Stammdaten

Register
Amtsgericht Aschaffenburg HRB 4247
Eingetragen
24.7.1990
Branche
Großhandel mit keramischen Erzeugnissen und GlaswarenGroßhandel mit elektrischen HaushaltsgerätenGroßhandel mit Sanitärkeramik
Gegenstand
Handel mit Gegenständen des Hotel- und Gaststättenbedarfs mit Großküchengeräten und Gegenständen der Restaurantausstattung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Harald Fuchs
seit 2.7.2002
Geschäftsführer
Michael Fuchs
seit 2.7.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Harald Fuchs
Dr.-Konrad-Fecher-Straße 9, 63864 Glattbach
125.000 €
50.00%
Michael Fuchs
Autogenstraße 16, 65993 Frankfurt/Main
125.000 €
50.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Edgar Fuchs GmbH

Aschaffenburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023

Edgar Fuchs GmbH, Magnolienweg 28, 63741 Aschaffenburg

Inhalt

1.

Wirtschaftsbericht

A.I Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsjahres 2021/2022

A.II Darstellung der Lage des Unternehmens

1.

Vermögenslage

2.

Finanzlage

3.

Ertragslage

1.

Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

B.I Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

B.II Risikobericht

1.

Allgemeiner Risikobericht

2.

Spezieller Risikobericht

B.III Prognosebericht

1.

Bericht über Zweigniederlassungen

Quellenverzeichnis

1.

Wirtschaftsbericht

A.I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsjahres 2022/2023

Die Edgar Fuchs GmbH handelt mit Gegenständen des Hotel- und Gaststättenbedarfs, mit Großküchengeräten und Gegenständen der Restaurantausstattung. Wir können auf unsere langjährige Erfahrung zurückgreifen und haben uns durch innovative Konzepte und unsere langjährige Kompetenz in Planung und Betreuung von Projekten zu einem der größten Anbieter der Branche etabliert. Durch unsere Betriebsgröße erhalten wir nach Einschätzung der Geschäftsführung bei allen unseren Hauptlieferanten beste Einkaufspreise.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.

Wir sind mit dem Geschäftsverlauf für das abgelaufene Geschäftsjahr sehr zufrieden, denn es ist uns gelungen, unsere Gesamtleistung von EUR 36,7 Mio. auf EUR 45,9 zu erhöhen. Leider verlängern sich die Bauzeiten für alle Projekte immer noch massiv. Dies spiegelt sich in einer erneuten Erhöhung der angefangenen Arbeiten wider. Während wir im Vorjahr angefangene Arbeiten in Höhe von EUR 12,1 Mio. erzielt haben, haben sich im abgelaufenen Jahr die angefangenen Arbeiten auf EUR 14,1 Mio. erhöht. Die Realisierung zahlreicher Projekte hat sich in die Folgejahre verschoben, aber im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten wir viele Großprojekte, die sich über Jahre hingezogen haben, endlich fertigstellen.

Bedingt durch die Situation, dass sich Projekte vom geplanten Realisationszeitpunkt bis zur tatsächlichen Lieferung derzeit um Monate und teilweise auch Jahre verschieben, benötigen wir einen sehr hohen Auftragsbestand, um Schwankungen in der Auslastung ausgleichen zu können. Wie bereits im Vorjahr haben wir auch im Geschäftsjahr 2022/2023 mit einer großen Anzahl von Projekten begonnen, konnten diese aber aus bauseitigen Gründen nicht fertigstellen, was die Erhöhung der angefangenen Arbeiten widerspiegelt. Der Markt ist nach wie vor preislich sehr umkämpft und auch auf der Beschaffungsseite konnten wir die Kostenentwicklung nicht kompensieren, so dass unsere Margen noch niedrig sind.

Das Ergebnis vor Ertragsteuern beträgt TEUR 1.269 und liegt somit erheblich über dem im Vorjahr prognostizierte Vorsteuerergebnis von TEUR 200.

Der durchschnittliche Personalstand von 99 Arbeitnehmer liegt erheblich höher als im Vorjahr (Vorjahr 88 Arbeitnehmer), da wir uns aufgrund der gestiegenen Anforderungen im Projektgeschäfts im Bereich Verkauf breiter aufstellen mussten.

Wir haben eine massive Erhöhung der Gesamtleistung und gleichzeitig eine erneute Erhöhung der angefangenen Arbeiten erzielt. Wie im Vorjahr prognostiziert, konnten wir die im Vorjahr fehlende Marge erzielen, da wir Großprojekte abschließen und damit die Deckungsbeiträge, die wir erwartet hatten, realisieren konnten, auch wenn durch den anhaltenden Preiskampf die Margen sehr niedrig sind. Wir starten ins neue Geschäftsjahr mit einem hohen Projektvorlauf und freuen uns zudem, dass wir auch im neuen Geschäftsjahr einen kontinuierlich guten Auftragseingang verzeichnen können.

Wir achten auf Diversifikation und bedienen verschiedene Kerngeschäftsfelder wie z.B. Restaurant, Hotellerie, Großverpflegung wie Betriebsrestaurants und Casinos, Kliniken und Altenheime, Schul- und Kitaversorgung, Lebensmitteleinzelhandels Gastronomiekonzepte sowie Inflight Catering, sodass wir auf Marktschwankungen flexibel reagieren können. Ein Geschäftsfeld war in dem Jahr präsenter als bisher: Stadiongastronomie. Im Geschäftsjahr 2021/2022 haben wir auch wieder Großprojekte im Bereich der Europäischen Union und in Drittländern erfolgreich abgewickelt. Auch die Abwicklung von Projekten außerhalb Deutschlands sehen wir als wichtigen Geschäftsbereich für die Zukunft an.

