MargenHeld GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Süleymann Özer seit 14.5.2024 | Prokura |
Silke Kalenberg seit 14.5.2024 | Prokura |
Andreas Gehlen seit 14.11.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Croozer GmbHHürthJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023LageberichtA. Grundlagen der Gesellschaft I. Geschäftstätigkeiten Die Croozer GmbH ist auf die Entwicklung und den Vertrieb von hochwertigen Fahrradanhängern (derzeit für Kinder, Hunde und Lasten) spezialisiert. Das Unternehmen orientiert sich in der Entwicklung seiner Produkte, Prozesse und Dienstleistungen an dem Croozer Nutzenversprechen "Einfach unterwegs" und seinem Anspruch, selbstgesteckten Nachhaltigkeitszielen gerecht zu werden. Die Croozer GmbH hat ihren Sitz in Hürth. Die Croozer GmbH hat ein abweichendes Geschäftsjahr von Oktober bis September. II. Ziele und Strategien Die Croozer GmbH ist ein Hersteller von Fahrradanhängern und bietet damit Mobilitätslösungen für den Transport von Kindern, Hunden und Lasten. Diese werden mit höchsten Qualitätsansprüchen produziert. Dabei berücksichtigen wir die Bedürfnisse von Menschen aller Art, um differenzierte und nachhaltige Mobilitätslösungen anbieten zu können. So werden Menschen motiviert, sich draußen in der Natur zu bewegen und es wird ihnen ermöglicht, alltägliche Strecken ohne Auto zu überwinden. Mit den Produkten ist man "einfach unterwegs". Die sich weiter dynamisierende Veränderung der ökonomischen, politischen, ökologischen und sozialen Rahmenbedingungen erfordert eine stetige Adaption dieser Rahmenbedingungen in der Unternehmensstrategie und dem Geschäftsmodell. Sich daraus ergebende Ziele sind: konsequente Nutzenorientierung, stetige Verlängerung von Lebenszyklen, Entwicklung modularer Fahrzeug- und Transportsysteme, einfache und langfristige Reparierbarkeit, ressourcenschonender Materialeinsatz sowie faire und gesunde Beziehungsstrukturen im eigenen Unternehmen, zu Kunden, Lieferanten und zur Gesellschaft als Ganzes. Wir begreifen diese Ziele als Ansporn zu einer stetigen Entwicklung mit der Absicht, die hierbei erreichten Ergebnisse Mitarbeitern, Kunden und Geschäftspartner transparent zu kommunizieren. III. Produktentwicklung Die Gesellschaft verfügt über eine Entwicklungsabteilung am Standort Hürth. Sie befasst sich kontinuierlich mit Aufgaben zur Neu- und Weiterentwicklung von Fahrradanhängern und dessen Zubehör für den modernen, umweltfreundlichen Familienalltag. Neben der Produktentwicklung sind auch das stetige Qualitätsmanagement und ein damit verbundenes Produktmanagement und -pflege wesentlicher Bestandteil dieser Abteilung. B. Wirtschaftsbericht I. Geschäftsentwicklung der Gesamtwirtschaft Im Jahr 2023 war das Konsumklima in Deutschland von gemischter Natur, da verschiedene Faktoren eine Rolle spielten. Obwohl die Arbeitslosenquote niedrig blieb und die Löhne tendenziell stiegen, wirkten sich die gestiegenen Energie- und Lebensmittelpreise negativ auf die Kaufkraft der Verbraucher aus. Das BIP fiel um 0,3% zum Vorjahr, die Verbraucherpreise stiegen um 5,9%. Inlandsnachfrage und private Konsumausgaben waren in den ersten drei Quartalen 2023 jeweils mit - 1% rückläufig, die finanzpolitischen Unsicherheiten für die notwendigen strukturellen und investitionspolitischen Transformationen haben die rezessive Entwicklung verstärkt und das Vertrauen der Bürgen in eine wirtschaftliche Erholung weiter beeinträchtigt. Auch die sich massiv verstärkten geopolitischen Spannungen und globalen wirtschaftlichen Herausforderungen haben sich dämpfend auf das Konsumklima und die Konjunkturerwartungen der Verbraucher ausgewirkt. II. Entwicklung der Branche Der Boom der Corona-Jahre ist im Jahr 2023 implodiert. Hohe Lagerbestände angesichts euphorischer Wachstumsprognosen, alternative Freizeit- und Urlaubsangebote