Stammdaten

Register
Amtsgericht Krefeld HRB 13754
Eingetragen
5.8.1983
Branche
Großhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugGroßhandel mit Metall- und Kunststoffwaren für Bauzwecke a. n. g.
Gegenstand
Der Handel mit Waren aller Art, insbesondere der An- und Verkauf von Metallen sowie die Gewinnung und Verwertung von Metallen aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Volker Tenié
seit 11.1.2012
Geschäftsführer
Ralf Horhäuser
seit 11.1.2012
Geschäftsführer
Kurt Horhäuser
seit 11.1.2012
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Kurt Hansi Ferdy Horhäuser
Krefeld
60.000 €
30.00%
Ralf Erwin Gerd Horhäuser
Düsseldorf
60.000 €
30.00%
Volker Tenié
Ormesheim
60.000 €
30.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Grafenberg-Metall GmbH

Krefeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen der Gesellschaft

Die Grafenberg-Metall GmbH ist eine eigenständige Gesellschaft. Die Gesellschaft unterhält keine Beteiligungen an anderen Unternehmen. Ebenfalls werden an der Gesellschaft keine Beteiligungen von anderen Unternehmen gehalten.

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Krefeld sowie eine Betriebsstätte in Homburg.

Das Geschäftsfeld der Gesellschaft ist der Großhandel mit NE - Metallen und Alt - Metallen.

2. Berichterstattung

Die Berichterstattung der Grafenberg-Metall GmbH, Krefeld, erfolgt nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches.

3. Wirtschaftsbericht

3.1 Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2023 reduzierte sich der Umsatz um 27,71% im Vergleich zum Vorjahr von T€ 151.898 auf T€ 109.815.

In Relation zum Umsatz im Bereich Metallhandel betrug der Wareneinsatz für das Jahr 2023 91,29% des Umsatzes, sodass keine nennenswerte Veränderung zum Vorjahr zu verzeichnen war. In absoluten Zahlen verringerte sich der Wareneinsatz um T€ 38.753 auf T€ 100.244 gegenüber dem Vorjahr.

Die Personalaufwendungen reduzierten sich um 8,85%. Die Abschreibungen erhöhten sich um 11,53% und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 17,00% im Vergleich zum Vorjahr.

Das EBIT für das Geschäftsjahr betrug € 2.620.475,69 (Vorjahr: € 5.065.162,51), der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres beläuft sich auf € 1.330.209,48.

3.2 Investition in die Zukunft

Im Geschäftsjahr 2023 lagen die Abschreibungen leicht höher als die Investitionen in das Anlagevermögen.

Das Anlagevermögen ist zu 228,81% durch Eigenkapital der Gesellschaft gedeckt.

Die Vermögenslage ist unverändert gut. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir für stabil.

Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen 18,98% der Bilanzsumme aus. Zwecks Finanzierung unserer Absatzgeschäfte bedienen wir uns der eingeräumten Kreditlinien unserer Banken sowie des Factorings, welche jeweils nur kurzfristig in Anspruch genommen werden. Wir verfügen über deutlich höhere Kreditlinien, als wir durchschnittlich in Anspruch nehmen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 11,12% der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden.

Investitionen sind in den Bereichen Logistik sowie IT und in den Fuhrpark geplant.

3.3 Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2023 beschäftigte die Grafenberg-Metall GmbH, Krefeld, durchschnittlich 58 Mitarbeiter. Im Vorjahr betrug der Durchschnitt 58 Mitarbeiter, sodass keine Veränderung zu verzeichnen war. Die Mitarbeiterzahl zum Bilanzstichtag beträgt 58 Mitarbeiter (Vorjahr 58 Mitarbeiter). Die Mitarbeiterleistung (EBITDA/Mitarbeiter) reduzierte sich von € 92.548,11 im Vorjahr auf € 50.958,95 im Geschäftsjahr 2023.

4. Chancen- und Risikobericht

4.1 Finanzielle Risiken

Die Kundenforderungen sind im Wesentlichen durch eine Warenkreditversicherung bzw. im Rahmen des bestehenden Factoringvertrages versichert.

Da die überwiegende Mehrheit der Ein- und Verkaufskontrakte in Euro abgewickelt werden, bestehen Währungsrisiken nur in einem geringen Umfang. Bestehende Währungsrisiken werden durch Terminkontrakte begrenzt.

