Wabtec FRG GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Philippe Nogues-Cubelles seit 22.4.2025 | Geschäftsführer |
Magda Salomé Pais Fernandes de Matos seit 14.3.2024 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
CosRail GmbHAufgelöst | 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BECORIT GmbHRecklinghausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Bilanz zum 31. Dezember 2024BECORIT GmbH, RecklinghausenAKTIVA scroll
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Gewinn- und Verlustrechnung 2024BECORIT GmbH, Recklinghausenscroll
ANHANG für das Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024ALLGEMEINE ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN (1) Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der BECORIT GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff. und 264 ff. HGB und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. (2) Registerinformation Die Gesellschaft ist unter der Firma BECORIT GmbH mit Sitz in Recklinghausen im Handelsregister des Amtsgerichts Recklinghausen unter der Nummer HRB 4250 eingetragen. (3) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Methoden der Bilanzierung und Bewertung sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Bei der Errechnung der Herstellungskosten für die selbsterstellten Anlagen werden Gemeinkosten anteilig berücksichtigt. Gebäude werden linear abgeschrieben. Es wird eine Nutzungsdauer von 10 - 40 Jahren zugrunde gelegt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Es wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschalierend jeweils mit 20 Prozent p. a. im Zugangsjahr und in den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben. Bei den Vorräten werden Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung der Verwertbarkeit angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten bewertet. In den Herstellungskosten sind neben den direkt zurechenbaren Kosten auch die einzubeziehenden Fertigungs- und Materialgemeinkosten enthalten. Verwaltungskostenanteile werden ebenfalls in angemessenem Umfang berücksichtigt. Das Niederstwertprinzip wird beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt und erkennbare Risiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen Rechnung getragen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit den Nominalbeträgen ausgewiesen. Rechnungsabgrenzungsposten wurden gemäß § 250 HGB gebildet Mit der Gründung eines Contractual-Trust-Arrangements (CTA) im Jahre 2011 erfolgte eine Neuordnung der Finanzierung von Pensionszahlungen bei der Gesellschaft. Die übertragenen Vermögenswerte werden treuhänderisch durch die Willis Towers Watson GmbH, Reutlingen, gehalten und dienen ausschließlich der Finanzierung der Pensionsverpflichtungen der Gesellschaft. Gemäß dem Treuhandvertrag hat sich die Gesellschaft verpflichtet, dem Treuhänder von der Gesellschaft als Versicherungsnehmer zur Deckung der Versorgungsansprüche abgeschlossene Lebensversicherungsverträge (Rückdeckungsversicherungen) als Treuhandvermögen abzutreten. Der Aktivwert dieser Versicherungen beträgt zum 31.12.2024 TEUR 2.268. Weiterhin werden von der Gesellschaft Fondsanteile als Vermögensmittel in das CTA eingebracht. Die Anlage des Treuhandvermögens ist vom Treuhänder nach Weisung der Gesellschaft bei einem von der Gesellschaft bestimmten Kreditinstitut oder einer von der der Gesellschaft bestimmten Kapitalanlage- bzw. Investmentgesellschaft zu investieren. Zum 31.12.2024 gehörten FONDAK Inhaber - Anteile A mit einem Wert von TEUR 3.926 und AGIF - Allianz RCM Europe Equity Growth im Wert von TEUR 5.196 sowie ein Treuhandkonto bei der Landesbank Baden-Württemberg im Wert von TEUR 1.335 zum Treuhandvermögen. Zum 31.12.2024 betragen die Anschaffungskosten dieser Wertpapiere TEUR 3.802. Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Das Deckungsvermögen der Gesellschaft wurde mit den betreffenden Pensionsverpflichtungen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Ein die Altersversorgungsverpflichtungen übersteigender Zeitwert der als Deckungsvermögen dienenden Vermögensgegenstände wird ggf. als gesonderter Posten aktiviert. Die Zeitwerte des Deckungsvermögens wurden anhand der am Bilanzstichtag gültigen Börsenkurse und Marktpreise der zugrunde liegenden Wertpapiere bestimmt. Gemäß § 285 Nr. 25 Halbsatz 1 HGB ergaben sich nachfolgende Wertansätze zum Bilanzstichtag: scroll
In Höhe von TEUR 5.445 bestehen somit grundsätzlich abführungsgesperrte Beträge, die jedoch durch frei verfügbare Rücklagen gedeckt sind. Zum 31. Dezember 2024 besteht ein passiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung von TEUR 1.699 (Vorjahr TEUR 1.698 passiver Unterschiedsbetrag), der als solcher in den Pensionsrückstellungen ausgewiesen ist. Die Pensionsverpflichtungen wurden auf Grundlage der „Richttafeln 2018G" von Dr. Heubeck unter Berücksichtigung eines Durchschnittszinssatzes nach der Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV) sowie zukünftiger Renten- und Gehaltssteigerungen ermittelt. Bei der Bewertung für das Jahr 2024 wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit method), ein Zinssatz von 1,96 % (Vorjahr 1,83 %) gem. RückAbzinsV, zukünftige Einkommenssteigerungen von jährlich 3,30 % (Vorjahr 3,30 %) sowie zukünftige Rentenerhöhungen von jährlich 2,25 % (Vorjahr 2,25 %) angenommen. Der Zinssatz berechnet sich entsprechend der gesetzlichen Regelung aus dem Durchschnitt der vergangenen zehn Geschäftsjahre. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB bezogen auf den Zinssatz berechnet aus dem Durchschnitt der vergangenen sieben Geschäftsjahre (1,90 %) beträgt TEUR -134. Die Rückstellungen für Jubiläen wurden mit dem Barwert unter Anwendung der PUC - Methode (projected unit credit method) angesetzt. Für das Jahr 2024 wurde ein Zinssatz von 1,96 % (Vorjahr 1,75 %) und ein Gehaltstrend von 3,3 % (Vorjahr 3,3 %) angenommen. Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen bilanziert. Latente Steuern werden aufgrund der bestehenden Organschaft nur auf der Ebene des Organträgers gebildet. In Fremdwährungen bestehende Forderungen und Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr werden, soweit sie nicht im Rahmen von Devisentermingeschäften abgesichert worden sind, mit dem Mittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Nicht gesicherte Forderungen und Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr werden imparitätisch mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls oder mit dem niedrigeren bzw. höheren Mittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Im Geschäftsjahr 2024 wurden keine Devisentermingeschäfte durchgeführt. (4) Anlagevermögen Eine von den gesamten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ausgehende Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und deren Entwicklung im Geschäftsjahr 1. Januar bis 31. Dezember 2024 ist als Anlage zum Anhang dargestellt. (5) Forderungen Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände weisen wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 36.567 enthalten Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.784 (Vorjahr TEUR 1.811) sowie Forderungen in Höhe von TEUR 33.499 (Vorjahr TEUR 34.717) aus Cash-Pooling. Zudem ist eine Forderung gegen die Gesellschafterin aus Umsatzsteuer in Höhe von TEUR 284 (Vorjahr TEUR 284) enthalten. (6) Stammkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 3.232.760 und wird wie folgt gehalten: scroll
(7) Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für Verpflichtungen aus Gewährleistungen TEUR 101, ausstehende Eingangsrechnungen TEUR 3.202, Abschluss- und Prüfungskosten TEUR 50, Umsatzbonus für Kunden TEUR 62, Rückstellungen für Personalkosten TEUR 291 sowie Rückstellungen für Abfindungen TEUR 30. (8) Verbindlichkeiten Sämtliche ausgewiesene Verbindlichkeiten weisen wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf. Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 21.509 enthalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 13.440 (Vorjahr TEUR 15.780). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 8.069 (Vorjahr TEUR 2.296) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG (9) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden überwiegend durch den Verkauf von Bremsbelägen für Schienenfahrzeuge erzielt. Sie gliedern sich nach geographisch bestimmten Märkten wie folgt auf: scroll
(10) Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen Hervorzuheben sind bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen TEUR 4.223 (Vorjahr TEUR 2.567) für konzerninterne Weiterbelastungen, TEUR 411 (Vorjahr TEUR 1.019) Instandhaltungsaufwand für Grundstücke und Gebäude und TEUR 442 (Vorjahr TEUR 469) Instandhaltungs- und Erhaltungsaufwand für den Maschinenpark. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Kursgewinne i. H. v. TEUR 87 (Vorjahr TEUR 403) enthalten, während bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen Kursverluste i. H. v. TEUR 38 (Vorjahr TEUR 38) erfasst wurden. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen befinden sich periodenfremde Aufwendungen i. H. v. TEUR 211 (Vorjahr TEUR 120) und im Bereich der konzerninternen Weiterbelastungen periodenfremde Aufwendungen i. H. v. TEUR 1.662, die sich auf vorangegangene Geschäftsjahre beziehen. (11) Zinsen und ähnliche Erträge/ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus dem Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 11 (Vorjahr Ertrag TEUR 1.304) und verrechnete Aufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 259 (Vorjahr TEUR 260). SONSTIGE ANGABEN (12) Zusammensetzung der Organe und deren Gesamtbezüge Die Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr durch die folgenden Personen vertreten: scroll
Da nur ein Geschäftsführer Bezüge seitens der Gesellschaft bezieht, kann auf die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet werden. (13) Anzahl der Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt scroll
(14) Haftungsverhältnisse Es bestehen keine angabepflichtigen Haftungsverhältnisse. (15) Außerbilanzielle Geschäfte, Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 198, davon aus Leasingverträgen für Fahrzeuge von TEUR 89, EDV-Leasing von TEUR 103 und Leasingverträge für QS-Messgeräte von TEUR 6 bis Vertragsende. Das Investitionsobligo umfasst einen Gesamtwert von TEUR 374. (16) Abschlussprüferhonorar Das Honorar für Abschlussprüfungsleistungen betreffend das Geschäftsjahr 2024 beträgt TEUR 37. (17) Konzernabschluss Die Gesellschaft ist verbundenes Unternehmen i. S. v. § 271 Abs. 2 HGB zur Wabtec Corporation, Wilmerding, USA, und ihren mittelbaren und unmittelbaren Tochterunternehmen. Die BECORIT GmbH wird in den Konzernabschuss der Wabtec Corporation, 1001 Air Brake Avenue, Wilmerding, PA 14158/USA, als größten Konsolidierungskreis einbezogen. Der Konzernabschluss ist unter www.wabtec.com/investor/annual abzurufen. Des Weiteren wird der Abschluss der BECORIT GmbH in den Konzernabschluss der Faiveley Transport Italia Spa., Via Volvera, 51, 10045 Piossasco TO - Italy als kleinster Konsolidierungskreis mit einbezogen. Dieser Abschluss ist unter www.registroimprese.it abzurufen. (18) Nachtragsbericht Ferner ist es zu Wechseln in der Geschäftsführung der BECORIT GmbH gekommen. Herr Dr. Antes ist mit Wirkung zum 25.07.2024 aus der Geschäftsführung ausgeschieden. Herr Gradl ist mit Wirkung zum 22.04.2025 aus der Geschäftsführung ausgeschieden. Dafür wurde mit Wirkung zum 22.04.2025 Herr Philippe Nogues-Cubelles in die Geschäftsführung berufen worden. (19) Ergebnisverwendung: Im Rahmen des GAV vom 23.11.2012 wird vereinbarungsgemäß der Jahresüberschuss 2024 i.H.v. TEUR 12.847 an die Organträgerin abgeführt.
