Kohrener Immobilien GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hendrik Jan Westert seit 3.12.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
6 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 6 angezeigt
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Kohrener Landmolkerei GmbHPenigJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2015 bis zum 30.06.2016LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell / Historie Die Kohrener Landmolkerei GmbH wurde im Jahre 2009 von regionalen Rohmilcherzeugern neu gegründet. Die Idee ist, die eigene regionale Erzeugermilch in der Molkerei weiterzuverarbeiten, zu veredeln und gleichzeitig die Eigenmarke 'Kohrener Landmolkerei' zu entwickeln. Die Molkerei wurde im Jahre 2014 errichtet und im Juli 2015 abschließend fertiggestellt. Die Inbetriebnahme fand im Mai 2014 statt. Die Jahreskapazität der Molkerei beträgt ca. 90 Mio. Abpackungen p.a. Unsere Gesellschaft gehört der milchverarbeitenden Industrie an, wobei die Fabrik auf den Bereich der Milchverarbeitung und hier insbesondere auf die Herstellung und Abfüllung von Frischmilch und UHT - Milchprodukten ausgelegt ist. Dabei nutzen wir u.a. die Möglichkeit der aseptischen Abfüllung zur Herstellung länger haltbarer Produkte. 2. Kernmärkte Neben der Abfüllung von frischer und haltbarer Milch, der Produktion von Milchmischgetränken und Jogurt für den nationalen klassischen Lebensmittelhandel und Export betreiben wir noch einen eigenen regionalen Handel mit Milchprodukten in zwei eigenen Einzelhandelsgeschäften an den Standorten Penig und Frohburg. 3. Forschung und Entwicklung Um den zukünftigen Anforderungen der Märkte und Verbraucher gerecht zu werden, betreiben wir eigene Produktentwicklung. Mit Kunden und Lieferanten zusammen entwickeln wir ständig neue, innovative Produkte entsprechend den Marktanforderungen. Durch unsere neue Technik sind wir sehr stark im Bereich High-Protein-Pudding und Mahlzeitergänzungsprodukten. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die wirtschaftliche Gesamtlage in Deutschland ist auch im abgelaufenen Jahr 2015 um 1,7% gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Das Wachstum liegt damit über dem Vorjahreswert und auch über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre. Wachstumsmotor war die gestiegene Binnennachfrage aufgrund erhöhten Konsumverhaltens der Verbraucher (+ 2,1%) sowie der Export (+ 5,4 %). 2. Milchmarktsituation in 2015/ 2016 Im Jahr 2015 kam es am Milchmarkt in Deutschland und weltweit zu einem deutlichen Preisverfall. Durch die vergleichsweisen hohen Milchpreise in den Vorjahren war die Erzeugung stimuliert worden. Das Wachstum des weltweiten Handels mit Milcherzeugnissen wurde hingegen unterbrochen. Hier hinterließen der russische Importstopp und die Kaufzurückhaltung Chinas Spuren. Erstmals seit 2009 wurde der Markt für Magermilchpulver durch die Intervention entlastet. Die Milchauszahlungspreise sanken im Vergleich zum Vorjahr um etwa 25%. Nach zwei Rekordjahren sind die Milcherzeugerpreise 2015 wieder deutlich gesunken. Im Durchschnitt lag der Kieler Rohstoffwert für Milch mit 4% Fett und 3,4% Eiweiß bei ~25,5€/100kg. Dies entspricht einem Rückgang von ca. 30% im Vergleich zum Vorjahr. 3. Geschäftsverlauf Die Umsätze sind im Wirtschaftsjahr 2015/2016 um 12 Mio. € (+ 91 %) auf 25,3 Mio. € angestiegen. Grund hierfür war vor allem die höhere Auslastung. Ein weiterer großer Teil des Umsatzanstiegs resultierte aus einem Milchliefervertrag mit einem externen Landwirt. Diese Milch musste zum Großteil wieder mit Verlust auf dem Spotmarkt verkauft werden Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter ist gegenüber dem Vorjahr um 31 Mitarbeiter auf 92 Mitarbeiter angestiegen. Die Personalkosten sind entsprechend angestiegen. Durch Effizienzverbesserungen wird mit einer Senkung der Personalkosten gerechnet. Für das Geschäftsjahr 2016/2017 wird mit durchschnittlich 84 Mitarbeitern geplant. 