Xago 23.14 GmbHLiquidiert

22763 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 133655
Vorher
Behrendt Wohneigentum 14 GmbH
Eingetragen
7.10.2014
Branche
Bauträger für WohngebäudeKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenBauträger für andere Gebäude und Bauwerke
Gegenstand
die Aufschließung von Baugelände, die Planung von Wohnungs- und Gewerbebauten, die Tätigkeit als Bauträger und die Baubetreuung sowie sämtliche in Zusammenhang stehenden Geschäfte.

Historie

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Management

NameRolle
Liquidator
Matthias Müller
seit 7.7.2023
Liquidator
Andreas Krötzsch
seit 7.7.2023
Liquidator
Alexandra Jansen
seit 6.8.2015
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert0.50% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
459 €
1.20%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Behrendt Wohneigentum 14 GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.06.2017 bis zum 31.05.2018

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017/2018

der Behrendt Wohneigentum 14 GmbH, Hamburg

A. Grundlage der Gesellschaft

1. Geschäftsmodell

Die Behrendt Wohneigentum 14 GmbH ist eine Multiprojektgesellschaft, die in das Geschäftsmodell der Behrendt Gruppe einzuordnen ist. Das Geschäftsmodell der Behrendt Gruppe basiert auf dem Erwerb und der Entwicklung von Baugelände in der Metropolregion Hamburg sowie der Planung und Erstellung von Eigentumswohnungen als Bauträger, die im Wesentlichen durch die eigene Verkaufsabteilung an private Wohnungskäufer verkauft werden.

Dabei erfolgt die Steuerung der Behrendt Gruppe GmbH & Co. KG und ihrer operativen Tochtergesellschaften und der Bauvorhaben in der Weise, dass jährlich rd. 130 - 180 Eigentumswohnungen erstellt, verkauft und übergeben werden können. Die Behrendt Wohneigentum 14 GmbH hat im Berichtszeitraum 122 Eigentumswohnungen übergeben. Neue Bauprojekte der Behrendt Gruppe werden über weitere Multiprojektschwestergesellschaften realisiert.

2. Steuerungssystem

Für die Umsetzung des Geschäftsmodells werden als zentrale Steuerungsgrößen zur Unternehmenssteuerung insbesondere die Kennzahlen der in einem Wirtschaftsjahr verkauften Eigentumswohnungen sowie der in einem Wirtschaftsjahr übergebenen Eigentumswohnungen herangezogen. Für die bestehenden Gewährleistungsfälle erfolgt ein regelmäßiges Reporting zur Analyse und zum Abarbeitungsstand der bestehenden Gewährleistungsfälle sowie zu den gebildeten und verbrauchten Gewährleistungsrückstellungen.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Immobilienmärkte in den großen deutschen Städten zeichnen sich aufgrund der guten Beschäftigungssituation mit historisch niedrigen Zinsen durch eine gute Nachfrage nach Eigentumswohnungen aus. Die insgesamt weiter guten Rahmenbedingungen in den deutschen Großstädten treffen in gleicher Weise auf Hamburg zu. Dabei lassen sich relevante Preissteigerungen für Eigentumswohnungen im mittleren Preissegment in Hamburg immer noch realisieren. Zunehmend beeinflusst die Sorge um eine Blasenbildung im Immobilienmarkt die Entscheidungsgeschwindigkeit der potenziellen Eigentumwohnungserwerber. Grundsätzlich werden die Eigentumswohnungen in Hamburg, als zweitgrößter Stadt in Deutschland mit großer Wirtschaftskraft und hoher Lebensqualität, im mittleren Preissegment noch als wertstabil gesehen.

In den ersten Monaten des Kalenderjahres 2018 war eine sehr gute Nachfrage der Interessenten für Eigentumswohnungen zu verzeichnen. Gleichzeitig haben die guten Gewinnmöglichkeiten der letzten Jahre zu einem breiten Angebot an Wohnimmobilien geführt.

