Erbringung von haushaltsbezogenen Dienstleistungen
Bilfinger Peters Engineering GmbHLiquidiert
67069 Ludwigshafen am Rhein, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Patrick Töbel seit 2.1.2015 | Prokura |
Roderich Günther Dr. Hettmann seit 7.2.2012 | Geschäftsführer |
Dieter Flamm seit 20.1.2012 | Prokura |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Tebodin Peters Engineering GmbHLudwigshafenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014der Tebodin Peters Engineering GmbHGeschäftsverlauf und Lage der GesellschaftDas abgelaufene Geschäftsjahr 2014 konnte die Erwartungen an die prognostizierte Geschäftsentwicklung nicht erfüllen. Der Leistungsrückgang um rund 9% findet seine Ursache maßgeblich in dem weiter zurück gegangenen Umsätzen im Geschäftsbereich Energie (Umsatzerlöse in 2013 TEUR: 8.500; in 2014 TEUR 5.300 = minus 38%) und konnte durch die anderen Segmente nicht kompensiert werden. Das geplante organische Wachstum in 2014 (12% zu Beginn des Geschäftsjahres 2014) konnte durch die fehlende Nachfrage und eine sehr starke Wettbewerbssituation in den Kundenbranchen nicht realisiert werden. Die Strategie für die kommenden Jahre ist neben der Festigung der bestehenden Kundenbeziehungen der Ausbau der Marktposition, in den aktuellen wie auch in neuen Kundenbrachen. Durch verstärkte Akquisitionstätigkeit ist ein organisches Wachstum von 10% jährlich geplant. Die Tebodin Peters Engineering GmbH konnte aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2013 eine Gewinnausschüttung in Höhe von TEUR 1.718 an ihre Gesellschafter realisieren. Zum 31.12.2014 wird ein Auftragsbestand von TEUR 14.385 in den Auftragsbüchern des Unternehmens verzeichnet. Zum Vergleich: am Vorjahresstichtag waren es TEUR 4.338 mehr (TEUR 18/23). Grund hierfür ist neben den weiter rückläufigen Auftragswerten aus den Rahmenverträgen im Energiesektor der rückläufige Auftragseingang der Kunden in der Realisierung von großen Investitionsprojekten. Der Auftragszugang belief sich im Geschäftsjahr 2014 auf TEUR 22.170 (in 2013: TEUR 26.512). Der Auftragsbestand zum 31A 2.2014 weist einen Bestand von 33.017 Manntagen aus. Die Berechnung erfolgt durch die Division des Auftragsbestands zum 31.12.2014 durch den produktiven realisierten Stundensatz in Höhe von 54,46 EUR/h. Dies entspricht bei einer produktiven Belegschaftsstärke von umgerechnet 320 Vollzeitkräften einer Auftragsreichweite von 4,9 Monate (2013: 5,8 Monate). Der Arbeitsmarkt für Techniker und Ingenieure war auch in 2014 durch einen weiterhin starken Wettbewerb um gute Mitarbeiter geprägt. Die Tebodin Peters Engineering GmbH konnte unter diesen Randbedingungen die Belegschaftsgröße zwar halten, aber das geplante Wachstum nicht realisieren. Hinzu kam eine deutliche Verschlechterung des produktiven Stundensatzes und Steigerung der unproduktiven Stunden, was sich im Endeffekt negativ auf die Gesamtleistung ausgewirkt hat. Im Ergebnis musste die Gesellschaft einen drastischen Leistungsrückgang verzeichnen. Zum Jahresende 2014 konnten Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 26.845 realisiert werden, was eine Reduzierung von TEUR 2.135 (7,4%) bedeutet, die Gesamtleistung verringerte sich um TEUR 2.613 (8,9%).
Tabelle: Entwicklung der Umsätze und Gesamtleistungen 2010 bis 2015
Tabelle: Geographische Unterteilung der erzielten Umsätze 2013/2014 Die Umsätze des Geschäftsbereichs "Ludwigshafen" reduzierten sich im Jahr 2014 um TEUR 1.517 = 10,86%. Dieser Umsatzrückgang ist überwiegend auf die Fertigstellung laufender in 2012 und 2013 erhaltener Großaufträge und fehlender Nachfolgeaufträge für Investitionsprojekte eines Ludwigshafener Großkunden zurückzuführen. Vertragsabschlüsse im mittleren Projektbereich (TEUR 200) konnten die fehlenden Großprojekte nicht kompensieren. Der Einsatz von überwiegend Ingenieuren und Technikern im Status der Arbeitnehmerüberlassung direkt bei Kunden im Ludwigshafener Großraum konnte im Vergleich zum Vorjahr auf stabilem Niveau gehalten werden. Das im Spätsommer 2013 neu eröffnete Büro in Mainz hat sich gut etabliert und es konnten zur Auslastung und zum organischen Wachstum des Standorts in 2014 weitere neue Kunden und Aufträge gewonnen werden. Die Umsatzerlöse stiegen im vergangenen Jahr um TEUR 232 = 18,23%. Als strategischer Standort im Rhein-Main-Gebiet stehen die Zeichen für ein weiteres Wachstum des Mainzer Büros im Geschäftsjahr 2015 sehr gut. Der Standort "Ingelheim" hat sich in 2014 abermals als ein wichtiges Standbein der Tebodin Peters Engineering GmbH bewiesen. Die Umsatzerlöse konnten dank einem gestiegenen Auftragsvolumen eines in Ingelheim ansässigen Großkunden im Jahr 2014 um TEUR 573 = 38,0% gesteigert werden. Der Geschäftsbereich "Duisburg" konnte auch in 2014 gegenüber dem Vorjahr wieder zulegen und steigerte seine Umsätze um TEUR 270 = 9,79%. Mit