Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 17827 HB
Eingetragen
12.7.2005
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenErbringung von landwirtschaftlichen Dienstleistungen für den PflanzenbauErbringung von Dienstleistungen für Forstwirtschaft und Holzeinschlag
Gegenstand
Der Betrieb eines Logistikzentrums in Hamm Uentrop für Ersatzteile zur Versorgung von Produkten der CLAAS Gruppe sowie die Erbringung von logistischen Dienstleistungen für andere Produktionsbetriebe.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Daniel Becker
seit 7.5.2025
Prokura
Sascha Huwald
seit 23.11.2021
Prokura
David Gaertner
seit 25.8.2020
Geschäftsführer
Fred Kratzner
seit 23.10.2019
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
CLAAS Service and Parts GmbH
Germany
1.550.000 €
66.67%
Stute Verkehrs-Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Germany
775.000 €
33.33%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CS Parts Logistics GmbH

Bremen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die CS Parts Logistics GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der CS Parts Logistics GmbH, Bremen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CS Parts Logistics GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 25. Juni 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Berg, Wirtschaftsprüferin

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 528.190,39 67.667,04
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 194.514,87 92.444,30
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.429.657,71 1.237.982,09
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 417.113,88 585.316,82
2.041.286,46 1.915.743,21
2.569.476,85 1.983.410,25
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 414.556,09 1.139.359,79
2. Forderungen gegen Gesellschafter 6.087.998,82 4.522.239,34
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 10.360,39
4. Sonstige Vermögensgegenstände 68.765,29 266.348,73
6.571.320,20 5.938.308,25
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 63.672,83 69.042,77
6.634.993,03 6.007.351,02
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 2.834,76
9.204.469,88 7.993.596,03

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Eingefordertes Kapital
1. Gezeichnetes Kapital 1.550.000,00 1.550.000,00
2. Abzüglich nicht eingeforderte ausstehende Einlagen - 1.124.153,10 1.124.153,10
425.846,90 425.846,90
II. Jahresüberschuss 1.608.091,41 1.033.138,31
2.033.938,31 1.458.985,21
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 322.300,00 0,00
2. Sonstige Rückstellungen 2.491.243,44 2.545.162,11
2.813.543,44 2.545.162,11
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen 5.000,00 5.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.169.889,34 1.711.337,47
3. Verbindlichkeiten aus in Arbeit befindlichen Aufträgen 1.664.868,19 1.816.026,93
4. Sonstige Verbindlichkeiten 517.230,60 457.084,31
-davon aus Steuern EUR 510.682,61 (i. Vj. EUR 435.813,73)-
4.356.988,13 3.989.448,71
9.204.469,88 7.993.596,03

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 44.437.967,52 39.557.734,49
2. Sonstige betriebliche Erträge 943.755,08 738.739,77
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen -7.397.566,16 -7.165.669,57
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -18.663.969,92 -17.257.484,93
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -3.787.978,12 -3.329.581,10
-davon für Altersversorgung EUR -21.657,87 (i. Vj. EUR -20.903,66) -- -22.451.948,04 -20.587.066,03
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -943.425,71 -575.399,17
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -12.199.704,62 -10.555.334,33
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 228,00 0,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -3.453,00 -3.851,00
--davon Aufwendungen aus der Abzinsung EUR -3.153,00 (i. Vj. EUR -3.551,00)--
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -760.300,58 -361.498,03
10. Ergebnis nach Steuern 1.625.552,49 1.047.656,13
11. Sonstige Steuern -17.461,08 -14.517,82
12. Jahresüberschuss 1.608.091,41 1.033.138,31

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB und den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Um den speziellen Gegebenheiten des Speditionsgeschäfts Rechnung zu tragen, wurde gemäß § 265 Abs. 5 HGB der Posten Verbindlichkeiten aus in Arbeit befindlichen Aufträgen hinzugefügt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke teilweise an dieser Stelle gemacht.

Die Gesellschaft nimmt teilweise die Aufstellungserleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB für mittelgroße Gesellschaften in Anspruch.

