Schlipköter Beteiligungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jan Lennart Gerhards seit 2.1.2025 | Prokura |
Thorsten Dr. Birk seit 20.4.2023 | Vorstandsmitglied |
Christian Klein seit 14.7.2005 | Prokura |
Michael Dr. Schlipköter seit 18.3.2004 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Mozart AGSolingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Geschäftsverlauf der Gesellschaft Das Geschäftsjahr 2023 endete für die MOZART AG nicht zufriedenstellend. Bis April des Jahres sah die Geschäftslage noch sehr gut aus, auch verglichen zu dem Rekordjahr 2022. Dieser Trend konnte jedoch über die Jahresmitte nicht fortgeführt werden. Somit endete das Geschäftsjahr 2023 mit einem Rückgang im Umsatz von ca. 13 %, in der Gesamtleistung sogar von ca. 20 %. Die direkte Exportquote bleibt dabei stabil bei ca. 60 %. Das zeigt, dass die Umsatzrückgänge flächendeckend aufgetreten sind. Zukünftig ist davon auszugehen, dass sich die Exportquote durch erstarkende Inlandsumsätze leicht zurückentwickeln wird. Eine Strategieanpassung und neue potentielle Projekte, die diesen Trend unterstützen werden, sind in Bearbeitung. Die Lagerbestände im Bereich der Halbfertig- und Fertigwaren wurden trotz des Umsatzrückgangs reduziert. Das lag unter anderem daran, dass wir als Maßnahme gegen den verstärkten Nachfragerückgang ab Juni 2023 das Mittel der Kurzarbeit genutzt und aus dem Lager heraus geliefert haben. Mittelfristig gesehen werden wir das Lager wieder moderat auffüllen mit dem Ziel, den Kunden der MOZART AG weiterhin eine gute Lieferfähigkeit zu garantieren. Im Bereich der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe konnte keine Bestandsreduzierung realisiert werden, was vor allem an langfristigen Abnahmeverpflichtungen im Bereich der Stallieferanten lag. Die äußeren Rahmenbedingungen für das Unternehmen haben sich im Laufe des Geschäftsjahres 2023 insgesamt verschlechtert. Die neue Herausforderung bei der Energiebeschaffung und die anhaltende Inflation sind hier als Hauptgründe zu nennen. Die Beschaffungspreise stufen wir in dieser Zeit weder als stabil noch als vorhersehbar ein. Das Investitionsverhalten wurde trotz der angespannten gesamtwirtschaftlichen Lage nicht gebremst, sondern eher intensiviert. Ermöglicht wird dies durch das solide Wirtschaften der MOZART AG in den letzten Jahren. II. Lage der Gesellschaft Vermögenslage Die Vermögensstruktur der Gesellschaft hat sich im Laufe der letzten Jahre aufgrund von hohen Investitionen verändert. Auf der Aktivseite der Bilanz sind das Anlage- und das Vorratsvermögen strukturell die mit Abstand größten Bilanzposten Die Vorräte machen 42,1 % (Vorjahr: 43,8 %) der Bilanzsumme aus. Das Anlagevermögen hat einen Anteil von 41,5 % der Bilanzsumme (Vorjahr: 41,8 %). Die Eigenkapitalquote der Mozart AG beläuft sich per 31.12.2023 auf 79,9 %. Die Erhöhung um 1,7 Prozentpunkte im Vorjahresvergleich ist auch auf die - im Gegensatz zur absoluten Erhöhung des Eigenkapitals durch den Jahresüberschuss - leicht gesunkene Bilanzsumme zurückzuführen. Neben dem bilanziellen Eigenkapital bestehen Verbindlichkeiten gegen über Gesellschaftern, so dass sich die Verbindlichkeiten gegenüber Dritten auf deutlich weniger als die rechnerischen 20,1 % der