dazu beigetragen hat neben dem gezielten Einsatz der vorhandenen und dem Aufbau neuer Kapazitäten auch eine ausgeweitete Akquisitionsstrategie in den Norddeutschen Raum. Die Zusammenarbeit mit einer niederländischen Schwestergesellschaft wurde weiter intensiviert. Die Umsätze des Geschäftsbereiches "Erlangen, Offenbach und Paris" reduzierten sich in 2014 um TEUR 1.370 = 23,44%. Dieser Umsatzrückgang begründet sich einmal mehr in dem Auslaufen von Projekten bei den Kunden und dem zeitgleich sehr verhaltenen Start der Folgeprojekte, die voraussichtlich verstärkt an den Kundenstandorten im Ausland bearbeitet werden. Der Standort in "Schwarzheide" konnte im Geschäftsjahr 2014 in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld die Umsatzerlöse um TEUR 86 = 10,5% steigern. Die Zeichen müssen hier weiter auf Wachstum stehen um den Standort in den nächsten Jahren in eine für das gesamte Unternehmen profitable Situation zu bringen. Hierzu gilt es neue Kunden im regionalen Umfeld von Schwarzheide zu akquirieren. Die Umsatzerlöse im Geschäftsbereich der "sonstigen" Standorte sind in 2014 um TEUR 1.000 = 75,8% gestiegen. Grund hierfür ist die Zuordnung des Ende 2013 akquirierten Großauftrags in der Schweiz zu diesem Geschäftsbereich. Die geplante intensive Akquisition von neuen Kunden an neuen Standorten wird voraussichtlich auch 2015 eine Steigerung der Umsätze in diesem Geschäftsbereich mit sich bringen. Die Arbeiten auf der Baustelle zum Kernkraftwerk Olkiluoto, Finnland sind im Frühjahr 2014 für die Tebodin Peters Engineering GmbH zu Ende gegangen. Die Umsatzerlöse im Geschäftsbereich "Finnland" betrugen in 2014 noch TEUR 55. Das entspricht einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr von TEUR 1.412 = 96,28%. Möglicherweise kann die Gesellschaft in 2015 wieder Kunden durch vor-Ort-Arbeiten unterstützen, da die forcierte Fertigstellung des Bauwerks angestrebt wird. Erste Kundenanfragen liegen vor. Im Geschäftsjahr 2014 hat sich der Gesamtmarkt für Ingenieurdienstleistungen in Deutschland konjunkturell etwas abgeschwächt. Die weiterhin notwendige, gegenüber dem Vorjahr aber geringere Umschichtung von Personalkapazitäten innerhalb der Gesellschaft konnte erfolgreich umgesetzt werden. Dennoch musste eine strukturelle Anpassung der Bearbeitungskapazität im Bereich CAD Leistungen durch einen Mitarbeiterabbau am Stammsitz Ludwighafen vorgenommen werden. Wie im ersten Absatz dieses Berichtsabschnitts "Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft" angeführt, bedarf es weiterhin großer Anstrengungen den stetigen Umsatzrückgang in der Sparte Energie abzufangen. Die Nachfrage im Kundensegment Energie hat sich im gesamten Jahr 2014 rückläufig entwickelt. Das Management der Gesellschaft geht aber davon aus, dass sich im Jahr 2015 keine weiteren Rückgänge zeigen werden. Dies wird sich dann in 2015 voraussichtlich mit stabileren Umsatzerlösen und Betriebsergebnissen aus dem Kundensegment Energie niederschlagen. Die Anfragen aus dem Stammkundengeschäft im Kundenbereich Chemie und Pharmazie haben in 2014 leicht abgenommen. Für 2015 wird hier eine stärkere Nachfrage nach den Leistungen der Gesellschaft erwartet. Zusätzlich gilt es im kommenden Jahr weitere Neukunden, besonders auch in neuen Kundenbranchen und Regionen zu gewinnen. Ziel ist es, den Umsatzlastigkeiten zu wenigen Großkunden weiter entgegen zu steuern und die Firma auf mehr Standbeine zu stellen. Hier will die Gesellschaft auch verstärkt die Möglichkeiten des Bitfinger Konzerns nutzen, um neue Wege zu beschreiten und sich breiter aufzustellen. Ein bekannter Engpass für das geplante Wachstum wird in der Gewinnung von Fachkräften gesehen. So gilt es mit erster Priorität das vorhandene Personal im harten Wettbewerb zu halten und weiter zu qualifizieren und im zweiten Schritt neue Mitarbeiter, vor allem auch mit Führungsqualitäten personen- und projektbezogen, zu rekrutieren. Unterstützend und ergänzend hierzu wird ein Programm des Konzerns gelebt, das im Fokus die strategische mittel- bis langfristige Ausrichtung für interne Nachfolgeregelungen sowie die systematische und gezielte Entwicklung für talentierte Nachwuchskräfte beinhaltet. Entwicklung des produktiven StundensatzesAnalog den Vorjahren wurden die fix eingekauften Dienstleistungen von Subunternehmen in Höhe von TEUR 216 in voller Höhe aus den erzielten Umsatzerlösen eliminiert, um die Vergleichbarkeit der Perioden aufrecht zu erhalten. Der Posten "durchlaufendes Material" war im Geschäftsjahr 2014 unwesentlich. Der bereinigte Umsatz beträgt TEUR 26.629. Die bereinigte Gesamtleistung beträgt demnach TEUR 26.613. Die Gesamtleistung dividiert durch die produktiven Stunden ergibt den produktiven Stundensatz. Informativ ist zusätzlich der "absolute" Stundensatz (bereinigte Gesamtleistung geteilt durch alle Stunden) angegeben.