Zur Stabilisierung und Verbesserung unserer Margen nutzen wir unsere Betriebsgröße und bündeln unsere Einkaufsvolumina. Unsere Einkaufsabteilung führt zudem Jahresgespräche mit unseren wichtigsten Lieferanten und schließt Rahmenvereinbarungen ab. Durch die gezielte Auswahl einiger weniger, aber namhafter und qualitativ hochwertiger Hersteller reduzieren wir zudem unseren Verwaltungs- und Reparaturaufwand.

Ein wichtiger Faktor für unseren Erfolg sind gut geschulte und motivierte Mitarbeiter. Deshalb haben wir im abgelaufenen Geschäftsjahr im Bereich Human Resources unsere Maßnahmen verstärkt und wieder allen unseren Mitarbeitern die Möglichkeit zur Teilnahme an Schulungen und Veranstaltungen gegeben.

A.II. Darstellung der Lage des Unternehmens

Wir steuern unser Geschäft kunden- und ertragsorientiert mit dem Ziel, unseren Unternehmenswert nachhaltig zu steigern. Zentrale Steuerungsgröße sind Rohergebnis und Jahresüberschuss.

Vermögenslage

Das Anlagevermögen enthält mit TEUR 2.332 (Vorjahr: TEUR 2.175) im Wesentlichen das Finanzanlagevermögen. Hier handelt es sich insbesondere um Beteiligungen und Darlehensforderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht und die aufgrund ihres langfristigen Charakters unter dem Finanzanlagevermögen auszuweisen sind. Für weitere Details verweisen wir auf den Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang.

Die Reduzierung der immateriellen Vermögensgegenstände von TEUR 78 auf TEUR 58 ist auf die reguläre Abschreibung auf EDV-Software zurückzuführen.

Die Sachanlagen haben sich von TEUR 157 auf TEUR 384 erhöht. Die Zugänge des Geschäftsjahres betrafen hauptsächlich Investitionen im Bereich PKW und EDV-Anlage.

Obwohl wir im Geschäftsjahr 2022/2023 sehr viele Projekte zum Stichtag fertigstellen konnten, hat sich die Summe der in Arbeit befindlichen Aufträge von TEUR 12.141 auf TEUR 14.070 erhöht. Die erhaltenen Anzahlungen haben sich von TEUR 10.478 auf TEUR 12.908 erhöht, diese wurden vollständig offen von den Vorräten abgesetzt. Unser Warenbestand hat sich ebenfalls von TEUR 1.395 auf TEUR 1.421 erhöht.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich von TEUR 3.850 auf TEUR 7.077 erhöht, wobei es sich hier immer um eine Stichtagsbetrachtung handelt und durch die Fakturierung zum Bilanzstichtag ein höherer Wert ausgewiesen wird als im Jahresdurchschnitt.

Die Reduzierung der sonstigen Vermögensgegenstände von TEUR 859 auf TEUR 226 basiert im Wesentlichen auf die Rückzahlung eines kurzfristigen Darlehens sowie Erstattung der Gewerbesteuer. Die debitorischen Kreditoren haben sich verglichen mit dem Bilanzstichtag des Vorjahres reduziert.

Die Reduzierung der liquiden Mittel von TEUR 652 auf TEUR 419 ist auf die enorme Erhöhung der Forderungen, der Erhöhung der in Arbeit befindlichen Aufträge und der Erhöhung des Warenbestands zurückzuführen.

Unsere Eigenkapitalquote als Quotient von Eigenkapital zum Ende des Geschäftsjahres und der Bilanzsumme beträgt 61,6 % (Vorjahr: 66,3 %).

Aufgrund des ausgewiesenen Gewinns ergeben sich Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 356. Die sonstigen Rückstellungen haben sich von TEUR 1.195 auf TEUR 1.371 erhöht. Dies ist u. a. auf die Erhöhung der Rückstellung für Gewährleistungsverpflichtungen zurückzuführen.

Wir verzeichnen eine Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 1.060 auf TEUR 1.830. Wir achten darauf, alle vorliegenden Rechnungen zum Bilanzstichtag auszugleichen. Dies ist uns in diesem Geschäftsjahr leider nicht gelungen, da einige Projektrechnungen erst nach dem Stichtag bei uns eingetroffen sind und deshalb nichtmehr zum Stichtag bezahlt werden konnten.

Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich von TEUR 942 auf TEUR 1.067 erhöht. Dies basiert im Wesentlichen auf die noch abzuführenden Steuern.

Finanzlage

Trotz der von uns übernommenen Großprojekte in Millionenhöhe gelingt es uns aufgrund unserer Liquidität bereits seit Jahren, auf die Nutzung unserer Kontokorrentlinien zu verzichten und jederzeit pünktlich unter Ausnutzung von Skonti unsere Verbindlichkeiten auszugleichen. Wir sind Mitglied des Einkaufsverbandes PENTAGAST Marketing- und Dienstleistungsgesellschaft der Gastronomie- und Großküchen-Ausstatter eG (=PENTAGAST) und nutzen so die Einkaufsvorteile hinsichtlich der Bündelung der Einkaufsvolumina bei den Toplieferanten der Branche sowie den Wettbewerbsvorteil durch die Eigenmarke "Cookmax". Auch alle anderen Verbindlichkeiten werden - soweit gewährt - unter Abzug von Skonto ausgeglichen.