Registerinformationen

Die Gesellschaft ist unter der Firma CS Parts Logistics GmbH mit Sitz in Bremen im Handelsregister des Amtsgerichts Bremen unter der Nummer HRB 17827 eingetragen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Abschluss der Gesellschaft wurde unter der Prämisse der Unternehmensfortführung i. S. d. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB aufgestellt.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden im Jahr der Anschaffung zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, über die vorgesehene Nutzungsdauer von 3 Jahren linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen vermindert. Im Falle einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage der für die Kühne + Nagel-Gruppe geltenden konzerninternen Abschreibungssätze vermindert. Gebäude werden über 40 Jahre, Lager und Betriebsausstattung wird über 5 Jahre und EDV-Hardware wird über 3 Jahre abgeschrieben. Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit den inventarisierten bzw. von den Banken bestätigten Nominalbeträgen angesetzt.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag bilanziert.

Die ausstehenden Einlagen auf das gezeichnete Kapital entfallen jeweils zur Hälfte auf die beiden Gesellschafter. Sie waren zum Bilanzstichtag nicht eingefordert.

Die sonstigen Rückstellungen und die Steuerrückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (Erfüllungsbetrag). Soweit die zu Grunde liegende Verpflichtung einen Zinsanteil enthält, wurde die Rückstellung zum Barwert angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit einem Zinsfuß von 0,99 % p. a. (Vj.: 0,42 % p. a.) für Altersteilzeit und 1,75 % p. a. (Vj. 1,44 % p. a.) für Jubiläen bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren abgezinst. Bei der Ermittlung der Rückstellung für Jubiläumsleistungen wurde eine nach Altersgruppen strukturierte Fluktuationsrate von durchschnittlich 6,42 % (Vj. 6,42 %) p. a. unterstellt.

Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen bilanziert. Die Verbindlichkeiten aus in Arbeit befindlichen Aufträgen werden in Höhe der erwarteten ausstehenden Eingangsrechnungen angesetzt und für bereits abgerechnete Leistungen in Höhe der fakturierten Speditionserlöse.

Nach § 274 Abs. 1 HGB sind latente Steuern aus temporären oder quasi permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge bewertet mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge anzusetzen, sofern sich eine künftige Steuerbelastung ergibt (passive latente Steuern). Für sich insgesamt ergebende aktive latente Steuern gewährt § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB ein Ansatzwahlrecht, von welchem die CS Parts Logistics GmbH Gebrauch macht. Die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung werden nicht abgezinst.

Vorliegend ergeben sich zum 31. Dezember 2023 aktive latente Steuern aus den steuerlich abweichenden Abschreibungssätzen im Anlagevermögen und den Rückstellungen. Passive latente Steuern ergeben sich nicht. Zur Berechnung der latenten Gewerbesteuern wendet die Gesellschaft aufgrund unterschiedlicher Hebesätze einen Steuersatz zwischen ca. 14 - 16 % an.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen Gesellschafter setzen sich aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 4.345 (Vj. TEUR 3.427) und Forderungen aus Cash-Pool Guthaben in Höhe von TEUR 1.743 (Vj. TEUR 1.095) zusammen.

Die Restlaufzeit der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beträgt wie im Vorjahr bis zu einem Jahr.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden für personalbezogene Kosten TEUR 1.732 (Vj. TEUR 1.727), für ausstehende Eingangsrechnungen TEUR 749 (Vj. TEUR 808), Jahresabschlusskosten TEUR 7 (Vj. TEUR 6) und für Schadensersatz TEUR 3 (Vj. TEUR 3) gebildet. Sie tragen allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung.