Der durchschnittlich erwirtschaftete Stundensatz ist gegenüber dem Vorjahr um 1,93 EUR = 3,41% gefallen. Hierzu haben im Wesentlichen die schon zuvor erwähnten auslaufenden Großprojekte eines Ludwigshafener Kunden mit schlechten Margenergebnissen beigetragen. Hinzu kam die sehr zurückhaltende Investitionspolitik bei eben diesen Großaufträgen die zudem noch einem hohen Preisdruck unterliegen. Dies hat in im zweiten Halbjahr des Geschäftsjahres 2014 teilweise zu Minderauslastungen der produktiven Stammmannschaft - insbesondere in Teilen des Geschäftsbereichs "Ludwigshafen" - geführt. Die Anzahl produktiver Stunden in 2014 ist bei nahezu konstanter Mitarbeiterzahl um 5,72% gegenüber dem Ausgangswert 31. Dezember 2013 zurückgegangen. Dies ist unter anderem der verhältnismäßig hohen, im Vergleich zum Vorjahr weiter gestiegenen Krankheitsquote sowie der Notwendigkeit geschuldet, aus Kundeneinsätzen zurückkehrende Mitarbeiter im Projektgeschäft wieder einzuarbeiten. Die Tebodin Peters Engineering GmbH ist weiter auf der Suche nach qualifiziertem jungem, aber auch erfahrenem Personal, um im Markt des Engineering-Dienstleistungsgeschäfts entsprechend aktiv akquirieren zu können. Ein selbst auferlegtes Programm zur Entwicklung einer "Personalstrategie" soll die erfolgreiche und zielgerichtete Rekrutierung von neuen Mitarbeitern unterstützen. Durch die Einstellung von projekterfahrenem Personal soll auch eine weitere Optimierung in der Bearbeitung von Großprojekten erreicht werden. Die "unproduktiven" Stunden sind im Vergleich zum Vorjahr um 7,3% gestiegen. Dieser weitere Anstieg begründet sich zum einen durch die zum Teil schlechte Auslastungssituation in Ludwigshafen im zweiten Halbjahr 2014. Zum anderen trug auch der im Frühjahr 2014 neu gegründete Betriebsrat durch die Wahrnehmung seiner Aufgaben zu dem Anstieg der sogenannten "unproduktiven" Stunden bei. Die kaufmännische Abteilung erbrachte im Geschäftsjahr 2014 mit 9 Vollzeit- und 5 Teilzeitkräften sowie einem Praktikanten in der Umschulung zum Industriekaufmann 20.083 Stunden. Dies ist im Vergleich zu 2013 eine Reduzierung um 7,91% (21.807 Stunden). Der Rückgang ist mitunter dem im Bilfinger-Konzern gestarteten "Excellence"-Programm geschuldet. Mit Hilfe dieses Programms möchte Bilfinger konzernweit seinen Verwaltungsapparat verschlanken und Funktionen in Shared-Service-Centern bündeln. Auch hat der Weggang des Auszubildenden nach erfolgreich bestandener Abschlussprüfung im Frühjahr 2014 zur Verminderung der kaufmännischen Stunden beigetragen. Das seit Jahren praktizierte Schulungskonzept für Produktivkräfte wurde auch in 2014 weiter erfolgreich angewendet. Die Gesamtschulungsstunden sind in 2014 um 16,98% zurückgegangen. Bedingt ist dies durch weniger Neueinstellungen gegenüber dem Vorjahr. Zudem wurden die aus Projekteinsätzen beim Kunden zurückgekehrten Mitarbeiter direkt im operativen Geschäft eingearbeitet (Training an the job). Zum Vergleich: In 2013 wurden für Schulungen 14.257 Stunden verbucht, in 2014 waren es 11.836 Stunden. Nimmt man die Einarbeitungszeiten hinzu (9.206 Stunden) und setzt sie ins Verhältnis der gesamt gebuchten produktiven Stunden (486.192 Stunden) erhält man eine Schulungsquote von rund 4,3%, die damit fast ein Prozentpunkt über Vorjahresniveau (3,5%) liegt. Voraussichtliche Entwicklung der GesellschaftDer Umsatz und das operative Ergebnis der Geschäftstätigkeiten in 2014 können - wie bereits im Kapitel Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft des Geschäftsjahres 2013 erläutert - nicht befriedigen. Am Ende konnten die prognostizierten Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 33.000 und insbesondere das prognostizierte Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeiten für 2014 in Höhe von TEUR 3.000 deutlich nicht erreicht werden. Positiv wirkte sich wiederum die in 2014 durchgeführte Ausschüttung des Beteiligungsergebnis für das sehr gute Geschäftsjahr 2013 der 91%igen Tochtergesellschaft Tebodin Peters Engineering France SARL mit einer Ausschüttungssumme von TEUR 600 auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit der Tebodin Peters Engineering GmbH aus. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sank deutlich gegenüber dem Vorjahr um 38 % auf TEUR 1.548 (Vorjahr TEUR 2.497). Die Umsatzrendite sank in 2014 auf 5,8% (Vorjahr 8,6%). Für das Geschäftsjahr 2015 wird durch die nochmals verstärkten Vertriebsaktivitäten mit weiteren Neukunden gerechnet. Der weitere Ausblick in die Geschäftsjahre 2015 und 2016 stimmt vorsichtig zuversichtlich. Das Management geht davon aus, dass die Nachfragesituation im Dienstleistungsgeschäft für Ingenieurdienstleistungen steigen wird. Derzeit wird mit einem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit deutlich über dem Niveau des Geschäftsjahres 2014 gerechnet. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird bei Eintritt der Prognose zur Umsatzsteigerung in den kommenden Jahren 2015 und 2016 mit einem positiven Trend versehen.
