Stammdaten

Register
Amtsgericht Paderborn HRB 4326
Vorher
Isola Bauchemie GmbH
Eingetragen
18.8.2003
Branche
Herstellung von Gipserzeugnissen für den BauHerstellung von Frischbeton, TransportbetonHerstellung von pharmazeutischen Grundstoffen
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von chemischen und physikalisch wirkenden Betonzusatzmitteln.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Holger Oest
seit 5.11.2025
Geschäftsführer
Ganna Gardner
seit 19.2.2021
Prokura
Ulrike Günter
seit 22.1.2020
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
CEMEX Central Europe GmbH
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
CEMEX Central Europe GmbH
Germany
52.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CEMEX Admixtures GmbH

Salzkotten

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

CEMEX Admixtures GmbH, Salzkotten

1. Grundlagen der Gesellschaft

1.1. Geschäftsmodell der Gesellschaft

Die Aktivitäten der CEMEX Admixtures GmbH umfassen insbesondere die Herstellung und den Vertrieb von chemisch und physikalisch wirkenden Zusatzmitteln zur Verwendung in der Betonherstellung sowie von Mahlhilfen zur Herstellung von Zement.

Produktion und Verwaltung befinden sich am Sitz des Unternehmens in Salzkotten. Daneben unterhält die Gesellschaft noch Außenlager in Delitzsch und Oranienburg.

Hauptabnehmer der Gesellschaft sind in- und ausländische Unternehmen des CEMEX-Konzerns. Die Geschäftsentwicklung der CEMEX Admixtures GmbH ist somit insbesondere von der geschäftlichen Situation der betreffenden CEMEX-Unternehmen abhängig. Die Entwicklung dieser Unternehmen ist wiederum von verschiedenen externen Faktoren abhängig, wobei die konjunkturelle Entwicklung der Bauwirtschaft in den Bereichen Wohnbau, Nichtwohnbau und Tiefbau hier einen großen Einfluss hat. Ein großer Einflussfaktor mit saisonaler Auswirkung ist die Witterung. Ausfalltage durch ungünstige Witterungsbedingungen, meist extremes Winterwetter, sind oft nur schwer zu kompensieren.

1.2. Ziele und Strategien

Im Zentrum unserer Unternehmensstrategie stehen die bedingungslose Kundenausrichtung sowie die konsequente Ausschöpfung von Verbundvorteilen. Das bestmögliche Leistungspaket für unsere Kunden und wettbewerbsfähige Kosten sind der Leitfaden für unser unternehmerisches Handeln zur nachhaltigen Steigerung von Ertragskraft und Unternehmenswert sowie zur Sicherung der Arbeitsplätze. Kooperation, Loyalität und ein situativ angemessener Führungsstil sind die Werte, an denen wir uns orientieren. Eine zufriedenstellende Wertschöpfung haben wir in den vergangenen Jahren erreicht. Im deutschen wie auch im französischen Markt verfolgen wir weiter eine verstärkte Neukundenstrategie mit einem weiter angezielten Drittkundenwachstum.

1.3. Steuerungssysteme

Die bedeutsamsten finanziellen Leistungskennzahlen, die der Unternehmenssteuerung dienen, sind das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung und die Umsatzerlöse. Die Umsatzerlöse werden gestützt durch die Mengen- und Durchschnittserlösentwicklung.

1.4. Forschung und Entwicklung

Die CEMEX Admixtures GmbH hat sich auch im Geschäftsjahr 2023 mit der Verbesserung der Produktqualitäten sowie der Ausweitung des Sortiments beschäftigt. Des Weiteren partizipiert die Gesellschaft an den Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der weltweiten CEMEX-Gruppe durch die enge Kooperation mit deren Forschungszentrum in der Schweiz.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das deutsche BIP fiel 2023 um 0,3 % zum Vorjahr.

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Jahr 2023 um 4,4 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Mit einem Volumen von 102,3 Milliarden Euro lag der Auftragseingang nominal (nicht preisbereinigt) 3,3 % über dem Vorjahresniveau

Die Bauindustrie erwartet für 2024 einen weiteren Rückgang um 3,5 %. Die Zahl der jahresdurchschnittlich Beschäftigten im Bauhauptgewerbe wird bei etwa 918.000 stagnieren.

Der Jahresumsatz im Bauhauptgewerbe sank im Vergleich zum Vorjahr real um 3,3 %. Nominal steigerte er sich um 3,5 % und erreichte einen neuen Höchststand von 113,8 Milliarden Euro. Dabei fiel der Wohnungsbau mit 26,6 Milliarden Euro Jahresumsatz am stärksten ins Gewicht, der gewerbliche Hochbau folgte mit 26,0 Milliarden Euro.