Bilanzsumme belaufen. Finanzlage Bei der MOZART AG bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Form von Förderdarlehen von TEuro 831. Dem gegenüber verfügt die Gesellschaft zum 31.12.2023 über liquide Mittel in Höhe von TEuro 1.036. Der Anlagendeckungsgrad I, definiert als Relation von Anlagevermögen zu Eigenkapital, beläuft sich per 31.12.2023 auf 51,9 % (Vorjahr: 53,5 %). Lässt man das Finanzanlagevermögen außen vor, so beläuft sich diese Kennzahl auf 48,0 % (Vorjahr: 45,1 %). Ertragslage Die Eigenkapitalrentabilität auf Basis des Jahresüberschusses erreichte im Geschäftsjahr 0,7 % (Vorjahr: 10,8 %). Berechnet mit dem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ergeben sich 1,6 % bzw. 16,2 % im Vor jahr. Die Gesamtkapitalrentabilität, berechnet anhand des Jahresüberschusses, belief sich 2023 auf 0,6 % (Vorjahr: 8,4 %). Auf Basis des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern (EBIT) liegt die Gesamtkapitalrentabi lität bei 1,2 % (Vorjahr: 12,7 %). III. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die noch bis in das Geschäftsjahr 2022 ausstrahlende Coronapandemie, der Ukrainekonflikt, der neu hinzugekommene Konflikt in Israel so wie die anhaltende Inflation haben in der aktuellen weltwirtschaftlichen Entwicklung eine neue Dimension der Unsicherheit hervorgerufen. Auch die MOZART AG ist davon nicht verschont geblieben, was sich vor allem in der Preisentwicklung am Beschaffungsmarkt bemerkbar macht. Dem Risiko der Materialverfügbarkeit begegnete die MOZART AG in den letzten Jahren mit Lageraufbau im Bereich der Vormaterialien und in der Ersatzteilhaltung. Ziel im Jahr 2024 wird es sein, das Lager langsam abzubauen, ohne dadurch ein Beschaffungsrisiko zu verursachen. In offenem Dialog stimmen wir uns eng mit unseren Zulieferern und Logistikern ab. Die eigene Lieferfähigkeit war bis zum Ende 2023 auf sehr hohem Niveau, zum Ende des Jahres hat sie sich durch einen erheblichen Lagerabbau im Bereich der Halbfertig- und Fertigwaren jedoch verringert. Eine kurzfristige und spontane Lieferfähigkeit ist ein zunehmend wichtiger Faktor in unseren Märkten, da auch unsere Kunden ihre Liquidität beibehalten und ausbauen müssen. Durch einen erhöhten Lagerbestand an Fertigwaren können wir gut auf steigende und spontane Nachfragen reagieren. Hier werden wir uns weiter verbessern und an einem neuen Optimum orientieren; dies dient einerseits den bestehenden Kunden und bietet andererseits die Möglichkeit, durch zeitnah realisierbare Belieferung neue Kunden zu gewinnen. Das generell bestehende Kundenausfallrisiko ist als leicht erhöht einzustufen, jedoch in Summe weiterhin als gering. Auf der einen Seite pflegt die MOZART AG zum Teil seit Jahrzehnten bestehende Kundenbeziehungen, zum anderen erfolgt ein angemessenes internes Debitorenmanagement. Die Diversität der belieferten Anwendungsgebiete und Kunden ist eine Stärke des Unternehmens und minimiert das Risiko von Kundenausfällen. Das Thema der Energieversorgung und der damit höheren finanziellen Belastung aufgrund der steigenden Energiepreise ist spätestens seit dem Ukrainekonflikt stark in den Vordergrund gerückt. Die MOZART AG musste sich 2023 am freien Markt zu erhöhten Konditionen bedienen. Die Bemühungen im Rahmen der