Tabelle: Entwicklung des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2010 bis 2015e
Tabelle: Rentabilität in % des Umsatzes 2007 bis 2015e Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Fremdleistungsquote (Materialaufwand/Gesamtleistung) belief sich im Berichtszeitraum auf 13,1%. Sie hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr (2013: 11,8%) erhöht. Dieser Entwicklung muß ein Stück weit gegen gearbeitet werden, da bei reduzierter Leistung in 2014 und nahezu gleicher Angestelltenzahl dies ein warnender Hinweis für die fehlende Produktivität der festangestellten Mitarbeiter darstellt. Der prognostizierte Wert für 2014 (TEUR 4.200) weicht vom tatsächlichen verzeichnetem Aufwand aufgrund des fehlenden organischen Wachstums deutlich ab. Die Geschäftspolitik der Gesellschaft, organisches Wachstum durch Festanstellungen zu generieren, wird weiterhin verfolgt. Für das Geschäftsjahr 2015 wird mit einer Aufwandsposition von TEUR 4.000 geplant.
Tabelle: Entwicklung Materialaufwand 2010 bis 2015e Der Personalaufwand im Geschäftsjahr 2014 verringerte sich um 8,3% auf TEUR 19.559 (2013 TEUR 21.330). Die Reduzierung der Personalaufwendungen resultiert bei nahezu gleicher Angestelltenanzahl aus den niedrigeren vertraglich zugesicherten Tantieme- und Gewinnbeteiligungsansprüchen der Geschäftsleitung und der Mitarbeiter. Die Ansprüche werden auf Basis des Betriebsergebnisses berechnet und schwanken entsprechend. Hier beweist sich die Vorteilhaftigkeit von variablen Entgeltansprüchen und die damit verbundene wirtschaftliche Schonung des Unternehmens in ungünstigen Zeiten. Der Prognosewert der Personalaufwendungen für das Geschäftsjahr 2014 lag bei TEUR 23.200. Das nicht erreichte organische Wachstum verbunden mit den damit einhergehenden ausgebliebenen Anstellungen und das unbefriedigende Betriebsergebnis haben zu dieser Abweichung geführt. Die Planung für 2015 sieht relativ flächendeckende auf niedrigem Niveau gehaltene Gehaltserhöhungen vor. Daneben werden jedoch die notwendigen geplanten Neueinstellungen zur Realisierung des geplanten organischen Wachstums eine Steigerung der Personalaufwendungen zur Folge haben. Bei positivem Verlauf des betriebswirtschaftlichen Ergebnisses im Geschäftsjahr 2015 ist geplant eine Sonderzahlung an die Mitarbeiter zu vergüten. Dementsprechend wird im Geschäftsjahr 2015 mit einem deutlichen Anstieg der Personalaufwendungen gerechnet.
Tabelle: Entwicklung der Aufwendungenf für Personal 2010 bis 2015e Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände werden im Folgejahr 2015 unterhalb der Größenordnung von 2014 gesehen: Geschäftsjahr 2015 TEUR 250 (Geschäftsjahr 2014 TEUR 261). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich in 2014 um 14,5% auf TEUR 2.864 (im Vorjahr TEUR 2.501) erhöht. Ursächlich für diese Steigerung waren im Wesentlichen die im Zusammenhang mit den in 2014 wieder zugenommenen Auswärtstätigkeiten der Mitarbeiter - insbesondere in der Schweiz und in Frankreich - folgerichtig höheren Aufwendungen für die Reisen, Spesen und Unterbringungsnotwendigkeiten. Zudem musste eine Forderung in Höhe von Netto TEUR 134 komplett wertberichtigt werden. Durch die ausgebliebenen Mitarbeitereinstellungen und den damit in der Regel parallel laufenden Steigerungen in den Reisekosten hat sich der prognostizierte Wert für 2014 in Höhe von TEUR 2.950 nicht realisiert. Für 2015 wird aufgrund der voraussichtlich weiter zunehmenden Auswärtstätigkeiten der Belegschaft mit einem Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen gerechnet.
Tabelle: Entwicklung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen 2010 bis 2015e Erläuterungen zur Vermögens- und FinanzlageDie Bilanzsumme zum 31. Dezember 2014 beträgt TEUR 7.514 (Vorjahr TEUR 7.699), das Eigenkapital beläuft sich auf TEUR 2.164 (Vorjahr TEUR 2.677). Die Eigenkapitalquote entspricht 28,8% (Vorjahr 34,8%). Die Gesellschaft hat keine Grundstücke oder grundstücksgleichen Rechte in ihrem Anlagevermögen und ist deshalb als typischer Dienstfeister sehr stark umlaufvermögensgeprägt. Das Umlaufvermögen beträgt zum 31122014 TEUR 7.044. Dieser Wert ist relativ konstant zu den vergangenen Geschäftsjahren 2013 und 2012. Innerhalb dieses Vermögenpostens resultieren TEUR 5.297 (Vorjahr TEUR 5.416) aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Die Tebodin Peters Engineering GmbH lebt ein straff organisiertes Debitoren- und Kreditorenmanagement. Dies spiegelt sich wider in einer guten Fälligkeitsstruktur der offenen Kundenforderungen. Die Liquidität - zum 31.12.2014 (Kassenbestand TEUR 6 (Vorjahr TEUR 7) addiert mit Cash-Pool-Saldo minus TEUR 2.393 (Vorjahr minus TEUR 909)) in Höhe von minus TEUR 2.386 (Vorjahr TEUR minus 902) - hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr negativ entwickelt. Ursächlich hierfür sind Ertragsteuernachzahlungen für abgeschlossene Betriebsprüfungen und ausgebliebene Leistungen zur Fakturierung bei nahezu gleichbleibenden