Mit 260.100 genehmigten Wohnungen wurde die Anzahl der genehmigten Wohnungen von 2022 im Jahr 2023 um 26,6 % unterschritten. Der reale Auftragseingang ging im Gesamtjahr 2023 um 21,3 % zurück.

Im Jahr 2023 waren weiterhin die steigenden Zinsen, die stark ansteigende Verteuerung der Baumaterialien resultierend aus stark erhöhten Energiekosten und Inflationsraten, die wesentlichen Einflussfaktoren der rückläufigen Bauentwicklung.

Diese negativen Auswirkungen auf die Investitionsbereitschaft der Privatbauherren sowie der Immobilienbranche begründet sich aus den Unsicherheiten zur Entwicklung der Wirtschaft.

Die CEMEX Admixtures GmbH mit ihrem stark exportorientierten Geschäftsmodell stand auch im Jahr 2023 im Wettbewerb zu den großen Global Playern der Bauchemie (SIKA, MBCC, MAPEI, CHRYSO und MC Bauchemie).

2.2. Geschäftsverlauf

Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2023 mit TEUR 30.218 gegenüber TEUR 30.478 im Jahr 2022 stabil geblieben.

Bei den Inlandsumsätzen ohne sonstige Umsatzerlöse kam es zu einer Verminderung um EUR 0,7 Mio. Bei den Auslandsumsätzen insgesamt gab es einen Rückgang um EUR 0,11 Mio. Der Auslandsumsatz Export an Dritte konnte dabei leicht gesteigert werden (+ EUR 0,13 Mio.)

Die geringeren Inlandserlöse aus dem Produktverkauf sind durch rückläufige Mengen (- 12,7 %) bei leicht gestiegenen Durchschnittserlösen geprägt.

Der rückläufige inländische Absatz im Jahr 2023 ist vor allem innerhalb der CX-Gruppe zu verzeichnen. Im Inlandsmarkt hat sich der Preis pro Tonne über alle Produkte im Vergleich zum Vorjahr leicht erhöht.

Der moderate Rückgang der Auslandserlöse resultiert hingegen geringeren Mengen Export CX Gruppe und leicht gestiegenen Mengen im Export Drittmarkt.

Insgesamt resultiert die leicht rückläufige Umsatzentwicklung aus Mengenrückgängen im Inland bei leicht erhöhten Durchschnittserlösen sowie einer leichten Steigerung der Auslandsmengen mit Dritten.

Aufgefangen konnten diese Umsatzrückgänge durch moderat gesunkene variable Kosten. Das hohe Niveau aus 2022 hat sich bei den Rohstoffkosten aufgrund der etwas entspannten Situation am Energie- und Transportmarkt leicht zurückentwickelt.

2.3. Lage

2.3.1. Ertragslage

Die CEMEX Admixtures GmbH weist für das Geschäftsjahr 2023 einen Gewinn nach Steuern von TEUR 2.206 (i.Vj. TEUR 510) aus, der aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages an die CEMEX Central Europe GmbH abgeführt wurde.

Die Erhöhung des Ergebnisses vor Gewinnabführung um TEUR 1.696 ist insbesondere auf die stark zurückgegangenen Material- und Transportkosten bei nur sehr leicht reduzierten Umsatzerlösen zurückzuführen.

Die Gesamtleistung ist um TEUR 412 auf TEUR 29.913 gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 40 (i. Vj. TEUR 140), der Materialaufwand reduzierte sich auf TEUR 18.894 (i. Vj. TEUR 21.499). Einen weiteren wesentlichen Einfluss auf die Gesamtleistung hat die Entwicklung der Bestandsveränderung von TEUR -977 im Jahr 2022 auf TEUR 84 im Geschäftsjahr 2023.

Der Personalaufwand mit insgesamt TEUR 3.618 im Jahr 2023 ist gegenüber dem Vorjahr (TEUR 3.117) im Wesentlichen aufgrund einer Tariferhöhung und gleichzeitig leichter Personalanzahlerhöhung gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von TEUR 3.951 im Vorjahr um 9,1% auf TEUR 4.310 gestiegen, was insbesondere auf die gesteigerten Miet- und Leasingaufwendungen, Instandhaltungsaufwendungen und Abfallentsorgungskosten zurückzuführen ist.

Das negative Zinsergebnis hat sich insbesondere aufgrund höherer Zinsaufwendungen aus dem Konzernverrechnungskonto von TEUR -124 im Jahr 2022 auf TEUR -221 im Geschäftsjahr 2023 leicht verschlechtert.

