Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 84474
Vorher
Energiebau PV Systems GmbH
Eingetragen
1.6.2015
Branche
Großhandel mit PhotovoltaikmodulenGroßhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und ZubehörHerstellung von Solarzellen und Solarmodulen
Gegenstand
der Groß- und Einzelhandel mit Solarstromsystemen und Komponenten, die Entwicklung und Realisierung von Solarprojekten sowie die Erbringung von Service- und Dienstleistungen und Erstellung von Gutachten im Solarbereich.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
David Micheal Rice
seit 3.11.2025
Geschäftsführer
Nils Gagzow
seit 9.4.2024
Geschäftsführer
Steven Kruger
seit 12.9.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Segen Ltd.GBR
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Segen Ltd.
United Kingdom
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SegenSolar GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023

5. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks und Schlussbemerkung

Nach dem Ergebnis unserer Prüfung haben wir am 15.06.2023 dem als Anlagen I bis III beigefügten Jahresabschluss der SegenSolar GmbH, Köln, zum 31. März 2023 und dem als Anlage IV beigefügten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt, der von uns an dieser Stelle wiedergegeben wird:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN PRÜFERS

An die SegenSolar GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SegenSolar GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SegenSolar GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss für das Geschäftsjahr, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Jahresabschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses des Geschäftsjahres und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss des Geschäftsjahres und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss des Geschäftsjahres und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses für das Rumpfgeschäftsjahr sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss für das Geschäftsjahr in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses des Geschäftsjahres und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Jahresabschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses des Geschäftsjahres einschließlich der Angaben sowie ob der Abschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss des Geschäftsjahres, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F.).

Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt unsere vorherige Zustimmung voraus.

Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr und/oder Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin.

 

Köln, den 22.06.2023

Löwen + Overhage GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Elvira Löwen, Wirtschaftsprüferin

BILANZ zum 31. März 2023

AKTIVA

31.03.2023 31.03.2022
Euro Euro
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.163,00 8.702,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 35.216,65 0,00
37.379,65 8.702,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. fertige Erzeugnisse und Waren 37.585.557,58 5.542.383,65
2 geleistete Anzahlungen 61.101,66 183.102,42
37.646.659,24 5.725.486,07
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.196.279,93 1.410.512,48
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.259.244,45 5.159,40
4.455.524,38 1.415.671,88
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.448.860,17 241.743,40
C. Rechnungsabgrenzungsposten 85.869,73 108.484,26
44.674.293,17 7.500.087,61

PASSIVA

31.03.2023 31.03.2022
Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 2.775.885,62 1.839.483,46
III. Jahresüberschuss 7.439.569,02 936.402,16
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 2.837.543,08 1.233.965,97
2. sonstige Rückstellungen 2.227.581,80 429.820,97
5.065.124,88 1.663.786,94
C. Verbindlichkeiten
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.056.214,30 1.433.474,72
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 1.056.214,30 (Euro 1.433.474,72)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 25.384.004,74 296.331,12
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 25.384.004,74 (Euro 296.331,12)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.037.234,46 86.118,84
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 2.037.234,46 (Euro 86.118,84)
4. sonstige Verbindlichkeiten 845.920,24 1.219.490,37
29.323.373,74 3.035.415,05
- davon aus Steuern Euro 364.469,93 (Euro 1.201.105,48)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 5.376,38 (Euro 0,00)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 845.920,24 (Euro 1.219.490,37)
D. Passive latente Steuern 45.339,91 0,00
44.674.293,17 7.500.087,61

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 1. April 2022 bis 31. März 2023

SegenSolar GmbH

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
1. Umsatzerlöse 153.734.406,55 23.616.449,21
2. sonstige betriebliche Erträge 622.914,40 57.631,90
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung Euro 616.920,87 (Euro 3.436,90)
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 129.059.853,25 19.403.204,54
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.810,10- 3.000,00
129.057.043,15 19.406.204,54
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.999.107,05 414.090,43
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 359.730,45 63.059,99
2.358.837,50 477.150,42
- davon für Altersversorgung Euro 2.387,73 (Euro 626,27)
5. Abschreibungen auf Sachanlagen 134.522,11 10.057,29
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 11.786.689,06 2.398.822,13
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung Euro 373.408,75 (Euro 89.826,62)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 9.388,89 0,00
- davon an verbundene Unternehmen Euro 9.388,89 (Euro 0,00)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.570.615,71 445.219,03
- davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern Euro 45.339,91 (Euro 0,00)
9. Ergebnis nach Steuern 7.440.224,53 936.627,70
10. sonstige Steuern 655,51 225,54
11. Jahresüberschuss 7.439.569,02 936.402,16

ANHANG zum 31.03.2023

SegenSolar GmbH, Köln

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der SegenSolar GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH- Gesetzes zu beachten.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gesellschaft von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften Gebrauch.