Bei den zu beschaffenden Grundstücken ist der Wettbewerb der Entwickler und Bauträger um Grundstücke in städtischen Lagen weiter zunehmend intensiv, was zu deutlich steigenden Grundstückspreisen und zu einer zunehmenden Komplexität der Grundstücksbeschaffung geführt hat.

2. Analyse des Geschäftsverlaufs und Lage des Unternehmens

Analyse der Ertragslage

Das Geschäftsjahr 2017/2018 ist wirtschaftlich insgesamt sehr gut verlaufen. Es wurden planmäßig die 122 erstellten Wohnungen an die Eigentümer übergeben.

Die untenstehende Grafik stellt den Vergleich zum Vorjahr dar.

Der Umsatz der Behrendt Wohneigentum 14 GmbH betrug EUR 54,1 Mio. (Vorjahr: EUR 56,5 Mio.).

Das Rohergebnis beträgt für das abgelaufene Geschäftsjahr EUR 20,0 Mio. (Vorjahr: EUR 15,9 Mio.). Das Ergebnis wurde insbesondere durch die Projekte BV 291 (Harkortstr. (Altona), 322 Mitte Altona (Altona) und BV 316 Sonnenweg (Wandsbek) erzielt. Die Projektrentabilitäten -insbesondere die BV in der Harkortstr. - sind sehr gut.

Die betrieblichen Aufwendungen betrugen EUR 1,6 Mio. (Vorjahr: EUR 2,3 Mio.).

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) beträgt EUR 18,4 Mio. (Vorjahr: EUR 13,7 Mio.).

Das Zinsergebnis liegt mit EUR 0,3 Mio. über dem Vorjahresniveau (EUR -0,4 Mio.).

Unter Berücksichtigung sämtlicher Ergebnisbestandteile erwirtschaftete die Gesellschaft einen Jahresüberschuss i.H. von EUR 12,7 Mio. (Vorjahr: EUR 9,5 Mio.).

Analyse der Vermögenslage

Die Bauvorhaben, die in der Behrendt Wohneigentum 14 GmbH erstellt werden, sind weitgehend an die Erwerber der Eigentumswohnungen übergeben. Die Vorräte betragen EUR 1,4 Mio. (Vorjahr: EUR 15,3 Mio.). Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen insbesondere gegen die Behrendt Gruppe (EUR 26,7 Mio.). Diese Forderungen entstehen im Zusammenhang mit der konzerninternen Liquiditätssteuerung.

Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag EUR 19,7 Mio. (Vorjahr: EUR 12,2 Mio.). Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 58,6 % (Vorjahr: 40,8 %). Die Rückstellungen betragen insgesamt EUR 10,9 Mio. (Vorjahr: EUR 6,7 Mio.), wovon EUR 0,5 Mio. Gewährleistungsrückstellungen sind.

Die Fremdverschuldung gegenüber Kreditinstituten beträgt zum Bilanzstichtag EUR 0,0 Mio. (Vorjahr: EUR 4,7 Mio.).

Analyse der Finanzlage

Die liquiden Mittel betragen zum Stichtag EUR 4,0 Mio. (Vorjahr: EUR 12,9 Mio.). Während des gesamten Geschäftsjahres war Liquidität stets ausreichend vorhanden.

Gesamtbeurteilung

Wir beurteilen die wirtschaftliche Lage des Unternehmens vor dem Hintergrund des Geschäftszwecks als Multiprojektgesellschaft als sehr gut.

C. Prognose- und Risikobericht

1. Risikobericht

Risikomanagementziele und Methoden

Die Gesellschaft versucht durch eine systematische Erfassung und aktive Steuerung, die Wahrscheinlichkeit einer Realisierung von Risiken zu reduzieren und nicht vermeidbare Schäden so gering wie möglich zu halten. Neben Markt- und Konjunkturrisiken werden auch Betriebsrisiken anhand verschiedenartiger Parameter quantifiziert bzw. steuerbar gemacht.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Die Sicherstellung der Zahlungseingänge der Kunden erfolgt im Rahmen der strengen Vorschriften der Makler- und Bauträgerverordnung.

