Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 21818
Eingetragen
26.7.2002
Branche
Herstellung von magnetischen und optischen DatenträgernBearbeitung und Veredlung von KunststoffwarenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
die Berechnung und das Prototyping von optischen Bauelementen, der Formenbau, die Spritzgußfertigung sowie die Baugruppenfertigung unter Anwendung von Ultrapräzisionstechnologie

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Martin Rümmelein
seit 28.11.2019
Prokura
Horst Wodak
seit 27.5.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
24.750 €
99.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

UPT Optik Wodak GmbH

Nürnberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Sonstige Informationen, welche nicht geprüft worden sind, werden kursiv abgedruckt

A. Grundlagen des Unternehmens

UPT hat sich auf die Entwicklung, die Herstellung und den Vertrieb von Formenbauelementen, optischen Werkzeugeinsätzen und Hochpräzisionsspritzgussteilen aus Kunststoffen sowie die Metallisierung- und Antireflexbeschichtung dieser Bauteile spezialisiert.

Bei der Teile- oder Komponentenbearbeitung werden unsere Fachkräfte von modernsten Drahtschneide-, Erodier- und Fräsmaschinen unterstützt, um die höchsten Qualitätsmaßstäbe unserer Kunden zu verwirklichen.

Hierbei sind die 5 (Ultrahoch-) Präzisionsmaschinen, insbesondere unsere Diamantmaschine mit Dreh- und Frästechnik, zu erwähnen, die uns bei der exakten Ausarbeitung von Freiformflächen dienen.

Darüber hinaus verfügt UPT zur Verfolgung Ihrer Ziele über ein ebenso tiefes wie breites Produktspektrum, von Freiformflächen jeglicher Art über nanostrukturierte oder auch dickwandige Optiken sowie Lichtleiter für eine diversifizierte und global agierende Kundschaft aus den Branchen der Beleuchtungsindustrie über Medizintechnik und die Sensorik des Maschinen- und Anlagenbaus bis hin zum Sektor der Automobilindustrie als auch der Werbeindustrie.

Forschung und Entwicklung

Die Branche ist mit steigendem Kostendruck konfrontiert. Aus diesem Grund liegt unser Hauptaugenmerk auf der Automatisierung der Prozessabläufe und Hebung von unternehmensinternen Synergieeffekten. Durch unseren modernen Maschinenpark sind wir in der Lage, zusammen mit unseren Kunden immer neue Produkte zu entwickeln und Fertigungstechniken zu optimieren.

Mitarbeiterentwicklung

Die Qualität unserer Mitarbeiter ist unser höchstes Gut, um den hohen qualitativen Anforderungen an unsere Produkte gerecht zu werden. Wir fördern unsere Mitarbeiter durch regelmäßige Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen. So konnte dank der technischen Umstrukturierung unserer Prozesse die Produktivität unserer Mitarbeiter gesteigert werden.

Qualitätsmanagement

Unsere Produkte genügen höchsten Qualitätsanforderungen. Durch unser internes Qualitätsmanagement stellen wir sicher, dass wir den hohen Anforderungen gerecht werden. Dies belegen unsere Zertifizierungen nach ISO 13485 und ISO 9001.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaft und Branche

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken (Destatis; Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024).

Die hohen Preis auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. (Destatis; Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024).

Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. (Destatis; Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024).

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des statistischen Bundesamts um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. (Destatis; Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024).

2. Geschäftsverlauf

Unsere betriebswirtschaftlichen Ziele im Jahr 2023 konnten wir nicht erreichen. Wir konnten Preissteigerungen an Kunden weitergeben und neue Kundenaufträge generieren, welche jedoch nicht ausgereicht haben unsere Ziele zu erreichen. Zudem hat die Planung und Umsetzung der zum 1. Januar 2024 neu angemieteten Produktionsstätte Kapazitäten gebunden und Kosten verursacht was sich in den Geschäftsjahren 2024 und 2025 fortsetzen wird. Im Vorgriff auf den neuen Produktionsstandort wurde Personal aufgebaut, was die Rendite negativ beeinflusst hat.

Gegenüber dem Vorjahr haben sich die Umsatzerlöse um circa 6% reduziert.