Recklinghausen, 27. August 2025 BECORIT GmbH Der Geschäftsführer Philippe Nogues-Cubelles Entwicklung des AnlagevermögensBECORIT GmbH, Recklinghausenscroll
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Lagebericht für das Geschäftsjahr 01.01.2024 - 31.12.20241. Darstellung des Geschäftsverlaufs der BECORIT GmbH im Geschäftsjahr Die BECORIT GmbH gehört seit dem 1. Dezember 2006 zur Wabtec Corporation, Wilmerding, USA. Innerhalb des Konzerns arbeitet die BECORIT GmbH als Unternehmen zur Herstellung und zum Vertrieb von Reibbelägen für den Schienenverkehr und Industrieanwendungen selbständig. Am 21. November 2012 wurde bis auf Widerruf für die nachfolgenden Geschäftsjahre ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Wabtec FRG Holdings GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main als alleiniger Gesellschafterin abgeschlossen. 1.1. Branchenentwicklung Das Geschäftsjahr 2024 war für die BECORIT GmbH nach wie vor von den Unsicherheiten im Zuge des Russland-Ukraine-Krieges und der daraus resultierenden Folgen auf den Beschaffungsmarkt geprägt. Im nationalen Schienenverkehr gab es im Geschäftsjahr 2024 folgende, bemerkenswerte Entwicklungen: Personenverkehr: Im Nahverkehr stieg die Anzahl der Reisenden auf etwa 1,733 Millionen, was eine positive Entwicklung im Vergleich zu den Vorjahren darstellt.1 Güterverkehr: Der Schienengüterverkehr verzeichnete einen Rückgang der Verkehrsleistung auf etwa 46,435 Millionen Tonnenkilometer, was auf verschiedene Faktoren wie Streiks und Unwetter zurückzuführen ist.2 Erneuerbare Energien: Der Anteil erneuerbarer Energien am Bahn-Strommix der Deutschen Bahn stieg auf etwa 69,8 %, was einen weiteren Schritt in Richtung Nachhaltigkeit darstellt.3 Herausforderungen: Die Branche stand vor Herausforderungen wie Streiks und wetterbedingten Störungen, die zu einer vorübergehenden Kapazitätsverknappung führten.4 Insgesamt zeigt sich, dass die Branche trotz einiger Rückschläge auf einem guten Weg ist, insbesondere im Hinblick auf Nachhaltigkeit und die Verbesserung der Infrastruktur.
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Quelle: Deutsche Bahn, „Daten & Fakten 2024“ Im internationalen Schienenverkehr gab es im Geschäftsjahr 2024 folgende, bemerkenswerte Entwicklungen: Wachstum des Schienengüterverkehrs: Der globale Schienengüterverkehrsmarkt verzeichnete ein Wachstum von etwa 2 % jährlich. Besonders der asiatisch-pazifische Raum zeigte starke Zuwächse und überholte Nordamerika als führenden Markt.5 Intermodaler Verkehr: Der intermodale Güterverkehr, der verschiedene Transportformen kombiniert, erlebte ein hohes Wachstum. Dies wurde durch den Anstieg des globalen Handels und die Anerkennung der Vorteile des Schienengüterverkehrs gefördert.6 Nachhaltigkeit: Die Bahnlogistik wurde zunehmend als umweltfreundliche Transportlösung anerkannt. Züge produzieren etwa 1 % der Kohlendioxidemissionen im Vergleich zu anderen Transportformen, was sie besonders attraktiv für Unternehmen macht, die ihre Lieferketten nachhaltiger gestalten möchten.7 Technologische Innovationen: Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) und dem Internet der Dinge (IoT) in der Bahnlogistik hat die Effizienz und Sicherheit verbessert. KI-basierte vorausschauende Wartung und fortschrittliche Signalsysteme tragen dazu bei, Unfälle zu reduzieren und die Produktivität zu steigern.8 Investitionen in Infrastruktur: Regierungen weltweit investierten in Schienenprojekte, um das Wirtschaftswachstum zu fördern und die Effizienz des Verkehrs zu erhöhen. Dies umfasst die Erweiterung bestehender Strecken und die Integration innovativer Technologien.9 Insgesamt zeigt sich, dass der internationale Schienenverkehr auf einem guten Weg ist, insbesondere im Hinblick auf Nachhaltigkeit und technologische Fortschritte. 1.2. Umsatzstruktur Der Umsatz der BECORIT GmbH beläuft sich im Zeitraum 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 auf TEUR 57.593.
