Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 142151
Vorher
ESBE Handelsgesellschaft mbH
Eingetragen
11.4.2002
Branche
Herstellung von Heizkörpern für ZentralheizungenHerstellung von sonstigen ArmaturenGroßhandel mit Installationsbedarf für Gas, Wasser und Heizung
Gegenstand
Vertrieb von Ventilen, Motoren und Reglern der Firma ESBE AB für Heizungs- und Sanitäranlagen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Frank Heninger
seit 30.3.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
ESBE ABSWE
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

ESBE AB
Sweden
50.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ESBE GmbH

Dachau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.061,26 2.796,48
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 1.562.983,60 1.621.679,24
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 85.351,96 91.024,64
1.648.335,56 1.712.703,88
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 3.210.475,70 3.812.561,39
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.206.929,08 2.763.596,90
- davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen EUR 883.250,41 (i. V. EUR 298.310,20)
III. Flüssige Mittel 10.775.399,18 8.472.217,21
C. Rechnungsabgrenzungsposten 73.086,55 61.984,06
18.915.287,33 16.825.859,92

Passiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 850.000,00 850.000,00
III. Gewinnvortrag 4.916.674,24 64.647,23
IV. Jahresüberschuss 4.640.749,23 4.852.027,01
10.457.423,47 5.816.674,24
B. Rückstellungen 2.075.294,36 1.946.599,64
C. Verbindlichkeiten 6.382.569,50 9.062.586,04
- davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen EUR 5.225.956,00 (i. V. EUR 7.678.777,80)
18.915.287,33 16.825.859,92

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 11.949.471,92 11.136.976,48
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.990.016,16 1.852.722,40
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 428.763,98 395.590,23
2.418.780,14 2.248.312,63
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 91.044,84 91.720,49
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.981.581,21 2.047.015,21
6.458.065,73 6.749.928,15
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 -467,30
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.814.925,50 1.896.406,44
-1.814.925,50 -1.895.939,14
7. Ergebnis nach Steuern 4.643.140,23 4.853.989,01
8. Sonstige Steuern 2.391,00 1.962,00
9. Jahresüberschuss 4.640.749,23 4.852.027,01

ANHANG zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

der Firma ESBE GmbH

Dachau

A. ALLGEMEINE ANGABEN

Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung der Firma ESBE GmbH, Dachau (Amtsgericht München, HRB, 142151) wurde im Geschäftsjahr nach den Vorschriften der §§ 264 ff HGB erstellt.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, sind die Angaben im Anhang aufgeführt.

Die Gesellschaft gilt gemäß § 267 Absatz 2 und 4 HGB zum 31. Dezember 2023 als mittelgroße Kapitalgesellschaft. Sie hat von den Erleichterungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften bei der Aufstellung des Jahresabschlusses Gebrauch gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die Bilanzierung und Bewertung des Jahresabschlusses ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

1.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über den Zeitraum der Nutzung planmäßig abgeschrieben. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßige Abschreibung erfolgt entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach linearer Methode. Für abnutzbare bewegliche Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten über EUR 250,00 bis EUR 800,00 wurde eine Sofortabschreibung durchgeführt.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben.

2.

Handelswaren werden zu Anschaffungskosten bzw. den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten bewertet; die niedrigeren beizulegenden Werte werden im Wesentlichen nach den Verhältnissen am Beschaffungsmarkt und am Absatzmarkt, aber unter Berücksichtigung der Einsatzmöglichkeiten der Bestände ermittelt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang monatlich vorgenommen.

3.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung mit 1 % auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen gebildet.

4.

Die flüssigen Mittel enthalten die Kassenbestände sowie die Guthaben bei Kreditinstituten, welche zu Nominalwerten bewertet werden.

5.

Als gezeichnetes Kapital wird das satzungsmäßige Stammkapital der Gesellschaft gemäß § 42 Absatz 1 GmbHG mit dem Nennwert angesetzt, das voll einbezahlt ist.

6.

Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken.

7.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

8.

Passive latente Steuern haben sich zum Bilanzstichtag nicht ergeben. Von dem Wahlrecht zur Bildung von aktiven latenten Steuern gemäß § 274 Absatz 1 Satz 2 HGB wurde nicht Gebrauch gemacht.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

I. Erläuterungen der Bilanz

1. Anlagevermögen

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs.

2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 9.324,98 (Vj. EUR 2.804,69) und betreffen in voller Höhe Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von EUR 0,00 (Vj. EUR 0,00) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

4. Kassenbestand und Bankguthaben

Die zum Nominalbetrag ausgewiesenen Bar- und Bankbestände sind weniger als ein Jahr gebunden.

5. Verbindlichkeitenspiegel

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 5.225.956,00 (Vj. EUR 7.678.777,80). Es handelt sich hierbei um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

II. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Es ergaben sich periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 116,80 (Vj. EUR 909,22) aus nachträglich gewährten Boni.

Periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen betragen im Jahr 2023 EUR 57.442,06 (Vj. EUR 23.404,79).

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB.

