Zipper-Technik Grundstücksgesellschaft mbH
Selbe AdresseHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefanie Isabell Geppert seit 19.6.2023 | Prokura |
Udo Vogel seit 20.2.2023 | Prokura |
Sean Plummer seit 12.1.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
The Zippertubing Company | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Zipper-Technik GmbHNeu-IsenburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Zipper-Technik GmbH, 1965 als europäische Produktions- und Vertriebsstätte der amerikanischen Unternehmensfamilie "The Zippertubing Company" gegründet, ist ein produzierendes Unternehmen im Bereich Ummantelungen und Hitzeschutz, insbesondere für Kabel, Schläuche und Leitungen. Zu unseren Kunden zählen Automobilhersteller, die Zulieferindustrie sowie der allgemeine Maschinenbau. Bestehende Produkte werden ständig optimiert und den sich ändernden Kundenwünschen, Marktanforderungen und gesetzlichen Auflagen angepasst. Konzentriertere Produktionsprozesse, neue Technologien und zukunftsweisende Entwicklungen unserer Kunden begleiten wir mit Ideen und innovativen Produkten. Unser Produktionsstandort in Deutschland befindet sich am Sitz unseres Unternehmens in Neu-Isenburg im Rhein-Main-Gebiet. 2. Forschung und Entwicklung In unserem Unternehmen werden Produktionsverfahren zur Bereitstellung von Ummantelungen und Hitzeschutz permanent weiterentwickelt. Mit einem hoch motivierten Team sind wir in Zusammenarbeit mit unseren langjährigen Kooperationspartnern in der Lage, neue Werkstoffe zu entwickeln und bestehende Materialien zu optimieren. Auch in 2023 haben wir unsere Materialien kontinuierlich weiterentwickelt sowie unsere Produktionsprozesse gezielt optimiert. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Corona-Pandemie und die Energiekrise haben in Europa und insbesondere in Deutschland deutliche Spuren hinterlassen. Die deutsche Wirtschaftsleistung liegt derzeit nahezu auf demselben Niveau wie zu Beginn der Corona-Pandemie vor knapp vier Jahren. Deutschland verzeichnet damit seit Beginn der Corona-Pandemie das geringste Wachstum aller Volkswirtschaften des Euro-Raums. Zwar kam Deutschland zunächst noch vergleichsweise gut durch die Corona-Pandemie. Während der Energiekrise entwickelte sich die deutsche Wirtschaft jedoch sehr schwach. Gegenüber dem Vorjahr dürfte die Wirtschaftsleistung im Jahr 2023 schrumpfen und im kommenden Jahr deutlich langsamer wachsen als in den 2010er-Jahren. Die im Berichtsjahr vorgenommenen Leitzinserhöhungen der Notenbanken führen ebenfalls zu einer Verminderung der Wachstumsdynamik. Der Sachverständigenrat erwartet, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,4 % zurückgeht. Hierfür ist insbesondere der Rückgang der inländischen Nachfrage verantwortlich, zum großen Teil bedingt durch den starken Rückgang der staatlichen Konsumausgaben zu Jahresbeginn 2023. Im Prognosehorizont bis Ende 2024 dürften sich die privaten Konsumausgaben angesichts der wieder steigenden realen Einkommen erholen. Die unerwartet schleppende Erholung der Weltwirtschaft, insbesondere Chinas, dürfte sich aber fortsetzen und auch im Jahr 2024 die deutschen Exporte bremsen. Für das Jahr 2024 ist davon auszugehen, dass sich das BIP-Wachstum leicht erholt und 0,7 % beträgt. Das außenwirtschaftliche Umfeld Deutschlands ist stark eingetrübt. Hierzu haben die weltweite geldpolitische Straffung und die schleppende Entwicklung in China beigetragen. Von den USA gingen seit dem Frühjahr 2023 zwar positive außenwirtschaftliche Impulse aus. Die Wirtschaftsleistung im Euro-Raum wuchs im 2. Quartal 2023 aber zum zweiten Mal in Folge nur geringfügig. Auch die chinesische Volkswirtschaft wuchs im Jahr 2023 bislang deutlich langsamer als in der Vergangenheit und weniger als nach Beendigung der Null-Covid-Politik erwartet. Im Jahr 2024 dürfte sich die Weltkonjunktur wieder etwas aufhellen. China dürfte für seine Verhältnisse jedoch weiterhin nur schwach wachsen. Für die Jahre 2023 und 2024 ist damit zu rechnen, dass das globale BIP um 2,7 % bzw. 2,2 % wachsen wird, weniger als im Durchschnitt der 2010er-Jahre. Die Inflation in Deutschland ist gemessen am nationalen Verbraucherpreisindex (VPI) im Verlauf des Jahres 2023 deutlich zurückgegangen, von 8,7 % gegenüber dem Vorjahresmonat im Januar 2023 auf 4,5 % im September 2023. Dies ist größtenteils auf geringere Preissteigerungen bei den schwankungsanfälligen Gütergruppen Energie und Nahrungsmittel zurückzuführen. Die Kerninflation bleibt mit zuletzt 4,5 % jedoch weiterhin deutlich erhöht. Hier spielen die im Vergleich zu den Warenpreisen verzögerten Preissteigerungen bei Dienstleistungen, die zuletzt stark steigenden Lohnstückkosten und das noch bestehende Aufholpotenzial bei der privaten Nachfrage nach Dienstleistungen eine wesentliche Rolle. Für das Jahr 2023 prognostiziert der Sachverständigenrat eine durchschnittliche Inflationsrate von 6,1 % und für das Jahr 2024 von 2,6 %. 2. Europa und USA noch weit unter Vorkrisenniveau - China mit Rekordjahr - Verkäufe in Mexiko, Japan, Indien und Brasilien legen deutlich zu Die großen internationalen Automobilmärkte haben im Gesamtjahr 2023 einen deutlichen Anstieg der Neuzulassungen verzeichnet. Im Vergleich zum Jahr 2022 war die Fahrzeugverfügbarkeit deutlich verbessert, was sich positiv auf den Pkw-Absatz auswirkte. Hinzu kommen schwache Vorjahreswerte, die zu einem Basiseffekt geführt haben. Dieser hatte jedoch zuletzt immer weniger unterstützende Wirkung auf die Wachstumsraten. Dennoch bleibt das Geschäftsumfeld für die Automobilwirtschaft herausfordernd: Insbesondere in Europa, aber auch in anderen Weltregionen, kam es infolge von geopolitischen und gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten zuletzt zu einer gedämpften gesamtwirtschaftlichen Nachfrage und damit zu einem verhaltenen Wirtschaftswachstum. Auch die nach wie vor hohen Energie- und Verbraucherpreise wirken sich negativ auf die gesamtwirtschaftliche Nachfrage aus. Auf dem europäischen Pkw-Markt (EU, EFTA & UK) wurden im Jahr 2023 gut 12,8 Mio. Fahrzeuge neu zugelassen und damit 14 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Erholung verläuft jedoch weiterhin schleppend: Der europäische Pkw-Markt liegt aktuell noch immer knapp ein Fünftel (-19 Prozent) unter den Neuzulassungen des Vorkrisenniveaus von 2019. Im Monat Dezember wurden mit gut 1,0 Mio. Einheiten 4 Prozent weniger Neufahrzeuge registriert als noch im Vorjahresmonat. Maßgeblich für den Rückgang ist der schwache deutsche Markt, auf dem infolge eines Ende 2022 wirksamen Sondereffektes (Änderungen bei der Förderung von E-Autos) im Elektrosegment im Dezember 2023 insgesamt deutlich weniger Neufahrzeuge zugelassen wurden. Die fünf größten europäischen Einzelmärkte entwickelten sich im abgelaufenen Monat wie folgt: Frankreich (+15 Prozent), Spanien (+11 Prozent), Vereinigtes Königreich (+10 Prozent), Italien (+6 Prozent), Deutschland (-23 Prozent). Auf dem chinesischen Pkw-Markt wurden 2023 knapp 25,8 Mio. Pkw neu zugelassen. Nie wurden in China in einem Jahr mehr Pkw verkauft. Im Vergleich zum Vorjahr 2022 stiegen die Pkw-Verkäufe im abgelaufenen Jahr um 11 Prozent und gegenüber 2017, dem bisherigen Rekordjahr, betrug das Plus knapp 7 Prozent. Der chinesische Pkw-Markt widersetzte sich damit dem Trend einer an Dynamik verlierenden chinesischen Gesamtwirtschaft und war eine wichtige Stütze der ansonsten zuletzt schwächelnden Konjunktur. Im Monat Dezember lag das Wachstum bei 24 Prozent. Ein weiterer Rekord: Die knapp 2,8 Mio. verkauften Pkw waren das höchste jemals in einem Monat erreichte Absatzniveau. Die internationalen Automobilmärkte waren im Berichtsjahr von sehr unterschiedlichen Dynamiken geprägt. Der Absatz in China legte deutlich zu, wogegen die Märkte in Europa, Japan und den USA einen Rückgang zu verzeichnen hatten. Insgesamt blieb der PKW-Weltmarkt im Jahr 2022 auf Vorjahresniveau. Für das Jahr 2023 geht der VDA von einem Plus von 4 % auf 74,0 Mio. Einheiten für den PKW-Weltmarkt aus. 2. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 war weiter durch die Entwicklungen im Zusammenhang mit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine geprägt. Dies zeigte sich insbesondere in einem Materialaufwand, der gegenüber dem Vorjahr weiterhin gestiegen ist. Auch die die Zeitspanne für die Beschaffung der Vorräte ist länger als in den Vorjahren. Die Umsatzerlöse bewegen sich auf Vorjahresniveau. Niedrigere Personalkosten und Abschreibungen überkompensieren die leicht gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen, so dass insgesamt ein positives Jahresergebnis in Höhe von 0,2 Mio. EUR erzielt werden konnte. Die Erwartungen konnten somit nicht erfüllt werden und das Jahresergebnis liegt unter Plan. 3. Lage Die Lage des Unternehmens ist nahezu ausschließlich durch das operative Geschäft geprägt. a) Ertragslage Die Hauptergebnisquellen, mit ca. 84 % der Umsatzerlöse, stellen nach wie vor die beiden Produktgruppen Kabelummantelungen und Hitzeschutz dar. Im Bereich Kabelummantelungen konnten die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden, wobei sich die Umsätze im Segment Hitzeschutz auf Vorjahresniveau bewegen. Der Materialaufwand ist um 6,1 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Materialaufwandsquote hat sich um 3,4 Prozentpunkte erhöht. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus einer Änderung der Reichweitenabschläge auf Grund des geänderten Marktumfeldes. Die Personalaufwendungen liegen mit 8,3 Mio. EUR um 2,8 % unter dem Vorjahr, die Personalaufwandsquote liegt ebenfalls geringfügig unter Vorjahresniveau. Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter hat sich von 158 auf 154 vermindert. Darüber hinaus erfolgten zur Jahresmitte Anpassungen im Lohn- und Gehaltsbereich. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr unwesentlich um 0,1 Mio. EUR erhöht. b) Finanzlage Die Finanzlage der Zipper-Technik GmbH kann als stabil bezeichnet werden. Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und ausstehende Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen, haben eine hohe Priorität innerhalb des Finanz-Managements. Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf 31,8 % der Bilanzsumme und sind gegenüber dem Vorjahr um 0,8 Mio. EUR gesunken. Sie können jederzeit innerhalb der vorgegebenen Zahlungsziele beglichen werden. Die Summe der kurzfristigen Forderungen und der flüssigen Mittel übersteigt zum Ende des Geschäftsjahres die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Damit ist zu jedem Zeitpunkt eine ausreichende Liquidität des Unternehmens gewährleistet. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein positiver Cashflow in Höhe von TEUR 119 erwirtschaftet. Der Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug TEUR 2.208. Dem stehen im Wesentlichen Mittelabflüsse in Höhe von TEUR 761 für Investitionen in das Anlagevermögen und Mittelabflüsse für Ausschüttungen in Höhe von TEUR 1.328 gegenüber. c) Vermögenslage Die Vermögenslage kann im Ergebnis nach wie vor als gut eingestuft werden. Die Struktur der gebundenen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten wird mit Blick auf die Laufzeiten und sonstigen zeitlichen Einschränkungen stabil gehalten. Die Vorratsbestände haben sich gegenüber dem Vorjahr um 1,8 Mio. EUR auf 4,5 Mio. EUR reduziert. Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus einer Änderung der Reichweitenabschläge auf Grund des geänderten Marktumfeldes. Die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2023 beträgt 62,8 % (Vorjahr: 60,4 %), der Fremdkapitalanteil entsprechend 37,2 % der Bilanzsumme. Das Anlagevermögen ist vollständig durch Eigenkapital gedeckt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bewegen sich mit 0,9 Mio. EUR auf Vorjahresniveau. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die Unternehmenssteuerung der Zipper-Technik GmbH werden die Kennzahlen Cashflow, Eigenkapitalrentabilität und Umsatzrentabilität sowie das Jahresergebnis herangezogen. Der Cashflow lag im Geschäftsjahr bei TEUR 119 und damit um TEUR 631 über dem Vorjahresniveau. Die Eigenkapitalrentabilität hat sich im Geschäftsjahr um sich um 5,2 Prozentpunkte auf 2,7 % vermindert. Die Umsatzrentabilität verminderte sich um 2,0 Prozentpunkte auf 0,9 %. Anhand der finanziellen Leistungsindikatoren kann die wirtschaftliche Lage als stabil betrachtet werden. 5. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir unter den gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen als zufriedenstellend ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung konnte, trotz mehrerer Monate mit schwachem Umsatz im zweiten Halbjahr 2023, weitestgehend konstant gehalten werden. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets binnen der Zahlungsfrist auszugleichen und Forderungen im Rahmen der gesetzten Zahlungsziele zu realisieren. III. Prognosebericht In 2023 wurden etwa 2,83 Millionen Neuwagen zugelassen. Das sind 6,8 % mehr als 2022. Da sich die gesamtwirtschaftlichen Konjunktur- und Wachstumserwartungen eher verschlechtert haben, dürfte für den deutschen Automarkt 2024 allenfalls ein kleines Wachstum zu erwarten sein. Die bisherigen Zulassungs-Prognosen gehen im Schnitt von 2,8 bis 2,9 Millionen aus. Nach Auslauf der Förderung der Bundesregierung im Dezember 2023, wird mit einem rückläufigen Trend für Elektroautos gerechnet. Dadurch und durch die Einführung der Abgasnorm EU7 kann mit leicht steigendem Bedarf für unsere Hitzeschutzteile gerechnet werden. Nach dem Boom im LKW-Sektor der vergangenen Jahre im LKW-Sektor rechnen alle Hersteller für 2024 mit einer schwächeren Nachfrage in Europa und Nordamerika. Nachdem es während der Corona-Pandemie durch Teilemangel zu Auftragsstau bei hoher Nachfrage und langen Wartezeiten gekommen ist, normalisiert sich das Geschäft. Zipper-Technik möchte mit einem Strategiewechsel mit dem Fokus auf Kabelummantelungen seinen Umsatz bei extrudierten Kabelummantelungen im LKW-Geschäft im Jahr 2024 deutlich steigern, was insgesamt zu einer höheren Profitabilität beitragen wird. Für das Jahr 2024 gehen wir bei einem sich auf Vorjahresniveau befindlichen Umsatz von einem gesteigerten Jahresergebnis aus. Für die Eigenkapital- und Umsatzrentabilität rechnen wir im Jahr 2024 mit gesteigerten Werten im niedrigen zweistelligen Bereich. Eine deutliche Steigerung der Produktivität erwarten wir durch zwei Projekte zur Digitalisierung von Fertigung und Logistik im Rahmen eines umfangreichen BPR (Business Process Re-Engineering). Die dadurch im Innendienst freiwerdenden Ressourcen können dann zur gezielten Akquise und Vertriebsunterstützung eingesetzt werden. Um dem Kostendruck entgegenzuwirken, wird ab dem 1.1.2024 in der Buchhaltung eine Kostenstellenrechnung eingeführt. Zur Verbesserung des Nettoumlaufvermögens (NWC) wurde im Jahr 2023 das Forderungsmanagement optimiert und Maßnahmen zur Reduzierung des Materialbestandes eingeleitet. Dies wird durch die Einführung einer Betriebsdatenerfassung (BDE) zur Reduzierung des WIP. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Die Automobilindustrie steht vor einem Umbruch mit einer Vielzahl von Risiken, die von makroökonomischen Faktoren bis hin zu technologischen und sozialen Veränderungen reichen. Unternehmen in dieser Branche müssen flexibel sein, sich schnell anpassen können und kontinuierlich in Forschung und Entwicklung investieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Ein umfassendes Risikomanagement ist entscheidend, um mögliche Auswirkungen zu minimieren und Chancen zu nutzen. Für die kommenden Jahre ist tendenziell mit einem gebremsten Wachstum der Weltwirtschaft und damit auch der Automobilmärkte zu rechnen, wobei die Vorzeichen für die einzelnen Regionen der Welt unterschiedlich sind und die Auftragsbücher der OEMs gut gefüllt sind. Die protektionistischen Bestrebungen einzelner Regionen rücken in den Hintergrund vor den aktuellen geopolitischen Verwerfungen aufgrund des Ukraine-Krieges seit Ende Februar 2022, die in einer eng vernetzten und gegenseitig abhängigen Weltwirtschaft deutliche Auswirkungen haben. Rezessionsnahe europäische