brevis mercator GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und Spirituosen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jochen Kurt Martin Bähr seit 16.1.2017 | Liquidator |
Alexander Traugott Bähr seit 16.1.2017 | Liquidator |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 52.63% | |
| 47.63% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
brevis leasing GmbHNeustadt/Wstr.Jahresabschluss zum 31.12.2014BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. ALLGEMEINE ANGABEN Die Gesellschaft ist verpflichtet, einen Jahresabschluss nach den für Kreditinstitute geltenden Regelungen der §§ 340 ff. HGB i.V.m. der RechKredV und der Prüfungsberichtsverordnung (PrüfbV) aufzustellen, prüfen zu lassen und offen zu legen. Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Der Jahresabschluss wird seit 2011 nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) aufgestellt. B. WESENTLICHE BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nominalwerten vermindert um etwaige Einzelwertberichtigungen bilanziert. Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bilanziert. Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten unter Absetzung planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen linear ab dem Zeitpunkt der Anschaffung. Das Sachanlagevermögen wird zu historischen Anschaffungskosten unter Absetzung planmäßiger Abschreibungen bilanziert. Die Abschreibungen erfolgen linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Im Berichtsjahr wurden ausschließlich planmäßige Abschreibungen vorgenommen. Bei Anlagenzugängen wird die Abschreibung pro rata temporis berechnet. Den Abschreibungssätzen liegen Nutzungsdauern von drei bis dreizehn Jahren zugrunde. Anlagegüter mit Anschaffungskosten unter € 150,00 netto werden im Geschäftsjahr direkt im Aufwand erfasst. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel zu entnehmen. Sonstige Verbindlichkeiten werden, soweit sie verzinslich sind, mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Werden diese mit einem Disagio aufgenommen, ist der zeitanteilige Abschlag im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten bilanziert. Rückstellungen werden für Steuern und ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Rückstellungen für Steuern, ungewisse Verbindlichkeiten sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken und Verpflichtungen auf Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung tragen. C. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN EINZELNEN POSTEN DER BILANZ UND DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG I. Bilanz 1. Forderungen Die Forderungen an Kunden und die Forderungen an Kreditinstitute sind jeweils innerhalb von 3 Monaten fällig. 2. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere
Bei sämtlichen Schuldverschreibungen handelt sich um börsennotierte Wertpapiere. 3. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere
Bei sämtlichen Aktien und anderen Wertpapieren handelt es sich um börsennotierte Wertpapiere. 4. Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagevermögen
5. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von insgesamt € 3.544,20 setzen sich aus Steuerforderungen in Höhe von € 1.090,32 (i. Vj. € 12.434,15), Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von € 2.021,45 (i. Vj. € 2.001,44) sowie in Höhe von € 432,43 (i. Vj. € 3.501,38) aus Zinsforderungen zusammen. Sämtliche Forderungen sind innerhalb von 3 Monaten fällig. Von den Forderungen gegen Gesellschafter wurden im Geschäftsjahr keine Beträge zurückgezahlt, es fand eine Verzinsung statt (1 %). Es wurden keine Haftungsverhältnisse zugunsten dieser Personen eingegangen. 6. Sonstige Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind alle innerhalb von 3 Monaten fällig. Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen € 1.496,57 (i. Vj. € 658,18) auf Verbindlichkeiten aus Steuern und € -,-- (i. Vj. € 90.526,38) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. 7. Rückstellungen Die Rückstellung für laufende Gewerbesteuer beträgt € -,-- (i. Vj € -,--). Die anderen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
8. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage hat sich wie folgt entwickelt:
9. Bilanzverlust Die Entwicklung des Bilanzverlustes ist im Folgenden dargestellt:
Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen. II. Gewinn- und Verlustrechnung 1. Abschreibungen auf Sachanlagen In dem Posten sind € 32.615,96 (i. Vj. € 20.251,29) Abschreibungen auf Leasingvermögen enthalten. 2. Sonstige betriebliche Erträge
Es sind keine Erträge aus Leasinggeschäften enthalten. 3. Andere Verwaltungsaufwendungen Die anderen Verwaltungsaufwendungen enthalten Leasingaufwendungen in Höhe von € -,-- (i. Vj. € -,--). 4. Sonstige betrieblicher Aufwand
5. Soziale Abgaben Die sozialen Abgaben im Geschäftsjahr betrugen T€ 1,8 (i. Vj. T€ 1,8). D. SONSTIGE ANGABEN I. Mitglieder der Geschäftsführung Im Geschäftsjahr waren zur Geschäftsführung bestellt: · Herr Alexander Bähr, Neustadt a.d.W., Dipl. Kaufmann · Herr Jochen Bähr, Neustadt a.d.W., Dipl. Kaufmann II. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung Auf die Angabe wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. III. Honorar des Abschlussprüfers Das im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar für den Abschlussprüfer in Höhe von T€ 4,6 (i. Vj. T€ 3,2) entfällt in voller Höhe auf Abschlussprüfungsleistungen. IV. Arbeitnehmerzahl Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt (inkl. Geschäftsführer): 3 Gehaltsempfänger V. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen bestanden zum Bilanzstichtag keine.
