LV-FLIP GmbHLiquidiert

93047 Regensburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Regensburg HRB 12263
Vorher
Aurinko UG (haftungsbeschränkt)
Eingetragen
11.11.2010
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit aktivem VersicherungsgeschäftManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Vermögensverwaltung, Verwaltung eigenen Vermögens, Ankauf von Lebensversicherungsverträgen und alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte. Finanzdienstleistung der Anlagevermittlung; die Gesellschaft verfügt hierzu über eine Erlaubnis der BaFin gemäß § 1 Abs. 1 a Satz 2 Nr. 1 KWG.

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Reindl
seit 17.7.2015
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

LV-FLIP GmbH

Regensburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Bilanz zum 31.12.2015

AKTIVA

31.12.2015 31.12.2014
1. Barreserve 0 0
Kassenbestand 0 0
2. Forderungen an Kreditinstitute    
a. täglich fällig 52.994,52 55.496,58
b. andere Forderungen 163.302,83 0
  216.297,35 55.496,58
3. Beteiligungen    
a. darunter an Kreditinstitute 0  
b. darunter an Finanzdienstleistungsinst. 0 0
  0 0
4. Forderungen gegen Gesellschafter 0 0
5. Sonstige Vermögensgegenstände 30.197,79 826,46
  246.495,14 56.323,04

PASSIVA

   
  31.12.2015 31.12.2014
 
1. Verbindlichkeiten ggü. Kunden    
andere Verbindlichkeiten 171.036,02 0
2. Sonstige Verbindlichkeiten 25.522,15 500
3. Rückstellungen    
sonstige Rückstellungen 7.945 2076
  204.503,17 2576
4. Eigenkapital    
a. gezeichnetes Kapital 75000 75000
b. Kapitalrücklage 38.000 0
c. Bilanzverlust -71.008,03 -21.252,96
  246.495,14 56323,04

Gewinn- und Verlustrechnung 2015

01.01.- 31.12.2015 01.01. - 31.12.2014
1. Zinserträge aus    
Kredit- und Geldmarktgeschäften 0 0
2. Zinsaufwendungen 0 0
Zinsergebnis 0 0
3. Provisionserträge    
Provisionserträge i. S. v. § 1 Abs. 3 Einlagens. U. Anlegerentsch.G 0 0
Provisionserträge nicht i. S. v. § 1 Abs. 3 Einlagens. U. Anlegerentsch.G 512,64 0
4. Provisionsaufwendungen 0 0
Provisionsergebnis 512,64 0
5. Sonstiger betrieblicher Ertrag 76,00 1
6. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen    
a. Personalaufwand    
aa. Löhne und Gehälter -12.764,04 0
ab. Soziale Abgaben und Aufwendungen f. d. Altersv. -6.719,00 -49,37
b. andere Verwaltungsaufwendungen -30.860,67 -6.997,77
Teilbetriebsergebnis -49.755,07  
7. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagevermögen 0 0
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 0 0
9. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Wertpapiere 0 0
10. Erträge aus der Zuschreibung zu Wertpapieren 0 0
11. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit -49.755,07 -7.046,14
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0
13. Jahresfehlbetrag (-) -49.755,07 -7.046,14
14. Verlustvortrag (-) aus dem Vorjahr -21.252,96 -14.206,82
15. Bilanzverlust -71.008,03 -21.252,96

Anhang für den Jahresabschluss zum 31.12.2015

der LV-FLIP GmbH, Regensburg

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der LV-FLIP GmbH, Regenburg, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs für große Kapitalgesellschaften unter besonderer Beachtung der ergänzenden Vorschriften für Finanzdienstleistungsinstitute (§§ 340 ff. HGB) aufgestellt. Außerdem wurde der Jahresabschluss nach den Vorschriften des GmbHG sowie nach der für Finanzdienstleistungsinstitute geltenden Verordnung über die Rechnungslegung der Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt.

2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 242 bis 288 HGB, ergänzt um die Sondervorschriften der § 340 ff. HGB bzw. der RechKredV und den Sondervorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Form der Darstellung des Jahresabschlusses richtet sich im Berichtsjahr auf Grund der Erlaubnis zur Erbringung von Finanzdienstleistungen gemäß § 32 Abs. 1 KWG nach den Vorschriften der RechKredV.