Der Zeitraum vom 1. Dezember 2021 bis zum 31. März 2022 bildet ein vier Monate umfassendes Rumpfgeschäftsjahr, das nur eingeschränkt mit dem Berichtsjahr vergleichbar ist.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: SegenSolar GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Köln
Registereintrag: Handelsregister B
Registergericht: Köln
Register-Nr.: 84474

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Sofern der beizulegende Wert am Abschlussstichtag niedriger war, erfolgte der Ansatz mit dem niedrigeren beizulegenden Wert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung von Abschlägen für erkennbare Risiken angesetzt.

Forderungen in Fremdwährung wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet.

Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten wurden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten in Fremdwährung wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet.

Für zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und deren steuerlichen Wertansätzen bestehende Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, wurde eine sich daraus - nach Saldierung - insgesamt ergebende Steuerbelastung passiviert. Die sich ergebenden Steuerbelastung wurden mit den zu erwartenden Steuersätzen im voraussichtlichen Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet.

Angaben zur Bilanz

Sonstige Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (Euro 1.791.224,00) sowie personalbezogene Rückstellungen für Resturlaub, für Mitarbeiterboni sowie für Urlaubs- und Weihnachtsgeld (Euro 328.024,80 €).

Passive latente Steuern

Die latenten Steuersalden haben sich wie folgt entwickelt:

31.03.2023 31.03.2022
in tausend Euro in tausend Euro
Aktive latente Steuern 4 2
Passive latente Steuern 49 0
Saldo (positiv = Passive latente Steuern) 45 -2

Aufgrund des gem. § 274 HGB bestehenden Ansatzwahlrechts erfolgte zum 31.03.2022 kein Ansatz der aktiven latenten Steuern in der Bilanz.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 12.421.626,05 sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten sind.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von Euro 2.037.234,46 (i. Vj. Euro 86.118,84) enthalten.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug 32 (i. Vj. 17).

Davon waren 26 (i. Vj. 14) Arbeitnehmer im Vertrieb und 6 (i. Vj. 3) Arbeitnehmer in der Verwaltung tätig.

Mitglieder der Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr gehörten der Geschäftsführung folgenden Personen an:

Linda Anne Hanley, Chief Financial Officer

Michelle Roberts, Finance Director

Christopher Ashworth, Manging Director

Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Global Renewables Holdings Limited, Georgina Mackie House, 141 Farmer Ward Road, Kenilworth, CV8 2SU, Großbritannien, einbezogen. Der Konzernabschluss kann auf der Website des Companies House, Großbritannien, unter nachfolgender Webadresse eingesehen werden: https://www.gov.uk/government/organisations/companies-house

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Köln, 30. April 2023

Linda Anne Hanley

Christopher Martin Ashworth

Lagebericht 2023

SegenSolar GmbH

Köln

Inhaltsverzeichnis

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

2. Forschung und Entwicklung

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf und Lage

a) Ertragslage

b) Finanzlage

c) Vermögenslage

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

4. Gesamtaussage

III. Zweigniederlassungsbericht

IV. Prognosebericht

V. Chancen- und Risikobericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die SegenSolar GmbH ist ein europäischer Photovoltaik-Großhändler und bietet ein erstklassiges Portfolio an Solarmodulen, Wechselrichtern, Speichersystemen, Montagesystemen, Wallboxen sowie Zubehör. Die Kunden, Installateure und kleine Händler, können zu jeder Zeit Ihre Solaranlage online in einem Kunden-Portal planen und bestellen.

Durch die langjährigen Handelsbeziehungen der Muttergesellschaft Segen Ltd. profitiert der Kunde von weltweit führenden Herstellern, attraktiven Preisen und hoher Produktverfügbarkeit.

Im Kundenportal plant der Kunde die komplette PV-Anlage inklusive der Auslegung des Montagesystems, prüft Produktverfügbarkeiten und vergleicht Preise. Im Online-Shop stehen Solarmodule, Wechselrichter, Speichersysteme und PV-Zubehör zur Verfügung.

