Toepel Bauunternehmung GmbH
Bülstringer Straße 20, 39126 Magdeburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Silke Scharschmidt seit 19.1.2021 | Geschäftsführer |
Swen Bartlitz seit 19.1.2021 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 79.59% | |
| 50.00% | |
| 40.83% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Toepel Bauunternehmung GmbHMagdeburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Marktumfeld Baubranche Mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine im Februar 2022 begann die Trendwende in der bis dato florierenden deutschen Baukonjunktur. Den enormen Anstieg der Energiepreise, Sanktionen gegen Russland und Produktionsausfälle in der Ukraine hätte die deutsche Bauwirtschaft vielleicht - wie vorher die Coronakrise - meistern können; gleichzeitig sind jedoch die stabilen politischen Rahmenbedingungen weggefallen, die den Bauboom jahrelang gestützt haben: • Das sprunghafte Anziehen der Bauzinsen ab April 2022 von 1% auf 4%, • eine hohe Inflation und damit steigende Lebenshaltungskosten, die den Spielraum der Verbraucher und Bauherren deutlich einengen, • unaufhaltsam steigende Material- und Energiepreise, getriggert durch das politische Vorantreiben der Klimawende, • sich ständig ändernde Förderrichtlinien im Gebäudebereich, Stopps gerade erst neuaufgelegter Fördermittel und der fast vollständige Wegfall der Neubauförderung sowie • die Unsicherheiten bei der Budgetierung der Haushaltsmittel Dies alles hat dem Hochbau, insbesondere dem Wohnungsbau, im wahrsten Sinne des Wortes den Boden unter den Füßen weggezogen. Denn unsichere oder sich ständig ändernde politische Rahmenbedingungen verhindern Bauprojekte, weil im Bau die Projekte über Jahre geplant, umgesetzt und über Jahrzehnte finanziert werden. Die Bauwirtschaft startete mit einem Auftragsbestand von 68,3 Mrd. € in das Jahr 2023 (nominal +6 %, real -9 %). Wie von den Spitzenverbänden der Bauwirtschaft prognostiziert, hat die ungünstige Mischung bei den Rahmenbedingungen 2023 zu einem Nachfrageeinbruch nach Bauleistungen geführt: Der Umsatz ist real um 5,3 % gesunken. Verantwortlich für diesen Umsatzrückgang ist vor allem der Wohnungsbau, der 2023 real um 12 % eingebrochen ist. Der Wirtschaftsbau und der öffentliche Bau trugen jeweils "nur" mit real -1% zu dieser krisenhaften Entwicklung bei. Der deutliche Nachfrageeinbruch im Wohnungsbau und die daraus resultierende Unterauslastung der Kapazitäten bleiben für die Beschäftigung nicht ohne Folgen: Nach einem Jahrzehnt des Beschäftigungsaufbaus von plus 220.000 Beschäftigten auf 926.700 (2022), konnten die Betriebe die Beschäftigtenzahl 2023 gerade einmal konstant halten (927.700); trotz der geringen Nachfrage bemühen sich die Unternehmen, ihr Personal zu halten. Die Einkaufspreise für Baumaterial verharren weiterhin auf historisch hohem Niveau: Vergleicht man die Jahresmittelwerte der Erzeugerpreisindizes von 2020 mit den laufenden Mittelwerten von 2023, so liegen beispielsweise die Indizes bei Mineralölerzeugnissen per September 2023 um ca. 60% über dem Jahresdurchschnitt von 2020 und bei Bitumen um fast 75%. Dämmstoffe aus Styrol liegen um gut 45% über der Basis von 2020, Betonstahl ebenfalls. Zement, ein energieintensiv hergestellter Baustoff, hat um über 60% zugelegt. Auch die Indizes für Holzprodukte liegen um gut ein Drittel über dem Niveau von 2020. Diese Entwicklung hält auch die Preise für Bauleistungen auf hohem Niveau. Betroffen sind alle Bausparten. Inzwischen hat die Preisdynamik für Bauleistungen allerdings erkennbar nachgelassen: Für 2023 lag die Preisentwicklung für Bauleistungen bei etwa +7% (nach +16% in 2022), der Umsatz betrug 162,5 Mrd. € (real -5,3%; nominal +1,3%). In den einzelnen