Im Geschäftsjahr wurden Investitionen von TEUR 1.732 primär zur Erweiterung unserer Produktions- und Leistungskapazitäten getätigt.

Mit dem Schwerpunkt Erweiterungsinvestitionen unseres Maschinenparks sehen wir uns auch bei Erhöhung und Diversifizierung der Nachfrage seitens unserer Kunden für die Zukunft flexibel.

Der zum 1. Januar 2024 neu angemietete Standort wird uns in die Lage versetzen unsere räumlichen Abläufe zu optimieren. Hierfür werden in 2024 und 2025 unsere Abteilungen geografisch neu organisiert.

3. Darstellung der Lage

a. Vermögenslage

Das Sachanlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr durch Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen leicht um TEUR 644 bzw. 13,9 % gestiegen.

Das Vorratsvermögen hat um TEUR 1.004 bzw. 39,9 % erhöht. Es hat ein Lageraufbau bei den Fertigen Erzeugnissen stattgefunden.

Die Eigenkapitalquote hat sich aufgrund der Erhöhung der Bilanzsumme um 5,0 Prozentpunkte auf 55,3 % reduziert.

Zur Finanzierung der Investitionen wurden größtenteils Mietkaufdarlehen aufgenommen. Die bereits bestehenden Darlehen wurden planmäßig getilgt, zum Teil wurden bestehende Mietkaufverträge abgelöst und die Anlagen in unser (juristisches) Eigentum überführt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind um TEUR 8 gesunken. Demgegenüber sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 200 gestiegen, was auf den Lageraufbau zurückzuführen ist.

b. Finanzlage

Bestehende Kredite wurden planmäßig getilgt.

Die zur freien Verfügung stehenden Linien im Rahmen der bestehenden Kontokorrentverträge mit unseren Kreditinstituten haben sich im Geschäftsjahr nicht verändert. Die Investitionen in unsere Anlagen und den Maschinenpark wurden vorwiegend über obengenannten Mietkaufdarlehen finanziert.

In 2023 konnten wir einen positiven operativen Cash Flow erzielen. Dieser fand auch seine Verwendung in der Tilgung kurzfristiger Verbindlichkeiten und im Aufbau des Vorratsvermögens.

Die Finanzlage hat sich gegenüber dem Vorjahr im Gesamten leicht verschlechtert und liegt leicht unter den Erwartungen.

c. Ertragslage

Das Rohergebnis beträgt TEUR 12.316 und liegt damit um ca. 0,3 % über dem Vorjahr. Als Hauptgrund ist die Erhöhung der Fertigen Erzeugnisse anzuführen.

Der Personalaufwand ist um TEUR 673 auf TEUR 8.175 gestiegen. Die Anzahl an Mitarbeitern hat sich erhöht. Die Produktivität hat sich verschlechtert. Somit erhöhte sich die Personalintensität der UPT im Jahr 2023.

Die Abschreibungen sind mit TEUR 1.088 um TEUR 171 höher als im Vorjahr.

Es entstand ein Jahresüberschuss von 574 im Vergleich zum Vorjahr mit EUR 1.195.

d. Auftragsbestand

Der Auftragsbestand per 31. Dezember 2023 belief sich auf TEUR 8.810 und liegt damit über dem Vorjahr mit TEUR 8.155.

e. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf

Das abgelaufene Geschäftsjahr war geprägt von Flexibilitätsanforderungen hinsichtlich der dynamischen und kurzfristigen Entwicklungen sowie den Störungen durch globale Ereignisse in logistischer und organisatorischer Form, wofür uns die Erweiterung und Stärkung unserer Produktionskapazitäten sowie die Erhöhung unseres Qualitätsniveaus in organisatorisch-struktureller Art aus den Vorjahren geholfen hat.

Die Planung und Umsetzung des neuen Produktionsstandortes zum 1. Januar 2024 hat Kapazitäten gebunden und Kosten verursacht.

Der Geschäftsverlauf liegt unter den Erwartungen.