D. WEITERE ANGABEN

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl betrug 30 , wobei 5 dem gewerblichen Bereich und die restlichen Mitarbeiter dem kaufmännischen Bereich zuzuordnen sind. Daneben wurden im Jahresdurchschnitt 1 Auszubildender beschäftigt.

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl in Österreich betrug 3, in Ungarn 1 und in Tschechien 2.

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 96 in 2024, TEUR 83 in 2025 und TEUR 54 in 2026. Darüber hinaus bestehen zum Bilanzstichtag Bestellobligos in Höhe von TEUR 1.951 zum Erwerb von Waren in 2024.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens in Schweden, die ESBE Aktiebolag in 330 21 Reftele/Schweden, einbezogen und im schwedischen Handelsregister (Bolagsverket) unter der Registernummer 556269-6319 veröffentlicht.

Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer ist:

HERR FRANK HENINGER, DIPLOM Kaufmann

Von den Beschränkungen des § 181 BGB ist der Geschäftsführer befreit.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres liegen nicht vor.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 4.640.749,23 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 4.916.674,24 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Dachau, 19. Februar 2024

Frank Heninger, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 397.297,48 0,00 0,00 397.297,48
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 2.435.175,87 156,03 0,00 2.435.331,90
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 725.473,74 24.785,27 0,00 750.259,01
3.160.649,61 24.941,30 0,00 3.185.590,91
3.557.947,09 24.941,30 0,00 3.582.888,39
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 394.501,00 1.735,22 0,00 396.236,22
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 813.496,63 58.851,67 0,00 872.348,30
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 634.449,10 30.457,95 0,00 664.907,05
1.447.945,73 89.309,62 0,00 1.537.255,35
1.842.446,73 91.044,84 0,00 1.933.491,57
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.061,26 2.796,48
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 1.562.983,60 1.621.679,24
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 85.351,96 91.024,64
1.648.335,56 1.712.703,88
1.649.396,82 1.715.500,36

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

ESBE GmbH

Grundlagen der Gesellschaft

Die ESBE GmbH ist eine 100 %ige Tochtergesellschaft der ESBE Aktiebolag, Reftele/Schweden. Die ESBE-Gruppe hat ihren Fokus auf der Produktion und dem Verkauf von Ventilen und Stellmotoren für Heizungssysteme. Durch die breite Produktpalette, die Konfigurierbarkeit der Produkte und durch die innovative Marktführerschaft ist die ESBE-Gruppe ein idealer Partner für Großhändler und Erstausrüster. Die ESBE GmbH fungiert dabei als Vertriebsgesellschaft in den Ländern Deutschland, Österreich, Tschechien, Schweiz und Niederlande, der Slowakei, Ungarn und Rumänien sowie stellt das Zentrallager und Logistik für die Waren der ESBE-Gruppe für weitere Konzerngesellschaften.

Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Die ESBE GmbH konnte im Geschäftsjahr 2023 die gesteckten Erwartungen nach 2022 nicht ganz erreichen. In der zugeordneten Verkaufsregion konnten sowohl Umsatz als auch Absatz nicht weiter gesteigert werden. Das fortlaufend hohe Auftragsvolumen, das noch aus dem Jahre 2022 stammte und für 2023 zur Auslieferung eingeplant war, konnte aufgrund des Einbruchs der Nachfrage und der hohen Lagerbestände insbesondere bei den OEM-Kunden/Erstausrüstern - auch bedingt durch die Diskussionen um das sog. Heizungsgesetz in Deutschland bzw. den Diskussionen über den künftigen Einsatz von Biomasse - nicht als Umsatz realisiert werden.

So fiel der Umsatz in der zweiten Jahreshälfte 2023 deutlich ab. Die in den meisten Ländern weiterhin stabile Nachfrage im Handelsgeschäft konnte diesen Rückgang nicht ausgleichen.

Auch der Umsatz mit verbundenen Unternehmen war im Vergleich zum Vorjahr schwächer.

Insgesamt erreichte die ESBE GmbH einen Umsatz von rd. EUR 52,1 Mio. (im Vorjahr EUR 54,7 Mio.). Die Brutto-Marge lag absolut in etwa auf Vorjahres Niveau, stieg relativ zum Umsatz sogar leicht, was durch einen höheren Anteil an Handelsprodukten begründet ist.

Die Gemeinkosten lagen oberhalb des Vorjahres. Begründbar ist dies durch ganzjährig wirksame personelle Verstärkungen im Vertrieb sowie entsprechenden Vertriebsaktivitäten.

Basierend auf Margen- und Aufwandsveränderungen ergibt sich ein positives Ergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von TEUR 6.456, welches aufgrund des Umsatzrückganges unterhalb der Erwartungen liegt.