4.2 Liquiditätsrisiko/-chance

Die Gesellschaft verfügt zum Bilanzstichtag des aktuellen Geschäftsjahres über eine Eigenkapitalquote von 41,11 % der Bilanzsumme.

Liquiditätsengpässe sind aufgrund bestehender Finanzierungsverträge mit den Banken bzw. der Lieferantenkredite nicht zu erwarten.

4.3 Preisänderungsrisiko/-chance

Bedingt durch steigende Rohstoffpreise ist mit einem Preisänderungsrisiko zu rechnen. Ergeben sich Preisänderungsrisiken, werden diese teilweise durch längerfristige Ein- und Verkaufskontrakte bzw. Terminkontrakte abgesichert.

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem wirtschaftlich unbestimmten Umfeld und der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

5. Ausblick

Nachdem wir das Jahr 2023 wieder ein gutes Ergebnis erreicht haben, entwickelten sich die Geschäfte im ersten Quartal 2024 eher schleppend.

Durch die nach wie vor unsichere Situation in Deutschland/Europa blieben die Verkäufe auf sehr geringem Niveau. Allerdings änderte sich dies im Laufe des Monats März 2024. In diesem Zeitraum wirkte sich die geringere Produktion sehr deutlich aus und führte zu einer Unterversorgung unserer Abnehmer.

Im Laufe des April, Mai und Juni 2024 wurden sehr große Mengen aller europäischen Abnehmer an Aluminiumschrotten nachgefragt und die Prämien für Schrotte in Bezug zur LME erhöhten sich deutlich. Diese Nachfrage war aufgrund der weiterhin schwachen Konjunktur in Europa sehr erstaunlich.

Wir aber gehen davon aus, dass diese Nachfrage auch mit geringen Lagerbeständen unserer Abnehmer zusammenhing und hierdurch bei neuen Auftragseingängen die Bestände für diese neue Produktion nicht ausreichten. Hier rächte sich die geringe Bestandshaltung der europäischen Verbraucher. Da wir seit langem unsere Einkaufsstrategie verstärkt auf den Import von Schrotten ausgelegt haben, konnten wir die geringere Verfügbarkeit in Europa mit Materialien aus der ganzen Welt ausgleichen. Durch die hohe Nachfrage unserer Abnehmer nahmen unsere Lagerbestände bis Ende Juni 2024 deutlich ab. Wir sehen bei weiterhin starker Nachfrage auch keine steigenden Bestände, da alle Verkaufsverträge im Lieferzeitraum abgenommen werden.

Nachdem wir sowohl für den Sommer 2024 sehr gut verkauf sind, sehen wir für das 4. Quartal 2024 nach wie vor eine gute Nachfrage nach unseren Schrotten. Durch die gestiegenen Schrottprämien konnten wir unserer Margen wieder etwas ausbauen und hoffen, weiterhin diese erhöhten Margen stabil halten zu können.

Es sei aber noch zu erwähnen, dass die negativen Einflüsse sowohl des Ukraine-Krieges als auch der geostrategischen Streitigkeiten weltweit von uns nicht wirklich eingeschätzt werden können. Auch die neuen Einfuhrzölle der Europäischen Union für PKW ex China werden für die europäische Wirtschaft eher negative Auswirkungen haben.

Es sei hier auch erwähnt, dass die amerikanischen Präsidentschaftswahlen (nach dem Anschlag auf Donald Trump) eher in Richtung Republikaner zeigen. Die Gefahren der "America first"-Politik sind nun hinlänglich bekannt und auch die Mitgliedschaft der Amerikaner in der Nato wird sich vermutlich deutlich ändern. Hierdurch wird zumindest die Rüstungsindustrie weiterhin deutlich höhere Aufträge erhalten.

Für das Jahr 2024 planen wir mit einem Ergebnis in Höhe des Vorjahres.