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Quelle: https://www.mordorintelligence.com/de/industry-reports/rail-freight-transport-market Die Umsatzerlöse setzen sich zu 29 % aus Inlands- und zu 71 % aus Auslandsumsätzen zusammen. Dabei entfallen 95% auf den Schienenbereich und 5 % auf den Bergbau- und Industriebereich. Die Umsatzverteilung zwischen dem Schienen- und dem Bergbau- und Industriebereich hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert. 1.3. Marktlage10 Im Jahr 2024 erzielte die Bahnindustrie in Deutschland einen neuen Höchstwert von 15 Milliarden Euro Umsatz, wie der Verband der Bahnindustrie in Deutschland (VDB) berichtete. Trotz eines insgesamt rückläufigen Auftragseingangs um 15 % blieb die Nachfrage mit 18,3 Milliarden Euro auf hohem Niveau. Besonders stark wuchs die Infrastruktursparte, die ihren Umsatz auf 4,5 Milliarden Euro steigerte, angetrieben durch den Heimatmarkt mit einem Zuwachs von 14 %. Positive Effekte zeigten sich durch die jüngste Investitionslinie des Bundes, wobei der Auftragseingang in der Infrastruktursparte im Inland um 19 % stieg. Das Fahrzeuggeschäft blieb mit 10,5 Milliarden Euro Umsatz insgesamt stabil, jedoch dämpfte die Unterfinanzierung des Schienenpersonennahverkehrs das Inlandsgeschäft um 9 %. Der Auftragseingang für Schienenfahrzeuge sank im In- und Ausland um insgesamt 20 %. Ein Sorgenkind bleibt die schleppende Digitalisierung der Schiene, deren Finanzierung in der neuen Legislaturperiode noch ungewiss ist und durch eine überkomplexe, heterogene Finanzierungslandschaft weiter ausgebremst wird. Der VDB fordert verbindliche Ausrüstungsziele und langfristige Investitionssicherheiten, um die Modernisierung der Stellwerke und die Digitalisierung des Schienennetzes voranzutreiben. Insgesamt zeigt sich, dass die Bahnindustrie in Deutschland trotz einiger Herausforderungen auf einem guten Weg ist, insbesondere im Hinblick auf Infrastrukturwachstum und die Notwendigkeit einer beschleunigten Digitalisierung. 1.4. Produktion Im Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 entfielen, bezogen auf den Umsatz, 65 % (Vorjahr 61 %) auf die Produktion von Klotzsohlen/Scheibenbremsbelägen und 5 % (Vorjahr 5%) auf die Produktion im Bergbau/Industriebereich. 30 % (Vorjahr 34 %) des Umsatzes entfielen auf den Verkauf von Handelsware. 1.5. Investitionen Im Geschäftsjahr 2024 wurden insgesamt TEUR 1.608 (Vorjahr TEUR 2.884) in den Standort Recklinghausen investiert, hervorzuheben sind die Investitionen in die PV-Anlage (TEUR 1.189), die Wickert-Presse (TEUR 243) und den Keyence digitalem Messprojektor (TEUR 57), welche sich teilweise unter den Anlagen im Bau im Vorjahr befanden. Der Restbetrag verteilt sich auf diverse, kleinere Anschaffungen. 1.6. Personelle Verhältnisse Zum 31. Dezember 2024 waren bei der BECORIT GmbH, 125 Personen (Vorjahr 124) beschäftigt einschließlich zwei Auszubildenden und einem Geschäftsführer. Davon waren 82 Mitarbeiter (Vorjahr 92) im gewerblichen Bereich und 43 Mitarbeiter (Vorjahr 32) als Angestellte tätig. 1.7. Umweltschutz11 Die BECORIT GmbH hat einen bedeutenden Meilenstein in ihrer Nachhaltigkeitsstrategie erreicht: Unsere Photovoltaikanlage wurde größtenteils erfolgreich in Betrieb genommen. Diese Maßnahme ermöglicht es uns, einen erheblichen Teil unseres Energiebedarfs durch saubere Solarenergie zu decken und damit unseren CO2 -Fußabdruck deutlich zu reduzieren. Im Rahmen unserer kontinuierlichen Bemühungen zur Modernisierung unserer Produktionsanlagen wurden bereits neue Elektroöfen installiert. Diese energieeffizienteren Anlagen werden planmäßig im Laufe des Jahres 2025 vollständig in Betrieb genommen. Die Umstellung von konventionellen Öfen auf moderne Elektroöfen wird einen weiteren wichtigen Beitrag zur Reduzierung unserer Umweltauswirkungen leisten. Mit diesen Maßnahmen bekräftigt die BECORIT GmbH ihr Engagement für Umweltschutz und nachhaltige Produktion. Wir werden weiterhin in umweltfreundliche Technologien investieren, um unsere Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. 