4. Lage a. Ertragslage Die am Ende des abgelaufenen Wirtschaftsjahres erreichte Auslastung ist außerplanmäßig, da wir aufgrund des niedrigen Milchpreises verschiedene Kontrakte freiwillig nicht verlängert haben. Die bisher erreichte Auslastung reicht damit nicht aus, die Molkerei wirtschaftlich zu betreiben (Break even). Zudem wurden im Geschäftsjahr 1,5 Mio. € Verlust durch den oben genannten Milchliefervertrag realisiert. Daraufhin wurde in der Geschäftsführung eine Anpassung vorgenommen. Die im Vergleich zum Vorjahr höheren Abschreibungen haben das Jahresergebnis ebenfalls beeinflusst. Insgesamt wurde dadurch im Wirtschaftsjahr 2015/2016 ein nicht planmäßiger Jahresfehlbetrag von - 5,51 Mio. € (Vorjahr: Jahresfehlbetrag von - 6,7 Mio. €) ausgewiesen. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind auf rund 2,3 Mio. € absolut angestiegen. Aufgrund neuer Projekte hat sich der Zukauf für Zusatzstoffe (+ 2,2 Mio. €) und der Zukauf Verpackungsmaterial (+ 0,75 Mio. €) erhöht. Durch den weiter steigenden Absatz an überregional vertriebenen Produkten haben sich auch die Transportkosten um 1,3 Mio. € erhöht. Das Ergebnis ist insgesamt nicht zufriedenstellend, aufgrund der Gründungsphase und der derzeitigen Rahmenbedingungen aber nachvollziehbar. b. Finanzlage Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden planmäßig getilgt. Die Finanzierung der Gesellschaft findet überwiegend über Darlehen nahestehender Unternehmen, Gesellschafterdarlehen und Bankenfinanzierungen statt. Aufgrund der angespannten Ertragslage ist es weiterhin notwendig, dass die Gesellschafter bzw. die nahestehenden Unternehmen weiterhin liquide Mittel zur Verfügung stellen bzw. sich weiter engagieren. Das Eigenkapital ist zum 30. Juni 2016 negativ. Es liegt nominell eine Überschuldung vor. Zur Entlastung der finanziellen Situation und zur Beseitigung der Überschuldung haben die Gesellschafter bzgl. eines wesentlichen Teils ihrer Darlehen (mehr als 8 Mio. €) einen Rangrücktritt sowie eine Zinsreduzierung auf Null % vereinbart. Darüber hinaus hat eine Gesellschafterin eine Patronatserklärung über 1 Mio. € bis zum 30. Juni 2018 ausgesprochen, um einen möglichen zusätzlichen Liquiditätsbedarf abzusichern. Ein nahestehendes Unternehmen hat über Verbindlichkeiten von 5,7 Mio. € eine Laufzeitverlängerung bis 2025 gewährt. c. Vermögenslage Das Anlagevermögen ist planmäßig um 1,6 Mio. € auf 21,4 Mio. € gesunken, das Umlaufvermögen ist um 137 T€ auf 4,6 Mio. € zurückgegangen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind um 7,0 Mio. € auf 8,1 Mio. € gesunken. Gleichzeitig wurden die sonstigen Verbindlichkeiten um 10,4 Mio. ausgeweitet. Diese Entwicklung beinhaltet insbesondere eine Umfinanzierung in Höhe von rd. 7 Mio. € (vorher Zwischenfinanzierung Darlehen Kreditinstitute, jetzt Mietkauf). 5. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Rohstoffkosten orientieren sich am Marktumfeld und sind marktgerecht. Sie resultieren aus dem Preis, der an die verbundenen Erzeugerbetriebe ausbezahlt wird, und durch Zukäufe am Rohmilchmarkt. Der hohe Materialeinsatz resultiert aus dem Aufbau eines Grundbestandes an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie aus dem einmaligen Milchliefervertrag (+ 2,7 Mio. € Milcheinkauf). Die hohen Anlaufkosten bei fehlender Vollauslastung der Molkerei spiegeln sich im erwirtschafteten Ergebnis wieder. Die Personalkosten sind durch die erhöhte Beschäftigtenzahl und durch umgesetzte Lohn- und Gehaltserhöhungen bzw. gesetzlichen Vorgaben gestiegen. Die sich ergebende Ergebnisbelastung spiegelt sich auch in einer stark gesunkenen Eigenkapitalquote wieder:
III. Nachtragsbericht Über Vorgänge nach dem Stichtag ist nicht zu berichten. Im Übrigen wird auf die Ausführungen unter IV. verwiesen. IV. Prognosebericht Für das Wirtschaftsjahr 2016/2017 sind Investitionen in Prozessoptimierung in Höhe von insgesamt ca. 150 T€ geplant. Für das nächste Geschäftsjahr rechnet die Geschäftsleitung bei steigenden Milchpreisen mit einem steigenden Absatz und Umsatz insbesondere im Co-Packing-Bereich mit einer verbesserten Gesamtentwicklung. Getrieben durch zusätzliche, bereits realisierte Projekte in diesem Bereich sowie durch einen stabilen bzw. leicht ansteigenden Absatz der Eigenmarke wird das Unternehmensergebnis positiv beeinflusst. Im Hinblick auf das Erreichen der geplanten Vollauslastung der Molkerei kann mit einer sich stabilisierenden wirtschaftlichen Lage des Betriebes Mitte 2017 gerechnet werden. Daher erwarten wir für das Geschäftsjahr 2016/ 2017 noch Verluste von ca. 3,3 Mio. EUR und für das Geschäftsjahr 2017/ 2018 ein ausgeglichenes Ergebnis bei gleichzeitiger Vollauslastung. V. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft ist insbesondere abhängig von der Entwicklung der Rohstoffpreise sowie dem erreichbaren Auslastungsniveau der Molkerei mit rohertragssteigernden Produkten. Wichtig ist dabei, die begonnene Produktionsprozessoptimierung weiter intensiv voranzutreiben und durch gezielte Investitionen in Maschinen und Anlagen zu unterstützen, insbesondere durch Erhöhung der Tankkapazitäten. Die Preise für Rohmilch sind weiterhin auf niedrigem Niveau. Im Wirtschaftsjahr 2016/2017 rechnen wir mit steigenden Preisen für Kuhmilch. Aufgrund bestehender Kontrakte im Rohstoffeinkauf und den Lieferanten im Unternehmensverbund wird das zukünftige Rohstoffpreisrisiko als überschaubar eingeschätzt. Die Milchanlieferungsmenge kann im Verbund teilweise an die Absatzsituation angepasst werden, was die Notwendigkeit der Vermarktung von überschüssiger Milch am Spotmarkt bei steigender Auslastung weiter reduziert. Im Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit ist die Gesellschaft aufgrund des Fremdkapitalbedarfs Zinsbelastungen ausgesetzt. Unternehmenspolitik ist es, diese Belastungen durch den Abschluss von Finanzinstrumenten zu begrenzen. Es bestehen für die Zinsminimierungspolitik Vorgaben der Geschäftsleitung. Als Partner für den Abschluss der Finanzderivate fungieren erstklassige nationale Banken, deren Bonität laufend von führenden Rating-Agenturen überprüft wird. Zur Minderung der Zinsbelastung wurde ein Zins- und Währungsswap abgeschlossen. Sofern unsere Ertragsplanung nicht erreicht werden kann, werden wir über das bereits bestehende Engagement hinaus auf Unterstützung durch die Gesellschafter bzw. nahestehenden Unternehmen angewiesen sein. 2. Chancenbericht Die Zielsetzung Vollauslastung mit einhergehender Optimierung der Produktionsprozesse werden zur Erreichung der Rentabilität beitragen. Insbesondere das wachsende Co-Packing Geschäft und die damit verbundenen Abfüllmengen im Bereich etablierter Marken werden den Bekanntheitsgrad der Molkerei in der Branche weiter steigern und damit neue Absatzmöglichkeiten eröffnen. Auch im Wirtschaftsjahr 2016/2017 wird insbesondere die Produktion von haltbaren Milchprodukten und die weltweiten Exportmöglichkeiten die Wachstumsmotoren im EU-weiten Milchmarkt sein. Mittelfristig und langfristig sehen Marktexperten solide Anzeichen für eine Stabilisierung der Preise für Milchprodukte, denn die weltweite Nachfrage steigt stetig. Fundamentale Trends, wie eine steigende Weltbevölkerung, langfristig steigende Einkommen und die weltweit zunehmende Beliebtheit westlicher Ernährungsgewohnheiten sind Gründe dafür. 3. Gesamtaussage Die positive Marktpreisentwicklung bei gleichzeitiger positiver Auftragsentwicklung der Molkerei insbesondere im Bereich Co-Packing und der weiteren Steigerung der Produktivität führen derzeit zu einer positiven Bewertung der mittelfristigen Geschäftsentwicklung für das Unternehmen.