Verbindlichkeiten

In den Verbindlichkeiten aus in Arbeit befindlichen Aufträgen werden ausstehende Speditionsaufwendungen für bereits abgerechnete Leistungen in Höhe von TEUR 1.665 (Vj. TEUR 1.808) ausgewiesen.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsätze werden, wie im Vorjahr vollständig im Inland erzielt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich im Wesentlichen aus Weiterbelastungen von Kosten in Höhe von TEUR 691 (Vj. TEUR 560) und periodenfremden Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 225 (Vj. TEUR 179) zusammen.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis der CS Parts Logistics GmbH für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von EUR 1.608.091,41 an die CLAAS Service und Parts GmbH, Harsewinkel, und die Kühne + Nagel (AG & Co.) KG, Bremen, gemäß Gesellschaftsvertrag auszuschütten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen Leasing- und Mietverpflichtungen in Höhe von TEUR 2.180 (Vj. TEUR 3.616) mit einer Laufzeit bis 2029. Insgesamt bestehen TEUR 1.844 mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Mindeststeuergesetz

Die Gesellschaft ist in Ländern tätig, welche bis zum Abschlussstichtag Mindeststeuergesetze entsprechend der Vorgaben der OECD ("Säule 2-Gesetzgebung") erlassen haben.

Die Gesellschaft hat die Auswirkungen dieser Steuergesetze auf die Gesellschaft analysiert und rechnet hieraus mit keinen wesentlichen Auswirkungen.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 2023 gehörte der Geschäftsführung an:

 

Herr David Gaertner, Niederlassungsleiter Hamm, CS Parts Logistics GmbH, Bremen

Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

2023 2022
Gewerbliche Arbeitnehmer 353 317
Angestellte 103 98
Gesamt 456 415
davon Auszubildende 11 10

Nachtragsbericht

Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag mit Rückwirkung auf den vorliegenden Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 liegen nicht vor.

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Kühne + Nagel International AG, Schindellegi, Schweiz, der nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt wird, einbezogen.

Die Kühne + Nagel International AG, Schindellegi, Schweiz, erstellt in ihrer Eigenschaft als Konzernleitung zum 31. Dezember 2023 einen Konzernabschluss, für den kleinsten und den größten Kreis an Unternehmen, der auf der Homepage im Internet veröffentlicht wird.

 

Bremen, 21. Juni 2024

CS Parts Logistics GmbH

Geschäftsführung

David Gaertner

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 2.244.888,10 264.263,30 748,00 497.321,50 3.005.724,90
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 215.564,42 105.211,88 0,00 87.995,32 408.771,62
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.109.740,65 749.544,56 270.360,53 0,00 3.588.924,68
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 585.316,82 417.113,88 0,00 - 585.316,82 417.113,88
3.910.621,89 1.271.870,32 270.360,53 - 497.321,50 4.414.810,18
6.155.509,99 1.536.133,62 271.108,53 0,00 7.420.535,08
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 2.177.221,06 301.060,45 747,00 2.477.534,51
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 123.120,12 91.136,63 0,00 214.256,75
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.871.758,56 551.228,63 263.720,22 2.159.266,97
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.994.878,68 642.365,26 263.720,22 2.373.523,72
4.172.099,74 943.425,71 264.467,22 4.851.058,23
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 528.190,39 67.667,04
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 194.514,87 92.444,30
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.429.657,71 1.237.982,09
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 417.113,88 585.316,82
2.041.286,46 1.915.743,21
2.569.476,85 1.983.410,25

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlagen der Gesellschaft

Die CS Parts Logistics GmbH, Bremen, (im Folgenden kurz "CS Parts" oder "Gesellschaft" genannt) ist in der Logistikbranche tätig und bewirtschaftet das Ersatzteildistributionscenter der CLAAS Service and Parts GmbH, Harsewinkel, (im Folgenden kurz "CSP") am Standort in Hamm. Neben der Vereinnahmung der Waren, der Lagerung von Ersatzteilen, der Kommissionierung und der Versandbereitstellung werden auch die Versandabwicklung sowie die Verladung durch die CS Parts durchgeführt. Darüber hinaus ist CS Parts für die CLAAS Selbstfahrende Erntemaschinen GmbH, Harsewinkel, (im Folgenden kurz "CSE") am Standort in Harsewinkel aktiv. Dort werden ebenfalls Verpackungs- und Verladetätigkeiten vorgenommen. Ab dem 1. Oktober 2022 wurden weitere Logistikleistungen für die CLAAS Selbstfahrende Erntemaschinen GmbH, Harsewinkel (im Folgenden kurz "CSE") übernommen. Die Tätigkeiten erstrecken sich auf die Produktionsversorgung für den Standort in Harsewinkel.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Finanzierungsdefizit des Staates lag nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2023 bei 87,4 Milliarden Euro. Das Defizit blieb damit hoch, verringerte sich im Vorjahresvergleich jedoch um 9,5 Milliarden Euro, da die Einnahmen des Staates mit +4,4 % auf 1.901,8 Milliarden Euro stärker stiegen als die Ausgaben mit +3,7 % auf 1.989,2 Milliarden Euro. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) in jeweiligen Preisen errechnet sich für 2023 eine Defizitquote von 2,1 %. Damit wurde die Defizitquote gegenüber der ersten vorläufigen Berechnung vom 15. Januar 2024 um 0,1 Prozentpunkte nach oben revidiert. Der im Jahr 2023 weiterhin ausgesetzte Referenzwert des europäischen Stabilitäts- und Wachstumspakts von 3 % wäre somit eingehalten worden. 1