Risiko in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Beteiligungen, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Forderungsausfälle sind die Ausnahme.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Die Gesellschaft finanziert sich überwiegend über Eigenkapital sowie Gesellschafterdarlehen.

Sonstige Risiken

Im abgelaufenen Jahr gab es keine ungewöhnlichen Geschäftsvorfälle, die besondere Risiken enthielten. Sämtliche bis zum heutigen Tag erkennbaren Risiken sind im Abschluss berücksichtigt.

Besondere bestandsgefährdende oder die Entwicklung wesentlich beeinträchtigende Risiken, insbesondere Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen, sind nicht bekannt.

Markt- und Konjunkturrisiken

Alle Bauvorhaben sind erstellt und an die Erwerber übergeben so dass ein Marktrisiko nicht zu erkennen ist.

Betriebsrisiken

Die Steuerung von Liquiditätsrisiken erfolgt auf der Basis einer systematischen Abbildung sämtlicher Zahlungsströme mit einer 12-monatigen Vorschau zur Liquiditätsplanung. Auf dieser Basis sind keine Liquiditätsengpässe zu erwarten. Die Liquiditätslage ist befriedigend.

Zur Steuerung der Projektrisiken unserer Bauvorhaben erfolgt eine laufende Überprüfung der Baukosten im Abgleich zu den geplanten Kosten. In diesem Zusammenhang werden auch Kaufpreisanpassungen unter Berücksichtigung von ggfs. gestiegenen Herstellungskosten oder verändertem Käuferverhalten überprüft, so dass der geplante Zielgewinn möglichst erreicht werden kann.

Zur Steuerung von Gewährleistungsrisiken, die die wesentlichen verbleibenden Risiken der Gesellschaft darstellen, wird ein weiterentwickeltes zentrales Reportingsystem verwendet, durch welches relevante Mängel erfasst und die Beseitigung von relevanten Mängeln nachverfolgt werden. Alle gemeldeten Ansprüche werden so in einer zentralen Datenbank verwaltet. Auf dieser Basis erfolgt die Ermittlung der Garantierückstellungen.

2. Chancenbericht

Wir verweisen auf unseren Prognosebericht.

3. Prognosebericht

Die in der Behrendt Wohneigentum 14 GmbH erstellten Bauvorhaben sind nahezu vollständig an die Erwerber übergeben. Lediglich das Grundstück 269 Isebekstr. ist noch in dieser Gesellschaft enthalten, weshalb im kommenden Geschäftsjahr planmäßig keine nennenswerten Umsätze erzielt werden. Weitere neue Bauvorhaben der Behrendt Gruppe werden planmäßig in Schwestergesellschaften realisiert.

 

Hamburg, den 8. Oktober 2018

Behrendt Wohneigentum 14 GmbH

Dr. Jan Behrendt

Tim Behrendt

Matthias Müller

Adrian Joachim Menczyk

Bilanz zum 31. Mai 2018

der Behrendt Wohneigentum 14 GmbH, Hamburg

Aktiva

Stand am 31.05.2018 Stand am 31.05.2017
  EUR EUR
Umlaufvermögen    
I. Zum Verkauf bestimmte Grundstücke und andere Vorräte    
1. Grundstücke ohne Bauten 720.374,17 720.374,17
2. Bauvorbereitungskosten 382.535,51 193.477,49
3. Grundstücke mit unfertigen Bauten 0,00 19.734.867,45
4. Grundstücke mit fertigen Bauten 299.652,38 5.303.060,28
5. Geleistete Anzahlungen 0,00 -10.684.569,53
  1.402.562, 06 15.267.209,86
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Grundstücksverkäufen 523.352,63 1.685.793,66
2. Forderungen aus anderen Lieferungen und Leistungen 155.517,12 0,00
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 27.367.507,54 0,00
4. Sonstige Vermögensgegenstände 104.201,46 93.746,36
  28.150.578,75 1.779.540,02
III. Guthaben bei Kreditinstituten 4.007.827,53 12.915.913,40
  33.560.968,34 29.962.663,28
  33.560.968,34 29.962.663,28