Die Reduzierung der liquiden Mittel von TEUR 652 auf TEUR 419 ist insbesondere auf die enorme Erhöhung der Forderungen, der Erhöhung der in Arbeit befindlichen Aufträge und der Erhöhung des Warenbestands zurückzuführen. Hier handelt es sich jedoch immer um eine Stichtagsbetrachtung und kein repräsentatives Ergebnis für das Geschäftsjahr, da wir jederzeit über ausreichend liquide Mittel verfügt haben, um unseren laufenden Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Die Finanzlage der Gesellschaft reflektiert einen positiven Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, ermittelt aus dem Jahresüberschuss und den Abschreibungen in Höhe von TEUR 1.060 (Vorjahr: TEUR 276).

Ertragslage

Es wurde ein Jahresüberschuss im Geschäftsjahr von TEUR 887 erzielt. Im Vorjahr betrug der Jahresüberschuss TEUR 149. Das Rohergebnis ist mit TEUR 10.542 (Vorjahr: TEUR 8.210) gegenüber dem Vorjahr deutlich angestiegen, was hauptsächlich auf das größere Volumen fertiggestellter Projekte zurückzuführen ist.

Der Personalaufwand hat sich im Wesentlichen aufgrund der gestiegenen Mitarbeiterzahl von TEUR 6.177 auf TEUR 6.849 erhöht. Im Geschäftsjahr haben sich die Löhne und Gehälter, die Tantiemen und die Provisionszahlungen erhöht.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich von TEUR 1.665 auf TEUR 2.208 erhöht, was insbesondere auf die erhöhte Gesamtleistung zurückzuführen ist.

Unter Berücksichtigung der vorangegangenen Entwicklungen wurde ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 1.269 erzielt (Vorjahr: TEUR 220).

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 372 betreffen im Wesentlichen Körperschaft- und Gewerbesteuer des abgelaufenen Geschäftsjahres (Vorjahr TEUR 71).

Für das abgelaufene Geschäftsjahr beurteilen wir die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und die wirtschaftlichen Voraussetzungen zusammenfassend als positiv.

Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

B.I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Als finanzieller Leistungsindikator dienen unter anderem - neben Rohergebnis und Jahresüberschuss - unsere Umsatzerlöse und der Bestand an offenen Aufträgen. Wir erwarten im neuen Geschäftsjahr ein Ergebnis vor Steuern von circa TEUR 500.

Die Bauzeiten für die Projekte haben sich stark verlängert, was zu einer erneuten Erhöhung der angefangenen Arbeiten geführt hat. Die Liquidität wurde hierdurch nicht signifikant belastet, da auch die erhaltenen Anzahlungen entsprechend gestiegen sind. Dank der Erfolge in den vorangegangenen Jahren verfügen wir in der Breite über ein solides Fundament an Kunden und an einer Diversifikation der Kerngeschäftsfelder.

Die hohe Zahl an in Arbeit befindlichen Aufträgen resultiert daraus, dass wir mehrere Projekte in Millionenhöhe abwickeln und sich die Fertigstellung teilweise bis ins Jahr 2025 hinzieht als auch daraus, dass aufgrund fehlender Fachkräfte am Bau die Laufzeiten der Projekte sich wesentlich verlängern.

Sämtliche Erwartungen und Annahmen, die hinsichtlich einer künftigen Unternehmensentwicklung getroffen werden, sind grundsätzlich aufgrund ihrer Zukunftsorientierung von einer gewissen Unsicherheit behaftet. Die folgenden Zukunftsprognosen wurden durch die Geschäftsführung nach bestem Wissen und Gewissen getroffen.

Unsere Auftragslage ist weiterhin positiv und wir verzeichnen einen kontinuierlich guten Auftragseingang. Mit der bereits in Vorjahren durchgeführten Lageroptimierung haben wir uns nach unserer Einschätzung erfolgreich für die Zukunft aufgestellt. Wir achten auf Diversifikation auf unsere Kerngeschäftsfelder (Restaurant, Hotellerie, Großverpflegung wie Betriebsrestaurants und Casinos, Kliniken und Altenheime, Schul- und Kitaversorgung, Lebensmitteleinzelhandels Gastronomiekonzepte sowie Inflight). Hierdurch haben wir immer die Möglichkeit, Schwankungen in einzelnen Segmenten durch Verlagerungen auf andere Geschäftsfelder zu kompensieren.

Derzeit führen wir in Aschaffenburg bauliche Veränderungen durch, um die Arbeitsplätze der Mitarbeiter attraktiver zu gestalten und um Abteilungen räumlich zusammenzufassen, da wir auf geänderte Marktanforderungen mit einer Umstrukturierung der Abteilungen reagiert haben.

Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant.

B.II. Risikobericht

Allgemeiner Risikobericht

Zur frühzeitigen Erkennung, zur Bewertung und zum konsequenten Umgang mit Personal- sowie Ausfall- und Bonitätsrisiken setzen wir wirksame Steuerungs- und Kontrollsysteme ein.

Wir prüfen alle potenziellen Kunden intensiv im Vorfeld und entscheiden dann, zu welchen Konditionen wir einen Auftrag annehmen können. Jeder Vertrag wird durch die Geschäftsleitung geprüft. Durch unser Auftragspolster sind wir nicht gezwungen, Aufträge mit einem höheren Risiko anzunehmen. Bei größeren Projekten steht immer die Absicherung unserer Forderungen an erster Stelle. Durch konsequentes Cash-Management und mit einer proaktiven Liquiditätssteuerung verfügen wir über eine gute Liquidität.