2.3.2. Finanzlage

Durch das Cash-Pooling-Verfahren mit den Unternehmen der CEMEX Deutschland-Gruppe optimiert die CEMEX Admixtures GmbH den Finanzmitteleinsatz. Die Liquidität der Gesellschaft war während des gesamten Berichtsjahres gesichert.

Zum 31. Dezember 2023 weist die Gesellschaft eine Verbindlichkeit auf dem Konzernverrechnungskonto bei der CEMEX Deutschland AG in Höhe von TEUR 1.509 aus. Im Vorjahr bestand eine Verbindlichkeit von TEUR 5.500.

2.3.3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme liegt mit TEUR 11.151 zum 31. Dezember 2023 um TEUR 259 unter dem Vorjahr (TEUR 11.409).

Die Eigenkapitalquote von 21,1% hat sich aufgrund der geminderten Bilanzsumme und des gleichzeitig konstant gebliebenen Eigenkapitals um 0,5 Prozentpunkte verbessert. Der Anlagendeckungsgrad (Verhältnis Eigenkapital zu Anlagevermögen) ist aufgrund des gestiegenen Anlagevermögens von 115,8% im Vorjahr auf 53,9% im Berichtsjahr gesunken.

Die Veränderung auf der Aktivseite resultiert im Wesentlichen aus einer Erhöhung des Anlagevermögens um TEUR 2.333 und einem Rückgang des Umlaufvermögens um TEUR 2.589.

Das Verhältnis Anlagevermögen zu Gesamtkapital hat sich aufgrund der leicht verringerten Bilanzsumme und der im Geschäftsjahr getätigten Investitionen von 17,8% im Vorjahr auf 39,2% zum 31. Dezember 2023 erhöht.

Das verringerte Umlaufvermögen ist zum größten Teil auf die, um TEUR 1.912 gesunkenen Vorräte zurückzuführen. Gleichzeitig sind die Forderungen an verbundene Unternehmen und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 375 zurückgegangen. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind um TEUR 301 zurückgegangen.

Die Veränderung auf der Passivseite ist im Wesentlichen durch eine Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 1.262 auf TEUR 3.381 gekennzeichnet. Dagegen sind die Verbindlichkeiten an verbundene Unternehmen um TEUR 1.620 zurückgegangen.

Die um TEUR 57 zum Vorjahr gesteigerten Rückstellungen resultieren aus der Erhöhung der Pensionsrückstellungen um TEUR 20 und der sonstigen Rückstellungen um TEUR 37.

2.3.4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Gesellschaft verwendet als finanzielle Leistungsindikatoren das Ergebnis vor Ergebnisabführung sowie die Umsatzerlöse.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden von der CEMEX Admixtures GmbH Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 30.218 (Vorjahr TEUR 30.478) erzielt. Die Umsatzerlöse lagen sowohl im Inland als auch im Ausland unter der Prognose für das Geschäftsjahr 2023. Das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung 2023 lag über der Prognose. Das erzielte Ergebnis ist im Besonderen auf reduzierte Materialkosten und leicht erhöhten Durchschnittserlösen gegenüber Vorjahr zurückzuführen.

2.3.5. Fazit

Das Ergebnis vor Gewinnabführung des Geschäftsjahres 2023 erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.696. Diese Steigerung ist im Wesentlichen der stark gesunkenen Materialeinsatzkosten bei gleichzeitig leicht gestiegenen Durchschnittserlösen geschuldet.

Die Veränderung auf der Aktivseite resultiert im Wesentlichen aus einer Erhöhung des Anlagevermögens

Die Passiva erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen durch höhere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen.

Insgesamt sieht die Geschäftsführung den Geschäftsverlauf 2023 als sehr zufriedenstellend an.

3. Risikobericht

3.1. Erfassung von Risiken

Die Erfassung von Risiken ist ein integraler Bestandteil unserer Unternehmensführung. So wurden und werden potenzielle Risiken, wie z.B. konjunkturelle Entwicklungen, Marktrisiken oder außergewöhnliche Preissteigerungen für Energie, regelmäßig in Abstimmungen zwischen den verantwortlichen Fachabteilungen und dem regionalen Management analysiert.

3.2. Risikomanagementsystem

Das Risikomanagementsystem der CEMEX Deutschland AG und ihrer Tochtergesellschaften ist durch internationale (u.a. Sarbanes Oxley) und nationale Anforderungen geprägt und ist regelmäßig Gegenstand interner und externer Überprüfungen.