B. Prognosebericht (einschließlich der wesentlichen Chancen und Risiken)

Marktrisiko

Mit der Entwicklung der unsicheren globalen Entwicklung aufgrund des aktuellen Ukrainekonfliktes sowie der Entwicklung auf den Energiemärkten und die dadurch verursachte Inflation in Deutschland, ist die konjunkturellen und letztendlich geschäftliche Entwicklung im Jahre 2024 äußerst schwer einzuschätzen.

Die UPT ist zwar in diversen globalen Märkten tätig, womit sie durch die breite Streuung unserer Kunden und deren potentieller Nachfrage mittelfristig relativ variable auf konjunkturelle Schwankungen reagieren kann. Jedoch kann eine globalrezessive und inflationäre anhaltende Konjunkturlage auch von der UPT nicht vollständig überkompensiert werden.

Für das Jahr 2024 erwarten wir ein Rohergebnis von TEUR 12.500 bei einem ausgeglichenen Jahresergebnis. Wir werden auf sinkende Kundennachfrage mit dem Instrument der Kurzarbeit reagieren.

Diese Einschätzung scheint auch realistisch in Anbetracht des Auftragsbestandes und des bisher im Geschäftsjahr 2024 erzielten Umsatzergebnisses.

Es sind erhöhte Investitionen in Kapazitätserweiterungen, Automatisierungen sowie Digitalisierung durch die UPT in den Jahren 2024 und 2025 geplant, um bestehende langfristige Kundenaufträge effizient erfüllen zu können sowie eine höchstmögliche Flexibilität zu erreichen um auch kurzfristige Bedarf unserer Kunden zeitnah realisieren zu können. In 2024 wird eine neue Produktionshalle angemietet werden, um die innerbetrieblichen Abläufe noch effizienter zu gestalten. Wir erwarten in 2024 einen negativen operativen Cashflow.

Kundenrisiko

Durch eine breite Streuung der Kunden hinsichtlich Region und Branche sind wir nur geringfügig abhängig von einzelnen Kunden und Teilmärkten. Der Verlust eines Kunden würde daher keine wesentliche Anpassung unserer Strategie bzw. Produktionskapazitäten bedeuten. Wir prüfen durch unser vollautomatisiertes, in das System des Rechnungswesens integriertes Mahnwesen das Zahlungsverhalten unserer Kunden, um Risiken für unsere Geschäftsbeziehung und damit kumulativ unsere Liquidität frühzeitig zu erkennen und entgegenzuwirken.

Lieferantenrisiko

Unsere Serienprodukte werden auf Basis von Kunststoffgranulaten hergestellt. Für diese Rohstoffe besteht ein oligopolistischer, von wenigen Großunternehmen beherrschter Markt, womit für uns eine gewissen Abhängigkeit von wenigen Anbietern besteht. Risiken stellen hier neben etwaigen Lieferengpässen auch starke Preiserhöhungen infolge der starken Preiselastizität in Bezug auf Erdölprodukte dar. Die UPT versucht diese Risiken durch eine stringente Bevorratungsstrategie zu minimieren.

Mitarbeiterrisiko

Durch die tendenzielle Überalterung der in Deutschland erwerbsfähigen Personen wird es sukzessive schwerer, qualifiziertes Fachpersonal zu finden. Deshalb wird es zukünftig darum gehen, geeignete Mitarbeiter auszubilden und langfristig an unser Unternehmen zu binden. Neben einer attraktiven Vergütung versucht die UPT, durch flexible Arbeitszeitmodelle und andere Benefit-Maßnahmen, potentielle Mitarbeiter von sich zu überzeugen und diese sowie die bereits Zugehörigen zu binden.

Finanzierungsrisiko

Der Fortbestand des Unternehmens ist derzeit an die Aufrechterhaltung der bestehenden Kreditlinien gebunden.

Im Jahre 2024 erwarten wir einen negativen operativen Cash Flow und einen negativen Investitionscashflow. Wir gehen von einer sich leicht verschlechternden Finanzlage aus und sehen das Finanzierungsrisiko angesichts unserer Bonität und Solvabilität am Kreditmarkt mit unseren zahlreichen und langjährigen Finanzierungspartnern als beherrschbar an.