Neustadt a.d.W., im März 2015 brevis leasing GmbH Die Geschäftsführung Der Jahresabschluss wurde am 17.07.2015 festgestellt. LageberichtA. Wirtschaftsbericht I. Entwicklung der Gesamtwirtschaft Im März 2015 aktualisierte der Sachverständigenrat seine Konjunkturprognose für 2015: "Der Sachverständigenrat hat seine Konjunkturprognose für das Jahr 2015 aktualisiert. Er geht für dieses Jahr von einer Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland von 1,8 % aus. Im Jahresgutachten 2014/15 war lediglich ein Zuwachs von 1,0 % erwartet worden. Die Anhebung um 0,8 Prozentpunkte ist vor allem auf erheblich verbesserte makroökonomische Rahmenbedingungen zurückzuführen. So ist der Ölpreis seit Oktober 2014 kräftig gefallen. Dies wirkt sich positiv auf den privaten Konsum aus. Zugleich werden die Exporte durch die Abwertung des Euro im Zuge der quantitativen Lockerung der EZB stimuliert. Andere Länder des Euro-Raums profitieren ebenfalls von diesen geänderten Rahmenbedingungen. Der Sachverständigenrat erhöht daher seine Prognose für die Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts im Euro-Raum für das Jahr 2015 von 1,0 % auf 1,3 %. Die positiven konjunkturellen Effekte der ausgesprochen lockeren Geldpolitik sind jedoch nur eine Seite der Medaille. Der bessere Ausblick darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Maßnahmen der EZB mit erheblichen Risiken insbesondere für die Finanzstabilität verbunden sind und notwendige Strukturreformen nicht ersetzen können." (Quelle: Sachverständigenrat der Bundesrepublik Deutschland) Wichtig in dieser Prognose ist, der positive Ausblick für die Wirtschaftsentwicklung und damit auch für die Investitionstätigkeit. Daher kann mit steigenden Ausrüstungsinvestitionen gerechnet werden kann. Das bedeutet Potential für Leasinggeschäft. Die Zinsen werden durch die Europäische Zentralbank weiterhin künstlich niedrig gehalten. Das Zinsniveau und die Finanzierungskonditionen sind damit so günstig wie nie. Für Unternehmen bedeutet das, dass eine Finanzierung grundsätzlich günstig ist. Voraussetzung hierfür ist aber auch eine solide Bonität des Kreditnehmers. II. Entwicklung der Branche Die Leasing-Branche ist Deutschlands größter Investor und generiert ein jährliches Investitionsvolumen von zuletzt 50,2 Mrd. Euro in 2014 nach 48,5 Mrd. Euro in 2013. Entsprechend beträgt der Leasing-Anteil an den Ausrüstungsinvestitionen 22,7 Prozent. Insbesondere für mittelständische Unternehmen ist Leasing mittlerweile nicht mehr aus dem Wirtschaftsalltag wegzudenken. Marktstudien zeigen, dass knapp 80 Prozent der Finanzentscheider in Unternehmen Leasing zur Realisierung ihrer Investitionspläne in Betracht ziehen. Die Erwartungen der Leasingbranche entwickeln sich parallel zu den Geschäftserwartungsindizes: Welches große Potenzial im deutschen Leasing-Markt noch steckt, zeigt ein Vergleich mit den USA, wo das Leasing schon rund eine Dekade früher erfolgreich eingeführt wurde. Die Gesamtleasing-Quote in den Vereinigten Staaten bewegte sich bis ca. 2005 in einer Größenordnung von über 30 Prozent, ist im Zuge der Finanzkrise jedoch eingebrochen und liegt derzeit bei fast 20 Prozent, die Tendenz ist steigend. In Deutschland erreicht die Marktdurchdringung des Leasing gegenwärtig rund 15,5 Prozent. Für die deutsche Leasing-Wirtschaft ist dies ein zusätzlicher Ansporn, ihr äußerst leistungsfähiges Produkt permanent zu verbessern und dessen Verbreitungsgrad in Deutschland weiter zu steigern (Quelle: BDL). Die Mehrheit der Leasinggeschäfte wird nach wie vor bei Automobilen und Nutzfahrzeugen abgeschlossen. Dieser Markt ist sehr weit abgearbeitet. Interessant sind allerdings noch die Nischen, wie die Landwirtschaft. Dieser Bereich macht zusammen mit der Energie- und Wasserversorgung sowie dem Bergbau derzeit lediglich 3 % des Leasingmarktes aus (Quelle BDL, Stand November 2014). Hier gibt es noch Nachholbedarf gegenüber der klassischen Bankfinanzierung. Hier sehen wir Entwicklungspotential, insbesondere für unser Geschäft. III. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2014 Die Umsatzerlöse aus dem Leasinggeschäft haben sich gegenüber dem Vorjahr um 70,6 % erhöht. Allerdings sind Erträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften um 52,7 % zurückgegangen. Insgesamt stiegen die Erlöse um ca. 7,4 % an. Die sonstigen Überschüsse aus dem Verkauf von Wertpapieren waren jedoch leicht negativ. Unter Berücksichtigung der Erhöhung der Abschreibungen um ca. 31 % auf 36 T€ ergibt sich ein leicht negativer EBITDA von ca. - 8 T€. Die Erhöhung der Umsatzerlöse ist auf weitere neu geschlossene Leasingverträge zurückzuführen. Im Geschäftsjahr wurden auch keine Leasinggüter veräußert, sondern alle Verträge aus dem Vorjahr weitergeführt. Die Zahl der abgeschlossen Leasingverträge konnte um 85 % gesteigert werden. Negativ ist auch die Entwicklung bei den Zinserträgen für die angelegte Liquidität. Hier ergeben sich Mindereinnahmen aufgrund der Kapitalmarktentwicklungen. Die Kontaktaufnahmen in den Bereichen Landwirtschaft landwirtschaftlicher Maschinenhandel und erneuerbare Energien aus den Vorjahren haben zu den erwähnten Vertragsabschlüssen geführt. Es handelt sich hierbei zwar um kleinteiliges Geschäft, welches jedoch als eine Nische sehr attraktiv ist, da sich hier aufgrund der persönlichen Erfahrungen gezielt interessante Geschäfte abschließen lassen. Bislang werden alle Anlagegüter aus dem liquiden Eigenkapital finanziert. Fremdfinanzierungen sind auch weiterhin nicht vorgesehen. Nicht benötigte Liquidität wird bevorzugt in kurzlaufende bzw. variabel verzinsliche Anleihen investiert (Finanzanlagevermögen). Beteiligungen werden nicht gehalten. Positiv für unsere Geschäftsaussichten ist die nachlassende Bereitschaft von Banken zur Finanzierung von Unternehmen in diesen Bereichen. Die Geschäftsleiter haben durch ihre eigenen unternehmerischen Erfahrungen einen Vorteil gegenüber den traditionellen Finanzierungsinstituten. Insbesondere fällt es so leichter, gängige Leasingobjekte auch einer Zweitverwertung zuzuführen. Bei der Auswahl des Leasinggutes muss daher darauf geachtet werden, dass diese Maschinen flexibel einsetzbar sind. Nur dann lassen sich im Verwertungsfall die notwendigen Erlöse erzielen. IV. Lage des Unternehmens Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten sind stabil. Das Anlagevermögen hat sich im Vergleich zu 2013 um 16 T€ erhöht. Daneben bestehen Kapitalanlagen im Buchwert von 173 T€ neben liquiden Mitteln (Bankguthaben) von 194 T€. Das Anlagevermögen wird linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Sonderabschreibungen werden nicht vorgenommen. Die Finanzlage kann als Grundsolide bezeichnet werden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Unsere Kapitalstruktur ist überdurchschnittlich gut. Die Eigenkapitalquote beträgt 98,7 % und liegt somit deutlich über dem Branchendurchschnitt. Lediglich Rückstellungen in Höhe von 5 T€ für Abschluss- und Prüfungskosten und die genannte Lieferantenverbindlichkeit sind auf der Passivseite zu finden. Die Cash-Ratio (Liquidität ersten Grades) liegt bei ca. 12.864 %, die Acid Test Ratio/ATR (Liquidität zweiten Grades) bei ca. 24.437 % und die Current Ratio (Liquidität dritten Grades) bei ca. 24.672 %. Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen. Zurzeit stehen keine größeren Investitionsvorhaben an. Unsere Ertragslage ist weiter ausbaufähig. Allerdings ist durch die begonnene Erschließung neuer Geschäftsfelder die Grundlage für eine künftige Ergebnisverbesserung gelegt. Die Kostenstruktur ist gegenüber dem Vorjahr weitgehend unverändert. Zur Erledigung der umfangreichen Buchhaltungs- und Verwaltungsaufgaben wurde 2012 zusätzlich eine sozialversicherungspflichtige Teilzeitstelle geschaffen und besetzt. Neben den Geschäftsleitern ist dies die einzige Arbeitskraft des Unternehmens. Von daher ist die Personalstruktur als äußerst schlank zu bezeichnen. Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt als ausreichend gut zu bezeichnen. Unsere im Vorjahr gesetzten strategischen Ziele haben wir erreicht. Die Kundenzufriedenheit unserer Kunden ist uns sehr wichtig. Wir haben bereits einen Kundenstamm. B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmen s Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten. Unsere Marktposition werden wir versuchen innerhalb unserer Nischenexistenz auszubauen. II. Risikobericht a. Allgemeiner Risikobericht Die Gesellschaft hat keine Währungs- oder vergleichbare Risiken. Daher werden auch keine Finanzinstrumente zu deren Absicherung benötigt. Aufgrund der schlanken Struktur bestehen kurz- und mittelfristig keine existenzgefährdenden Risiken für die Gesellschaft. Daher ist auch der Wettbewerb in der Branche nicht bedenklich. Es kann sehr individuell über einzelne Leasingprojekte und -objekte entschieden werden. Das allgemeine Marktumfeld ist aufgrund der teilweise restriktiven Kreditvergabepolitik der Banken als positiv zu betrachten. b. Spezieller Risikobericht Die Liquiditätslage ist mehr als befriedigend; es sind keine Engpässe zu erwarten. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen ausschließlich Guthaben bei Kreditinstituten und börsennotierte Wertpapiere sowie Edelmetallinvestments. Sie dienen der Kapitalanlage. Bei Bedarf werden im Rahmen der gesetzlichen Anforderungen Abschreibungen auf den Buchwert vorgenommen. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Aufgrund der guten Liquiditätsausstattung kann auf ein vorausschauendes Liquiditätsmanagement derzeit verzichtet werden. Die Gefahr einer Überschuldung und/oder Zahlungsunfähigkeit besteht in keiner Weise. Jedwelche möglichen Probleme in der Finanzsituation werden aufgrund der Eigenerstellung der Buchhaltung sofort erkannt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Ebenso ist somit sichergestellt, dass auch kurzfristige Entscheidungen mit einem fundierten Überblick über die Finanzsituation getroffen werden. c. Spezielles Risiko bei Leasinggeschäften: Bei der Anbahnung und Abwicklung von Leasinggeschäften gibt es Risikofaktoren, die es zu beachten gilt: Beim Risikomanagement werden daher weiterhin differenzierte Herangehensweisen praktiziert. Es können bei Bedarf und in Abhängigkeit des Umfangs des Projektes abgestufte Informationsmechanismen in Anspruch genommen werden: · Geschäftsleiterebene o Einarbeitung in die Materie o Fortbildung (Kongresse/Schulungen; Zertifikate) o Monitoring · Kundenbonitätsebene: o Checklisten o Nutzung von Auskunfteien o Selbstauskünfte o Finanzplanung nach DIN/ISO-Norm 22222 durch den Geschäftsleiter o Sicherheitsleistungen · Objektebene o Checklisten o Wiederverwertbarkeit: o Intensive Recherche zum Sekundärmarkt o Konservative Restwertkalkulation o Gutachten o Eigentumsvorbehalte o Anzahlungen Durch die situationsabhängige abgestufte Anwendung der genannten Instrumente ist sichergestellt, dass Risiken aus dem Leasinggeschäft weitgehend vermieden werden. Das Ausfallrisiko sehen wir als nicht wesentlich an. Des Weiteren können wir sowohl das Liquiditätsrisiko als auch das Marktpreisrisiko (Währungsrisiko) ausschließen. C. Prognosebericht Für 2015 rechnen wir mit einer positiven Entwicklung unseres Unternehmens. Wir erwarten einen weiteren signifikanten Anstieg der Zahl der Leasingverträge. Absehbare Sondereinflüsse sind derzeit nicht bekannt. Die Ertragslage wird sich weiter verbessern. Wir erwarten dazu auf der Kostenseite weitere Entlastungen. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. D. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet. E. Forschungs- und Entwicklungsbericht Die Gesellschaft tätigt keine Forschungs- und Entwicklungsleistungen. F. Zweigniederlassungsbericht Die Gesellschaft unterhält keine Niederlassungen.
brevis leasing GmbH Geschäftsleitung Bestätigungsvermerk"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht - der brevis leasing GmbH, Neustadt, für das Geschäftsjahr 01.01.2014 bis 31.12.2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht vornehmlich auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar."
Neustadt / W, den 6. Juli 2015 CURA
Pfälzische Treuhand GmbH
Joachim Kästel, Wirtschaftsprüfer *** Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin. *** |
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