerischen Höchstbetragsbürgschaft über - unverändert zum Vorjahr - EUR 25.000.000,00 gegenüber einem Kreditinstitut, zur Sicherung des zum 31. Dezember 2023 mit EUR 20.363.636,38 (i. V. EUR 24.227.272,73) valutierenden Kredites mit einem verbundenen Unternehmen. Risiken aus der Inanspruchnahme sind aufgrund der guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Kreditnehmerin nicht ersichtlich. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 13.020, die sich nach Laufzeiten und Kategorien wie folgt zusammensetzen:
Davon bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 12.240 gegenüber verbundenen Unternehmen (Gesellschafter). 3. Organ der Gesellschaft Geschäftsführer ist:
4. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der WAG Holding GmbH, Geisa, einbezogen. Bei dem Konzernabschluss der WAG Holding GmbH, Geisa, handelt es sich um einen freiwilligen Pro-Forma-Konzernabschluss. Dieser wird nicht veröffentlicht. 5. Nachtragsbericht Es sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen auf den vorliegenden Jahresabschluss haben könnten.
Geisa, 26. Juni 2024 W.AG Funktion + Design GmbH - Geschäftsführung - Bertram Göb Entwicklung des Anlagevermögens der W.AG Funktion + Design GmbH, Geisa, im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell W.AG Funktion + Design GmbH (kurz W.AG) konzentriert sich auf die Kernkompetenz der industriellen Entwicklung und Fertigung von Kunststoffkoffern mit Inlay sowie Mehrwertverpackungen aus Kunststoff. Seit über 30 Jahren ist die W.AG sehr erfolgreich mit ihrer Produktportfolio und baut den Direktvertrieb weiter aus. Die Markt- und Innovationsführerschaft in den Segmenten "Privatlabel" und "OEM" wird mit eigenem Direktvertrieb im Bereich "B2B Europa" weiter ausgebaut und der Umsatz dadurch gesteigert. Die Händlerstruktur außerhalb Europas wird strategisch global durch das Export Sales Development ausgebaut. Überdies hinaus werden weitere neue Branchen akquiriert und Zielkundenmärkte identifiziert und aktiv erschlossen. Dieses Geschäftsfeld unterstützt die Wachstumsstrategie und erzielt die Umsatzsteigerung mit einer guten Margenentwicklung. W.AG hat sich in den letzten Jahren als kompetenter Partner für OEM-Projekte entwickelt und hat unterschiedlichste Konzepte von der Designentwicklung bis zur fertigen Mehrwertverpackung inkl. Inlay individuell umgesetzt. Dieses Vertriebssegment hat sich in der Gesamtleistung auch im Geschäftsjahr 2023 weiterhin positiv entwickelt. Neben der Ausdehnung der Märkte soll die OEM-Sparte in den nächsten Jahren das Wachstum der W.AG weiter sichern. W.AG deckt für die Segmente "Privatlabel" und "OEM" die vollständige Wertschöpfungskette ab, wobei die Stufen der Design- und Produktentwicklung, Produktion, Veredelung und die hohe Kundennähe durch das direkte Key Account Management als Kernelement hervorzuheben sind. Neben der stetigen Weiterentwicklung der Produktportfolios ist die Nachhaltigkeit im Fokus der W.AG- Unternehmensstrategie. So wird bei der Entwicklung der Produktlinie PURELINE bereits das Recyclingverfahren integriert, ebenso wie nachwachsende Rohstoffe bei der Produktlinie ORGANICLINE. Dies führt bei beiden Produktlinien im Ergebnis zu einer Mehrwertverpackung aus nachhaltigem Mono- Kunststoffmaterial. Die konsequent nachhaltige Ausrichtung wird durch die Zertifikate ISO 140001:2015 und Redcert bekräftigt und bestätigt. Für die ORGANICLINE erhielt das Unternehmen erneut den Green Brand Germany Award 2022-2023. Die W.AG stellt sich der gesellschaftlichen Verantwortung - insbesondere dem Wohl von Mensch und Umwelt - und sorgt so für einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung ebendieser. Das Unternehmen fördert ein respektvolles und partnerschaftliches Miteinander, Vielfalt und Toleranz. Dieses Miteinander bestätigt sich durch ein Höchstmaß an Produktivität, Qualität, Kreativität und Effizienz sowie durch die enorme Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit. 2. Forschung und Entwicklung Die Forschung und Entwicklung bilden neben der operativen Geschäftsentwicklung das Fundament der Marktposition sowie Wettbewerbsfähigkeit und führen so zu einer Innovationsführerschaft im Marktumfeld. Der Innovationsprozess wird seitens der Geschäftsführung strategisch nachhaltig forciert und von den entsprechenden Abteilungen vorangetrieben. Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und unserer Umwelt nimmt eine wichtige Stellung bei Neuentwicklung von neuen Mehrwertverpackungen sowie im Prozessmanagement ein. Innovation und Nachhaltigkeit sind für die W.AG-Kunden wesentliche Entscheidungsfaktoren beim Kauf einer hochwertigen Mehrwertverpackung aus Kunststoff. Für den stetigen erfolgreichen Innovationsprozess werden viele Neuerungen aus dem Austausch mit den Endkunden entwickelt. Die Abteilung Forschung und Entwicklung arbeitet eng mit dem Produktmanagement, der Produktionsleitung sowie der Vertriebsleitung zusammen. Diese abgestimmte Assoziation steigert die qualitativ hohe Innovationskraft unter Berücksichtigung der bereits bestehenden hervorragenden Inhouse-Kompetenz des Unternehmens. Dieses Know-How ist die Basis für jede Neuentwicklung und die Wertschöpfung innerhalb des Unternehmens wird unter diesem Aspekt stetig ausgebaut. Die W.AG besitzt insgesamt 12 Patente/Gebrauchsmuster, 36 Markenrechte sowie 8 Geschmacksmuster, 3 neue Patente sind derzeit in der Einreichungsphase. Der Fokus liegt in der Materialforschung von Rezyklaten; demzufolge sind weitere neue Patente in der Vorbereitungsphase. In Zusammenarbeit mit Forschungs- und Bildungseinrichtungen entwickelt W.AG neue Materialien mit besonderen Produkteigenschaften sowie ressourcenschonenden Fertigungsprozessen. Das bietet einen enormen Wissensvorsprung und ist wegweisend für die gesamte Branche. Neben der bereits erfolgreichen ressourcenschonenden Produktlinie ORGANICLINE entwickelt W.AG die bewährte PURELINE unter Berücksichtigung des Recyclingkreislaufes immer weiter. Hier wird in den nächsten Jahren der Recyclinganteil (Regranulate) unter maximalen Qualitätsprämissen weiter gesteigert. Das neue ERP-System wird diesen Prozess fördern und eine unterstützende Materialbilanz abbilden können. Sor wird W.AG die CO 2 -Emissionen der Produktlinien dokumentieren können, die Aussage zur Reduktion der CO 2 -Werte durch RedCert2 unterstreichen und zukünftig CO 2 Zertifikate ausstellen können. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Geschäftsjahr 2023 wuchs die weltweite Wirtschaft um 3,1 %1 und lag damit um 0,2 Prozentpunkte unter der Wachstumsrate des Vorjahres (3,3 %) 1. Das erwartete weltweite Wirtschaftswachstum für 2023 lag bei 2,5 %1. Die tatsächliche Entwicklung liegt somit vor dem Hintergrund des Preisschocks und der Straffung der Geldpolitik über den Erwartungen. Für 2023 konnte im Euroraum ein durchschnittliches Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in Höhe von 0,5 % erreicht werden, im Vorjahr lag dieses bei 3,4 %. Stark gestiegene Lebenshaltungskosten bremsten dabei den privaten Konsum, die Investitionsbereitschaft der Unternehmen wurde durch verteuerte Finanzierungsbedingungen gedämpft. Im Vergleich zum Euroraum hat sich die Wirtschaftsleistung in Deutschland mit einem rückläufigen Bruttoinlandsprodukt von -0,3 % (Vorjahr: +1,8 %) unterdurchschnittlich entwickelt. Der