in Verbindung mit einer Kaufzurückhaltung insgesamt haben sich auf die geschäftliche Entwicklung der Fahrradbranche, aber auch der Outdoor- und Babybranche deutlich ausgewirkt. Marktteilnehmer waren bemüht, sich bei hohem Lagerdruck und einbrechendem Absatz zu konsolidieren. Starker Preisdruck bei fast allen Produktkategorien war die Folge, was die realisierten Margen auf Handelsseite weiter einbrechen ließ. Angesichts dieser Entwicklungen konnten neuere Vertriebsformate wie Online-Marktplätze aufgrund ihrer Preisstrukturen weitere Marktanteile gewinnen. Insgesamt hat sich das Einzelhandelsgeschäft auch in eher stationär aufgestellten Branchen wie der Fahrradbranche weiter in Richtung Omni-Channel entwickelt. III. Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2022/2023 musste ein deutlicher Absatzrückgang zum Vorjahr hingenommen werden. Trotz einer zwischenzeitlich lebhafteren Nachfrage im Sommer 2023 konnten die Absatz- und Umsatzziele für das Geschäftsjahr nicht erreicht werden. Das Betriebsergebnis nach Steuern (GJ 2022/2023) ist mit -1.820 TEUR negativ. Das negative Betriebsergebnis resultiert durch die Umsatzrückgänge zum Vorjahr und durch notwendige Abschreibungen auf das Vorratsvermögen. Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurden insgesamt Investitionen in Höhe von TEUR 209 getätigt. Diese betreffen im Wesentlichen Investitionen für Produktentwicklung in Höhe von TEUR 72, immaterielle Wirtschaftsgüter (TEUR 114) und sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung (TEUR 14,4). Die Mitarbeiterzahl betrug im Geschäftsjahr 2022/2023 durchschnittlich 50. C. Lage I. Ertragslage Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2022/2023 betragen TEUR 14.749 und sind im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 22.377) um TEUR 7.628 gesunken. Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 3.066) um TEUR 425 auf TEUR 2.641 gesunken. Somit beträgt die Personalaufwandsquote 17,91 % und ist um 4,20 Prozentpunkte zum Vorjahr gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf TEUR 5.415. Davon betreffen TEUR 616 Marketing und TEUR 1.549 Kosten der Warenabgabe. Nach Abzug des Finanzergebnisses von TEUR -166 und der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (TEUR 14) beträgt das Ergebnis nach Steuern TEUR -1.820. II. Finanzlage Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten betragen zum Stichtag 628 TEUR. Die Liquiditätslage ist als gut zu bezeichnen und war im Geschäftsjahr 2022/2023 jederzeit gesichert. Der positive Cashflow aus Laufender Geschäftstätigkeit von TEUR +393,2 setzt sich im Wesentlichen zusammen aus dem Abbau des Warenbestands, der Abnahme der Forderungen aus Warenlieferungen, Veränderung anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind und Abnahme der sonstigen Rückstellungen. Der negative Cashflow aus Investitionstätigkeit von TEUR -200,4 setzt sich zusammen aus Investitionen für immaterielle Vermögensgegenstände (TEUR 114,3) und Sachanlagen (TEUR 86,1). Der negative Cashflow aus Finanzierungstätigkeit von TEUR -133,2 resultiert im Wesentlichen aus dem Saldo von Ein- und Auszahlungen von Krediten sowie dem Verlustanteil der stillen Gesellschafter. III. Vermögenslage Die Eigenkapitalrentabilität beträgt im Geschäftsjahr 2022/2023 -69,10% (Vorjahr 25,77 %). Die Anlagenintensität liegt mit insgesamt 7% der Bilanzsumme identisch zum Vorjahr. Die Investitionsquote beträgt - gemessen am Rohergebnis TEUR 7.510- im Geschäftsjahr 2022/2023 2,78%. Es wurden Investitionen in Höhe von TEUR 209 getätigt. Die Vermögenslage der Gesellschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr aufgrund des Jahresfehlbetrags verschlechtert. Die Eigenkapitalquote beträgt 28,0% (Vorjahr 35,6%) und liegt somit unter dem Durchschnitt mittelständischer Unternehmen in Deutschland mit