 

Krefeld, den 19.07.2024

Geschäftsführung

Kurt Horhäuser

Ralf Horhäuser

Volker Tenié

Ingrid Horhäuser

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.655.949,74 4.440.054,74
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 18.802,00 1.202,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 18.802,00 1.202,00
II. Sachanlagen 4.637.147,74 4.438.852,74
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.554.344,74 3.590.967,74
2. technische Anlagen und Maschinen 358.715,00 366.337,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 724.088,00 481.548,00
B. Umlaufvermögen 21.134.605,02 20.007.321,45
I. Vorräte 14.410.967,38 15.655.337,97
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 9.000,00 9.000,00
2. fertige Erzeugnisse und Waren 14.177.012,50 15.600.984,50
3. geleistete Anzahlungen 224.954,88 45.353,47
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.962.861,97 2.161.714,51
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.498.882,57 1.608.818,07
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.463.979,40 552.896,44
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.760.775,67 2.190.268,97
C. Rechnungsabgrenzungsposten 125.408,13 54.495,05
Aktiva 25.915.962,89 24.501.871,24

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 10.653.150,12 10.731.636,08
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Kapitalrücklage 181.508,62 181.508,62
III. Gewinnrücklagen 5.579.045,32 3.870.349,87
1. andere Gewinnrücklagen 5.579.045,32 3.870.349,87
IV. Bilanzgewinn 4.692.596,18 6.479.777,59
davon Gewinnvortrag 6.479.777,59 5.978.873,77
B. Rückstellungen 2.603.750,10 5.112.870,19
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.433.170,64 1.575.826,54
2. Steuerrückstellungen 612.691,53 2.759.582,18
3. sonstige Rückstellungen 557.887,93 777.461,47
C. Verbindlichkeiten 12.659.062,67 8.657.364,97
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.919.643,44 3.038.118,24
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.169.643,44 2.163.118,24
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 750.000,00 875.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.882.026,77 2.617.579,73
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.882.026,77 2.617.579,73
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 3.909.948,97 2.843.539,73
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.909.948,97 2.843.539,73
4. sonstige Verbindlichkeiten 947.443,49 158.127,27
davon aus Steuern 819.541,91 46.850,24
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 1.014,26 0,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 947.443,49 158.127,27
Passiva 25.915.962,89 24.501.871,24

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 109.814.703,43 151.898.288,34
2. sonstige betriebliche Erträge 368.211,77 477.189,60
davon Erträge aus der Währungsumrechnung 85.420,24 215.786,16
3. Materialaufwand 100.244.484,59 138.997.773,14
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 95.387.756,96 133.635.686,03
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.856.727,63 5.362.087,11
4. Personalaufwand 3.347.857,99 3.673.012,98
a) Löhne und Gehälter 3.055.261,78 3.090.712,50
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 292.596,21 582.300,48
davon für Altersversorgung -147.631,09 87.259,68
5. Abschreibungen 337.601,77 302.712,90
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 337.601,77 302.712,90
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.595.925,25 4.332.456,50
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 76.981,71 253.077,09
davon Aufwendungen nach Artikel 67 Absatz 1 und 2 EGHGB 9.500,34 9.500,34
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.458,24 85,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 677.575,15 393.123,23
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 612.691,06 1.554.648,39
10. Ergebnis nach Steuern 1.369.237,63 3.121.835,80
11. sonstige Steuern 39.028,15 4.444,91
12. Jahresüberschuss 1.330.209,48 3.117.390,89
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 6.479.777,59 5.978.873,77
14. Einstellungen in Gewinnrücklagen 1.708.695,45 1.458.243,74
a) in andere Gewinnrücklagen 1.708.695,45 1.458.243,74
15. Ausschüttung 1.408.695,44 1.158.243,33
16. Bilanzgewinn 4.692.596,18 6.479.777,59

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

der Grafenberg-Metall GmbH, Krefeld

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht:

Firmenname laut Registergericht: Grafenberg-Metall GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Krefeld
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amtsgericht Krefeld
Register-Nr.: HRB 13754

Bei der Gesellschaft handelt es sich nach den Kriterien des § 267 HGB um eine große Gesellschaft. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 der Grafenberg-Metall GmbH, Krefeld, wird nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften in unverkürzter Form aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften sind die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Auf die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewandt.

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1.1 Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Anlagenwerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Außerplanmäßige handelsrechtliche Abschreibungen wurden im Berichtsjahr nicht vorgenommen.

Die Entwicklung und Zusammensetzung der immateriellen Vermögensgegenstände ergibt sich aus dem als Anlage beigefügten Anlagengitter.