Organisatorische Struktur

Seit Juli 2015 vertreibt die SegenSolar GmbH Photovoltaik-Systeme und -Komponenten in Deutschland, Benelux, Polen und anderen europäischen Nachbarländern.

Dazu werden 2 große Läger von externen Logistikpartnern den Standortorten Schleiden und Berlin betrieben.

Rechtliche Struktur

Die SegenSolar GmbH wurde als europäisches Tochterunternehmen der Segen Ltd., dem marktführenden britischen PV-Großhändler im Jahr 2015 gegründet. Die Segen Ltd. hält im Segment bis 250 KWp einen Anteil von 25 Prozent am englischen Solarmarkt. Zur Gruppe gehört ebenfalls die auf dem afrikanischen Kontinent tätige SegenSolar Pty. Seit Oktober 2021 ist die gesamte Segen Group Teil der Labora Group, der Muttergesellschaft von Soligent, USA, und City Electrical Factors, GB und USA, einem Großhandelsbereich für elektrische Dienstleistungen. Segen und Soligent zusammen bilden die internationale Abteilung für erneuerbare Energien (Global Renewables). Deshalb wird der Abschluss der SegenSolar GmbH in den Konzernabschluss der Global Renewables Holdings Limited einbezogen. Alle Tochterunternehmen bleiben eigenständig.

2. Forschung und Entwicklung

Die SegenSolar GmbH ist als Großhändler nicht selbst im Bereich Forschung und Entwicklung tätig.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Überblick Markt, Branche, Konjunktur

Bereits im Jahr 2035 soll die Stromversorgung in Deutschland nahezu klimaneutral sein, also nahezu vollständig durch erneuerbare Energien und grünen Wasserstoff erfolgen. Die Internationale Energieagentur IEA hat herausgearbeitet, dass die Stromsektoren der Industriestaaten bis 2035 klimaneutral sein müssen, um das 1,5°-Ziel zu erreichen. Unter deutscher Präsidentschaft haben sich die G7-Staaten vor diesem Hintergrund zum Ziel weitgehend klimaneutraler Stromsektoren bis 2035 bekannt. Dazu passend hat die Bundesregierung beschlossen, bis zum Jahr 2030 den Anteil erneuerbarer Energien am (Brutto-)Stromverbrauch Deutschlands von heute knapp über 40 Prozent auf 80 Prozent bis zum Jahr 2030 zu verdoppeln. Hierfür sind im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 215 Gigawatt installierter Photovoltaik-Leistung (PV) im Jahr 2030 vorgesehen. Das bedeutet, dass Deutschland innerhalb weniger Jahre den jährlichen Ausbau der Photovoltaik von gut 7 Gigawatt im Jahr 2022 auf 22 Gigawatt verdreifachen muss. Dieser starke Ausbau ist auch deswegen sinnvoll, weil Photovoltaik einer der günstigsten Energieträger ist und somit zu den wichtigsten Stromerzeugungsquellen der Zukunft gehört. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) wird für diese Ausbau-Beschleunigung ein Bündel an Maßnahmen anstoßen, die in der aktuell veröffentlichten PV-Strategie skizziert werden.

(Quelle: https://www.bmwk.de/)

Politische Rahmenbedingungen

EU-Ziele:

Die Invasion Russlands in die Ukraine hat die Wirtschaft und Gesellschaft der EU schwer getroffen. Die Führungsspitzen der EU sind im März 2022 übereingekommen, die Abhängigkeit der EU von der Einfuhr von Gas, Öl und Kohle aus Russland durch u.a. folgende Maßnahmen zu beenden:

raschere Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen

Diversifizierung der Versorgung und der Versorgungswege

Beschleunigung der Entwicklung von erneuerbaren Energien

Verbesserung des Verbundes europäischer Strom- und Gasnetze

Stärkung der Notfallplanung der EU für die Versorgungssicherheit

Die Führungsspitzen der EU haben die Europäische Kommission aufgefordert, einen Plan zur raschen Verringerung der übermäßigen Abhängigkeit der EU von Gas-, Öl- und Kohleeinfuhren aus Russland auszuarbeiten. Die Kommission hat den REPowerEU-Plan am 18. Mai 2022 vorgelegt.

Neben der Stärkung der strategischen Autonomie der EU im Energiesektor zielt der REPowerEU-Plan vor allem darauf ab, die Energiewende zu unterstützen und die Kräfte für ein widerstandsfähigeres Energiesystem zu bündeln.