europäische Kunststoffverpackungsmarkt soll bis zum Jahr 2029 auf 31,12 Mrd. USD2 ansteigen und in dem Prognosezeitraum 2024 bis 2029 mit einer CAGR von 5,7 % 2 wachsen. Die Nachfrage nach Kunststoffverpackungen steigt in Europa weiter an, obwohl ernsthafte Bedenken hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Umwelt geäußert werden. Der Markt steht jedoch auch vor Herausforderungen aufgrund der staatlichen Vorschriften in Europa und der steigenden Verbrauchernachfrage, die die Hersteller dazu drängt, nach Kunststoffverpackungslösungen zu suchen, die biologisch abbaubar sind oder aus nachhaltigen Quellen stammen. Die Studie festigt die nachhaltige W.AG-Mehrwert- Verpackung-Strategie. Die bisher definierten Zielmarktsegmente bieten mit positiv prognostizierten Marktentwicklungen und der regionalen Ausdehnung weiteres Wachstumspotenzial. Sie werden daher als relevante Märkte über das Direktvertriebssystem Europa weiter penetriert und über die Ausdehnung des Direktvertriebes und des qualifizierten Händlernetzwerks im Export ausgedehnt. Durch deutsche Lösungsanbieter initiierte Verbesserungen werden künftig zunehmend flexible Kunststoffverpackungslösungen eingesetzt. Die gewohnte Kundensicht auf Produkte "Made in Germany" bietet den ortsansässigen, flexiblen Verpackungsbetrieben ein ideales Leistungsumfeld - gerade auch vor dem Hintergrund des deutschen und europäischen Verpackungsgesetzes.
1 Kieler Konjunkturbericht Nr. 109 (Dezember
2023)
2. Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2023 wurden die Erwartungen an die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft nicht vollumfänglich erfüllt. Lagen die Umsatzerwartungen zu Beginn des Jahres noch bei rund 25 Mio. EUR, mussten diese im Jahresverlauf reduziert werden. Dagegen konnte das EBIT im Vergleich zum Vorjahr aber um 757 TEUR verbessert werden. Die Gesamtleistung der Gesellschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 600 TEUR reduziert. Der Umsatz des Geschäftsjahres liegt mit 24.108 TEUR um 1,7% unter dem Niveau des Vorjahres (24.535 TEUR). Die Bestandsveränderung betrug im Geschäftsjahr -8 TEUR (Vj. +165 TEUR). Das bereinigte Ergebnis vor Gewinnabführung für das laufende Geschäftsjahr in Höhe von 3.049 TEUR hat sich im Vergleich zum Vorjahr mit 807 TEUR um knapp 36 % verbessert (Vj. 2.248 TEUR). Die Verbesserung resultiert im Wesentlichen aus einer verbesserten Materialaufwandsquote. Der Materialaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr mit -17 % rückläufig, dabei konnten durch gesicherte Verträge mit Rohstofflieferanten überproportional verbesserte Bezugspreise gewährleistet werden. Der Personalaufwand hat sich im Vergleich zum Vorjahr quotal nur unmaßgeblich erhöht. Die Abschreibungen sind im Wesentlichen auf dem Vorjahresniveau. Trotz überproportional gestiegener sonstiger betrieblicher Aufwendungen konnte das Betriebsergebnis - wie beschrieben - signifikant gesteigert werden. Das Finanzergebnis konnte um 51 TEUR gegenüber dem Vorjahr leicht zulegen. 3. Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage mit finanziellen Leistungsindikatoren 3.1 Ertragslage