Die Vorjahreszahlen wurden zur besseren Vergleichbarkeit ebenfalls nach den obigen Vorschriften aufgestellt.

Die Barreserve wurde zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Forderungen an Kreditinstitute wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken angesetzt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Das gezeichnete Kapital ist vollständig einbezahlt.

Ergänzend zu den Vorschriften für Eigenmittel bei Finanzdienstleistungsinstituten hat die Gesellschaft eine eigenkapitalergänzende Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für Anlagevermittler abgeschlossen.

Die sonstigen Rückstellungen wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Ergänzend zu den Vorschriften für Eigenmittel bei Finanzdienstleistungsinstituten hat die Gesellschaft eine eigenkapitalergänzende Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für Anlagevermittler abgeschlossen.

Die Verbindlichkeiten haben alle eine Laufzeit kleiner ein Jahr.

2.2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beibehalten werden. Ein Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn-und Verlustrechnung

3.1 Gewinn- und Verlustrechnung Provisionserträge

Die Position Provisionserträge enthält im Wesentlichen laufende Verwaltungsvergütungen.

Steueraufwand

Im Geschäftsjahr 2015 ergaben sich keine Steuern vom Einkommen und vom Ertrag.

3.2 Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen nach Auskünften der Geschäftsführung keine Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen nach § 251 HGB.

3.3 Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Das Jahresergebnis beträgt Euro -49.755,07. Nach einem Verlustvortrag aus dem Vorjahr von Euro 21.252,96 beträgt der Bilanzverlust Euro -71.008,03.

4. Sonstige Pflichtangaben

4.1 Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Geschäftsführer: Herr Philipp Salzer (bis 30.06.2015)

Herr Thomas Reindl (ab 1.7.2015)

Auf die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

4.2 Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen keine Rechte und Pflichten:

4.3 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigt keine Arbeitnehmer in einem sozialversicherungspflichtigen Status.

4.4 Honorar für den Abschlussprüfer

Das für das Geschäftsjahr 2015 berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 6.

 

Regensburg im März 2016

Thomas Reindl, Geschäftsführer

Lagebericht zum 31.12.2015

LV-Flip GmbH, Regensburg

Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft erbringt als Inhaber einer Erlaubnis nach § 32 KWG die Tätigkeit als Anlagevermittler. Die Aufnahme der Geschäftstätigkeit wurde der BaFin zum 31. Juli 2015 angezeigt.

Der Aufbau und Betrieb eines Finanzdienstleistungsinstitutes ist mit umfangreichen Anforderungen seitens der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht verbunden. Die Organisationsanforderungen werden in unserer Gesellschaft erfüllt.

Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Vor dem Hintergrund unverändert schwieriger politischer Rahmenbedingungen und einer mit Unsicherheiten behafteten wirtschaftlichen Entwicklung im internationalen Bereich setzte die deutsche Wirtschaft ihren Wachstumskurs im dritten Quartal 2015 fort. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, lag das Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 1,8 Prozent über dem im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Positive Impulse kamen laut Statistischem Bundesamt im dritten Quartal vor allem aus dem Inland. Demnach legten sowohl private als auch staatliche Konsumausgaben weiter zu. Während die Ausgaben privater Haushalte im Vorjahresvergleich preisbereinigt um 2,1 Prozent stiegen, wuchsen sie auf staatlicher Seite um 2,9 Prozent. Im Kontext der schwelenden Finanzmarktkrise, struktureller Probleme aufstrebender Volkswirtschaften sowie einer Anzahl geopolitischer Krisenherde kamen vom Außenhandel keine besonderen Wachstumsimpulse: Die Importe wuchsen stärker als die Exporte, was einen bremsenden Effekt auf das BIP-Wachstum zur Folge hatte.

Die weiterhin positive Entwicklung am Arbeitsmarkt unterstützte die Konsumlaune in Deutschland: Die Zahl der Erwerbstätigen lag dem Statistischem Bundesamt zufolge Ende September 2015 bei 43,2 Millionen und damit 0,8 Prozent über dem Wert des Jahres 2014.

Die deutsche Lebensversicherung verfügen im Vergleich zu anderen Anlageklassen der persönlichen Altersvorsorge zwar immer noch über das höchste Marktvolumen, jedoch bestätigen sich für das Jahr 2015 die rückläufigen Vertragszahlen und das absolut sowie relativ schrumpfende Kapitalvolumen die abnehmende Attraktivität des Lebensversicherungsprodukts.