Auf der Beschaffungsseite arbeiten wir fast ausschließlich mit namhaften deutschen Unternehmen zusammen, mit denen wir bereits jahrelang gute Erfahrungen gemacht haben. Zudem sind wir durch unseren Einkaufsverband PENTAGAST dahingehend abgesichert, dass die Lieferanten auch unseren hohen Qualitätsansprüchen entsprechen. Nur Lieferanten, die den Qualitätsansprüchen gerecht werden, können PENTAGAST-Lieferanten werden. Weiterhin können wir durch die Zugehörigkeit zum PENTAGAST-Verband die Qualität und Zuverlässigkeit eines Lieferanten besser beeinflussen, da die Lieferanten ein großes Interesse daran haben, über die PENTAGAST-Gruppe einige der größten Fachhändler Deutschlands zu beliefern. Als zunehmende Belastung für den Erholungskurs erweisen sich jedoch Störungen in den Lieferketten. Viele Unternehmen haben mit Produktionsproblemen aufgrund von Störungen in den Lieferketten zu kämpfen. Durch die Pandemie und den Krieg in der Ukraine und der damit verbundenen Verknappung von Rohstoffen, Waren und Dienstleistungen wurden bereits Preiserhöhungen von Lieferanten angekündigt.

Ein weiterer Vorteil der PENTAGAST-Mitgliedschaft ist, dass wir durch die Vielzahl von Partnerunternehmen einen deutschlandweit flächendeckenden Service gewährleisten können. Dies ist für uns sehr wichtig, da wir deutschlandweit tätig sind. Dies ermöglicht auch die deutschlandweite Betreuung von Key-Account-Kunden.

Wir setzen uns intensiv für eine umfassende Ausbildung im eigenen Hause ein, um eine sehr gute Qualifikation unseres Nachwuchses zu gewährleisten. Da wir ein sehr umfangreiches Portfolio anbieten, ist die spezielle Qualifizierung unserer Mitarbeiter eines unserer wichtigsten Ziele, um unser Know-how auch an die nächste Generation zu übertragen.

Spezieller Risikobericht

Die Liquiditätslage ist positiv. Wir haben bereits seit Jahren unsere bestehenden Kontokorrentlinien nicht mehr genutzt. Unsere überschüssigen flüssigen Mittel haben wir bei unseren Hausbanken ohne jegliches Risiko als Bankguthaben angelegt. Zur Überprüfung unserer Liquidität und zur Überwachung der offenen Posten wird täglich ein Finanzstatus erstellt.

Wir arbeiten im Projektgeschäft in der Regel mit Verträgen auf Basis von VOB/B (=Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen, Regelungen für den Bauvertrag (Teil B)). Hier sind generell Abschlagsrechnungen nach Projektfortschritt vereinbart, die eine Finanzierung während einer längeren Projektlaufzeit sichern. Wir verfügen über einen solventen Kundenstamm, wobei wir trotzdem jeden Auftrag - auch für bereits bestehende Kunden - durch unser Controlling prüfen und freigeben lassen. Neukunden erhalten zunächst keine Ware auf Kredit. Vor Lieferung auf Kredit erfolgt eine Bonitätsprüfung des Kunden. Diese Informationen werden in den Stammdaten gespeichert und entscheiden jeweils über das zulässige Kreditlimit.

Aufgrund der schwierigeren gesamtwirtschaftlichen Situation haben wir vermehrt mit Kunden An-/Vorauszahlungen vereinbart, um das Risiko in einer sehr schwierigen Zeit zu reduzieren. Da wir nur zu einem geringen Teil unseren Umsatz in der klassischen Gastronomie generieren, stellten wir bisher im Projektgeschäft keine Auftrags- und Umsatzeinbußen fest.

Durch unsere Exportabteilung sind wir auch im Ausland aktiv. Eventuelle für Aufträge im Ausland versuchen wir in Euro abwickeln, so dass wir keine hohen Währungsrisiken eingehen. Die Besicherung von künftigen Auslandsgeschäften würden wir wie bereits bei unseren letzten Auslandsaufträgen wieder mit Vorauszahlungen oder Akkreditiven absichern.

Unsere Forderungen überwachen wir durch ein konsequentes Mahnwesen.

Als Mitglied des PENTAGAST-Einkaufsverbandes erfolgt der Ausgleich unserer Verbindlichkeiten per Bankeinzug durch den Verband, so ist gewährleistet, dass wir stets mit Skonto bezahlen. Auch alle anderen Verbindlichkeiten werden - soweit gewährt - unter Abzug von Skonto ausgeglichen.

Soweit bei Vermögenswerten ein Ausfall- oder Bonitätsrisiko erkennbar ist, wird eine entsprechende Wertberichtigung vorgenommen.

Unser Unternehmen unterliegt einem konjunkturellen Risiko. Eine mögliche Rezession und die Verknappung von Rohstoffen und Energie könnten deshalb zu einer Abschwächung der Auftragslage führen. Trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage waren unsere Kapazitäten im Projektgeschäft sehr gut ausgelastet. Bei größeren Konjunktureinbrüchen, mit Folgen für unsere Auftragslage, würden wir unseren Bedarf an Personal und variablen Kosten reduzieren.

B.III. Prognosebericht

Statistisches Bundesamt: Pressemitteilung Nr. 438 vom 22. November 2024

Bruttoinlandsprodukt (BIP) 3. Quartal 2024

+0,1 % zum Vorquartal (preis-, saison- und kalenderbereinigt

+0,1 % zum Vorjahresquartal (preisbereinigt)

-0,3 % zum Vorjahresquartal (preis- und kalenderbereinigt)

WIESBADEN - Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 3. Quartal 2024 gegenüber dem 2. Quartal 2024 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,1 % gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, fiel das Wirtschaftswachstum damit um 0,1 Prozentpunkte schwächer aus als in der Schnellmeldung vom 30. Oktober 2024 berichtet. Im 2. Quartal war die Wirtschaftsleistung um 0,3 % zurückgegangen, nachdem sie im 1. Quartal noch leicht gestiegen war (+0,2 %). Nach dieser insgesamt verhaltenen Entwicklung in der ersten Jahreshälfte startet die deutsche Wirtschaft mit einem kleinen Plus in das zweite Halbjahr 2024.

