Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 176787
Eingetragen
19.12.2008
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Erwerb, Verwaltung und Veräußerung von Beteiligungen und eigenem Vermögen, insbesondere Finanzierung von deren Geschäftstätigkeit.

Historie

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Management

NameRolle
Adam Rid
seit 4.1.2022
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Rolf Dr. Pfiffner
seit 21.8.2009
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Maximilian RidMRB Holding GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Beteiligungen

Konzern- und Jahresabschlüsse

Heliograph Holding GmbH

Krailling

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2017

Aktiva

31.12.2017
EUR
31.12.2016
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 930.693,18 1.080.775,66
2. Geschäfts- oder Firmenwert 407.071,90 992.694,47
3. Geleistete Anzahlungen 28.199,59 108.306,54
  1.365.964,67 2.181.776,67
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 534.520,51 641.904,34
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.711.603,61 1.153.461,65
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.142.686,88 3.174.937,24
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 35.195,86 76.094,45
  5.424.006,86 5.046.397,68
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an assoziierten Unternehmen 3.574.887,77 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 7.910,80 1.250.318,43
  3.582.798,57 1.250.318,43
  10.372.770,10 8.478.492,78
B. UMLAUFVERMÖGEN    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 7.781.949,53 9.483.824,20
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 12.533.286,09 12.479.857,42
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 17.760.721,87 17.083.514,37
4. Geleistete Anzahlungen 288.363,00 529.881,55
  38.364.320,49 39.577.077,54
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 26.737.849,68 24.898.295,40
2. Sonstige Vermögensgegenstände 4.376.157,11 3.789.927,21
  31.114.006,79 28.688.222,61
III. Wertpapiere Sonstige Wertpapiere 0,00 2.500,00
IV. Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 41.402.459,79 42.603.281,30
  110.880.787,07 110.871.081,45
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 1.103.172,61 1.412.558,80
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 1.083.686,34 1.033.921,56
E. AKTIVER UNTERSCHIEDSBETRAG AUS DER VERMÖGENSVERRECHNUNG 1.183,00 14.723,00
  123.441.599,12 121.810.777,59

Passiva

   
  31.12.2017
EUR
31.12.2016
EUR
A. EIGENKAPITAL    
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Kapitalrücklage 35.648.850,17 36.008.672,40
III. Bilanzgewinn    
1. Gewinnvortrag 30.323.124,59 27.911.365,18
2. Jahresüberschuss 21.436.079,86 13.256.558,93
3. Minderheitenanteile -1.499.495,48 -844.799,52
4. Ausschüttung -21.000.000,00 -10.000.000,00
  29.259.708,97 30.323.124,59
IV. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 505.370,58 2.699.276,34
V. Minderheiten 2.201.737,68 1.346.681,32
  67.815.667,40 70.577.754,65
B. RÜCKSTELLUNGEN    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 10.321.381,85 9.492.443,53
2. Steuerrückstellungen 4.424.129,81 3.237.658,26
3. Sonstige Rückstellungen 11.115.198,81 10.044.208,90
  25.860.710,47 22.774.310,69
C. VERBINDLICHKEITEN    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 260.040,18 234.634,73
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 17.474.322,67 16.559.660,98
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 9.070.221,45 7.315.969,09
4. Sonstige Verbindlichkeiten 2.422.006,00 3.415.431,15
  29.226.590,30 27.525.695,95
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 121.238,25 380.235,33
E. PASSIVE LATENTE STEUERN 417.392,70 552.780,97
  123.441.599,12 121.810.777,59

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017

2017
EUR
2016
EUR
1. Umsatzerlöse 177.587.126,23 156.732.931,22
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1.424.339,60 2.117.270,80
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 430.110,13 134.544,02
4. Sonstige betriebliche Erträge 8.762.628,23 10.230.279,45
5. Gesamtleistung 188.204.204,19 169.215.025,49
6. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -72.668.706,62 -70.314.975,21
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.698.026,68 -1.050.790,78
  -74.366.733,30 -71.365.765,99
7. Rohergebnis 113.837.470,89 97.849.259,50
8. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -36.817.003,64 -36.211.848,34
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -7.414.722,74 -6.389.851,06
- davon für Altersversorgung: EUR 1.256.994,95 (Vorjahr: EUR 823.317,87)    
  -44.231.726,38 -42.601.699,40
9. Abschreibungen    
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.489.657,51 -2.389.424,15
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 0,00 -111.425,20
  -2.489.657,51 -2.500.849,35
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen -35.883.499,92 -33.494.504,42
11. Betriebsergebnis 31.232.587,08 19.252.206,33
12. Ergebnis aus assoziierten Unternehmen -3.306,19 0,00
13. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 107.695,35 136.136,76
14. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des    
Umlaufvermögens 0,00 -243.565,27
15. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -467.866,96 -456.783,87
16. Finanzergebnis -363.477,80 -564.212,38
17. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -9.299.547,16 -5.211.485,60
18. Ergebnis nach Steuern 21.569.562,12 13.476.508,35
19. Sonstige Steuern -133.482,26 -219.949,42
20. Jahresüberschuss 21.436.079,86 13.256.558,93
21. Gewinnvortrag 30.323.124,59 27.911.365,18
22. Minderheiten -1.499.495,48 -844.799,52
23. Ausschüttung -21.000.000,00 -10.000.000,00
24. Bilanzgewinn 29.259.708,97 30.323.124,59

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2017

A. Allgemeine Angaben

Die Heliograph Holding GmbH hat ihren Sitz in Krailling und wurde durch Gesellschaftsvertrag vom 4.12.2008 und mit Eintragung in das Handelsregister München unter HRB 176787 am 19.12.2008 gegründet.

Gegenstand des Konzerns ist die Entwicklung, Herstellung, Vertrieb, Kundendienst und Service von Formherstellungsanlagen und Verbrauchsmaterialien mit Schwerpunkt für den Tiefdruck, sowie auch für andere Druckverfahren.

Der vorliegende Konzernabschluss ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches aufgestellt. Das Geschäftsjahr bezieht sich auf den Zeitraum vom 1.1. bis 31.12.2017. Die Aufstellung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. Der Konzernabschluss wurde in Euro (EUR) aufgestellt. Aus Gründen der Übersichtlichkeit und Klarheit werden die Werte im Konzernanhang in Tausend Euro (TEUR) angegeben, soweit es nicht anders vermerkt ist.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis zehn Jahren nach der linearen Methode. Firmenwerte werden über die geschätzte Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden sowohl nach der degressiven als auch nach der linearen Methode im Regelfall über einen Zeitraum von drei bis 15 Jahren vorgenommen.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. im Falle einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, unfertige und fertige Erzeugnisse sowie Waren sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Herstellungskosten beinhalten außer Material- und Fertigungseinzelkosten angemessene Teile der Abschreibungen und der Material- und Fertigungsgemeinkosten, jedoch keine Zinsen für Fremdkapital. Wertberichtigungen für Überreichweiten und wegen eingeschränkter Verwertbarkeit werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Pauschalwertberichtigungen für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr wurden in ausreichendem Umfang vorgenommen. Auf fremde Währung lautende Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Vermögensgegenstände in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Buchungstag oder dem jeweils niedrigeren Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Unter aktiver Rechnungsabgrenzung werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen.

Aktive latente Steuern auf Ebene der Einzelabschlüsse bzw. HB II werden in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 2 HGB nicht angesetzt.

Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Künftige Preis- und Kostensteigerungen im Zeitpunkt der Erfüllung der Verpflichtung werden berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden und von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Bei den Pensionsrückstellungen wird als Bewertungsverfahren bei aktiven Berechtigten das ratierlich degressive Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode bzw. PUCM) verwendet. Bei den Rentenbeziehern und den mit unverfallbarem Anspruch ausgeschiedenen Mitarbeitern wird als Erfüllungsbetrag der Barwert der künftigen Versorgungsleistungen angesetzt. Anwärter, die das rechnungsmäßige Pensionierungsalter bereits überschritten haben (technische Rentner), werden wie Rentenbezieher behandelt. Die Bewertung der Hinterbliebenenrentenanwartschaft wird nach der kollektiven Methode vorgenommen. Der Berechnung liegen hinsichtlich der biometrischen Wahrscheinlichkeiten die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde. Bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags werden Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie Pensionssteigerungen einbezogen. Als Rechnungszins wird der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzins der vergangenen zehn Jahre für eine Restlaufzeit von 15 Jahren verwendet.

Die Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen werden versicherungsmathematisch unter Verwendung der Heubeck-Richttafeln 2005 G sowie eines pauschalen Zinssatzes gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB berechnet. Die Altersteilzeitverpflichtungen sind teilweise durch Vermögensgegenstände gedeckt, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich zur Erfüllung dieser Verpflichtungen dienen (sog. Planvermögen im Sinne des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB). Ergibt sich ein Verpflichtungsüberhang, wird dieser unter den sonstigen Rückstellungen erfasst. Übersteigt der Wert der Vermögensgegenstände die Verpflichtungen, erfolgt der Ausweis als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung.

Steuerrückstellungen sind nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelt.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Buchungstag oder dem jeweils höheren Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Unter der passiven Rechnungsabgrenzung werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Erträge für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsbilanziellen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlust- und Zinsvorträgen ermittelt. Verlust- und Zinsvorträge sind berücksichtigungsfähig, wenn eine Verrechnung mit steuerpflichtigem Einkommen innerhalb des gesetzlich festgelegten Zeitraums von fünf Jahren genutzt werden kann. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des jeweiligen Ertragsteuersatzes der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften. Aktive und passive latente Steuern auf HB-II-Ebene werden saldiert. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Falle einer Steuerentlastung wird auf HB-II-Ebene entsprechend dem Aktivierungswahlrecht auf die Bilanzierung verzichtet.

C. Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss zum 31.12.2017 sind neben der Heliograph Holding GmbH als Mutterunternehmen grundsätzlich alle Unternehmen einbezogen, bei denen die Heliograph Holding GmbH unmittelbar oder mittelbar über die Mehrheit der Stimmrechte verfügt oder auf andere Weise einen beherrschenden Einfluss nehmen kann. Mutterunternehmen der Heliograph Holding GmbH ist die MRB Holding GmbH, Krailling.

Die in den Konzernabschluss der Heliograph Holding GmbH einbezogenen Unternehmen und die Höhe der Beteiligungen sind aus der Aufstellung des Anteilsbesitzes zu ersehen.

Aufstellung des Anteilsbesitzes

Die Gesellschaft ist am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen mit mindestens 20% direkt oder indirekt beteiligt:

Name und Sitz der Gesellschaft: Anteil am Kapital
in %
Inland  
Maschinenfabrik Kaspar Walter GmbH & Co. KG, Krailling 100 %
E. Rid Verwaltungs GmbH, Krailling 100 %
Hell Gravure Systems GmbH & Co. KG, Kiel 100 %
Hell Gravure Beteiligungs GmbH, Kiel 100 %
GTC electronic GmbH, Kiel 100 %
Bauer GmbH & Co. KG, Hohenlockstedt 100 %
B&N Maschinenbau und TeileService Gesellschaft mbH, Hohenlockstedt 100 %
J.B. Verwaltungs GmbH, Krailling 100 %
MDC Max Daetwyler GmbH, Griesheim 100 %
Schepers GmbH & Co. KG, Vreden 90 %
Schepers GmbH Management, Vreden 100 %
Cesys Gesellschaft für angewandte Mikroelektronik mbH, Herzogenaurach 24 %
Ausland  
Daetwyler Graphics AG, Bleienbach / Schweiz 100 %
MDC Max Daetwyler (Pty.) Ltd., Paarl / Südafrika 100 %
Max Daetwyler Iberica SA, Barcelona / Spanien 100 %
MDC Max Daetwyler U.K. Ltd., Swindon / Großbritannien 100 %
Ohio Gravure Technologies Inc., Miamisburg / USA 100 %
Max Daetwyler de México S.A. DE C.V., México-Stadt / Mexiko 100 %
MDC Max Daetwyler do Brasil Comércio de Equipamentos Industriais Ltda., São Paulo / Brasilien 100 %
Heliograph S.E.A. Pte. Ltd. (vormals: Daetwyler Graphics Pte Ltd.), Singapore / Singapur 100 %
Hell Gravure Japan K.K., Tokio / Japan 100 %
K. Walter Service Corp., Inman / USA 100 %
Daetwyler Hell France S.A.S., Le Plessis Belleville / Frankreich 74,5 %
Daetwyler Graphics (China) Co. Ltd., Shanghai / China 100 %
Daetwyler Graphics India Pvt. Ltd., Pune / Indien 100 %
Daetwyler Colombia S.A.S., Bogota D.C. / Kolumbien 100 %
Lüscher Technologies AG, Bleienbach / Schweiz 100 %
Hell Technologies (China) Co. Ltd., Hong Kong / China 51 %
Hell Gravure Technologies (Beijing) Co. Ltd., Peking / China 51 %
Daetwyler-Hell Iberica S.L., Segur de Calafell / Spanien 64 %
KWSC LLC, Inman / USA 100 %
Glunz & Jensen Holding A/S, Ringsted / Dänemark 33,13 %

In 2017 wurden die Anteile an der Cesys Gesellschaft für angewandte Mikroelektronik mbH, Herzogenaurach, erworben sowie die Anteile an der Glunz & Jensen Holding A/S, Ringsted / Dänemark von 13,6 % auf 33,13 % aufgestockt.

Ansonsten hat sich die Höhe des Anteilsbesitzes der oben genannten Konzerngesellschaften im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert.

D. Konsolidierungsgrundsätze

Allgemeines

Bei allen in den Konzernabschluss im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogenen Unternehmen deckt sich der Stichtag des Einzelabschlusses mit dem Stichtag des Konzernabschlusses zum 31.12.2017, mit Ausnahme der Daetwyler Graphics India Pvt. Ltd., Pune / Indien, deren Abschlussstichtag der 31.3.2017 ist und die auf Basis eines Zwischenabschlusses zum 31.12.2017 einbezogen wurde.

Die Einzelabschlüsse wurden unter Beachtung der jeweiligen nationalen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Soweit diese Vorschriften von den konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften wesentlich abweichen, werden die Abschlüsse zur Einbeziehung in den Konzernabschluss an konzerneinheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angepasst. Auf eine Anpassung an konzerneinheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurde verzichtet, wenn die Auswirkungen zur Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung sind.

Die Einzelabschlüsse wurden unter Anwendung folgender Maßnahmen zum Konzernabschluss zusammengefasst:

Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 HGB) durch Verrechnung des Beteiligungsansatzes mit dem Zeitwert des Eigenkapitals des einbezogenen Unternehmens zum Erstkonsolidierungszeitpunkt. Der Zeitpunkt der Erstkonsolidierung ist der 16.7.2010 für die Daetwyler Graphics (China) Co. Ltd., der 1.4.2010 für die Daetwyler Hell France S.A.S., der 6.6.2012 für die Daetwyler Graphics India Pvt. Ltd., der 28.5.2012 für die Daetwyler Colombia S.A.S., der 3.9.2014 für die Hell Technologies (China) Co. Limited, 1.10.2015 für die Daetwyler-Hell Iberica S.L., 4.1.2015 für die Hell Gravure Technologies (Beijing) Co. Ltd. sowie der 1.1.2009 für alle übrigen Unternehmen.

Im Rahmen der Erstkonsolidierungen haben sich ein aktiver Unterschiedsbetrag (Geschäfts- oder Firmenwert) in Höhe von TEUR 4.251 und ein passiver Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 17.965 ergeben. Der passive Unterschiedsbetrag resultiert aus der Einbringung von Beteiligungen in die Heliograph Holding GmbH zu Buchwerten im Rahmen einer Sacheinlage. Er wird als Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung in der Kapitalrücklage ausgewiesen. Aus der Kapitalkonsolidierung resultierende Geschäfts- oder Firmenwerte wurden linear über fünf Jahre abgeschrieben.

Die zum 30.5.2013 gegründete Lüscher Technologies AG wurde in der Vergangenheit nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen. Durch die Aufstockung der Beteiligung im August 2015 wird sie vollkonsolidiert. Die Erstkonsolidierung erfolgte am 30.8.2015. Im Rahmen der Erstkonsolidierung der Lüscher Technologies AG wurde ein aktiver Unterschiedsbetrag (Geschäfts- oder Firmenwert) in Höhe von TEUR 1.719 aktiviert. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine geschätzte Nutzungsdauer von drei Jahren linear abgeschrieben.

Die Glunz & Jensen A/S, Nyborg, Dänemark wurde erstmals nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen. Erstkonsolidierungszeitpunkt war der 21.9.2017. Die Einbeziehung erfolgt auf Basis des nach IFRS zum 31.5.2017 aufgestellten Konzernabschlusses der Glunz & Jensen A/S. Der sich im Rahmen der Erstkonsolidierung ergebende Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 112 wird linear über zehn Jahre abgeschrieben. Der Buchwert der Beteiligung beträgt zum Stichtag TEUR 3.470 und wird im Posten Anteile an assoziierten Unternehmen im Finanzanlagevermögen ausgewiesen. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Buchwert der Beteiligung und dem anteiligen Eigenkapital der Glunz & Jensen A/S beläuft sich auf TEUR 109.

Darüber hinaus wurde die CESYS Gesellschaft für angewandte Mikroelektronik mbH, Herzogenaurach, erstmals nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen. Erstkonsolidierungszeitpunkt war der 23.10.2017. Die Einbeziehung erfolgt auf Basis des nach HGB zum 31.12.2016 aufgestellten Einzelabschlusses der CESYS Gesellschaft für angewandte Mikroelektronik mbH. Der sich im Rahmen der Erstkonsolidierung ergebende Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 21 wird linear über zehn Jahre abgeschrieben. Der Buchwert der Beteiligung beträgt zum Stichtag TEUR 104 und wird im Posten Anteile an assoziierten Unternehmen im Finanzanlagevermögen ausgewiesen. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Buchwert der Beteiligung und dem anteiligen Eigenkapital der CESYS Gesellschaft für angewandte Mikroelektronik mbH beläuft sich auf TEUR 20.

Währungsumrechnung

Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden in der jeweiligen Landeswährung erstellt. Die in ausländischer Währung aufgestellten Abschlüsse werden für Konzernabschlusszwecke gemäß § 308a HGB in Euro umgerechnet. Hierzu werden Vermögensgegenstände und Schulden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag und das Eigenkapital mit historischen Kursen umgerechnet. Die Umrechnung der Aufwendungen und Erträge erfolgt zu Durchschnittskursen. Die bei Bilanzpositionen bei der Währungsumrechnung entstehenden Währungsdifferenzen werden erfolgsneutral als Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung ausgewiesen.

Zwischenergebniseliminierung

Zwischenergebnisse, die aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften resultieren, werden gemäß § 304 HGB, soweit sie zur Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nicht von untergeordneter Bedeutung sind, eliminiert.

Zwischenergebnisse fielen im Geschäftsjahr 2017 bei Lieferungen von Gegenständen des Vorratsvermögens zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen an. Daher wurde der Wert der bei den leistungsempfangenden Gesellschaften zum Konsolidierungsstichtag auf Lager befindlichen Vorräte korrigiert.

Zwischenergebnisse aus einem konzerninternen Verkauf von Gegenständen des Anlagevermögens wurden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert.

Schuldenkonsolidierung

Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den Konzerngesellschaften werden im Rahmen der Schuldenkonsolidierung verrechnet. Daneben werden Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen innerhalb des Konsolidierungskreises eliminiert.

Latente Steuern

Gemäß § 306 HGB werden latente Steuern angesetzt, wenn Konsolidierungsmaßnahmen zu Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen führen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder abbauen. Sich ergebende Steuerbelastungen werden als passive latente Steuern, sich ergebende Steuerentlastungen als aktive latente Steuern angesetzt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragssteuersatzes des Mutterunternehmens von aktuell 26,33 %.

Aufwands- und Ertragskonsolidierung

In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung werden die Innenumsatzerlöse mit den auf sie entfallenden Aufwendungen verrechnet. Sonstige Erträge aus dem Liefer- und Leistungsverkehr sowie Zinserträge werden mit den entsprechenden Aufwendungen beim Empfänger der Leistung verrechnet.

E. Erläuterungen zur Konzernbilanz

Konzernanlagevermögen

Die Entwicklung und die Zusammensetzung des Konzernanlagevermögens ergeben sich aus dem Anlagenspiegel.

Der Geschäfts- oder Firmenwert aus der Erstkonsolidierung der Heliograph Holding Gruppe zum 1.1.2009, vermindert um die planmäßige Abschreibung, wurde über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren komplett abgeschrieben.

Der aus dem Erwerb der kompletten Beteiligung an der Lüscher Technologies AG entstandene Firmenwert in Höhe von TEUR 1.719 wird auf drei Jahre abgeschrieben und beträgt zum Stichtag TEUR 382 (Vorjahr: TEUR 955). Der im Rahmen der Aufstockung an der Beteiligung an der Daetwyler Hell France S.A.S. entstandene Firmenwert in Höhe von TEUR 37 wird über drei Jahre abgeschrieben und beträgt zum Stichtag TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 37).

Die immateriellen Vermögensgegenstände umfassen hauptsächlich Patente, Lizenzen und Software.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Restlaufzeit der Forderungen ist aus folgender Übersicht ersichtlich:

Restlaufzeit
Werte in TEUR (Vorjahreswerte in Klammern) bis zu 1 Jahr über 1 Jahr und bis 5 Jahre über 5 Jahre Gesamt
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 26.585 153 0 26.738
  (24.605) (293) (0) (24.898)
Sonstige Vermögensgegenstände 4.302 65 9 4.376
  (3.639) (151) (0) (3.790)

Flüssige Mittel

Die Position enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten. Der Gesamtwert der flüssigen Mittel ist um TEUR 1.201 auf TEUR 41.402 gesunken (Vorjahr: TEUR 42.603).

Aktive latente Steuern

Der Abgrenzungsposten beinhaltet die gemäß § 306 HGB zu bildenden aktiven latenten Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen. Die aktiven latenten Steuern beruhen im Wesentlichen auf Differenzen aus der Zwischenergebniseliminierung auf das Vorratsvermögen. Die aktiven latenten Steuern betrugen im Berichtsjahr TEUR 1.084 (Vorjahr: TEUR 1.034).

Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung bestand zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 15). Dieser ist aus der Verrechnung von nach § 8a AltTzG gegen Insolvenz gesicherten Wertguthaben für in Altersteilzeit befindliche Arbeitnehmer in Höhe von TEUR 900 mit den korrespondierenden Rückstellungen in Höhe von TEUR 899 entstanden. Die Bewertung des Wertguthabens erfolgte mit dem beizulegenden Zeitwert.

Eigenkapital

Das Stammkapital der Heliograph Holding GmbH beträgt TEUR 200.

Die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 35.649 (Vorjahr: TEUR 36.009) beinhaltet die Kapitalrücklage der Heliograph Holding GmbH in Höhe von TEUR 17.477 und den passiven Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung in Höhe von TEUR 18.171. Die Kapitalrücklage der Heliograph Holding GmbH ist zurückzuführen auf die Einbringung der Beteiligungen und die Einbringung von Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen durch die Gesellschafter. Im Rahmen der Entkonsolidierung reduzierte sich der passive Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung um TEUR 361.

Im Posten Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung werden eine sich ergebende Differenz aus der Umrechnung einer auf fremde Währung lautenden Bilanz sowie erfolgsneutral behandelte Währungsdifferenzen aus der Schuldenkonsolidierung ausgewiesen.

Zum 31.12.2017 wird ein Bilanzgewinn von TEUR 29.260 (Vorjahr: TEUR 30.323) ausgewiesen. Der Bilanzgewinn setzt sich aus dem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 21.436 (Vorjahr: TEUR 13.257), dem auf andere Gesellschafter entfallenden Gewinnanteil in Höhe von TEUR 1.499 (Vorjahr: TEUR 845), dem Gewinnvortrag von TEUR 30.323 (Vorjahr: TEUR 27.911) sowie einer Ausschüttung an Gesellschafter der Heliograph Holding GmbH in Höhe von TEUR 21.000 (Vorjahr: TEUR 10.000) zusammen. Seit dem Geschäftsjahr 2016 sind im Gewinnvortrag die sich aus der Erstkonsolidierung ergebenden und aus der Zeit vor Begründung des Mutter-Tochter-Verhältnisses stammenden Zwischenergebnisse in Höhe von TEUR -999 enthalten, die zuvor separat im Sonderposten aus der erstmaligen Zwischenergebniseliminierung ausgewiesen wurden.

Der Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter in Höhe von TEUR 2.202 (Vorjahr: TEUR 1.347) entfällt in Höhe von TEUR 161 (Vorjahr: TEUR 161) auf die Minderheitsgesellschafter der Schepers GmbH & Co. KG, Vreden, in Höhe von TEUR 166 (Vorjahr: TEUR 154) auf die Minderheitsgesellschafter der Daetwyler Hell France S.A.S. sowie in Höhe von TEUR 1.182 (Vorjahr: TEUR 638) auf die Minderheitsgesellschafter der Hell Technologies (China) Co. Limited. Auf Daetwyler-Hell Iberica S.L. entfallen TEUR 333 (Vorjahr: TEUR 211), sowie auf Hell Gravure Technologies (Beijing) Co. Ltd TEUR 360 (Vorjahr: TEUR 183).

Die Entwicklung des Eigenkapitals ist dem Eigenkapitalspiegel zu entnehmen.

Rückstellungen

Der bei der Berechnung der Pensionsrückstellungen verwendete Marktzins der vorangegangenen zehn Jahre (Vorjahr: zehn Jahre) beträgt unter Annahme einer Restlaufzeit von 15 Jahren nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB gemäß RückAbzinsV (Stand Dezember 2017) 3,68 % (Vorjahr: 4,01 %). Die künftige Steigerung der Anwartschaften wurde mit 2,25 % p. a. und die künftige Anpassung der laufenden Renten mit 2,00 % p. a. prognostiziert. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen des siebenjährigen und des anzuwendenden zehnjährigen Durchschnittsatzes beträgt TEUR 1.543.

Sonstige Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungen, ausstehende Rechnungen, Urlaubsansprüche, Mehrarbeit, Altersteilzeit (nicht durch Planvermögen gedeckte Verpflichtungen) sowie Jahresabschlussprüfungskosten. Die Ermittlung des Barwerts der Altersteilzeitverpflichtungen erfolgt mit einem Zinssatz von 1,26 % und den jeweiligen prognostizierten Gehaltssteigerungen, soweit noch relevant.

Die Steuerrückstellungen beinhalten Rückstellungen für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 4.424 (Vorjahr: TEUR 3.238).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

Restlaufzeit
Werte in TEUR (Vorjahreswerte in Klammern) bis zu 1 Jahr über 1 Jahr und bis 5 Jahre über 5 Jahre Gesamt
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 260 0 0 260
  (229) (6) (0) (235)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 17.447 27 0 17.474
  (16.560) (0) (0) (16.560)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.874 1.196 0 9.070
  (7.316) (0) (0) (7.316)
Sonstige Verbindlichkeiten 2.422 0 0 2.422
  (3.075) (340) (0) (3.415)
davon aus Steuern 1.227 0 0 1.227
  (926) (12) (0) (938)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 139 0 0 139
  (188) (0) (0) (188)

In den sonstigen Verbindlichkeiten enthaltene Verbindlichkeiten aus Steuern und im Rahmen der sozialen Sicherheit haben eine Laufzeit von unter einem Jahr.

Passive latente Steuern

Der Posten in Höhe von TEUR 417 (Vorjahr: TEUR 553) beinhaltet im Wesentlichen latente Steuern aus den Einzelabschlüssen der Tochtergesellschaften sowie aus der Anpassung an konzerneinheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, u. a. im Bereich der Rückstellungen.

F. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Im Berichtsjahr nahm der Umsatz um EUR 20,8 Mio. auf EUR 177,6 Mio zu.

Dabei verteilen sich die Umsatzerlöse auf die Tätigkeitsbereiche:

2017 2016
Mio. EUR % Mio. EUR %
Projektgeschäft 102,5 54% 84,2 57%
After Sales Geschäft 75,1 46% 72,5 43%
Gesamt 177,6 100% 156,7 100%

Die Umsätze wurden von Tochterunternehmen mit Sitz in folgenden Regionen erzielt:

2017 2016
Mio. EUR % Mio. EUR %
Europa 107,8 61% 89,5 57%
Nordamerika 11,0 6% 10,8 7%
Südamerika 11,5 6% 15,1 10%
Asien 45,9 26% 39,7 25%
Übrige 1,4 1% 1,6 1%
Gesamt 177,6 100% 156,7 100%

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 708 (Vorjahr: TEUR 5.415) enthalten.

Ansonsten handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung weiterer Rückstellungen und aus der Auflösung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen. Die Erträge aus der Währungsumrechnung belaufen sich auf TEUR 6.324 (Vorjahr: TEUR 3.975).