Er baut auf der vollständigen Umsetzung des Pakets "Fit für 55" auf. In diesem Paket ist das Ziel festgelegt, im Einklang mit dem europäischen Grünen Deal bis 2030 die Netto-Treibhausgasemissionen um mindestens 55 % zu senken und bis 2050 Klimaneutralität zu erreichen.

(Quelle: https://www.consilium.europa.eu/)

2. Geschäftsverlauf und Lage

Durch den neuen Eigentümer, die Labora Group, wurde das vorherige Geschäftsjahr an das des neuen Eigentümers angepasst. So kam es im Vorjahr zu einem verkürzten Geschäftsjahr vom 01.12.2021 bis 31.03.2022.

a) Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr
T€ T€
Umsatz 153.734 23.616
Betriebsergebnis 11.020 1.382
Zinsergebnis -9 -0
Steuerergebnis -3.571 -445
Jahresergebnis 7.440 936

Durch das verkürzte vorherige Wirtschaftsjahr ist eine Vergleichbarkeit mit dem Vorjahreszeitraum in T€ nicht sinnvoll.

Das Betriebsergebnis betrug 7,2% vom Umsatz und übertraf damit noch mal deutlich das Vorjahresergebnis von 5,9%.

b) Finanzlage

Die Finanzlage wird als sehr gut eingeschätzt. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit war zwar zum Stichtag um 972 T€ höher als zum Vorjahreszeitpunkt. Die starke Zunahme der Vorräte wurde größtenteils durch den Anstieg der Verbindlichkeiten kompensiert.

Ein weiterer Teil wurde durch die Aufnahme eines Darlehens von 2,0 Mio€ bei der Muttergesellschaft finanziert.

Die Investitionen ins Anlagevermögen beliefen sich auf 163 T€ und beinhalteten im Wesentlichen Investitionen in IT Ausstattung.

c) Vermögenslage

wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
Aktiva T€ T€ T€ %
Anlagevermögen 37 9 28 330
Bestände 37.647 5.725 31.922 558
Sonstiges UV und ARAP 6.990 1.766 5.224 296
Passiva
Eigenkapital 10.240 2.801 7.439 266
Rückstellungen 5.065 1.664 3.401 204
Verbindlichkeiten 29.369 3.035 26.334 868
Bilanzsumme 44.674 7.500 37.174 496

Das Anlagevermögen hat sich durch planmäßige Abschreibungen verringert. Darüber hinaus wurde neue IT-Infrastruktur durch die Erweiterung der Bürofläche in einer neuen Etage aktiviert.

Die Bestände haben sich im letzten Geschäftsjahr vervielfacht. Haupttreiber ist das wachsende Geschäft. Auch der Umsatz im letzten Geschäftsjahr hat sich gegenüber den vorherliegenden 12 Monaten mehr als verdoppelt. Zusätzlich wurde der Bestand erhöht, um dem Kunden eine höhere Produktverfügbarkeit zu ermöglichen. Außerdem wurden vom Einkauf strategisch höhere Volumen gekauft, um den Effekt von angekündigten Preiserhöhungen von Lieferanten zu verzögern.

Der Forderungsbestand hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt, ist aber relativ in % vom Umsatz noch mal gegenüber dem Vorjahr kleiner geworden. Konsequente Nachverfolgung von offenen Posten führten zu einer sehr geringen Außenstandsdauer. Wenn es seitens der Versicherung kein Kreditlimit für den Kunden gibt, müssen die Kunden Vorkasse leisten, bevor Aufträge freigegeben werden.

Die Rückstellungserhöhung lässt sich im Wesentlichen auf einen starken Anstieg der Steuerrückstellung aufgrund des hohen Gewinns, sowie der Rückstellung für ausstehende Rechnungen zurückführen.

Durch die deutlich gestiegenen Einkaufsvolumina haben sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen entsprechend vervielfacht. Außerdem wurde im März 2023 ein Darlehen bei der Muttergesellschaft aufgenommen.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

Umsatzentwicklung und Entwicklung der "Gross Margin" (Umsatz ./. Kosten des Umsatzes).

Der externe Umsatz (ohne Innenumsätze) im Zeitraum 01.04.2022 bis 31.03.2023 lag bei 152.701 T€. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (01.04.2021 - 31.03.22) lag dieser Umsatz bei 66.590 T€. Das entspricht einem Wachstum von 228%. Die "Gross Margin" dieses Umsatzes betrug im gleichen Zeitraum 12,7% und lag damit stabil im Bereich des Vorjahres (13,1%). Eine konsequente Preispolitik ist hierfür maßgeblich verantwortlich.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein.

Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist konstant. Insbesondere der Umsatz ist stark steigend. So ist auch das nächste Jahr geplant.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt.

III. Zweigniederlassungsbericht

Unser Unternehmen verfügt neben dem Hauptsitz in Köln über keine weitere Niederlassung. Ein Lager in Schleiden und in Berlin werden von externen Logistikdienstleistern betrieben.

IV. Prognosebericht

Die SegenSolar GmbH ist ein erfahrener Händler von PV-Systemen. Das Unternehmen vereint wirtschaftlichen Erfolg mit ökologischer Verantwortung.

Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist ein weltweit diskutiertes Thema. Wir sind in einem Markt tätig, der weltweit kontinuierlich wächst.

Deutschland:

Die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) veröffentliche PV-Strategie ist wesentliche Grundlage für die weiteren Arbeiten des BMWK im Bereich der Photovoltaik in dieser Legislaturperiode. Das BMWK hat bereits die Arbeit an einem ersten Gesetzespaket zur Beschleunigung des PV-Ausbaus (Solarpaket I) aufgenommen. Ziel ist es, das Solarpaket I noch vor der parlamentarischen Sommerpause dem Bundeskabinett zum Beschluss vorzulegen. Hiernach wird der Gesetzentwurf im Deutschen Bundestag und im Bundesrat beraten. Nach Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens zum Solarpaket I wird das BMWK die Arbeiten an einem Solarpaket II aufnehmen. Vorrangiges Ziel beider Solarpakete ist es, die Rahmenbedingungen so zu optimieren, dass der jährliche PV-Ausbau in den nächsten Jahren zügig aufwächst. Ab 2026 ist in Deutschland ein Zubau von 22 Gigawatt (GW) pro Jahr vorgesehen. Durch den beschleunigten Ausbau wird die Photovoltaik einen wichtigen Beitrag zu den übergeordneten klima- und energiepolitischen Zielen leisten können: 80 Prozent erneuerbare Energien am Bruttostromverbrauch im Jahr 2030 und ein weitgehend treibhausgasneutraler Stromsektor im Jahr 2035.

(Quelle: https://www.bmwk.de/)

EU:

Am 21. Februar 2023 haben die Fachministerinnen und Fachminister im Rat der Europäischen Union die Aufnahme des REPowerEU-Plans in die Aufbau- und Resilienzverordnung gebilligt. Das Europäische Parlament (EP) stimmte über diese Änderungen bereits am 14. Februar 2023 ab. Den Mitgliedstaaten wird es nach in Kraft treten der Regelung nunmehr möglich sein, in ihre nationalen Aufbau- und Resilienzpläne ein neues REPowerEU-Kapitel hinzuzufügen.

Der REPowerEU-Plan basiert auf der von der Europäischen Kommission (KOM) erstmals am 8. März 2022 vorgestellten REPowerEU-Strategie, die eine Unabhängigkeit der EU von fossilen Brennstoffen (Öl, Kohle und Gas), insbesondere aus Russland, bis zum Jahr 2030 vorsieht. Die KOM legte den dazu erforderlichen Legislativvorschlag am 18. Mai 2022 vor. Nach diesem Vorschlag soll der vollständige Ersatz fossiler Brennstoffe aus Russland durch Maßnahmen auf drei Ebenen gelingen. Erstens müssen auf der Nachfrageseite Energieeinsparungen umgesetzt werden. Zweitens soll auf der Angebotsseite mehr Diversifizierung der europäischen Energieeinfuhren, weg von fossilen Brennstoffen, stattfinden. Die dritte Ebene betrifft die Beschleunigung der Energiewende. In diesem Sinn wird das Energieeffizienzziel der EU für 2030 von neun Prozent auf 13 Prozent erhöht. Als neues Ziel wird außerdem ein höherer Anteil erneuerbarer Energien von 45 Prozent (anstatt bisher 40 Prozent) formuliert. Hinzu addieren sich Maßnahmen zum Ausbau und zur Beschleunigung der Energiewende. So sollen beispielsweise die Genehmigungsverfahren für erneuerbare Energien schneller umgesetzt werden können. Solardächer sollen für gewerbliche und öffentliche Gebäude ab 2025 und für neue Wohngebäude ab 2029 verbindlich vorgeschrieben sein.