Der Indikatorwert des SCI LOGISTIKBAROMETERS steigt zum dritten Mal in Folge an und platziert sich knapp unter der Nullmarke. Sowohl die ausgeglichene saisonale Geschäftslage als auch die deutlich positivere Erwartungshaltung an Q2 2024 zahlen auf die gute Entwicklung ein. Ausgebremst wird die Branche weiterhin von einem hohen Kostendruck: Von perspektivisch sinkenden Kosten scheinen die befragten Transport- und Logistikunternehmer nicht auszugehen. Auch mit gestiegenen Mautgebühren und erhöhten Lohnkosten im Hinterkopf erwarten sie mehrheitlich erneute Kostensteigerungen binnen der ersten Jahreshälfte 2024. Die Preise bleiben stabil oder können sogar angepasst werden, stellen aber insgesamt kein adäquates Äquivalent zu den hohen Kosten dar. Die Unsicherheit der Logistikbranche - die sich durch das gesamte Jahr 2023 zog - spiegelt sich auch in einer gedämpften Investitionsbereitschaft wider. Die Branche scheint sich uneins zu sein, welcher Hebel als Antwort auf das krisenreiche Vorjahr angesetzt werden soll - nur eine knappe Mehrheit der befragten Unternehmer plant zu Jahresbeginn Investitionen für das laufende Jahr. Wenn investiert werden soll, dann aber richtig: ausgabewillige Unternehmer geben mehrheitlich an, das Investitionsvolumen steigern zu wollen. Erneut wird ein Großteil der Aufwendungen in Logistiksoftware fließen. Fahrzeuge sind 2024 in den Investitionsfokus gerückt, sowohl im Verteiler- als auch im Fernverkehr. Umweltrelevante Anpassungen an der Fahrzeugflotte könnten dadurch relevanten Anschub erfahren. 2

1 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/02/PD24_067_813.html - Zugriff 11.03.2024

Das Geschäftsjahr 2023 ist durch viele Faktoren beeinflusst worden: die Kriege in der Ukraine und dem Nahen Osten, eine deutlich erhöhte Inflation, sinkende Transportraten sowie gestörte Transportwege (z.B. durch das Rote Meer). Die damit einhergehende globale Unsicherheit machte sich in der allgemeinen Wirtschaftsleistung und den Ergebnissen in der Logistikbranche bemerkbar.

2. Geschäftsverlauf

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und der Geschäftsverlauf 2023 waren für die CS Parts positiv. Die seit über 20 Jahren bestehende erfolgreiche Zusammenarbeit mit CLAAS konnte weiter fortgeschrieben werden. Die für das Jahr 2023 angestrebten wirtschaftlichen Ziele wurden vollumfänglich erreicht und der von einem Kunden abhängige Umsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr nochmals durch die am 1. Oktober 2022 neu implementierten Logistiktätigkeiten gesteigert werden.