Sparten zeichnete sich folgende Entwicklung ab: Im Wohnungsbau wurden 2023 für 260.000 Wohneinheiten Baugenehmigungen erteilt. Damit wurden etwa 100.000 WE weniger genehmigt als im Vorjahr (-27 %; Mehrfamilienhäuser etwa -48.000 WE, somit -25 %; Ein- und Zweifamilienhäuser -44.000 WE, somit -41 %). Die Auftragsbestände sind 2023 real um fast 20% zurückgegangen; die Auftragspolster der Unternehmen damit weitgehend aufgebraucht. Die Bauverbände gehen davon aus, dass 2023 etwa 271.000 WE fertiggestellt worden sind (Vorjahr: 295.300 WE). Der Umsatz im Wohnungsbau betrug bei 58 Mrd. Euro (nominal -6%, real -12%). Im Wirtschaftsbau ist die Entwicklung zweigeteilt: Im Wirtschaftshochbau schlägt sich die konjunkturelle Stagnation in Deutschland erkennbar nieder. Zinsen und Energiepreise bremsen die Investitionsneigung der Unternehmen. Für Baumaßnahmen in und an Wirtschaftsbauten fehlen Genehmigungen über insgesamt ca. 3 Mrd. Euro (nominal -10% ggü. Vorjahr). Die Auftragseingänge lagen 2023 im Wirtschaftshochbau im Minus, die Auftragsbestände sind gegenüber dem Vorjahr geschmolzen. Anders der Wirtschaftstiefbau: Hier hat es im gesamten Jahr 2023 deutliche Investitionsimpulse gegeben. Projekte der Mobilitätswende und auch der Energiewende sind an den Markt gegangen, Großprojekte im Öffentlichen Nahverkehr, aber auch für den Stromtrassenausbau beauftragt worden. Und die Deutsche Bahn investiert weiter in ihr Schienennetz. Der Auftragseingang im Wirtschaftstiefbau legte 2023 nominal um 26% zu. Für 2023 lag der Umsatz im Wirtschaftshochbau bei 32,4 Mrd. Euro (real -6%), im Wirtschaftstiefbau bei 27,6 Mrd. Euro (real +5%). Der Wirtschaftsbau insgesamt erreicht 2023 somit einen Umsatz von 60 Mrd. Euro (nominal +5,5%, real -1,3%). Auch der öffentliche Bau zeigte ein ambivalentes Bild: Insgesamt erreichte der Umsatz 2023 im öffentlichen Hochbau 9,4 Mrd. Euro (nominal +13%, real fast +6%). Im öffentlichen Tiefbau stiegen die Umsätze dagegen nur leicht auf 35 Mrd. Euro (nominal fast +4%, real -3%). Insgesamt hat der öffentliche Bau damit in 2023 gut 44 Mrd. Euro erreicht (nominal +6%, real -1%). 2. Geschäftsentwicklung der Toepel Bauunternehmung GmbH Die Toepel Bauunternehmung GmbH startete mit einem sehr guten Auftragsbestand von 37,7 Mio. Euro in das Jahr 2023. Darin enthalten sind 25,5 Mio. Euro für die Ausführung von zwei Projekten aus eigener Entwicklung: Ein Bürogebäude in zentraler Lage Magdeburgs und ein Pflegeobjekt in Eberswalde werden bis Mitte 2025 schlüsselfertig errichtet. Der Auftragsbestand von gesamt 12,2 Mio. Euro ohne Eigenentwicklung entfällt mit 40,3 % und einem Volumen von 4,9 Mio. Euro zum größten Teil auf den Hochbau für Organisationen. Ein weiteres wichtiges Standbein war im Jahr 2023 mit einem Auftragsvolumen von 4,2 Mio. Euro weiterhin der Wohnungsbau. Auch mit dem öffentlichen Bau hatte die Toepel Bauunternehmung GmbH mit einem Auftragsbestand von 1,9 Mio. Euro (16 %) zum Jahresbeginn 2023 eine stabile Basis. In den Bereichen gewerblicher Hochbau sowie im Tiefbau starteten wir mit einem geringen Auftragsbestand von 0,8 Mio. Euro bzw. 0,2 Mio. Euro in das Jahr 2023. Im Laufe des Geschäftsjahres konnten Auftragseingänge in Höhe von insgesamt 17 Mio. Euro - und damit 9 % mehr als im Vorjahr - verzeichnet werden. Insbesondere der Zuwachs von 100 % im gewerblichen Hochbau mit einem Auftragseingang von 3,6 Mio. Euro kompensiert dabei den Rückgang der Auftragseingänge im Wohnungsbau um 29,2 % auf 5,4 Mio. Euro. Auch große Zuwächse im Hochbau für Organisation um 51 % (3,9 Mio. Euro) und im öffentlichen Hochbau um 27,7 % (3,9 Mio. Euro) gleichen die Rückgänge im Wohnungsbau aus. Den Umständen trotzend weist die Toepel Bauunternehmung GmbH einen Jahresüberschuss von 2,4 Mio. Euro bei einer Jahresbauleistung von 31,4 Mio. Euro aus. Im Geschäftsjahr 2023 wurden die Personalkapazitäten der Toepel Bauunternehmung GmbH bei durchschnittlich 110 Mitarbeiter gehalten. Darunter sind durchschnittlich 11 Auszubildende, die der langfristigen Fachkräftesicherung dienen sollen. 