ZS Consulting GmbH
Selbe AdresseUnternehmensberatung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tobias Schmidt seit 24.7.2023 | Prokura |
Patrick Lemler seit 16.12.2022 | Prokura |
Dominik Schmidt seit 16.12.2022 | Prokura |
Mario Armin Fladt seit 16.12.2022 | Prokura |
Christian Schühly seit 16.12.2022 | Prokura |
Hendrik Hörschelmann seit 18.5.2018 | Geschäftsführer |
David Lukas Mergenthaler seit 18.5.2018 | Geschäftsführer |
Christian Jens Pochat seit 13.1.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 40.00% | |
| 30.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Jacob Elektronik GmbHKarlsruheJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231 Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens Die Jacob Elektronik GmbH (im Folgenden auch "Jacob") ist als IT-Händler von Produkten aus den Bereichen Elektronik und Multimedia tätig. Dabei werden im Speziellen Computer-Hard- und Software (PCs, Notebooks, Tablet PCs, Serversysteme, Netzwerktechnik, Speichermedien etc.), digitale Foto- und Videogeräte, Haushaltskleingeräte sowie Unterhaltungselektronik (Fernseher, Spielekonsolen, HiFi-Systeme) vertrieben. Die Produkte werden von Großhändlern und Herstellern bezogen und größtenteils an Kunden des gewerblichen, privaten, als auch öffentlich-rechtlichen Sektors verkauft. Neben fairen Preisen zeichnet sich Jacob insbesondere durch eine hohe Servicequalität und große Produktvielfalt aus. Das breite Sortiment gewährleistet Diversifikation und ermöglicht es, die Bedürfnisse der Kunden schnellstmöglich bedienen zu können. Die Absatzwege sind primär der B2B-Bereich mit gewerblichen Großkunden sowie der E-Commerce-Kanal (B2C). Der technische Support bietet dabei jederzeit Unterstützung an. Die Jacob Elektronik GmbH ist seit Ende 2021 eine 100%ige Tochter der Diamond hands GmbH, Karlsruhe, welche im Rahmen eines Management-Buy-Outs erworben wurde, und eine Beteiligungsgesellschaft ist. Der Sitz der zentralen Verwaltung ist in Karlsruhe. Darüber hinaus bestehen zwei Betriebsstätten in Karlsruhe und jeweils eine Betriebsstätte in Leonberg, Saarbrücken, Frankfurt, Köln, Leipzig, Hamburg, München, Minden und Berlin. 1.2 Ziele und Strategien Ziel von Jacob ist es, ihren Kunden ein Portfolio an Produkten zu fairen Preisen zu bieten, welches alle Bedürfnisse abdeckt. Hierdurch sollen B2B-Kunden aus den verschiedensten Branchen erreicht, betreut sowie die Zufriedenheit gesteigert werden. Neben dem Fokus auf B2B wird das B2C Geschäft genutzt, um Risiko-Diversifikation zu betreiben. Unabhängig davon werden die Kernkompetenzen (schnelle/zuverlässige Lieferung, kompetente Beratung) von Jacob kontinuierlich verbessert, um den Kunden auch zukünftig einen Mehrwert bieten zu können. 1.3 Steuerungssystem Die Steuerung erfolgt bei Jacob über ein eng verzahntes Kennzahlen-System (KPIs) welches sowohl die gesamtunternehmerischen als auch die Ziele der einzelnen Unternehmensbereiche verknüpft. Auf übergeordneter Ebene wird das Unternehmen dabei über die KPIs Umsatz, Rohertragsmarge, Personalaufwandsquote, EBITDA-Marge, Cash-Flow und Bewertung auf Kundenportalen gesteuert. 1.4 Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung im eigentlichen Sinn wird bei Jacob nicht betrieben. Jedoch arbeiten Mitarbeiter der Softwareabteilung täglich daran, den Onlineshop komfortabler zu gestalten, bestehende Programme in den einzelnen Abteilungen zu verbessern und stets neue Tools zu implementieren, welche die Arbeitsschritte erleichtern. Die Aufwendungen in diesem Bereich sind mangels originärer Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten insgesamt von untergeordneter Bedeutung. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Weltwirtschaftliche Entwicklung 2023 Das globale Bruttoinlandsprodukt ist 2023 um 3,2 % gestiegen. Das preisbereinigte BIP in Deutschland sank dabei um 0,3 %. Dabei waren sowohl das private Konsumverhalten (-0,8 %), als auch die staatlichen Konsumausgaben rückläufig (-1,7 % Veränderung). 2.2 Branchenbezogene Entwicklung - Onlinehandel Der interaktive Handel hat im Geschäftsjahr 2023 aufgrund der Konsumkrise weiter an Volumen verloren. Der E-Commerce-Bereich hinsichtlich Waren macht nun nur noch 86,26 % (Vorjahr 88,89 %) des Gesamtumsatzes aus, mit einem Bruttowert von 79,7 Milliarden Euro. Dies bedeutet einen Abfall im Onlinehandel von 11,8 %. Die zweithöchste Warengruppe (nach Bekleidung) ist auch im Jahr 2023 der Bereich der Elektronikartikel und Telekommunikation mit einem Umsatz von 12,4 Milliarden Euro, was einem Minus von 13,9 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Für das Jahr 2024 rechnet der Bundesverband des Deutschen Versandhandels e.V. nach den stark rückläufigen Wachstumsraten des Vorjahres mit einer leichten Erholung. Das E-Commerce-Volumen mit Waren soll demnach um 2 % ansteigen. Die weiter angespannte gesamtwirtschaftliche Lage hatte auch in diesem Geschäftsjahr Einfluss auf die Entwicklung des Umsatzes von Jacob. Der Umsatzrückgang aus 2022 im Sektor Elektronikartikel setzte sich 2023 fort. Dabei bleibt der Wettbewerb in der Branche weiter sehr intensiv. Etablierte Wettbewerber (Bechtle, Cyberport, Notebooksbilliger, MSH-Gruppe) verteidigen ihre Marktposition, während weiterhin, bedingt durch niedrige Eintrittsbarrieren, neue Unternehmen auf den Markt drängen. Sowohl große Marktanbieter als auch Start-Ups üben Druck auf das Preisniveau aus. Verstärkt wird dieser Effekt durch die weiterhin große Verbreitung bzw. Nutzung von Preisvergleichsportalen und Online-Marktplätzen wie Amazon, Idealo oder Google-Shopping. Somit ist weiterhin die Transparenz maßgeblich für die schnelllebige Marktsituation in der Branche verantwortlich. Neben hoher Serviceleistung und kompetenter Beratung wählen Konsumenten, gerade in Zeiten hoher Inflation, ihre Händler zunehmend nach dem günstigsten Preis aus. Durch die bereits angesprochenen Preisvergleichsportale wird den Kunden die Möglichkeit eingeräumt, auf einen Blick die Preise zahlreicher Unternehmen zu vergleichen und gleichzeitig aufgrund von Kundenbewertungen die Qualität eines jeden Händlers einordnen zu können. 2.3 Geschäftsverlauf Wie bereits im Prognosebericht des Lageberichts 2022 vermutet, wurde die rund 13,1 % geplante Umsatzsteigerung für 2023 nicht erreicht. Der Umsatz war aufgrund der ausgeprägten Schwäche des Gesamtmarktes mit -1,64 % leicht rückläufig und lag bei 350,2 Mio. Euro (Vorjahr 356,0 Mio. Euro). Zwar konnte dies durch eine Steigerung des Rohertrags auf 40,4 Mio. Euro kompensiert werden (Vorjahr 38,3 Mio. Euro), durch Kostensteigerungen lag das Ergebnis dennoch unter Plan und Vorjahr. 