Pollin Verwaltungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Maier seit 4.4.2024 | Prokura |
Werner Dipl.-Ing. Pollin seit 27.10.2005 | Prokura |
Maximilian Pollin seit 28.4.2004 | Geschäftsführer |
Herbert Pollin seit 28.4.2004 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.80% | |
| 24.60% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Pollin Electronic GmbHPförringJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Die Geschäftstätigkeit der Pollin Electronic GmbH erstreckt sich auf den Groß- und Einzelhandel von elektronischen Komponenten und Bauteilen aller Art, bis hin zu einer attraktiven Produktpalette insbesondere aus den Bereichen PC, Multimedia, Unterhaltungs- und Hauselektronik, Messtechnik, Kommunikationstechnik, Stromversorgung u.a. sowie die Installation von elektrischen Anlagen aller Art. Neben dem Versandhandel (Online und Katalog) wird ein stationäres Elektronik-Fachgeschäft, das sogenannte Electronic Center, in Pförring betrieben. II. Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 1,8 % höher als im Vorjahr. "Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Krieges in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen", sagte Dr. Ruth Brand, seit 1. Januar 2023 neue Präsidentin des Statistischen Bundesamtes, bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2022" in Berlin. "Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten", so Brand weiter. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2022 um 0,7 % höher. Auf der Nachfrageseite waren die privaten Konsumausgaben im Jahr 2022 die wichtigste Wachstumsstütze der deutschen Wirtschaft. Sie stiegen preisbereinigt um 4,6 % im Vergleich zum Vorjahr und erreichten damit fast das Vorkrisenniveau von 2019. Grund hierfür waren Nachholeffekte im Zuge der Aufhebung fast aller Corona-Schutzmaßnahmen im Frühjahr 2022. Die Konsumausgaben des Staates erhöhten sich 2022 nach zwei stark von Corona geprägten Jahren vergleichsweise moderat um 1,1 %. (Quelle: Statistisches Bundesamt) Die Arbeitslosenquote ist mit 5,3 % im Vergleich zu 2021 um 0,4 Prozentpunkte gesunken. Die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland haben im Jahr 2022 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes real (preisbereinigt) 0,6 % weniger und nominal (nicht preisbereinigt) 7,8 % mehr umgesetzt als im Vorjahr. Während die realen Umsätze im ersten Halbjahr 2022 gegenüber dem ersten Halbjahr 2021 noch um 3,1 % stiegen, waren sie in der zweiten Jahreshälfte mit einem Minus von 4,1 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich rückläufig. Ursächlich für den realen Umsatzeinbruch im Jahr 2022 dürften in erster Linie die deutlich gestiegenen Verbraucherpreise unter anderem für Lebensmittel und Energie sein. Zudem hatte der deutsche Einzelhandel im Jahr 2021 noch einen Rekordumsatz erwirtschaftet. (Quelle: statistisches Bundesamt) Der deutsche E-Commerce konnte 2022 nicht an die hohen Vorjahresumsätze anknüpfen. Nominal, also ohne Inflationsbereinigung, fiel der Brutto-Umsatz mit Waren im E-Commerce im Gesamtjahr 2022 um 8,8 % auf 90,4 Mrd. Euro nach 99,1 Mrd. Euro im Vorjahr. Gleichzeitig konnten die Umsätze mit digitalen Dienstleistungen deutlich um 39,9 % auf 11,25 Mrd. Euro aufholen. Insgesamt ergab sich ein Branchenumsatz von 101,7 Mrd. Euro (2021: 107,1 Mrd. Euro). Zuzüglich Umsätzen, die per Telefon, Fax oder anderen Bestellmedien erzielt wurden, lag der Gesamtumsatz 2022 bei 102,7 Mrd. Euro (2021: 108,3 Mrd. Euro). (Quelle: Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V.) Der Anteil des E-Commerce mit Waren am gesamten Einzelhandel im engeren Sinn (inkl. Lebensmittel, aber ohne Apotheken-Umsätze) ging 2022 auf 11,8 % zurück (2021: 14,3 %). Betrachtet man nur den Anteil am Nonfood-Handel, liegt der