Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 35834
Eingetragen
19.10.1992
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist es, mit Finanzinstrumenten für eigene Rechnung zu handeln sowie die Anschaffung und Veräußerung von Finanzinstrumenten für Rechnung konzernangehöriger Unternehmen im Sinne des § 2 Abs. 1 Nr. 7 KWG. Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Geschäfte und Maßnahmen vorzunehmen, die mit dem Gegenstand des Unternehmens zusammenhängen und unmittelbar oder mittelbar geeignet sind, diesen zu fördern; dies gilt mit Ausnahme von Bankgeschäften im Sinne des KWG.

Historie

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Management

NameRolle
Charles H. Tall IV
seit 28.6.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Archelon LLC
United States
994.100 €
99.41%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Archelon Deutschland GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

BILANZ



AKTIVA

Gesamtjahr
Euro

Vorjahr
Euro

A. Anlagevermögen

77.994,50

89.709,00

B. Umlaufvermögen

1.673.572,32

5.796.200,36

C. Rechnungsabgrenzungsposten

19.368,83

2.783,35

Summe Aktiva

1.770.935,65

5.888.692,71



PASSIVA

Gesamtjahr
Euro

Vorjahr
Euro

A. Eigenkapital

1.662.774,28

1.187.196,36

B. Rückstellungen

55.139,86

950.225,60

C. Verbindlichkeiten

53.021,51

92.979,53

Summe Passiva

1.770.935,65

5.888.692,68

ANHANG

für das Geschäftsjahr 2017

der

Archelon Deutschland GmbH

Frankfurt am Main

I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Allgemeines

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 wurde nach den allgemeinen Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs sowie den Vorschriften für Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) und dem Gesellschaftsvertrag aufgestellt.

Die Archelon Deutschland GmbH ist eine kleine Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 4 HGB. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung wurde für das Jahr 2017 entsprechend der §§ 266, 275 Abs. 2 HGB vorgenommen und die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 265 Abs. 6 HGB der Geschäftstätigkeit der Archelon Deutschland GmbH angepasst. Der Posten "Umsatzerlöse" wird in "Ertrag aus Finanzgeschäften" umbenannt und der Posten "Materialaufwand" in "Aufwand aus Finanzgeschäften". Der Posten "Ertrag aus Finanzgeschäften" beinhaltet im Wesentlichen Gewinne aus dem Kauf und Verkauf von Finanzinstrumenten sowie Erträge aus Dividenden. Der Posten "Aufwand aus Finanzgeschäften" beinhaltet im Wesentlichen Verluste aus dem Kauf und Verkauf von Finanzinstrumenten sowie Aufwendungen für Dividendenausgleichszahlungen und Handelsgebühren (Leihe-, Margin-, Clearing- sowie sonstige Börsengebühren).

Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden in steuerlich zulässigem Umfang nach der linearen Methode ermittelt.

In Anlehnung an die steuerlichen Vorschriften werden geringwertige Wirtschaftsgüter wie folgt behandelt:

- Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 410,00 werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung sofort als Betriebsausgabe geltend gemacht.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach kaufmännischer Vorsicht erforderlich ist.

Die Umrechnung von auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag.

Latente Steuern werden nicht ausgewiesen, da der bestehende Überhang an aktiven latenten Steuern unter Ausnutzung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB bilanziell nicht angesetzt wird. Die aktiven latenten Steuern resultieren aus körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträgen.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten sind mit dem Devisenkassa-mittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die daraus resultierenden Kursgewinne und Kursverluste werden erfolgswirksam unter den Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. unter dem Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen.

II. Erläuterungen zum Jahresabschluss

1. Erläuterungen der Bilanz

- Anlagevermögen

Die Aufgliederung des Anlagevermögens und seine Entwicklung sind im beigefügten Anlagespiegel (Anlage A zum Anhang) dargestellt.

- Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen in Höhe von TEUR 1 haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

- Guthaben bei Kreditinstituten

Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 1.643 dienen als Sicherheit.

- andere Gewinnrücklagen

Nach Verrechnung mit dem Bilanzverlust 2016 in Höhe von TEUR 2.613 betragen die anderen Gewinnrücklagen TEUR 45.

- Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen die Rückstellung für Umsatzsteuer gemäß § 13b UStG (TEUR 26), Rückstellung für Abschluss und Prüfung für das Jahr 2017 (TEUR 20).