vergleichbarer Größe (31,2%). D. Prognosebericht Die konjunkturellen und branchenspezifischen Prognosen für die Saison 2024 sind zurückhaltend. Das eingetrübte Konsumklima beschränkt sich nicht mehr nur auf niedrig- und mittelpreisige Produkte, sondern auch auf sogenannte Premiumprodukte. Die Bemühungen aller Handelspartner, Bestände im Jahr 2023 abzubauen, haben dazu geführt, dass im Handel bezogen auf Croozer Produkte zum Jahreswechsel kein massiver Lagerdruck mehr vorhanden ist. Der vorwiegend stationäre Fachhandel hat sich jedoch aufgrund der massiven Margeneinbußen durch Online-Tiefstpreis Angebote aus den Sortimenten zurückgezogen, weil aufgrund des Preiswettbewerbs keine ausreichenden Margen mehr erzielt werden konnten. Die Eigentümer des Unternehmens haben sich daher entschieden, die Preis- und Sortimentsstrategie neu auszurichten. Zum einen wurden die unverbindlichen Preisempfehlungen für alle Fahrradanhänger deutlich gesenkt, um dem "realen" Marktpreis und den Preiserwartungen der Konsumenten gerechter zu werden. Die Vertriebsstrategie wurde auf diese Preisstrategie abgestimmt, so dass die Geschäftsführung davon ausgeht, im Laufe des Jahres 2024 Marktanteile zurückgewinnen zu können wie auch ihre Fachhändlerbasis ausbauen zu können. Für Ende des Geschäftsjahres sind der Launch neuer Produkte geplant, die mit neuen Fahrzeugkonzepten die Wettbewerbssituation des Unternehmens insbesondere im Kinderanhängerbereich deutlich verbessern werden. Es wird für 2024 ein ausgeglichenes Ergebnis erwartet. Die Liquidität ist durch angemessene Ausstattung mit Kontokorrentkrediten gesichert. E. Risikobericht Die weltpolitische und weltwirtschaftliche Lage bleibt unübersichtlich. Deutschland sucht angesichts der multiplen Krisen und vielfältigen Herausforderungen seinen Platz, wobei das Vertrauen der Bevölkerung in den Gestaltungswillen und die Gestaltungskraft der derzeitigen Regierung weiter sinkt. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind volatil, der fortdauernde Ukraine-Krieg, die Nahost-Konflikte sowie die geopolitischen Krisen sind Einflussgrößen, die sich weder bestimmen noch beeinflussen lassen. Der nach wie vor intensive Wettbewerb und die schwache Inlandsnachfrage erfordern große Anstrengungen, die gestellten Absatz- und Umsatzziele zu erreichen. Im den ersten drei Quartalen liegt daher der Fokus auf Vertriebs- und Marketingaktivitäten, im letzten Quartal auf die erfolgreiche Einführung der neuen Produkte. Dennoch gehen Branchenvertreter davon aus, dass die Nachfrage nach Fahrrädern verkehrspolitischen Rahmenbedingungen perspektivisch wachsen wird. Die Liefersituation ist stabil, da mit ausreichendem Vorlauf Produkte bestellt und produziert wurden. Durch die Huthi-Krise besteht das Risiko, dass die Frachtkosten weiterhin stark ansteigen, was zu Margenverlusten führen wird, da eine Preisanpassung zum Handel schwer durchsetzbar sein wird. Auch hat sich aufgrund der zurückgegangenen Nachfrage und den damit erhöhten Lagerbeständern die durchschnittliche Lagerdauer erhöht, was zu einem erhöhten Betriebsmittelbedarf führt. Zwecks Sicherung der Wareneinstandspreise in Fremdwährung werden mit entsprechendem Vorlauf Renminbi (RMB) gesichert. Die Währungsschwankung des vergangenen Jahres von 8 RMB/EUR auf 7 RMB/EUR entspricht einer Kostensteigerung um ca. 10%. In den jüngsten Wechselkursentwicklungen (Stand Januar 2024) hat sich der EUR auf ca. 7,81 RMB/EUR erholt. Herausfordernd bleiben die Rohstoffkostenentwicklung, aber auch die Situation im Logistiksektor. Ausfallrisiken auf Kundenseite sind durch Kreditausfallversicherungen abgedeckt. Prozessrisiken: Das Unternehmen ist vor Ablauf der Verjährungsfrist im Nachlauf eines Patent-Verletzungsverfahrens auf Schadenersatz nach § 945 ZPO verklagt worden. Croozer hat die jetzige Klägerin wegen Patentverletzung