Abschreibungen

In den Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen in Höhe von TEUR 2.490 (Vorjahr: TEUR 2.389) sind keine wesentlichen außerplanmäßigen Abschreibungen auf das Anlagevermögen enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 12 TEUR (Vorjahr: TEUR 6) enthalten. Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung belaufen sich auf TEUR 6.212 (Vorjahr: TEUR 4.188).

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Im Geschäftsjahr werden Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 468 (Vorjahr: TEUR 457) ausgewiesen. Darin sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 410 (Vorjahr: TEUR 392) enthalten.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Im Steueraufwand vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 9.300 (Vorjahr: TEUR 5.211) sind latente Steuererträge aus Konsolidierungsmaßnahmen gemäß § 306 HGB in Höhe von TEUR 116 (Vorjahr Steuererträge: TEUR 588) und latente Steuererträge aus Einzelabschlüssen bzw. HB-II-Anpassungen in Höhe von TEUR 245 (Vorjahr Steueraufwand: TEUR 231) enthalten.

G. Sonstige Angaben

Befreiung von der Pflicht zur Offenlegung von Jahresabschlüssen

Von der Befreiungsregelung des § 264b HGB wird für die Maschinenfabrik Kaspar Walter GmbH & Co. KG, Krailling, die Hell Gravure Systems GmbH & Co. KG, Kiel, die Schepers GmbH & Co. KG, Vreden, und die Bauer GmbH & Co. KG, Hohenlockstedt, insofern Gebrauch gemacht, als dass bei diesen Gesellschaften auf die Offenlegung des Jahresabschlusses sowie des Lageberichts verzichtet wird.

Personal

Die durchschnittliche Anzahl der im Konzern beschäftigten Arbeitnehmer betrug nach Regionen aufgeteilt:

Anzahl 2017 Anzahl 2016
Europa 358 361
Nordamerika 56 54
Mittel- und Südamerika 61 54
Asien 83 63
Übrige 4 5
Gesamt 562 557

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse

Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Mietkauf- und Leasingverträgen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 7.988 (Vorjahr: TEUR 11.081).

Derivative Finanzinstrumente / Bewertungseinheiten

Für einzelne in fremder Währung abgeschlossene Liefergeschäfte mit ausländischen Kunden werden Devisentermingeschäfte zur Absicherung des Währungsrisikos eingesetzt. Hierfür wurden Bewertungseinheiten nach § 254 HGB gebildet, wobei es sich bei den der Absicherung zugrunde liegenden Grundgeschäften um nicht bilanzierungsfähige schwebende Geschäfte handelt. Es wurden ausschließlich auf das einzelne Liefergeschäft bezogene Mikro-Hedges zur Eliminierung des Wertänderungsrisikos abgeschlossen.

Zum Bilanzstichtag bestanden folgende derartige Devisentermingeschäfte:

Währung der Devisenterminkontrakte zum 31.12.2017 Nominalwert in der jeweiligen Währung Positiver Marktwert
in EUR
Negativer Marktwert
in EUR
USD (Verkauf) -> EUR 6.376.304,40 47.669,67 21.426,16
JPN (Verkauf) -> EUR 73.740.564,00 10.176,74 0,00

Zum Bilanzstichtag bestehen zudem Devisentermingeschäfte mit einem Nominalvolumen in Höhe von TEUR 1.232. Der beizulegende Zeitwert der Devisenoptionsgeschäfte beträgt TEUR 30. Die beizulegenden Zeitwerte werden auf Basis der am Bilanzstichtag vorhandenen Marktinformationen oder geeigneter Bewertungsverfahren ermittelt. Bei den Devisentermin- und Devisenoptionsgeschäften handelt es sich um schwebende Geschäfte, die grundsätzlich nicht bilanziert sind.

Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung zeigt, wie sich die flüssigen Mittel der Heliograph Gruppe durch Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse im Laufe des Berichtsjahres verändert haben. Entsprechend DRS 21 wird zwischen Zahlungsströmen aus laufender Geschäftstätigkeit, aus Investitions- und Finanzierungstätigkeit unterschieden. Der in der Kapitalflussrechnung betrachtete Finanzmittelfonds umfasst alle in der Bilanz ausgewiesenen flüssigen Mittel, d. h. Kassenbestände, Schecks und Guthaben bei Kreditinstituten, sowie jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie andere kurzfristige Kreditaufnahmen.

Bedeutende zahlungsunwirksame Investitions- und Finanzierungsvorgänge waren im Berichtsjahr nicht zu verzeichnen.

Organ des Mutterunternehmens

Die Geschäftsführung des Mutterunternehmens setzte sich im Geschäftsjahr 2017 wie folgt zusammen:

Max Rid (Vorsitzender der Geschäftsführung), Dipl. Kfm.

Christoph R. Gschoßmann, Dipl. Ing. Maschinenbau (FH), Dipl. Wirtschaftsing. (FH)

Dr. Rolf Pfiffner, Dipl. El.-Ing. ETH

Martin Siebold, Dipl. Betriebswirt (DH)

Bezüge der Geschäftsführer: Die Vergütungen der Geschäftsführung belaufen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 761 (Vorjahr: TEUR 1.162).

Angaben zu Geschäften mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Sämtliche Geschäfte wurden zu marktüblichen Konditionen wie unter fremden Dritten durchgeführt.

Nachtragsbericht

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.

Vorschlag Ergebnisverwendung

Das Jahresergebnis wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Honorar des Abschlussprüfers

Das im Geschäftsjahr erfasste Honorar des Konzernabschlussprüfers beträgt für die Abschlussprüfung TEUR 47.

 

Krailling, 17. Juli 2018

Max Rid

Christoph R. Gschoßmann

Dr. Rolf Pfiffner

Martin Siebold

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2017

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Werte
in TEUR
Stand 1. Jan. 2017 Zugänge Abgänge
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.430 413 -870
Geschäfts- oder Firmenwert 6.033 0 0
Geleistete Anzahlungen 108 28 -108
Immaterielle Vermögensgegenstände 10.571 441 -978
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremdem Grundstücken 1.863 48 -18
Technische Anlagen und Maschinen 3.857 940 -136
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.254 1.070 -989
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 76 49 -52
Sachanlagen 18.050 2.107 -1.195
Anteile an assoziierten Unternehmen 0 0 -3
Wertpapiere des Anlagevermögens 1.494 1 0
Finanzanlagen 1.494 1 -3
SUMME ANLAGEVERMÖGEN 30.115 2.549 -2.176
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Werte
in TEUR
Reklassifikationen Währungsumrechnungsdifferenzen Konzernkreisänderungen Stand 31. Dez. 2017
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 103 -97 -6 3.973
Geschäfts- oder Firmenwert 0 0 0 6.033
Geleistete Anzahlungen 0 0 0 28
Immaterielle Vermögensgegenstände 103 -97 -6 10.034
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremdem Grundstücken 0 -100 0 1.793
Technische Anlagen und Maschinen 0 -207 -49 4.405
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -71 -278 -370 11.616
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -32 -6 0 35
Sachanlagen -103 -591 -419 17.849
Anteile an assoziierten Unternehmen 1.487 0 2.091 3.575
Wertpapiere des Anlagevermögens -1.487 0 0 8
Finanzanlagen 0 0 2.091 3.583
SUMME ANLAGEVERMÖGEN 0 -688 1.666 31.466
Abschreibungen
Werte
in TEUR
Stand 1. Jan. 2017 Zugänge Abgänge
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten -3.349 -577 870
Geschäfts- oder Firmenwert -5.040 -586 0
Geleistete Anzahlungen 0 0 0
Immaterielle Vermögensgegenstände -8.389 -1.163 870
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremdem Grundstücken -1.221 -97 17
Technische Anlagen und Maschinen -2.704 -249 56
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -9.079 -981 923
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0
Sachanlagen -13.004 -1.327 996
Anteile an assoziierten Unternehmen 0 0 0
Wertpapiere des Anlagevermögens -244 0 244
Finanzanlagen -244 0 244
SUMME ANLAGEVERMÖGEN -21.637 -2.490 2.110
Abschreibungen
Werte
in TEUR
Reklassifikationen Währungsumrechnungsdifferenzen Konzernkreisänderungen Stand 31. Dez. 2017
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten -74 82 6 -3.042
Geschäfts- oder Firmenwert 0 0 0 -5.626
Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0
Immaterielle Vermögensgegenstände -74 82 6 -8.668
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremdem Grundstücken 0 42 0 -1.259
Technische Anlagen und Maschinen 0 155 49 -2.693
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 74 220 370 -8.473
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0
Sachanlagen 74 417 419 -12.425
Anteile an assoziierten Unternehmen 0 0 0 0
Wertpapiere des Anlagevermögens 0 0 0 0
Finanzanlagen 0 0 0 0
SUMME ANLAGEVERMÖGEN 0 499 425 -21.093
Buchwert
Werte
in TEUR
Buchwert 31.12.2017 Buchwert 31.12.2016
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 931 1.081
Geschäfts- oder Firmenwert 407 993
Geleistete Anzahlungen 28 108
Immaterielle Vermögensgegenstände 1.366 2.182
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremdem Grundstücken 534 642
Technische Anlagen und Maschinen 1.712 1.153
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.143 3.175
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 35 76
Sachanlagen 5.424 5.046
Anteile an assoziierten Unternehmen 3.575 0
Wertpapiere des Anlagevermögens 8 1.250
Finanzanlagen 3.583 1.250
SUMME ANLAGEVERMÖGEN 10.373 8.478

Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2017

2017
TEUR
2016
TEUR
Periodenergebnis einschließlich Ergebnisanteile von Minderheitsgesellschaftern 21.436 13.257
+ /- Abschreibungen/Zuschreibung auf Gegenstände des Anlagevermögens 2.246 2.633
+ /- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 1.900 -5.423
+ /- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge -341 0
+ /- Abnahme/Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva -958 -3.591
-/+ Abnahme/Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva 985 4.877
-/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -57 -6
+ /- Zinsaufwendungen/Zinserträge 360 321
- Beteiligungserträge 0 0
+ /- Ertragsteueraufwand/-ertrag 9.300 5.211
-/+ Ertragsteuerzahlungen -8.298 -7.520
= Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 26.573 9.759
+ Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Anlagen 108 36
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -441 -378
+ Einzahlungen aus Abgängen von Sachanlagen 313 174
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -2.107 -1.690
+ Einzahlungen aus Abgängen von Finanzanlagen 0 116
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -2.092 -353
+ Einzahlungen aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis 0 0
- Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis 0 -102
+ /- Ein-/Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 0 0
+ Erhaltene Zinsen 37 72
+ Erhaltene Dividenden 0 0
= Cashflow aus Investitionstätigkeit -4.182 -2.125
+ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens 0 0
+ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von anderen Gesellschaftern 0 0
- Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an Gesellschafter des Mutterunternehmens 0 0
- Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an andere Gesellschafter 0 0
+ Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und (Finanz-)Krediten 0 0
- Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-)Krediten 0 0
- Gezahlte Zinsen -36 -42
- Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens -21.000 -10.000
- Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter -538 -122
= Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -21.574 -10.164
= Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 817 -2.530
+ /- Wechselkurs-, konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte Änderungen -2.043 -237
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 42.368 45.135
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 41.142 42.368
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds am Ende der Periode    
+ Zahlungsmittel 41.402 42.603
- Jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie andere kurzfristige Kreditaufnahmen -260 -235
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 41.142 42.368

Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2017

2016
Werte
in TEUR
Stand zum 1.1.2016 Gewinnausschüttungen Jahresüberschuss Übriges Konzernergebnis Übrige Veränderungen Stand zum 31.12.2016 / 1.1.2017
Gezeichnetes Kapital 200 0 0 0 0 200
Kapitalrücklage 36.009 0 0 0 0 36.009
Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital 28.912 -10.000 12.412 0 0 31.324
Kumuliertes übriges Konzernergebnis -1.002 0 0 0 0 -1.002
Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung 2.435 0 0 265 0 2.700
Andere neutrale Transaktionen 0 0 0 0 0 0
Auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens entfallendes Eigenkapital 66.554 -10.000 12.412 265 0 69.231
Minderheitenkapital 1.155 -122 845 0 -553 1.325
Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung 3 0 0 19 0 22
Auf die Minderheiten entfallendes Eigenkapital 1.158 -122 845 19 -553 1.347
Konzerneigenkapital 67.712 -10.122 13.257 284 -553 70.578
2017
Werte
in TEUR
Gewinnausschüttungen Jahresüberschuss Übriges Konzernergebnis Übrige Veränderungen Stand zum 31.12.2017
Gezeichnetes Kapital 0 0 0 0 200
Kapitalrücklage 0 0 0 -360 35.649
Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital -21.000 19.937 0 0 30.261
Kumuliertes übriges Konzernergebnis 0 0 0 0 -1.002
Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung 0 0 -2.194 0 506
Andere neutrale Transaktionen 0 0 0 0 0
Auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens entfallendes Eigenkapital -21.000 19.937 -2.194 -360 65.614
Minderheitenkapital -538 1.499 0 0 2.286
Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung 0 0 -106 0 -84
Auf die Minderheiten entfallendes Eigenkapital -538 1.499 -106 0 2.202
Konzerneigenkapital -21.538 21.436 -2.300 -360 67.816

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2017

Inhaltsverzeichnis

Grundlagen des Geschäfts

1. Das Unternehmen / Geschäftsmodell

2. Forschung und Entwicklung

Wirtschaftsbericht

1. Rahmenbedingungen

2. Ertragslage

3. Vermögens- und Finanzlage

4. Änderungen in der Gesellschaftsstruktur

5. Management

6. Personal

7. Umweltschutz

Prognosen-, Chancen- und Risikobericht

1. Chancen

2. Risiken

2.1. Risikomanagement

2.2. Gesamtwirtschaftliche Risiken

2.3. Branchenrisiken

2.4. Ausfallrisiken

2.5. Währungsrisiken

2.6. Sonstige Risiken

3. Prognose / Ausblick

Grundlagen des Geschäfts

1. Das Unternehmen / Geschäftsmodell

Die Heliograph Holding GmbH, Krailling, das Mutterunternehmen der Heliograph Gruppe, ist seit Anfang 2009 operativ tätig. Die Gesellschafterin ist die MRB Holding GmbH. Die Gesellschaft hält weltweit direkte und indirekte Beteiligungen. Für die Tochtergesellschaften erbringt die Heliograph Holding GmbH kaufmännische und administrative Dienstleistungen und führt über ihre Organe den Konzern. Die Unternehmen der Heliograph Gruppe sind auf dem Markt der Druckvorstufe tätig. Dabei entwickeln, bauen und vertreiben sie Maschinen und Systeme zur Herstellung der Druckformen und bieten die dazugehörigen Serviceleistungen, Ersatzteile und Verbrauchsmaterial an.

Das Portfolio der Heliograph Gruppe reicht im Bereich Tiefdruck von der Galvanik und der Oberflächenbearbeitung über Gravur- und Laseranlagen für die Bebilderung bis zur Herstellung von kompletten, vollautomatischen Formherstellungslinien. Laseranlagen zur Direktstrukturierung von Flexodruckformen, Dry-Offset-Formen und Prägeformen, sowie Laser für die Belichtung von Flexoplatten, Offsetplatten, Flachsieben oder Ätzmasken werden ebenso angeboten. Dazu kommen die Verfahrenstechnik, das Prozesswissen und wirtschaftliche Automatisierungslösungen, die durch effiziente Transport- und Lagertechnik ergänzt werden. Dabei ist die Heliograph Gruppe führend in der Herstellung von Anlagen für die Formherstellung im Tiefdruck. Sie ist weltweit in den drei Marktsegmenten Verpackungs-, Dekor- und Illustrationstiefdruck vertreten und deckt den Bedarf für die gesamte Formherstellung ab. Ergänzt wird das Portfolio durch Verbrauchsmaterialen (Schleifsteine, Chemie, Rakel etc.).

Die Heliograph Gruppe vertreibt ihre Produkte weltweit. Die Verkaufsorganisation für Maschinen der gesamten Gruppe ist an den Standorten Kiel (Hell Gravure Systems GmbH & Co. KG), Krailling (Maschinenfabrik Kaspar Walter GmbH & Co. KG) und Bleienbach / Schweiz (Daetwyler Graphics AG) konzentriert. Den jeweiligen Standorten ist jeweils die Verantwortung für bestimmte Weltregionen bzw. Kundengruppen für die Produkte der gesamten Heliograph Gruppe zugeteilt, so dass Doppelfunktionen vermieden und Reisekosten optimiert werden. Die Vertriebstöchter stellen den direkten Kundenkontakt in den ihnen zugeordneten Ländern sicher und liefern Verbrauchsmaterial, Ersatzteile und Dienstleistungen. Dazu verfügen sie über eigene Läger, um eine rasche Versorgung sicherzustellen. In Ländern ohne eigene Niederlassung wird die Heliograph Gruppe durch Agenturen vertreten oder betreut diese direkt von den produzierenden Standorten aus.

Die Heliograph Gruppe vertreibt ihre Maschinen unter den Marken der Herstellerunternehmen. Am jeweiligen Standort ist mit Ausnahme Chinas auch die Entwicklung und Fertigung beheimatet. Zusammen bilden sie die komplette Wertschöpfungskette der Anlagen für Druckformherstellung ab. Die Heliograph Herstellerfirmen sind in die Gruppen "Imaging" und "Zylinderfertigungslinien" gegliedert und definieren sich wie folgt:

IMAGING:

HELL: Kompetenzzentrum für Gravuranlagen: Bekannt ist HELL für die Herstellung erstklassiger Gravuranlagen für Verpackungs-, Publikations- und Dekortiefdruck. Ebenfalls im Portfolio: Laseranlagen zur Direktstrukturierung von Tiefdruck-, Prägezylindern, Flexodruckformen und Dry-Offset Druckformen.

Ohio: Kompetenzzentrum für Spezial-Graviermaschinen: Führend im Bereich Konstruktion, Software Entwicklung und Herstellung besonderer Gravieranlagen für spezielle Anwendungen oder in speziellen Größen für Verpackungsdruck und Dekordruck.

Schepers: Kompetenzzentrum für Laseranlagen für Tiefdruck, Prägen, Sicherheitsdruck, Textil-, Dekor- und Sonderdruckformen für technische Anwendungen.

Lüscher: Kompetenzzentrum für Laserbelichtungsanlagen für Druckplatten im Offset-, Flexo-, Sieb-, Letterpress-, Dry-Offset- und Sicherheitsdruck.

China: Produktionsstätte für Graviermaschinen unterschiedlicher Spezifikationen, die insbesondere auf die Anforderungen des asiatischen Marktes zugeschnitten sind.

Zylinderfertigungslinien:

K. Walter: Kompetenzzentrum für Galvanik und Automatisierung: Kaspar Walter konstruiert und produziert innovative Galvanikanlagen für die Tiefdruckformherstellung. Als Systemintegrator und Automationsspezialist plant und implementiert Kaspar Walter komplette vollautomatische Zylinderfertigungslinien für die Tiefdruckindustrie und stellt das Wissen für die dazu gehörende Verfahrenstechnik. Abgerundet wird das Portfolio durch spezielle Messtechnik.