1.2 Sachanlagevermögen

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten werden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 150,00 und bis EUR 1.000,00 wurden bis 2013 entsprechend der steuerlichen Regelung gem. § 6 Abs. 2a EStG in einen Sammelposten eingestellt und über 5 Jahre abgeschrieben; geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 150,00 in voller Höhe abgeschrieben. Seit 2014 werden geringwertige Wirtschaftsgüter bis EUR 410,00 sowie seit 01.01.2018 bis EUR 800,00 gemäß § 6 Abs. 2 EStG voll abgeschrieben.

Die Entwicklung und Zusammensetzung des Sachanlagevermögens ergibt sich aus dem als Anlage beigefügten Anlagengitter.

1.3 Vorräte

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger sind, werden diese angesetzt.

Zur Bewertung des Vorratsvermögens wird gemäß § 240 Abs. 4 HGB das Durchschnittswertverfahren angewandt.

Der Bestandsnachweis erfolgt in Form von Inventurlisten, die auf der Grundlage einer körperlichen Bestandsaufnahme durch Arbeitnehmer der Gesellschaft sowie auf Basis des Warenwirtschaftssystems der Gesellschaft erstellt werden.

Aufgenommen wurden die Bestände im Rahmen einer Stichtagsinventur am 31.12.2023. An der Inventur haben wir an beiden Standorten teilgenommen und umfangreiche Stichproben genommen sowie durch Fotos die Bestände dokumentiert.

Der Bestand an Dieselkraftstoff und Verpackungsmaterial wurde mit einem Festwert angesetzt.

1.4 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden grundsätzlich zum Nennwert bilanziert.

Soweit das Risiko einer Forderung über das allgemeine Kreditrisiko hinausgeht, wird eine Einzelwertberichtigung vorgenommen. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird in Form einer Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5 % der nicht einzelwertberichtigten Forderungen Rechnung getragen.

1.5 Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet und zum Nennwert bilanziert.

1.6 Liquide Mittel

Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bilanziert.

1.7 Steuerabgrenzung

Es bestehen Bewertungsunterschiede zwischen den handelsrechtlichen und den steuerrechtlichen Wertansätzen bei Rückstellungen für Pensionen, die zur Entstehung aktiver latenter Steuern führen. Von dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB zur Aktivierung aktiver latenter Steuern wurde kein Gebrauch gemacht. Bei der Bewertung wird der unternehmensindividuelle Steuersatz von etwa 32 % zugrunde gelegt.

1.8 Pensionsrückstellungen

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck, nach dem Teilwertverfahren gebildet. Sie werden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 S. 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,82 % (Vorjahr: 1,78%) p.a. Im Rahmen weiterer Rechnungsannahmen werden jährliche Rentensteigerungen von 2 % p.a. und keine Lohn- und Gehaltssteigerungen unterstellt. Für nach BilMoG im Umstellungszeitpunkt unterdotierte Pensionsrückstellungen wird das Wahlrecht gemäß Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB in Anspruch genommen. Zwischen dem Aktivwert der Rückdeckungsversicherung (TEUR 454) und den Pensionsrückstellungen (TEUR 1.887) wird eine Verrechnung i.S.d. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB vorgenommen. In diesem Zusammenhang wurden auch Zinserträge (TEUR 27) und Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen (TEUR -24) miteinander verrechnet.

Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG ergab sich ein einmaliger Rückstellungsbetrag in Höhe von TEUR 142,5. Von der Übergangsregelung gemäß Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB wurde Gebrauch gemacht. Von diesem Betrag wird demgemäß 1/15, also TEUR 9,5 den Pensionsrückstellungen zugeführt und als sonstiger betrieblicher Aufwand ausgewiesen.

Der Unterschiedsbetrag bei der Bewertung der Rückstellungen für Pensionen zwischen dem 10-Jahres-Durchschnittszinssatz und dem 7-Jahres-Durchschnittszinssatz beträgt TEUR 27. Das entspricht dem ausschüttungsgesperrten Betrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB.

1.9 Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden bei der Rückstellungsbildung berücksichtigt.

Rückstellungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr werden mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

1.10 Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden grundsätzlich zu ihrem Erfüllungsbetrag, jedoch unter Beachtung des Höchstwertprinzips, angesetzt.

1.11 Fremdwährungen

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden grundsätzlich zunächst mit den Kursen zum Zeitpunkt der Anschaffung bewertet. Zum Bilanzstichtag erfolgt eine Bewertung mit dem Umrechnungskurs am Abschlussstichtag.

2. Erläuterungen zu Positionen der Bilanz

2.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung und Zusammensetzung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem als Anlage beigefügten Anlagengitter.