3. Lage der Gesellschaft

Ertragslage

Durch den Anstieg der Umsatzerlöse um 12,3 % auf TEUR 44.438 hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auch der Bruttonutzen (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) um 14,4 % bzw. TEUR 4.648 gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die Erhöhung der Umsatzerlöse und des Bruttonutzens resultieren im Wesentlichen aus dem kontinuierlich gestiegenen Volumen für das Ersatzteilgeschäft und dem in 2023 vollumfänglichen Jahresumsatz für das neue Kontraktlogistikgeschäft mit dem Kunden CLAAS.

2 https://www.sci.de/daten-trends/sci-logistikbarometer - Zugriff 11.03.2024

Im Geschäftsjahr 2023 hat sich der Personalaufwand durch die Volumensteigerung und den damit verbundenen zusätzlichen Personalbedarf um TEUR 1.865 auf TEUR 22.452 erhöht. Die Mietaufwendungen sind im Zug der Geschäftsausweitung im vorangegangenen Jahr um 89,5 % auf TEUR 2.904 angewachsen.

Aufgrund der beschriebenen Effekte stieg das Ergebnis vor Steuern um TEUR 977 auf TEUR 2.386. Der Steuerwand stieg entsprechend um TEUR 399 auf TEUR 760.

Der Jahresüberschuss erhöhte sich aufgrund der beschriebenen Effekte auf TEUR 1.608 (Vorjahr TEUR 1.033).

Vergleich der Ertragslage mit der Prognose für das Geschäftsjahr 2023

Für das Jahr 2023 wurden für die Gesellschaft im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 um 10 bis 15 % steigende Umsatzerlöse sowie ein entsprechend steigendes Jahresergebnis prognostiziert. Das prognostizierte Umsatzwachstum aufgrund des steigenden Bedarfs an Ersatzteilen des Landmaschinenherstellers CLAAS und der ganzjährigen Logistikdienstleistungen für die Produktionsversorgung hat sich bestätigt. Die Umsatzerlöse sind durch die Geschäftsausweiterung um 12,3 % auf EUR 44,4 Mio. gestiegen. Das prognostizierte positive Jahresergebnis wurde durch die gute Umsatzentwicklung und das konsequente Kostenmanagement übertroffen.

Finanz- und Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich im Berichtsjahr um 15,1 % auf TEUR 9.204. Das Anlagevermögen stieg um TEUR 586 auf TEUR 2.569. Das immaterielle Anlagevermögen erhöhte sich durch höhere Zugänge im Verhältnis zu den Abschreibungen im Wirtschaftsjahr auf TEUR 528 (Vorjahr TEUR 68). Das Sachanlagevermögen erhöhte sich um TEUR 126 auf TEUR 2.041. Die Quote des Anlagevermögens am Gesamtvermögen beträgt 27,9 % (Vorjahr 24,8 %). Das Sachanlagevermögen ist zu 99,6 % durch Eigenkapital gedeckt.

Das Umlaufvermögen stieg im Geschäftsjahr 2023 um 10,4 % auf TEUR 6.635 und resultiert zum einen aus der Reduzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - TEUR 725 sowie im Gegenzug aus gestiegenen Forderungen gegen Gesellschafter + TEUR 1.566.

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft ist durch die bestehende Einbindung in die Liquiditätsverrechnung bei einem der Gesellschafter fortlaufend sichergestellt.

Das Eigenkapital stieg aufgrund des Jahresüberschusses um 39,4 % auf TEUR 2.034.

Die Steuerrückstellungen erhöhten sich um TEUR 322 (Vorjahr TEUR 0). Der Anstieg resultiert aus dem erhöhten Jahresgewinn.

Die Erhöhung der Verbindlichkeiten um TEUR 368 auf TEUR 4.357 ergibt sich im Wesentlichen aus einer Steigerung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen auf Grund des gestiegenen Geschäftsvolumens.

4. Sonstige finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Investitionen

Der Buchwert der immateriellen Vermögensgegenstände hat sich durch die Abschreibungen von TEUR 301 und erhöhte Zugänge von TEUR 264 auf TEUR 528 erhöht. Die AHK der Sachanlagen haben sich durch Zu- und Abgänge von Einbauten in der Immobilie, Lager- und Betriebsausstattung sowie EDV um TEUR 504 erhöht. Dem gegenüber stehen Abschreibungen in Höhe von TEUR 642 und Abgänge bei Abschreibungen des Geschäftsjahres in Höhe von TEUR 264, sodass sich das Sachanlagevermögen um TEUR 126 auf TEUR 2.041 erhöhte.