Wirtschaften und damit stagnierende Entwicklungen, staatliche Vorgaben zum Thema KFZ-Besitz in einzelnen Ländern oder wirtschaftlicher Protektionismus auch in Europa werden ebenso wie technische Neuentwicklungen bei Antriebskonzepten von Fahrzeugen Veränderungen im Produktmix oder den Umsatzmöglichkeiten bei der Zipper-Technik GmbH mit sich bringen. Die Abkühlung der globalen Wirtschaft würde sich mit großer Wahrscheinlichkeit auch auf die Automobilindustrie direkt auswirken und zusammen mit den Änderungen der Entwicklungsprioritäten bei unseren Automotive-Kunden zu Umsatzveränderungen bei der Zipper-Technik GmbH führen. Spezifische Risiken bestehen im Bereich der Kabelummantelungen durch gestiegene Anforderungsprofile für mechanische und thermische Beständigkeit. Im Bereich des kundenspezifischen Hitzeschutzes können rein elektrische Antriebskonzepte die Einsatzmöglichkeiten gegenüber Fahrzeugen mit verbrennungsmotorischen Antrieben (inklusive der Hybrid-Varianten) reduzieren. Ertragsorientierte Risiken Im Jahr 2023 führten Umweltschäden bei Zulieferern in Slowenien zu Produktionsstillständen bei unserem Hauptkunden Volkswagen. Dies hatte auch massive Auswirkungen auf die Liefermengen der Zipper-Technik und damit negative Auswirkungen auf die Ertragssituation in 2023. In der Folge sind die Abrufe in den ersten Monaten des Jahres 2024 sprunghaft angestiegen und übersteigen in Einzelfällen die verfügbaren Kapazitäten. Dies kann zur Sonderfahrten und Herausforderungen in der Logistik führen. Am allgemeinen ist die Marktsituation in der Automobilindustrie seit Jahren durch einen stark wachsenden Wettbewerbs- und Preisdruck bei gleichzeitiger Erhöhung von Qualitäts-, Logistik- und Performanceanforderungen an die Komponenten gekennzeichnet. Regelmäßige Preisreduzierungen (Ratio) sind nach wie vor in der Automobilindustrie bei vielen Neuverträgen eine Standardforderung, die durch weitere Forderungen (z. B. jährliche Bonusvereinbarungen oder Einmalzahlungen auf Basis des bestehenden Geschäftes) verschärft werden. Auktionen für vorhandene Serienteile belasten die Margensituation. Die Zipper-Technik kompensiert diesen Trend mit einer neuen Preispolitik mit dem Ziel, einen Marktpreis für bestimmte Produkte zu etablieren. Zusätzlich werden weitere Anstrengungen wie die Optimierung des Materialflusses mit Hilfe umfassender Digitalisierung der internen Prozessabläufen unternommen. Dies führt zur kontinuierlichen Effizienzsteigerung in der Fertigung und damit zu weiteren Kostenreduzierungen. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Eigenkapital- und der guten Liquiditätssituation der Zipper-Technik GmbH sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Für die Liquiditätslage sind Engpässe derzeit nicht absehbar. 2. Chancenbericht Im Bereich Hitzeschutz führt die für 2025 geplante Abgasnorm EU7 derzeit zu zahlreichen neuen Projekten. Im Produktbereich Kabelschutz erhöhen wir unsere Vertriebsaktivitäten und legen den Fokus auf den Ertrag. Hier sind die Preise der Vorprodukte in den vergangenen Jahren sehr stark angestiegen. Durch weiterhin große Anstrengungen bei der Materialentwicklung, der Optimierung von Produktionsprozessen und der weiteren Verbesserung von Qualitätsparametern werden wir unsere Marktposition festigen und weiter ausbauen. 3. Gesamtaussage Aufgrund der stabilen Vermögens- und Finanzlage, einer stabilen Ertragssituation und der Position als Marktführer bei kundenspezifischen Hitzeschutzteilen, Kabelummantelungen und E.M.I.-Abschirmungen, sehen wir uns für künftige Marktrisiken gut gewappnet. Der Ausbau unserer Marktstellung im Industriesektor und weitere eine Ausweitung unserer Vertriebstätigkeiten werden unsere Ertragsposition weiterhin stärken. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Ausleihungen an verbundene Unternehmen, Forderungen, Verbindlichkeiten, Guthaben und Darlehen bei Kreditinstituten einschließlich Tagesgeldanlagen. Zur Absicherung der Bankverbindlichkeiten gegen Zinsrisiken hat die Gesellschaft in den Vorjahren zwei Zinssicherungsgeschäfte abgeschlossen. Der Kundenstamm der Gesellschaft rekrutiert sich zu rund zwei Dritteln aus der Automobilindustrie und dem Bereich Nutzfahrzeuge (Lkw und Bus). Forderungsausfälle sind selten. Mit einem Großteil der Kunden besteht außerdem eine langjährige, intensive Zusammenarbeit. Verbindlichkeiten können daher innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen bezahlt werden. In der Regel wird ein Ausgleich innerhalb der Skontofrist vorgenommen. Das Finanz- und Risikomanagement sowie das Debitorenmanagement der Gesellschaft enthalten die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen alle möglichen finanziellen Risiken. Im Falle des Auftretens von Ausfall- und Bonitätsrisiken werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Neu-Isenburg, den 01. März 2024 gez. Sean Plummer HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben Der Sitz der Zipper-Technik GmbH befindet sich in Neu-Isenburg. Das zuständige Registergericht ist das Amtsgericht Offenbach am Main. Die Eintragungs-Nr. im Handelsregister lautet HRB 2599. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde unter Beachtung der Bestimmungen des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB Anwendung. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. Größenabhängige Erleichterungen wurden bei der Aufstellung und Offenlegung des Jahresabschlusses in Anspruch genommen. B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Ab dem Geschäftsjahr 2010 werden die Abschreibungen auf Neuzugänge einheitlich nach der linearen Abschreibungsmethode unter Zugrundelegung der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Die in der Vergangenheit aufgrund des § 254 HGB a.F. vorgenommenen Abschreibungen gem. Artikel 67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB wurden fortgeführt. Finanzanlagen werden mit ihren Anschaffungskosten - bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vermindert um Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert - bilanziert. Soweit erforderlich, werden Zuschreibungen vorgenommen. Die Ermittlung des beizulegenden Wertes der Anteile erfolgt am Bilanzstichtag nach dem Ertragswertverfahren. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Auf Grund eines geänderterten Marktumfeldes - insbesondere im Hinblick auf die Zustimmung der EU-Mitgliedstaaten zu einer Verordnung, die den Verkauf von Autos und Kleintransportern, die CO 2 ausstoßen, nach 2035 verbietet - hat die Gesellschaft die Reichweitenabschläge auf bestimmtes Vorratsvermögen angepasst. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Bei zweifelhaft einbringlichen Forderungen werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Darüber hinaus wird für das allgemeine Kreditrisiko eine Pauschalwertberichtigung von 1 % gebildet. Die flüssigen Mittel sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Fremdwährungsbeträge werden zu Devisenkassamittelkursen zum jeweiligen Bilanzstichtag in Euro umgerechnet. Ausgaben / Einnahmen, die vor dem Abschlussstichtag angefallen sind und für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag Aufwand / Ertrag darstellen, wurden als Rechnungsabgrenzungsposten angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das laufende Geschäftsjahr oder ein früheres Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen sind grundsätzlich in Höhe der Erfüllungsbeträge angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. § 256a HGB wird für die Währungsumrechnung beachtet. Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. 2. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 78 (Vorjahr: TEUR 132) enthalten. Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 38). Rückstellungen Zum Bilanzstichtag bestehen mittelbare Pensionsverpflichtungen auf Leistungen aus einer Unterstützungskasse. Diese belaufen sich auf TEUR 308 und sind in der Unterstützungskasse über entsprechende Rückdeckungsversicherungen abgesichert. Auf eine Passivierung wird in Ausübung des Wahlrechts nach Art. 28 EGHGB verzichtet. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere Personalrückstellungen in Höhe von TEUR 389 (Vorjahr: TEUR 683), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 96 (Vorjahr: TEUR 149) sowie Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von unverändert TEUR 137. Verbindlichkeiten In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 570 (Vorjahr: TEUR 687) sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von unverändert TEUR 6 enthalten. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten können dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel entnommen werden.
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen wie im Vorjahr nicht. 3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen werden Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von unverändert TEUR 3 ausgewiesen. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 4) ausgewiesen. Aufwendungen für Altersversorgung Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung enthalten in Höhe von TEUR 69 (Vorjahr: TEUR 66) Aufwendungen für Altersversorgung. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Der Posten bezieht sich in Höhe von TEUR 36 (Vorjahr: TEUR 41) auf verbundene Unternehmen. 4. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 7.306 betreffen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 92 gegenüber fremden Dritten und Verpflichtungen in Höhe von TEUR 7.306 aus Mietverträgen mit einem verbundenen Unternehmen (Zipper-Technik Grundstücksgesellschaft mbH) für Grundstücke und Gebäude. Weiterhin sind hier enthalten Verpflichtungen aus Wartungsverträgen in Höhe von TEUR 49 gegenüber fremden Dritten. Mitarbeiterzahl Die Zahl der Mitarbeiter betrug im Jahresdurchschnitt (§ 267 Abs. 5 HGB):
5. Organmitglieder Sean Plummer, Geschäftsführer, Phoenix / USA 6. Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2023 Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehendes Unternehmen berichtet:
7. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung für den Jahresabschluss haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben. Dies gilt auch in Bezug auf die Auswirkungen des Ukraine-Krieges. Auf die diesbezüglichen Ausführungen im Lagebericht wird verwiesen. 8. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt im Einvernehmen mit dem Gesellschafter die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt EUR 233.945,14. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages 2022 ergibt sich ein Betrag von EUR 7.930.430,83 der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden EUR 7.930.430,83 vorgetragen. sonstige BerichtsbestandteileUnterschrift der Geschäftsführung
Neu-Isenburg, den 01. März 2024 gez. Sean Plummer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 01.03.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Zipper-Technik GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Zipper-Technik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Zipper-Technik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F. (10.2021)). Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt unsere vorherige Zustimmung voraus. Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin.
Frankfurt am Main, den 1. März 2024 HEIM
HONERMEIER GmbH
Jany, Wirtschaftsprüfer Tochtermann, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
21 nahegelegene Organisationen
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Anbringen von Stuckaturen, Gipserei und Verputzerei
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Beteiligungsgesellschaften
Tätigkeiten von Versicherungsmaklerinnen und -maklern
Herstellung von Ausbauelementen aus Metall
Erbringung von ergotherapeutischen Dienstleistungen
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Beseitigung von anderen Umweltverschmutzungen und sonstige Tätigkeiten in der Abfallbewirtschaftung
Allgemeine Gebäudereinigung
Allgemeine Gebäudereinigung
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Rohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen