UPT Optik Wodak GmbH
Gießener Straße 9, 90427 Nürnberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Rümmelein seit 28.11.2019 | Prokura |
Horst Wodak seit 27.5.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
UPT Optik Wodak GmbHNürnbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Sonstige Informationen, welche nicht geprüft worden sind, werden kursiv abgedruckt A. Grundlagen des Unternehmens UPT hat sich auf die Entwicklung, die Herstellung und den Vertrieb von Formenbauelementen, optischen Werkzeugeinsätzen und Hochpräzisionsspritzgussteilen aus Kunststoffen sowie die Metallisierung- und Antireflexbeschichtung dieser Bauteile spezialisiert. Bei der Teile- oder Komponentenbearbeitung werden unsere Fachkräfte von modernsten Drahtschneide-, Erodier- und Fräsmaschinen unterstützt, um die höchsten Qualitätsmaßstäbe unserer Kunden zu verwirklichen. Hierbei sind die 5 (Ultrahoch-) Präzisionsmaschinen, insbesondere unsere Diamantmaschine mit Dreh- und Frästechnik, zu erwähnen, die uns bei der exakten Ausarbeitung von Freiformflächen dienen. Darüber hinaus verfügt UPT zur Verfolgung Ihrer Ziele über ein ebenso tiefes wie breites Produktspektrum, von Freiformflächen jeglicher Art über nanostrukturierte oder auch dickwandige Optiken sowie Lichtleiter für eine diversifizierte und global agierende Kundschaft aus den Branchen der Beleuchtungsindustrie über Medizintechnik und die Sensorik des Maschinen- und Anlagenbaus bis hin zum Sektor der Automobilindustrie als auch der Werbeindustrie. Forschung und Entwicklung Die Branche ist mit steigendem Kostendruck konfrontiert. Aus diesem Grund liegt unser Hauptaugenmerk auf der Automatisierung der Prozessabläufe und Hebung von unternehmensinternen Synergieeffekten. Durch unseren modernen Maschinenpark sind wir in der Lage, zusammen mit unseren Kunden immer neue Produkte zu entwickeln und Fertigungstechniken zu optimieren. Mitarbeiterentwicklung Die Qualität unserer Mitarbeiter ist unser höchstes Gut, um den hohen qualitativen Anforderungen an unsere Produkte gerecht zu werden. Wir fördern unsere Mitarbeiter durch regelmäßige Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen. So konnte dank der technischen Umstrukturierung unserer Prozesse die Produktivität unserer Mitarbeiter gesteigert werden. Qualitätsmanagement Unsere Produkte genügen höchsten Qualitätsanforderungen. Durch unser internes Qualitätsmanagement stellen wir sicher, dass wir den hohen Anforderungen gerecht werden. Dies belegen unsere Zertifizierungen nach ISO 13485 und ISO 9001. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaft und Branche Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken (Destatis; Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024). Die hohen Preis auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. (Destatis; Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024). Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. (Destatis; Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024). Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des statistischen Bundesamts um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. (Destatis; Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024). 2. Geschäftsverlauf Unsere betriebswirtschaftlichen Ziele im Jahr 2023 konnten wir nicht erreichen. Wir konnten Preissteigerungen an Kunden weitergeben und neue Kundenaufträge generieren, welche jedoch nicht ausgereicht haben unsere Ziele zu erreichen. Zudem hat die Planung und Umsetzung der zum 1. Januar 2024 neu angemieteten Produktionsstätte Kapazitäten gebunden und Kosten verursacht was sich in den Geschäftsjahren 2024 und 2025 fortsetzen wird. Im Vorgriff auf den neuen Produktionsstandort wurde Personal aufgebaut, was die Rendite negativ beeinflusst hat. Gegenüber dem Vorjahr haben sich die Umsatzerlöse um circa 6% reduziert. Im Geschäftsjahr wurden Investitionen von TEUR 1.732 primär zur Erweiterung unserer Produktions- und Leistungskapazitäten getätigt. Mit dem Schwerpunkt Erweiterungsinvestitionen unseres Maschinenparks sehen wir uns auch bei Erhöhung und Diversifizierung der Nachfrage seitens unserer Kunden für die Zukunft flexibel. Der zum 1. Januar 2024 neu angemietete Standort wird uns in die Lage versetzen unsere räumlichen Abläufe zu optimieren. Hierfür werden in 2024 und 2025 unsere Abteilungen geografisch neu organisiert. 3. Darstellung der Lage a. Vermögenslage Das Sachanlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr durch Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen leicht um TEUR 644 bzw. 13,9 % gestiegen. Das Vorratsvermögen hat um TEUR 1.004 bzw. 39,9 % erhöht. Es hat ein Lageraufbau bei den Fertigen Erzeugnissen stattgefunden. Die Eigenkapitalquote hat sich aufgrund der Erhöhung der Bilanzsumme um 5,0 Prozentpunkte auf 55,3 % reduziert. Zur Finanzierung der Investitionen wurden größtenteils Mietkaufdarlehen aufgenommen. Die bereits bestehenden Darlehen wurden planmäßig getilgt, zum Teil wurden bestehende Mietkaufverträge abgelöst und die Anlagen in unser (juristisches) Eigentum überführt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind um TEUR 8 gesunken. Demgegenüber sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 200 gestiegen, was auf den Lageraufbau zurückzuführen ist. b. Finanzlage Bestehende Kredite wurden planmäßig getilgt. Die zur freien Verfügung stehenden Linien im Rahmen der bestehenden Kontokorrentverträge mit unseren Kreditinstituten haben sich im Geschäftsjahr nicht verändert. Die Investitionen in unsere Anlagen und den Maschinenpark wurden vorwiegend über obengenannten Mietkaufdarlehen finanziert. In 2023 konnten wir einen positiven operativen Cash Flow erzielen. Dieser fand auch seine Verwendung in der Tilgung kurzfristiger Verbindlichkeiten und im Aufbau des Vorratsvermögens. Die Finanzlage hat sich gegenüber dem Vorjahr im Gesamten leicht verschlechtert und liegt leicht unter den Erwartungen. c. Ertragslage Das Rohergebnis beträgt TEUR 12.316 und liegt damit um ca. 0,3 % über dem Vorjahr. Als Hauptgrund ist die Erhöhung der Fertigen Erzeugnisse anzuführen. Der Personalaufwand ist um TEUR 673 auf TEUR 8.175 gestiegen. Die Anzahl an Mitarbeitern hat sich erhöht. Die Produktivität hat sich verschlechtert. Somit erhöhte sich die Personalintensität der UPT im Jahr 2023. Die Abschreibungen sind mit TEUR 1.088 um TEUR 171 höher als im Vorjahr. Es entstand ein Jahresüberschuss von 574 im Vergleich zum Vorjahr mit EUR 1.195. d. Auftragsbestand Der Auftragsbestand per 31. Dezember 2023 belief sich auf TEUR 8.810 und liegt damit über dem Vorjahr mit TEUR 8.155. e. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf Das abgelaufene Geschäftsjahr war geprägt von Flexibilitätsanforderungen hinsichtlich der dynamischen und kurzfristigen Entwicklungen sowie den Störungen durch globale Ereignisse in logistischer und organisatorischer Form, wofür uns die Erweiterung und Stärkung unserer Produktionskapazitäten sowie die Erhöhung unseres Qualitätsniveaus in organisatorisch-struktureller Art aus den Vorjahren geholfen hat. Die Planung und Umsetzung des neuen Produktionsstandortes zum 1. Januar 2024 hat Kapazitäten gebunden und Kosten verursacht. Der Geschäftsverlauf liegt unter den Erwartungen. B. Prognosebericht (einschließlich der wesentlichen Chancen und Risiken) Marktrisiko Mit der Entwicklung der unsicheren globalen Entwicklung aufgrund des aktuellen Ukrainekonfliktes sowie der Entwicklung auf den Energiemärkten und die dadurch verursachte Inflation in Deutschland, ist die konjunkturellen und letztendlich geschäftliche Entwicklung im Jahre 2024 äußerst schwer einzuschätzen. Die UPT ist zwar in diversen globalen Märkten tätig, womit sie durch die breite Streuung unserer Kunden und deren potentieller Nachfrage mittelfristig relativ variable auf konjunkturelle Schwankungen reagieren kann. Jedoch kann eine globalrezessive und inflationäre anhaltende Konjunkturlage auch von der UPT nicht vollständig überkompensiert werden. Für das Jahr 2024 erwarten wir ein Rohergebnis von TEUR 12.500 bei einem ausgeglichenen Jahresergebnis. Wir werden auf sinkende Kundennachfrage mit dem Instrument der Kurzarbeit reagieren. Diese Einschätzung scheint auch realistisch in Anbetracht des Auftragsbestandes und des bisher im Geschäftsjahr 2024 erzielten Umsatzergebnisses. Es sind erhöhte Investitionen in Kapazitätserweiterungen, Automatisierungen sowie Digitalisierung durch die UPT in den Jahren 2024 und 2025 geplant, um bestehende langfristige Kundenaufträge effizient erfüllen zu können sowie eine höchstmögliche Flexibilität zu erreichen um auch kurzfristige Bedarf unserer Kunden zeitnah realisieren zu können. In 2024 wird eine neue Produktionshalle angemietet werden, um die innerbetrieblichen Abläufe noch effizienter zu gestalten. Wir erwarten in 2024 einen negativen operativen Cashflow. Kundenrisiko Durch eine breite Streuung der Kunden hinsichtlich Region und Branche sind wir nur geringfügig abhängig von einzelnen Kunden und Teilmärkten. Der Verlust eines Kunden würde daher keine wesentliche Anpassung unserer Strategie bzw. Produktionskapazitäten bedeuten. Wir prüfen durch unser vollautomatisiertes, in das System des Rechnungswesens integriertes Mahnwesen das Zahlungsverhalten unserer Kunden, um Risiken für unsere Geschäftsbeziehung und damit kumulativ unsere Liquidität frühzeitig zu erkennen und entgegenzuwirken. Lieferantenrisiko Unsere Serienprodukte werden auf Basis von Kunststoffgranulaten hergestellt. Für diese Rohstoffe besteht ein oligopolistischer, von wenigen Großunternehmen beherrschter Markt, womit für uns eine gewissen Abhängigkeit von wenigen Anbietern besteht. Risiken stellen hier neben etwaigen Lieferengpässen auch starke Preiserhöhungen infolge der starken Preiselastizität in Bezug auf Erdölprodukte dar. Die UPT versucht diese Risiken durch eine stringente Bevorratungsstrategie zu minimieren. Mitarbeiterrisiko Durch die tendenzielle Überalterung der in Deutschland erwerbsfähigen Personen wird es sukzessive schwerer, qualifiziertes Fachpersonal zu finden. Deshalb wird es zukünftig darum gehen, geeignete Mitarbeiter auszubilden und langfristig an unser Unternehmen zu binden. Neben einer attraktiven Vergütung versucht die UPT, durch flexible Arbeitszeitmodelle und andere Benefit-Maßnahmen, potentielle Mitarbeiter von sich zu überzeugen und diese sowie die bereits Zugehörigen zu binden. Finanzierungsrisiko Der Fortbestand des Unternehmens ist derzeit an die Aufrechterhaltung der bestehenden Kreditlinien gebunden. Im Jahre 2024 erwarten wir einen negativen operativen Cash Flow und einen negativen Investitionscashflow. Wir gehen von einer sich leicht verschlechternden Finanzlage aus und sehen das Finanzierungsrisiko angesichts unserer Bonität und Solvabilität am Kreditmarkt mit unseren zahlreichen und langjährigen Finanzierungspartnern als beherrschbar an. Digitalisierung und Automatisierung Die zunehmende Technisierung von Produktionsstätten und die Automatisierung ganzer Supply-Chains werden aus Gründen der Kosteneffizienz dazu führen, dass uns erhöhte Anforderungen bezüglich unserer IT-System und Prozesssteuerung bevorstehen. Chancen Unsere Chancen liegen in der hohen Fachkompetenz unserer Mitarbeiter sowie in einem hochmodernen Maschinenpark, der weitere Umsatzsteigerungen zulässt. Durch unsere hohe Produktqualität ist es uns möglich, neue Kunden zu gewinnen und unsere Kundenbasis zu verbreitern. Durch flexible Arbeitszeitmodelle und attraktive Vergütung sehen wir uns gut im Wettbewerb um qualifiziertes Personal gerüstet. Wir sehen die Chance auf weitere Gewinnung von Kunden im Bereich der Medizintechnik. AKTIVA
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Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023UPT Optik Wodak GmbH, Nürnberg
AnhangUPT Optik Wodak GmbH, NürnbergI. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Firma der Gesellschaft lautet UPT Optik Wodak GmbH. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg unter HRB 21818 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Nürnberg. Die Geschäftsleitung befindet sich ebenfalls an diesem Ort. Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH- Gesetzes (GmbHG) aufgestellt worden. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft (§267 Abs. 2 HGB) auf. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu 5 Jahren) bewertet. Der aktivierte Firmenwert wird unter Berücksichtigung einer Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben, um der wirtschaftlichen Realität Rechnung zu tragen. Das Sachanlagevermögen wird mit Anschaffungs- / Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauer für technische Anlagen und Maschinen liegt zwischen 3 und 20 Jahren. Die Nutzungsdauer für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung liegt zwischen 5 und 25 Jahren. Die Gesellschaft wendet die lineare Abschreibungsmethode auf Anlagenzugänge an. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind mit ihren Herstellungskosten berücksichtigt. Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten angesetzt, die retrograd ermittelt werden. Die so hergeleiteten Herstellungskosten umfassen neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert nach Abzug der erforderlichen Wertberichtigungen bilanziert. Es werden alle erkennbaren Einzelrisiken berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 2,0% auf die nicht bereits einzelwertberichtigten Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden zum Nennwert bilanziert. Bei der Bemessung der Steuer- und sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung getragen. Für die sonstigen Rückstellungen wurde der Erfüllungsbetrag als Bewertungsmaßstab berücksichtigt. Zu erwartende Preis- und Kostensteigerungen werden in die Bewertung einbezogen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden auf Basis laufzeitkongruenter Marktzinsen abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit Ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern beruhen auf Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Bilanzansätzen. Es ergeben sich aus der Diskontierung von Rückstellungen aktive Differenzen. Aus der retrograden Bewertung des Vorratsvermögens ergibt sich eine passive Differenz. Es erfolgt eine Saldierung der Steuerlatenzen.
III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagenspiegel der UPT Optik Wodak GmbH (Anlage 3a) dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind antizipative Forderungen in Höhe von insgesamt TEUR 49 (Vorjahr: TEUR 21) enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen gegenüber Gesellschaftern von TEUR 331 (Vorjahr: TEUR 175). 3. Rechnungsabgrenzungsposten Im Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagien in Höhe von TEUR 107 (Vorjahr: TEUR 38) enthalten. 4. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert TEUR 25. 5. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
6. Verbindlichkeiten Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt.
Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von TEUR 182 (Vorjahr: TEUR 37). Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0). Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern von TEUR 81 (Vorjahr: 99). 7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Stichtag betragen die Risiken aus außerbilanziellen Geschäften und sonstigen finanziellen Verpflichtungen:
Von den oben genannten sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen TEUR 1.080 gegenüber verbundenen Unternehmen. IV. Gewinn und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind außergewöhnliche Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen über TEUR 59 enthalten. V. Sonstige Angaben 1. Beschäftigte im Jahresdurchschnitt Die durchschnittliche Arbeitnehmeranzahl gem. § 267 Abs. 5 HGB beträgt:
2. Geschäftsführer Der Geschäftsführung gehörte im Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 an:
Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung verzichtet. 3. ErgebnisverwendungsvorschlagAusgehend von einem Jahresüberschuss von EUR 573.528,81 ergibt sich unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr in Höhe von EUR 5.131.680,56 ein Bilanzgewinn von EUR 5.705.209,37. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Nürnberg, den 18. November 2024 UPT Optik Wodak GmbH Horst Wodak Anlagenspiegel zum 31.12.2023UPT Optik Wodak GmbH Formenbau und Spritzgußfertigung, Nürnberg
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersBESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die UPT Optik Wodak GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der UPT Optik Wodak GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der UPT Optik Wodak GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die nicht inhaltlich geprüften Bestandteile des Lageberichts. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, 18. November 2024 onecepto
audit
Wolfgang Feulner, Wirtschaftsprüfer Andreas Pfister, Wirtschaftsprüfer Der vorliegende Jahresabschluss wurde im gesetzlich zulässigem Maß zum Zweck der Publizität verkürzt. Der beigefügte Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. |
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