Kosten. Daneben hat auch der sich zeitlich verlängerte Order to Cash Prozess zu dieser negativen Entwicklung beigetragen. Mit Wirkung zum 17.02.2014 ist die Bitfinger SE im Zuge eines Schuldbeitritts dem zwischen der Tebodin Peters Engineering GmbH und der Bilfinger Industrial Technologies GmbH bestehenden internen Cash Pool Vertrag als zusätzlicher Gläubiger beigetreten. Im Zeitpunkt der rechtlichen Verschmelzung der Bitfinger Industrial Technologies GmbH auf die Bilfinger SE wurde die Bitfinger SE Rechtsnachfolgerin der Bilfinger Industrial Technologies GmbH und der bestehende interne Cash Pool Vertrag ging auf die Bilfinger SE über. Im Rahmen dieses Cash Pool Vertrags steht der Tebodin Peters Engineering GmbH eine Kreditlinie zur Verfügung. Die Linie ist variabel und basiert in ihrer Berechnung unter anderem auf Zahlungsmodalitäten - kreditoren- und debitorenseitig - sowie dem vorhandenen Working Capital. Der Sollzinssatz ergibt sich aus dem durchschnittlichen Interbankensatz 1-Monats-EURIBOR plus 1% Der Habenzinssatz wird nach dem Interbankensatz 1-Monats-EURIBOR berechnet. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kann in ihrer Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft als gut bezeichnet werden. Auch die Prognosewerte für die kommenden zwei Geschäftsjahre 2015 und 2016 zeigen einen positiven Trend in der Gesamtentwicklung. Geschäftsverlauf bei den BeteiligungenDie Tebodin Peters Engineering GmbH hält 90,9% der Anteile an der im April 2006 gegründeten Tebodin Peters Engineering France SARL, Montrouge/Frankreich. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 6,6 und ist voll eingezahlt. Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Ingenieurdienstleistungen. Die Tätigkeiten werden durch Mitarbeiter der Tebodin Peters Engineering GmbH im Rahmen von Personalgestellung sowie eigenes Personal der Gesellschaft durchgeführt. Die Tebodin Peters Engineering France SARL verzeichnet zum 31. Dezember 2014 einen Personalstand von 42 (Vorjahr 25) Mitarbeitern. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2013 TEUR 674 (Vorjahr TEUR 522). Das Unternehmen erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2013 bei Umsatzerlösen von TEUR 5.763 ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von TEUR 662. Für 2014 wird mit Umsatzerlösen von TEUR 6.287 und einem Ergebnis nach Steuern in Höhe von TEUR 727 gerechnet. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des GeschäftsjahresDer Gesellschaft sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung bekannt, die nach dem Ende des Geschäftsjahres 2014 datieren und Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Jahresabschlusses 2014 haben. Technische Entwicklung und Kooperationen mit Chancen- und Prognosebericht-erstattungDieser Lagebericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen über wirtschaftliche Entwicklungen, die auf aktuellen Einschätzungen des Managements beruhen. Worte wie z.B. erwarten, einschätzen, können/könnten, planen, sollten und ähnliche Begriffe, kennzeichnen solche Aussagen. Sie sind naturgemäß gewissen Risiken unterworfen. Beispiele für solche Risiken sind ein konjunktureller Abschwung, Entscheidungen auf politischer Ebene, verhängte Projektstopps oder Fehleinschätzungen. Erweisen sich die zugrunde liegenden Annahmen als fehlerhaft, könnten die tatsächlichen Ergebnisse von den Prognosen abweichen. Entgegen der Erwartung hat sich die Nachfrage nach Planungskapazitäten aus der Kundenbranche Chemie, Petrochemie und Pharmazie über das Jahr 2014 leicht rückläufig entwickelt. Im Geschäftsfeld 3D-Planung für Großprojekte konnte die Beschäftigung im Unternehmen in 2014 weitgehend stabil gehalten werden. Der Wettbewerbsdruck im Markt hat sich aber deutlich in den Preisen und damit in den Projektmargen wiedergefunden. Mit der im Bilfinger Konzern international aktiven Schwesterfirma Tebodin ergeben sich weiter neue Geschäftsmöglichkeiten für die Gesellschaft. Bereits seit 2013 werden diese Chancen genutzt und die Zusammenarbeit in Projekten gelebt. Der im August 2012 neu gegründete Standort Schwarzheide der Tebodin Peters Engineering GmbH konnte in 2014 die geplanten Umsatz- und Ergebnisziele nicht erreichen. Der Mitte 2013 gegründete Standort Mainz hat sich in 2014 dynamisch entwickelt und konnte Umsatz- und Ergebnisziele sogar übertreffen. Die Erwartung an den Standort Mainz ist weiteres Wachstum. Im Bestandskundenkreis werden unverändert die sich ergebenden Liefermöglichkeiten der neuen oder dort noch nicht genutzten Dienstleistungsbereiche aus dem Bilfinger Verbund durch die Tebodin Peters Engineering GmbH bekannt gemacht. Die Entwicklung der Gesellschaft wird durch einen guten Ruf im Markt als verlässlicher Planungsdienstleister geprägt werden. Die Gewinnung von geeigneten neuen Mitarbeitern und die berufliche Entwicklung der vorhandenen Belegschaft ist unverändert ein Aufgabenschwerpunkt des Managements. Die Investitionsschwerpunkte