1.8. Finanzielle Leistungsindikatoren Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren der BECORIT GmbH innerhalb der Wabtec Group sind Umsatz und EBIT. Geschäftsentwicklung der BECORIT GmbH Die BECORIT GmbH konnte die Umsatzerlöse auf dem Niveau des Vorjahres mit TEUR 57.593 halten. Bei einer gleichbleibenden Verteilung der Umsatzerlöse nach Produktgruppen ist dies insbesondere auf eine stabile Marktnachfrage zurückzuführen. Durch niedrigere Aufwendungen für Materialien im Verhältnis zur Gesamtleistung (Umsatzerlöse abzgl. Bestandsveränderung) konnte eine deutliche Erhöhung des Rohertrags im Vergleich zum Vorjahr erzielt werden. Die deutliche Erhöhung des Rohertrags ist dabei auf ein gesteigertes Preisgerüst bei den Umsatzerlösen bei leicht gesunkenen Produktionskosten zurückzuführen. Im Zusammenhang mit einer deutlichen Reduzierung der umgesetzten Menge bleibt der Umsatz auf einem ähnlichen Niveau, während die Aufwendungen rückläufig sind. Gleichzeitig sind die Maßnahmen aus der Qualitätssicherung im Zusammenhang mit gesteigerter Automatisierung sowie Reduzierung des Ausschusses spürbar. Bei ungefähr gleichbleibenden Personalaufwendungen aufgrund der konstanten Anzahl der Mitarbeiter und trotz erhöhten sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 1.638 auf TEUR 8.502 konnte das EBIT durch den verbesserten Rohertrag deutlich um TEUR 5.993 auf TEUR 11.809 gesteigert werden. Die Abschreibungen sind trotz des o.g. hohen Investitionsvolumen leicht gesunken. Aufgrund des gesteigerten EBIT und trotz eines im Vergleich zum Vorjahr reduzierten positiven Finanzergebnis konnte insgesamt ein Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung i. H. v. TEUR 12.847 (Vorjahr TEUR 7.881) erzielt werden. Vor dem Hintergrund der nahezu konstanten Umsatzerlöse und der deutlichen positiven Entwicklung des EBIT ist das abgelaufene Geschäftsjahr als zufriedenstellend zu bezeichnen. 1.9. Nicht-Finanzielle Leistungsindikatoren Für den nachhaltigen Geschäftserfolg unserer Gesellschaft sind mehrere nicht-finanzielle Leistungsindikatoren von besonderer Bedeutung: Der Aufbau und die Pflege langfristiger Kundenbeziehungen mittels unseres umfassenden Qualitätsmanagement-Systems, die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Mitarbeitenden unter Berücksichtigung ihrer Bedürfnisse sowie unser systematisches Umweltmanagement. Im Geschäftsjahr 2024 konnten wir bei diesen nicht-finanziellen Leistungsindikatoren insgesamt zufriedenstellende Ergebnisse erzielen, was die Geschäftsführung positiv bewertet. 2. Darstellung der Lage der BECORIT GmbH 2.1. Vermögenslage Das Vermögen der Gesellschaft besteht im Wesentlichen aus Sachanlagen und Forderungen im Verbundbereich. Das Anlagevermögen ist insgesamt im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 46 auf TEUR 15.416 aufgrund laufender Abschreibungen i. H. v. TEUR 1.637 (Vorjahr TEUR 1.775) gesunken. Ursächlich für die konstante Entwicklung sind die o.g. Investitionen, die sich noch nicht vollständig auf die Abschreibungen ausgewirkt haben. Die Vorräte haben sich im Geschäftsjahr von TEUR 5.128 auf TEUR 4.651 reduziert. Dies ist im Wesentlichen auf die mengenmäßige Reduzierung der Halb- und Fertigteile zurückzuführen. Durch die neuen Prozesse im Forderungsmanagement konnten die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nochmals um TEUR 1.385 auf TEUR 2.038 reduziert werden. Dies ist auch durch das laufende Factoring der Forderungsbestände bedingt. Der Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um TEUR 2.490 auf TEUR 36.567 betrifft im Wesentlichen den Cash-Pool und steht im Zusammenhang mit dem Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Eigenkapitalquote beträgt 50,8 % der Bilanzsumme (Vorjahr 47,5%). Das Eigenkapital ist aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags konstant im Vergleich zum Vorjahr. Der Anstieg der sonstigen Rückstellungen auf TEUR 3.841 (Vorjahr TEUR 1.822) ist im Wesentlichen bedingt durch Erhöhung der Rückstellung für ausstehende Eingangsrechnungen im Zusammenhang mit einer Nachbelastung des Mutterunternehmens für Dienstleistungen im Zeitraum von 2020 bis 2024 zurückzuführen. Die Pensionsrückstellung ist mit 1.699 TEUR (Vorjahr TEUR 1.698) nahezu unverändert. Es gab hierbei keine neuen Zusagen. Die konstante Entwicklung ist auch der Saldierung mit dem Deckungsvermögen zuzurechnen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung sind um TEUR 1.375 auf TEUR 2.423 gesunken. Dies steht im Zusammenhang mit der Reduzierung des Vorratsvermögens sowie mit einem erhöhten Bestand zum Vorjahresstichtag. Die Reduktion der Verbindlichkeiten im Verbundbereich um TEUR 4.926 auf TEUR 21.509 ist hauptsächlich auf Zahlungen der offenen Verbindlichkeiten an den Gesellschafter zurückzuführen. Das Working Capital (Umlaufvermögen abzüglich der Verbindlichkeiten) ist u.a. durch die weitere Reduzierung der Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen optimiert worden. und beläuft sich auf TEUR 21.022 zum 31. Dezember 2024 (im Vorjahr TEUR 18.925). 