Finanzergebnis

Das aus dem Zinsergebnis bestehende Finanzergebnis schlägt im Geschäftsjahr 2023 mit einem Verlust von TEUR 3 (Vorjahr TEUR 4) zu Buche.

Personal

Im Jahr 2023 wurden im Durchschnitt 456 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr 415). Die Personalaufwandsquote (Verhältnis von Personalaufwand zu Umsatzerlösen) reduzierte sich leicht auf 50,5 % (Vorjahr 52,0 %) bei um 9,1 % bzw. TEUR 1.865 erhöhtem Personalaufwand.

C. Chancen- und Risikobericht

Die CS Parts wird auch im Jahr 2024 in allen Bereichen stark gefordert werden. Die Auswirkungen der Kriege in der Ukraine und dem Nahen Osten sind in vielen Bereichen zu spüren. Die weiterhin hohen Kosten und die Abschwächung der Konjunktur in den Kernmärkten in Mittel- und Westeuropa sowie Nordamerika führen zu einem schwierigen Marktumfeld für den Kunden CLAAS.

Kühne + Nagel verfolgt die täglichen Veränderungen am Markt und kann sich durch die weit fortgeschrittene Digitalisierung der einzelnen Aufgabenbereiche und die Vernetzung der weltweit tätigen Kühne + Nagel Firmen schnell auf die geänderte Marktsituation einstellen, den Kunden die gewünschte logistische Lösung anbieten und dabei dennoch profitabel sein.

Das Ausfallrisiko bei Kunden wird durch ein striktes Bonitätsprüfungs-System und die Vergabe von Kreditlimits permanent kontrolliert. Wenn möglich werden Kundenforderungen über eine Kreditversicherung abgesichert, wobei alle ausstehenden Forderungen gegenüber der CLAAS-Gruppe hier enthalten sind.

Ein Ausfallrisiko auf Grund des Ukraine Krieges ist nicht gegeben, da die Gesellschaft keine eigenen Kunden in Russland bzw. der Ukraine hat.

Durch die Kundenanbindung an zwei eigenständige Gesellschaften der CLAAS- Gruppe hängt die CS Parts direkt vom Geschäftsverlauf in der Landmaschinenbranche ab. Dies wirkt sich besonders bei der Tätigkeit für die CSE (Neumaschinengeschäft) und der CSE (Produktionsversorgung) aus. Dagegen unterliegt die Tätigkeit für die CSP (Ersatzteilgeschäft) aufgrund der steigenden Anzahl an CLAAS-Maschinen auf dem Markt geringeren Schwankungen bei den Umsätzen und Volumina.

Außer der Abhängigkeit von der CLAAS-Gruppe sind nach derzeitigem Kenntnisstand keine konkreten Risiken für die CS Parts vorhanden. Durch die aktuelle Laufzeit des bestehenden Logistikvertrags mit der CSP bis zum 31. Dezember 2025 ist das Risiko jedoch überschaubar.

Die Gesellschaft ist in das Chancen- und Risikomanagementsystem der weltweiten Kühne + Nagel Gruppe eingebunden. Die interne Revision des Konzerns prüft die Funktionsfähigkeit des Chancen- und Risikomanagements regelmäßig.

Das System ICS (Internal Control System) von Kühne + Nagel wurde im Berichtsjahr konsequent weitergeführt und leistet einen wichtigen Beitrag zur Überprüfung der Prozesse und Abläufe.

Chancen ergeben sich durch den fortbestehenden Anstieg der Population an CLAAS-Maschinen und den damit verbundenen weltweiten Anstieg des Bedarfs im Ersatzteilgeschäft.