- Verbindlichkeiten

Über die Restlaufzeiten und bestehende Sicherheit der Verbindlichkeiten informiert der Verbindlichkeitenspiegel (Anlage B zum Anhang).

2. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

- Ertrag und Aufwand aus Finanzgeschäften

Der Aufwand und Ertrag aus Finanzgeschäften wird für jedes Produkt der Produktklassen Aktien, Optionen und Futures nach der Formel "Einstand zum Bilanzstichtag plus Nettoumsatz der Periode minus Einstand zu Beginn der Periode" berechnet. Ein positives Ergebnis wird als Ertrag und ein negatives Ergebnis als Aufwand gebucht.

Der Posten "Ertrag aus Finanzgeschäften" beinhaltet zusätzlich Erträge aus Dividenden und der Posten "Aufwand aus Finanzgeschäften" Aufwendungen für Dividendenausgleichszahlungen und Handelsgebühren (Leihe-, Margin-, Clearing- sowie sonstige Börsengebühren).

- Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von insgesamt TEUR 1.047 werden Erlöse aus dem Verkauf der Anteile der CentarStar Fund LLC in Höhe von TEUR 730, Erträge aus den Servicegebühren von Ketchum Trading LLC für den Zugang zur Eurex in Höhe von TEUR 247, sonstige Erträge in Höhe von TEUR 52, die im Wesentlichen auf der Abfindung von PVW GmbH beruhen, Erlöse aus dem Verkauf des Geschäftswagens in Höhe von TEUR 27 ausgewiesen.

- Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von insgesamt TEUR 2.408 werden Verluste aus dem Abgang von Umlaufvermögen in Höhe von TEUR 764, Aufwendungen für Fixgebühren aus Handelsgeschäften in Höhe von TEUR 617, Aufwendungen für Mieten und Nebenkosten für unbewegliche Wirtschaftsgüter in Höhe von TEUR 458, Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 168, Aufwendungen für die Telekommunikation in Höhe von TEUR 113, Aufwendungen für die Lizenzen in Höhe von TEUR 54, Aufwendungen für Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von TEUR 51 sowie Aufwendungen für Umsatzsteuer gemäß § 13b UStG in Höhe von TEUR 26 ausgewiesen.

- Steuern

Die in 2013 begonnenen abgekürzten steuerlichen Außenprüfungen des Finanzamtes Frankfurt hinsichtlich der Körperschaftsteuer für die Jahre 2009 bis 2011 wurden noch nicht abgeschlossen. Bislang fordert das Finanzamt Kapitalertragsteuer nebst darauf entfallenden Solidaritätszuschlag und Zinsen für die Jahre 2009 und 2010 zurück. Hintergrund sind dabei vom Finanzamt behauptete Aktiengeschäfte rund um den Dividendenstichtag. Aussetzung der Vollziehung der Forderungen des Finanzamtes zu Kapitalertragsteuern aus 2009 und 2010 nebst Solidaritätszuschlag und Zinsen wurden gewährt.

Eine Rückstellung wurde nicht gebildet, da wir keinen Verstoß gegen Steuergesetze erkennen können und die Rechtslage in den fraglichen Jahren unsicher war.

3. Sonstige Angaben

- Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB bestehen aus Dauerschuldverhältnissen. Die Verpflichtung aus den Dauerschuldverhältnissen bis zum 30. September 2020 beträgt TEUR 430. Weitere nennenswerte sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen nicht.

- Mitglieder der Organe

Zu Geschäftsführern waren im Berichtszeitraum bestellt:

Charles H. Tall IV, Wertpapierhändler (Sprecher der Geschäftsführung), USA, NY, Lake George - Gesamtbezüge der Gesellschaftsorgane Im Jahr 2017 waren im Durschnitt 5 Mitarbeiter bei der Gesellschaft in Frankfurt an Main angestellt. - Konzernzugehörigkeit Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung, die über die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2017 beschließt, vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 2.289.721,24 auf neue Rechnung vorzutragen.

- Ergebnisverwendung

Die Anteile an der Archelon Deutschland GmbH werden zu 99,41 % von der Archelon LLC, Chicago, Illinois/USA, gehalten.

- Mitarbeiter

Die Geschäftsführung bezog im Geschäftsjahr keine Bezüge.

- Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2017 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

 

Frankfurt am Main, den 15. Mai 2018

gez. C. Tall

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