in zwei Fällen verklagt. Im ersten Verfahren wurde erstinstanzlich ein Urteil zugunsten der Croozer GmbH erlassen und im zweiten Fall erstinstanzlich eine Einstweilige Verfügung erlassen, mit der der Beklagten ein vorläufiges Verkaufsverbot auferlegt wurde. Gegen das erstinstanzliche Urteil und die erlassene Einstweilige Verfügung wurde seitens der heutigen Klägerin Berufung eingelegt. Das Berufungsgericht hat in der Hauptsache die Verletzungsklage die erste angegriffene Ausführungsform betreffend abgewiesen sowie die die zweite angegriffene Ausführungsform betreffende Einstweilige Verfügung ohne Hauptverhandlung aufgehoben. Aufgrund dessen erhebt nun die damalige Beklagte für den Zeitraum des Verkaufsverbots Schadenersatzklage nach § 945 ZPO. Die Höhe des bei der Klägerin eingetretenen Schadens für diesen Zeitraum hat die heutige Klägerin nunmehr mit TEUR 2.450 beziffert. Das Unternehmen sieht diesen Schadenersatzanspruch nach eingehender rechtlicher und materieller Prüfung der vorgetragenen Gründe als nicht berechtigt an. Die beiden angegriffenen Ausführungsformen unterschieden sich nur in einem unwesentlichen Detail untereinander und es gab seitens der Klägerin keine Hinderungsgründe, die angegriffene Ausführungsform, über die ein Hauptsacheverfahren geführt wurde, welches in der Berufungsinstanz zu Gunsten der heutigen Klägerin entschieden worden ist, umgehend in den Markt zu bringen. Hinsichtlich der zweiten angegriffenen Ausführungsform wurde die Einstweilige Verfügung ohne Hauptsacheverfahren aufgehoben. Die Schlussfolgerung der Klägerin, dass damit für diese angegriffene Ausführungsform rechtskräftig festgestellt sei, dass diese ebenfalls keine Patentverletzung darstellt, entspricht nicht den Tatsachen. Aus diesem Grund sieht die Croozer GmbH den geltend gemachten Schadenersatzanspruch bereits dem Grunde nach für nicht berechtigt an. Die Ausführungen der Klägerin zur Höhe des entstandenen Schadens entbehren zudem jedem materiellen Nachweis und Nachvollzug, weshalb die Croozer GmbH die Abweisung der Klage beantragen wird. F. Chancenbericht Die Geschäftsführung verfolgt eine langfristige Nutzen- und Qualitätsstrategie mit der Entwicklung von modularen und flexiblen Fahrradanhängern, die insbesondere für städtische Nutzer echte Mobilitätsangebote darstellen, die die Lebensqualität jenseits aktueller Krisen spürbar verbessern. Das Fahrrad ist weiterhin ein zentrales Element der urbanen Mobilität, so dass die von Croozer produzierten Fahrradanhänger sich auch in den nächsten Jahren wachsender Bekanntheit und Beliebtheit erfreuen werden. Mit der oben genannten Strategie will Croozer seine Marktstellung festigen und in den nächsten Jahren kontinuierlich ausbauen. Auch ist im Bereich der sogenannten Cargo-Bikes eine gewisse Sättigung eingetreten, teilweise durch den Wegfall kommunaler Förderungen, aber auch durch die Einsicht, dass auch ein Lastenrad nicht nur Vorteile hat, sondern auch deutliche Beschränkungen, denen ein Solo-Fahrrad mit einem Fahrradanhänger nicht unterliegt. Im Handel (Baby-/Fahrrad-/Heimtiermarkt) ist die Marke "Croozer" in Deutschland durch die 30- jährige Unternehmensgeschichte breit und stabil vertreten. Potential besteht in der Expansion und dem Erschließen neuer Märkte durch neue Produktsortimente. Social Media Kanäle werden zielgerichtet zum Marken und Community-Aufbau genutzt, sodass die Marke spürbar und erlebbar wird und mit den Nutzer:innen eine lebhafte Interaktion stattfindet. Die Markteinführung der neuen Produkte ist für den Spätsommer der Jahres 2024 geplant und soll neue Zielgruppen ansprechen. Durch den rechtzeitigen Einkauf von Rohmaterial sind herstellerseits keine Preisschwankungen zu erwarten, sodass wir mit fixen Preisen kalkulieren können. Ebenso ist der Devisenbedarf für das kommende Geschäftsjahr gesichert.