Daetwyler Graphics: Kompetenzzentrum für Oberflächenbearbeitung: Das Unternehmen konstruiert und produziert formgebende und oberflächenbearbeitende Maschinen für Tiefdruckzylinder.

Bauer: Kompetenzzentrum für Transport- und Lagertechnik: Innovative Produkte im Bereich Lager- und Transportsysteme ermöglichen eine hocheffiziente Zylinderlogistik für Verpackungs-, Illustrations-, Dekor- und Flexodruck mit nahtloser Integration in Zylinderfertigungslinien.

Seit langer Zeit positioniert sich die Heliograph-Gruppe durch die Entwicklung innovativer Produkte und die Akquisition von Firmen und Beteiligungen, die alle perfekt dazu beigetragen haben, die Gruppe breit aufzustellen, als flexibler Lieferant von kundenspezifischen Lösungen. Mit einer weitsichtigen Beteiligungs- und Investitionspolitik hat sich Heliograph als strategischer Investor positioniert und ist auch in Zukunft offen für Firmen, die durch einen Beitritt zur Gruppe ihrer eigenen Wettbewerbsfähigkeit und der ihrer Kunden einen Schub geben wollen.

2. Forschung und Entwicklung

Der Bereich Forschung und Entwicklung ist elementar für den zukünftigen Erfolg der Gruppe, da Innovationen wie auch die technische Qualität der Produkte der Heliograph Gruppe entscheidende Kriterien für den Verkaufserfolg sind.

Dabei ist die Forschung und Entwicklung jeweils eng mit der Fertigung verzahnt. Seit der Gründung der Heliograph Holding GmbH sind in der Produktentwicklung entsprechend der Spezialisierung in der Fertigung die Kompetenzen für Galvanotechnik bei Kaspar Walter in Krailling und die Kompetenzen für Oberflächenbearbeitung bei Daetwyler Graphics in Bleienbach / Schweiz konzentriert.

Die Entwicklung der Laserdirektstrukturierung bei Hell und Schepers in verschiedenen Materialien wie Kupfer, Aluminium, Keramik, Stahl und Elastomere hat mittlerweile einen hohen Reifegrad erlangt. Dies eröffnet auch neue Geschäftsbereiche, welche außerhalb der Tiefdruckindustrie liegen. Dabei sind vor allem zunehmende Anwendungen für Prägung und Flexodruck zu erwähnen.

Die Schwerpunkte der aktuellen Entwicklung bei HELL liegen in der jeweiligen Performancesteigerung sowohl der Graviermaschinen als auch der Direktlaser für Metalle und Flexoformen. In den Bereichen Flexodruck und Dry-Offset stellt ein Unternehmen der Gruppe eigene Druckplatten her, welche parallel mit der Laserentwicklung weiterentwickelt und optimiert werden.

Bauer entwickelt Fördertechnik mit dem Anwendungsschwerpunkt Verpackungsdruck. Hierbei stehen besonders kostengünstige Neukonstruktionen unter Beibehaltung der aktuell hohen Sicherheitsstandards im Zentrum der Aktivitäten.

Nach der Basisentwicklung des neuen Graviermaschinentyps "Spectrum" wird OHIO diese Baureihe hinsichtlich Robustheit und Stabilität und Produktivität weiterentwickeln.

China führt keine eigene Entwicklung durch. Durch OHIO werden Komponenten bestehender Anlagen hinsichtlich neuer Qualitätsstandards weiterentwickelt. Die Bauteile werden in die normale Serie einfließen.

Neben Entwicklungen im Bereich Chromersatz ist der Schwerpunkt bei K. Walter die Entwicklung neuer Oberflächen für den Tiefdruck, um die Tiefdruckform kostengünstiger und umweltfreundlicher zu machen.

Die Forschungs- und Entwicklungsarbeit bei Schepers zielt auf neue Lösungen mit dem Ziel von Zeit- und Geldersparnis sowie von Qualitätssteigerung, um unseren Kunden einen nachhaltigen Mehrwert zu bieten.

Lüscher konzentriert sich auf die Weiterentwicklung seiner Laserbelichtungsanlagen für verschiedene Druckverfahren und zwar hauptsächlich für Spezialanwendungen.

Wirtschaftsbericht

1. Rahmenbedingungen

Der industrielle Tiefdruck ist ein klassisches Druckverfahren, das sich aus dem Kupferstich und der Radierung entwickelt hat. Die Druckform besteht aus einem metallisch glatt beschichteten Druckzylinder. In diesem werden die zu druckenden Informationen (Bilder, Texte, graphische Elemente usw.) als Vertiefungen eingebracht. Anschließend wird der Druckzylinder für den Druckprozess in die Druckmaschine eingebaut.

Der Druckzylinder wird mit Druckfarbe eingefärbt und die glatte Oberfläche wird mit einem Rakelmesser sauber gestrichen, so dass nur in den Vertiefungen Druckfarbe verbleibt. Nun wird der Druckträger (meist Papier, Film, Folie) mit Hilfe eines Gegendruckzylinders an den eingefärbten Druckzylinder gepresst. Der Druckzylinder überträgt beim Abrollen die Farbe auf den Druckträger. Das Tiefdruckverfahren ist schnell und qualitativ sehr hochwertig und auch bei sehr hohen Druckauflagen in seiner Qualität absolut konstant.

Die Marktbedeutung des Tiefdruckverfahrens ist im Vergleich zu den anderen Druckverfahren Offsetdruck und Flexodruck in Asien am höchsten, in Nord- und Südamerika am niedrigsten. Die drei wichtigsten Marktsegmente für den Tiefdruck sind:

der Verpackungstiefdruck (flexible Verpackung, Pharmaverpackung, Tabakprodukte, Folienverschlüsse, Schrumpfschläuche usw.),

der Illustrationstiefdruck (Zeitschriften, Kataloge, Zeitungsbeilagen),

der Dekortiefdruck (Holzdekor für Möbel, Laminatfußböden, PVC-Fußböden, Tapeten usw.).

Die Druckformherstellung ist beim Offsetdruck ein relativ einfacher und kostengünstiger Vorgang. Beim Tiefdruck ist dieser Vorgang dagegen teurer und dauert länger. Dafür kann man im Tiefdruck mit derselben Druckform weitaus größere Auflagen und auch mit besserer Qualität drucken. Ein ähnliches Verhältnis besteht zwischen Flexodruck und Tiefdruck. Die Hauptanwendungen des Tiefdrucks sind daher Verpackungen aller Art sowie der Druck von auflagenstarken Magazinen und Katalogen.

Der Verpackungstiefdruck wird langfristig vom Wachstum der Weltbevölkerung und dem daraus resultierenden Mehrkonsum getrieben sowie von der zunehmenden Verstädterung, die eine Verteilung der Waren im verpackten Zustand erfordert. Ebenso besteht auch der Trend zu kleineren, aufwendigeren Verpackungen im Sinne einer präziseren Zielgruppenansprache und Differenzierung vom Wettbewerb und zunehmend dezentralisierte Lieferketten. So ist der Verpackungsmarkt in den vergangenen Jahren weltweit gestiegen. Eine Marktstudie geht von einem jährlichen Wachstum von über 5 % bis zum Jahr 2020 aus. 1 Daraus ergibt sich auch ein wachsendes Marktpotential für die Produkte der Heliograph Gruppe.

Der Verpackungstiefdruck kann seine Stellung im Markt großenteils behaupten, wohingegen der Flexodruck höhere Wachstumsraten erreicht als der Tiefdruck.

1 Studie VDMA-Fachverband mit dem US-Drucktechnikverband NPES und den Marktforschern der Economist Intelligence Unit (EIU)

Im Verpackungsbereich gibt es eine große Zahl von Tiefdruckern und Servicehäusern, die für Verpackungstiefdrucker Druckformen herstellen, welche weltweit vertreten sind. Die Maschinen und After Sales Produkte der Heliograph Gruppe werden in diesem Segment weltweit verkauft. Für die Heliograph Gruppe stellt der Verpackungstiefdruck den wichtigsten Markt dar.

Der Illustrationstiefdruck wird ausschließlich in Großdruckereien betrieben. Der Illustrationstiefdruck ist fast nur in Europa, Nordamerika und Japan verbreitet. Einzelne Drucker gibt es noch in Südafrika, Brasilien und Indien. Weltweit gibt es in diesem Bereich nur noch ca. 30 Standorte. Der Rollenoffsetdruck und der Tiefdruck bilden in der Publikation gemeinsam die dominierenden Druckverfahren, wobei der Tiefdruck den deutlich kleineren kontinuierlich abnehmenden Marktanteil hat. Mit diesen beiden Verfahren wird die Masse der industriell hergestellten Drucke produziert.

Der Illustrationstiefdruck leidet schon seit mehreren Jahren unter sinkenden Auflagen, Überkapazitäten und Konkurrenz aus dem Rollenoffsetdruck. Außerdem machen elektronische Medien den gedruckten Produkten wie Zeitschriften oder Katalogen zunehmend Konkurrenz bei den Konsumenten und Werbetreibenden. Im Illustrationstiefdruck hängen die Umsätze und Heftumfänge der Magazine sehr stark von den Ausgaben für Werbung und Anzeigen ab.

Die Investitionstätigkeit im Illustrationstiefdruck liegt bereits seit über zehn Jahren darnieder, eine Erholung ist nicht mehr zu erwarten. Es ist davon auszugehen, dass die jetzt noch im Markt tätigen Illustrationstiefdrucker ihre Druckmaschinen noch maximal bis zu deren technischem Lebensende betreiben und danach schließen oder mit anderen gebrauchten Maschinen zeitlich begrenzt weiterarbeiten. Investitionen können also im Illustrationstiefdruck mit Ausnahme von absolut unvermeidbaren Ersatzinvestitionen nicht mehr erwartet werden. Für die Firmen der Heliograph Gruppe sind Maschinenverkäufe in diesem Sektor von sehr geringer Bedeutung.