Die Gesellschaft beschäftigt keine Mitarbeiter. Geschäftsführer ist zum 31.12.2015 Herr Thomas Reindl.

Zum Geschäftsverlauf und zur Lage der Gesellschaft wird im Einzelnen ausgeführt:

Ertragslage

Für die Gesellschaft verlief das abgelaufene Geschäftsjahr 2015 nicht erfolgreich. Das Geschäftsjahr 2015 war geprägt durch die geplanten Gründungskosten und erste von der Gesellschaft abzuschließende Dienstleistungsverträge. Nach Ansicht der Geschäftsführung entsprach in der Gründungsphase die Geschäftstätigkeit nicht voll umfänglich der Vertriebsplanung.

Die Provisionserträge betragen im Geschäftsjahr EUR 512,64. Das Provisionsergebnis beträgt ebenfalls EUR 512,64, da im Geschäftsjahr keine Provisionsaufwendungen vorgelegen haben. Der sonstige betriebliche Ertrag beläuft sich auf EUR 76,00. Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen bestehen aus Personalaufwendungen und anderen Verwaltungsaufwendungen. Die Personalaufwendungen betragen EUR 19.483,04; die anderen Verwaltungsaufwendungen EUR 30.860,67.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt EUR - 49.755,07. Der Jahresfehlbetrag beträgt im Geschäftsjahr EUR 49.755,07. Unter Berücksichtigung eines Verlustvortrages von EUR 21.252,96 ergibt sich ein Bilanzverlust von EUR 71.008,03.

Die Vermögenslage ist nach Ansicht der Geschäftsführung dem Geschäftsumfang angemessen.

Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2015 zeigt im Vergleich zum Vorjahr eine positive Entwicklung bei den Forderungen an Kreditinstituten. Im Geschäftsjahr liegen täglich fällige Forderungen in Höhe von EUR 52.994,52 (i. Vj. EUR 55.496,58) vor; die Anderen Forderungen bei den Forderungen an Kreditinstituten betragen EUR 163.302,83 (i. Vj. 0,00 EUR).

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich um erhöht und liegen bei EUR 30.197,79 (i. Vj. EUR 826,46).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden betragen im Geschäftsjahr EUR 171.036,03 (i. Vj. EUR 0,00). Die sonstigen Verbindlichkeiten sowie die Sonstigen Rückstellungen haben sich um EUR 25.022,15 auf EUR 25.522,15 bzw. um EUR 5.869,00 auf EUR 7.945,00 erhöht.

Die Liquiditätslage der Gesellschaft war im Berichtsjahr positiv. Die LV-FLIP GmbH, Regensburg, konnte im Geschäftsjahr ihre finanziellen Verpflichtungen vollumfänglich erfüllen.

Risikobericht

Für die im Rahmen des Risikomanagements identifizierten Risiken sind entsprechende interne Kontrollverfahren installiert, um Risiken rechtzeitig identifizieren, bewerten, aggregieren und kommunizieren zu können und die Funktionsfähigkeit und Wirksamkeit der internen Kontrollsysteme sicherstellen zu können, um rechtzeitig entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Der weitere Ausbau des Risikomanagements und - controllings ist mit zunehmender Geschäftstätigkeit und -umfang beabsichtigt.

Elementarer Mehrwert der Leistungen der Gesellschaft ist die sachgerechte Überprüfung der rechtlichen Ordnungsmäßigkeit und der finanziellen Richtigkeit von Leistungen der Versicherungsgesellschaften im Zuge der Vertragsabwicklung. Die Gesellschaft strukturiert und bündelt Leistungsmodalitäten und ist dadurch in der Lage kosteneffizient Anspruchsgrundlagen des Kunden gegenüber Versicherungsgesellschaften zu erkennen und professionell durchzusetzen. Hierdurch können Nachbesserungen zum finanziellen Vorteil der Kunden der Gesellschaft gegenüber der Eigenkündigung erzielt werden. Mittels kompetenter Beratungsleistung der Vertriebspartner bezüglich der komplexen Auswirkungen einer vorzeitigen Aufgabe des Lebens- und Rentenversicherungsvertrages wird der Kunde in seiner Entscheidung unterstützt. Die etablierten Versicherungsgesellschaften und deren gebundene Vertrieb könnten versuchen bei vorliegenden Abtretungserklärungen zu intervenieren sowie dem ankaufenden Unternehmen die Abwicklung bzgl. des Vertragsankaufs zu erschweren.