2.4 Lage des Unternehmens 2.4.1 Ertragslage Die Umsatzerlöse sind im Vorjahresvergleich von 356,0 Mio. Euro um -1,64 % auf 350,2 Mio. Euro gefallen. Demgegenüber steht ein Materialaufwand sowie Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von insgesamt 309,8 Mio. Euro, woraus sich ein Rohertrag von 40,4 Mio. Euro (Vorjahr: 38,3 Mio. Euro) ergibt. Dies entspricht einer Steigerung um 5,5 % und lässt sich durch die Steigerung der Rohertragsmarge auf 11,53 % (Vorjahr: 10,75 %) im Wesentlichen erklären. Die Aufwendungen für Personal betrugen 21,0 Mio. Euro, was einem Anstieg von 1,1 Mio. Euro entspricht (Vorjahr: 19,9 Mio. Euro). Der Anstieg in den Personalkosten resultiert im Wesentlichen aus erfolgten Gehaltsanpassungen sowie Veränderungen in der Personalstruktur. Zusätzlich wurde eine Inflationsausgleichsprämie gezahlt. Die Personalkostenquote stieg auf 6,00 % (Vorjahr: 5,59 %). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 2.576 TEuro (Vorjahr: 4.400 TEuro), was einer Verringerung von -41,47 % entspricht. Diese Entwicklung basiert im Wesentlichen auf dem Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Der Jahresüberschuss beläuft sich dabei auf 0 TEuro (Vorjahr: 0 TEuro) bedingt durch die Ergebnisabführung in Höhe von 2.352 TEuro (Vorjahr 4.297 TEuro) an die Diamond hands GmbH, Karlsruhe. 2.4.2 Finanz- und Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich um 1.648 TEuro auf 51.893 TEuro erhöht. Auf Seiten der Aktiva ist dieser Anstieg im Wesentlichen auf die Veränderungen bei Zahldienstleister-Guthaben innerhalb der sonstigen Vermögensgegenstände zurückzuführen. Auf der Passivseite ist Ursache der stichtagsbezogene Anstieg an Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Im Anlagevermögen gab es eine Erhöhung (+214 TEuro) bedingt durch die Ausstattung neu angemieteter Büroräumlichkeiten. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme stieg minimal auf 9,41 % (Vorjahr: 9,29 %). Der Bestand an Waren hat sich von 8.183 TEuro auf 8.330 TEuro leicht erhöht. Dieser Wert ist im Wesentlichen auf den Aufbau des Lagerbestands von "Highrunnern" und Beständen für Abrufaufträge von gewerblichen Großkunden zurückzuführen. Die liquiden Mittel sind bedingt durch die Finanzierung der Zins- und Tilgungszahlungen der Muttergesellschaft Diamond hands GmbH, Karlsruhe, an Kreditinstitute mit 13.823 TEuro unter dem Vorjahr mit 14.462 TEuro. Auch im Geschäftsjahr 2023 war die Begleichung von Verbindlichkeiten zu jedem Zeitpunkt gewährleistet. Die Finanz- sowie Liquiditätslage der Jacob Elektronik GmbH ist infolgedessen als sehr stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um rund 3,8 Mio. Euro auf 34,7 Mio. Euro gestiegen. Demgegenüber steht eine leichte Verringerung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 320 TEuro auf 20,0 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote ist im Geschäftsjahr 2023 gesunken. Die Veränderungen im Eigenkapital sind auf die gestiegene Bilanzsumme zurückzuführen. Die Eigenkapitalquote beträgt 17,8 % (Vorjahr: 18,4 %). Die Veränderungen im Bereich der Rückstellungen (Rückgang um 1.220 T€ auf 4.739 T€) sind im Wesentlichen auf den Rückgang der Personalkostenrückstellungen durch Abbau von Urlaub- und Gleitzeit zurückzuführen. 2.4.3 Investitionen Die Jacob Elektronik GmbH verzeichnete im Geschäftsjahr 2023 durch die Ausstattung neu angemieteter Büroräumlichkeiten einen Anstieg bei den Sachanlagen von 230 T€. 