Der Dekortiefdruck hängt hauptsächlich an der weltweiten Entwicklung im Wohnungsbau (Neubauten und Renovierung). Aktuell befinden sich unsere Kunden im Dekortiefdrucksektor in einem wachsenden Geschäftsumfeld mit positivem Ausblick in die Zukunft. Bei der Heliograph Gruppe hat dieser Markt einen geringen Anteil am Umsatz. Es kommt nicht in jedem Jahr zu Maschinenverkäufen in diesem Sektor, da der Gesamtmarkt für Formherstellungsanlagen in diesem Sektor weltweit vergleichsweise klein ist. Obwohl der Digitaldruck auch in diesem Sektor zunimmt ist die Marktentwicklung für Tiefdruckanlagen aktuell positiv.

Bei der rotativen Prägung geht es darum, Materialen, wie zum Beispiel Karton oder Folien, durch dreidimensional strukturierte Walzen dauerhaft zu verformen. Markenartikelhersteller entdecken zunehmend die haptische Dimension für hochwertige Verpackungen. Darüber hinaus werden zu dekorativen Zwecken viele Materialien, die verschiedensten Oberflächen eine fühlbare Dimension geben sollen, rotativ geprägt. Beispiele hierfür sind Oberflächen für Möbel, Fußböden, im Innenbereich von Automobilen oder das, was volkstümlich als "Kunstleder" bezeichnet wird. Daher steigt die Nachfrage nach Prägeformen kontinuierlich. Für stark dreidimensional modulierte Prägeformen sind die Direktlaser sowie die Laser zur Ätzmaskenerzeugung der Heliograph Gruppe die bevorzugten Werkzeuge.

Ein Großteil der weltweit bedruckten Verpackungen wird in Hochdruckverfahren hergestellt und zwar im flexiblen Verpackungsbereich im Flexodruck und im Körperdruckbereich im sogenannten Letterpress ("Buchdruck") oder Dry Offset (Trockenoffset). In Hochdruckverfahren werden wie beim Stempel die erhabenen Flächen der Druckform eingefärbt und dann auf das zu bedruckende Material (Flexodruck) oder auf einen Zwischenträger und von dort auf das Material (Trockenoffset) übertragen. Gesellschaften der Heliograph Gruppe sind in diesen Märkten mit Laser-Direktbebilderungsanlagen (Hell) oder mit Laser-Maskenbelichtern (Lüscher) aktiv.

Als Sicherheitsdruck bezeichnet man ein Marktsegment, in dem Druckformen für die Herstellung von Banknoten, Briefmarken, Kreditkarten und Ähnlichem und zwar für unterschiedliche Druckverfahren benötigt werden. Gemeinsam ist diesen Anwendungen, dass sie mit hohen Genauigkeiten und hoher Auflösung arbeiten. Hierfür bieten die Heliograph Gesellschaften Schepers (Tiefdruck, Intagliodruck, Prägung) und Lüscher (Offsetdruck, Flexodruck, Buchdruck, Siebdruck) Bebilderungsanlagen an.

Die Gesellschaft Lüscher Technologies AG bietet auch Bebilderungslösungen an für Siebdruck mit Flachsieben für technischen Druck, Körperdruck oder indirekte Druckverfahren sowie Bebilderungsverfahren für den Offsetdruck, meist in Spezialanwendungen.

2. Ertragslage

Der Umsatz im Geschäftsjahr 2017 liegt mit EUR 177,6 Mio. um 13,3 % über dem Vorjahresniveau (EUR 156,7 Mio.). Damit liegt der Umsatz noch über den guten Erwartungen eines Anstiegs im oberen einstelligen Prozentbereich.

Die Heliograph Gruppe weist für das Geschäftsjahr 2017 einen Jahresüberschuss von EUR 21,4 Mio. (Vorjahr: EUR 13,3 Mio.) aus. Dieses Ergebnis liegt deutlich über unseren Erwartungen.

3. Vermögens- und Finanzlage

Im Geschäftsjahr 2017 belief sich die Bilanzsumme der Heliograph Gruppe auf EUR 123,4 Mio. (Vorjahr: EUR 121,8 Mio.). Die Anlagenquote (ohne Firmenwert) ist leicht gestiegen und beläuft sich auf 8,1 % (Vorjahr: 6,1 %).

Die rechnerische Reichweite der Vorräte hat sich gegenüber dem Vorjahreswert von 3,0 Monaten auf 2,6 Monate verringert.

Zum Bilanzstichtag beträgt das Eigenkapital EUR 67,8 Mio. (Vorjahr: EUR 70,6 Mio.), was einer Eigenkapitalquote von 54,9 % (Vorjahr: 57,9 %) entspricht.

Die gesamten Verbindlichkeiten werden durch den Bestand an flüssigen Mitteln komplett gedeckt. Die von einzelnen Tochtergesellschaften der Heliograph Holding GmbH mit Geschäftsbanken vereinbarten Kontokorrentlinien wurden im Geschäftsjahr zeitlich begrenzt in sehr geringem Ausmaß genutzt. Die Zahlungsverpflichtungen konnten jederzeit uneingeschränkt erfüllt werden und auch für die Zukunft ist vor diesem Hintergrund nicht absehbar, dass die Liquidität gefährdet sein könnte.

Die Gesellschaft ist aufgrund der ausreichend vorhandenen Liquidität und einer stabilen und guten Eigenkapitalausstattung bestens aufgestellt, um auch in einem schwierigeren wirtschaftlichen Umfeld zu bestehen.

Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Wirtschaftsgüter (ohne Firmenwert) in Höhe von beinahe EUR 2,5 Mio. (Vorjahr: EUR 2,1 Mio.) getätigt. Die Höhe der Investitionen lag damit über der Summe der Abschreibungen (ohne Firmenwertabschreibung) des Geschäftsjahres 2017.

4. Änderungen in der Gesellschaftsstruktur

Die Anteile an dem an der Börse Kopenhagen gelisteten Unternehmen Glunz & Jensen A/S, Ringsted, Dänemark, einem im Flexo- und Offsetbereich tätigen Anlagenhersteller, wurden im Berichtsjahr auf 33,13 % erhöht. Die Firma Schepers hat sich mit 24 % an dem Softwareunternehmen Cesys Gesellschaft für angewandte Mikroelektronik mbH, Herzogenaurach, beteiligt.

5. Management

Zu Geschäftsführern der Heliograph Holding GmbH sind Herr Rid als CEO sowie Herr Gschoßmann, Herr Dr. Pfiffner und Herr Siebold bestellt. Die Heliograph Geschäftsführer sind auch Geschäftsführer einer der wichtigsten Tochtergesellschaften und außer dem CEO darüber hinaus für jeweils sechs bis sieben weitere direkte oder indirekte Tochtergesellschaften der Heliograph Holding GmbH verantwortlich.

6. Personal

Im Jahresdurchschnitt waren im Geschäftsjahr 2017 in der Gruppe 562 Mitarbeiter (Vorjahr: 557) beschäftigt. Zum Jahresende 2017 betrug die Mitarbeiterzahl 563 (Vorjahr: 553). Zum Stichtag waren 10 Auszubildende (Vorjahr: 12) bei den Tochterfirmen der Heliograph Holding GmbH angestellt. Der Personalaufwand betrug im Geschäftsjahr EUR 44,2 Mio. (Vorjahr: EUR 42,6 Mio.).

7. Umweltschutz

Die Fertigungsprozesse für Anlagen sind nicht mit umweltbelastenden Arbeitsgängen verbunden. An verschiedenen Standorten werden Labore zur chemischen Analyse als Serviceleistung für unsere Kunden und zur Anmischung von Chemikalien in kleinem Umfang betrieben. Die Abwässer werden von Spezialfirmen entsorgt.

Prognosen-, Chancen- und Risikobericht

1. Chancen

Die Strukturen der Heliograph Gruppe ermöglichen eine flexible Anpassung bei Schwankungen des Nachfrageniveaus in beide Richtungen, um weiterhin profitabel arbeiten zu können. Wir sehen die Möglichkeit, mit neuen Produkten, die in den nächsten Jahren die Marktreife erreichen werden, die Konkurrenzfähigkeit des Tiefdrucks zu verbessern und neue Umsatzpotentiale zu erzeugen. Die Heliograph Gruppe ist hier in technologisch führender Position.

Bei der Herstellung von Prägeformen durch Direktstrukturierung mit starken Lasern haben die Gesellschaften der Heliograph Gruppe eine Marktstellung, die weiteres Wachstum erwarten lässt. Im Flexodruck stehen neue Materialien zur Verfügung, die sich mit Lasern der Heliograph Gruppe direkt strukturieren lassen. Eine Gesellschaft der Gruppe ist in der Herstellung von elastomeren Flexo- und Dry-Offset Platten aktiv. Hier wurden erste Markterfolge erzielt, so dass zukünftig eine positive Entwicklung möglich ist. Unsere Tochterfirma Lüscher Technologies AG eröffnet uns die Möglichkeit auch in anderen Druckverfahren tätig zu werden, wobei wir im Flexodruck, Siebdruck und in Spezialanwendungen am Marktwachstum teilhaben können.

Neue Produkte werden auch auf die Märkte ausgerichtet, die in den kommenden Jahren Wachstum versprechen. Eine zentrale Rolle nimmt hier nach wie vor Asien ein, das für den Tiefdruck trotzdem das größte Potential darstellt. Mit spezifischen Produktentwicklungen tragen wir dieser Tatsache Rechnung.