Konsumausgaben im Vergleich zum Vorquartal gewachsen, Exporte deutlich im Minus

Nach dem Rückgang im 2. Quartal 2024 stiegen die preis-, saison- und kalenderbereinigten privaten Konsumausgaben im 3. Quartal 2024 um 0,3 % gegenüber dem Vorquartal an. So gaben die Verbraucherinnen und Verbraucher unter anderem mehr für Verbrauchsgüter aus, beispielsweise für Nahrungsmittel und Getränke. Auch der Staatskonsum legte mit +0,4 % gegenüber dem Vorquartal zu. Insgesamt nahmen die Konsumausgaben gegenüber dem 2. Quartal 2024 um 0,3 % zu.

Bruttoinlandsprodukt im Vorjahresvergleich gestiegen

Im Vorjahresvergleich war das BIP im 3. Quartal 2024 preisbereinigt um 0,1 % höher als im 3. Quartal 2023. Preis- und kalenderbereinigt ergab sich hingegen ein Rückgang (-0,3 %), da ein Arbeitstag mehr zur Verfügung stand als im Vorjahreszeitraum.

Investitionen im Vorjahresvergleich deutlich im Minus - positive Impulse vom Staatskonsum

Wie auch in den ersten beiden Quartalen wurde im 3. Quartal 2024 deutlich weniger investiert als im entsprechenden Vorjahresquartal. Die Ausrüstungsinvestitionen gingen preisbereinigt um 5,7 % gegenüber dem 3. Quartal 2023 zurück, was unter anderem auf einen Basiseffekt bei den gewerblichen Pkw-Neuzulassungen zurückzuführen war. Diese waren im 3. Quartal 2023 wegen des Auslaufens der staatlichen Förderung gewerblicher Zulassungen von Elektrofahrzeugen zum 1. September 2023 besonders stark angestiegen. Die Investitionen in Bauten sanken preisbereinigt um 2,6 %, wobei sich der Wohnungsbau deutlich schwächer als der Nicht-Wohnungsbau entwickelte.

Einen Anstieg zum Vorjahresquartal verzeichneten dagegen die Konsumausgaben insgesamt, die preisbereinigt um 0,8 % zunahmen. Während die privaten Konsumausgaben zum Vorjahreszeitraum nur leicht anstiegen (+0,1 %), legte der Staatskonsum merklich um 2,5 % zu. Ursache hierfür waren unter anderem höhere soziale Sachleistungen der Gemeinden und Sozialversicherungen.

Im 3. Quartal 2024 wurden preisbereinigt 0,3 % weniger Waren und Dienstleistungen ins Ausland exportiert als ein Jahr zuvor. Sinkenden Warenexporten (-0,6 %), vor allem von Maschinen, Datenverarbeitungsgeräten und Metallerzeugnissen, stand ein Anstieg der Dienstleistungsexporte um 1,0 % gegenüber. Dieser war vor allem auf gestiegene Einnahmen in den Bereichen Telekommunikations- und Informationsdienstleistungen zurückzuführen.

Die Importe nahmen dagegen im selben Zeitraum insgesamt um 1,2 % zu. Während die Einfuhren von Waren, unter anderem von Kraftwagen und Kraftwagenteilen sowie von Maschinen, um 0,3 % sanken, nahmen die Dienstleistungsimporte merklich zu (+4,4 %). Die Zunahme beruht vor allem auf gestiegenen Ausgaben für Transportdienstleistungen sowie auf gestiegenen Gebühren für die Nutzung von geistigem Eigentum.

Wir teilen die obenstehenden Einschätzungen, auch wenn wir derzeit nur durch die schleppende Bauabwicklung auf unseren Großbaustellen betroffen sind und werden sowohl die Risiken als auch die Chancen sorgfältig abwägen, da unsere Geschäftsfelder national und international den Handel, das Baugewerbe und das produzierende Gewerbe betreffen. Der weiterhin gute Auftragseingang lassen die Erwartung für eine weitere stabile Geschäftsentwicklung zu.

Um eine kontinuierlich hohe Auslastung unserer Kapazitäten zu gewährleisten, haben wir unsere Angebotsabteilung mit speziell für Leistungsverzeichnisse geschulten Mitarbeitern besetzt, die den Markt und die Marktentwicklung permanent beobachten.

Neben dem stabilen und weiterwachsenden Projektgeschäft hat die Gesellschaft Investitionen in das Beteiligungsunternehmen Top Table GmbH getätigt, dessen Ziel es ist, das Table Top Geschäft auszubauen. Die Top Table GmbH wurde Mitte des Jahres 2020 gegründet und seitdem weiter aufgebaut, im Geschäftsjahr 2021/22 wurde der Gesellschafterkreis erweitert und die Eigenkapitalbasis gestärkt. Die Top Table GmbH vertreibt Produkte im Table Top Segment (gedeckter Tisch) für gewerbliche Kunden. Hierbei steht das E-Commerce Geschäft, die Marktabdeckung und die Optimierung der Lagerhaltung für die Table Top Produkte im Vordergrund.

Bericht über Zweigniederlassungen

Die Niederlassungen in Berlin, Hengersberg und Reutlingen sind im Gesamtergebnis integriert. Alle Niederlassungen sind erfolgreich am Markt tätig.