liegen unverändert in der Erweiterung der EDV-Ausstattung mit Hard- und Software. Sofern der Vermieter BASF die notwendigen Flächen zur Verfügung stellt, ist im Jahr 2015 ein Ausbau des eigenen Bürostandortes auf dem BASF Werksgelände in Ludwigshafen mit weiteren Bürocontainern vorgesehen. Die Investitionen für die interne und externe Weiterbildung und Qualifizierung der Mitarbeiter werden nochmal erhöht. Durch die genannten Maßnahmen wird im Unternehmen die fachliche Expertise und Kontinuität sichergestellt und seine Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit sowie die Effektivität in der Leistungserbringung aufrechterhalten. Die Kooperation mit den Tebodin Gesellschaften und Envi Con zur gemeinsamen Leistungserbringung in 3D-Planungsprojekten soll deutlich intensiviert werden. Die Realisierung weiterer Umsatzpotentiale bei der Tebodin Peters Engineering France SARL wurde mit weiteren Projektaufträgen bei bestehenden und neuen Kunden umgesetzt. Es sollen hier unverändert weitere Einstellungen von landeseigenem Personal in die Tochterunternehmung erfolgen. Die Tebodin Peters Engineering France SARL soll mit Unterstützung der Tebodin Peters Engineering GmbH und Tebodin B.V. zu einer Ingenieurgesellschaft mit dem gesamten Angebotsspektrum zum Basic- und Detailengineering entwickelt werden. Risikomanagement und ZukunftssicherungDas Unternehmen verfügt über ein System eines Berichts- und Kontrollwesens, das es erlaubt, die unternehmerischen Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens oder das Erreichen strategisch wichtiger Ziele existentiell gefährden könnten, frühzeitig zu identifizieren. Die aus diesem System gewonnenen Erkenntnisse gehen in die Planung der Geschäftsführung ein. Die Verantwortung für die Umsetzung gegensteuernder Maßnahmen obliegt der operativen Geschäftsführung. Das Unternehmen verfügt über ein internes EDV-gestütztes Controlling- und Reportingsystem. Dabei werden die Daten aus der Finanzbuchhaltung in monatlichen Abständen in das System übertragen und nach bestimmten Kennzahlen in Form von Abweichungsanalysen zur Ergebnisentwicklung und zum Finanzstatus ausgewertet. Die sich aus diesen Analysen ergebenden Konsequenzen bzw. Maßnahmen werden in regelmäßigen Besprechungen mit den operativen Führungskräften kommuniziert. Darüber hinaus werden die monatlichen Kennzahlen des Unternehmens von der Geschäftsführung an den gewählten Beirat weitergegeben. Der Beirat tagt mindestens viermal pro Jahr. Das Risiko "Abhängigkeit von wenigen Großkunden" wird vom Unternehmen ständig im Auge behalten und durch geeignete Maßnahmen reduziert. Mit den Bitfinger Schwestergesellschaften Tebodin, Bitfinger GreyLogix, BIAS und EnviCon und durch den weiteren Ausbau der vorhandenen Geschäftstätigkeiten mit den Konzerngesellschaften der weiteren Bilfinger Divisionen und deren Kundenklientel ergeben sich neue Möglichkeiten der Markterschließung. Hinsichtlich der branchenbedingten Risiken treibt das Unternehmen Maßnahmen voran, um neue Geschäftsfelder idealerweise unter Gewinnung neuer Kunden zu erschließen. Die Internationalisierung (z.B. verstärkte Aktivitäten zur Erschließung des französischen Marktes für Engineeringdienstleistungen) sowie ein innovatives Leistungsprofil sind weitere Komponenten für die zukunftsgerichtete und existenzsichernde Entwicklung des Unternehmens. Die Tebodin Peters Engineering GmbH hat sich in 2014 in dem Geschäftsbereich Nukleartechnik auf ein sich weiter reduziertes Marktvolumen einstellen müssen. Hier haben sich die bestehende vertrauensvolle Kundenbindung und die starke Position der Tebodin Peters Engineering GmbH als hilfreich erwiesen. Unsere Stammkunden und auch Neukunden zeigen verstärktes Interesse an strategischen Partnerschaften mit unserem Unternehmen. Dies begründet sich neben der guten eigenen Zusammenarbeit mit den Kundenunternehmen auch durch die neuen gemeinsamen Möglichkeiten der Kooperation mit den Schwestergesellschaften in der Division Engineering, Automation und Control der Bilfinger SE. Aufgrund der Projektgrößen könnte die Vergabe mehrerer Aufträge durch Bestands- und Neukunden einen kurzfristigen Personalbedarf über die eigenen Ressourcen hinaus ergeben. Der Projekterfolg wird dann maßgeblich vom Personalmanagement und dem Erfolg bei der Beschaffung von qualifiziertem Personal bzw. Einarbeitung und Ausbildung von Berufsanfängern abhängen. Diese Aufgabe ist ohne negative Beeinflussung der Auftragsabwicklung zu bewältigen. Ein unverändert bestehendes Risiko liegt im Verlust von Führungskräften und Spezialisten durch gezielte Abwerbung von Wettbewerbern, Kunden und Headhuntern. Diesem Risiko wird mit rechtzeitiger Entwicklung des Personals im Gehalt und der Aufgabenstellung, sowie mit der Förderung eines positiven Betriebsklimas und Pflege der bestehenden Firmenkultur begegnet. Zusätzlich wird die Bindung an das Unternehmen durch die Zahlung angemessener Gewinnbeteiligung gefördert.