Nachhaltigkeit dienen auch dazu, die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu verringern. Das hinzugekommene Zinsänderungsrisiko durch Anhebung der Leitzinsen ist für die MOZART AG aktuell nicht relevant, da die Fremdfinanzierung über Banken grundsätzlich zu fixen Zinssätzen erfolgt und Darlehen innerhalb der Zinsbindungsfrist getilgt werden. Steigende Zinssätze wirken sich aktuell auf die Amortisationen der Investitionen entsprechend negativer aus. Dies ist für das Unternehmen jedoch kein Grund, auf Finanzierungen und Investitionen zu verzichten. Ein Risiko für die künftige Entwicklung liegt sicher in der fehlenden Verfügbarkeit von gut ausgebildetem Personal. Die verstärkte Ausbildung von eigenem Fachpersonal und eigenen Führungskräften gewinnt an Wichtigkeit und wird zunehmend erfolgreicher betrieben. Das Unternehmen versucht, sich auch nach außen attraktiv aufzustellen und sich als sozial eingestellter Arbeitgeber mit überdurchschnittlichem Angebotsmix zu präsentieren. Erhebliche Anstrengungen der Risikominimierung werden im Bereich IT-Sicherheit und Datenschutz unternommen. Nichtsdestotrotz bleibt es ein Risiko. Deshalb besteht eine umfangreiche Versicherung, die für mögliche Schäden bspw. durch Cyberangriff o.Ä. einstehen würde. Das Unternehmen hat einen klaren Investitionsplan, um in die Lage versetzt zu werden, den Unternehmenserfolg langfristig sicherzustellen. Der Inhalt des Investitionsplanes zeigt, dass es viele Ideen und Konzepte zur Weiterentwicklung gibt. Das Unternehmen ist aufgrund seiner Finanzlage größtenteils unabhängig, so dass es kurzfristigen Krisen aus eigenen Mitteln begegnen kann. IV. Nachhaltigkeit Umwelt Ganz übergeordnet beschäftigt sich die MOZART AG mit dem Thema der Dekarbonisierung und ist mit Unterstützung des Werkzeugverbandes FWI in ein Netzwerk eingetreten, um sich mit anderen Unternehmen zu dem Thema auszutauschen und mit Hilfe einer spezifischen, zertifizierten Software die CO 2 -Emissionen zu überwachen und Potentiale übersichtlich zu veranschaulichen. Eine erste CO 2 -Footprint-Analyse über Scope 1 bis Scope 3 wurde bereits im Jahr 2022 für das Referenzjahr 2019 ermittelt. Mittels der neuen Softwareunterstützung soll diese Art der Analyse kontinuierlich fortgeschrieben werden. Im Bereich der Versorgung der MOZART AG mit Energie sind bereits er hebliche Investitionen getätigt worden. Im Geschäftsjahr 2023 wurde eine Photovolatikanlage mit einer Leistung von 446 kWp in Betrieb genommen. Das Investitionsvolumen für diese Anlage beträgt insgesamt TEuro 460. Diese Anlage dient in erster Linie der Stromversorgung der Produktionsanlagen, über schüssiger Strom wird seit April 2023 ins allgemeine Netz eingespeist. Der Anteil der Eigennutzung am erzeugten Strom betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 88 %. Darüber hinaus werden die neuen Dienstfahrzeuge vermehrt als Elektro- oder Hybridfahrzeug bestellt. Zusätzlich bestehen auf dem Betriebsgelände entsprechende Lademöglichkeiten. Im Bereich der Abfall- und Kreislaufwirtschaft bestehen in einigen Bereichen schon seit langer Zeit etablierte Recycling-Prozesse. So werden bestimmte Abfallprodukte, die im Produktionsprozess anfallen, gesammelt und über geeignete Dienstleister dem