In Berlin werden sowohl Projekte als auch Aufträge im Bereich Table Top abgewickelt. In der Bundeshauptstadt Berlin werden viele neue Gastro-Konzepte entwickelt. Hier ist das Gespür für Trends wichtig. Wir unterstützen unsere Kunden mit Ideen und Innovationen bei außergewöhnlichen Konzepten.

In unserer Niederlassung in Reutlingen beschäftigen wir Spezialisten für den Bereich Speiseverteilsysteme. Die Niederlassung Reutlingen hat sich auf den Bereich Care- und Education Verpflegung sowie auf Betriebsrestaurants im Bereich der Gemeinschaftsverpflegung spezialisiert und wickelt hier auch größere Projekte ab.

In unserer Niederlassung in Hengersberg befinden sich die Spezialisten für den Bereich Table Top. Wir konnten das Geschäft weiter ausbauen und schnell das Team im Markt etablieren.

 

Aschaffenburg, 20. Januar 2025

Edgar Fuchs GmbH

Harald Fuchs, Geschäftsführer

Michael Fuchs, Geschäftsführer

Quellenverzeichnis:

1) Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024, Seite 1, erster Absatz.

2) Statistisches Bundesamt: Pressemitteilung Nr. 438 vom 22. November 2024

Ergebnisse zu Wirtschaftsleistung im 3. Quartal 2024

Bilanz

Aktiva

30.6.2023
EUR
30.6.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.775.221,70 2.410.410,02
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 58.434,00 78.287,00
II. Sachanlagen 384.317,00 157.268,87
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 384.317,00 157.268,87
III. Finanzanlagen 2.332.470,70 2.174.854,15
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 155.000,00 155.000,00
2. Beteiligungen 1.397.844,00 1.397.844,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 779.626,70 622.010,15
B. Umlaufvermögen 10.304.338,20 8.419.083,06
I. Vorräte 2.582.321,78 3.057.528,95
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.302.859,88 4.709.803,20
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 419.156,54 651.750,91
C. Rechnungsabgrenzungsposten 954,72 807,84
Summe Aktiva 13.080.514,62 10.830.300,92

Passiva

30.6.2023
EUR
30.6.2022
EUR
A. Eigenkapital 8.062.555,82 7.175.782,05
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 250.000,00 250.000,00
II. Gewinnvortrag 6.925.782,05 6.776.744,44
III. Jahresüberschuss 886.773,77 149.037,61
B. Rückstellungen 2.121.167,11 1.651.915,47
C. Verbindlichkeiten 2.896.791,69 2.002.603,40
Summe Passiva 13.080.514,62 10.830.300,92

Gewinn- und Verlustrechnung

1.7.2022 - 30.6.2023
EUR
1.7.2021 - 30.6.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.542.207,08 8.210.474,75
2. Personalaufwand 6.848.921,08 6.177.075,44
a) Löhne und Gehälter 5.838.332,95 5.208.361,76
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.010.588,13 968.713,68
3. Abschreibungen 173.063,68 127.188,12
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.207.977,61 1.664.872,25
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 27.943,74 41.444,25
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 70.802,29 52.700,23
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 382.612,39 81.045,35
a) Sonstige Steuern 10.138,00 10.098,00
Jahresüberschuss 886.773,77 149.037,61

Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023

Edgar Fuchs GmbH, Aschaffenburg

1. Allgemeines zur Form des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 30.6.2023 wurde in Euro aufgestellt und erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG), des Einführungsgesetzes zum HGB und des GmbH-Gesetzes.

Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag unverändert die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Sie wird im Handelsregister beim Amtsgericht Aschaffenburg unter der Registernummer HRB 4247 geführt. Sitz der Gesellschaft ist in 63741 Aschaffenburg.

Der Ausweis der Vorjahreszahlen erfolgt gemäß § 265 Abs. 2 HGB. Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr einen Betrag ausweisen, werden nicht angegeben. Das Geschäftsjahr umfasst die Zeit vom 1.7.2022 bis 30.6.2023. Von der Darstellungsstetigkeit wurde grundsätzlich nicht abgewichen. Die Vorjahresbeträge in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sind, sofern keine abweichende Angabe erfolgt, vergleichbar. Der Bilanzzusammenhang ist gewahrt.

Den Ausweis- und Gliederungsbestimmungen wurde entsprechend den gesetzlichen Vorschriften Rechnung getragen. Ausweiswahlrechte wurden in der Regel zugunsten des Anhangs ausgeübt. Von den gesetzlichen Erleichterungen wurde teilweise Gebrauch gemacht.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Im Einzelnen wurden die folgenden Grundsätze und Methoden unverändert zum Vorjahr angewandt:

2.1 Bilanzierungsmethoden

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, sowie § 42 GmbHG, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HBG) Anwendung findet. Die Ansatzvorschriften nach den §§ 246 - 251 HGB, modifiziert durch die Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 268 - 274 HBG), wurden beachtet.

2.2 Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der allgemeinen Bewertungsvorschriften der §§ 252 - 256a HGB unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt.

Im Wesentlichen ist hierzu auszuführen:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, sofern abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die beweglichen Vermögensgegenstände werden nach Maßgabe der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Für die Abschreibung der geringwertigen Anlagegegenstände (GwG) stehen steuerlich verschiedene Wahlrechte zur Verfügung. Die Berichtsfirma wählte im vorliegenden Jahresabschluss die Sammelpostenregelung und stellte die GwG die mit einem Einzelanschaffungswert von über EUR 250 und bis zu EUR 1.000 angeschafft wurden, in einen entsprechenden Sammelposten gem. § 6 Abs. 2a EStG ein und schreibt diesen mit 1/5 p. a. ab. Diese Vorgehensweise wurde aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen.