2.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben grundsätzlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

2.3 Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen abgegrenzte Unternehmensversicherungen, Kfz-Versicherungen, Kfz-Steuern sowie Beträge und Gebühren.

2.4 Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 200.000,00 und wurde zum Gründungszeitpunkt auf das Geschäftskonto eingezahlt.

2.5 Rückstellungen

Es handelt sich bei sämtlichen Positionen um Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten i.S.v. § 249 Abs. 1 HGB. Bei den sonstigen Rückstellungen i.H.v. EUR 557.887,93 handelt es sich im Einzelnen um:

Rückstellungen für Personalkosten EUR 295.041,73
Rückstellungen für Energiekosten und Reparaturen EUR 47.930,89
Rückstellungen für Warenkreditversicherung EUR 42.385,92
Rückstellungen für Frachtkosten und Verkaufsprovisionen EUR 142.524,39
Rückstellungen für Instandhaltungen von Maschinen EUR 10.000,00
Rückstellungen für Prüfungskosten EUR 11.075,00
Rückstellungen für Aufbewahrungspflicht EUR 8.930,00
Summe der sonstigen Rückstellungen EUR 557.887,93

3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

3.1 Umsatzerlöse

Es handelt sich im Wesentlichen um Erlöse aus dem Verkauf von Metallen sowie aus der Gewinnung und Verwertung von Metallen aller Art.

3.2 Sonstige betriebliche Erträge

Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus Auflösungen von Rückstellungen, um Erträge aus Sachbezüge an Arbeitnehmern sowie um Erträgen aus Versicherungsentschädigungen. Die Erträge aus Währungsumrechnung betragen TEUR 215,79.

Bei den Erträgen aus Weiterberechnungen handelt es sich im Wesentlichen um zusätzliche Transportkosten und Liegeplatzgebühren, die im Zusammenhang mit Wareneinkäufen entstanden und den Lieferanten weiterbelastet wurden.

3.3 Materialaufwand

Es handelt sich um den Einkauf von Rohschrott (Aluminiumschrotte).

3.4 Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen im Wesentlichen Miet- und Mietnebenkosten (aus der Anmietung einer Lagerhalle inkl. Bürofläche für die Niederlassung Homburg/Saar), Versicherungen, Instandhaltungs- und Reparaturaufwendungen, Fahrzeugkosten, Reisekosten, Rechts- und Beratungskosten, Verkaufsprovisionen sowie Factoring-Gebühren. Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betragen TEUR 77.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen auch die Zuführungsbeträge zur Pensionsrückstellung, die aufgrund der Umbewertung nach BilMoG erforderlich waren und gemäß Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB in jedem Geschäftsjahr zu mindestens 1/15 zugeführt werden.

3.5 Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag entfallen in Höhe von TEUR 612.691,06 auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

4. Sonstige Angaben

4.1 Organe der Gesellschaft

Laut Handelsregistereintragung HRB 13754 beim Amtsgericht Krefeld sind als Geschäftsführer bestellt:

Herr Kurt Horhäuser, Kaufmann, Krefeld, Herr Ralf Horhäuser, Kaufmann, Düsseldorf, Herr Volker Tenié, Kaufmann, Mandelbachtal, und Frau Ingrid Horhäuser, Kauffrau, Düsseldorf.

Die Herren Kurt Horhäuser, Ralf Horhäuser und Volker Tenié sind zur Einzelvertretung ermächtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

4.2 Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Gesamtbezüge gemäß § 285 Nr. 9a HGB der Geschäftsführung belaufen sich auf EUR 1.151.441,92.

4.3 Beschäftigte

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahr 2023 58 Arbeitnehmer.

Die Berechnung erfolgt methodisch nach § 267 Abs. 5 HGB.

4.4 Haftungsverhältnisse

Es bestehen zum Bilanzstichtag keine angabepflichtigen Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB.

4.5 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die zum Abschlussstichtag bestehenden, gem. § 285 Satz 1 Nr. 3 HGB angabepflichtigen finanziellen Verpflichtungen, hier in Form von Dauerschuldverhältnissen bzw. Leasing- und Mietverträgen, betragen für die Jahre 2024 bis 2027 TEUR 1.109.