Ludwigshafen, den 16. März 2015 Tebodin Peters Engineering GmbH B. Bodeit, Geschäftsführer Dr. R. Hettmann, Geschäftsführer E. Vogel, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2014AKTIVA
Ludwigshafen, den 16. März 2015 Tebodin Peters Engineering GmbH B. Bodeit, Geschäftsführer Dr. R. Hettmann, Geschäftsführer E. Vogel, Geschäftsführer Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2014
Ludwigshafen, den 16. März 2015 Tebodin Peters Engineering GmbH B. Bodeit, Geschäftsführer Dr. R. Hettmann, Geschäftsführer E. Vogel, Geschäftsführer Anhang für das Geschäftsjahr 2014I. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 wurde gemäß den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) und nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Die Gesellschaft ist als mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Absatz 2 HGB einzustufen. Größenabhängige Erleichterungen gem. § 288 Satz 2 HGB wurden bei der Aufstellung des Anhangs nicht in Anspruch genommen. Die Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gliederungsschema im Sinne der §§ 266, 275 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Der Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Jahresabschluss der Tebodin Peters Engineering GmbH, Ludwigshafen wird in den nach IFRS aufgestellten Konzernabschluss der Bilfinger SE, Mannheim, einbezogen. Der Konzernabschluss der Bilfinger SE wird im elektronischen Bundesanzeiger offen gelegt. Da dieser Konzernabschluss nach IFRS aufgestellt wird, ergeben sich Abweichungen gegenüber den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden nach HGB. Die Abweichungen ergeben sich insbesondere durch
II. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Bei der Bemessung der planmäßigen Abschreibung sind die Anschaffungs- oder Herstellungskosten auf die Geschäftsjahre verteilt worden, in denen der Vermögensgegenstand voraussichtlich genutzt wird. Die Abschreibung erfolgt nach der linearen Methode. Geringwertige Anlagegüter mit Nettoanschaffungskosten bis EUR 410,00 und Anschaffungszeitpunkt ab 1. Januar 2010 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und im gleichen Jahr als Abgang gezeigt. Geringwertige Anlagegüter mit Nettoanschaffungskosten von EUR 150,01 bis EUR 1.000,00 in den Anschaffungszeiträumen der Geschäftsjahre 2008 und 2009 werden nach § 6 Abs. 2a Einkommensteuergesetz in einem Sammelposten geführt und jeweils zum Ende des Wirtschaftsjahres mit einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst. Anteile an verbundenen Unternehmen in den Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bilanziert. Die unfertigen Leistungen des Vorratsvermögens werden zu Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Es werden im Wesentlichen Kundenverträge mit Meilensteinvereinbarungen abgeschlossen. Zum Bilanzstichtag werden unfertige Leistungen in Höhe der aufgelaufenen Kosten für noch nicht abgenommene und abgerechnete Meilensteine ausgewiesen. Die während des Geschäftsjahres abgeschlossenen und von den Kunden abgenommenen Meilensteine werden als Umsatzerlöse gebucht. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert. Kassenbestände werden mit dem Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Einzelangaben zur Bilanz1. Anlagevermögen Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens im Berichtsjahr 2014 sind aus dem in der Anlage zum Anhang befindlichen Bruttoanlagenspiegel ersichtlich. 2. Vorräte Die Vorräte betreffen in Arbeit befindliche Aufträge. Die bilanzielle Bewertung dieser Stunden erfolgt zu Einzelkosten sowie einem angemessenen Gemeinkostenzuschlag unter Beachtung des Niederstwertprinzips. 3. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum 31. Dezember 2014 belaufen sich auf EUR 5.144.423,53 (Vorjahr EUR 5.350.416,24). Die stichtagsbezogene Erhöhung gegenüber den Vormonaten resultiert aus abgerechneten mittelgrossen Projekten und Teilabnahmen von Großprojekten in den Monaten November und Dezember 2014. Daneben haben vor allem die auf Stundenbasis abgerechneten Mitarbeiterüberlassungen an Kunden im Rahmen der ordnungsgemäßen Abgrenzung der Leistung zum Bilanzstichtag zu dieser Spitze geführt. 4. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Zum 31. Dezember 2014 bestehen Forderungen gegen Unternehmen des Bilfinger-Konzerns in Höhe von EUR 153.014,97 (Vorjahr EUR 65.656,42). Diese betreffen Forderungen aus erbrachten Dienstleistungen gegenüber Bilfinger-Gesellschaften. In den fertigen, aber noch nicht fakturierten, Leistungen zum 31.12.2014 sind EUR 199.534,56 (Vorjahr EUR 222.099,69) Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten. 5. Sonstige Vermögensgegenstände Sonstige Vermögensgegenstände bestehen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 16.872,60 (Vorjahr EUR 500,00). Diese resultieren aus einem ausgereichten Arbeitgeberdarlehen und Körperschaftsteuerforderungen. Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 6. Rechnungsabgrenzungsposten Die zum 31. Dezember 2014 vorgenommene aktive Rechnungsabgrenzung beinhaltet im Wesentlichen Vorauszahlungen für Wartungsverträge für Softwareprodukte, die über den Bilanzstichtag hinausgehen und damit wirtschaftlich abgegrenzt werden müssen - in Höhe von EUR 30.845,76 (Vorjahr EUR 52.005,63). 7. Eigenkapital Das Stammkapital von EUR 150.000,00 (analog Vorjahr) ist eingeteilt in 150.000 Geschäftsanteile mit einem rechnerischen Wert von je EUR 1,00. In die frei verfügbaren anderen Gewinnrücklagen wurden mit Gewinnverwendungsbeschluss der Gesellschafterversammlung vom 16. Mai 2014 EUR 1.187,88 (Vorjahr EUR 718,04) eingestellt. 8. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen betreffen die erteilte Pensionszusage für ein Geschäftsführungsmitglied der Gesellschaft. Sie wurden basierend auf einem versicherungsmathematischen Gutachten unter Berücksichtigung des von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatzes, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, gebildet. Das Wahlrecht zur Verteilung des aus der erstmaligen Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) entstehenden Umstellungsaufwands gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB wurde nicht in Anspruch genommen. Das versicherungsmathematische Verfahren beruht auf der Projected Unit Credit Method (laufendes Einmalprämienverfahren) unter Anwendung der Rechnungsgrundlagen zur Sterblichkeit nach Richttafeln 2005 G. Hierbei wird bei der Berechnung von einem Rechnungszins (p.a.) in Höhe von 4,55% sowie einem Einkommenstrend (p.a.) von 2,75% zum 31.12.2014 ausgegangen. Der Ausweis mit EUR 14.686,85 zum 31.12.2014 resultiert aus der erstmals umgesetzten Saldierungspflicht des Aktivwerts mit dem Passivwert. Der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtung beträgt zum Stichtag EUR 225.814,00. Der Zeitwert des Deckungsvermögens beläuft sich zum 31.12.2014 jeweils EUR 211.127,15. Die Dotierung des Deckungsvermögens im Geschäftsjahr 2014 beträgt EUR 21.923,98. Im Geschäftsjahr 2014 verrechnete und verbuchte Aufwendungen und Erträge setzen sich wie folgt zusammen: Personalaufwand in Höhe von EUR 30.092,11, Zinsaufwand in Höhe von EUR 9.160,00 und Erträge aus Deckungsvermögen in Höhe von EUR 2.641,28. Die Steuerrückstellungen beinhalten die berechneten zu erwartenden Mehrsteuern der Ertragssteuern der Jahre 2013 und 2014. Hiervon entfallen EUR 62.479,83 (Vorjahr EUR 79.469,62) auf die Gewerbesteuer und EUR 66.547,53 (Vorjahr EUR 72.546,61) auf Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten:
In den Rückstellungen für Personalkosten enthalten ist die Gewinnbeteiligung der Mitarbeiter auf Berechnungsgrundlage des Betriebsergebnisses 2014. 9. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter Bilfinger SE, Mannheim zum Stichtag aus dem Cash-Pool-Saldo des Zerobalancing-Verfahrens mit der Deutschen Bank in Höhe von EUR 2.393.461,95 (im Vorjahr in Höhe von EUR 909.019,62) und Verbindlichkeiten für empfangene Dienstleistungen in Höhe von EUR 77.533,01. Der Restbetrag in Höhe von EUR 48.944,89 resultiert aus Verbindlichkeiten unterschiedlich in Anspruch genommener Dienstleistungen von verschiedentlichen anderen verbundenen Unternehmen. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten überwiegend Lohnsteuerverbindlichkeiten und Sozialversicherungsbeiträge aus der Gehaltsabrechnung Dezember 2014 sowie Umsatzsteuerverbindlichkeiten gegenüber der finnischen Finanzverwaltung. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse im Berichtsjahr wurden wie folgt erzielt:
Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für die Altersversorgung in Höhe von EUR 9.292,69 (Vorjahr EUR 59.603,28). Periodenfremde Erträge Die periodenfremden Erträge des Geschäftsjahres 2014 belaufen sich auf EUR 64.375,00 (Vorjahr EUR 19.727,00) und resultieren aus der Auflösung von überdotierten Rückstellungen. Der Jahresüberschuss resultiert ausschließlich aus dem Ergebnis gewöhnlicher Geschäftstätigkeit. V. Sonstige Angaben1. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft steht in der Haftung gegenüber der Firma AREVA Renewables GmbH, Bremen mit einer Konzern-Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von EUR 14.860,00. Die Einschätzung des Risikos der Inanspruchnahme wird als äußerst gering gewertet. Die Begründung ist der Tatsache geschuldet, dass das zugrunde liegende Projekt bereits beendet ist, somit die Vertragserfüllung erfolgt ist und nur die Rückgabe der Bürgschaftsurkunde offen steht. Weiterhin bestehen Konzernbürgschaften für Mietkautionen für die angemieteten Büroräumlichkeiten in Ludwigshafen-Edigheim, in Duisburg, in Schwarzheide, Mainz und in Darmstadt in Gesamthöhe von EUR 33.903,00. Die Einschätzung des Risikos der Inanspruchnahme wird als äußerst gering gewertet. Alle angemieteten Räumlichkeiten befinden sich in ungekündigtem Status und harmonischen Mieter-Vermieter Verhältnis. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a Handelsgesetzbuch stellen sich zum 31. Dezember 2014 wie folgt dar: Sparte Restlaufzeit Finanzielle Verpflichtung
3. Anteilsbesitz Die Tebodin Peters Engineering GmbH hält 90,90 % der Anteile an der im April 2006 gegründeten Tebodin Peters Engineering France SARL, Montrouge/Frankreich. 9,10 der Anteile wurden Anfang 2014 an einen Geschäftsführer der Gesellschaft verkauft und führten zu einem sonstigen betrieblichen Ertrag im Geschäftsjahr 2014 in Höhe von EUR 126.186,00. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 6.600,00 und ist voll eingezahlt. Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Ingenieurdienstleistungen. Die Tätigkeiten werden durch Mitarbeiter der Tebodin Peters Engineering GmbH im Rahmen von Personalgestellung sowie durch eigenes Personal der Gesellschaft durchgeführt. Die Abrechnung der Personalgestellung erfolgt unter dem Grundsatz der Vergleichbarkeit unter fremden Dritten. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2013 TEUR 674. Das Unternehmen erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2013 bei Umsatzerlösen von TEUR 5.763 ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von TEUR 662. Für 2014 wird mit Umsatzerlösen von TEUR 6.287 und einem Ergebnis nach Steuern in Höhe von TEUR 727 gerechnet. 4. Organe der Gesellschaft, Bezüge der Organmitglieder Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen:
Die im Berichtsjahr gewährten Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen EUR 681.051,94 (Vorjahr EUR 866.801,50). 5. Anzahl der Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt) Im Berichtsjahr wurden im Jahresdurchschnitt 344 Mitarbeiter (Vorjahr 348) beschäftigt. 6. Ergebnisverwendung Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2014 beträgt EUR 1.204.417,55. Die Geschäftsführung schlägt vor, für 2014 eine Gewinnausschüttung von EUR 8,00 je ausschüttungsberechtigtem Geschäftsanteil (Vorjahr EUR 11,45) vorzunehmen. Der verbleibende Gewinn soll auf den Gewinnvortrag eingestellt werden.
Ludwigshafen, den 16. März 2015 Tebodin Peters Engineering GmbH Bernd Bodeit, Geschäftsführer Dr. Roderich Hettmann, Geschäftsführer Erik Vogel, Geschäftsführer E. BestätigungsvermerkZu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: "Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Tebodin Peters Engineering GmbH, Ludwigshafen am Rhein, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Mannheim, 16. März 2015 Ernst
& Young GmbH
Hellmich, Wirtschaftsprüfer Kerber, Wirtschaftsprüfer |
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