PaXoptima GmbH
Frimmersdorf 46, 91487 Vestenbergsgreuth, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Pierre Philippe Helvig seit 22.4.2026 | Geschäftsführer |
Frank Adolf Ferstl seit 3.2.2022 | Prokura |
Bettina Andrea Kunert seit 25.6.2020 | Prokura |
Thomas Görl seit 20.2.2018 | Prokura |
Brigitte Nelgen seit 10.8.2017 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
PaX Aktiengesellschaft | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PaXoptima GmbHVestenbergsgreuthJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023(AMTSGERICHT FÜRTH HRB 9029)BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023(VORJAHR ZUM VERGLEICH)AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023(VORJAHR ZUM VERGLEICH)
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023A. ALLGEMEINE ANGABEN Die Gesellschaft hat Ihren Sitz in Vestenbergsgreuth und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Fürth unter der Nr. HRB 9029 eingetragen. Die Aufstellung des Jahresabschlusses der PaXoptima GmbH, Vestenbergsgreuth, erfolgt gemäß dem Handelsgesetzbuch in der jeweils gültigen Fassung. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung haben wir zusammengefasst, um die Klarheit der Darstellung zu verbessern. Im Interesse einer größeren Klarheit und Übersichtlichkeit haben wir auch die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Angaben und Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, insgesamt im Anhang aufgeführt. B. WESENTLICHE BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE Bei der Bewertung der einzelnen Positionen wurden die folgenden Grundsätze angewendet: 1. Entgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände werden bei Zugang mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und linear abgeschrieben. 2. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer bilanziert. Die Abschreibungen der Sachanlagen werden linear ermittelt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. 3. Die Finanzanlagen werden mit Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. 4. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten bewertet. Anschaffungs- und Kaufpreisminderungen wurden berücksichtigt. 5. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Für veraltete, gebrauchte, beschädigte und schwergängige Bestände werden angemessene Bewertungsabschläge vorgenommen. 6. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessener Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die um die Umsatzsteuer verminderten Forderungen gebildet. 7. Die Bewertung von Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zum Nennwert. 8. Gemäß § 250 Abs. 1 HGB werden als Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Im Rechnungsabgrenzungsposten ist kein Disagio enthalten. 9. Das Eigenkapital wird mit dem Nennbetrag aktiviert. 10. Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Langfristige Rückstellungen werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. 11. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. C. ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS I. Erläuterung der Bilanz 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz ausgewiesenen Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr sind auf der folgenden Seite dargestellt. Entwicklung des Anlagevermogens vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind keine mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten wie im Vorjahr keine Forderungen gegen Gesellschafter. 3. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen unter anderem Rückstellungen für Gewährleistungen, Urlaub und Überstunden der Mitarbeiter, Prämien, Boni sowie für ausstehende Rechnungen. 4. Verbindlichkeitenspiegel Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.
Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 0 wurde folgende Sicherheit noch nicht gelöscht:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 1.248 (Vorjahr: T€ 2.215). Die Rechnungsstellung der PaXoptima GmbH erfolgt über die Muttergesellschaft PaX AG und wird dort als Forderungen gegenüber Dritten ausgewiesen. Das Delkredere-Risiko verbleibt jedoch bei der PaXoptima GmbH. Der Anteil am Forderungsbestand der PaXoptima GmbH gegenüber der PaX AG betrug zum 31. Dezember 2023, 429 T€ (Vorjahr: 1.473 T€). Hierauf wurde für das Jahr 2023 eine Wertberichtigung in Höhe von 64 T€ vorgenommen. Der Bestand an Wertberichtigungen auf Forderungen verringerte sich auf 184 T€ (Vorjahr: 327 T€). In der Position "Sonstige Verbindlichkeiten" sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 28 (Vorjahr: T€ 38) und Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit in Höhe von T€ 2 enthalten. II. Erläuterung der Gewinn- und Verlustrechnung Aufwendungen für Altersversorgung In den Aufwendungen für soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung sind solche für Altersversorgung in Höhe von T€ 9 (Vorjahr: T€ 9) enthalten. III. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die derzeitigen Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen betragen T€ 269. Darin enthalten sind T€ 216 gegenüber verbundenen Unternehmen. Gegenstand der Miet- Pacht- und Leasingverträge sind hauptsächlich Produktionshallen und Büroräume, Fahrzeuge und sonstige Betriebsausstattung. Aus einer mittelbaren Versorgungszusage besteht am 31. Dezember 2023 ein Fehlbetrag in Höhe von T€ 173. 2. Arbeitnehmerzahl Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
3. Mitglieder des Geschäftsführungsorgans Im Geschäftsjahr war zum Geschäftsführer bestellt:
Von den Erleichterungen der § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. 4. Konzernverhältnisse Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens PaX Aktiengesellschaft, Ingelheim am Rhein, zum 31. Dezember 2023 einbezogen (kleinster Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss der PaX AG wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Der Konzernabschluss wird seinerseits in den Konzernabschluss der Liebot Deutschland GmbH als größten Konsolidierungskreis einbezogen. Die Konzernabschlüsse werden im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. 5. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den gesamten Jahresüberschuss zum 31. Dezember 2023 auf neue Rechnung vorzutragen. 6. Prüfungs- und Beratungsgebühren Das für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers braucht gemäß § 285 Nr. 17 HGB nicht angegeben zu werden, da es in die Angaben im Konzernabschluss der PaX AG, Ingelheim am Rhein, einbezogen wird.
Vestenbergsgreuth, den 28. März 2024 PaXoptima GmbH - Geschäftsführung - Andreas Kohl Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 13.06.2024 festgestellt. LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20231 Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell des Unternehmens 1.2. Forschung und Entwicklung 2 Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2.2. Geschäftsverlauf 2.3. Darstellung der Lage der Gesellschaft 2.3.1 Vermögenslage 2.3.2 Ertragslage 2.3.3 Finanzlage 2.3.4 Gesamtaussage 2.3.5 Finanzielle Leistungsindikatoren 3 Prognosebericht 4 Chancen- und Risikobericht 4.1. Gesamtwirtschaftliche Risiken (Konjunktur, Politik) 4.2. Risiken im Beschaffungsbereich 4.3. Risiken im Absatzbereich 4.4. Chancen im