2.2. Finanzlage Die Zahlungsmittel, einschließlich des unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesene Cash-Pool-Guthabens (TEUR 33.499, Vorjahr TEUR 34.736), decken 140 % (Vorjahr 113 %) der Verbindlichkeiten. Das Anlagevermögen ist zu 201 % (Vorjahr 200 %) durch Eigenkapital gedeckt. Insbesondere durch die in den Vorjahren angeschobene Automatisierung der Produktions- und Geschäftsabläufe erwirtschaftete die Gesellschaft im Vergleich zum Vorjahr nochmals höhere, positive Operative Cash-Flows (vereinfachter Cash-Flow aus Ergebnis vor Steuern und vor Ergebnisabführung zuzüglich Abschreibungen) von TEUR 14.550 (Vorjahr TEUR 9.848). 2.3. Ertragslage Die Umsatzerlöse liegen mit TEUR 57.593 auf dem Niveau des Vorjahres (TEUR 57.124). Die Prognose aus dem Lagebericht des Vorjahres konnte damit realisiert werden. Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand zu Umsatzerlösen inklusive der Bestandsveränderung) ist von 61 % auf 48 % gesunken. Dies ist im Wesentlichen auf die Effizienzsteigerung in den Produktionsabläufen und einer gesunkenen Menge der Umsätze zurückzuführen. Die Personalaufwandsquote (Personalaufwand zu Umsatzerlösen inklusive Bestandsveränderung) hat sich von 15,0 % auf 14,4 % leicht verringert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 8.502 sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.638 gestiegen. Dies wird hauptsächlich durch die Steigerung der Konzernabgaben um TEUR 1.656 begründet. Die Steigerung der Konzernabgabe ist auf eine Nachbelastung für den Zeitraum 2020 bis 2024 zurückzuführen. Hieraus stammen periodenfremde Aufwendungen für den Zeitraum 2020 bis 2023 i. H. v. TEUR 1.662. Bereinigt um diesen Effekt befinden sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf Vorjahresniveau. Neben den Kosten für die Konzernumlage TEUR 4.223 bilden die Instandhaltungskosten TEUR 1.222 sowie die EDV-Kosten TEUR 252 wesentliche Positionen innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Instandhaltungskosten deutlich um TEUR 650 rückläufig. Das EBIT beläuft sich auf TEUR 11.809 und liegt somit deutlich über Vorjahresniveau (TEUR 5.816). Der Anstieg des EBIT ist im Wesentlichen durch niedrigere Materialaufwendungen im Vergleich zum Umsatz zu erklären. Für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2024 ergibt sich aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0). Das Ergebnis vor Ergebnisabführungsvertrag konnte aufgrund der dargestellten Effekte auf 12.847 TEUR (Vorjahr 7.881 TEUR) deutlich gesteigert werden. Da die EBIT-Prognose wie geplant übertroffen wurde, bewertet die Geschäftsführung den Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2024 als gut. Vor dem Hintergrund des schwachen Konsumklimas und gesättigter Märkte konnte BECORIT insbesondere ein außergewöhnlich starkes EBIT erzielen. 3. Voraussichtliche Entwicklung sowie wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Wesentliche Chancen sieht die BECORIT GmbH vor allem in den nachfolgenden Faktoren: Die eigene Entwicklungskompetenz zu stärken, um den Anforderungen und Problemstellungen der Schienenfahrzeugkunden nach neuen Produkten gerecht zu werden. Das Ziel der BECORIT GmbH ist einen hohen technischen Stand in den Bereichen Anwendungs- und Prüftechnik sowie Qualitätssicherung zu bieten. Insbesondere sind hier hervorzuheben:
Außerdem sieht das Unternehmen Chancen, Produkte im Segment der Umweltverträglichkeit (u.a. Lärm, Emissionen, Nachhaltigkeit, Recycling) verstärkt am Markt platzieren zu können. Bahngesellschaften fokussieren zunehmend die Themen Nachhaltigkeit und Emissionen ihrer Fahrzeugflotten, woraus sich neue Anforderungen, Herausforderungen und Potentiale für unsere Produkte ergeben. Durch die Strategie Carbon Neutral 2026 soll die Marktposition der BECORIT GmbH in diesen Bereichen gefestigt werden. Die Risiken der BECORIT GmbH werden hauptsächlich durch folgende Faktoren bestimmt: Die geopolitischen Risiken nehmen weiter zu. Während der Russland-Ukraine Krieg noch nicht beendet ist, kommt es in Asien zu immer neuen Spannungen zwischen China und Taiwan und im Nahen Osten ist der Gaza-Konflikt eskaliert. Je nach weiterem Verlauf sind negative Effekte auf die Weltwirtschaft nicht auszuschließen, die insbesondere Deutschland als Exportnation treffen könnten. Dies könnte den Absatzmarkt der BECORIT GmbH negativ beeinflussen. Bislang konnten die steigenden Energiepreise durch Energiesparmaßnahmen (siehe Punkt 1.7) kompensiert werden. Einen großen Beitrag dazu leistet die in Betrieb genommene Photovoltaik-Anlage auf dem Werksgelände, sodass die Abhängigkeit vom schwankenden Energiemarkt weiter minimiert wurde. Zur Nutzung dieser Energiegewinnung erfolgt auch in 2025 eine Umstellung