Hürth, den 15.05.2024 Andreas Gehlen, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 30. September 2023 der Croozer GmbH wird nach handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften und den Vorschriften des GmbHG aufgestellt und unter Gegenüberstellung der Werte zum 30. September 2022 ausgewiesen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften nach der linearen Methode vorgenommen. Für Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis 800,00 EUR wurde die Sofortabschreibung gewählt; diese Anschaffungskosten sind von untergeordneter Bedeutung. In vorherigen Geschäftsjahren wurden bewegliche Vermögensgegenstände mit einem Wert bis 1.000,00 EUR nach Poolabschreibungsmethode (Sammelposten) auf 5 Jahre abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden mit ihren Anschaffungskosten bewertet. Die Waren wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des gegebenenfalls beizulegenden niedrigeren Stichtagswerts angesetzt. Sofern sich Bestandsrisiken aus längerer Lagerdauer oder verminderter Verwertbarkeit ergaben, wurde ein Bewertungsabschlag vorgenommen. Die Vermögensgegenstände des Vorratsvermögens wurden nach dem gleitenden Durchschnittsverfahren bewertet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die geleisteten Anzahlungen wurden zum Nominalwert, kurzfristige Fremdwährungsforderungen mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Für erteilte Pensionszusagen sind zur Liquiditätssicherung zwei Rückdeckungslebensversicherungen und ein Fonds abgeschlossen worden. Sie wurden in Höhe des versicherungsmathematischen Deckungskapitals zuzüglich angefallener Überschussbeteiligung laut entsprechender Gutachten der Versicherungsgesellschaften mit dem Zeitwert bewertet. Auf Grund der Verpfändung sowie bestehenden Leistungs- und Zahlungskongruenz einer Rückdeckungsversicherung sowie eines Fonds für die korrespondierende Pensionsverpflichtung wurde die Pensionsverpflichtung (832.573,00 EUR) mit dem Zeitwert der Rückdeckungsversicherung in Höhe von 190.446,00 EUR (Vorjahr 418.815,00 EUR) sowie dem Zeitwert des Fonds in Höhe von 178.652,69 EUR verrechnet. Für die Ermittlung einer Rückdeckungsversicherung wurden die Vorgaben des IDW-Rechnungslegungshinweises zur handelsrechtlichen Bewertung von Rückstellungen für Altersvorsorgeverpflichtungen aus rückgedeckten Direktzusagen (IDW RH FAB 1.021) berücksichtigt und das Primat der Passivseite zugrunde gelegt. Der Zeitwert für diese Rückdeckungsversicherung wurde für die Handelsbilanz daher gemäß dem Ergebnisbericht der Deutschen Aktuarvereinigung e.V. unter Zugrundelegung des Deckungskapitalverfahrens neu bestimmt. Bei dem Zeitwert handelt es sich um den versicherungsmathematischen Aktivwert einer Rückdeckungsversicherung. Die Saldierung der Pensionsrückstellung mit dem Fonds erfolgte erstmals in diesem Geschäftsjahr. Im Vorjahr erfolgte der Ausweis unsaldiert unter der Position "Wertpapiere des Anlagevermögens". Im Geschäftsjahr ist daher ein Vollabgang im Anlagevermögen (Buchwert: 178.724,73 EUR - Vorjahr 170.407,81 EUR) erfolgt. Die Bewertung der übrigen sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte zum Nennwert. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Fremdwährungsbestände wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden die im Geschäftsjahr geleisteten Zahlungen abgegrenzt, soweit sie Aufwendungen des Folgejahres betreffen. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen und ähnlichen Verpflichtungen werden Rückstellungen versicherungsmathematisch auf der Grundlage biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ("Projected Unit Credit Method") bewertet. Die Bilanzierung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren erfasst die Verpflichtung am Bewertungsstichtag nach der wahrscheinlichen Inanspruchnahme unter Berücksichtigung von zukünftigen Rentensteigerungen (1,5 %) auf Basis eines laufzeitadäquaten Zinssatzes (1,81%). Fluktuationsabschläge wurden nicht vorgenommen. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 22.907,00 EUR, der gemäß § 253 Abs. 6 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt. Erfolgswirkungen aus einer Änderung der Bewertung der Pensionsverpflichtungen (ohne Komponente Zinsaufwand) werden im Personalaufwand ausgewiesen. Aus den Pensionsverpflichtungen resultierende Zinsaufwendungen gemäß §285 Nr. 25 i.V.m. § 246 Abs. 2 Satz HGB werden mit den Zeitwertveränderungen des Deckungsvermögens der Rückdeckungsversicherungen saldiert und im Finanzergebnis ausgewiesen. Gemäß §285 Abs. 25 HGB handelt es sich um verrechnete Aufwendungen von 15.013 EUR und Erträge von 7.863,45 EUR Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten sowie drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt und nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet. Es werden ebenfalls Rückstellungen für Gewährleistungen, die ohne rechtliche Verpflichtung erbracht werden, gebildet. Langfristige sonstige Rückstellungen werden mit laufzeitadäquaten Zinssätzen abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt und kurzfristige Verbindlichkeiten in Fremdwährung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Zum Bilanzstichtag bestanden Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, jedoch keine mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr (Vorjahr: Euro 0,00). Der Gesamtbetrag der Forderungen gegenüber Gesellschaftern betrug zum Stichtag Euro 350.234,34 (Vorjahr: Euro 400.005,55). Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Der nachfolgende Verbindlichkeitenspiegel zeigt die Restlaufzeiten der bilanzierten Verbindlichkeiten und den Gesamtbetrag der durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesicherten Verbindlichkeiten, aufgegliedert für jeden einzelnen Posten, nach dem vorgeschrieben Gliederungsschema.
Die bilanzierten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind jeweils durch selbstschuldnerische Bürgschaften durch Gesellschafter gesichert. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern handelt es sich in voller Höhe um sonstige Verbindlichkeiten. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern in Höhe von TEUR 14 betreffen Vorjahre. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen An wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen Mietverpflichtungen für Betriebsgebäude, eine Mindestvergütung aus einem Logistikvertrag und ein Wartungsvertrag über eine Dokumenten-Management-Lösung. Die finanziellen Verpflichtungen betragen insgesamt 416 TEUR. Für die Absicherung der Beschaffungspreise durch Währungsschwankungen des RMB hat die Gesellschaft Devisentermingeschäfte mit einem Volumen von 10,3 Mio. RMB abgeschlossen. Mitarbeiterzahl Die Zahl der Mitarbeiter für das Geschäftsjahr stellt sich wie folgt dar:
Abschlussprüferhonorar Auf die Angabe wird gemäß § 288 Abs. 2 Satze 1 HGB verzichtet. Angaben zu Organmitgliedern Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch: Herrn Markus Krill (bis 17.03.2023) (Kaufmann) Frau Hanna Grau (bis 31.10.2023) (Kauffrau) Herr Andreas Gehlen (ab 31.10.2023) (Kaufmann) Die Geschäftsführer sind sämtlich einzelvertretungsberechtigt. Auf die Angabe der Geschäftsführervergütung gemäß § 289 Nr. 9 HGB wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Im letzten Geschäftsjahr wurde ein Kredit in Höhe von 400.000,00 EUR an die Gesellschafter-Geschäftsführerin vergeben. Die Laufzeit ist kurzfristig; die Verzinsung erfolgt mit 0,2 % p. a., davon wurden dieses Geschäftsjahr 50.000 EUR getilgt. Die Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Organmitgliedern und deren Hinterbliebenen sind voll durch Rückstellungen abgedeckt. Die Rückstellungen vor Verrechnung mit Deckungsvermögen betragen 832.573,00 EUR. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDer Jahresfehlbetrag beträgt EUR 1.820.412,99 und wird ins Folgejahr vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Hürth, den 15. Mai 2024 Andreas Gehlen sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 13.08.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkZu dem vollständigen Jahresabschluss zum 30. September 2023 und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023 der Croozer GmbH wurde der folgende Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers erteilt. Zum Zwecke der Offenlegung wurde von den Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften Gebrauch gemacht. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Croozer GmbH: Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Croozer GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Croozer GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Köln, den 15. Mai 2024 von Wrede, Wirtschaftsprüfer |
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