Passiva

   
  Stand am 31.05.2018 Stand am 31.05.2017
  EUR EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 40.000,00 40.000,00
II. Kapitalrücklage 6.788.975,05 6.788.975,05
III. Bilanzgewinn 12.828.949,20 5.393.172,22
  19.657.924,25 12.222.147,27
B. Rückstellungen    
1. Steuerrückstellungen 9.784.000,00 3.727.000,00
2. Sonstige Rückstellungen 1.085.403,27 3.015.030,28
  10.869.403,27 6.742.030,28
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 4.746.595,82
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 591.776,48 1.103.622,21
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.440.219,82 5.148.267,70
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.644,52 0,00
  3.033.640,82 10.998.485,73
  33.560.968,34 29.962.663,28

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juni 2017 bis zum 31. Mai 2018

der Behrendt Wohneigentum 14 GmbH, Hamburg

2017/2018 2016/2017
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 54.116.981,20 56.548.837,22
2. Verminderung des Bestands an zum Verkauf bestimmten Grundstücken mit fertigen oder unfertigen Bauten sowie unfertigen Leistungen -24.549.217,33 -5.619.033,71
3. Sonstige betriebliche Erträge 11.174,56 5.427,88
4. Aufwendungen für bezogene Leiststungen Aufwendungen für Verkaufsgrundstücke 9.536.208,65 34.997.260,58
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.605.112,12 2.272.048,47
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 348.634,13 2.112,24
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 19.783,68 426.651,24
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 6.057.000,00 3.727.000,00
9. Ergebnis nach Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 12.709.468,11 9.514.383,34
10. Sonstige Steuern 15.556,95 14.324,61
11. Jahresüberschuss 12.693.911,16 9.500.058,73
12. Gewinnvortrag (Vj. Verlustvortrag) 5.393.172,22 -2.206.886,51
13. Gewinnausschüttung 5.258.134,18 1.900.000,00
14. Bilanzgewinn 12.828.949,20 5.393.172,22

Anhang für das Geschäftsjahr 2017/2018

der Behrendt Wohneigentum 14 GmbH, Hamburg

A. Rechnungslegungsgrundsätze

Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der Behrendt Wohneigentum 14 GmbH, Hamburg (Amtsgericht Hamburg, HRB 133655), die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften angewandt worden. Im Geschäftsjahr 2017/2018 wurden erstmalig die Vorschriften der Verordnung über Formblätter für die Gliederung des Jahresabschlusses für Wohnungsunternehmen (JAbschlWUV) angewandt.

Dies zog Veränderungen bei den folgenden Bilanz- und GuV-Posten in der Vj. Spalte nach sich:

31.05.2017 31.05.2017
bislang neu
  EUR EUR
B. Umlaufvermögen    
I. Zum Verkauf bestimmte Grundstücke und andere Vorräte (bislang: Vorräte)    
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte (ohne Bauten) 5.645.841,56 720.374,17
2. Bauvorbereitungskosten 0,00 193.477,49
3. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit unfertigen Bauten 0,00 19.734.867,45
4. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit fertigen Bauten 0,00 5.303.060,28
5. Unfertige Leistung 18.218.193,07 0,00
6. Fertige Leistung 2.087.744,76 0,00
7. Erhaltene Anzahlungen auf erbrachte Bauleistungen -10.684.569,53 -10.684.569,53
  15.267.209,86 15.267.209,86
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Grundstücksverkäufen 0,00 1.685.793,66
2. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.685.793,66 0,00
3. Sonstige Vermögengegenstände 93.746,36 93.746,36
  1.779.540,02 1.779.540,02
31.05.2017 31.05.2017
bislang neu
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 56.548.837,22  
aus Verkauf von Grundstücken   56.548.837,22
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an zum Verkauf bestimmten Grundstücken mit fertigen oder unfertigen Bauten sowie unfertigen Leistungen 1.414.249,99 1.414.249,99
5. Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen    
a. Aufwendungen für Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 7.033.283,70 0,00
b. Aufwendungen für bezogene Bauleistungen 35.009.890,58 0,00
c. Aufwendungen für Hausbewirtschaftungen 0,00 1.342,92
d. Aufwendungen für Verkaufsgrundstücke 0,00 42.041.831,36
e. Aufwendungen für Lieferungen und Leistungen 0,00 0,00
Rohertrag 15.919.912,93 15.919.912,93

Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen mit den vorstehend genannten Ausnahmen den Vorjahresgrundsätzen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die unfertigen und fertigen Bauleistungen werden mit den bei ihrer Erstellung angefallenen Material- und Fertigungseinzelkosten bewertet. Sofern erforderlich, werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die erhaltenen Anzahlungen auf erbrachte Bauleistungen werden offen von den Vorräten abgesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt.

Die Rückstellungen sind mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag ausgewiesen, der unter Beachtung des Vorsichtsprinzips bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung anzusetzen ist. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst.

Die Schätzung der Rückstellung für Ausbaukosten in Höhe von TEUR 546 (Vj. TEUR 2.758) erfolgt auf Basis der erbrachten Bauleistungen der Gewerkenehmer und den bis zum Bilanzstichtag abgerechneten Leistungen.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände des Geschäftsjahres und des Vorjahres haben vollständig eine Laufzeit von unter einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 26.670 (Vj. TEUR 0).

2. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Ausbaukosten in Höhe von TEUR 546 (Vj. TEUR 2.758). Für Garantiearbeiten wurden Rückstellungen in Höhe von TEUR 514 (Vj. TEUR 232) gebildet.

3. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten des Geschäftsjahres und des Vorjahres haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 2.438 (Vj. TEUR 4.869).

II. Gewinn- und Verlustrechnung

1. Finanzergebnis

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen mit TEUR 347 (Vj. TEUR 2) verbundene Unternehmen.

C. Sonstige Angaben

1. Organe der Gesellschaft

Im Geschäftsjahr erfolgte die Vertretung durch die Geschäftsführer

- Herrn Dr. Jan Behrendt (operativer Geschäftsführer der Behrendt Gruppe GmbH & Co. KG, Hamburg), Hamburg,

- Herrn Tim Behrendt (operativer Geschäftsführer der Behrendt Gruppe GmbH & Co. KG, Hamburg), Hamburg,

- Herrn Matthias Müller (kaufmännischer Geschäftsführer der Behrendt Gruppe GmbH & Co. KG, Hamburg), Stade

- Herrn Adrian Joachim Menczyk (technischer Geschäftsführer der Behrendt Gruppe GmbH & Co. KG, Hamburg), Salzgitter, bestellt zum 01.06.2018

- Herrn Matthias Hasse (technischer Geschäftsführer der Behrendt Gruppe GmbH & Co. KG, Hamburg), Hamburg, abberufen zum 01.06.2018

2. Konzernabschluss, Name und Sitz des Mutterunternehmens

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Behrendt Gruppe 15 GmbH & Co. KG, Hamburg, zum 31. Mai 2018 einbezogen. Der Konzernabschluss ist im Bundesanzeiger offenzulegen.

3. Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den zur Verfügung stehenden Bilanzgewinn von EUR 12.828.949,20 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Hamburg, 8. Oktober 2018

Behrendt Wohneigentum 14 GmbH

Geschäftsführung

Tim Behrendt

Dr. Jan Behrendt

Adrian Joachim Menczyk

Matthias Müller

Zu dem beigefügten Jahresabschluss zum 31. Mai 2018 und zum Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017/2018 hat die testierende Wirtschaftsprüfungsgesellschaft folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Zu dem als Anlagen 1 bis 4 beigefügten Jahresabschluss zum 31. Mai 2018 sowie zum Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017/2018 (Anlage 4) haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird:

"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Behrendt Wohneigentum 14 GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Juni 2017 bis zum 31. Mai 2018 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Hamburg, 8. Oktober 2018

Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Jens Lingthaler, Wirtschaftsprüfer

Jürgen Richter, Wirtschaftsprüfer

Angabepflicht nach § 328 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 HGB

Der Jahresabschluss zum 31. Mai 2018 ist mit Datum vom 16. November 2018 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt worden.

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