3. Bedeutsame Finanzielle Leistungsindikatoren der Toepel Bauunternehmung GmbH 3.1. Ertragslage Mit einem Jahresergebnis von T€ 2.359,8 wurde die positive wirtschaftliche Entwicklung der Toepel Bauunternehmung im Jahr 2022 weiter fortgesetzt. Die Gesamtleistung ist um T€ 2.756,4 (8,1 %) gesunken und liegt damit weiterhin weit über dem Vor-Corona-Niveau. Der Rohertrag lag bei T€ 13.508,0 und ist damit um 9,6 % gestiegen, wobei die Materialaufwendungen und die Subunternehmerleistungen im Verhältnis zur Gesamtleistung überproportional gesunken sind. Die Personalaufwendungen sind sowohl absolut als auch relativ zur Gesamtleistung angestiegen. Abschreibungen haben sich vermindert und sonstige betriebliche Aufwendungen sind sowohl absolut als auch relativ zur Gesamtleistung gestiegen. 3.2. Finanzlage Mit einer Überdeckung von T€ 125,4 ist die Liquiditätslage der Gesellschaft sehr gut. Der Finanzmittelbestand wurde auf T€ 3.904,9 um 22,0 % vermindert und liegt bei 32,3 % der Bilanzsumme. Hauptinvestitionen erfolgten mit T€ 1.565,4 in den Erwerb einer Projektgesellschaft, mit T€ 92,9 in Hard- und Software, mit T€ 145,2 in Ersatzbeschaffungen im Fahrzeugbestand und mit T€ 33,5 in geringwertige Wirtschaftsgüter. 3.3. Vermögenslage Die Vermögenslage zeigt eine Verminderung der Bilanzsumme um T€ 448,8 auf T€ 12.103,6, die aus der Verminderung von Forderungen resultiert. Die Eigenkapitalquote ist deshalb wieder auf 50,7 % gestiegen. Das Anlagevermögen hat sich aufgrund der Investitionen um T€ 1.449,7 erhöht. 4. Prognosebericht 4.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenaussichten 2024 Das Jahr 2024 könnte kaum gegensätzlichere Rahmenbedingungen für die Baubranche hervorbringen. Durch die nachlassende Dynamik bei den Einkaufspreisen und den anziehenden Wettbewerb um Aufträge erhöht sich der Druck auf die Preise für Bauleistungen. Andererseits bleiben aber die Einkaufspreise hoch, steigende Mautgebühren und CO 2 -Aufschläge verteuern das Bauen noch einmal; hinzu kommen die anstehenden Tarifverhandlungen. Nach dem Nachfrageeinbruch im letzten Jahr erwarten die Bauverbände 2024 wegen der nach wie vor ungünstigen Rahmenbedingungen einen weiteren Rückgang des Umsatzes im Bauhauptgewerbe auf 154 Mrd. € (nominal -5 %; unter der Annahme sinkender Baupreise: real -3 %). Verantwortlich dafür ist vor allem der Wohnungsbau, der seinen Sinkflug fortsetzen wird und mit real -13 % zu der schlechten Entwicklung beiträgt. Die Unterauslastung im Wohnungsbau lässt den jahrelangen Kapazitätsaufbau in Personal und Geräte ins Stocken geraten: Zum ersten Mal seit 2008 werden 2024 Beschäftigte abgebaut werden, voraussichtlich um etwa 30.000 auf 900.000 Beschäftigte. Nur in den Ausbaubereichen und im Ingenieur- und Tiefbau werden weiterhin Fachkräfte gesucht. Nachdem die deutsche Wirtschaft 2023 um real 0,3 % geschrumpft ist, erwartet die Bundesregierung für 2024 auch nur ein geringes Wachstum des BIP von 0,3 %. In den einzelnen Bausparten sehen die Erwartungen folgendermaßen aus: Für 2024 erwarten die Bauverbände bei weiterhin unveränderten Investitionsbedingungen die Fertigstellung von 235.000 WE. Das von der Bundesregierung gesteckte Ziel von 400.000 WE ist damit in weite Ferne gerückt. Die mit dem Wachstumschancengesetz gesetzten Impulse (eine degressive Afa von 6% für den Mietwohnungsbau und eine bessere steuerliche Förderung energetischer Sanierungsmaßnahmen) können