(Quelle: https://www.consilium.europa.eu/)

Die SegenSolar GmbH ist insgesamt sehr gut aufgestellt. Wir sind sehr zuversichtlich, auch künftig die Chancen in diesem Wachstumsmarkt nutzen zu können.

Auch in den nächsten Jahren wird ein deutliches Umsatzwachstum im hohen 2sstelligen Bereich erwartet, wobei durch ein optimiertes Kostenmanagement ein überproportionales Betriebsergebnis erwartet wird.

Bereits für das nächste Geschäftsjahr erwarten wir einen Umsatz von > 200 Mio. € bei weiter gleichbleibend guter Gross Margin.

Deshalb erwarten wir weiterhin eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

V. Chancen- und Risikobericht

Risiken aus operativer Tätigkeit

Ein Lieferantenrisiko im Bereich PV-Anlagen ergibt sich aus der starken weltweiten Nachfrage im Verhältnis zu den vorhandenen Kapazitäten. Trotz eines raschen Ausbaus der Kapazitäten bei den Herstellern können Lieferengpässe bei steigender internationaler Nachfrage nicht ausgeschlossen werden. Viele der Hersteller von PV-Systemen haben ihre Fertigungen im asiatischen Raum, speziell in China. Durch Störungen der Handelswege kann es immer wieder zu Engpässen oder Lieferverzögerungen kommen.

Politische Risiken / Marktrisiken

Unkalkulierbare Risiken können auch von außen in den Markt getragen werden. Hierzu würde insbesondere eine plötzliche Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland oder den Auslandsmärkten zählen. Die Geschäftsführung der SegenSolar GmbH ist der Ansicht, dass PV-Anlagen zu den aktuell gültigen Vergütungen und gesetzlichen Rahmenbedingungen wirtschaftlich betrieben werden können.

Rechtliche Risiken

Alle erkennbaren Risiken werden laufend abgewogen und sind in diesen Bericht bzw. in die Unternehmensplanung eingeflossen. Die Geschäftsführung schätzt die Risiken als überschaubar ein und geht derzeit davon aus, dass sie keinen nennenswerten negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben werden.

Chancen

Der Bundesverband Solarwirtschaft e.v. hat die PV-Strategie des Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) ausdrücklich begrüßt.

Deutschlands Solartechnik-Ausbauziele sind ehrgeizig, aber ohne Alternative und allen dürfte klar sein: Nur mit umfassenden energiepolitischen Reformen und einem konsequenten Abbau von Investitionsbarrieren werden wir den Photovoltaik-Anteil in den kommenden zehn Jahren von derzeit gut 10 Prozent auf 30 Prozent steigern können, bei einem zugleich stark wachsenden Stromverbrauch in Deutschland.

Ermutigend ist, dass erste Reformen aus dem Vorjahr bereits zu greifen beginnen. Im ersten Quartal 2023 verzeichnete die Photovoltaiknachfrage ein Allzeithoch. Nach Daten der Bundesnetzagentur wurden 2,7 Gigawatt Photovoltaikleistung neu in Betrieb genommen, 33 Prozent mehr als in den ersten drei Monaten des Jahres 2022. Dieser Rekord geht maßgeblich auf einen beispiellosen Solarboom in deutschen Eigenheimsiedlungen zurück. (Quelle: https://www.solarwirtschaft.de/)

Ukraine Krieg

Weiterhin beinhaltet der Krieg in der Ukraine für unsere Branche, als auch für die SegenSolar GmbH im speziellen mehr Chancen als Risiken. Durch den Krieg hat das Thema erneuerbare Energien innerhalb der EU noch mal deutlich an Bedeutung gewonnen.

Wie auch die deutsche Bundesregierung gibt die EU mit ihrem REPowerEU-Plan klare Zielvorgaben, die zum einen die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen, insbesondere aus Russland, weiter senken soll. Ein weiteres Ziel ist den Anteil der erneuerbaren Energien in der Stromproduktion zu erhöhen. Diese Ziele, sowohl in Deutschland als auch in der restlichen EU sorgen für ein kontinuierliches Marktwachstum im Bereich der PV-Anlagen und dessen Zubehör.

Keiner unserer Lieferanten kommt aus Russland oder der Ukraine, so dass der Krieg in seiner jetzigen Form keinerlei negative Einflüsse auf die Einkaufsseite, bzw. die Produktverfügbarkeit hat.

 

Köln, 31. Mai 2023

Linda Anne Hanley

Christopher Martin Ashworth

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