und Modernisierung des Maschinenparks in Form der neuen Öfen. Die Beschaffungsmarktrisiken der BECORIT GmbH sind prinzipiell durch operative Risiken gekennzeichnet. Insbesondere der hohe Anteil der Materialkosten an den Gesamtkosten, stellt durch die steigende Inflation und die weltweiten Krisen ein gewisses Risiko dar. Darüber hinaus sind keine nennenswerten Umsatzeinbußen zu erwarten. Durch die im Absatz 1.1 erwähnte Wachstumsrate des Gesamtmarktes und den wiederkehrenden Umsätzen des Sekundärmarktes wird das Absatzrisiko weitestgehend reduziert. Als ein Ertragsrisiko wird der Fachkräftemangel gesehen bzgl. steigender Lohn- und Gehaltskosten. Vakanzen bleiben lange unbesetzt und die Anspruchshaltung von potenziellen Bewerbern steigt. Um nicht an Produktivität einbüßen zu müssen, wird in Digitalisierung und Automatisierung investiert. Durch die sinkenden Absatzzahlen der LL-Sohlen (Low Noise/Low Friction) wird sich der Anteil an unserem Produktmix weiter in Richtung anderer Produkte verschieben. Der Fokus für die Zukunft liegt hier insbesondere auf der Nutzung von schadstoffärmeren, organischen Reibbelägen. Diese sind bereits durch neue europäischen Zulassungsanforderungen für neu zuzulassende Zuggenerationen vorgeschrieben. Durch die derzeit ausgeprägte Ungewissheit hinsichtlich der wirtschaftlichen Folgen der geopolitischen Unsicherheiten sowie der konjunkturellen Auswirkungen unterliegt die Einschätzung des Ausmaßes der Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage einer erhöhten Unsicherheit. Die Zinsentwicklung zeigt bisher kaum Auswirkungen, da keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen. Die angestrebte Transformation in ein robustes, zukunftsträchtiges Unternehmen wurde im Geschäftsjahr 2024 weiter vorangetrieben. Ein weiterer positiver Ausblick in Richtung Zukunft ergibt sich aus dem bisherigen Auftragsbestand Anfang Juni 2025 i. H. v. ca. EUR 17 Mio. Damit ist die Auslastung für die weiteren 4 Monate im Voraus gesichert. Auf Basis des Auftragsbestands erwarten wir für das Geschäftsjahr 2025 Umsatzerlöse in Höhe von EUR 56,5 Mio. und unter Berücksichtigung der stetigen Fortentwicklung der Produktionsprozesse ein EBIT deutlich über dem Geschäftsjahr 2024 liegt und TEUR 13.000 übertreffen wird. Für das Jahr 2025 sind keine weiteren größeren Investitionen geplant. Tendenziell erwarten wir ein weiteres Wachstum im Markenbereich. Wir arbeiten fortgesetzt daran, unsere projektbezogenen Prozesse weiter zu stabilisieren und somit Risiken zu minimieren sowie die Kundenzufriedenheit und damit die Kundenbeziehung zu erhöhen bzw. zu intensivieren. Hierzu zählt auch weiterhin die Förderung des Humankapital. Die Umweltbelange werden durch die o.g. Maßnahmen rund um die Photovoltaik-Anlage weiter fokussiert. Diese Prognosen für die Entwicklung der Geschäftsfelder basieren auf unseren Erwartungen zu Markt-, Wettbewerbs- und Umfeldentwicklungen sowie dem Umsetzungserfolg von geplanten Maßnahmen. Die zukünftige Entwicklung unterliegt allerdings der Unvorhersehbarkeit. 4. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB 4.1. Risikomanagementziele und -methoden Hinsichtlich der Vermeidung von Risiken, beschäftigt sich das Unternehmen im Rahmen eines Überwachungssystems im Wesentlichen mit dem frühzeitigen Erkennen von möglichen Risiken in den Bereichen Absatz, Beschaffung und Produktion. Risiken im Zusammenhang mit den Finanzinstrumenten erstrecken sich vor allem auf den Bereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Ein Kreditmanagementsystem ist im Einsatz. Durch Überwachung von Kreditlinien und Anwendung des Risikoüberwachungssystems sichert das Unternehmen Zahlungsausfallrisiken ab. Da die Verträge mit Kunden überwiegend in EURO abgeschlossen werden, unterliegen die im Jahresabschluss ausgewiesenen Forderungen und Verbindlichkeiten keinen wesentlichen Währungsrisiken. 4.2. Forschung und Entwicklung Die Entwicklung der Produkte Scheibenbremsbeläge und Bremsklotzsohlen sind das Ergebnis der Aktivitäten eines eigenen Forschungs- und Entwicklungsbereiches. Die Aufwendungen im Bereich Forschung und Entwicklung belaufen sich für das Wirtschaftsjahr 2024 auf 1.535 TEUR (Vorjahr 1.732 TEUR). Damit beträgt die Forschungsquote 2,7% (Vorjahr 3,1%). Die Forschungsquote ist das Verhältnis der Forschungsaufwendungen zu den Umsatzerlösen. Die BECORIT GmbH sieht sich als Lieferant für alle bedeutenden europäischen Schienengesellschaften und Schienenbremsenhersteller. Aufgrund dieser Tatsache ist eine kontinuierliche, mit dem jeweiligen Kunden abgestimmte typen- und materialspezifische, zukunftsorientierte