Innerhalb der Aktiva reduzierte sich dabei der Warenbestand. Die Lieferbereitschaft hat sich nach 2022 wieder auf ein planbareres Niveau eingependelt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken analog des Umsatzrückgangs leicht und die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stiegen stichtagsbedingt. Der Kontostand/Cash-Bestand stieg aufgrund des stärkeren Cashflows aus der operativen Geschäftstätigkeit von TEUR 8.472 auf TEUR 10.775. Durch den Gewinn von TEUR 4.641 ergibt sich ein gestiegenes Eigenkapital von TEUR 10.457. Die Bilanzsumme steigt auf TEUR 18.915. Innerhalb der Passiva sanken insbesondere stichtagsbedingt einkaufsbedingte Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft sowie umsatzsteuerbedingt die sonstigen Verbindlichkeiten. Die ergebnisabhängigen Steuerrückstellungen stiegen dem gegenüber leicht.

Das Knowhow in den Bereichen Forschung und Entwicklung sowie Produkt- und Produktionsplanung ist zentralisiert in der Muttergesellschaft ESBE AB angesiedelt. Lokale Technikspezialisten bieten einen effizienten und effektiven Technikservice an und stehen im engen Kontakt mit der Qualitätsabteilung in Schweden, um Reklamationsfälle zeitnah abwickeln zu können. Diese Marktnähe gibt der ESBE GmbH die Möglichkeit, der Zentrale in Schweden Markt- und Produkttrends sowie Marktrisiken mitteilen zu können, worauf diese reagieren kann.

Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft im Jahr 2024

(Prognose, Chancen und Risiken)

Die Entwicklung der ESBE GmbH, unterliegt auch im kommenden Jahr diversen externen Einflüssen, die sich positiv sowie negativ auf die Entwicklung auswirken können.

Der Ausblick für 2024 ist verhalten positiv - abwartend, da die neu veränderte Energiepolitik in für die ESBE GmbH insb. relevanten europäischen Ländern ihre Effekte erst in der zweiten Jahreshälfte entfalten wird. Es gibt jedoch Zeichen für Verschiebungen und Verlagerungen, welche sich auf die einen oder anderen Anwendungsbedarfe der ESBE-Produkte sowohl positiv als auch negativ auswirken werden. Der kommunale Wohnungsbau kann weiterhin ein dynamischer Wachstumstreiber v.a. in Deutschland sein, da hierfür politischer Handlungsbedarf besteht. Die Umsetzung neuer energiepolitischer Forderungen haben allerdings dynamische Einflüsse auf das künftige Investitionsverhalten der Endkunden.

Als Risiken zu erwähnen sind die Auswirkungen, die die neuen Änderungen der Subventionen von Wärmeerzeugern nach sich ziehen.

Die Zinspolitik der EZB wird weiterhin einen Einfluss auf den erlahmten Wohnungsmarkt im In- und Ausland haben. Ein nennenswerter Anstieg an Neuinvestitionen ist aktuell nicht nachvollziehbar.

Beschaffungsrisiken (Lieferquote der Muttergesellschaft und generelle Abhängigkeit von der Muttergesellschaft in Bezug auf Produkte, Strategie etc.), Facharbeiterkräftemangel und Konkurse von Bauträgern können stets dazu führen, dass ESBE ihr individuelles Wachstumspotenzial nicht wie geplant ausschöpfen oder aufgrund von Kundenabhängigkeiten Preiserhöhungen nicht umsetzen kann.

ESBE versucht weiterhin, eventuellen negativen Entwicklungen durch Neukunden Akquisen proaktiv entgegenzuwirken.

Nicht versicherbare Risiken wie Forderungs-, Liquiditäts- und Bewertungsrisiken werden wie die externen Umwelteinflüsse kontinuierlich überwacht. Bei ersten Anzeichen eines potenziellen Risikos wird umgehend reagiert und es werden Gegenmaßnahmen ergriffen, soweit dies wirkungsvoll erscheint.

Neues Umsatzwachstum wird durch die Gesellschaft im Ausbau und der Pflege bestehender OEM-Geschäft gesehen. Das Handelsgeschäft wird in Kernmärkten intensiv gepflegt, Kunden werden partnerschaftlich betreut und unterstützt. Dieser Geschäftsbereich wird vor allem in Ländern, in denen noch Potenzial besteht, strukturell und durch vertriebliche Investitionen forciert. Die Fokusländer für Wachstum im Bereich Handel sind Tschechien, Ungarn, Niederlande, Schweiz. Hierfür wurden weitere personelle Verstärkungsmaßnahmen umgesetzt und die Marktarbeit intensiviert.

Das Geschäft mit Schwestergesellschaften soll wieder wachsen.

Basierend auf einer preisbedingten leicht positiven Umsatzentwicklung wird damit gerechnet, bei steigenden Material-, Vertriebs- und Personalkosten einen leicht geringeren Gewinn vor Steuern als 2023 erzielen zu können.

 

Dachau, 19. Februar 2024

ESBE GmbH

Frank Heninger, Geschäftsführer

In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ESBE GmbH, Dachau

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ESBE GmbH, Dachau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ESBE GmbH, Dachau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel bedeutsamer im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 19. Februar 2024

RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Manuela Pointl, Wirtschaftsprüferin

Josef Eberl , Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde am 12. März 2024 festgestellt.

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