Im Rahmen der Risikoidentifizierung, -analyse und -bewertung des Geschäftsjahres 2023 fanden wie in den Vorjahren geeignete Frühwarnindikatoren Verwendung, die auch zur Überwachung der strategischen Risiken eingesetzt wurden. Bestandsgefährdungen ergaben sich nicht. Für unterjährig festgestellte Prozessschwächen und Risiken wurden in Abstimmung mit den Prozessverantwortlichen Maßnahmen zur Risikobegrenzung und/oder -beseitigung eingeleitet bzw. implementiert.

3.3. Risiken der zukünftigen Entwicklung

Die folgenden Risiken, bei denen aufgrund vielfältiger Entwicklungen für die Szenarien keine zuverlässige Quantifizierung durchgeführt werden kann, werden in Rangfolge ihrer Bedeutsamkeit aufgeführt, wobei das bedeutsamste Risiko zuerst dargestellt wird.

3.3.1. Wirtschaftliche Situation in Deutschland 2023/2024

Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch zum Jahresende, rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, verstärkt durch den starken Anstieg der Zinsen, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommt die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen.

Die daraus folgenden Auswirkungen auf internationale Wirtschaftsbeziehungen und deren Einfluss auf die jeweilige Binnenwirtschaften der beteiligten Nationen haben im Geschäftsjahr 2022 und auch 2023 bereits zu stark erhöhten Einkaufspreisen für Energie (Strom, Gas, Treib- und Heizstoffe) sowie folgend für eingekaufte Transportleistungen und Rohstoffbezüge geführt.

Gerade die Frage der Energieversorgung und Energiepreisentwicklung hat wesentlichen Einfluss auf die Ergebnissituation gehabt. Eingeleitete Preiserhöhungen beim Vertrieb der Produkte aller Geschäftsbereiche konnten aus verschiedenen Gründen, insbesondere wegen bestehender vertraglicher Bindungen, die sehr schnell eingetretenen Kostenerhöhungen in diesen Bereichen nicht vollständig kurzfristig kompensieren. Gerade in der energieintensiven Produktion von Zement und mineralischen Rohstoffen waren die Kostensteigerungen sehr hoch. Es ist jedoch gelungen, weitestgehend die Preissteigerungen in Form von Preisanpassungen mittelfristig an den Markt weiterzugeben.

Die vorliegenden Wirtschaftsprognosen für die Folgejahren sind schwer zu bewerten. Allgemein wird aber eine Entlastung der angespannten Versorgungslage, der Einkaufspreisentwicklung aber auch der Zinssteigerungen erwartet.

Eingeleitete Unterstützungen wie z.B. die Energiekostendeckelung sollen nach dem Willen des Gesetzgebers auch der Industrie helfen. Sie werden eine leichte Entspannung der Lage auf dem Energie- und in Folge der Produktionskosten mit sich bringen.

Die Planung der CEMEX Deutschland und deren Geschäftsfelder für das Jahr 2024 ist auf Basis einer bereits prognostizierten leichten Erholung von Kostensteigerungsraten entstanden.

Die sehr hohe Inflationsquote im Jahr 2023 wird nach Prognose für 2024 nur zu einer leichten Erhöhung der variablen Kosten führen.

Nach stark steigendem Lohn- und Gehaltskosten im Jahr 2023 sind in den Prognosen für 2024 moderate Steigerungsraten berücksichtigt. Eine Prognose der weiteren Entwicklung der Inflation ist schwierig, die Entwicklung der letzten Monate zeigen jedoch eine fallende Tendenz. Je nach Institution und Quelle werden zwischen 2,7 % und 3,0 % für 2024 prognostiziert. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies mehr als eine Halbierung der Teuerungsrate.

Auf Basis der Planungen aus Ende 2023 für 2024, sieht CEMEX daher nur leichte Auswirkungen im Bereich Transportkosten, die mittel- oder unmittelbar an den Endkunden weitergegeben werden müssten. Diese notwendigen Kostensteigerungen auch im Bereich der Rohstoffeinkäufe und fixen Kosten und deren notwendigen Preisanpassungen beim Endkunden lassen sich aber aus heutiger Sicht für die unterschiedlichen Geschäftsfelder schwer prognostizieren. Fortdauernde, kontinuierliche Analysen der Entwicklung und ihre Auswirkung auf die Kostensituationen und geplanten Preisanpassungen sind im ständigen Prozess verankert.

3.3.2. Markt und Wettbewerb

Die Bautätigkeit ist im privatwirtschaftlichen und öffentlichen Wohnungs- und Nichtwohnbau sowie dem Tiefbau unmittelbar mit der konjunkturellen Entwicklung verknüpft. Diese Entwicklung hat zu Beginn des Geschäftsjahres 2024 keine positiven Prognosen. Die zurzeit negativen Indikatoren haben deshalb auch mittelbaren Einfluss auf unsere Baustoffmärkte Zement, Beton und Mineralische Rohstoffe. Eine konjunkturelle Schwäche würde einen Absatzmengenverlust und damit gleichzeitig eine Reduzierung des Ergebnisses nach sich ziehen.