Produktentwicklung erforderlich. Im Jahr 2024 hat die Wabtec Corporation bedeutende Fortschritte in der Entwicklung ihrer Bremslösungen erzielt, die sowohl die Effizienz als auch die Nachhaltigkeit des Schienenverkehrs verbessern. Die Red, Green und Blue Line Produkte von Wabtec setzen neue Maßstäbe in der Reduzierung von Umweltbelastungen und der Verlängerung der Lebensdauer von Bremskomponenten. Die Red Line Bremslösungen zeichnen sich durch ihre Hicap Treadguard Technologie aus, die den Wartungsaufwand der Räder um fast 30% reduziert und die Lebensdauer der Bremsklötze verlängert. Durch die kontinuierliche Politur der Radlauffläche während des Bremsens werden Schäden wie Schalenbildung, Abplatzungen und asymmetrischer Verschleiß minimiert. Die Beam-CenteringTTM FlangeGuardTM Bremsklötze halten die Bremsbalken während des Bremsens ausgerichtet und reduzieren die seitlichen Kräfte, was die Lebensdauer der Radflansche verlängert.12 Die Green Line Bremslösungen wurden entwickelt, um die Partikelemissionen und den Verschleiß beim Bremsen zu reduzieren. Dies geschieht durch die Integration von elektrodynamischen Bremsen (ED) und speziellen Reibmaterialien, die weniger schädliche Substanzen enthalten. Diese Technologien wurden umfassend auf der RER-A-Linie in Paris getestet und haben beeindruckende Ergebnisse gezeigt, darunter eine Reduktion der Emissionen um 70 bis 90 Prozent. Die Green Friction Materialien sind speziell darauf ausgelegt, die Luftqualität zu verbessern und enthalten keine schädlichen Substanzen wie Kupfer, Zink, Blei, Asbest, Chrom und kristalline Silikate.13 Die Blue Line Bremslösungen von Wabtec setzen neue Standards in der Leistung und Ökologie. Diese Produkte sind frei von Substanzen, die schädlich für das Wasserleben sind, sowie von krebserregenden Stoffen, Blei, Asbest, Chrom, kristallinen Silikaten, Fluoriden und Halogeniden. Die Blue Line Produkte sind zertifiziert und bereits in mehreren XMU-Flotten im Einsatz. Sie minimieren die Umweltbelastung durch reduzierte Dispersion schädlicher Substanzen und erfüllen anspruchsvolle neue Leistungsstandards.14 Als BECORIT GmbH begrüßen wir diese Entwicklungen und sehen darin eine wertvolle Ergänzung zu unseren bisherigen, nachhaltigen Bremslösungen. Die positiven Testergebnisse und die globale Anerkennung der Green und Blue Line Technologien unterstreichen den allgemeinen Bedarf an umweltfreundlichen Lösungen im Schienenverkehr.
12
Sonstige Informationen; die Angaben dieses Abschnitts wurden durch den Abschlussprüfer
nicht geprüft. Insgesamt zeigt sich, dass wir mit der Weiterentwicklung unserer Blue, Green und Red Line einen wichtigen Beitrag zur Modernisierung und Nachhaltigkeit im Schienenverkehr leisten. Die kontinuierliche Verbesserung und Anpassung dieser Produktlinien an die aktuellen Marktanforderungen unterstreichen unser Engagement für Innovation und Umweltschutz. Zum 31. Dezember 2024 waren im Entwicklungsbereich einschließlich Anwendungs- und Prüftechnik 16 Mitarbeiter (Vorjahr 16) beschäftigt. Das Ziel der Forschung und Entwicklung ist auch in Zukunft neue Produkte zu entwickeln und somit den weiteren Unternehmenserfolg sicher zu stellen. Die Organisationsstruktur des Entwicklungsbereichs der BECORIT GmbH ist in quantitativer sowohl als auch in qualitativer Hinsicht vergleichbar zum Vorjahr. 4.3. Zweigniederlassungen Es bestehen keine Zweigniederlassungen i. S. d 289 Abs. 2 Nr. 3 HGB.
Recklinghausen, 27. August 2025 BECORIT GmbH Die Geschäftsführung Philippe Nogues-Cubelles BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die BECORIT GmbH, Recklinghausen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der BECORIT GmbH, Recklinghausen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BECORIT GmbH, Recklinghausen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Der gesetzliche Vertreter ist für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die im Abschnitt „Prüfungsurteile“ genannten, nicht inhaltlich geprüften Bestandteile des Lageberichts. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss sowie zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten den Schluss ziehen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsachen zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dortmund, den 27. August 2025 HLB Husemann AG Tobias Bröhmer, Wirtschaftsprüfer Gregor Solfrian, Wirtschaftsprüfer Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses der BECORIT GmbH, Recklinghausen, zum 31. Dezember 2024 in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin. |
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