Cybersecurity-Risiken:

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik bewertet in seinem Lagebericht 2023 die "[...] Bedrohung im Cyber-Raum [...] damit so hoch wie nie zuvor. Wie schon in den vergangenen Jahren wurde eine hohe Bedrohung durch Cyberkriminalität beobachtet. Ransomware blieb die Hauptbedrohung. [...] Im Kontext des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine bestand eine Bedrohung vor allem durch prorussische Hacktivismus-Angriffe, die aber keinen nachhaltigen Schaden verursachten und eher als Propagandamittel zu werten sind. Ein Anstieg der Bedrohung konnte ferner im Bereich Schwachstellen festgestellt werden.[...] Cyberresilienz ist daher das Gebot der Stunde." 3

3 https://www.bsi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/BSI/Publikationen/Lageberichte/Lagebericht2023.pdf - Zugriff 13.03.2024

Cyberangriffe und IT-Sicherheitsvorfälle können zu einer Beeinträchtigung oder dem Ausfall logistischer Prozesse, unbefugtem Zugriff auf oder Veränderung von Informationen, Verlust oder Zerstörung von Daten führen. Dies kann zu Versorgungsengpässen, finanziellen Verlusten, Rechtsstreitigkeiten, Haftung gegenüber Kunden, Maßnahmen durch Aufsichtsbehörden und Reputationsschäden führen. Daher investiert Kühne + Nagel in den Schutz der Verfügbarkeit, Vertraulichkeit, Integrität und Authentizität von Informationen sowie der verarbeitenden Systeme und Prozesse.

Neben technischen Schutzmaßnahmen für die physische und logische IT-Architektur werden organisatorische und personelle Maßnahmen zur Minderung identifizierter Risiken gemäß dem Stand der Technik implementiert, überprüft und verbessert. Seit 2019 betreibt Kühne + Nagel ein nach ISO 27001 zertifiziertes Informationssicherheitsmanagementsystem, verbunden mit Maßnahmen, um kritische Geschäftsprozesse im Krisenfall wiederherstellen zu können.

D. Prognosebericht

Für das Jahr 2024 wird ein Zuwachs des realen Bruttoinlandsprodukts in Deutschland von 0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr prognostiziert. Für das Jahr 2025 prognostizieren die führenden Wirtschaftsinstitute eine weitere Steigerung der deutschen Wirtschaftsleistung von 1,4 Prozent. 4

Aufgrund der ausschließlichen Tätigkeit für die Kunden der CLAAS-Gruppe in der Landwirtschaftsmaschinenbranche hängt die weitere Entwicklung der CS Parts stark von der zukünftigen Entwicklung von CLAAS ab.

Durch den fortbestehenden Anstieg der Population an CLAAS-Maschinen auf dem Weltmarkt wird der Bedarf im Ersatzteilgeschäft bei CLAAS weiterhin groß sein und damit auch zunehmende Umfänge und steigende Umsatzerlöse bei der CS Parts generieren.

Es wird davon ausgegangen, dass sich auch für das Jahr 2024 ein leicht positiver Trend für das Ersatzteilgeschäft einstellt, sodass neben CLAAS auch die CS Parts hiervon profitiert. Der Bruttonutzen wird somit auch im Geschäftsjahr 2024 in diesem Bereich leicht über dem Vorjahr liegen. Die Logistikdienstleistungen für die Produktionsversorgung werden hingegen leicht unter dem Vorjahr liegen, so dass insgesamt der Umsatz und Bruttonutzen leicht unter dem Niveau von 2023 geplant sind.

Aufgrund des langfristigen Kundenvertrages werden derzeit keine kurzfristigen entwicklungshemmenden Risiken gesehen.

4 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/5848/umfrage/prognose-zurentwicklung-des-realen-bruttoinlandsprodukts-in-deutschland/ - Zugriff 11.03.2024

Durch das allgemein schwierige Marktumfeld für das Geschäftsjahr 2024 und die allgemeinen Kostensteigerungen insbesondere im Personalbereich wird von einer Verschlechterung des Jahresergebnisses um ca. 5 % ausgegangen. Aus diesem Grund wird auch im Geschäftsjahr 2024 auf ein konsequentes Kostenmanagement in der Gesellschaft geachtet.

 

Bremen, 21. Juni 2024

CS Parts Logistics GmbH

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