Liquiditätsrisiken

Die Liquiditätsplanung ist Teil des Finanzplanes, der von der Geschäftsführung erstellt wird und regelmäßig überprüft wird. Die laufende Liquiditäts- und Ergebniskontrolle wird unter direkter Einbindung der Geschäftsführung durchgeführt. Über die unterhaltenen Guthaben wird die Gesellschaft durch Konto­auszüge laufend informiert. Die liquiden Mittel werden derzeit ausschließlich auf täglich fälligen bzw. verfügbaren Konten angelegt.

Operationelle Risiken

Haftungsrisiken aus Verstößen im Mandatsgeschäft können sich ergeben, wenn Anlagerichtlinien nicht eingehalten werden, die Gesellschaft ihrer Informationspflicht bei Kursrückgängen nicht nachkommt oder gegen sonstige gesetzliche Verpflichtungen verstoßen wird. Grundsätzlich waren Verstöße im abgelaufenen Jahr nicht zu verzeichnen.

Die LV FLIP GmbH, Regensburg, hat zum 31.12.2015 eine eigenkapitalersetzende Versicherung gemäß Rundschreiben 2/2008 (WA) Geschäftszeichen WA 37 - Wp2015 - 2007/2015 mit der notwendigen Versicherungssumme von EUR 1,0 Mio. je Versicherungsfall und EUR 1,5 Mio. für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres abgeschlossen. Eine Einsichtnahme in die Versicherungspolice erfolgte durch uns.

Nachtragsbericht

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre. Alle Vorgänge wurden soweit relevant innerhalb des Jahresabschlusses berücksichtigt.

Prognosebericht

Bedingt durch die Auslagerung der Funktionsbereiche Vertrieb und Sachbearbeitung/Produktion sowie deren Vergütung auf Grund von Fallpauschalen wurde ein weitgehend skalierbares Geschäftskonzept mit geringer Fixkostenbelastung geschaffen. Die Geschäftsführung erwartet für das kommende Geschäftsjahr eine deutliche Verbesserung der Geschäftstätigkeit und somit der Ertragslage. Sie rechnet in den kommenden Jahren mit einer Etablierung eines Mega-Trends zu Lasten der Lebensversicherer. Eine Verschlechterung der Risikolage durch Bewertungsänderungen ist nicht zu erwarten und zu erkennen.

Die Ertragsplanung der Gesellschaft für 2016 zeigt geplante Umsatzerlöse von TEUR 900 bei einem erwarteten Ergebnis von rund TEUR 600. Die Liquiditätsplanung für 2016 zeigt nach Ansicht der Geschäftsführung einen Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit von TEUR 400. Bei Zinszahlungen an die Kapitalgeber von TEUR 130 ergeben sich Finanzmittel am Ende des Jahres 2016 von TEUR 270. Der Jahresüberschuss in der Plan-GuV beträgt für 2016 rund TEUR 1.089.

Die Ertragsplanung der Gesellschaft für 2017 zeigt geplante Umsatzerlöse von TEUR 2.160 bei einem erwarteten Ergebnis von rund TEUR 1.750. Die Liquiditätsplanung für 2017 zeigt nach Ansicht der Geschäftsführung einen Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit von rund TEUR 1.500. Die Finanzmittel am Ende des Jahres 2017 laut entsprechender Liquiditätsplanung betragen rund TEUR 1.800. Der Jahresüberschuss in der Plan-GuV beträgt für 2017 rund TEUR 2.786.

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichtes haben sich keine wesentlichen Änderungen in der Einschätzung der für 2016 erwarteten Ertragslage der Gesellschaft ergeben. Wir weisen darauf hin, dass es sich bei den prognostischen Angaben im Lagebericht um eine zukunftsbezogene Aussage handelt. Daher können die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen.

 

Regensburg im März 2016

Thomas Reindl, Geschäftsführer

"Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der LV-FLIP GmbH, Regensburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis zum 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungenwerden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Haßfurt, den 21. März 2016

Hornischer GmbH
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Steuerberatungsgesellschaft

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