Digitalisierung und Automatisierung

Die zunehmende Technisierung von Produktionsstätten und die Automatisierung ganzer Supply-Chains werden aus Gründen der Kosteneffizienz dazu führen, dass uns erhöhte Anforderungen bezüglich unserer IT-System und Prozesssteuerung bevorstehen.

Chancen

Unsere Chancen liegen in der hohen Fachkompetenz unserer Mitarbeiter sowie in einem hochmodernen Maschinenpark, der weitere Umsatzsteigerungen zulässt. Durch unsere hohe Produktqualität ist es uns möglich, neue Kunden zu gewinnen und unsere Kundenbasis zu verbreitern. Durch flexible Arbeitszeitmodelle und attraktive Vergütung sehen wir uns gut im Wettbewerb um qualifiziertes Personal gerüstet. Wir sehen die Chance auf weitere Gewinnung von Kunden im Bereich der Medizintechnik.

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 62.373,00 36.879,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 387,00
62.374,00 37.266,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 19.829,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 4.442.057,00 3.926.536,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 622.878,00 613.587,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 118.684,00 44.186,80
5.203.448,00 4.584.309,80
Summe Anlagevermögen 5.265.822,00 4.621.575,80
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 457.596,78 628.973,50
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 931.063,33 805.150,74
3. fertige Erzeugnisse und Waren 2.131.383,44 1.081.911,29
3.520.043,55 2.516.035,53
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 961.162,27 854.923,38
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 330.660,22 175.416,92
3. sonstige Vermögensgegenstände 203.366,05 119.923,26
1.495.188,54 1.150.263,56
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 222.617,65 446.907,81
Summe Umlaufvermögen 5.237.849,74 4.113.206,90
C. Rechnungsabgrenzungsposten 111.288,88 46.416,41
10.614.960,62 8.781.199,11

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 38.000,00 38.000,00
III. Gewinnrücklagen
1. andere Gewinnrücklagen 100.000,00 100.000,00
IV. Gewinnvortrag 5.131.680,56 3.936.784,89
V. Jahresüberschuss 573.528,21 1.194.895,67
Summe Eigenkapital 5.868.208,77 5.294.680,56
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 444.166,84 365.985,67
2. sonstige Rückstellungen 851.717,23 758.651,84
1.295.884,07 1.124.637,51
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 167.984,22 176.400,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 114.224,22 (EUR 53.760,00)
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 624.957,00 328.465,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 624.957,00 (EUR 328.465,00)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 547.339,89 347.819,75
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 547.339,89 (EUR 347.819,75)
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 181.926,89 37.510,48
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 181.926,89 (EUR 37.510,48)
5. sonstige Verbindlichkeiten 1.860.313,07 1.429.866,74
- davon aus Steuern EUR 80.976,98 (EUR 98.856,90)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 502.208,43 (EUR 728.947,88)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 1.358.104,64 (EUR 700.918,86)
3.382.521,07 2.320.061,97
D. Passive latente Steuern 68.346,71 41.819,07
10.614.960,62 8.781.199,11

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

UPT Optik Wodak GmbH, Nürnberg

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 12.315.841,78 12.273.219,84
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.888.624,34 6.322.623,75
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.286.441,79 1.179.917,82
- davon für Altersversorgung EUR 7.371,48 (EUR 6.526,43)
8.175.066,13 7.502.541,57
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.087.819,70 917.125,02
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.132.431,97 2.051.274,67
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.242,87 2.700,90
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 57.372,21 49.586,38
- davon Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen EUR 1.662,44 (EUR 1.574,22)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 284.477,11 548.115,11
- davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern EUR 26.527,64 (EUR 0,00)
- davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern EUR 0,00 (EUR 400,21)
8. Ergebnis nach Steuern 586.917,53 1.207.277,99
9. sonstige Steuern 13.389,32 12.382,32
10. Jahresüberschuss 573.528,21 1.194.895,67

Anhang

UPT Optik Wodak GmbH, Nürnberg

I. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Firma der Gesellschaft lautet UPT Optik Wodak GmbH. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg unter HRB 21818 eingetragen.