Die Finanzanlagen sind zu den Anschaffungskosten bewertet und ausgewiesen, soweit nicht eine Verrechnung mit Pensionsrückstellungen vorzunehmen war. Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Die Bewertung der Vorräte erfolgte mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert. In den Herstellungskosten sind Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten enthalten. Nebenkosten und Lieferantenrabatte wurden berücksichtigt. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Für schwer verkäufliche / gängige Waren wurden Bewertungsabschläge vorgenommen. Erhaltene Anzahlungen werden von den Vorräten offen abgesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nominalwert bewertet. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch einen Pauschalabschlag auf den nicht einzelwertberichtigten Forderungsbestand berücksichtigt. Soweit erforderlich, wurden Wertberichtigungen vorgenommen.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind jeweils zum Nennwert angesetzt.

Das Eigenkapital ist zum Nominalwert angesetzt.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit dem Teilwert bzw. Barwert für laufende Renten angesetzt, die nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "Richttafeln 2018G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck und unter Beachtung der handelsrechtlichen Vorschriften ermittelt werden. Im Geschäftsjahr 2015/16 wurde die Abzinsung gemäß den gesetzlichen Vorgaben vom 7-Jahresdurchschnittsatz auf den 10-Jahresdurchschnittsatz umgestellt. Der sich dabei ergebende Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 33 ist für die Ausschüttung gesperrt.

Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass sie den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erkennbaren Risiken Rechnung tragen.

Sämtliche Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

3.1 Entwicklung des Anlagevermögens

Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr wird auf den als Anlage zum Anhang angefügten Anlagenspiegel verwiesen. Abschreibungen auf Finanzanlagen waren nicht erforderlich.

3.2 Restlaufzeit der Forderungen / sonstigen Vermögensgegenständen

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

3.3 Aufgliederung der sonstigen Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehenden Urlaub und variable Vergütungen (TEUR 735, Vorjahr: TEUR 672), Rückstellungen für Garantie- und Gewährleistungen (TEUR 385, Vorjahr: TEUR 263), Rückstellungen für Weihnachtsgeld (TEUR 126, Vorjahr: TEUR 120) sowie Rückstellungen für Archivierungskosten (TEUR 45, Vorjahr: TEUR 46). Abzinsungen waren nicht erforderlich.

3.4 Restlaufzeit Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen nicht.

4. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

4.1 Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse betreffen das In- und Ausland. Von den Befreiungsvorschriften nach § 286 Abs. 2 HGB wird Gebrauch gemacht.

4.2 Periodenfremde Erträge/Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten keine periodenfremden Erträge.

Im Vorjahr waren periodenfremden Erträge in Höhe von TEUR 20 aus der Erfassung der Feststellungen der Betriebsprüfung 2018 bis 2020 und deren Auswirkung auf das Geschäftsjahr 2021 sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 52 enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten wie im Vorjahr keine periodenfremden Aufwendungen.

4.3 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

In der Position Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ist im Wesentlichen der Steueraufwand des laufenden Wirtschaftsjahrs 2022/23 erfasst.

5. Sonstige Pflichtangaben

5.1 Anteilsbesitz

Das Unternehmen hält Anteile im Sinne des § 285 Nr. 11 HGB.

Name Sitz Anteil
%
Eigenkapital
EUR
Ergebnis
EUR
Edgar Fuchs München GmbH Garching 100 2.735.960,10 * -141.473,48
Top Table GmbH Berlin 33 3.104.175,42 ** -932.844,06

*) Werte zum 30.9.2022 - letzter festgestellter Jahresabschluss der Gesellschaft (Das Eigenkapital enthält nicht das Ergebnis von EUR -141.473,48)

**) Gesellschaftsvertrag vom 06.06.2020 - das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr - das Stammkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 656,25. Werte zum 31.12.2022 (Das Eigenkapital enthält nicht das Ergebnis von EUR -932.844,06.

5.2 Mitglieder der Geschäftsführung

Die Geschäfte der Gesellschaft wurden durch folgende Personen durchgeführt:

Harald Fuchs, Aschaffenburg

Michael Fuchs, Frankfurt am Main

Volker Franz, Seligenstadt, bis zum 3. Juli 2023

Die Geschäftsführer führen hauptberuflich die Geschäfte der Edgar Fuchs GmbH.

5.3 Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen und sonstigen Verbindlichkeiten sind gegenüber Gesellschaftern bilanziert:

30.6.2023
EUR
30.6.2022
EUR
Forderungen 234,72 0,00
Verbindlichkeiten 27.588,24 18.917,18

5.4 Für Mitglieder der Geschäftsführung gebildete Pensionsrückstellungen

Angewandtes versicherungsmathematisches Berechnungsverfahren: Projected unit credit method (PUC-Methode)
Zinssatz: 1,80%
Zugrunde gelegte Sterbetafel: Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck

5.5 Verrechnung von Vermögensgegenständen mit Schulden

Die dem Zugriff anderer Gläubiger entzogene Rückdeckungsversicherung für Altersvorsorgeverpflichtungen wurde mit der zugehörigen Pensionsrückstellung verrechnet:

30.6.2023
EUR
30.6.2022
EUR
Anschaffungskosten / Zeitwert 887.480,00 815.024,00

5.6 Aktive latente Steuern

Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch und verzichtet auf den Ansatz der aktiven latenten Steuern.

5.7 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen bestehen nur gegenüber nicht verbundenen Unternehmen mit einem Gesamtbetrag in Höhe von:

30.6.2023
EUR
30.6.2022
EUR
1.414.329,76 1.753.595,78

Darüber hinaus bestehen Verpflichtungen aus Bestellobligo, im Wesentlichen für bestehende Kundenaufträge, in Höhe von TEUR 22.044 (Vorjahr: TEUR 23.181), die innerhalb eines Jahres fällig werden.