Absatzbereich 4.5. Gesamtaussage 4.6. Risikomanagementziele und -methoden 5 Sonstige Angaben Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten. A. Grundlagen des Unternehmens A.1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die PaXoptima GmbH ist ein Tochterunternehmen der PaX AG Ingelheim. Sie ist im Marktsegment der Holzfenster und Holz-Aluminiumfenster tätig. Zu ihrer Kernkompetenz gehören vor allem zertifizierte, einbruchhemmende Sicherheitsfenster, die sich durch hochwertige Ausstattung, spezielle Funktionsmerkmale und kundenspezifische, individuelle Anfertigung auszeichnen. Der bundesweite Absatz der Produkte erfolgt über den Außendienst der PaX AG Ingelheim, die als Dienstleiter für zentrale Tätigkeiten auftritt. Auf diese Weise werden die produktspezifischen Fachkompetenzen der PaXoptima GmbH mit dem vielfältigen Dienstleistungsangebot und der Vertriebskompetenz der PaX AG Ingelheim ideal kombiniert und eine gute Positionierung am Markt erreicht. Vertrieben werden PaX-Produkte bundesweit über ca. 1.150 Fachbetriebe, die sich in ihrer Region einen Namen in diesen Marktsegmenten gemacht haben. Deren Fachkompetenz und vielfältiges Dienstleistungsangebot bildet im Zusammenspiel mit den Spezialprodukten von PaX die Basis für beständig wachsende Marktanteile von PaX, insbesondere im oberen Preissegment. Durch die Kombination mit neuesten Glasbeschichtungen haben sich PaX Energiesparfenster einen guten Namen gemacht und sind sowohl im anspruchsvollen Segment als auch auf dem Zukunftsmarkt der Energiesparfenster weiterhin gut positioniert. A.2. Forschung und Entwicklung Es wurde an vielen kleineren Verbesserungen und Weiterentwicklungen der bestehenden Produkte gearbeitet. Weiterhin war die Verbesserung der Produktionsprozesse im Fokus, um die Kapazität des Standorts weiter auszubauen. B. Wirtschaftsbericht B.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 ist die deutsche Wirtschaft um -0,3 % geschrumpft (Vorjahr +1,8 %). Die Entwicklung im Exportbereich lag bei -1,8 % (2022: +3,2 %). Die privaten Konsumausgaben sind in 2023 um -0,8 % zu-rückgegangen (2022: +4,6 %). Die Konsumausgaben des Staates haben sich um -1,7 % (2022: +1,1 %) verringert. Die Prognosen für das Wirtschaftswachstum im Jahr 2024 liegen bei ca. +0,2 % bei sinkendem Inflati-onsdruck. Diese wird mit ca. 2,5 % bis 3,0 % für das Jahr 2024 prognostiziert. In Folge, der weiterhin sehr fragilen weltwirtschaftlichen Lage, ist allerdings auch nicht auszuschließen, dass die deutsche Wirt-schaft im Jahr 2024 nochmals leicht schrumpfen könnte. Die Finanzierungskosten sind deutlich angestiegen. Im Jahr 2023 lagen die Bauzinsen durchweg auf ei-nem Niveau zwischen 3,5 % bis 4,5 %. In 2024 ist zunächst mit einer Seitwärtsbewegung zu rechnen, nach welcher es dann im 2. Halbjahr 2024 zu einer leichten Verringerung des Zinsniveaus kommen könnte. Die Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt sind trotz der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiterhin gut. Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 45,9 Mio. Menschen in Deutschland erwerbstätig, so viele wie noch nie zuvor. Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 5,7 % und damit weiterhin auf niedrigem Ni-veau. Aufgrund der geringen Arbeitslosigkeit und dem voranschreitenden demografischen Wandel rücken die Themen Arbeitskräfte- und Fachkräftemangel immer mehr in den Fokus der Unternehmen. Nachdem sich die Baukrise in 2023 immer mehr verschärft hat, konnte auch das Geschäftsfeld der Fens-ter- und Türenbranche nicht mehr seine, in den letzten Jahren gegebene, Stabilität behaupten. Die Ent-wicklungen in 2023 (Einbruch des Neubaumarktes, schwierige gesamtweltwirtschaftliche Lage, hohe Infla-tion (5,9 % in 2023), deutlicher Anstieg der Bau- und Kreditzinsen, etc.) haben sich deutlich auf den Fens-ter- und Türenmarkt ausgewirkt. Der Verband der Fenster- und Fassadenhersteller prognostizierte Ende Oktober 2023 für das Geschäfts-jahr 2023 jeweils einen deutlichen Rückgang im Fenster- (-7,8 %) und im Türenbereich (-6,2 %). Für das Geschäftsjahr 2024 wurden nochmals Rückgänge in Höhe von -2,4 % im Fensterbereich und in Höhe von -0,9 % im Türenbereich prognostiziert. Die Prognosen für 2024 stützen sich jedoch darauf, dass der Ein-bruch des Neubaumarktes zum größten Teil durch ein deutliches Wachstum im Sanierungsbereich kom-pensiert wird. Sollte sich der Sanierungsmarkt nicht dementsprechend entwickeln, so könnte der Fenster- und Türenmarkt nochmals deutlich schrumpfen. Die Zahl der Baugenehmigungen im Hochbau hat sich im Jahr 2023 im Vergleich zum Jahr 2022 nochmals um ca. -27 % deutlich reduziert. Sie liegt aktuell bei Genehmigungen für ca. 260.000 Wohnungen. Niedri-ger war die Zahl der Baugenehmigungen zuletzt im Jahr 2012 (241.100 Wohnungen). B.2. Geschäftsverlauf Der Auftragseingang ist im Geschäftsjahr 2023 deutlich zurückgegangen. Über das gesamte Geschäftsjahr 2023 lag dieser insgesamt ca. -14,8 % geringer als im Geschäftsjahr 2022. Somit konnte die Prognose für 2023 des stagnierenden bis leicht rückläufigen Auftragseingangs im Rahmen der Entwicklung des gesamten Fenster- und Türenmarktes nicht erreicht werden, wobei der Markt generell stärker zurückgegangen ist als ursprünglich prognostiziert. Laut dem Brancheninformationsdienst "Branchenradar" ist der deutsche Fenstermarkt in 2023 um mehr als -11 % geschrumpft. Der Rückgang des Umsatzes ist wesentlich geringer als der Rückgang des Auftragseingangs. Dies resultiert daraus, dass die hohen Auftragsbestände zum Ende des Geschäftsjahres 2022 im Jahr 2023 zu Umsatzerlöse geführt haben. Insgesamt ist der Umsatz um ca. -1 % rückläufig, somit konnte die Prognose für 2023 (+1-2%) nicht ganz erreicht werden. Aufgrund des geringeren Auftragseingangs im Jahr 2023 konnte der Auftragsbestand kontinuierlich abgebaut werden. Zum Jahresende 2023 lag er deutlich unter Vorjahr, jedoch vergleichbar mit früheren Jahren. Insgesamt gesehen sind die Material-Einkaufspreise im Jahr 2023 im Durchschnitt nur leicht rückläufig, so dass das Niveau weiterhin sehr hoch ist. Den teils rückläufigen Rohstoffpreisen auf dem Weltmarkt standen vor allem steigende Personal- und Logistikkosten bei den Lieferanten gegenüber, so dass die Reduzierungen der Rohstoffpreise nur teilweise oder überhaupt nicht von den Lieferanten weitergegeben wurden. Im Jahresdurchschnitt waren bei der Gesellschaft 117 Mitarbeiter, gerechnet in Vollzeitäquivalenten (VZÄ) ohne Auszubildende, beschäftigt. Dies waren 7 weniger als im Vorjahr (124 Mitarbeiter). In 2023 waren 5 Auszubildende beschäftigt. 2 Auszubildende wurden nach Ausbildungsende in ein Anstellungsverhältnis übernommen. Zur Sicherung des qualifizierten Nachwuchses sollen auch in Zukunft Auszubildende beschäftigt werden. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in Höhe von 201 TEUR getätigt. Dies entspricht einer Erhöhung im Vergleich zum Vorjahr (111 TEUR). Die Investitionssumme setzt sich aus vielen, kleineren Investitionen zusammen. Die Investitionsquote lag im vergangenen Jahr bei ca. 20,8 % und damit höher als im Vorjahr (10,2 %). Das Jahresergebnis betrug -367 TEUR nach -7 TEUR im Vorjahr. B.3. Darstellung der Lage der Gesellschaft B.3.a. Vermögenslage Die Bilanzsumme verminderte sich im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr von 4.432 TEUR um -916 TEUR auf 3.516 TEUR. Die Eigenkapitalquote hat sich, unter Berücksichtigung des Jahresfehlbetrags in Höhe von -367 TEUR und unter Einstellung von 500 TEUR der PaX AG in die Kapitalrücklage, von 9,8 % in 2022 auf 16,1 % in 2023 erhöht. Das langfristig gebundene Vermögen der PaXoptima GmbH hat sich von 968 TEUR in 2022 um -55 TEUR auf 913 TEUR im Geschäftsjahr 2023 verringert. Das langfristige Vermögen ist zu 62,1 % mit Eigenkapital gedeckt. Das sonstige Vermögen hat sich, nach Saldierung des Verbundbereiches, von 3.464 TEUR in 2022 auf 2.603 TEUR in 2023 reduziert. Innerhalb des sonstigen Vermögens liegen die liquiden Mittel bei 52 TEUR. Dies sind -295 TEUR weniger als zum 31.12.2022. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind von 52 TEUR auf 41 TEUR zurückgegangen. Die Vorräte haben sich von 3.045 TEUR auf 2.499 TEUR reduziert. Die aktive Rechnungsabgrenzung liegt bei 11 TEUR (Vorjahr 21 TEUR). Das Eigenkapital ist von 434 TEUR auf 567 TEUR angestiegen. Der Anstieg des Eigenkapitals ergibt sich aus dem Jahresergebnis (-367 TEUR) und der Einstellung der PaX AG in die Kapitalrücklage in Höhe von 500 TEUR. Die Rückstellungen sind von 915 TEUR in 2022 um +120 TEUR auf nun 1.035 TEUR angestiegen. Die übrigen Verbindlichkeiten, nach Saldierung des Verbundbereichs, in Höhe von 249 TEUR liegen nahezu unverändert zum Vorjahr (258 TEUR). Die Lieferantenverbindlichkeiten haben sich von 277 TEUR auf nun 231 TEUR leicht verringert. Bankverbindlichkeiten sind, wie im Vorjahr, zum 31.12.2023 keine vorhanden. B.3.b. Ertragslage Bei einer Gesamtleistung in Höhe von 16.026 TEUR lag der Personalaufwand bei 4.798 TEUR. Die Personalaufwandsquote lag mit 29,9 % höher als im Vorjahr (28,3 %). Die Materialaufwandsquote hat sich von 45,9 % im Geschäftsjahr 2022 um -1,3 Prozentpunkte auf 44,6 % im Geschäftsjahr 2023 verringert. Bei einer Gesamtleistung in Höhe von 16.026 TEUR beliefen sich die Materialaufwandskosten auf 7.146 TEUR. Das Jahresergebnis war in 2023 mit -367 TEUR deutlich negativ und schlechter als im Vorjahr ( -7 TEUR). Es liegt somit unter der getroffenen Prognose (leicht positiv). Das Betriebsergebnis liegt mit -355 TEUR ebenfalls deutlich unter der Prognose in Höhe von 20 TEUR. Das liegt im wesentlichen daran, dass die gestiegenen Kosten für Personal und Logistik nicht an die Kunden weitergegeben wurden. B.3.c. Finanzlage Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit lag bei -640 TEUR (2022: +198 TEUR). Der Cashflow aus Investitionstätigkeit belief sich auf -143 TEUR (2022: -76 TEUR). Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 lag der Bankstatus bei +52 TEUR (2022: +347 TEUR). Die Liquiditätsausstattung war in 2023 stets ausreichend gesichert. Das Finanzergebnis liegt, unter Berücksichtigung der Zuführung zur Kapitalrücklage, bei 488 TEUR (Vorjahr -12 TEUR). B.3.d. Gesamtaussage 2023 war für die PaXoptima GmbH kein gutes Geschäftsjahr. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kann aus Sicht der Geschäftsleitung zusammenfassend als nicht zufriedenstellend bewertet werden. Das Jahresergebnis 2023 lag bei -367 TEUR und somit deutlich verschlechtert gegenüber dem Vorjahr (Vorjahr -7 TEUR). B.3.e. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung betrachten wir monatlich das Betriebsergebnis und die Umsatzrentabilität. Das Betriebsergebnis lag in 2023 mit -355 TEUR verschlechtert zum Vorjahr (+5 TEUR) und somit auch unter dem geplanten Wert (20 TEUR). Die Umsatzrentabilität, welche das Verhältnis vom Betriebsergebnis zu Umsatzerlösen darstellt, lag mit ca. -3,1 % im negativen Bereich und konnte den im Vorjahr geplanten Wert in Höhe von 0,1 % nicht erreichen. Hinsichtlich der Analyse wird auf die Darstellung der Ertragslage verwiesen. C. Prognosebericht Die Erwartungen zur Entwicklung des Fenstermarktes sind mit einer Veränderung zu 2023 in Höhe von -2,4 % negativ. Die PaXoptima GmbH konnte sich im Jahr 2023, mit ihrer Spezialisierung auf Know-how-intensive Produkte mit viel Komfort- und Zusatznutzen für den Endverbraucher auf dem Fenstermarkt behaupten und geht davon aus, dies auch weiterhin im schwierigeren Umfeld 2024 fortzusetzen. Der Bereich Einbruchhemmung wird weiterhin eine tragende und gewichtige Rolle einnehmen. Die Produktneuentwicklungen der letzten Jahre haben sich sehr gut auf dem Fenstermarkt etabliert und tragen mitunter zur Sicherung der Marktanteile bei. Mit den qualitativ hochwertigen und technisch spezialisierten Fenstern, sowie attraktiven Aktionsangeboten sind alle Voraussetzungen geschaffen um gut durch das Krisenjahr 2024 zu kommen. Nichtsdestotrotz geht die PaXoptima GmbH davon aus, dass die Umsätze in 2024 sich nochmal um bis zu -7 bis -10 % reduzieren werden. Das Jahresergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 lag bei -367 TEUR. Für das kommende Geschäftsjahr wird mit einem Jahresergebnis in Höhe von 0 TEUR gerechnet. Hierbei wird das Betriebsergebnis bei ca. 20 TEUR erwartet. Die Umsatzrentabilität sollte um die Marke von 0,1 % liegen. Insgesamt gesehen gehen wir für die PaXoptima GmbH von einer mengenmäßig stagnierenden Absatzentwicklung aus, die somit leicht besser im Vergleich zur prognostizierten Gesamtentwicklung des Fenster- und Türenmarktes liegen wird. Es ist davon auszugehen, dass sich die Absatzpreise um ca. 5% bis 7% vermindern werden und somit die Marge der Fenster- und Türenhersteller etwas verringert. D. Chancen- und Risikobericht D.1. Gesamtwirtschaftliche Risiken (Konjunktur, Politik) Die Prognosen für das Wirtschaftswachstum im Jahr 2024 liegen bei ca. +0,2 % bei sinkendem Inflationsdruck. Diese wird mit ca. 2,5 % bis 3,0 % für das Jahr 2024 prognostiziert. In Folge der weiterhin sehr fragilen weltwirtschaftlichen Lage ist allerdings auch nicht auszuschließen, dass die deutsche Wirtschaft im Jahr 2024 nochmals leicht schrumpfen könnte. Inwiefern sich die Entwicklungen 2023 (Einbruch des Neubaumarktes, schwierige gesamtweltwirtschaftliche Lage, hohe Inflation (5,9% in 2023), deutlicher Anstieg der Bau- und Kreditzinsen, etc.) auf den Fenster- und Türenmarkt noch weiter auswirken, ist sehr schwer einzuschätzen. Alle Vorzeichen deuten darauf hin, dass die Baukrise das Wirtschaftsjahr 2024 prägen wird und somit ein schwieriger Rahmen für den deutschen Fenster- und Türenmarkt gegeben ist. Für das Geschäftsjahr 2024 wurden vom Verband der Fenster- und Fassadenhersteller Rückgänge in Höhe von -2,4 % im Fensterbereich und in Höhe von -0,9 % im Türenbereich prognostiziert. Die Prognosen für 2024 stützen sich jedoch darauf, dass der bestehende Einbruch des Neubaumarktes zum größten Teil durch ein deutliches Wachstum im Sanierungsbereich kompensiert wird. Sollte sich der Sanierungsmarkt nicht dementsprechend entwickeln, so könnte der Fenster- und Türenmarkt auch noch einmal viel deutlicher schrumpfen. Die Nachfrage im Markt unterteilt sich auf "einfache" Fenster und Türen, die vornehmlich im wachsenden Mehrfamilienhausbau eingesetzt werden und Fenster und Türen mit höheren Anforderungen an Funktion und Zusatzprodukte, die im anspruchsvollen Renovierungs- und Einfamilienhaussegment gefragt sind. Die PaXoptima GmbH ist fast ausschließlich im letztgenannten Bereich tätig und ist dort, aufgrund der schon lange praktizierten Fokussierung auf Fenster mit Zusatzfunktionen, besonders gut positioniert. Durch die aktuelle Schwäche des Neubausegments ist davon auszugehen, dass der Sanierungsmarkt in 2024 härter umkämpft ist, was folglich auch zu Margenreduzierungen führen könnte. D.2. Risiken im Beschaffungsbereich In Folge der Covid-19-Pandemie und in Folge des Ukraine-Kriegs, kam es in den Jahren 2021 und 2022 zu teils unterbrochenen Lieferketten auf den Weltmärkten. Viele Industriezweige hatten mit Produktionsausfällen, aufgrund fehlender Vorprodukte bzw. Rohstoffe zu kämpfen. Die Verknappung der Rohstoffe und Vorprodukte führte seit Ende des Jahres 2020 zu größeren Preissprüngen, welche auch teilweise die Rohmaterialien und Vorprodukte der Fenster- und Türenproduktion betrafen. Insgesamt waren die Materialeinkaufspreise durchschnittlich um mehr als 35 % gestiegen. In 2023 haben sich die Materialengpässe größtenteils wieder aufgelöst. Die Rohstoffpreise auf den Weltmärkten sind generell rückläufig, führen jedoch nur in wenigen Fällen zur deutlichen Senkung der Materialeinkaufspreise. Dies ist darin begründet, dass den fallenden Rohstoffpreisen die hohe Inflation und die Steigerung von Personalentgelten, als auch die Steigerung von Logistikkosten gegenüberstehen. Für das Jahr 2024 ist von stagnierenden bis hin zu leicht fallenden Materialeinkaufspreisen auszugehen. Auch wenn aktuell etwas Ruhe eingekehrt ist, sehen wir in der weiteren Entwicklung der Materialeinkaufspreise ein großes Risikopotential für die PaXoptima GmbH. Neben einer zusammenfassenden monatlichen Meldung der Abteilung Einkauf an das Controlling und den Vorstand, werden relevante kurzfristige Entwicklungen ad hoc kommuniziert und analysiert. D.3. Risiken im Absatzbereich Die Neigung der Bauherren zu größeren Ausgaben, mit erhöhter Verschuldung, hängt sehr stark von der empfundenen Sicherheit der allgemeinen Konjunkturlage ab. Die gegebenenfalls noch zu erwartenden Auswirkungen in Folge der weltweiten Krisenherde und der aktuell schwachen Wirtschaftslage können sehr schnell noch weiter reichende negative Auswirkungen auf die Konjunktur als bisher, haben. Die Bauherren könnten durch diese sehr schnell nochmals weiter verunsichert werden, was zu einer Vergrößerung des bereits deutlichen Abschwungs im Bausektor führen könnte. Des Weiteren führen auch die stark gestiegenen Bauzinsen und die gestoppten Förderungen zu einem aktuell deutlich geringeren Investitionsengagement von Bauherren. Diese könnte sich wieder steigern, wenn das Zinsniveau etwas rückläufig ist und Klarheit zu Förderungen besteht, bzw. auch neue Förderprogramme für die Baubranche auf den Weg gebracht werden. Die PaXoptima GmbH setzt unter schwierigeren Marktbedingungen weiterhin auf hochwertige Fenster und Türen mit hohem Komfort und Zusatznutzen, die im privaten Wohnbereich und vor allem in der Sanierung eingesetzt werden. Die Bautätigkeit in Deutschland hatte sich in den letzten Jahren in Richtung des Neubaus von Mehrfamilienhäusern verschoben, welcher nicht zum hauptsächlichen Absatzmarkt der PaXoptima GmbH gehört. Dieser Bereich ist aktuell besonders von Rückgängen betroffen. Das von der PaXoptima GmbH vornehmlich bediente Segment der Sanierung zeigte sich in der Vergangenheit dafür aber weniger konjunkturanfällig und ist auch von der aktuellen Baukrise weniger betroffen. In 2024 wird der Bereich der Sanierung härter umkämpft sein, was zu weiteren Mengen- und Margeneinbußen führen könnte. D.4. Chancen im Absatzbereich Mit den qualitativ hochwertigen und technisch spezialisierten Fenstern und Türen sowie attraktiven Aktionsangeboten in 2024 sind alle Voraussetzungen geschaffen, um die sich ergebenden Chancen auf dem schwierigen Absatzmarkt zu nutzen und somit die Marktanteile der PaXoptima GmbH zu behaupten bzw. gegebenenfalls auch auszubauen. Hierzu werden auch die, unter dem Punkt "Forschung und Entwicklung", erwähnten Punkte beitragen. Neben allen Risiken, die bisher genannt wurden, könnte der Sanierungsmarkt, auf dem die PaXoptima GmbH hauptsächlich tätig ist, im Rahmen des immer mehr fokussierten Themas "Nachhaltigkeit" bedeutend wachsen. Hierzu könnten auch bestehende und eventuell neue staatliche Förderprogramme beitragen. Die PaXoptima GmbH rechnet vorerst mit einem stagnierenden Auftragseingang. Je nach Entwicklung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen könnte es voraussichtlich ab Sommer 2024 zu leicht steigenden Auftragseingängen kommen. D.5. Gesamtaussage Die Risiken für die PaXoptima GmbH ergeben sich aus den gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Risiken. Die PaXoptima GmbH ist aus Sicht der Geschäftsleitung wirtschaftlich gut gerüstet um diese Risiken gegebenenfalls zu bewältigen und beobachtet und analysiert die Risiken in einem ständigen Prozess. Derzeit sind keine Risken erkennbar, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden. D.6. Risikomanagementziele und -methoden Das Risikomanagement umfasst alle Aktivitäten des Unternehmens, die sich auf die Identifikation, die Analyse und den Umgang mit Chancen und Risiken beziehen. Alle Chancen und Risken werden von der Geschäftsführung zusammen mit dem Führungskreis quantifiziert. Die identifizierten Chancen und Risiken werden in allen unternehmerischen Entscheidungen sowie der Unternehmensplanung berücksichtigt Eine unterjährige Überwachung der Risiken erfolgt durch das Controlling. E. Sonstige Angaben Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten. Die PaXoptima GmbH ist mit der Herstellung von Fenstern dem produzierenden Gewerbe im Umfeld der Baubranche zuzuordnen. Dieses unterliegt im Jahreszyklus saisonalen Schwankungen. Zur Absicherung der saisonalen Liquiditätslage steht der PaX-Gruppe eine Kontokorrentkreditlinie bei einem Kreditinstitut zur Verfügung. Zum 31.12.2023 wurde diese nicht in Anspruch genommen. Die Finanzierung von Anlagevermögen erfolgt teilweise über langfristige Darlehen von Kreditinstituten, sowie Leasing- und Mietkauf-Modelle.
Vestenbergsgreuth, den 25. April 2024 PaXoptima GmbH Andreas Kohl BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die PaXoptima GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PaXoptima GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PaXoptima GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, den 28. März 2024 Keiper
& Co. KG
Müller, Wirtschaftsprüfer Seibel, Wirtschaftsprüfer |
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