Wimedes GmbH
43mHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sigmund Röck seit 20.6.2006 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Röck-Modelle GmbH -Modell- u. FormenbauGingen an der FilsJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz
AnhangA. Allgemeine AngabenFirma Röck-Modelle GmbH, Brunnenstr. 51-53, 73333 Gingen. Die Firma Röck-Modelle GmbH ist im Handelsregister Ulm unter der Nummer HRB 540532 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen GmbH gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung und bei der Offenlegung (§§ 288, 326 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen. Durch den qualifizierten Rangrücktritt für die Forderungen des Gesellschafters gegenüber der Röck-Modelle GmbH, besteht keine bilanzielle Überschuldung. I. Gliederungsgrundsätze / DarstellungsstetigkeitDie Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung änderte sich nicht gegenüber dem Vorjahr. Die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind mit denen des Vorjahres vergleichbar sofern im Anhang keine abweichenden Angaben gemacht wurden. II. BilanzierungsmethodenBei der Bilanzierung und Bewertung sind die Vorschriften des HGB für kleine Kapitalgesellschaften angewandt worden. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben. III. BewertungsmethodenDie Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet: 1. Immaterielle VermögensgegenständeErworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. 2. SachanlagenDie Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen linear vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgte in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führte. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 Euro wurden gemäß § 6 Abs. 2 EStG sofort abgeschrieben. 3. FinanzanlagenDie Wertpapiere des Anlagevermögens wurden zu den Anschaffungskosten angesetzt. 4. VorräteDie Vorräte wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. 5. Forderungen aus Lieferungen und LeistungenDie Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Wertpapiere wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. 6. VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. 7. RückstellungenDie Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern. 8. PensionsrückstellungenDie Pensionsverpflichtungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck) nach dem PUCM-Verfahren (Projected Unit Credit Method) ermittelt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB der von der Deutschen Bundesbank ermittelte und veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der letzten sieben Jahre verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der zum Bilanzstichtag verwendete Rechnungszinssatz beträgt 1,82 %. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtung berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 0,0 % bei den Entgelten und von 2,0 % bei den Renten ausgegangen. Durch die erstmalige Anwendung der Bestimmungen des BilMoG (Neubewertung Pensionsverpflichtungen, Saldierung mit zu Zeitwerten bewertetem Deckungsvermögen) hat sich zum 01. Januar 2010 eine Unterdotierung in Höhe von EUR196.243,00 ergeben. In Anwendung des Übergangswahlrechts nach Art.67Abs.1Satz1 EGHGB wird der Unterschiedsbetrag über eine Laufzeit von 15 Jahren verteilt. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte entsprechend eine Zuführung in Höhe von EUR 13.082,87, die im außerordentlichen Aufwand ausgewiesen ist. Zum 31. Dezember 2023 betragen die infolge der Übergangsregelung nicht in der Bilanz ausgewiesenen Pensionsverpflichtungen EUR 13.082,82. Der Erfüllungsbetrag bei einem 10-Jahresdurchschnittszinssatz beträgt 783.635,00 EUR. Der Erfüllungsbetrag bei einem 7-Jahresdurchschnittszinssatz beträgt 795.162,00 EUR. Der Unterschiedsbetrag in Höhe von 11.527,00 EUR unterliegt einer Ausschüttungssperre. IV. WährungsumrechnungIm Jahresabschluss sind keine Positionen enthalten, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung gelautet haben. V. BetriebsaufspaltungDamit die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zutreffend eingeschätzt werden kann, sind folgende Angaben zu beachten: Das von der Gesellschaft pachtweise genutzte Anlagevermögen ist Eigentum von der Verpachtungsfirma Sigmund Röck. Steuerrechtlich besteht deshalb eine so genannte Betriebsaufspaltung zwischen der Gesellschaft als so genanntes Betriebsunternehmen und der Verpachtungsfirma Sigmund Röck als so genannte Besitzgesellschaft. Umsatzsteuerlich besteht außerdem ein Organschaftsverhältnis mit der Gesellschaft als Organtochter und der Verpachtungsfirma Sigmund Röck als Organträger (= Umsatzsteuerschuldner). B. Erläuterungen zu einzelnen Posten der BilanzI. AktivpostenForderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr bestanden zum Bilanzstichtag nicht (i.Vj. 0 €). Forderungen gegen Gesellschafter bestanden zum 31. Dezember 2023 nicht. II. EigenkapitalIm Bilanzverlust von EUR 582.910,13 (Vj. EUR 661.931,23) ist ein Verlustvortrag von EUR 661.931,23 (Vj. EUR 970.392,62) enthalten. III. RückstellungenPensionsverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischer Methode nach der PUC-Methode (Projected Unit Credit Method) ermittelt. Die Berechnung erfolgte unter folgenden Annahmen:
IV. VerbindlichkeitenVerbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr bestanden zum 31. Dezember 2023 in Höhe von EUR 92.951,55 (Vj. EUR195.105,77). Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr oder über fünf Jahren bestanden nicht. Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter betrugen zum Bilanzstichtag EUR 36.619,33 (Vj. EUR 139.681,62). V. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle VerpflichtungenAm Abschlussstichtag bestehende Haftungsverhältnisse i.S. vom § 251 HGB werden wie folgt erläutert: Selbstschuldnerische Bürgschaft des Geschäftsführers Herrn Sigmund Röck in Höhe von EUR 50.000,--. Es bestehen Grundpfandrechte in Höhe von TEUR 920 für Darlehen der Kreissparkasse Göppingen. Ferner bestehen Grundpfandrechte in Höhe von TEUR 2.150 für Darlehen der Volksbank Göppingen. Die bilanzierten Verbindlichkeiten sind gesichert durch Sicherungsübereignungen der finanzierten Anlagegüter und durch Globalabtretungen der Kundenforderungen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind, bestanden am Abschlussstichtag wie folgt: Aus bestehenden Leasingverträgen sind im kommenden Geschäftsjahr rd. TEUR 11 zu entrichten. Aus bestehenden Mietverträgen ist im kommenden Geschäftsjahr mit einer Belastung von TEUR 120 zu rechnen. C. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und VerlustrechnungIn der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung" sind für Altersversorgung EUR36.725,95 enthalten. D. Ergänzende AngabenI. Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane(1) Geschäftsführer
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß §286Abs.4HGB verzichtet. E. Sonstige VerpflichtungenDie durchschnittliche Arbeitnehmerzahl während des Geschäftsjahres betrug 10 Arbeitnehmer. Gemäß Gesellschafterbeschluss vom 11. September 2024 wird der Jahresabschluss zum 31.Dezember2023 genehmigt und festgestellt. Dem Geschäftsführer wird Entlastung erteilt.
Gingen, den 11. September 2024 ___________________________________ Sigmund Röck (Geschäftsführer) |
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