5.8 Haftungsverhältnisse / Gewährleistungsverpflichtungen

Zum Ablauf des Geschäftsjahres bestand kein Wechselobligo aus weitergegebenen Kundenwechseln. Für Gewährleistungsverpflichtungen wurden Gewährleistungsbürgschaften von Banken und Versicherungen in Höhe von TEUR 2.664 ausgegeben. Das Risiko der Haftung aus den Gewährleistungsbürgschaften wird als gering eingeschätzt, da wir unseren Gewährleistungsverpflichtungen jederzeit nachkommen können. Eine Inanspruchnahme der Bürgschaften seitens unserer Kunden ist aus unserer Sicht absolut nicht notwendig.

5.9 Bezüge für die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans

Die Gesellschaft macht von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch und verzichtet auf die Angabe der Geschäftsführungsbezüge.

5.10 Bezüge von Geschäftsführern aus früherer Tätigkeit

Die Gesellschaft macht von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch und verzichtet auf die Angabe der Bezüge aus früherer Tätigkeit.

5.11 Mitgliedern der Geschäftsführung gewährte Kredite

Geschäftsführern sind keine Kredite gewährt:

5.12 Honorar des Abschlussprüfers

Die Gesellschaft macht von der Schutzklausel des § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch und verzichtet auf die Angabe von Honoraren.

5.13 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren durchschnittlich im Unternehmen beschäftigt:

2022/2023 2021/2022
Geschäftsführer 2 3
Monteure 4 4
Angestellte 87 75
Auszubildende 6 6
Gesamt 99 88

5.14 Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Bestehende Mietverträge dienen der Nutzbarmachung von Vermögensgegenständen, die nicht im Eigentum der Gesellschaft stehen.

Die Gesellschaft macht von der Schutzklausel des § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch und verzichtet auf die Angaben zu Risiken und Vorteilen von nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften.

5.15 Geschäfte zu nicht marktüblichen Bedingungen

Zum 30.6.2023 bestehen Ausleihungen in Höhe von EUR 200.000,00 gegen ein Unternehmen, an dem die Gesellschaft eine Beteiligung hält. Da diese Ausleihungen nicht besichert sind, handelt es sich um Geschäfte, die nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind (§ 285 Nr. 21 HGB).

5.16 Vorschlag über die Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung unterbreitet der Gesellschafterversammlung folgenden Vorschlag zur Verwendung des Ergebnisses:

2022/2023
EUR
2021/2022
EUR
Gewinnvortrag zum Geschäftsjahresbeginn 6.925.782,05 6.776.744,44
Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 886.773,77 149.037,61
7.812.555,82 6.925.782,05

Der Jahresüberschuss 2022/2023 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Aus der Abzinsung der Rückstellung für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 32.762. Dieser Betrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

5.17 Nachtragsbericht

Wesentliche Ereignisse nach Abschluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet.

 

Aschaffenburg, den 20. Januar 2025

Edgar Fuchs GmbH
Großküchentechnik

Herr Harald Fuchs, Geschäftsführer

Herr Michael Fuchs, Geschäftsführer

Anlagespiegel zum 30.06.2023

01.07.2022
EUR
Zugang
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgang
EUR
30.06.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. übrige immaterielle Verm.gegenst. 417.802,76 8.603,23 0,00 0,00 426.405,99
Summe 417.802,76 8.603,23 0,00 0,00 426.405,99
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.092.927,76 373.114,58 0,00 -95.953,78 1.370.088,56
Summe 1.092.927,76 373.114,58 0,00 -95.953,78 1.370.088,56
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 155.000,00 0,00 0,00 0,00 155.000,00
2. Beteiligungen 1.397.844,00 0,00 0,00 0,00 1.397.844,00
3. Ausleihungen an Untern.mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 622.010,15 157.616,55 0,00 0,00 779.626,70
Summe 2.174.854,15 157.616,55 0,00 0,00 2.332.470,70
Summe Anlagevermögen 3.685.584,67 539.334,36 0,00 -95.953,78 4.128.965,25
01.07.2022
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
30.06.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. übrige immaterielle Verm.gegenst. 339.515,76 28.456,23 0,00 367.971,99
Summe 339.515,76 28.456,23 0,00 367.971,99
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 935.658,89 144.607,45 -94.494,78 985.771,56
Summe 935.658,89 144.607,45 -94.494,78 985.771,56
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Ausleihungen an Untern.mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.275.174,65 173.063,68 -94.494,78 1.353.743,55
30.06.2023
EUR
30.06.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. übrige immaterielle Verm.gegenst. 58.434,00 78.287,00
Summe 58.434,00 78.287,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 384.317,00 157.268,87
Summe 384.317,00 157.268,87
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 155.000,00 155.000,00
2. Beteiligungen 1.397.844,00 1.397.844,00
3. Ausleihungen an Untern.mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 779.626,70 622.010,15
Summe 2.332.470,70 2.174.854,15
Summe Anlagevermögen 2.775.221,70 2.410.410,02

sonstige Berichtsbestandteile

Der Jahresabschluss zum 30.06.2023 wurde am 23.01.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bescheinigung

In dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden größenabhängige Erleichterungen in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"An die Edgar Fuchs GmbH, Aschaffenburg

Wir haben den Jahresabschluss der Edgar Fuchs GmbH, Aschaffenburg, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Edgar Fuchs GmbH, Aschaffenburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu

den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Kronberg, 20. Januar 2025

Spall & Kölsch GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Spall, Wirtschaftsprüfer

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