Recycling zugeführt. Soziales Eine gerechte Anteilnahme der Mitarbeitenden am erwirtschafteten Gewinn bleibt ein besonderer Schwerpunkt der Firmen- und Personalpoi ik. Für das Jahr 2023 konnte zwar aufgrund der Ertragslage keine freiwillige Gewinnbeteiligung vereinbart werden, trotzdem wird diese zukünftig weiter ein zentraler Bestandteil sein und die Mitarbeiten den eindringlich spüren lassen, dass sich die gemeinsamen Anstrengungen lohnen. Damit verbunden ist immer auch der Anreiz, in den Bemühungen nicht nachzulassen und die Verantwortung zur Erreichung eines profitablen Geschäftsjahres vollständig wahrzunehmen. Vom Erfolg dieser freiwilligen Maßnahme ist das Unternehmen nach wie vor überzeugt. Sonstige freiwillige Sozialleistungen oder die Zahlungen von steuerlich begünstigten Prämien wie die Inflationsausgleichsprämie treten als weitere Maßnahmen hinzu. Governance Die MOZART AG ist weiterhin der Compliance-Initiative des BME angeschlossen und ist gleichzeitig Mitglied bei DICO (Deutsches Institut für Compliance). Dies zeigt das ernsthafte und nachhaltige Bemühen, die Unternehmensziele durch rechtskonformes und ethisches Verhalten zu erreichen. Ebenfalls wurde zum Ende 2023 ein Whistleblower-System installiert und freigeschaltet. Die MOZART AG nutzt hierfür den Service der Bundesanzeiger Verlag GmbH. Das Hinweisgeberportal ist über die Unternehmenswebsite erreichbar. Auch in Bezug auf ihre Lieferanten ist die MOZART AG bestrebt, stets einen fairen Umgang zu pflegen. Dazu gehört auch das Ziel, ausstehende Eingangsrechnungen zeitgerecht, d.h. grundsätzlich innerhalb von 30 Tagen, zu begleichen. Im abgelaufenen Jahr betrug die durchschnittliche Zahlungsdauer, aus gedrückt in der Kennzahl "Umschlagshäufigkeit Forderungen", 28,3 Tage (Vorjahr: 20,7 Tage). V. Sonstige Angaben Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Der Abwärtstrend aus Mitte 2023 wurde Anfang 2024 gestoppt. Der Umsatz blieb zwar leicht unter dem starken Anfangsumsatz von 2023, der Auftragseingang der ersten Monate liegt jedoch deutlich über dem Vorjahr. Eine Prognose für das Gesamtjahr 2024 zu treffen ist nach den Erfahrungen aus dem Vorjahr schwierig, jedoch sieht es so aus, als würde sich die positive Geschäftsentwicklung der vergangenen Jahre wieder einstellen, so dass ein kontinuierlicher Abfluss der Produkte gewährleistet ist und nicht den Schwankungen aus 2023 unterliegt. Für 2024 rechnet die MOZART AG wieder mit steigenden Umsatzerlösen und damit verbunden überproportional steigenden Jahresüberschüssen. Intern stimmen wir sowohl Worst-Case- als auch Best-Case-Szenarien miteinander ab und treffen aktive Maßnahmen, an den Problemen der aktuellen Weltwirtschaftslage möglichst wenig teilzuhaben. Forschung und Entwicklung Der Bereich Technik ist neu aufgestellt und zeigt die Möglichkeiten einer dynamischen Weiterentwicklung des Unternehmens auf. Das ermöglicht, die strategische Entwicklung des Gesamtunternehmens detaillierter zu entwickeln und zielgerichteter umzusetzen. Die Forschung und Entwicklung wurde in den letzten Jahren intensiviert durch Personalaufbau und beschäftigt sich mit allen internen und externen Möglichkeiten, den Kunden immer effizientere und individuellere Schneidlösungen zur Verfügung zu stellen.
Solingen, den 25. Juni 2024 gez. Sebastian Schlipköter, Vorsitzender des Vorstandes gez. Dr. Michael Schlipköter, Vorstand gez. Dr. Thorsten Birk, Vorstand BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang1. Allgemeine Angaben 1.1. Firma, Sitz und Gegenstand des Unternehmens Das Unternehmen firmiert unter dem Namen Mozart AG und hat seinen Sitz in Solingen. Die Mozart AG ist im Handelsregister beim Amtsgericht Wuppertal unter der Nummer HRB 16467 eingetragen. Der Gegenstand des Unternehmens ist gemäß § 2 der Satzung der Mozart AG "die Herstellung und der Vertrieb sowie der Handel mit Messern, Klingen und Werkzeugen für den handwerklichen und industriellen Gebrauch, insbesondere unter der Marke 'Mozart', sowie die Verwaltung eigenen Vermögens." 1.2. Größenabhängige Erleichterungen Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften der §§ 276, 288 HGB hat die Gesellschaft im vorgelegten Jahresabschluss im Wesentlichen keinen Gebrauch gemacht. 1.3. Vorjahresabschluss Der geprüfte und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Vorjahresabschluss der Mozart AG hat dem Aufsichtsrat in der Sitzung vom 25. August 2023 vorgelegen. Der Aufsichtsrat hat den Abschluss gem. § 172 AktG festgestellt. Die Hauptversammlung der Mozart AG hat mit Beschluss vom 25. August 2023 beschlossen, den Jahresüberschuss von Euro 1.376.998,79 mit dem Ge winnvortrag aus dem Vorjahr (Euro 11.248.361,33) zu verrechnen und als Bilanzgewinn von Euro 12.625.360,12 vorzutragen. 2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung, einschließlich der Vornahme steuerlicher Maßnahmen Der Jahresabschluss der Mozart AG wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten. Die Bilanz ist nach der Verwendung des Ergebnisses aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden stellen sich im Einzelnen wie folgt dar: - Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen wurden hier bei nach voraussichtlicher Nutzungsdauer linear vorgenommen. - Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt. Außerplanmäßige Abschreibungen werden nur in Fällen voraussichtlich dauernder Wertminderungen vorgenommen. - Die Vorräte sind mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten bewertet. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. - Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert angesetzt und wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. - Der Kassenbestand ist, ebenso wie die Guthaben und Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten, mit dem Nominalwert angesetzt. Auf fremde Währung lautende Guthaben bei Kreditinstituten werden gem. § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. - Rechnungsabgrenzungsposten wurden nur für wesentliche Posten gebildet. - Die Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. - Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben sich gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich nicht geändert. 3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung 3.1 Sachanlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist dem beigefügten Anlagespiegel zu entnehmen. 3.2 Finanzanlagevermögen Die Gesellschaft hat eine Rentenversicherung mit Kapitaloption gegen einen Einmalbetrag von Euro 500.000,00 abgeschlossen. Versicherungsnehmer ist die Mozart AG, versicherte Person ist Herr Dr. Michael Schlipköter. Der ausgewiesene Wert von Euro 501.957,15 entspricht dem zum Stichtag garantierten Wert der Versicherung. Der Zeit wert zum 31.12.2023 beträgt Euro 495.492,68. 3.3 Forderungen Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. 3.4 Sonstige Vermögensgegenstände und aktive Rechnungsabgrenzung Für Zwecke der periodengerechten Gewinnermittlung wurden TEuro 73,8 abgegrenzt. 3.5 Verbindlichkeiten / Eventualverbindlichkeiten Neben den in der Bilanz auszuweisenden Verbindlichkeiten bestanden zum 31. Dezember 2023 keine weiteren Verbindlichkeiten oder Eventualverbindlichkeiten. Die in der Bilanz aus gewiesenen Verbindlichkeiten haben mit folgender Ausnahme eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr: Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren. In der Bilanzposition "sonstige Verbindlichkeiten" sind Darlehen (Euro 300.000,00) enthalten, die durch eine Grundschuld von Euro 1.533.875,64, lastend auf der Betriebsimmobilie Schmalzgraben 15, Solingen, besichert sind. 3.6 Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren in Höhe von Euro 682,19 (Vorjahr Euro 12.682,24) aus Wechselkursgewinnen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Kursdifferenzen in Höhe von Euro 10.567,56 (Vorjahr Euro 5.856,95) enthalten. 