nicht wirken, das Gesetz steckt im Vermittlungsausschuss fest. Den Umsatz im Wohnungsbau erwarten die Bauverbände daher 2024 nur noch bei 49 Mrd. € (nominal -15%, real -13%). Im Wirtschaftsbau rechnen wir 2024 mit einem Umsatz von gut 60 Mrd. Euro (nominal knapp +1%, real knapp +3%). Die positive Entwicklung wird vom Tiefbau getragen, der fast 29 Mrd. Euro erreicht (real +7%). Im Wirtschaftshochbau werden gut 31 Mrd. Euro umgesetzt werden (real -1%). Unter der Voraussetzung, dass es bei der für 2024 geplanten Investitionslinie in Höhe von 10 Mrd. € für die Infrastruktur (Straße und Wasserstraße) bleibt, gehen die Bauverbände für 2024 im öffentlichen Tiefbau von einem Umsatz in gleicher Höhe aus wie 2023 (35 Mrd. €, real +2%), im öffentlichen Hochbau dagegen von einem leichten Zuwachs auf 9,7 Mrd. € (real +5%). Die anhaltend prekäre Finanzsituation vieler Kommunen lässt Mehrausgaben zum Abbau des Investitionsstaus nicht zu. Insgesamt rechnen die Bauverbände mit einem Umsatz von 44,9 Mrd. € im öffentlichen Bau (nominal +1%, real +3%). 4.2. Aussichten für die Toepel Bauunternehmung GmbH Die Toepel Bauunternehmung GmbH ist mit einem Auftragsbestand von 11,4 Mio. Euro in das Jahr 2024 gestartet. Dies entspricht zwar einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr von 7 %, aber auch einem rechnerischen Vorlauf von etwa 4,5 Monaten. Hinzu kommen 22,1 Mio. Euro für Roh- und Ausbaubauleistungen aus Eigenentwicklungen, welche bis 2025 umgesetzt werden und bis ins Frühjahr 2024 zur Auslastung der Rohbaukolonnen beitragen. Den größten Anteil am Auftragsbestand ohne Eigenentwicklungen hat zum Jahreswechsel der Wohnungsbau mit 3,8 Mio. Euro (33,9 %) und verzeichnet damit einen, in der aktuellen Marktsituation erwartbaren, Rückgang von 9,8 % gegenüber dem Vorjahr. Mit einem Zuwachs von 171,4 % und einem Auftragsbestand von 2,3 Mio. Euro (Anteil von 20,2 %) trägt der Gewerbliche Hochbau am stärksten zur Kompensation des rückläufigen Bestands im Wohnungsbau bei. Gleiches gilt für den öffentlichen Hochbau, der mit einem Anteil von 23,1 % und 2,6 Mio. Euro Auftragsbestand einen Zuwachs von 34,4 % gegenüber dem Vorjahr verzeichnet. Neben dem Wohnungsbau ist auch der Hochbau für Organisationen um 52 % niedriger als im Vorjahr. Mit einem Auftragsbestand von 2,4 Mio. Euro und einem Anteil von 20,7 % ist dieser dennoch weiterhin eine wichtige Säule. Per Ende März lag die Gesamtleistung mit 6,4 Mio. € im erwarteten Rahmen unter dem Vorjahresniveau von 5,6 Mio. €. Wegen der unsicheren konjunkturellen Lage und der hohen Baukosten werden momentan nur wenige Projekte ausgeschrieben. Insbesondere im Wohnungsneubau scheinen, trotz erster politischer Bemühungen diesen Sektor zu stabilisieren, viele Planungen auf Eis zu liegen. Die Akquise ist gegenüber dem Vorjahr noch einmal schwieriger geworden. Dennoch konnten wir im ersten Quartal 2024 bereits Aufträge in Höhe von 4,9 Mio. Euro gewinnen und damit die Beschäftigung unserer Mitarbeiter für weitere 2 Monate sichern. Die Geschäftsleitung plant weiterhin vorsichtig mit einer Gesamtleistung von 26 Mio. €. Der Jahresüberschuss (nach Steuern) soll 5 % betragen, die Eigenkapitalquote langfristig auf mindestens 50 % gehalten werden. Das Niveau der Materialpreise lag Anfang 2024 bei den meisten Baumaterialien noch über dem Niveau von Januar 2021, haben sich allerdings stabilisiert. Aufgrund des steigenden CO 2 -Preises ist jedoch mit weiteren Preisanstiegen für herkömmliche Baumaterialien in den nächsten Jahren zu rechnen. Trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen wollen wir unser gut ausgebildetes Personal halten. Die Gesellschaft ist personell, finanziell und technisch solide aufgestellt. Die gute langjährige Zusammenarbeit mit Stammkunden, ein zusätzlicher Fokus auf die Akquise und Mut bei der Entwicklung weiterer Projekte veranlassen uns, trotz unsicherer Konjunkturaussichten weiterhin von einer positiven Entwicklung der Gesellschaft im Jahr 2024 auszugehen. 