Eine weitere Chance bietet die zunehmende Urbanisierung: Besonders in den aufstrebenden Volkswirtschaften mit starkem Bevölkerungswachstum wie China, Indien oder Mexiko sind die Ausdehnung bestehender Städte und die Entstehung neuer sogenannter "Mega-Cities" zu beobachten. Entsprechend groß ist der Bedarf an Verpackungen. Zudem steigen mit der wachsenden Mittelschicht auch die Ansprüche an Konsum und Lebensstandard. Von dieser Entwicklung profitieren wir vor allem durch unseren Absatz bei Graviermaschinen.

2. Risiken

2.1. Risikomanagement

Die Möglichkeiten, aktiv Risiken frühzeitig zu erkennen und damit gegensteuernde Maßnahmen einleiten zu können, werden wesentlich durch das Berichtswesen unterstützt. Dieses sichert eine zeitnahe Beurteilung von sich ändernden internen und externen Rahmenparametern. Die Geschäftsführung wird monatlich über die einzelnen Unternehmen informiert. Eine laufende Berichterstattung, unabhängig von regelmäßigem standardisiertem Reporting, ist durch die Struktur der Gruppe mit flachen Hierarchien und überschaubaren Einheiten gewährleistet.

2.2. Gesamtwirtschaftliche Risiken

Die konjunkturelle Lage und die Entwicklungen an den internationalen Kapitalmärkten können unsere Geschäftsentwicklung negativ beeinflussen. Risiken liegen hauptsächlich in einem neuerlichen deutlichen Rückgang der weltweiten Konjunktur, welcher die Investitionsneigung schwächen könnte. Die Entwicklung von protektionistischen Maßnahmen wie Zöllen oder anderen Handelshemmnissen insbesondere in den Vereinigten Staaten stellt ebenso wie die Auswirkungen des BREXIT ein zurzeit nicht abzuschätzendes Risiko dar.

Auch in der Entwicklung der Einkaufspreise und Löhne liegen einige Risiken. Die Steigerungen bei Einkaufspreisen und Löhnen können in der Regel bei bestehenden Produkten nur schwer an die Kunden weitergegeben werden. Auch hier spielt Innovation die entscheidende Rolle: Nur neue leistungsfähigere Produkte erlauben eine Preispositionierung, die es möglich macht, Preissteigerungen bei Einstandspreisen über Kundenendpreise aufzufangen.

2.3. Branchenrisiken

Die Konsolidierungen und Überkapazitäten hauptsächlich im Bereich Publikationsdruck stellen für die Heliograph Gruppe im Maschinenbereich kein Risiko dar, nachdem die erforderlichen Anpassungen innerhalb der Gruppe bereits vor Jahren erfolgt sind, im After Sales Bereich ist das Risiko überschaubar. Ein weiteres Erstarken des Digitaldrucks würde aus technischen Gründen zuerst den Offset- und Flexodruck substituieren. Der Anwendungsbereich des Digitaldrucks liegt hauptsächlich bei niedrigen Auflagen, welche typischerweise nicht vom Tiefdruck bedient werden. Weitere Risiken aus alternativen Druckverfahren sind zurzeit nicht absehbar.

Das derzeitig laufende Genehmigungsverfahren für Chrom Trioxide auf Basis der REACH Verordnung bei der ECHA (European Chemicals Agency) birgt grundsätzliche Risiken. Bis 22. September 2017 hätte eine Autorisierung für die Verwendung von Chrom Trioxide erfolgen müssen. Bislang ist noch keine Entscheidung diesbezüglich bei der ECHA bzw. der EU getroffen worden und Chrom Troxid darf im Augenblick weiter verwendet werden. Chrom ist heutzutage die Verschleißbeschichtung der Tiefdruckzylinder. Zurzeit gehen wir davon aus, dass unsere Branche eine Genehmigung zur Nutzung von Chrom für weitere sieben Jahre erhalten wird, mit Auflagen, welche wir aus unserer Sicht in unserer Branche aufgrund der schon sehr hohen Standards zum großen Teil bereits heute erfüllen. Vor Ablauf der sieben Jahre wird wiederum ein Weitergenehmigungsverfahren eingeleitet werden, dessen Erfolg zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht vorhersehbar ist. Parallel werden Versuche zu Alternativen zur Oberflächenbeschichtung durchgeführt.

In Teilbereichen (Graviermaschinen für den Tiefdruck) ist der Marktanteil sehr hoch, so dass eine Steigerung nur noch sehr schwer erreichbar ist. Nachdem dieser Bereich Spezialmaschinenbau ist, gibt es auch nur beschränkte Wachstumsmöglichkeiten. Auch wenn es zurzeit nur wenige Wettbewerber gibt, gilt es in diesem Markt, die Marktposition durch Innovationen zu erhalten.

Das Anlagengeschäft unterliegt je nach Investitionsneigung größeren Schwankungen. Diesen begegnen wir durch eine größtmögliche Flexibilisierung der Kosten u. a. durch den Einsatz von Arbeitnehmerüberlassung in der Produktion.

2.4. Ausfallrisiken

Aufgrund der Geschäftstätigkeit bzw. des operativen Geschäfts ist die Heliograph Gruppe einem Ausfallrisiko ausgesetzt, dem einerseits durch entsprechende Zahlungsbedingungen mit Anzahlungen sowie durch eine fortlaufende Überwachung der Außenstände und durch ausreichende Wertberichtigungen begegnet wird.

2.5. Währungsrisiken

Die Heliograph Gruppe ist als international agierendes Unternehmen Währungsrisiken ausgesetzt, die aus der Disparität des jeweiligen Währungsumfangs auf der Einkaufs- und der Verkaufsseite und aus Währungsschwankungen resultieren können. Auf der Beschaffungsseite bestehen bei den deutschen, amerikanischen und chinesischen Herstellerfirmen geringe Währungsrisiken, da die Mehrzahl der Beschaffungen jeweils in lokaler Währung erfolgt.

Internationale Verkäufe, insbesondere von der Daetwyler Graphics AG, Bleienbach / Schweiz, und der Lüscher Technologies AG, Bleienbach / Schweiz, werden häufig in Euro fakturiert, ohne die daraus resultierenden Währungsrisiken immer abzusichern. Die beiden Schweizer Gesellschaften tragen den Währungsrisiken auf der Verkaufsseite durch vermehrte Beschaffungsaktivitäten im Euroraum Rechnung. Dennoch verbleibt ein Währungsrisiko, da ein Teil der Aufwendungen wie Miet- und Personalaufwendungen in Schweizer Franken anfallen. Nach einem starken Jahresanfang hat der Schweizer Franken bis zum Jahresende 2017 wieder spürbar abgewertet. Eine Aufwertung des Schweizer Franken über seinen anfänglichen Höchststand würde zu einem Wettbewerbsnachteil für die beiden Schweizer Gesellschaften führen, der zum Teil durch weitere Einsparmaßnahmen kompensiert werden könnte.

Maschinenverkäufe in US-Dollar und japanischen Yen werden zum größten Teil abgesichert. Bei Absicherungen gilt, dass es keinen Abschluss von Finanztransaktionen ohne korrespondierendes Grundgeschäft gibt.

Allgemein besteht das Risiko einer weiteren Abwertung von Währungen zum Euro. Massiv abgewertete Währungen, wie beispielsweise der japanische Yen, können unsere preisliche Wettbewerbsfähigkeit in diesen Ländern deutlich schwächen.

2.6. Sonstige Risiken

Die Heliograph Gruppe ist derzeit in keine wesentlichen Gerichts- oder Schiedsverfahren verwickelt, die einen erheblichen Einfluss auf die Gesamtsituation des Unternehmens haben könnten. Für Gewährleistungsansprüche wurden ausreichend Rückstellungen gebildet.

3. Prognose / Ausblick

Wir erwarten für die weltweite Konjunktur auch im Jahr 2018 nur ein geringes Wachstum. Dabei bestehen einige Risiken, welche den Welthandel und damit auch die Investitionsneigung unserer Kunden negativ beeinflussen könnten.

Die Entwicklung des Investitionsvolumens im Verpackungsdruck entspricht dem langfristigen Wachstumspfad der weltweiten Nachfrage nach Verpackungen. Daher gehen wir in der Tiefdruckbranche im Verpackungsdruck von einem stabilen Investitionsverhalten auch in den Folgejahren aus. Wir erwarten insbesondere im asiatischen Raum für den Verpackungsdruck weiterhin ein deutliches Wachstum.

Im Illustrationstiefdruck werden sich die strukturellen Anpassungen in Europa fortsetzen. Wir gehen in diesem Segment von einer minimalen Nachfrage auf dem Niveau des Ersatzbedarfs aus.

Für das Jahr 2018 erwarten wir, soweit die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen stabil bleiben, einen leichten Umsatzrückgang im mittleren einstelligen Prozentbereich. Wir rechnen mit einem Ergebnis auf dem Niveau zwischen den beiden Geschäftsjahren 2016 und 2017.

Dieser Konzernlagebericht enthält Aussagen und Prognosen, die sich auf die künftige Entwicklung der Heliograph Gruppe beziehen. Diese Prognosen stellen Einschätzungen dar, die auf Basis der zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen wurden. Sollten die zugrundeliegenden Annahmen nicht eintreten, können die Ergebnisse bzw. die tatsächliche Entwicklung von den getroffenen Einschätzungen und Erwartungen abweichen.

 

Krailling, 17. Juli 2018

Heliograph Holding GmbH

Geschäftsführung

Max Rid

Christoph R. Gschoßmann

Dr. Rolf Pfiffner

Martin Siebold

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den von der Heliograph Holding GmbH, Krailling, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzernanhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und über den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.

Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

München, 2. August 2018

PSP Peters Schönberger GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Bernhard Winterstetter, Wirtschaftsprüfer

Dr. Christian Eschner, Wirtschaftsprüfer

Eine Verwendung des Bestätigungsvermerks außerhalb des Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Konzernabschlusses und/oder des Konzernlageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

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