Inwieweit die Baugenehmigungen und deren Entwicklung sowie die Folgen der Energiepreisentwicklung auch die konjunkturelle Situation der Bauwirtschaft beeinflusst, kann zum heutigen Zeitpunkt nicht sicher prognostiziert werden. Tendenziell sehen die Institute und Fachverbände eher rückläufige Zahlen. Ökonomen und Baubranche erwarten im neuen Jahr einen anhaltenden Rückgang im Wohnungsbau, Das Münchner Ifo-Institut schätzt, dass 2024 lediglich 225.000 Wohnungen fertig gestellt werden könnten, 45.000 weniger als im vergangenen Jahr. Pessimistisch sind auch die wichtigsten Branchenverbände: der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes, auch wenn die jeweiligen Prognosezahlen sich etwas unterscheiden.

Die Perspektive für das Jahr 2024 ist aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Situation sowie der momentan herrschenden Rahmenbedingungen schwer zu prognostizieren. Die Finanzierungsbedingungen haben sich für den Privatanleger verschlechtert, die Baukosten sind unverändert auf hohem Niveau und die Fördermittelprogramme für energieeffizientes Bauen im Moment eher unsicher. Die Investitionsbereitschaft der Industrie für gewerbliche bzw. industrielle Baumaßnahmen ist ebenfalls auf niedrigem Niveau.

Um diese negativen Entwicklungen im Absatzmarkt entgegenzuwirken, setzt CEMEX u.a auch auf die Notwendigkeit mit Innovationen und modernen Rezepten, mit neuen Produktionsverfahren und alternativen Energieträgern, mit konsequentem Recycling, mit ausgefeilter Logistik im Markt eine verbesserte Marktstrategie zu verfolgen und damit trotz allgemein schwacher Marktprognosen die Absatzmengen zu steigern.

Das Engagement für Nachhaltigkeit ist dabei eingebettet in unsere Unternehmensstrategie und ein fester Bestandteil aller unserer Geschäftsaktivitäten - in der Zement- und Betonsparte genauso wie in den Bereichen mineralische Rohstoffe und Bauchemie.

3.3.3. Witterungsrisiko

Die Witterung ist für die Jahresbetrachtung ein entscheidender Risikofaktor. Ausfalltage durch ungünstige Witterungsbedingungen (z. B. während des Winters) sind fast unmöglich zu kompensieren. Deswegen kann das Wetter Mengenentwicklung, Umsatzerlöse und Jahresergebnis signifikant beeinflussen. Zum Jahresbeginn 2024 waren aufgrund der kalten Wetterperiode im Januar bereits leichte Rückgänge zu verzeichnen.

3.3.4. Risiken aus dem Personalbereich

Die Personalsituation in den operativen Bereichen der Gesellschaft ist weiterhin gekennzeichnet durch eine hohe Altersstruktur. Insbesondere in den Altersgruppen unterhalb von 40 Jahren sind die Anteile eher gering.

Gleichzeitig ist die Zahl der Schulabgänger infolge der demographischen Entwicklung rückläufig, bei einem Arbeitsmarkt, der durch eine geringe Arbeitslosenquote gekennzeichnet ist. Erschwerend kommt hinzu, dass die Baustoffbranche in der allgemeinen Einschätzung als eher unattraktiv gilt.

Bereits jetzt steht die Gesellschaft vor dem Problem, ausreichend gute Bewerber für Ausbildungsplätze zu erreichen sowie qualifizierte Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt zu finden. Diese Situation wird sich in den kommenden Jahren weiter verschärfen. Wir bilden streng nach unserer Nachfolgeplanung aus und stellen nur dort ein, wo wir nach Ausbildungsende Vakanzen erwarten. Darüber hinaus haben wir zahlreiche Maßnahmen zur Weiterentwicklung und Bindung unserer Auszubildenden während und nach der Ausbildung ins Leben gerufen, z.B. Weiterbildungsbudget für ausgelernte Auszubildende, geschäftsfeldübergreifende Praktika etc.

3.3.5. Compliance Risiken

Verstöße gegen Rechtsvorschriften, insbesondere gegen Wettbewerbsgesetze, stellen ein grundsätzliches Risiko für jede kommerzielle Tätigkeit und damit auch für CEMEX dar. Zur Vermeidung von Verstößen gegen rechtliche Vorschriften werden bei CEMEX sogenannte Compliance Instrumente eingesetzt. Diese umfassen, neben dem weltweit vorgegebenen CEMEX Ethik- und Verhaltenskodex, Einzelmaßnahmen wie z. B. Schulungen zu Einzelthemen des Wettbewerbsrechts und anderen Rechtsgebieten, Hinweise und Schulung im Bereich Cyber Security.

4. Chancenbericht

Die Einbindung in den CEMEX-Konzern (vertical integration) bietet große Chancen für die Geschäftsentwicklung der CEMEX Admixtures GmbH.

Eine weitere große Chance wird in dem Ausbau des und die strategische Ausrichtung auf das Drittkundengeschäft gesehen.

5. Prognosebericht

Insgesamt erwarten wir, dass das Jahresergebnis vor Gewinnabführung für 2024 sowie die Umsatzerlöse leicht unter dem Niveau von 2023 liegen werden. Die Prognose basiert dabei auf leicht sinkenden Rohstoffkosten in 2024. Wir gehen davon aus, dass die Einsparung aus geringeren Rohstoffkosten die Verluste aus zurückgehenden Absatzmengen nicht ganz kompensiert werden und es so zu einem leicht niedrigerem Jahresergebnis im Vergleich zu 2023 kommen wird.

Außerdem gehen wir davon aus, dass wir unser Wachstum im Drittmarkt fortsetzen können und der Zugewinn von Marktanteilen dem allgemeinen Rückgang entgegenwirkt.

Wesentliche Veränderungen der Vermögens- und Finanzlage werden nicht erwartet.

 

Salzkotten, den 29.8.2024

Dietmar Vötsch

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.367.361,25 2.034.154,25
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 11.825,20 20.628,05
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.825,20 20.628,05
II. Sachanlagen 4.355.536,05 2.013.526,20
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 104.408,49 109.896,89
2. technische Anlagen und Maschinen 881.790,69 958.747,07
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 25.961,33 23.453,62
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.343.375,54 921.428,62
B. Umlaufvermögen 6.779.540,68 9.368.597,65
I. Vorräte 4.492.866,41 6.405.090,80
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.283.180,46 4.890.315,21
2. Fertige Erzeugnisse 1.209.685,95 1.514.775,59
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.286.501,45 2.963.269,51
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 483.862,37 554.971,42
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.064.314,44 1.368.600,05
3. sonstige Vermögensgegenstände 738.324,64 1.039.698,04
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 172,82 237,34
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.766,27 6.856,92
Summe Aktiva 11.150.668,20 11.409.608,82

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.355.618,17 2.355.618,17
I. Gezeichnetes Kapital 52.000,00 52.000,00
II. Kapitalrücklage 2.301.253,17 2.301.253,17
III. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen 2.365,00 2.365,00
B. Rückstellungen 500.025,18 442.932,38
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 290.347,00 270.022,00
2. sonstige Rückstellungen 209.678,18 172.910,38
C. Verbindlichkeiten 8.295.024,85 8.611.058,27
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.381.418,82 2.119.006,13
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.607.567,33 6.227.451,59
3. sonstige Verbindlichkeiten 306.038,70 264.600,55
Summe Passiva 11.150.668,20 11.409.608,82

Angaben unter der Bilanz

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

CEMEX Admixtures GmbH, Salzkotten

Anschaffungskosten
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchung
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 158.739,93 0,00 129.947,00 0,00
158.739,93 0,00 129.947,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 187.078,26 766,02 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.911.464,06 0,00 40.683,58 86.667,88
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 230.463,13 10.544,55 11.529,19 7.085,13
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 921.428,62 2.515.699,93 0,00 -93.753,01
3.250.434,07 2.527.010,50 52.212,77 0,00
3.409.174,00 2.527.010,50 182.159,77 0,00
Kumulierte Abschreibungen
31.12.2023
EUR
1.1.2023
EUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR
AfA Korr. bei Anlagenabgang
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 28.792,93 138.111,88 8.802,85 129.947,00
28.792,93 138.111,88 8.802,85 129.947,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 187.844,28 77.181,37 5.488,40 -766,02
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.957.448,36 952.716,99 162.676,13 39.735,45
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 236.563,62 207.009,51 15.121,97 11.529,19
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.343.375,54 0,00 0,00 0,00
5.725.231,80 1.236.907,87 183.286,50 50.498,62
5.754.024,73 1.375.019,75 192.089,35 180.445,62
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 16.967,73 11.825,20 20.628,05
16.967,73 11.825,20 20.628,05
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 83.435,79 104.408,49 109.896,89
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.075.657,67 881.790,69 958.747,07
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 210.602,29 25.961,33 23.453,62
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 3.343.375,54 921.428,62
1.369.695,75 4.355.536,05 2.013.526,20
1.386.663,48 4.367.361,25 2.034.154,25

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 11.448.223,64 8.142.144,43
2. Personalaufwand 3.617.516,80 3.117.342,34
a) Löhne und Gehälter 2.990.575,16 2.537.204,28
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 626.941,64 580.138,06
davon Aufwendungen für Altersversorgung 55.936,98 66.837,04
3. Abschreibungen 192.089,35 190.113,39
a) auf Sachanlagen 192.089,35 190.113,39
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.309.993,63 3.950.790,49
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 179,70 178,09
davon sonstige Zinsen und ähnliche Erträge von verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 221.347,77 123.820,86
davon an verbundene Unternehmen 217.331,72 107.366,98
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 885.046,00 217.528,00
8. Ergebnis nach Steuern 2.222.409,79 542.727,44
9. sonstige Steuern 16.334,37 33.047,96
10. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 2.206.075,42 509.679,48
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

CEMEX Admixtures GmbH, Salzkotten

1) Allgemeine Angaben

Die CEMEX Admixtures GmbH hat ihren Sitz in Salzkotten. Sie ist unter der Nummer HRB 4326 im Handelsregister des Amtsgerichts Paderborn eingetragen.

Der Jahresabschluss unserer Gesellschaft ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB erstellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen wurde zur Wahrung der Gesellschaftsinteressen Gebrauch gemacht.

Mit der alleinigen Gesellschafterin, der CEMEX Central Europe GmbH, Rüdersdorf bei Berlin, besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.

2) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bilanziert und planmäßig über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Zugänge werden pro rata temporis abgeschrieben.

Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen wird auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Soweit die Gründe, die zu einer außerplanmäßigen Abschreibung geführt haben, nicht mehr bestehen, erfolgt eine Wertaufholung.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Eine verlustfreie Bewertung wird gewährleistet.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zu Nennwerten. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Methoden (Projected-Unit-Credit-Methode) auf Basis der Heubeck-Richttafeln 2018 G ermittelt. Hierbei wurde von einem erwarteten Gehaltstrend von 3,50 % (i. Vj. 2,50 %) sowie einem Rententrend von 2,20 % (i. Vj. 2,20 %) ausgegangen. Darüber hinaus wurde ein Aufschlag - gestaffelt in Abhängigkeit vom Zeitpunkt der letzten Rentenanpassung - auf die Leistungen berücksichtigt, um den sogenannten Rentenanpassungsstau (bereits bekannte VPI-Steigerungen zwischen der letzten Rentenanpassung und dem Bilanzstichtag) abzubilden. Die pauschalen Aufschläge liegen zwischen 6 % und 11 %. Der auf den Inventurstichtag 1. Oktober 2023 der Berechnung der Pensionsverpflichtungen zugrunde gelegte Rechnungszins wurde gemäß RückAbzinsV unter Berücksichtigung von § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB in Höhe von 1,83 % (i. Vj. 1,78 %) angesetzt. Der angesetzte Zinssatz entspricht grundsätzlich dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte Zinssatz betrug zum 31. Dezember 2023 1,82 % (i. Vj. 1,78 %).

Für die Ermittlung des Unterschiedsbetrags gemäß § 253 Abs. 6 HGB wurde ein Zinssatz von 1,75 % (i. Vj. 1,44 %) angesetzt. Der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte Zinssatz betrug zum 31. Dezember 2023 1,74 % (i. Vj. 1,44 %). Der Unterschiedsbetrag auf Basis des Zinssatzes von 1,75 % beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 5 (i. Vj. TEUR 22). Diese Beträge führen aber nicht zu einer Abführungssperre im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrags zur CEMEX Central Europe GmbH.

Aus der erstmaligen Anwendung der BilMoG-Vorschriften ergab sich bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen zum 1. Januar 2010 ein Zuführungsbetrag in Höhe von TEUR 13. Dieser Umstellungsbetrag wird entsprechend Art. 67 Abs. 1 EGHGB über 15 Jahre verteilt. Der auf das Berichtsjahr entfallende Anteil in Höhe von TEUR 1 wird unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen gezeigt. Die nicht gebildete Rückstellung beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 1 (i. Vj. TEUR 2).