5. Chancen- und Risikobericht Die Toepel Bauunternehmung GmbH ist fachlich und personell gut aufgestellt, um auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu bestehen. Den Rückgang der Bautätigkeit im Wohnungsneubau planen wir durch die Gewinnung von Aufträgen in der Sanierung, im öffentlichen Hochbau und in anderen Branchen sowie in einem größeren Aktionsradius zu kompensieren. Dazu stehen wir in engem Austausch mit langjährigen Partnern und Auftraggebern und unterstützen diese bei der Entwicklung Ihrer Projekte mit unserem Know-How. Auch eigene Projekte werden weiterhin entwickelt, um eine gleichmäßige Auslastung zu unterstützen. Die Ansiedlung des US-amerikanischen Unternehmens INTEL in Magdeburg wird mit Einreichung des Bauantrags nun konkret, was die Hoffnung auf die damit verbundenen positiven Folgeeffekte für die lokale Wirtschaft und Bautätigkeit wieder aktiviert. Aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland kann die Ansiedlung zu einer Stabilisierung des wirtschaftlichen Mikroklimas im Raum Magdeburg beitragen. Aufgrund des demographischen Wandels bleibt die Fachkräftesicherung weiterhin ein Risiko für die Geschäftsentwicklung. Nach den Bemühungen der letzten Jahre sind wir personell aktuell gut aufgestellt. Zur Kompensierung von Renteneintritten wird dennoch weiterhin qualifiziertes Führungspersonal für die Baustellen gesucht. An der Aufgabe, die Gesellschaft nach außen und innen als einen attraktiven Arbeitgeber zu präsentieren, arbeiten wir deshalb kontinuierlich weiter - auch, um unsere Mitarbeiter und langjährigen Leistungsträger im Unternehmen zu halten. Alle quantifizierbaren Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft
2. Vorbemerkungen Der Jahresabschluss der Toepel Bauunternehmung GmbH wurde nach den Vorschriften der §§ 242, 264 HGB und nach § 42 GmbHG aufgestellt. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Anlagegüter werden analog § 6 Abs. 2 EStG abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten abzüglich Rabatte bewertet worden. Hinsichtlich der Verwertbarkeit wurden die Vorräte untersucht und - soweit erforderlich - Abschläge vorgenommen. Die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten bzw. nach der verlustfreien Methode (das Niederstwertprinzip gemäß § 253 Abs. 4 HGB wurde beachtet). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Risiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für das latente Ausfallrisiko sowie Skonti und Zinsverluste wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % gebildet. Der Ansatz der Forderungen gegen verbundene Unternehmen, sonstigen Vermögensgegenstände und liquiden Mittel erfolgte zu Nennwerten. Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Der Erfüllungsbetrag der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde mit dem versicherungsmathematischen Gutachten vom 17.01.2024 der SLPM Schweizer Leben Pensions Management GmbH, München, gemäß der sog. "Projekt-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode) ermittelt. Dem Gutachten liegen die biometrischen Rechnungsgrundlagen der Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde. Folgende weitere Annahmen liegen der Bewertung zugrunde: Rechnungszinssatz 1,82 % p.a., Anwartschaftstrend 2,00 % p.a., Rententrend 1,00 % p.a. (Gesellschafter) (§ 285 Nr. 25 HGB). Der verbleibende Unterschiedsbetrag für Folgejahre, der sich aufgrund der Umstellung auf das BilMoG ergibt, beträgt Euro 7.361,00, Art. 67 Abs. 2 EGHGB. Die Pensionsrückstellung wurde gem. § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB abgezinst. Bei der Bildung der Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Die Erfüllungsbeträge wurden in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden gem. § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst. Sämtliche Verbindlichkeiten wurden jeweils mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, § 253 Abs. 1 HGB. 4. Anlagenspiegel