2.4.4 finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Als finanzielle Leistungsindikatoren werden die Umsatzerlöse (2023: 350,2 Mio. Euro; 2022: 356,0 Mio. Euro) sowie der Rohertrag (2023: 40,4 Mio. Euro; 2022: 38,3 Mio. Euro) gewertet. Als nicht-finanziellen Leistungsindikator überwachen wir durch regelmäßige Umfragen und Online-Bewertungen insbesondere die Kundenzufriedenheit. Diese konnte weiterhin bei allen relevanten Portalen bei mindestens 4 von 5 Sternen gehalten werden. 2.5 Gesamtaussage Durch die Verschlechterung der Kostenstruktur sowie den Umsatzrückgang konnten die Ergebniserwartungen im Geschäftsjahr 2023 nicht erreicht werden. 3 Personal Im Jahresdurchschnitt waren bei JACOB 384 Mitarbeiter (Vorjahr: durchschnittlich 382 Mitarbeiter sowie 19 Auszubildende und DH-Studierende) angestellt. Weiterhin sind zusätzlich zum Jahresende 12 Auszubildende und 5 Dual-Studierende (Kaufleute für IT-Systemmanagement, Kaufleute für Groß- und Außenhandel, Kaufleute für Dialogmarketing, Fachkraft für Lagerlogistik, IT-Systemelektroniker, DH-Studierende BWL-Handel, DH-Studierende Digital Commerce Management und ein DH-Studierender Informatik) beschäftigt. Die Geschäftsführung dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre herausragenden Leistungen, ihr Engagement und ihre hohe Flexibilität. 4 Einkauf Das Einkaufsvolumen verringerte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 309,8 Mio. Euro (Vorjahr: 317,8 Mio. Euro). Dieser Rückgang um 2,5 % geht mit dem Umsatzrückgang von 1,6 % im Jahr 2023 einher. 5 Chancen- und Risikobericht Jede Unternehmung bietet Chancen, birgt allerdings auch Risiken. Nach bestem Wissen werden Risiken von der Geschäftsführung erkannt, überwacht und wenn möglich, diesen entgegengesteuert. Unterstützt wird sie dabei im Wesentlichen vom Controlling. Die Abteilung sorgt mit ihren durch Business-Intelligence-gestützten Analysen und Reportings für die notwendige Transparenz und Risikominimierung. Ein zum Berichtszeitpunkt nicht vollständig quantifizierbarer Einflussfaktor auf die gesamtwirtschaftlichen Risiken ist die weitere Entwicklung des Krieges in der Ukraine. Die sich aus den daraus abgeleiteten Sanktionen ergebenden negativen Folgen waren u.a. im enormen Anstieg der Energiepreise sichtbar. Die Preise lassen nun aber wieder leicht nach. Laut dem Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) wird das deutsche Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr weiter stagnieren und mit -0,3 % leicht rückläufig sein. Die hohe Inflation aus den beiden Vorjahren wird vermutlich auf 2,3 % zurückgehen. Der Ausgang der EU- und US-Wahlen, sowie eine Verschärfung des Nahost-Konflikts bergen Risiken, welche sich auch auf die wirtschaftliche Entwicklung auswirken könnten. Unsicherheiten auf den weltweiten Finanzmärkten, Krieg, Terrorismus und Lieferengpässe sowie weitere globale Einflüsse und eine damit verbundene etwaige Veränderung im Konsum- bzw. Investitionsverhalten könnten ebenfalls Auswirkungen auf die geplante Entwicklung haben. Die Online-Umsätze mit Waren verzeichneten dabei im ersten Quartal 2024 nur noch einen moderaten Umsatzrückgang von -2,6 %. Zusätzlich besteht ein erhöhtes Risiko von Zahlungsausfällen durch eine Verschlechterung der Zahlungsmoral und eine Zunahme der zu erwartenden Insolvenzen (+13 %), welchem durch konsequentes Forderungsmanagement, Warenkreditversicherungen sowie durch Prüfung der zu gewährenden Zahlungsmodalitäten entgegengewirkt wird. Ein weiterer Risikofaktor ist der nach wie vor intensive Wettbewerb am Markt und der damit einhergehende Margendruck. Dies könnte negative Auswirkungen auf den Rohertrag haben und somit auch ein schlechteres Gesamtergebnis nach sich ziehen. Der Produktlebenszyklus in der ITK-Branche ist sehr kurz, weshalb Lagerware einem hohen Wertverfall unterliegt. Dem Lagerrisiko wird mit Hilfe von entsprechenden Maßnahmen (Bestandsanalyse, Verkaufsaktionen von älteren Produkten) entgegengewirkt. Außerdem entstehen durch die starke Verbreitung von Cyberkriminalität weitere Risiken für Jacob. Datendiebstahl und -missbrauch (Kreditkarten-/PayPal-Daten, DHL-Packstationen, etc.) stellen die Branche vor massive Probleme. Allerdings hat das Unternehmen in der Vergangenheit große Anstrengungen unternommen, dieses Risiko möglichst zu minimieren und wird diesen Weg auch zukünftig weiterführen bzw. ausbauen. Zudem besteht für Zahlungsausfälle aufgrund von Cyberkriminalität eine Versicherung, die dieses Risiko abdeckt. Die Liquidität war zu jedem Zeitpunkt sichergestellt. Liquiditätsrisiken wird u.a. durch die Sicherung von Kreditlinien entgegengewirkt. Weitere, den Fortbestand des Unternehmens gefährdende Risiken und Belastungen, sind derzeit nicht erkennbar. Währungsrisiken sind in geringem Umfang mit Schweizer Franken vorhanden, da in der Schweiz Handel betrieben wird. Diesem Risiko wird durch sofortigen Währungstausch bei Zahlungseingang entgegengewirkt. Zinsrisiken wurde durch den Kauf eines Zinsderivates entgegengewirkt. Chancen werden insbesondere in der Fokussierung auf den Ausbau des B2B-Bereichs, einer Straffung der Kostenstruktur und der Aktualisierung des Jacob-Webshops gesehen. Insbesondere eine Anpassung des Preismodells und die Neujustierung der Warenkorbgrößen bieten dabei viel Potential für eine Optimierung der Ergebnisse. 6 Prognosebericht Im Geschäftsjahr 2024 sind Risiken, die Auswirkung auf das Umsatzwachstum bzw. das voraussichtliche Ergebnis haben, als mittel einzuschätzen. Die weitere Optimierung der internen Prozesse bieten Chancen einer positiven Umsatzentwicklung. Allerdings könnten sich Lieferengpässe, steigende Inflation, der branchenimmanente Margendruck und der anhaltend umkämpfte Wettbewerb trotzdem negativ auf die Prognose auswirken. Nach derzeitigem Kenntnisstand ist davon auszugehen, dass die im Plan angestrebten Werte überwiegend erreicht werden können. Zum Ende des ersten Quartals 2024 liegt der Umsatz bei 0,43 % unter Vorjahresvergleichszeitraum und damit 6,07 Prozentpunkte hinter der ursprünglichen Planung. Die Rohertragsmarge lag dagegen im ersten Quartal mit 12,8 % über dem Geschäftsjahr 2023. Durch eine weiterhin hohe Nachfrage wird von einem Ergebnis ausgegangen, das deutlich über dem des Vorjahres liegt. Die Kundenzufriedenheit soll weiterhin auf allen relevanten Portalen bei mindestens 4 von 5 Sternen gehalten werden. Weiterhin hat unser Unternehmen ein internes Projektteam gegründet, das sich mit der Umsetzung von Nachhaltigkeitsregulierungen befasst. Dieses Team arbeitet eng mit externen Partnern zusammen, um die ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance) in unsere Geschäftsprozesse zu integrieren. Unser Ziel ist es, die regulatorischen Anforderungen zu erfüllen und unsere Nachhaltigkeitsziele transparent zu kommunizieren. Abschließend bleibt festzuhalten, dass sich Jacob auch im nach wie vor schwierigen wirtschaftlichen Umfeld gut aufgestellt sieht und somit die Aussichten über das Geschäftsjahr 2024 weiterhin positiv sind.
Karlsruhe, den 24.06.2024 Christian Pochat David Mergenthaler Hendrik Hörschelmann BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben Die Jacob Elektronik GmbH hat ihren Sitz in Karlsruhe und ist beim Amtsgericht Mannheim unter der Registernummer HRB 705109 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB in Verbindung mit rechtsformspezifischen Sondervorschriften des GmbHG aufgestellt. Die zur Erläuterung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erforderlichen Angaben sind, soweit gesetzlich zulässig, in den Anhang übernommen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß §§ 264, 267 Abs. 3 HGB auf. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Zugänge zum Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die beweglichen Anlagen werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Zugänge mit Einzelanschaffungskosten bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren, am Abschlussstichtag beizulegenden Wert, angesetzt. Bei den Waren erfolgt die Bewertung mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten oder mit den niedrigeren Werten zum Bilanzstichtag. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert unter Berücksichtigung angemessener Einzelwertberichtigungen für erkennbare Risiken und - bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - durch Abzug einer Pauschalwertberichtigung ausgewiesen. Die flüssigen Mittel sind mit dem Nominalwert angesetzt. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Die erhaltenen Anzahlungen werden zu Nettowerten (ohne Umsatzsteuer) bilanziert. Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten werden gem. § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. C. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist in Abschnitt E. dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Zum Bilanzstichtag bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen und dementsprechend gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 1.004. Im Vorjahr waren keine Forderungen gegen verbundene Unternehmen vorhanden. 3. Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Gewährte Kredite an Geschäftsführer valutieren zum Bilanzstichtag mit T€ 437 (Vorjahr: T€ 434) und haben eine Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von T€ 437 (Vorjahr: T€ 434). Neugewährungen erfolgten in Höhe von T€ 3 (Vorjahr: T€ 2). Die Verzinsung erfolgt mit 0,5 %. 4. sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus Gewährleistungen und dem Personalbereich sowie Lieferverpflichtungen gegenüber Kunden. 5. Verbindlichkeiten Eine Aufgliederung der Verbindlichkeiten ist in Abschnitt F. dargestellt. 6. sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31.12.2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanziellen Verpflichtungen:
7. Sicherheiten und Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB Zum 31.12.2023 bestanden zu den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende Sicherheiten (gewährte Pfandrechte und sonstige Sicherheiten) und Haftungsverhältnisse i.S.d. § 251 HGB: • Sicherungsübereignung von Waren: Greschbachstr. 2-4, Halle 7 und Werftstr. 12, 76229 Karlsruhe in Höhe von insgesamt 8.583.271,96 Euro • Bürgschaft von JACOB Elektronik GmbH, An der Rossweid 5, 76229 Karlsruhe über 25.000.000,00 EUR für Verbindlicheiten der diamond Hands GmbH D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich nach geografischen Märkten wie folgt:
2. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Für Leistungen des Abschlussprüfers iSv § 319 Abs. 1 HGB wurde im Geschäftsjahr 2023 folgendes Honorar als Aufwand erfasst:
E. Entwicklung des Anlagevermögens
F. Aufgliederung der Verbindlichkeiten
G. Sonstige Angaben 1. Arbeitnehmer
2. Geschäftsführer Geschäftsführer der Gesellschaft sind: Herr Christian Pochat, Geschäftsführer IT, Inhouse-Consulting & Marketing, Karlsruhe Herr David Mergenthaler, Geschäftsführer Vertrieb, Karlsruhe Herr Hendrik Hörschelmann, Geschäftsführer HR & Einkauf, Karlsdorf-Neuthard 3. Konzernzugehörigkeit Mutterunternehmen der Jacob Elektronik GmbH ist seit dem 31.12.2021 die Diamond hands GmbH mit Sitz in Karlsruhe. Diese stellt einen Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf, der zum elektronischen Bundesanzeiger eingereicht wird.
Karlsruhe, 24.06.2024 Christian Pochat Hendrik Hörschelmann David Mergenthaler sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 24.06.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkE. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Jacob Elektronik GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Jacob Elektronik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Jacob Elektronik GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlagen für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentlich falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 24.06.2024 RTS
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KG
Andreas Welte, Wirtschaftsprüfer Cornelia Link, Wirtschaftsprüfer |
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