Penig, 29. März 2017 Kohrener Landmolkerei GmbH gez. Sirko Hornung gez. Hendrik Jan Westert BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss I. Allgemeine Angaben Die Kohrener Landmolkerei GmbH, Penig, stellt den Jahresabschluss nach den handelsrechtlichen Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften auf. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet. Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von Mio. EUR 5,2 aus; es ist eine nominelle Überschuldung gegeben. Zur Beseitigung der Überschuldung haben die Gesellschafter bezüglich gewährter Darlehen von mehr als Mio. EUR 8,0 im März 2017 einen Rangrücktritt erklärt. Außerdem hat eine Gesellschafterin eine Patronatserklärung über Mio. EUR 1,0 bis zum 30. Juni 2018 ausgesprochen. Eine tatsächliche Überschuldung liegt daher nicht vor. Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgt deshalb nach dem Grundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bilanziert. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen werden linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden als sofort abziehbare Betriebsausgabe behandelt, soweit ihr Wert Euro 410,00 nicht übersteigt. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen aktiviert. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bilanziert. Fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen neben den Einzelkosten auch anteilige angemessene Gemeinkosten. Die Grundsätze der verlustfreien Bewertung werden beachtet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die liquiden Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Disagien werden unter den Rechnungsabgrenzungsposten aktiviert und entsprechend der Laufzeit der einzelnen Kredite abgeschrieben. Die Rückstellungen berücksichtigen alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und andere ungewisse Verbindlichkeiten. Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften waren nicht zu bilden. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. B. Erläuterungen zur Bilanz I. AKTIVA Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in Anlage zum Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen des Vorjahres sind Mietkaufansprüche in Höhe von TEuro 244 mit einer Restlaufzeit über einem Jahr enthalten. Die übrigen Forderungen und Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von maximal einem Jahr. Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet in Höhe von TEuro 40 (Vj.: TEuro 46) Disagien. II. PASSIVA Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage betrifft vollständig Zuzahlungen bzw. Einlagen, die Gesellschafter in das Eigenkapital geleistet haben. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von TEuro 8.069 (Vj.: TEuro 7.255) eine Laufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von TEuro 11.589 (Vj.: TEuro 7.763) eine Laufzeit von mehr als fünf Jahren. Art und Form der Sicherheiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten i.H.v. TEuro 8.110 (Vj.: TEuro 15.148) sind wie folgt besichert: - Grundschulden in Höhe von TEuro 3.230 (Vj.: TEuro 3.230) - Sicherungsübereignung von beweglichem Anlagevermögen - Globalzession der Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen - Sicherungsübereignung des Warenlagers C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Investitionszuschüsse und Investitionszulagen wurden im Jahr des Anspruches vollständig ertragswirksam berücksichtigt. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Investitionszuschüssen in Höhe von TEuro 0 (Vj: TEuro 333) sowie aus Investitionszulagen in Höhe von TEuro 2 (Vj: TEuro 68) enthalten. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus Zuschüssen und Zulagen in Höhe von TEuro 12 (Vj: TEuro 421) sowie aus Gewinnen aus dem Abgang von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens in Höhe von TEuro 0 (Vj: TEuro 7) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen aus Forderungsverlusten in Höhe von TEuro 2 (Vj: TEuro 2) sowie aus Zuschüssen und Zulagen in Höhe von TEuro 26 (Vj.: TEuro 0) enthalten. D. Sonstige Angaben I. Derivative Finanzinstrumente Die Kohrener Landmolkerei GmbH, Penig, nutzt zinsbezogene derivative Finanzinstrumente in Form von Zinssicherungsgeschäften (Swaps). Zum Stichtag betragen die auf der Basis von allgemein anerkannten Bewertungsmodellen beizulegenden Zeitwerte der nachfolgenden Swaps: Commerzbank AK, Leipzig a) Ref. 4227334UK Swap, Bezugsbetrag: Mio. EUR 2,0 Endfälligkeit: 30.09.2018, Festzinssatz: 1,13%, Bewertung: - Euro 67.647,17 Aufgrund der gebildeten Bewertungseinheit (Micro-Hedging, Korrelation von 100%) wurden für die schwebenden Geschäfte (Zinsswaps) Drohverlustrückstellungen aus dem Zinsrisiko Höhe von TEuro 67.647,17 nicht gebildet. II. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Kohrener Landmolkerei GmbH hat Mietverträge über Bauten mit Laufzeiten bis 2018 mit einer Gesamtverpflichtung in Höhe von TEuro 185 abgeschlossen. Außerdem wurde ein Wartungs- und Supportvertrag mit einer unbestimmten Laufzeit und einem jährlichen Aufwand von TEuro 29, sowie Wartungsverträge mit einer voraussichtlichen Laufzeit bis 2023 und einer Gesamtverpflichtung von TEuro 4 abgeschlossen. Weiterhin besteht ein Anlieferungsvertrag mit einem Speditionsunternehmen zur Anlieferung von Milch. Daraus resultieren bis 2018 ca. TEuro 576 finanzielle Verpflichtungen. Die Gesellschaft ist einen Leasing-Vertrag mit einer Laufzeit bis 2019 eingegangen. Die sich daraus ergebenden finanziellen Verpflichtungen belaufen sich auf TEuro 1. Bestellobligo Zum Stichtag hat die Gesellschaft einen Kaufvertrag über die Lieferung von Lebensmittelgasen mit einer Laufzeit bis 2016 abgeschlossen. Bei Einhaltung der Mindestabnahmemenge folgt hieraus eine finanzielle Verpflichtung in Höhe von TEuro 7. III. Mitarbeiter Die Zahl der Mitarbeiter betrug im Jahresdurchschnitt:
IV. Honorar des Abschlussprüfers Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars wird gem. § 288 Abs. 2 HGB verzichtet. V. Organe Geschäftsführer sind bzw. waren Hendrik Jan Westert, Kitzscher (ab 01.11.2015), Sirko Hornung, Limbach-Oberfrohna (bis 31.08.2016), Burkhard Beissert, Seesen-Weiße (bis 20.01.2016), Hans Reimers, Griesheim (ab 01.09.2016). Herr Hornung und Herr Westert sind bzw. waren einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Sie sind auch für andere Unternehmen tätig. Herr Beissert und Herr Reimers sind bzw. waren hauptberuflich für die Kohrener Landmolkerei GmbH tätig. Herr Reimers ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Penig, 29. März 2017 Kohrener Landmolkerei GmbH gez. Sirko Hornung gez. Hendrik Jan Wester Angaben nach § 328 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 HGB Der Jahresabschluss ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 07. April 2017 festgestellt worden. Der Jahresabschluss und der Gewinnvortrag werden auf neue Rechnung vorgetragen. BestätigungsvermerkBei dem vorstehen Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Jahresabschluss zum 30. Juni 2016 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015/2016 der Kohrener Landmolkerei GmbH, Penig, einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, den wir nachfolgend wiedergeben: Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Kohrener Landmolkerei GmbH, Penig, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2015 bis 30. Juni 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen der Geschäftsleitung im Lagebericht in Abschnitt "Chancen und Risikobericht" hin. Dort wird ausgeführt, dass die Gesellschaft weiterhin auf die Unterstützung durch ihre Gesellschafter und nahestehende Unternehmen angewiesen ist.
Wildeshausen, 29. März 2017 RTC
| Schütte Revision GmbH
gez. Lösing, Wirtschaftsprüfer gez. Helmbrecht, Wirtschaftsprüfer Anlagenspiegel
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