5. Forderungen gem. § 268 Abs. 4 HGB
6. Eigenkapital Das Eigenkapital der Gesellschaft setzt sich zusammen aus dem Gezeichneten Kapital von Euro 95.379,00, der Kapitalrücklage von Euro 5.200,00, dem Gewinnvortrag von Euro 3.676.591,51 und dem Jahresüberschuss von Euro 2.359.630,93. Im Vorjahr wurden eigene Anteile in Höhe von Euro 32.121,00 des Stammkapitals erworben. Das ausgegebene Kapital hat sich dadurch von Euro 127.500,00 auf Euro 95.379,00 vermindert. 7. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 Satz 3 HGB n.F. ergibt sich wie folgt:
Die Rückstellungen werden mit dem Planvermögen saldiert ausgewiesen.
8. Angaben und Erläuterungen zu den Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind TEuro 1.040,0 für Tantieme, TEuro 375,8 für Gewährleistungen, TEuro 56,3 für ausstehende Fremdleistungen, TEuro 330,5 für Schadensersatz, TEuro 130,8 für Beratungs- und Prüfungskosten, TEuro 66,0 für ausstehenden Urlaub und TEuro 56,6 für Haftung für ausstehenden Berufsgenossenschaftsbeiträgen der Subunternehmer enthalten, die, soweit nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB erforderlich, abgezinst wurden. 9. Verbindlichkeiten gem. §§ 268 Abs. 5 und 285 Nr. 1 HGB
9.1 Haftungsverhältnisse Zur Sicherung aller Ansprüche aus der Kreditgewährung der Sparkasse Magdeburg lt. Kreditvertrag vom 16.12.2022 in Höhe von insgesamt TEuro 15.000,0 an die Tochtergesellschaft KT Projekt Woltersdorf GmbH & Co. KG wurde eine Patronatserklärung abgegeben. Das Darlehen valutiert zum 31.12.2023 mit einem Betrag von TEuro 6.000,0. 10. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
11. Weitere Angaben Im Geschäftsjahr waren Geschäftsführer der Gesellschaft Herr Frank Toepel und Herr Swen Bartlitz als technische Geschäftsführer und Frau Silke Scharschmidt als kaufmännische Geschäftsführerin. Bezüglich der Angaben nach § 285 Abs. 1 Nr. 9a und b HGB wird die Befreiung gem. § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.
12. Angaben gem. § 285 Nr. 11 HGB
13. Vorgänge von besonderer Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich mit dem andauernden Ukraine-Krieg ergeben. Diese führen auch weiterhin zu einer Abschwächung der Nachfrage im Bausektor. Wir sehen die Auswirkungen grundsätzlich als Erfolgsrisiko an und haben entsprechende Maßnahmen getroffen. Wir gehen aber aufgrund unserer soliden Finanzlage nicht von einer Existenzgefährdung aus. 14. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor eine Ausschüttung in Höhe von € 390.000,00 vorzunehmen und weiterhin den übrige Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. sonstige Berichtsbestandteile
Magdeburg, den 18. April 2024 gez. Frank Toepel, Geschäftsführer gez. Silke Scharschmidt, Geschäftsführerin gez. Swen Bartlitz, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 25.06.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Toepel Bauunternehmung GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Toepel Bauunternehmung GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Toepel Bauunternehmung GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Goslar, den 19. April 2024 Merschkötter
& Partner mbB
gez. Andrea Merschkötter, Wirtschaftsprüfer |
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