4. Sonstige Pflichtangaben 4.1 Ergebnisverwendung und Rücklagenentwicklung Vorstand und Aufsichtsrat werden den Jahresabschluss gemäß § 172 AktG feststellen und der Hauptversammlung zur Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns von Euro 12.316.349,20 über geben. Der Vorstand wird dem Aufsichtsrat vorschlagen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. 4.2 Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane Vorstand Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte der Mozart AG durch die Herren Sebastian Schlipköter, Vorsitzender des Vorstandes, Dr. Michael Schlipköter, stellvertretender Vorsitzen der des Vorstands, und Dr. Thorsten Birk, Vorstand (Eintragung ins Handelsregister am 20.04.2023), geführt. Die Angabe der Bezüge der Vorstandsmitglieder unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat bestand aus Herrn Dr. Arne Pidun, Rechtsanwalt, Vorsitzender des Aufsichtsrates, Frau Angelika Schlipköter, kaufmännische Angestellte, stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrates und Frau Sandra Schlipköter, freie Künstlerin. Die Gesamtbezüge der Aufsichtsratsmitglieder betrugen im Geschäftsjahr 2023 Euro 3.750,00. 4.3 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden, bis auf branchenübliche Gewährleistungsverpflichtungen, keine der in § 251 HGB auf geführten Haftungsverhältnisse. Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 85 Nr. 3 HGB) bestehen für Miet- und Leasingverpflichtungen (TEuro 97,3). Diese haben eine Restlaufzeit zwischen 3 und 39 Monaten. 4.4 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt des Geschäftsjahres 2023 beschäftigte die Mozart AG 106 Mitarbeiter. Hiervon entfielen im Durchschnitt 83 auf gewerbliche Mitarbeiter, 21 auf Angestellte und 2 auf Heimarbeiter. 4.5 Angaben gemäß § 160 Abs. 1 Nr. 3 AktG Das gezeichnete Kapital in Höhe von Euro 500.000,00 setzt sich aus 500.000 vinkulierten Namensaktien zu einem Nennbetrag von Euro 1,00 zusammen. 4.6 Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Der russische Angriffskrieg in der Ukraine dauert auch nach dem Bilanzstichtag weiter an. Die hierauf zurückzuführende Entwicklung im Energiesektor belastet energieintensiv produzierende Unternehmen. Die weiteren Folgen für das Unternehmen lassen sich zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses in ihrem vollständigen Ausmaß noch nicht abschätzen. Zu weiteren Details sei auf den Prognosebericht sowie den Chancen- und Risikenbericht im Lagebericht verwiesen.
Solingen, den 25. Juni 2024 gez. Sebastian Schlipköter, Vorsitzender des Vorstandes gez. Dr. Michael Schlipköter, Vorstand gez. Dr. Thorsten Birk, Vorstand Anlagespiegel
Bericht des AufsichtsratsDer Jahresabschluss nebst Anlagen sowie der Prüfungsbericht hat allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig vorgelegen. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss auf Recht- und Zweckmäßigkeit hin überprüft. Er hat sich durch den Vorstand regelmäßig über alle wesentlichen Vorgänge des Rechnungswesens unterrichten lassen. Die Ausführungen des Abschlussprüfers, die Herr Osenroth teilweise noch einmal erläutert, nimmt der Aufsichtsrat zustimmend zur Kenntnis. Gleichfalls teilt er die Einschätzungen des Vorstands im Rahmen des Lageberichtes. Dem Gewinnverwendungsbeschluss des Vorstands wird zugestimmt. Damit ist der Jahresabschluss des Jahres 2023 festgestellt (§ 172 AktG). Der Aufsichtsrat beschließt einstimmig, der Hauptversammlung entsprechend zu berichten.
gez. Arne Pidun, Vorsitzender des Aufsichtsrats sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 25.06.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die Mozart AG Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Mozart AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Mozart AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und der für die Überwachung Verantwortlichen für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Die für die Überwachung Verantwortlichen sind verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Solingen, den 25. Juni 2024 Ebbinghaus
Partnerschaft mbB
gez. Michael Klima, Wirtschaftsprüfer gez. Marcel Osenroth, Wirtschaftsprüfer |
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