Die Gesamtleistung ist im Jahr 2023 um 600 TEUR von rund 24,7 Mio. EUR auf rund 24,1 Mio. EUR gesunken. Dies liegt in einer gewissen Konjunkturschwäche im Inland begründet. Der Materialeinsatz sank von rund 9,7 Mio. EUR in 2022 auf rund 8,0 Mio. EUR in 2023. Dies entspricht einer Verbesserung der Materialaufwandsquote um ca. 17 % bzw. 5,8 %-Punkte von 39,0 % im Vorjahr auf 33,2 % im Geschäftsjahr 2023. Hier wirken langfristige Verträge mit Rohstoff-Grundlieferanten positiv auf die Gesamtentwicklung. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von rund 116 TEUR liegen leicht unter dem Vorjahr. Der Personalaufwand blieb im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 annähernd gleich bei 7,2 Mio. EUR. Im Jahresdurchschnitt 2023 waren einschließlich Auszubildenden insgesamt 169 FTE beschäftigt. 9 Auszubildende werden in den Berufen Industriekauffrau (m/w/d), Maschinen- und Anlagenführer (m/w/d), Fachkraft für Lagerlogistik (m/w/d) ausgebildet. Außerdem werden zwei duale Studenten mit den Studienschwerpunkt Betriebswirtschaftslehre sowie Logistikmanagement beschäftigt und es erfolgt eine berufsbegleitende Ausbildung zum Wirtschaftsfachwirt (m/w/d). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Geschäftsvorjahr um rund 214 TEUR auf rund 6 Mio. EUR gestiegen. Der überproportionale Anstieg gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus erhöhten Instandhaltungs- und Reparaturaufwendungen sowie aus dem erhöhten Aufwand in Verbindung mit bezogenen Shared Service-Dienstleistungen der Holding. Im Finanzergebnis des laufenden und des Vorjahres spiegeln sich die Finanzierungskosten der WAG- Gruppe wider. Nach sonstigen Steuern in Höhe von 6 TEUR (Vj. 4 TEUR) weist die W.AG im Geschäftsjahr 2023 vor Gewinnübertrag ein Geschäftsergebnis von 3.049 TEUR aus und liegt damit um 805 TEUR über dem Vorjahreswert von 2.244 TEUR. 3.2 Vermögenslage a. Vermögenslage
Das langfristig gebundene Vermögen erhöht sich im Geschäftsjahr 2023 um 264 TEUR auf 935 TEUR. Ursächlich für den Anstieg ist das Einführungsprojekt einer neuer ERP-Umgebung, das sich in den immateriellen Vermögensgegenständen widerspiegelt. Die kurzfristigen Aktiva erhöhen sich im Vergleich zum Vorjahr von 8.348 TEUR um 502 TEUR auf 8.849 TEUR. Ursächlich hierfür ist insbesondere der Anstieg der Forderung gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 1.189 TEUR, der aus der Konzernfinanzierungsstruktur resultiert. Gegenläufig wirkt der Rückgang der Vorräte (-65 TEUR), der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (-170 TEUR), der sonstigen Vermögensgegenstände (-357 TEUR) sowie der liquiden Mittel um -132 TEUR.
Aufgrund der Ergebnisabführung an den Gesellschafter bleibt das Eigenkapital unverändert im Vergleich zum Vorjahr. Die Reduktion der Rückstellungen ist überwiegend begründet durch die geringeren Rückstellungen für Urlaubs- (-61 TEUR) und Arbeitszeitkonten (-19 TEUR). Die Finanzierung erfolgt fast ausschließlich über die Konzernmutter, die WAG Holding GmbH. In diesem Zusammenhang kam es durch die Ergebnisabführung zu einer Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 833 TEUR gegenüber dem Vorjahr. b. Finanzlage
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich insbesondere durch den Anstieg des Betriebsergebnisses verbessert. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit liegt im Wesentlichen in dem beschriebenen ERP-Einführungsprojekt begründet:
Im Geschäftsjahr 2023 kam es zu höheren Cashflows aus der der Finanzierungstätigkeit, dies liegt insbesondere in der Gewinnabführung an die Konzernmutter begründet. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die W.AG Funktion + Design GmbH zählen die Umsatzerlöse sowie der EBIT als finanzielle Leistungsindikatoren. Im Berichtsjahr wurden Umsatzerlöse in Höhe von 24.108 TEUR (Vorjahr 24.535 TEUR) erzielt. Der EBIT / das Betriebsergebnis lag im aktuellen Geschäftsjahr bei 2.962 TEUR (Vorjahr 2.206 TEUR) und damit bei 12,3% (Vorjahr 8,9%) bezogen auf die Gesamtleistung. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Die Weltwirtschaft befindet sich zum Jahresbeginn 2024 in einer konjunkturell ähnlichen Phase wie im Vorjahr. Es wird erwartet, dass die globale Wirtschaftsleistung auf dem gleichen Niveau wachsen wird, wie im Vorjahr. Dazu dürfte vor allem die US-Wirtschaft stark zum Wachstum beitragen, der Euroraum weist dagegen wesentlich geringere Wachstumsraten auf als die restlichen Industriestaaten. Für das laufende Jahr 2024 wird nach dem IWF ein Weltwirtschaftswachstum von 3,2 % erwartet. Für das Jahr 2025 wird prognostiziert, dass sich die wirtschaftliche Entwicklung der Industriestaaten teilweise wieder erholt. Das globale Wachstum wird allerdings unverändert auf dem Niveau von 3,2 % erwartet. Für Deutschland erwartet der IWF für das Jahr 2024 ein schwaches Wachstum von 0,2 %, im Jahr 2025 wird ein Wachstum von 1,3 % erwartet im Vergleich zu einem Niveau der Eurozone mit einem erwarteten Wachstum von 1,5 %. In den wohlhabenden Industrieländern wird die Normalisierung ausgeprägter erwartet als in ärmeren Ländern, aufgrund des höheren Rückgangs der Teuerungsraten. In Anbetracht des allgemein schwierigen Marktumfeldes in Europa und insbesondere im Hauptumsatzgebiet Deutschland, lassen für das Geschäftsjahr 2024 eher eine verhaltene Entwicklung des Geschäftsverlaufs erwarten. Die Umsatzprognosen zum Jahresbeginn liegen in etwa bei +8% gegenüber dem Vorjahr, der EBIT sollte dadurch in 2024 leicht verbessert werden können. 2. Risikobericht Vorhandenes Controlling und das passende Berichtswesen erkennen mit den Kontrollsystemen frühzeitig die betrieblichen Risiken und können diese eingrenzen. Die aufgebauten Kennzahlen unterstützen das Planungs- und Steuerungssystem. Diese wichtigen Instrumente sind in der gesamten Aufbau- und Ablauforganisation integriert. Um Währungsrisiken zu minimieren, werden alle Rechnungen, außer dem USA-Geschäft, in Euro und ein großer Teil des Exportgeschäftes gegen Vorauskasse ausgestellt. Die breite Branchenabdeckung minimiert das Risiko einzelner branchenabhängiger Kunden. Kein Einzelkunde erreicht > 5,00 % Umsatz vom Gesamtumsatz des Unternehmens. IT-Systeme sind kritisch und für die Aufrechterhaltung des laufenden Geschäftsbetriebs. Aktuelle Software, Firewall und der Einsatz von Virenprogrammen sollen das Unternehmen bei einem Angriff bestenfalls schützen. Daten werden auf zwei gesonderten Servern und einer zusätzlichen Cloud gespiegelt. Die W.AG achtet gemeinsam mit dem Datenschutzbeauftragten und einem externen Unternehmen auf eine strikte Einhaltung der vorgegebenen Gebote und berücksichtigt dies in allen Prozessen. Durch die Steuerung der Liefertermine und die Verfügbarkeit durch Jahreskontrakte werden Lieferantenrisiken weitgehend ausgeschlossen. Der partnerschaftliche Aufbau und die Weiterentwicklung von Lieferanten in Europa senkt das Risiko einer schlechten Materialverfügbarkeit und optimiert die Lieferkette. Durch die steigenden Energie- und Rohstoffpreise könnten Risiken entstehen, allerdings steuert W.AG mit alternativen Rohstoffen und langfristigen Kontrakten diesen bestmöglich entgegen. Der mittelbare Gesellschafter der W.AG hat den Erwerb der Anteile teilweise über Bankdarlehen finanziert. Zur Sicherung des zum 31. Dezember 2023 mit 20,4 Mio. EUR valutierenden Kredites mit einem verbundenen Unternehmen hat die W.AG dazu zugunsten des mittelbaren Gesellschafters Sicherheiten in Form einer selbstschuldnerischen Höchstbetragsbürgschaft (25 Mio. EUR) gegenüber einem Kredit-institut eingeräumt. Daraus besteht zudem die Verpflichtung, Warenläger und Forderungen nicht separat anderweitig als Sicherheit einzusetzen. Der Kreditvertrag ist an die Einhaltung von Finanzkennzahlen (ermittelt auf Ebene des Konzernabschlusses der mittelbaren Gesellschafterin) gebunden. Im Falle der Nichteinhaltung der Finanzkennzahlen haben die Finanzierungspartner ein außerordentliches Kündigungsrecht. Eine Nichteinhaltung der Finanzkennzahlen könnte aufgrund des Haftungsverbundes daher eine Gefährdung des Unternehmensfortbestandes zur Folge haben. Nach Maßgabe unserer Unternehmensplanung gehen wir jedoch von einer Einhaltung der Finanzkennzahlen aus. Alle bekannten Risiken sind nach dem jetzigen Erkenntnisstand durch Bestandserhöhungen und Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Aktuell lassen sich keine bestandgefährdeten Risiken erkennen. 