Sitz der Gesellschaft ist Nürnberg. Die Geschäftsleitung befindet sich ebenfalls an diesem Ort.

Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH- Gesetzes (GmbHG) aufgestellt worden.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft (§267 Abs. 2 HGB) auf.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu 5 Jahren) bewertet.

Der aktivierte Firmenwert wird unter Berücksichtigung einer Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben, um der wirtschaftlichen Realität Rechnung zu tragen.

Das Sachanlagevermögen wird mit Anschaffungs- / Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Die Nutzungsdauer für technische Anlagen und Maschinen liegt zwischen 3 und 20 Jahren.

Die Nutzungsdauer für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung liegt zwischen 5 und 25 Jahren.

Die Gesellschaft wendet die lineare Abschreibungsmethode auf Anlagenzugänge an.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind mit ihren Herstellungskosten berücksichtigt.

Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten angesetzt, die retrograd ermittelt werden. Die so hergeleiteten Herstellungskosten umfassen neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert nach Abzug der erforderlichen Wertberichtigungen bilanziert. Es werden alle erkennbaren Einzelrisiken berücksichtigt.

Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 2,0% auf die nicht bereits einzelwertberichtigten Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen.

Flüssige Mittel werden zum Nennwert bilanziert.

Bei der Bemessung der Steuer- und sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung getragen.

Für die sonstigen Rückstellungen wurde der Erfüllungsbetrag als Bewertungsmaßstab berücksichtigt.

Zu erwartende Preis- und Kostensteigerungen werden in die Bewertung einbezogen.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden auf Basis laufzeitkongruenter Marktzinsen abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit Ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern beruhen auf Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Bilanzansätzen. Es ergeben sich aus der Diskontierung von Rückstellungen aktive Differenzen. Aus der retrograden Bewertung des Vorratsvermögens ergibt sich eine passive Differenz. Es erfolgt eine Saldierung der Steuerlatenzen.

Art des Vermögensgegenstands, Rechnungsabgrenzungs- oder Schuldpostens Art der latenten Steuer
Sonstige Rückstellungen Aktiv
Anlagevermögen Passiv
Vorratsvermögen passiv
Art des Vermögensgegenstands. Rechnungsabgrenzungs- oder Schuldpostens Art der latenten Steuer 01.01.2023 Veränderung 31.12.2023
TEUR TEUR TEUR
sonstige Rückstellungen aktiv 15 -2 13
Anlagevermögen passiv 11 -5 6
Vorratsvermögen passiv 45 30 75

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagenspiegel der UPT Optik Wodak GmbH (Anlage 3a) dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind antizipative Forderungen in Höhe von insgesamt TEUR 49 (Vorjahr: TEUR 21) enthalten.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen gegenüber Gesellschaftern von TEUR 331 (Vorjahr: TEUR 175).

3. Rechnungsabgrenzungsposten

Im Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagien in Höhe von TEUR 107 (Vorjahr: TEUR 38) enthalten.

4. Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert TEUR 25.

5. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Personalbezogene Rückstellungen 362 265
Verkaufsbezogene Rückstellungen 67 71
Andere Rückstellungen 423 423
852 759

6. Verbindlichkeiten

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt.

Restlaufzeit bis zu einem Jahr Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren Gesamtbetrag
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 114.224,22 53.760,00 0,00 167.984,22
(71.548,00) (53.760,00) (0,00) (176.400,00)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 624.957,00 0,00 0,00 624.957,00
(328.465,00) (0,00) (0,00) (328.465,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 547.339,89 0,00 0,00 547.339,89
(347.819,75) (0,00) (0,00) (347.819,75)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 181.926,89 0,00 0,00 181.926,89
(37.510,48) (0,00) (0,00) (37.510,48)
Sonstige Verbindlichkeiten 502.208,43 1.338.599,24 19.506,00 1.860.313,67
(728.947,88) (687.708,46) (13.210,40) (1.429.866,74)
Davon gesichert Art der Sicherheiten
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 167.984,22 Grundschulden, Sicherungsübereignungen, persönliche Bürschaften
(176.400,00)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 keine
(0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00 keine
(0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 keine
(0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 1.765.992,33 Sicherungsübereignungen
(1.235.498,94)

Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von TEUR 182 (Vorjahr: TEUR 37).