Marktanteil des E-Commerce mit 15,4 % ebenfalls unter den im vergangenen Jahr erzielten rund 20 %. (Quelle: Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V.) "Auch der Online-Handel nimmt die Krise wahr. Die merkliche Kaufzurückhaltung, vor allem bei nicht unmittelbar notwendigen Dingen, zeigt die aktuelle Verunsicherung der Menschen verbunden mit gestiegenen Lebenshaltungskosten. Die Auswahl, Verfügbarkeit und Transparenz im Onlinehandel werden von den Kunden gerade jetzt geschätzt und die Zufriedenheit mit dem Kauf im Netz ist so hoch wie nie. Verbessern sich Rahmenbedingungen und Konsumstimmung, wird der E-Commerce daher weiter überdurchschnittlich wachsen", ist sich Gero Furchheim, Präsident des Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V., sicher. Die Kursentwicklung des US-Dollar/Euro war in 2022 negativ. Der Umrechnungskurs sank von 1,1326 USD/EUR zum 31.12.2021 auf 1,0666 USD/EUR zum 30.12.2022, was sich ungünstig auf die Importpreise auswirkte. (Quelle: Deutsche Bundesbank) 2. Geschäftsverlauf Das Jahresergebnis liegt in 2022 bei TEUR -202 und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr in absoluten Zahlen um TEUR 320 verringert. Ursprünglich erwartete die Geschäftsführung für 2022 sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis eine Verbesserung gegenüber 2021. Jedoch blieb das Ergebnis hinter den Erwartungen zurück. Ursächlich hierfür war insbesondere der fehlende Umsatz aufgrund der Kaufzurückhaltung seit Beginn des Ukraine-Krieges im Februar 2022. Im Lagebericht 2021 wurde deshalb bereits ein gegenüber 2021 rückläufiges Ergebnis prognostiziert. Bereits im ersten Quartal 2022 verfehlten die Umsatzerlöse unsere Erwartungen um 3,6 %. Dieser Trend setzte sich auch noch bis Jahresmitte fort. In der zweiten Jahreshälfte sorgte die hohe Inflation, die extrem hohen Energiekosten sowie die schwierige weltpolitische Gesamtlage für weitere Umsatzrückgänge und Kostensteigerungen. So wurde insbesondere das Jahresendgeschäft von einer unvorhersehbaren Kaufzurückhaltung der B2C-Kunden überschattet. Mit einer Vielzahl von Werbemaßnahmen wurde gegengesteuert. Das Gesamtjahres-Umsatzziel wurde dennoch um 6,6 % unterschritten. Die übergeordnete Zielsetzung der Transformation hin zum online-zentrierten Multichannel-Händler ist im Jahr 2022 durch die bereits in den Vorjahren eingeleiteten Maßnahmen weiter vorangetrieben worden. Um die junge Zielgruppe verstärkt anzusprechen, wurden zudem die Social Media Aktivitäten, insbesondere Facebook und Instagram, intensiviert. Bei den Printwerbemitteln sind die Produktionskosten überproportional gestiegen. Durch die weitere Optimierung der Print-Werbeanstoßkette wurden die Kostensteigerungen in 2022 kompensiert, jedoch konnten die erwarteten Kosteneinsparungen nicht gänzlich erreicht werden. Die Mitarbeiterzahl (Voll- und Teilzeitkräfte inklusive Auszubildende und Aushilfen), berechnet in Vollzeitäquivalenten, konnte durch Prozessoptimierungen von 159 (Stand 31.12.2021) auf 153 (Stand 31.12.2022) reduziert werden. Darin enthalten sind zum 31.12.2022 23 Auszubildende. Davon haben im Berichtsjahr acht Auszubildende ihre Ausbildung begonnen. Wie bereits in den Vorjahren wurde die Qualität unserer Ausbildung auch in 2022 ein weiteres Mal honoriert. In diesem Jahr wurde eine Auszubildende im Ausbildungsberuf Kauffrau für Büromanagement mit dem Staatspreis ausgezeichnet. III. Lage des Unternehmens a) Ertragslage Die Umsatzerlöse sanken im Vergleich zum Vorjahr um 3,8 %. Die Materialaufwandsquote hat sich im Vorjahres- und im Mehrjahresvergleich leicht erhöht. Insgesamt ist das Rohergebnis im Jahr 2022 mit TEUR 16.518 um TEUR 1.298 (7,3 %) niedriger als im Vorjahr. Im Rohergebnis 2022 enthalten sind einmalige Erträge in Höhe von TEUR 475 aus der Vorratsbewertung. Der Personalaufwand sank in 2022 aufgrund des Rückgangs der Mitarbeiteranzahl um 5,6 % bzw. TEUR 360 auf TEUR 6.058. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind deutlich um TEUR 528 gesunken, was insbesondere auf eine Minderung der Kosten für Paketgebühren und Portokosten zurückzuführen ist. Das EBITDA (Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Ertragsteuern) verringerte sich in 2022 um TEUR 410 gegenüber dem Vorjahreszeitraum und betrug TEUR 88. Die Abschreibungen reduzierten sich von TEUR 450 auf TEUR 356. Das Jahresergebnis liegt in 2022 bei TEUR -202 und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr in absoluten Zahlen um TEUR 320 verringert. b) Vermögens- und Finanzlage Die Vermögens- und Kapitalstruktur stellt sich für das Berichtsjahr wie folgt dar: AKTIVA
Die Finanzlage der Pollin Electronic GmbH ist weiterhin solide. Das Unternehmen verfügt über eine überdurchschnittlich hohe Eigenkapitalquote und ausreichende liquide Mittel. In 2022 wurden Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 1.076 getätigt. Diese betreffen überwiegend die Automatisierung und Modernisierung der Versandlogistik. Die Vorräte haben sich gegenüber 2021 um TEUR 155 auf TEUR 7.869 erhöht, die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände waren dagegen rückläufig. Ursächlich hierfür ist die in 2022 im Vergleich zum Vorjahr geringere Geschäftstätigkeit. Das Eigenkapital verringerte sich in 2022 in Höhe des Jahresfehlbetrages um TEUR 202 auf TEUR 7.838 (Vorjahr TEUR 8.041). Die Eigenkapitalquote erhöhte sich wegen der gesunkenen Bilanzsumme von 52,9 % im Vorjahr auf 54,8 % im Berichtsjahr. Die Rückstellungen erhöhten sich im Berichtsjahr von TEUR 2.603 auf TEUR 2.713. Die Zunahme betrifft die Pensionsrückstellungen, die sonstigen Rückstellungen sind dagegen gesunken. Die Verbindlichkeiten haben sich von TEUR 4.555 um TEUR 802 auf TEUR 3.753 reduziert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind investitionsbedingt gegenüber 2022 gestiegen, die übrigen Verbindlichkeiten waren deutlich rückläufig. Die liquiden Mittel sanken um TEUR 1.593 auf TEUR 2.514. Die Finanzlage der Pollin Electronic GmbH war im Geschäftsjahr 2022 jederzeit stabil. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist bei konsequenter Ausnutzung der Skontoabzüge zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die eingeräumten Kreditlinien wurden nicht in Anspruch genommen. IV. Prognosebericht Für das gesamte Jahr 2023 soll der Umsatz der Pollin Electronic GmbH durch gezielte Maßnahmen weiter stabilisiert werden. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die konsequente Umsetzung des Transformationsprozesses von Print-Medien hin zu Online-Werbung gelegt. Hierfür wird verstärkt in digitale Marketing- und Werbemaßnahmen investiert, um die Kunden auf den Online-Kanälen zu erreichen und das Geschäft im E-Commerce-Bereich auszubauen. Zusätzlich werden Pollin-Produkte auf weiteren Online-Marktplätzen angeboten und das Sortiment wird durch die Aufnahme neuer Lieferanten und Produkte erweitert. Bei der finanziellen Steuerung steht die optimale Entwicklung der liquiden Mittel unter anderem mit Hilfe der Überwachung der Warenvorräte im Vordergrund. Für die geplanten Investitionen in Höhe von rund 1,0 Mio. EUR in die digitale Transformation ist die Inanspruchnahme von Bankdarlehen in Höhe von TEUR 800 bewilligt. Die Pollin Electronic GmbH ist schwächer als erwartet in das Geschäftsjahr 2023 gestartet. Insgesamt unterschritten die Umsätze den Vorjahreszeitraum und liegen unter den Planerwartungen. Im ersten Quartal sank der Umsatz zum Vorjahr um 1,7 %, während laut dem Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. die Umsätze mit Waren im Internet im ersten Quartal um 15 % eingebrochen sind. Viele Händler blicken pessimistisch in die nahe Zukunft. Die seit Beginn des Ukraine-Krieges andauernde Verbraucherzurückhaltung aufgrund der hohen Inflation setzt sich weiterhin fort. Insgesamt betrachtet wird trotz der schwierigen Rahmenbedingungen eine Umsatzstabilisierung für 2023 angestrebt. Kostensteigerungen für Printwerbung, Kartonagen und Frachtführer werden durch ein internes konsequentes Kostenmanagement begrenzt. Insgesamt erwarten wir für 2023 ein Ergebnis unter Vorjahresniveau. Die andauernde unsichere weltpolitische Lage macht es jedoch schwer bis unmöglich, Prognosen für den weiteren Verlauf abzugeben. V. Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken: Eine negative Beeinflussung der wirtschaftlichen Situation der Pollin Electronic GmbH durch Unsicherheiten in Form von Umsatz- und Ergebnisrisiken kann wie nachfolgend dargestellt nicht ausgeschlossen werden. Deshalb wird versucht, dieser Tatsache mit etablierten Entscheidungsfindungsprozessen in allen Unternehmensbereichen zu begegnen. Kostensenkungsprogramme und eine sorgfältige Abwägung aller Investitionen in Anlagevermögen und Personalressourcen sollen hier weiter unterstützen. Alle unternehmensinternen Projekte werden in einem Steuerungskreis vorangebracht, u.a. sind dies die Erarbeitung eines Strategie- und Zukunftsprogramms und die Entwicklung eines innovativen Geschäftsmodells mit Einführung eines neuen Online-Shops. Der für Pollin weiterhin stark schwankende und vor allem im ersten Quartal ungünstige EUR/USD-Wechselkurs führt zu höheren Wiederbeschaffungskosten unserer Handelsware. Unsicherheiten bestehen durch die angekündigten Mauterhöhungen und Tarifstreiks bei den Frachtführern. Nicht absehbare Erhöhungen von Rohstoffkosten für z.B. Papier, Kartonagen und Porto für den Werbemittelversand sowie Lithium belasten die Preiskalkulation. Preiserhöhungen müssen sorgfältig abgewogen werden und sind durch das Wettbewerbsumfeld nur begrenzt möglich. Die Durchführung unserer etablierten und beliebten stationären Sonderverkäufe steht auch für diesen Herbst/Winter in der Schwebe. Es muss mit weiteren Kostensteigerungen für Energie und Personal gerechnet werden. Aufgrund der weiterhin zu erwartenden Kaufzurückhaltung ist eine Umsatzeinschätzung risikobehaftet. Die Einkommensaussichten profitieren zwar derzeit von den zuletzt gesunkenen Preisen für Energie, speziell für Benzin und Heizöl. Dennoch wird die Inflation in diesem Jahr hoch bleiben, wenn sie auch nach den bislang vorliegenden Prognosen etwas niedriger sein wird als die im Jahr 2022 gemessenen 6,9 Prozent.", erklärt Rolf Bürkl, GfK-Konsumexperte. "Die zu erwartenden Kaufkraftverluste verhindern eine nachhaltige Erholung der Binnennachfrage. So wird auch der private Konsum in diesem Jahr voraussichtlich keinen positiven Beitrag zur Konjunkturentwicklung in Deutschland leisten können. Dies signalisiert auch das nach wie vor sehr niedrige Niveau des Konsumklimas." (Quelle: GfK-Konsumklimastudie für März 2023, Sparen statt shoppen, www.it-business.de) Grundsätzlich ist Zweck und Ziel eines Risikomanagements, Risiken jeglicher Art frühzeitig und sachgerecht zu erkennen und durch geeignete Maßnahmen zu minimieren. Das Risikomanagement ist bei der Pollin Electronic GmbH integraler Bestandteil der Geschäftsprozesse und aller Unternehmensentscheidungen und umfasst unter anderem laufende Margenkontrollen, ein integriertes Controlling-System, monatliche Plan-Ist-Reports und Maßnahmen zur Qualitätssicherung sowie zur Datensicherheit. Ertragsorientierte Risiken: Gefährdungspotential für die Wachstumsziele der Pollin Electronic GmbH besteht durch den permanenten Eintritt von neuen Anbietern in ein kaum wachsendes Marktumfeld sowie durch die Markthoheit der "Branchenriesen". Immer mehr Hersteller treten als Direktvertrieb (D2C) in den Markt ein und sorgen so für einen noch intensiveren Wettbewerb. Durch diesen Verdrängungswettbewerb innerhalb der Branche sowie die oben beschriebenen Preissteigerungen wird die Handelsspanne in Form von sinkenden Margen negativ beeinflusst. Die branchenspezifischen Risiken aufgrund der EUR/USD-Kurs-Problematik wirken sich sowohl bei der Beschaffung als auch auf die ertragsorientierten Risiken aus. Die Pollin Electronic GmbH wird in 2023 in unterschiedlichen Produktbereichen erheblichen Preisrisiken ausgesetzt sein. Hiervon sind aufgrund der derzeitigen EUR/USD-Problematik auch unsere Eigenmarken wie z.B. DAYLITE und QUAT POWER betroffen. Dem begegnen wir mit einer Sortimentsausweitung in attraktive und lukrative Bereiche. Um das Beschaffungsrisiko zu begrenzen und den Umsatz zu steigern, wird das 2022 eingeführte Streckengeschäft weiter ausgebaut. Abgerundet wird das Angebot durch einen qualifizierten Kundenservice mit persönlicher Erreichbarkeit. Gegensteuerung zu den Margen- und Kostenrisiken sind Maßnahmen zur Prozess-Automatisierung, die zu einer Kostenreduktion im Personalaufwand führen. Auf dem Arbeitsmarkt herrscht in Deutschland und vor allem in der Region Ingolstadt nahezu Vollbeschäftigung. Dies erschwert es, qualifizierte Bewerber bei Neueinstellungen bzw. adäquaten Ersatz bei Personalwechsel zu finden. Wir setzen weiterhin auf die Ausbildung qualifizierter Nachwuchskräfte. Gewährleistungsrisiken aus dem laufenden Geschäftsverkehr werden durch Vereinbarungen mit Lieferanten und darüber hinaus durch entsprechenden Versicherungsschutz abgedeckt. Außerdem wird dieses Risiko durch permanente Überwachungs- und Qualitätsprüfungsmaßnahmen möglichst geringgehalten. Dem steigenden und ständigen Betrugspotential im Onlinehandel wird durch stetig verbesserte Abwehrsysteme und der Optimierung der eigenen Bonitätsprüfung auf der Kundenseite begegnet. Gleichzeitig erweitern wir laufend unser Angebot an modernen und sicheren Zahlungsarten für unsere Kunden. Finanzwirtschaftliche Risiken: Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation der Pollin Electronic GmbH sind Liquiditätsrisiken aktuell nicht erkennbar. Mögliche kurzfristige Engpässe können jederzeit mit Hilfe ausreichend hoher Kontokorrentlinien bei den Hausbanken überbrückt werden. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten: Zu den im Unternehmen bestehenden originären Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Derzeit werden Devisentermingeschäfte als derivatives Finanzinstrument nicht eingesetzt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt die Pollin Electronic GmbH eine eher konservative Risikopolitik. Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen ausgeglichen. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten bei konsequenter Ausnutzung der Skontoabzüge. Bei Bedarf könnten wir auf die, derzeit nicht in Anspruch genommenen, ausreichend eingeräumten Kreditlinien zurückgreifen. Aufgrund der Lage an den Finanzmärkten ist auch die Pollin Electronic GmbH deutlichen Kursschwankungen, vor allem im USD/EUR-Wechselkurs ausgesetzt. Die Notwendigkeit einer Währungsabsicherung durch Devisentermingeschäfte wird laufend geprüft. Zur Absicherung des Liquiditätsrisikos werden regelmäßig Liquiditätspläne erstellt, aus denen Geldeingänge sowie -ausgänge ersichtlich sind. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. 2. Chancenbericht Zur Zukunftssicherung werden Projekte umgesetzt. Dies sind u.a. die Erarbeitung eines Strategie- und Zukunftsprogramms und die Entwicklung eines innovativen Geschäftsmodells mit Einführung eines neuen Online-Shops. Auf der Beschaffungsseite kann die Pollin Electronic GmbH auf eine breite Palette in- und ausländischer Lieferanten zurückgreifen. Die Prüfung der hohen Qualitätsansprüche des Unternehmens erfolgt sowohl durch Qualitätskontrollen direkt bei den Herstellern in den Herkunftsländern als auch durch die Abteilung Qualitätssicherung im Hause Pollin. Dieses konsequente Qualitätsmanagement erhöht einerseits die Kundenzufriedenheit hinsichtlich der Beschaffenheit der Produkte, andererseits bewirkt es gleichzeitig eine Kostenreduktion für Nachbesserungen und Retouren. Ein modernes Business-Intelligence-System ermöglicht fundierte Analysen in allen Bereichen des Unternehmens. Mit diesem Instrument führen wir erfolgreich differenziertere Kundenansprachen durch, womit der Return on Investment aller in die Kunden investierten Maßnahmen verbessert wird. Dem starken Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz von Anbietern aus Fernost und dem Direktvertrieb durch Hersteller, begegnen wir durch ein hohes Maß an Innovation, Qualität, Erfahrung und Kundennähe. Zusätzlich versuchen wir durch unser Engagement und unsere Vertrauenswürdigkeit als mit der Region verbundenes Familienunternehmen zu überzeugen. Modern und leistungsfähig in der Versandabwicklung zu sein ist eines unserer obersten Ziele. Einerseits wollen wir Schnelligkeit bei der Lieferung und andererseits Ressourcenschonung im Umgang mit Verpackungsmaterial erreichen. Durch die getätigten Investitionen in die Automatisierung der Versandlogistik haben wir hier bereits große Fortschritte erzielt. Zur erfolgreichen Chancennutzung beobachten wir genau unser unternehmerisches Umfeld. In den Entscheidungsprozess fließen hierbei Ergebnisse aus internen und externen Marktforschungen genauso ein, wie der aktive Dialog mit Kunden und Lieferanten. Die daraus abgeleiteten Unternehmensziele werden in regelmäßigen Führungskräfte-Meetings den Marktveränderungen angepasst und im Unternehmen kommuniziert. Obwohl die klassische Kundenbindung zunehmend an Bedeutung verliert, zeigt unser dennoch treuer Kundenstamm, dass unsere langjährige Präsenz und Erfahrung als Elektronik- und Technik-Spezialist sowie die Stabilität der Geschäftsprozesse honoriert werden. Die vorhandene Infrastruktur und die treue Kundenbasis bilden die Grundlage für ein Wachstum durch die Erschließung neuer Produktgruppen und Märkte. Durch die ständige Optimierung und Weiterentwicklung der operativen Prozesse sowohl im Einkauf als auch im Marketing, im Controlling und in der Logistik gelingt es, die oberste Maxime im Hause Pollin, das Handeln stets an den Bedürfnissen und der Zufriedenheit der Kunden auszurichten, nachhaltig zu verfolgen. 3. Gesamtaussage In 2021 und 2022 haben wir einerseits in die Zukunftsfähigkeit investiert, andererseits die externen Faktoren der Verbraucherseite deutlich zu spüren bekommen. Risiken der künftigen Entwicklung werden weiterhin in dem schwierigen Wettbewerbsumfeld, sinkenden Roherträgen sowie der Kaufzurückhaltung gesehen. Die erschwerten Bedingungen bei der Beschaffung werden sich bis ins Jahr 2023 auswirken. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität und den Chancen durch weitere Prozessautomatisierungsschritte sehen wir die Pollin Electronic GmbH für die Bewältigung der künftigen Risiken jedoch gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Eine dauerhafte Nichterreichung der Umsatz- und Ertragsziele könnte sich jedoch negativ auf die Entwicklung des Unternehmens auswirken. Die nachhaltige Stabilisierung und konsequente Verbesserung der Ertragslage der Pollin Electronic GmbH ist daher wesentlich für die weitere Entwicklung der Gesellschaft und hat deshalb oberste Priorität. VI. Umweltschutz Als registriertes Mitglied der Stiftung Elektro-Altgeräte-Register (WEEE-Reg.-Nr. DE 56564606) erfüllt die Gesellschaft ihre Verpflichtung zur Rücknahme von Elektronikschrott nach dem ElektroG.
Pförring, den 31. Juli 2023 gez. Maximilian Pollin, Geschäftsführer HANDELSBILANZAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Unternehmen Die Pollin Electronic GmbH hat ihren Sitz in Pförring. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Ingolstadt unter der Registernummer HRB 1927 eingetragen. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Pollin Electronic GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen der §§ 267, 276, 288 HGB teilweise Gebrauch gemacht. Die Ausweis- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. Bei der Bewertung der Aktiva und Passiva legt die Geschäftsführung den Grundsatz der Unternehmensfortführung zugrunde. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauern liegen bei immateriellen Vermögensgegenständen zwischen 3 und 5 Jahren und beim Sachanlagevermögen überwiegend zwischen fünf und zwanzig Jahren. Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 250,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von mehr als Euro 250,00 aber nicht mehr als Euro 1.000,00 wurde ein Sammelposten gebildet und linear über 5 Jahre abgeschrieben. Finanzanlagen Der Ansatz und die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt mit den Nennbeträgen oder den Anschaffungskosten. Soweit erforderlich, wird der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren werden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten mit dem gleitenden Durchschnitt, abzüglich erforderlicher Bewertungsabschläge wegen Gängigkeit, Lagerdauer und technischem Zustand, bewertet. Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen werden zu Herstellungskosten bzw. mit den am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert, zweifelhafte Forderungen mit dem wahrscheinlichen Wert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % der Netto-Forderungen gebildet. Die Wertansätze entsprechen dem strengen Niederstwertprinzip. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bewertet. Aktive latente Steuern Aktive latente Steuern ergeben sich aufgrund der unterschiedlichen Bewertung der Rückstellung für Pensionsverpflichtungen und der sonstigen Rückstellungen in Handels- und Steuerbilanz sowie der Nichtanerkennung von Drohverlustrückstellungen in der Steuerbilanz. Auf eine Aktivierung wurde im Hinblick auf das bestehende Wahlrecht verzichtet. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "Projected Unit Credit (PUC) Methode", nach § 253 HGB n.F., unter Berücksichtigung eines Rechnungszinses von 1,78 % ermittelt. Als Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Bei der Festlegung des Rechnungszinses wurde von der Vereinfachungsregelung des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht. Der Rechnungszins entspricht demnach pauschal dem durchschnittlichen Marktzins, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit (mittlere Duration) von 15 Jahren ergibt. Nach Änderung des § 253 HGB ist der Zeitraum für die Durchschnittsbildung bei der Ermittlung des Zinssatzes von sieben auf zehn Jahre erhöht worden. Für die Differenz besteht eine Ausschüttungssperre (§ 253 Abs. 6 HGB). Bei der Bewertung der Rückstellungen für Pensionen wurden die kongruenten Teile der Pensionszusage, also die gleichlaufende Leistung aus der Direktzusage und der Rückdeckungsversicherung, aktiv- und passivseitig mit dem gleichen Wert angesetzt. Der inkongruente Teil wurde separat bewertet. Dabei wurde die faktorbasierte Erfüllungsbetragsmethode in Verbindung mit der Wahl des Aktivprimats in Ansatz gebracht. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 228.472,02 (Vorjahr: Euro 215.821,16). Angaben zu Forderungen gegen Gesellschafter Der Wert der Forderungen gegen Gesellschafter beläuft sich auf Euro 24.765,04 (Vorjahr: Euro 22.272,51). In der Vorjahresbilanz sind die Forderungen gegen Gesellschafter nicht gesondert, sondern unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Im Berichtsjahr wurde bei den Vorjahreszahlen der Ausweis teilweise geändert und ein Teilbetrag von Euro 11.816,42 dem Posten "Forderungen gegen Gesellschafter" zugeordnet. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 253 Abs. 6 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt Euro 168.827,00. Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
Pensionsrückstellungen Die Ermittlung der Pensionsrückstellungen erfolgte unter Anwendung der Projected Unit Credit (PUC) Methode. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 168.827,00. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Zur Bestimmung des Zeitwertes wurde die Aktivwertbescheinigung zum 31.12.2022 der Generali Deutschland Gesellschaft für bAV mbH zugrunde gelegt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten solche mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von Euro 930.000,00 (Vorjahr: Euro 399.467,90), davon haben Euro 450.000,00 (Vorjahr: Euro 0,00) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Euro 157.500,00 haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr (Vorjahr: Euro 307.500,00). Alle übrigen Verbindlichkeiten haben im Berichtsjahr und im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 2.822.763,12 (Vorjahr: Euro 4.155.827,70). Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind Euro 1.087.500,00 (Vorjahr: Euro 481.967,90) durch Sicherungsabtretung von Bankguthaben (Euro 500.000,00) und Sicherungsübereignung von technischen Anlagen und Maschinen besichert. Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 116.800,00 (Vorjahr: Euro 399.706,35). In der Vorjahresbilanz sind die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern nicht gesondert, sondern unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Im Berichtsjahr wurde bei den Vorjahreszahlen der Ausweis teilweise geändert und ein Teilbetrag von Euro 26.129,19 dem Posten "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern" zugeordnet. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzen sich zusammen aus Pacht- und Mietverträgen mit einem Jahreswert von TEuro 567 und Leasingverträgen mit einem Jahreswert von TEuro 82. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von Euro 37,26 (Vorjahr: Euro 0,00) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von Euro 8,12 (Vorjahr: Euro 259,70) enthalten. Außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen Im Berichtsjahr sind außergewöhnliche Erträge aus der Anpassung der Gängigkeitsabschläge bei der Vorratsbewertung von TEuro 475 enthalten. Außerdem sind außergewöhnliche Aufwendungen von TEuro 143 angefallen, die aus der Bildung von Rückstellungen im Personalbereich resultieren. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Geschäftsführer: Pollin Maximilian Dipl.-Betriebswirt (FH) Entsprechend § 286 Abs. 4 HGB unterbleiben die Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsführung. Am Bilanzstichtag besteht eine Forderung gegen den Geschäftsführer in Höhe von Euro 21.998,31 aus dem laufenden Verrechnungsverkehr (Vorjahr: Euro 20.097,29), diese wurde mit 3 % verzinst. Namen der Mitglieder des Aufsichtsrates Heimgärtner Engelbert, Unternehmer, Aufsichtsratsvorsitzender Zollner Manfred, Unternehmer Häfele Johannes, Unternehmer Entsprechend § 286 Abs. 4 HGB unterbleiben die Angaben über die Gesamtbezüge der Aufsichtsräte. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen können. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von Euro 202.315,31 nach Verrechnung mit dem Verlustvortrag auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Pförring, den 31. Juli 2023 gez. Maximilian Pollin Anlagenspiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 19.10.2023 festgestellt. Angaben zur Ergebnisverwendung: In der Gesellschafterversammlung vom 19.10.2023 wurde beschlossen, den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 202.315,31 zusammen mit dem bestehenden Verlustvortrag in Höhe von EUR 2.085.486,91 auf neue Rechnung vorzutragen. BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss der Pollin Electronic GmbH, Pförring, für das Geschäftsjahr 2022 wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Pollin Electronic GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Pollin Electronic GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pollin Electronic GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Ingolstadt, 11. August 2023 RSV
gez. Adelheid Ruhl, Wirtschaftsprüferin |
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