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie alle ungewissen Verpflichtungen. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Für Risiken im Personalbereich, wie beispielsweise für Jubiläumszuwendungen, werden Rückstellungen nach handelsrechtlichen Grundsätzen gebildet. Die Verpflichtungen aus nicht genommenem Urlaub werden unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden gemäß § 256a HGB mit dem am Abschlussstichtag anzusetzenden Devisenkassamittelkurs umgerechnet. In den sonstigen betrieblichen Erträgen entfallen im Geschäftsjahr auf Erträge aus der Währungsumrechnung TEUR 6 (i. Vj. TEUR 8). Die Verluste aus der Währungsumrechnung, die im Geschäftsjahr Teil der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind, belaufen sich auf TEUR 34 (i. Vj. TEUR 45).

3) Anlagevermögen

Die Entwicklung der Bruttowerte des Anlagevermögens sowie der Abschreibungen sind im Einzelnen in dem als Anlage zum Anhang wiedergegebenen Anlagenspiegel dargestellt.

Die Nutzungsdauern der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens nach Anlagenklassen belaufen sich wie folgt:

Nutzungsdauer
in Jahren
Immaterielle Vermögensgegenstände 3 - 5 Jahre
Sachanlagen Andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 27 Jahre

4) Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stammen mit TEUR 1.064 (i. Vj. TEUR 1.369) aus Lieferungen und Leistungen.

Sämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

5) Gewinnrücklagen

Bei den Gewinnrücklagen handelt es sich unverändert um andere Gewinnrücklagen, sie betreffen den gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB eingestellten Betrag aus der im Rahmen der erstmaligen Anwendung der BilMoG-Vorschriften zum 1. Januar 2010 erfolgten Abzinsung der Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen.

6) Sonstige Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen bestehen im Wesentlichen für Aufwendungen im Personalbereich (TEUR 142; i. Vj. TEUR 106) und für Gewährleistungen (TEUR 56; i. Vj. TEUR 56).

7) Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig und unbesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin aus Gewinnabführung in Höhe von TEUR 2.206 (i. Vj. TEUR 510) und aus Steuerumlagen in Höhe von TEUR 885 (i. Vj. TEUR 218). Darüber hinaus betreffen die Verbindlichkeiten konzerninterne Finanzierungsvorgänge in Höhe von TEUR 1.509 (i. Vj. TEUR 5.500) sowie Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 7 (i. Vj. TEUR 0).

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 37 (i. Vj. TEUR 30).

8) Sonstige betriebliche Erträge

Von den sonstigen betrieblichen Erträgen sind TEUR 25 (i. Vj. TEUR 133) früheren Geschäftsjahren zuzuordnen. Davon betreffen TEUR 8 (i. Vj. TEUR 85) Erträge aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten, TEUR 5 (i. Vj. TEUR 27) Erträge aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen, TEUR 1 (i. Vj. TEUR 19) Erträge aus dem Abgang des Anlagevermögens und TEUR 11 (i. Vj. TEUR 1) Erträge aus der Auflösung von Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen.

9) Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen mit TEUR 2 (i. Vj. TEUR 10) die Aufzinsung von Rückstellungen, davon Zinsaufwand Pensionsrückstellungen TEUR 2 (i. Vj. TEUR 10).

10) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in folgender Höhe:

Insgesamt
TEUR
davon gegenüber verbundenen Unternehmen
TEUR
Fällig 2024 500 0
Fällig 2025 - 2028 1.598 0
Fällig 2029 und später 16 0
2.114 0

11) Geschäftsführung

Alleiniger Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2023 unverändert Herr Dietmar Vötsch, Director Mortars & Admixtures Europe, Düsseldorf.

Herr Vötsch ist nicht bei der CX Admixtures angestellt und erhält für seine Tätigkeit als Geschäftsführer keine Bezüge von der Gesellschaft.

12) Mitarbeiter

2023 2022
Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer
Gewerbliche Arbeitnehmer 23 24
Angestellte 28 25
Auszubildende 2 1
53 50

13) Angaben zum Konzernabschluss

Die Konzernobergesellschaft CEMEX, S.A.B. de C.V., San Pedro Garza García/Mexiko, stellt für den größten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss auf, der auf der Web-Site der CEMEX, S.A.B. de C.V. (www. CEMEX. com) erhältlich ist. Die CEMEX España, S.A., Madrid/Spanien, stellt einen Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der CEMEX España, S.A. einbezogen. Der Konzernabschluss der CEMEX España, S.A. wird unter CEMEX Central Europe GmbH in deutscher Sprache im elektronischen Unternehmensregister bekannt gemacht.

(14) Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Es haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind.

 

Salzkotten, den 29. August 2024

CEMEX Admixtures GmbH

Geschäftsführung

Dietmar Vötsch

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die CEMEX Admixtures GmbH, Salzkotten

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der CEMEX Admixtures GmbH, Salzkotten, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CEMEX Admixtures GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 30. August 2024

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