3. Chancenbericht Aktuell vertreibt W.AG seine nachhaltigen B2B-Kofferlösungen bzw. Mehrwertverpackungen aus Kunststoff in 48 Ländern und hat in den letzten Jahren eine enorme Branchebreite aufgebaut. Das Unternehmen überprüft stetig die Verkaufsstrategie und analysiert Kundenentwicklungen sowie neue Branchen. Durch die hohe Wertschöpfungstiefe und das starke Commitment der motivierten sowie erfahrenen Mitarbeiter generiert das Unternehmen für seine Kunden einen hohen Qualitätsstandard. Als Innovationsführer im Segment für individualisierte nachhaltige Mehrwertverpackung und Industriekoffer, offeriert W.AG Funktion + Design GmbH ein einmaliges und marktgerechtes Produktportfolio mit hoher Angebotsbreite. Mit der erfolgreichen pflanzenbasierten Materiallinie ORGANICELINE und Rezyklatlinie CIRCLELINE blickt die W.AG nicht nur in eine nachhaltigere Zukunft, sondern setzt auch heute schon sichtbare Maßstäbe, die zeigen, wie man Verantwortung übernimmt, ohne Kompromisse bei Design und Qualität einzugehen. Der Digitalisierungsprozess in Verbindung mit einer kontinuierlichen Prozessoptimierung wird die Profitabilität steigern, die Transparenz der Kosten erhöhen und somit die entsprechenden Kennzahlen positiv beeinflussen. Darüber hinaus werden zukünftig die Prozesse weiter standardisiert, automatisiert und folglich ebenfalls digitalisiert. Das Fundament für den geplanten Wachstumskurs bilden die Investitionen, Erweiterungen der letzten Jahre sowie die Übergabe der erfolgreichen Projekte der Abteilung Forschung und Entwicklung. Die WAG-Gruppe überprüft fortlaufend weitere Möglichkeiten von Partnerschaften und Akquisitionen. Diese Strategie wird die Marktposition weiter festigen, die Kapazitäten sowie die Innovationen und das Produktportfolio ausbauen. Das von der mittelbaren Gesellschafterin erworbene eigenständige Tochterunternehmen PARAT Solutions GmbH wird den W.AG-Innovationsprozess ebenfalls weiter steigern. Außerdem werden die daraus entstehenden Synergien interne Kosten optimieren und die Produktportfolios sich auf dem Markt erfolgreich ergänzen. Diese einmalige Marktstärke wird für beide Unternehmen neue Branchen sowie neue Kunden akquirieren und folglich die Innovations- und Marktführerschaft weiter positiv beeinflussen.
Geisa, 26. Juni 2024 W.AG Funktion + Design GmbH - Geschäftsführung - Bertram Göb Bei dem anliegenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die W.AG Funktion + Design GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der W.AG Funktion + Design GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der W.AG Funktion + Design GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Krefeld, 28. Juni 2024 BPG
Beratungs- und Prüfungsgesellschaft mbH
gez. D. Bottermann, Wirtschaftsprüfer gez. S. Venkitasseril, Wirtschaftsprüfer Feststellungsbeschluss der W.AG Funktion + Design GmbH, Geisa Der Jahresabschluss der W.AG Funktion + Design GmbH, Geisa, wurde für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023 von der Gesellschafterversammlung in der Sitzung am 9. Juli 2024 festgestellt. |
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