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0).

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern von TEUR 81 (Vorjahr: 99).

7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Stichtag betragen die Risiken aus außerbilanziellen Geschäften und sonstigen finanziellen Verpflichtungen:

31.12.2023
TEUR
Verpflichtungen aus mehrjährigen Mietverträgen 1.084
Verpflichtungen aus mehrjährigen Leasingverträgen 273
Verpflichtungen im Zusammenhang mit Investitionsvorhaben 494
1.851

Von den oben genannten sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen TEUR 1.080 gegenüber verbundenen Unternehmen.

IV. Gewinn und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind außergewöhnliche Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen über TEUR 59 enthalten.

V. Sonstige Angaben

1. Beschäftigte im Jahresdurchschnitt

Die durchschnittliche Arbeitnehmeranzahl gem. § 267 Abs. 5 HGB beträgt:

2023
Gewerbliche Arbeitnehmer
Vollzeit 123
Teilzeit 15
137
Angestellte
Vollzeit 28
Teilzeit 4
32
169

2. Geschäftsführer

Der Geschäftsführung gehörte im Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 an:

Horst Wodak, Formenbau-Meister

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung verzichtet.

3. Ergebnisverwendungsvorschlag

Ausgehend von einem Jahresüberschuss von EUR 573.528,81 ergibt sich unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr in Höhe von EUR 5.131.680,56 ein Bilanzgewinn von EUR 5.705.209,37. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Nürnberg, den 18. November 2024

UPT Optik Wodak GmbH

Horst Wodak

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

UPT Optik Wodak GmbH Formenbau und Spritzgußfertigung, Nürnberg

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten, 340.907,45 37.606,50 378.513,95
2. Geschäfts- oder Firmenwert 23.677,25 23.677,25
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 364.584,70 37.606,50 402.191,20
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 20.396,00 20.396,00
2. technische Anlagen und Maschinen 9.272.597,01 1.354.789,44 52.186,80 10.679.573,25
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.788.691,79 192.592,96 1.557,79 1.979.726,96
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 44.186,80 126.684,00 52.186,80- 118.684,00
Summe Sachanlagen 11.105.475,60 1.694.462,40 1.557,79 0,00 12.798.380,21
Summe Anlagevermögen 11.470.060,30 1.732.068,90 1.557,79 0,00 13.200.571,41
kumulierte Abschreibung 01.01.2023 Abschreibung Geschäftsjahr Abgänge Umbuchungen kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten, 304.028,45 12.112,50 316.140,95
2. Geschäfts- oder Firmenwert 23.290,25 386,00 23.676,25
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 327.318,70 12.498,50 339.817,20
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 567,00 567,00
2. technische Anlagen und Maschinen 5.346.061,01 891.455,24 6.237.516,25
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.175.104,79 183.298,96 1.554,79 1.356.848,96
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 6.521.165,80 1.075.321,20 1.554,79 7.594.932,21
Summe Anlagevermögen 6.848.484,50 1.087.819,70 1.554,79 7.934.749,41
Zuschreibung Geschäftsjahr Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023 Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten, 62.373,00 36.879,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 387,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 62.374,00 37.266,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 19.829,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 4.442.057,00 3.926.536,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 622.878,00 613.587,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 118.684,00 44.186,80
Summe Sachanlagen 5.203.448,00 4.584.309,80
Summe Anlagevermögen 5.265.822,00 4.621.575,80

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die UPT Optik Wodak GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der UPT Optik Wodak GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der UPT Optik Wodak GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die nicht inhaltlich geprüften Bestandteile des Lageberichts.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zum Lagebericht oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentlich falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedekt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, 18. November 2024

onecepto audit
Eggen, Feulner, Pfister PartG mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Wolfgang Feulner, Wirtschaftsprüfer

Andreas Pfister, Wirtschaftsprüfer

Der vorliegende Jahresabschluss wurde im gesetzlich zulässigem Maß zum Zweck der Publizität verkürzt. Der beigefügte Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss.

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