4.6 Berichterstattung zu Finanzinstrumenten

Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Zinsswap zur Absicherung künftiger Zahlungsströme aus einem variabel verzinslichen Darlehen bei der DZ-Bank verwendet. Dem Zinsswap liegt ein Grundgeschäft mit vergleichbarem, gegenläufigem Risiko (Mikro-Hedge) zugrunde. Das mit der aus dem Grundgeschäft und dem Sicherungsgeschäft gebildeten Bewertungseinheit nach § 254 HGB gesicherte Kreditvolumen beträgt zum 31.12.2023 TEUR 875.

Die Regelungen zur Bildung einer Bewertungseinheit zur kompensatorischen Bewertung der Sicherungsbeziehung werden angewandt. Aufgrund der Betragsidentität und der Kongruenz der Laufzeiten, Zinssätze, Zins- und Tilgungstermine gleichen sich die gegenläufigen Wertänderungen bzw. Zahlungsströme während der Laufzeit von Grund- und Sicherungsgeschäft aus.

4.7 Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, sind nicht zu verzeichnen.

4.8 Ergebnisverwendungsvorschlag

Gemäß der Gesellschafterversammlung vom 26.10.2015 sind von dem Jahresüberschuss nach Tantiemen EUR 300.000,00 ohne weiteren Beschluss in die Rücklage einzustellen.

Bezüglich des übersteigenden Betrages wird die Hälfte in die Rücklagen eingestellt und der verbleibende Betrag an die Gesellschafter ausgeschüttet. Da ein neuer Beschluss nicht gefasst worden ist, bedeutet dies, dass von dem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.330.209,48 ein Betrag in Höhe von EUR 300.000,00 in die Rücklagen eingestellt wird. Des Weiteren wird ein Betrag in Höhe von EUR 515.104,74 ebenfalls in die Rücklagen eingestellt und der verbleibende Betrag in Höhe von EUR 515.104,74 entsprechend der Beteiligungsverhältnisse an die Gesellschafter wie folgt (brutto) ausgeschüttet werden:

Herr Kurt Horhäuser, Krefeld, EUR 154.531,42
Herr Ralf Horhäuser, Düsseldorf, EUR 154.531,42
Herr Volker Tenié, Mandelbachtal, EUR 154.531,42
Frau Ingrid Horhäuser, Düsseldorf, EUR 51.510,48

 

Krefeld, den 19.07.2024

Kurt Horhäuser, Geschäftsführer

Ralf Horhäuser, Geschäftsführer

Ingrid Horhäuser, Geschäftsführerin

Volker Tenié, Geschäftsführer

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.952,03 24.855,65 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 7.952,03 24.855,65 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.045.803,14 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.896.397,27 93.880,00 32.140,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.579.618,77 423.433,38 121.744,85
Summe Sachanlagen 7.521.819,18 517.313,38 153.884,85
Summe Anlagevermögen 7.529.771,21 542.169,03 153.884,85
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 32.807,68
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 32.807,68
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 4.045.803,14
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 1.958.137,27
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.881.307,30
Summe Sachanlagen 0,00 7.885.247,71
Summe Anlagevermögen 0,00 7.918.055,39
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.750,03 7.255,65 0,00 0,00 14.005,68
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 6.750,03 7.255,65 0,00 0,00 14.005,68
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 454.835,40 36.623,00 0,00 0,00 491.458,40
2. technische Anlagen und Maschinen 1.530.060,27 101.500,00 32.138,00 0,00 1.599.422,27
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.098.070,77 180.889,38 121.740,85 0,00 1.157.219,30
Summe Sachanlagen 3.082.966,44 319.012,38 153.878,85 0,00 3.248.099,97
Summe Anlagevermögen 3.089.716,47 326.268,03 153.878,85 0,00 3.262.105,65
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 18.802,00 1.202,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 18.802,00 1.202,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 3.554.344,74 3.590.967,74
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 358.715,00 366.337,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 724.088,00 481.548,00
Summe Sachanlagen 0,00 4.637.147,74 4.438.852,74
Summe Anlagevermögen 0,00 4.655.949,74 4.440.054,74

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 21.01.2025 festgestellt.

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Grafenberg-Metall GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Grafenberg-Metall GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Grafenberg-Metall GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

w entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

w vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

w identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

w gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

w beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

w ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

w beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

w beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

w führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen.

w Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Koblenz, den 21.01.2025

Reifferscheid Treuhand & Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stefan Reifferscheid, Wirtschaftsprüfer

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